Für Innsbruck steht zu Projekt am Hausberg

Zukunft des Patscherkofels wird nachhaltig gesichert

Ein mehr als klares Signal für die Umsetzung des Zukunftsprojektes am Patscherkofel gibt die Bürgermeisterliste Für Innsbruck.

„Mit der Entscheidung für den Neubau der Patscherkofelbahn wird der Hausberg nachhaltig als Sport- und Naherholungsgebiet im Sommer wie im Winter gesichert. Mit dem Projekt folgen wir auch dem Ergebnis der Grischconsulta Studie, die stets den Betrieb mit einer einzigen Bahn empfohlen hat. Das nun vorliegende Projekt ist ein großer Erfolg und wird über viele Jahre den Innsbruckerinnen und Innsbruckern zugute kommen“, so Für Innsbruck Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Mit nur einer Bahn alles erschlossen – Zahlreiche Teilprojekte attraktivieren Hausberg

Während der heutige Patscherkofel über nahezu gleich viele Liftanlagen und dementsprechendem Personal verfügt wie deutlich größere Skigebiete, wird der Hausberg künftig mit einer modernen Seilbahn, einer Rodelbahn und adaptierten Pisten erschlossen. Auch ein neues Trainingszentrum samt Flutlicht für die Skivereine wird errichtet.

„Sämtliche Pisten mit nur einer Bahn erreichbar, die attraktivste Rodelbahn Tirols mit 7,7 km Länge und 950 Höhenmetern, erstmals in der Geschichte ein barrierefreier Zugang vom Tal bis auf den Berg, ein Badeteich, eine modernisierte Beschneiungsanlage, ein neues Trainingszentrum für die Skivereine, die erste gute Anbindung von Heiligwasser für Skifahrer und Rodler in der Geschichte des Patscherkofels oder die Erreichbarkeit des Almenweges auf 1.600 Metern Höhe über die Mittelstation – all das sind Teilprojekte,die für den Hausberg eine echte Neuheit sind und den Patscherkofel attraktiver machen werden“, hebt Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl die wesentlichen Neuheiten am Innsbrucker Hausberg hervor.

Projekt gibt 30.000 m² Fläche der Natur zurück

„Trotz der zahlreichen Neuerungen ist es gelungen, der Natur auch Raum zurückzugeben. So erhält durch den Abbau der alten Liftanlagen die Tier- und Pflanzenwelt 30.000 m² Fläche wieder zurück. Auch das dürfte bei einem derartigen Projekt einzigartig sein“, freut sich Vizebürgermeister Christoph Kaufmann über den ökologischen Mehrwert.

Wichtige Partner am Berg

Kaufmann & Krackl erwarten eine enorme Steigerung der Besucherzahlen für alle Almen und Betriebe am Patscherkofel, welche als „Partner am Berg“ gesehen werden. Nicht nachvollziehbar für die beiden Für Innsbruck Mandatare ist daher die Sorge des Alpenvereines, wonach das Schutzhaus durch den Bau der Bahn wirtschaftlich gefährdet sein könnte.

„Wir sind der festen Überzeugung, dass so wie alle anderen Einrichtungen unserer Partner, auch das Schutzhaus enorm profitieren wird. Dennoch haben wir dem Alpenverein auch die gesicherte Übernahme der Pacht für 30 Jahre angeboten. Dieses Angebot ist nach wie vor aufrecht“, so Krackl.

Für Innsbruck steht zum Projekt am Hausberg

„Ohne Zweifel haben wir es hier mit einem großen und kostenintensiven Vorhaben zu tun, dessen Wert für die Bevölkerung schon bald sichtbar werden wird. Sehr gerne und aus voller Überzeugung stimmen wir dem Projekt zu“, so Kaufmann & Krackl abschließend.

Bildungsstadt Innsbruck: Neuer Schulcampus in Wilten

In der Mitte Innsbrucks entsteht ein neuer, attraktiver Bildungsstandort: In enger Zusammenarbeit der Neuen Mittelschulen (NMS) Dr. Fritz Prior (Leopoldstraße 15), der NMS Wilten (Michael-Gaismair-Straße 6), der NMS Müllerstraße (Müllerstraße 38), der Volksschule Altwilten sowie des Schülerhortes Wilten (Michael-Gaismair-Straße 4) wird ein gemeinsamer Standort für sechs- bis 14-jährige SchülerInnen entwickelt.

Die Stadt Innsbruck als zuständige Schulerhalterin schafft damit in Abstimmung mit der Bildungsabteilung des Landes Tirol und mit dem Landesschulrat eine wichtige Weiterentwicklung auf dem Bildungssektor.

„Innsbruck geht mit der Zusammenführung der vier Standorte und unterschiedlichen Schultypen einen neuen Weg in der Ausbildung unserer 6 bis 14-jährigen Schülerinnen und Schüler. Das neue Konzept setzt auf die Kompetenz der Pädagoginnen und Pädagogen und lässt dabei viel Raum für die Einbringung neuer Ideen. Ich bin überzeugt, dass die Stärkung der Lehrpersonen vor Ort sich hinsichtlich Motivation und Leistung der Kinder positiv auswirken wird“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin Herlinde Keuschnigg.

Neue, schulübergreifende Zusammenarbeit
Die vier in das Bildungs- und Schulzentrum Wilten integrierten Schulen werden grundsätzlich als miteinander agierende Einheit gesehen. Konkret erarbeitet ab sofort ein schulübergreifendes Entwicklungsteam unter externer Prozessbegleitung und in Begleitung von ausgewiesenen Schulentwicklungs-ExpertInnen (Pädagogische Hochschule Tirol, School of Education) das konkrete pädagogische Konzept. Eine Steuergruppe bestehend aus VertreterInnen des Landesschulrates, der Abteilung Bildung des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck unter Federführung von Stadtrat Ernst Pechlaner begleitet den Prozess. Die notwendigen baulichen Adaptionen werden von der Innsbrucker Immobilien GmbH (IIG) durchgeführt.

Vorteile eines Clusters: Vielfältiges Ganztagesangebot
Das zu entwickelnde Standortkonzept geht durch die Schaffung entsprechender Förder- und Unterstützungsangebote speziell auf die Beherrschung der so genannten Basiskompetenzen als Fundament ein, bestehende Schwerpunkte sollen weiterentwickelt bzw. neue Schwerpunkte geformt werden. Dabei sollen auch schulübergreifende Angebote ins Auge gefasst werden.

Das neue Bildungs- und Schulzentrum wird für alle SchülerInnen, die es benötigen, eine verschränkte Tagesbetreuung anbieten. Schulische Unterstützungssysteme (z.B. Schulsozialarbeit) werden zusammengeführt und an die vielfältigen Herausforderungen des großen Standortes angepasst. Die bestehenden Nahtstellen zum Kindergarten, von der vierten zur fünften Schulstufe und von der achten zur neunten Schulstufe werden im Konzept bewusst als wichtiges Bindeglied und nicht als trennende Schnittstelle wahrgenommen. Eine intensive Kooperation mit mittleren und höheren Schulen sowie der Wirtschaft wird Eingang in das pädagogische Konzept finden.

 

Für ein friedliches und sicheres Zusammenleben

Der Rechtsstaat muss wieder gestärkt und ihm die Glaubwürdigkeit zurückgegeben werden!

Diesen eindringlichen Appell habe ich als Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck an den Innenminister, den Außenminister und den Justizminister gerichtet, damit der Gesetzgeber den gesellschaftlichen Veränderungen aufgrund der großen Fluchtbewegungen weit mehr Rechnung trägt! Denn die große Mehrheit der 1900 geflüchteten Menschen in Innsbruck, die integrationswillig ist, wird in einen Topf mit jener Minderheit geworfen, die unsere Gastfreundschaft missbraucht und unsere Wertehaltung nicht akzeptiert. So wird die Integrationsarbeit konterkariert. Handlungsbedarf ist gegeben!

Die Personal- und Finanzressourcen der Polizei müssen aufgestockt, Sicherheits- und Aufenthaltsgesetze für die Polizei vollziehbar gemacht und endlich Rückführungsabkommen auf internationaler Ebene (wie z.B. Marokko) abgeschlossen werden. Die Menschen in den Städten benötigen keine populistische Diskussion über Obergrenzen auf Bundesebene – sie erwarten sich, dass der Gesetzgeber die Umsetzung schon bestehender Gesetze überprüft und Gesetze auch an reelle Gegebenheiten und gesellschaftliche Entwicklungen anpasst!

Die Städte haben bei der größten Flüchtlingsbewegung seit dem II. Weltkrieg Großartiges geleistet – die politischen Entscheidungsträger fühlen sich für alle Menschen, die in der Stadt leben, zuständig und verantwortlich. Doch für jene zugereisten Menschen, die unsere Wertehaltung nicht akzeptieren, müssen endlich geeignete rechtliche Maßnahmen für die Polizei und die Sicherheitsbehörden geschaffen werden!

Für ein sicheres und friedliches Zusammenleben.

Ihre
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

 

 

 

Ausbau Straßenbahn – Zukunft unserer Mobilität

Mit der Entscheidung für den Ausbau der Straßenbahn wurden die Schienen für die Zukunft der Mobilität in Innsbruck gelegt. Die Straßenbahn ist angesichts der erfreulichen steigenden Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs alternativlos.

54 Millionen Fahrgäste transportieren die Innsbrucker Verkehrsbetriebe mittlerweile pro Jahr. Seit unserer Tarifreform erhält man auf Wunsch volle Mobilität für weniger als 1 Euro pro Tag. Ein Angebot, das sehr gut angenommen wird!

Speziell auf der Durchmesser-Linie O werden hier mit der Tram künftig mehr Menschen schneller und das mit deutlich mehr Komfort an ihr Ziel gebracht. Das wird die Attraktivität des Öffentlichen Nahverkehrs erheblich steigern und noch mehr Menschen zum Umstieg bewegen.

Die Weichen sind gestellt: Schon bald wird das größte Infrastrukturprojekt der Gegenwart fertig sein. Danke für Ihr Verständnis in der nicht immer angenehmen Zeit während der Bauarbeiten. Das Ergebnis wird die einen oder anderen Mühen in jedem Fall aufwiegen.

Ihr Gemeinderat,

Mag. Lucas Krackl
Klubobmann Für Innsbruck

Innsbrucker Ferienzug!

Volle Kraft voraus in die Semesterferien

Anmeldung zum Innsbrucker Ferienzug ab 30. Jänner möglich

In den Semesterferien von 10. bis 19. Februar 2017 macht wieder der Ferienzug in Innsbruck Station. Bei insgesamt 66 Veranstaltungsterminen – davon 18 Ganztagesveranstaltungen – erleben die Kinder zwischen vier und 15 Jahren ein unterhaltsames und spannendes Ferienprogramm bei Workshops, Besichtigungen und Kursen in den Bereichen Sport, Kultur, Natur, Action und Fun. Mit einem großen Familienfest im Einkaufszentrum „west“ wird der Veranstaltungsreigen am Freitag, 10. Februar um 10:30 Uhr mit spannenden Spielstationen, Bewegungsbaustellen und einer Hüpfburg eröffnet.

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, ressortzuständig für Kinder- und Jugendförderung, laden alle Interessierten zum abwechslungsreichen Veranstaltungszug ein: „Die Stadt Innsbruck bietet damit die größte Kinder- und Jugendinitiative in der schulfreien Zeit. Bei diesem bunten Programm ist garantiert für jede und jeden etwas dabei. Wir wünschen euch entspannte, erholsame Ferien!“

Bitte alle einsteigen!

Die Programmhefte sind ab Montag, 30. Jänner 2017 in einer Auflage von 15.000 Stück erhältlich und werden allen Kindern zwischen vier und 15 Jahren in Innsbruck-Stadt per Post nach Hause zugesendet. Zudem liegt das Programm unter anderem beim Bürgerservice (RathausGalerien), im Infoeck und in den Bezirken Innsbruck-Land bei den Gemeindeämtern auf bzw. ist auch im Internet unter www.junges-innsbruck.at oder www.facebook.com/innsbruckerferienzug abrufbar. Anmeldungen sind ab 30. Jänner 2017 möglich.

Semester-Ferienzug seit 1990

Das Erfolgskonzept „Innsbrucker Ferienzug“ gibt es inzwischen schon seit 27 Jahren. Seit 1990 wird auch in den Semesterferien Programm geboten und seit 2004 sind die Osterferien mit an Bord. Tausende Kinder erfreuen sich Jahr für Jahr am facettenreichen Programm, das von den MitarbeiterInnen des Referates Kinder- und Jugendförderung organisiert wird und die unterschiedlichsten Wünsche erfüllt.

 

Museum Goldenes Dachl verzeichnet Besucherrekord

Maximilian und das Wahrzeichen lockten über 30.000 BesucherInnen

Im Jahr 2016 verzeichnete das städtische Museum Goldenes Dachl 30.076 BesucherInnen: Dieser neue Rekord bedeutet eine Steigerung um 8,53 Prozent zum Jahr 2015. Das Museum zeigt eine Dauerausstellung zur Geschichte des Goldenen Dachls, zu Kaiser Maximilian I. und zum Spätmittelalter in Tirol und Innsbruck.

„Das Museum Goldenes Dachl sowie das Stadtarchiv/Stadtmuseum sind das Gedächtnis unserer Stadt. Die steigende Zahl an Besucherinnen und Besuchern zeigt, dass sowohl Einheimische wie auch Touristen mit dem Angebot zufrieden sind“, freut sich Kulturreferentin Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer: „Weitere Höhepunkte werden folgen, vor allem im Hinblick auf das Maximilian-Gedenkjahr 2019, das den schillernden Habsburger noch weiter in den Mittelpunkt stellen wird.“

„Dieses erfreuliche Ergebnis hat sich schon lange abgezeichnet und basiert auf jahrelangem leidenschaftlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Vergangene, unsere Geschichte ins Bewusstsein zu bringen und damit am Leben zu erhalten, gelingt hier im besonderen Maße. Ich freue mich auf das Kaiser-Max-Gedenkjahr 2019“, so Für Innsbruck Kultursprecherin Dr. Patrizia Moser.

Stetiger Anstieg seit 2012
Die BesucherInnenzahlen im Museum Goldenes Dachl steigen seit dem Jahr 2012 stetig an: Im Jahr 2015 schauten sich 27.713 MuseumsfreundInnen die Schauräume rund ums das Leben und die Zeit Kaiser Maximilians genauer an. Im Vergleich dazu wurde im Jahr 2012 eine Zahl von 22.236 verzeichnet. Im August 2016 gab es mit 5.495 BesucherInnen den stärksten Ansturm seit der Neueröffnung des Museums im Jahr 2006/07.

Österreichisches Museumsgütesiegel bis 2021
Dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck wurde am 06. Oktober 2016 bereits zum zweiten Mal das Museumsgütesiegel bis 2021 verlängert. Diese Auszeichnung weist auf eine besonders nachhaltige Museumsarbeit hin und wird von den beiden Verbänden ICOM Österreich und Museumsbund Österreich vergeben. Noch bis 31. März 2017 ist die Ausstellung ‚Eine Vorstellung der Exl-Bühne‘ im Stadtarchiv/Stadtmuseum (Badgasse 2) zu sehen. (FI, IKM)

Seitenblicke

Der neue „Sightseer Innsbruck“, der nun auch noch mit geräumigeren Bussen und einem größeren Sprachangebot aufwarten kann, wurde rundumerneuert und unlängst am Firmengelände der Innsbrucker Verkehrsbetriebe vorgestellt. Die Inhalte und Route des Sightseer´s wurden in enger Abstimmung mit dem Tourismusverband Innsbruck neu konzipiert und visuell gestaltet. Optisch sind die Busse ab sofort in Gold, Schwarz und Rot in Innsbruck unterwegs. Bürgermeisterin Mag. Christine Opitz-Plörer dazu: „Die Linie des Sightseer´s wird von der IVB erfolgreich betrieben. Der Sightseer erfreut sich einer steigenden Beliebtheit bei unseren Gästen.“

Der Ball der Wirtschaftskammer Tirol ist jedes Jahr Höhepunkt der Ballsaison. Weit über 3.000 Ballbesucher folgten der Einladung in den Innsbrucker Congress, der in festlichem Gelb und Weiß ganzvoll dekoriert strahlte und schwangen das Tanzbein bis in die frühen Morgenstunden. Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer zählte zu den Ehrengästen und genoss die besondere Atmosphäre des Wirtschaftsballes.

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Im Auftrag von EU-Koordinator Pat Cox organisierte die Brenner Corridor Plattform gemeinsam mit BBT SE am 6. Februar 2017 in Innsbruck ein Treffen lokaler Politiker, u.a. mit Vizebürgermeister Christoph Kaufmann sowie mit Vertretern von STRING (deutsch-dänische politische Plattform rund um den Bau des Fehmarn-Belt Tunnels). Koordinator Pat Cox hat die Initiative zu einem besseren Austausch zwischen den beiden größten Infrastrukturprojekten auf dem Scan-Med Korridor letztes Jahr angestoßen. Der Wille zur Zusammenarbeit und zum Erfahrungsaustausch wurde im vergangenen September 2016 in Hamburg durch die Unterzeichnung einer Absichtserklärung unterstrichen. Teilgenommen haben Regionalpolitiker aus Schleswig-Holstein, aus der dänischen Grenzregion und aus Kopenhagen. Vor allem sind sie an den Auswirkungen eines Großprojektes auf das Projektgebiet interessiert.

Am vergangenen Wochenende fand im Eiskanal in Igls der Weltcup in Skeleton, 2er Bob und 4er Bob statt. Unter den Gästen waren der Präsident des internationalen Bob und Skeletonverband (IBSF) Ivo Feriani, ÖBSV Präsident Roman Schobersberger, Vizepräsident Markus Mitterrutzner und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

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Eine Abordnung deutscher und niederländischer Marine-Unteroffiziere besuchte auch heuer Tirol, um auf Einladung der Unteroffiziersgesellschaft Tirol (UOGT) sowie der Innsbrucker Marinefreunde unter anderem am Ball der Unteroffiziere in Absam teilzunehmen. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und TVB Direktorstellv. Christoph Sock begrüßten die Delegation. Seit mittlerweile 35 Jahren verbindet die Unteroffiziere aus dem Ausland nun schon eine Kameradschaft mit den Innsbrucker Marinefreunden rund um Herbert Rieder und Josef Lessiak sowie der Tiroler Unteroffiziersgesellschaft. Jedes Jahr besuchen sie Tirol bzw. Innsbruck, um mit den österreichischen Kollegen den kameradschaftlichen Kontakt zu pflegen.

 

FI Vereinsbesuch: Brenner Basis Tunnel

Ein ganz besonderes Highlight eröffnete den Reigen unserer Veranstaltungsreihe. Wir besichtigten den Brenner Basistunnel (BBT) und wurden im Rahmen einer Führung ins Innere des Berges geführt, wo wir die Tunnelarbeiten aus nächster Nähe beobachten konnten. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl begrüßten die 40 Vereinsmitglieder.

Der Brenner Basistunnel (BBT) ist ein flach verlaufender Eisenbahntunnel, der Österreich und Italien verbindet. Er führt von Innsbruck nach Franzensfeste (55 km). Rechnet man die bereits bestehende Eisenbahnumfahrung Innsbruck dazu – in sie mündet der BBT – ist der Alpendurchstich 64 km lang. Er ist damit die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt. Der BBT besteht aus zwei 8,1 m breiten Tunnelröhren, die in einem Abstand von 70 m verlaufen. Sie werden eingleisig bestückt, sodass die Züge im Einbahnverkehr durch die beiden Tunnel fahren. In Abständen von 333 m verbindet ein Stollen, ein sogenannter Querschlag, die zwei Röhren. Die Querschläge dienen in Notfallsituationen als Fluchtweg. Dieses Konzept entspricht höchsten Sicherheitsstandards im Tunnelbau. Eine Besonderheit des Brenner Basistunnels ist der durchgehende Erkundungsstollen. Er befindet sich mittig zwischen den zwei Haupttunnelröhren, 12 m darunter, und ist mit 5 bis 6 m Durchmesser kleiner als sie. Die derzeit laufenden Vortriebsarbeiten am Erkundungsstollen sollen Aufschluss über die Beschaffenheit des Gebirges geben und dadurch Baukosten und -zeiten minimieren. Sobald der BBT in Betrieb ist, wird der Erkundungsstollen eine wichtige Rolle für die Entwässerung spielen.

 

Sportstadt Innsbruck: Wintersporttag „Bewegt am Berg“ ein voller Erfolg

Abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein wurde geboten

Der 04. Februar stand in der Tiroler Landeshauptstadt ganz im Zeichen des Wintersports. Am „Bewegt am Berg“-Aktionstag verwandelte sich der Patscherkofel in ein Paradies für große und kleine WintersportliebhaberInnen. Selbst der mittags aufkommende Föhn konnte die gute Stimmung nicht vertreiben.

„Große und kleine WintersportlerInnnen stellten ihr Können bei den Stadtmeisterschaften unter Beweis. Viele Interessierte nutzten zudem noch das Alternativprogramm. Dank der perfekten Organisation war das gesamte Ereignis am Hausberg ein großer Erfolg,“ freut sich Sportrefertent und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann über die erfolgreiche Veranstaltung, die in enger Zusammenarbeit mit der Patscherkofelbahnen Ges.m.b.H durchgeführt wurde.

Spannende Stadtmeisterschaften

Bereits zum 13. Mal fand in Innsbruck der städtische Wintersporttag statt. Heuer allerdings in völlig neuem Gewand: Unter dem Titel „Bewegt am Berg“ wurde das niederschwellige Sportprogramm „Bewegt im Park“ aus dem Sommer fortgesetzt. Ein facettenreiches Programm inklusive der 44. Innsbrucker Stadtmeisterschaft wartete auf die BesucherInnen. In den vergangenen Jahren begeisterte der Innsbrucker Wintersporttag auf der Nordkette, ab heuer übersiedelte er auf den Patscherkofel.

Winterspaß ab dem Vormittag

Auf der Heiligwasserwiese kamen besonders die Jüngsten auf ihre Kosten: Gratis Tageskarten, ein Kinder-Parallel-Skirennen sowie ein Parkour mit Steilkurven warteten. Auch das Kinderland und die Kinderskischule waren geöffnet. Und geführte Schneeschuhwanderungen inklusive praktischer Lawinenkunde standen auf dem Programm. „Dieser Programmpunkt ermöglichte eine Schneeschuhwanderung in der herrlichen Natur direkt vor der Haustür von Innsbruck“, freute sich Vizebürgermeiser Christoph Kaufmann. Zusätzlich zur Wanderung standen Technikübungen und Materialkunde auf dem Programm.

Programmpunkt: Sicherheit

Große Aufmerksamkeit wurde dem Thema „Sicherheit“ entgegen gebracht. In Zusammenarbeit mit der Initiative „snowhow“, die es sich seit 2006 zur Aufgabe gemacht hat, Aufklärung und Bewusstseinsarbeit im alpinen Wintersport zu fördern, wurden unterschiedliche Lawinenkurse angeboten: So fand am Wintersporttag zwei Mal ein Vortrag zum Thema „Lawinenkunde“ statt. Bei der „snowhow“-Notfallübung lernten die TeilnehmerInnen außerdem das Erkennen und Einschätzen von Gefahren im alpinen Gelände. Auch das richtige Verhalten außerhalb der gesicherten Pisten stand im Vordergrund dieses von erfahrenen BergführerInnen gehaltenen Workshops.

>> Beitrag Tirol TV_Bewegt am Berg

Sportstadt Innsbruck: Rodel-WM 2017

Rodel-WM wurde zum Hit

Bei der Rodel-WM vergangenes Wochenende haben sich im Eiskanal der Olympiaworld die Besten der Besten gemessen. Auch Sportreferent und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann fieberte bei traumhaftem Winterwetter mit den Athleten  mit.

„Es freut mich ganz besonders, dass wir die Austragung der Rennrodel-WM 2017 durchführen durften. Im Herz der Alpen präsentierte sich auch das Umfeld, in dem die Bahn liegt, als tadellos für internationale Wintersportveranstaltungen. Zusätzlich bot die direkte Stadtnähe eine perfekte infrastrukturelle Anbindung“, erklärt Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

10.000 Besucher

Rund 10.000 Besucher an drei Tagen, eine perfekte Organisation und dazu noch Doppelgold durch Wolfgang Kindl, Silber durch Peter Penz und Georg Fischler sowie zwei Medaillen in der U23-Wertung – die 47. Weltmeisterschaft der Kunstbahnrodler auf der Olympia Bob- und Rodelbahn in Innsbruck/Igls war auf allen Linien ein voller Erfolg.

Das Organisationskomitee unter Generalsekretär Nicolas Fettner konnte nach dem Event ebenso eine positive Bilanz ziehen wie Sportdirektor Markus Prock, dem nur die verpasste Medaille im Teambewerb ein wenig schmerzte. Jedenfalls waren sich nach der WM Sportler, Funktionäre und Fans einig: „Nach Innsbruck kommen wir gerne wieder.“