Freitag, 17. Oktober 2014

Wohnungsvergabe: Stadtkoalition setzt Reformweg fort

Nachdem sich die Innsbrucker Stadtregierung mehrere Monate einer Reform der städtischen Wohnungsvergabe gewidmet hatte, sind am Donnerstag von Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer, Wohnungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und VertreterInnen der Regierungsfraktionen, Grüne und SPÖ im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals die neuen Richtlinien präsentiert worden. Mit diesen Richtlinien wird es gelingen, den gesellschaftlichen Entwicklungen zu entsprechen und die Wohnungsvergabe zukünftig noch fairer zu machen.

„Die neuen Wohnungsvergaberichtlinien sind in ihrer Neufassung ein wesentliches Instrument, um unsere städtischen Wohnungen für die Menschen transparent, fair und objektiv zu vergeben. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die Vorbereitung“, so Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Stadtkoalition setzt Reformweg fort: Mehr Treffsicherheit in der Wohnungsvergabe
„Ich bin sehr stolz, dass wir Ihnen mit den Eckpunkten zu den neuen Vergaberichtlinien  heute das Ergebnis einer umfangreichen Vorbereitung unserer Koalition präsentieren dürfen. Als Wohnungsreferent der Landeshauptstadt ist es mir ein großes Anliegen, dass die Vergaben der städtischen Wohnungen fair und vor allem an die richtigen Personen erfolgen. Aufgrund der Erfahrungen mit den aktuellen Richtlinien haben wir gemeinsam ein adaptiertes System erarbeitet, dass noch treffsicherer sein wird als bisher“, so Innsbrucks Wohnungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.
„Nächste Woche wird der koalitionäre Vorschlag im zuständigen Ausschuss behandelt und im Dezember dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Richtlinien werden ab 1. Jänner 2015 gültig“, zeigt Innsbrucks Wohnungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann den Fahrplan auf.

Reformprogramm für Innsbruck wird fortgesetzt
„Mit der Reformierung der Vergaberichtlinien setzt die Stadtkoalition einen weiteren Meilenstein und unterstreicht das hohe Reformtempo. Wir wollen, dass die Wohnungsvergaben treffsicherer funktionieren und auch wirklich jene Menschen zum Zug kommen, die einen echten Bedarf haben. Das wird uns mit den neuen Richtlinien gelingen. Ich bedanke mich bei unseren Koalitionspartnern für die gemeinsame Fortsetzung des Reformprogrammes für Innsbruck“, dankt Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl vor allem den Partnern in der Koalition für das hohe Reformtempo

Lösungsorientierter Reformprozess wird auch zukünftig weitergehen
„Im Vergleich zum ersten Vorschlag aus dem letzten Jahr haben sich alle an der Reform Mitwirkenden inhaltlich über Berge und Täler aufeinander zubewegt. Das Ergebnis der intensiven und stets lösungs- und zielorientierten Diskussionen, an denen auch der Sozialpolitische Arbeitskreis eingebunden war, sind neue Vergaberichtlinien, die die Wohnungsvergabe in Innsbruck wieder ein Stück sozialer machen werden.“ lobt Dr.in Renate Krammer-Stark den einvernehmlichen Arbeitsprozess. „Die Reform der städtischen Wohnungsvergabe ist mit den neuen Richtlinien natürlich nicht endgültig abgeschlossen. Eine Evaluierung ab Mitte 2016 wird zeigen, welche Erfolge die Reform bis dahin gebracht haben wird und wo es weiteren Nachbesserungsbedarf gibt.“ so Krammer-Stark.

Neben neuen Richtlinien braucht es Schaffung städtischer Wohnungen
„Die Richtlinien entsprechen den aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen. Man darf nicht verkennen, dass diese Richtlinien nur Regeln für die Verwaltung der vorhandenen städtischen Wohnungen sind. In den nächsten Jahren müssen, um dem Wohnbedarf langfristig gerecht zu werden, mehr städtische Mietwohnungen gebaut werden. Auch dabei sind wir in Innsbruck auf einem guten Weg.“ schließt SPÖ Klubobmann Arno Grünbacher.