Mittwoch, 1. Februar 2012

Für Innsbruck steht zu Studentenheim am Hofgarten!

Ein Studentenheim und die Nutzung von leerstehenden städtischen Wohnungen entlasten die Wohnsituation für die Studierende. Für Senioren- und Pflegeheime sichert die Stadt zahlreiche zusätzliche Plätze!

Der unglaubliche Zick-Zack Kurs von Vizebürgermeister Gruber (ÖVP) ist um ein Kapitel reicher geworden. Die Errichtung des Studentenheimes am Hofgarten wird vom Vizebürgermeister im aktuellen Stadtblatt plötzlich in Frage gestellt. Für Innsbruck steht für den Gruberschen Zick-Zack Kurs nicht zur Verfügung und wird am Bau des Studentenheimes am Hofgarten festhalten!

Ein Studentenheim am Hofgarten ist aus mehreren Gründen die richtige Entscheidung für die Entwicklung dieses Standortes. Die SoWi und das in Ausbau befindliche MCI in direkter Nähe benötigen dringend günstige Wohnmöglichkeiten für die Studierenden. Die Neuerrichtung eines Alten- und Pflegeheimes am alten Standort kann nicht in optimaler Größenordnung realisiert werden – insofern ist die Sinnhaftigkeit der Renovierung/Neuerrichtung stark zu hinterfragen. Der Stadtteil könnte enorme Impulse erfahren und durch ein neues Zentrum belebt werden.

Entscheidung für Studentenheim richtig und wichtig
Innsbruck sorgt derzeit in mehreren Bereichen entsprechend vor. So errichtet die Stadt ein Pflegeheim im O-Dorf, beteiligt sich an der Errichtung eines Heimes in Natters und auch für den immer schneller wachsenden Stadtteil Höttinger Au könnte sich schon bald eine Lösung abzeichnen. Es gehen für Innsbruck also keine Heimplätze verloren.

„Die Nicht-Realisierung der Renovierung des Wohnheimes Hofgarten ist aus meiner Sicht richtig und wichtig. Die einmalige Chance den Stadtteil Saggen durch ein Studentenheim neu zu beleben und zahlreichen Studierenden eine günstige Wohnmöglichkeit zu bieten darf nicht ausgelassen werden.“ stellt FI-Mitglied und Innsbrucks jüngster Gemeinderat Mag. Lucas Krackl fest.

Für Innsbruck wird an Studentenheim festhalten und weitere Lösungen finden!
Neben dem Bau des Studentenheimes diskutieren wir in der Stadt schon länger die Möglichkeit leerstehende Wohnungen, die aufgrund ihrer Größe nicht vermietet werden können, als Wohnungsgemeinschaften für Studierende zugänglich zu machen. Erfreulich ist, dass auch die SPÖ in diese Richtung Überlegungen anstrengt und beim Studentenheim ebenfalls an der Vereinbarung festhalten wird. Die Frage warum der Vizebürgermeister sich nicht an Vereinbarungen des Stadtsenates halten kann bleibt offen.

„Als ehemaliger ÖH-Funktionär empfinde ich das Verhalten Grubers, der auch eine Zeit lang in der ÖH aktiv war, mehr als bedauerlich. Neuerlich beweist er seine Rückgratlosigkeit und vergisst die von ihm mitgetragenen Entscheidungen im Stadtsenat. Für Innsbruck wird auch in Zukunft die verlässliche Kraft in Innsbruck bleiben und an der geplanten Errichtung eines Studentenheimes festhalten!“ sagt Krackl abschließend.