Dienstag, 14. April 2015

Größte Wohnbauoffensive: 1.245 Wohnungen in Umsetzung

Regierungskoalition verweist auf Wohnungsbilanz

Aufgrund der Lebensqualität ist Innsbruck eine wachsende Stadt. Das stellt StadtplanerInnen, ArchitektInnen und BauträgerInnen immer wieder vor neue Herausforderungen. Dem Thema Wohnbau kommt deshalb insbesondere in Innsbruck eine große Bedeutung zu: Steigende Mietpreise am privaten Markt, ein knappes Angebot an nutzbaren Bauflächen und damit gestiegene Anforderungen an Planung und Stadtentwicklung sind die wesentlichen Punkte mit denen sich Politik, Verwaltung sowie die WohnbauträgerInnen auseinandersetzen.

Bereits im Arbeitsübereinkommen 2012 – 2018 bekannte sich die Koalitionsregierung zum Wohnen als Grundbedürfnis der InnsbruckerInnen. Ziel ist es, bis 2018 im Sinne einer sozialen Wohnbauoffensive rund 2.000 neue Wohnungen zu schaffen. „Wir sind auf einem sehr guten Weg dieses Ziel zu erreichen. Bereits jetzt zur Halbzeit unserer Regierungsperiode sind 1.245 geförderte Wohnungen bezogen oder in konkreter Umsetzung. Weitere Projekte mit rund 2.000 geförderten Wohnungen sind im Entwicklungsprozess vorgesehen. Das ist das Versprechen, das wir bei Regierungsantritt den Innsbruckerinnen und Innsbruckern gegeben haben. Wir sind ihnen im Wort. Das bisher Umgesetzte beweist unseren Innsbrucker Weg“, zieht Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer Bilanz. Damit stellt dies die größte Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen dar.

„Durch die Änderung der Vergaberichtlinie, die mit 01. Jänner 2015 in Kraft getreten ist, haben wir zudem die Richtlinien für alle Wohnungswerberinnen und -werber zu einer gemeinsamen zusammengefasst, um die Vergabe noch transparenter zu gestalten. Mit der Senkung des Zugangsalters auf 18 Jahre wird leistbares Wohnen auch für die junge Generation gewährleistet – wie von der Koalition versprochen“, informiert Innsbrucks Wohnungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Die Vormerkliste umfasst 1.600 WohnungswerberInnen, die sich für einen neuen Wohnraum angemeldet haben.

Beim neuen Wohnraum wird auf Qualität geachtet – innen wie außen, das hält Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz fest: „Wohnbau muss sich ins Stadtbild einfügen und den Menschen dienen. Die Innsbrucker Stadtplanung wählt die eingereichten Projekte mit Bedacht aus. Auch hier wird viel Wert auf die Austragung von Architekturwettbewerbe gelegt. Dies gilt unter anderem als Qualitätssicherungsmerkmal für den Innsbrucker Wohnbau.“

Verantwortlich für die Umsetzung der Offensive ist IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler: „Wir haben mit der ARGE Wohnen eine genaue Analyse des Innsbrucker Wohnraumes durchgeführt und sind aktiv in zahlreiche Verhandlungen mit großen Grundeigentümern getreten. Die Verdichtung ist uns ebenso ein Anliegen. Gemeinsam mit der Politik und der Innsbrucker Stadtplanung wird laufend an möglichen Entwicklungsprojekten gearbeitet.“

Nicht nur die Schaffung von Wohnraum alleine ist essentiell, sondern auch, dass dieser gefördert wird – und damit günstig ist. „Bei einem der neuesten Wohnbauprojekte, den Sillblöcken, beträgt die Miete pro Quadratmeter inklusive Tiefgarage, Betriebskosten, Heizkosten sowie Warmwasser und Umsatzsteuer nur 7,50 Euro. Insgesamt zahlen unsere Mieterinnen und Mieter bei der IIG im Durchschnitt eine Nettomiete von 3,50 Euro pro Quadratmeter ohne Betriebs- und Heizkosten. Wenn man dies mit der Durchschnittsmiete in Innsbruck vergleicht, so liegt diese um das Dreifache höher als jene der städtischen Wohnungen“, präsentiert Danler die Zahlen.

Online Infos

Nähere Infos finden sich hier: http://www.ibkinfo.at/130415_wohnen