Neues Vereinsheim in Hötting

Hötting für Veranstaltungen neu aufgestellt

Zeltüberdachung und Schankanlage im Vereinsheim

Zahlreiche HöttingerInnen engagieren sich in den Vereinen in einem der ältesten Stadtteile Innsbrucks. Als sozialer Treffpunkt dient das Vereinsheim in der Schulgasse 3. Nachdem sich die SportschützInnen, die SchuhplattlerInnen und die Stadtmusikkapelle Hötting bereits vor zwei Jahren über einen Zubau des Vereinsheims Hötting freuen konnten, wurden nun der Bar- und Außenbereich erneuert. Umgesetzt wurde das Projekt von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG).

„Vereine fördern die Gemeinschaft, stärken das Wir-Gefühl und die soziale Verantwortung. Innsbruck ist in diesem Punkt mit insgesamt rund 700 Vereinen sehr gut aufgestellt. Damit Vereinsarbeit funktionieren kann, braucht es eine entsprechende Infrastruktur und Orte zum Zusammenkommen“, betonen Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann unisono.

Geselliges Beisammensein drinnen und draußen

2015 wurden aufgrund des dringenden Raumbedarfes drei neue Räume für die örtlichen Vereine durch Zubau geschaffen: Für den Sportschützen-Verein entstanden erweiterte Garderobenräumlichkeiten. Die SchuhplattlerInnen erhielten ein vergrößertes Probelokal, die Stadtmusikkapelle Hötting weitere Lagerflächen. 2017 wurde nun der Barbereich saniert und die veraltete Schankanlage erneuert. Zusätzlich wurde ein Zelt für eine temporäre Überdachung des Vorplatzes bei Veranstaltungen angeschafft, welches ab 15. Juni 2017 zur Verfügung steht. Dieses wird bei Bedarf aufgestellt. So sollen Veranstaltungen im Freien künftig auch bei schlechter Witterung stattfinden können. „Ich möchte mich herzlich bei allen Beteiligten für die Unterstützung unseres Vereinsheims bedanken! Auch unsere Höttinger Vereine haben selbst tatkräftig mitangepackt und das gute Miteinander in unserem Stadtteil einmal mehr unter Beweis gestellt“, so Peter Lener, Obmann der Musikkapelle Hötting. (IKM)

Seitenblicke

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer nahm bereits zum 20. mal aktiv bei der Blutspendeaktion vergangengen Freitag im Rathaus teil.  Als Dankeschöne bekam sie vom Östrerreichischen Roten Kreuz ein Jubiläumsgeschenk überreicht.

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Das Präsidium der Sportunion Tirol besichtigte vor Kurzem das neue Kletterzentrum Innsbruck. Geschäftsführer Reini Scherer führte die begeisterten Besucher persönlich durch die weltweit modernste Kletter- und Boulderanlage. Auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann zeigte sich beeindruckt.

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Kürzlich besuchte Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer gemeinsam mit zahlreichen Schulklassen das Trinkwasserkraftwerk Mühlau. Bestes Trinkwasser ist für uns selbstverständlich. Um die Wahrnehmung für das nasse Element vom Mund in die Köpfe zu bekommen, wurde der TRINK’WASSERTAG von der ÖVGW ins Leben gerufen. Mein Dank gilt den Innsbrucker Kommunalbetrieben und den Naturpädagogen der Aktion natopia.

Zum dritten Mal führte die traditionelle Tiroler Landesprozession vom Innsbrucker Dom zu St. Jakob bis zur Basilika Wilten. Neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer nahmen seitens Für Innsbruck GRin Gerda Springer und GR Mag. Markus Stoll sowie zahlreiche VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft, Traditionsverbände und viele BürgerInnen am Festakt teil. Der Weg der Prozession führte über die Annasäule, Landhausplatz, Seniorenresidenz Veldidenapark und Basilika Wilten, wo auch der Schlusssegen gespendet wurde. Die Wiltener Musikkapelle hat die Proszession musikalisch begleitet.

Der ASKÖ-Landesverband Tirol entwickelt mit dem Projekt „BeA-Betreut Aktiv“ ein nachhaltiges Bewegungsförderungsprogramm für dort lebende Personen. Durch regelmäßige Bewegung und körperliche Aktivität sollen degenerative Prozesse des Alterns hinausgezögert und demenzielle Erkrankungen vorgebeugt werden. Maßnahmen zur Bewegungsförderung stellen eine dringende Notwendigkeit dar, um diese Personengruppe (ab 65 Jahren) möglichst lange aktiv und selbstständig zu halten. Ziel von „BeA“ ist es, mindestens sechs der neun betreuten Wohnanlagen in Innsbruck über die Projektdauer von drei Jahren (2017-2019) mit Bewegungsmaßnahmen und Workshops sowie Vorträgen abzudecken.  Gefördert und unterstützt wird das Projekt von der Stadt Innsbruck und dem Fond Gesunden Österreich (FGÖ). Vizebürgermeister Christoph Kaufmann freut sich über das sportliche Programm für „Junggebliebene“.

Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl folgte der freundlichen Einladung des Altstadtvereines und des Innsbrucker Stadtmarketings zu einem kleinen Umtrunk vor dem Goldenen Dachl anlässlich des Vatertages. Burkhard Pederiva vom Restaurant Stiftskeller spendierte für jeden Vater ein kleines Augustiner und Robert Neuner moderierte die Veranstaltung.GR Mag. Lucas Krackl bedankte sich herzlichst bei allen Mitwirkenden für die gelungene Veranstaltung!

An der Eröffnung des neuen Stadtteilzentrums in Wilten nahmen neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer seitens Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, GRin Gerda Springer und GR Mag. Markus Stoll teil. Mit am Bild finden sich die Geschäftsführer der ISD (Dr. Hubert Innerebner) und IIG (Dr. Franz Danler).

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Das Herz-Jesu Feuer ist ein im 19. Jahrhundert entstandener Brauch, der auch heute noch in Tirol gepflegt wird. Als im Jahre 1796 die Napoleonischen Truppen Tirol immer näher rückten, wurde das Land in Kriegsbereitschaft versetzt. Man trat zu einem Kongress in Bozen (Südtirol) zusammen, auf dem beraten wurde, wie man vorgehen wolle. Dort fiel der Vorschlag des Stamser Abtes Sebastian Stöckl, das Land dem Schutz des Heiligsten Herzen Jesu anzuvertrauen – man hoffte auf die Hilfe Gottes. Am 1. Juni 1796 versprach man sich, dem Herz-Jesu Fest in Zukunft stets mit einem feierlichen Gottesdienst zu gedenken. Am Gottesdienst teilgenommen hat seitens Für Innsbruck auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

 

Olympia 2026: Machbarkeitsstudie präsentiert

Olympische und Paralympische Winterspiele Innsbruck/Tirol 2026:
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie

Land Tirol, Stadt Innsbruck und das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) ließen per Jahresende die Erstellung einer Machbarkeitsstudie als Grundlage für die Entscheidung über eine mögliche Bewerbung von Österreich mit Innsbruck/Tirol für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 in Auftrag geben. Die Ergebnisse der Studie liegen vor und wurden heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz in Innsbruck präsentiert. Diese von der Bietergemeinschaft PROPROJEKT und AS+P mit den regionalen Projektpartnern Management Center Innsbruck (MCI) und Solid – Event, Management und Consulting GmbH durchgeführten Erhebung ist eine umfassende Basis für weitere Entscheidungen. Dabei wurden insbesondere die Kernbereiche Sportinfrastruktur und Wettkampfstätten, Unterbringung, Transport und Verkehr, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie die finanziellen Rahmenbedingungen analysiert. Die Ergebnisse der Studie sind eindeutig und stellen für eine potentielle Bewerbung ein sehr gutes Zeugnis aus.

„Die Studie hat eine fundierte Entscheidungsgrundlage geschaffen“, betont Tirols Landeshauptmann Günther Platter. „Sowohl für uns, dass wir die Bewerbung weiter verfolgen wollen, als auch für die Bevölkerung, die auf Basis umfassender Information nun eine Entscheidung treffen kann.“ Dass Innsbruck/Tirol ideal geeignet sei, würden die Ergebnisse der Analyse eindeutig belegen, so Platter. „Keine Infrastruktur müsste geschaffen werden und die Spiele könnten auf Basis redimensionierter Anforderungen durchgeführt werden.“

„So viele Menschen in Innsbruck und Tirol sind unglaublich sportbegeistert. Der Wunsch nach Olympischen Spielen ist daher auch stark aus der Sportcommunity gekommen“, erinnert Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. „Bei den Youth Olympic Games 2012 haben wir in Innsbruck bewiesen, dass es auch anders geht und eine Trendwende eingeleitet: Neue nachhaltige Großveranstaltungen, die ökologisch, ökonomisch sowie sozial nachhaltig Wirkung zeigen. Das hat sich letztlich auch am finanziell positiven Ergebnis dieser Spiele gezeigt“, betont Oppitz-Plörer.

Und ÖOC-Präsident Karl Stoss ergänzt: „Im Bewerbungsprozess 2026 wird das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Kandidaten viel intensiver unterstützen. Sprich der Prozess wird erheblich leichter und kostengünstiger. Mit Innsbruck/Tirol haben wir eine Chance, zu beweisen, dass man Spiele heutzutage modern aber trotzdem im sympathischen Format organisieren kann. Auf Anlagen, die längst bestehen, in Orten, die über Wintersport-Tradition verfügen. Mit neuen Verkehrs-Konzepten, mit mehreren olympischen Dörfern – ohne Gigantismus, ohne weiße Elefanten.“

Die Entscheidung über Olympia 2026 liegt in der Hand der Tiroler Bevölkerung

„Mit gutem Gewissen übergeben wir nun die Entscheidung, ob die Region Innsbruck/Tirol dem Internationalen Olympischen Komitee ein selbstbewusstes Angebot für redimensionierte olympische Winterspiele 2026 legen soll, an die Bevölkerung. Ich sehe gute Chancen für das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und alle Austragungsorte, von solchen nachhaltigen Spielen zu profitieren. Für uns ist klar, nur solche Spiele wollen wir durchführen und dann werden wir sehen, ob das IOC bei seinen Ankündigungen bleibt und derartigen redimensionierten Spiele seinen Zuschlag gibt, oder nicht“, zieht Tirols Landeshauptmann Platter angesichts der Studienergebnisse Resümee. „In den nächsten Tagen und Wochen möchten wir allen die Möglichkeit geben sich über die Inhalte der Machbarkeitsstudie detailliert zu informieren, hierzu haben wir ein umfassendes Informationsangebot eingerichtet. Nach Ausarbeitung unseres Angebotes werden wir dieses im August vorstellen und mit allen Tirolerinnen und Tirolern diskutieren, um ihnen einen objektiven Überblick über das Projekt zu geben. Die Bevölkerung wollen wir dazu am 15. Oktober, parallel zur Nationalratswahl, befragen.“

Und Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer fügt hinzu: „Mit der Machbarkeitsstudie liegt eine technische und fachliche Entscheidungsgrundlage vor, die von der Tiroler Bevölkerung beurteilt werden wird. Jeder Einzelne wird zu sportlichen Großveranstaltungen persönlich einen anderen Bewertungsmaßstab an den Tag legen.“

Weitere Stimmen zu den vorliegenden Ergebnissen der Machbarkeitsstudie

Mag. Andreas Leitner, Referent für Spitzensport im Bundesministerium für Sport: „Österreichs Wintersport ist top, das betrifft nicht nur unsere Sportler, sondern auch die Infrastruktur. Die Ski-WM in Schladming 2013 und die Biathlon-WM 2017 in Hochfilzen waren punkto Ablauf, Stimmung und Zuschaueraufkommen nicht zu überbieten. Ähnliches ist für die Nordische-WM 2019 in Seefeld zu erwarten. Warum also nicht Olympische Spiele 2026? Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Kosten überschaubar sind. Dazu bedarf es intensiver Vorarbeiten – die Machbarkeitsstudie gibt uns jetzt einen ersten Aufschluss. Die Entscheidung über eine Bewerbung treffen letztendlich die Menschen in Tirol, die davon am meisten betroffen sind. Sofern die Voraussetzungen für eine Bewerbung erfüllt werden und sich die Bevölkerung in Tirol dafür ausspricht, werden wir seitens des Sportministeriums diese bestmöglich unterstützen.“ Die Bundesregierung hat Anfang des Monats einen Grundsatzbeschluss im Ministerrat gefasst, dass die Republik Österreich die Bemühungen und Vorarbeiten für eine Bewerbung für Olympische und Paralympische Winterspiele 2026 in Innsbruck/Tirol unterstützt.

Tirols LHStv. und Sportlandesrat Josef Geisler: „Die Machbarkeitsstudie bestätigt, dass Tirols Sportstätten auf dem neuesten Stand und absolut olympiatauglich sind. Auch in den Austragungsorten steht alles zur Verfügung, was notwendig ist. Keine Sportstätten müssen gebaut werden. Wenn überhaupt, dann bedarf es bei einzelnen Sportstätten nur geringfügiger Adaptierungen. Was die Eishallen anlangt, so werden wir in den nächsten Wochen und Monaten das Gespräch mit den Nachbarn in der Euregio und in Bayern suchen. Wir sind uns einig, dass wir in Tirol keine neuen Eishallen errichten werden – auch nicht temporär. Wie bisher setzen wir auf eine nachhaltige Nutzung unserer Sportinfrastruktur. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Wir wollen, dass sportliche Leistungen und der olympische Gedanke im Vordergrund stehen und Winterspiele einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger bringen.“

Innsbrucks Tourismus-Stadtrat Franz X. Gruber: „Olympia erregt Befürworter und Gegner gleichermaßen, das ist auch gut so. Die Studie ist eine seriöse Grundlage für die notwendige Diskussion und Volksbefragung. Die Entscheidung muss mit Herz und Hirn, Leidenschaft, aber vor allem sachlich und verantwortungsvoll getroffen werden. Olympia ist die stärkste Marke der Welt, wenn wir es richtig machen, profitieren wir daraus über Jahre. Innsbruck und Tirol verkörpern die Winterspiele schon jetzt, wie kaum eine andere Region auf der Welt. Zudem bringen wir Tiroler große touristische Erfahrung und in der Organisation solcher Veranstaltungen mit, wir können das.“

ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel: „Österreichweit orten wir generell breite Unterstützung – angefangen beim Bundespräsidenten bis hin zu ehemaligen und aktuellen Athleten. Innsbruck/Tirol – das wären Spiele, wo der Sport ganz klar im Mittelpunkt steht. Die Jugendspiele in Innsbruck 2012 waren zugegebenermaßen bedeutend kleiner, nicht wirklich vergleichbar. Aber vom Spirit schwärmen viele noch heute. Wir sagen: Das lässt sich auch auf Olympische Spiele übertragen. Wichtig scheint mir außerdem zu erwähnen, dass im Falle einer tatsächlichen Bewerbung, viele zusätzliche Assets auf Tirol zukommen: Dutzende Veranstaltungen, die über Jahre hinaus im Vorfeld zu organisieren sind. Trainingslager für teilnehmende Nationen. TV-Teams, Medienvertreter, die das Land porträtieren… Ich bin sicher, dass da im wahrsten Sinne des Wortes ganz Tirol davon profitieren würde, nicht nur eine Handvoll Austragungsorte.“

Die Ergebnisse der Studie

Nach der Evaluierung einer Vielzahl von potentiellen Wettkampfstätten und der Analyse verschiedener Szenarien wurde im Rahmen der Machbarkeitsstudie eine bevorzugte Konzeptvariante abgeleitet und damit die strategischen Grundsätzen von nachhaltigen und wirtschaftlich tragfähigen Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2026 mit lokaler Verankerung in Innsbruck / Tirol in den Mittelpunkt gerückt.

Grundkonzept: Vollständiger Verzicht auf dauerhafte Neubauten

Der vollständige Verzicht auf dauerhafte Neubauten von Wettkampfstätten stellt ein echtes Alleinstellungsmerkmal in der Geschichte Olympischer Winterspiele dar. Während die Konzepte der jüngeren Vergangenheit im Durchschnitt nur etwa 50% der Sportstätten im Bestand nachweisen konnten, würden mit dem vorliegenden Konzept 77% erreicht, wobei selbst die nicht vorhandenen Sportstätten keine permanenten und kostspieligen Bauten erfordern, sondern lediglich temporär erstellt werden würden (Snowboard und Freestyle in Kühtai; Big Air in der Olympiaworld).

Hervorragende Wettkampfstätten in ganz Tirol

Das von den Studienautoren empfohlene Gesamtkonzept basiert somit zum Großteil auf bestehenden und hervorragend geeigneten Wettkampfstätten in ganz Tirol – die möglichen olympischen Wettkampfstätten im Detail:

Tivoli Stadion Tirol (Eröffnungs- und Schlussfeier; Bestand), Olympiahalle (Eiskunstlauf, Short Track, Eishockey – Finals; Bestand), Tiroler Wasserkraft Arena (Curling; Bestand), Olympiaworld (Snowboard – Big Air; temporär), Bergiselschanze (Skispringen – Großschanze, Nordische Kombination – Springen Großschanze; Bestand), Olympia Eiskanal Innsbruck/Igls (Bob, Skeleton, Rodeln; Bestand), Snow Park Kühtai (Snowboard – alle Disziplinen außer Big Air, Freestyle Ski – alle Disziplinen; temporär), St. Anton am Arlberg (Ski Alpin – alle Disziplinen; Bestand), Biathlonzentrum Hochfilzen (Biathlon; Bestand), Nordic Arena Seefeld (Ski-Langlauf, Skispringen – Normalschanze, Nordische Kombination – außer Skispringen Großschanze; Bestand), Eishockey Halle 1 (noch festzulegen – bestehende Eishalle; Bestand), Eishockey Halle 2 (noch festzulegen – bestehende Eishalle; Bestand), Inzell (D) (Eisschnelllauf; Bestand).

Ähnlich zum Olympia-Konzept würde auch bei den Paralympischen Winterspielen der Sportstättenanteil im Bestand mit 86% den Durchschnitt der vorherigen Ausrichter deutlich übersteigen – die möglichen Paralympischen Wettkampfstätten im Detail:

Tivoli Stadion Tirol (Eröffnungs- und Schlussfeier; Bestand), Olympiahalle (Sledge-Eishockey; Bestand), Tiroler Wasserkraft Arena (Rollstuhlcurling; Bestand), Snow Park Kühtai (Para-Snowboard; temporär); St. Anton am Arlberg (Ski Alpin – alle Disziplinen; Bestand), Biathlonzentrum Hochfilzen (Biathlon; Bestand), Nordic Arena Seefeld (Ski Nordisch; Bestand), Olympia Eiskanal Innsbruck/Igls (Bobsport; Bestand).

Die Kernbereiche Wettkampfstätten, Nicht-Wettkampfstätten, Unterbringung, Transport & Verkehr, Umwelt & Nachhaltigkeit sowie Finanzierung wurden von den Studienautoren im Detail evaluiert – die Untersuchungsergebnisse dieser zentralen Bereiche lassen sich wie folgt zusammenfassen.

Keine Erweiterungsmaßnahmen bei Sitzplatzkapazitäten geplant

Wettkampfstätten:Aufgrund der vielen Wettkampfstätten in Tirol mit internationalem Renommee kann ein Großteil aller Sportarten in bereits bestehenden Anlagen ausgetragen werden. Neben der Olympiahalle und der Tiroler Wasserkraft Arena werden lediglich zwei Eishallen für Eishockey sowie eine Eisschnelllaufhalle benötigt. Unter Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit würde daher die Durchführung der Eishockey-Vorrunden sowie der Eisschnelllaufwettbewerbe (z.B. in Inzell) in bestehenden Hallen außerhalb Tirols empfohlen.

Darüber hinaus sollte auch bei den bestehenden Wettkampfstätten auf komplexe Erweiterungsmaßnahmen zur Erhöhung der Sitzplatzanzahl bewusst verzichtet werden, auch wenn damit einige der internationalen Orientierungswerte für die Zuschauerkapazität unterschritten würden.

Neues Konzept für Eröffnungs- und Schlusszeremonie

Eröffnungs- und Schlussfeier: Aufbauend auf den strategischen Konzeptgrundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Anpassung an lokale Rahmenbedingungen wird ein neuartiges Konzept der Eröffnungs- und Schlussfeier vorgeschlagen, das neben dem Tivoli Stadion die parallele Bespielung weiterer Bereiche der Olympiaworld vorsieht. Auch ohne temporäre Erweiterung des Tivoli Stadions wäre damit eine ausreichende Kapazität von rund 40.000 Zuschauern zu erreichen.

Leistbares Wohnen wird forciert: Realisierung eines neuen Stadtteils

Olympisches Dorf: Die Entwicklung des Olympischen Dorfs greift auf ein bestehendes städtebauliches Projekt zurück. Das Entwicklungsareal am Frachtenbahnhof Innsbruck würde aus den folgenden Gründen den eindeutigen Präferenzstandort für das Olympische Dorf darstellen:

› Flächengröße und Wohnfläche sind ausreichend und bieten neben der rechnerisch erforderlichen Kapazität auch erforderliche Sicherheitsreserven.

› Der Standort ist integriert in die Siedlungsentwicklung und liegt in fußläufiger Entfernung zu der Olympiaworld, dem räumlichen Schwerpunkt möglicher Winterspiele Innsbruck 2026.

› Das Projekt basiert auf einer bestehenden Planung und steht im Einklang mit der langfristigen Stadtentwicklungspolitik.

› Die Entwicklung des Standorts ist als Innenentwicklungsmaßnahme dem Nachhaltigkeitsgedanken verpflichtet. Die Umwidmung der Bahnfläche zu Wohnraum erfordert keine zusätzliche Flächenversiegelung.

Arbeitsplätze für Medien aus aller Welt

Medienzentren: Auch wenn die Flächenanforderungen im Bestand von Congress und Messe Innsbruck nicht vollständig erfüllt werden, könnten durch die Nachbarschaft der beiden Einrichtungen in Innenstadtlage und durch temporär nutzbare Freiflächen sehr gute Arbeitsbedingungen für die Medienvertreter aus aller Welt angeboten werden.

Innovation durch Dezentralisation – Host City Innsbruck & Host Mountain Resorts

Unterbringung: Ähnlich wie bei den Wettkampfstätten wird auch bei der Unterbringung ein dezentrales Konzept forciert. Neben einem olympischen Zentrum in der „Host City“ Innsbruck sieht das Konzept auch Unterbringungen in den bevorzugten externen Austragungsorten („Host Mountain Resorts“) für Zuschauer, Athleten, Offizielle und Teile der Olympischen Familie vor. Konkret könnte sich die Unterbringung der 4.500 Athleten & Offiziellen prozentuell wie folgt verteilen: Innsbruck (46%), Seefeld (13%), St. Anton (11%), Hochfilzen (8%), Inzell (6%), externe Standorte (16%).

Basierend auf dem dezentralen Wettkampfstättenkonzept könnten somit im zentralen Olympischen Dorf in Innsbruck Bettenkapazitäten und damit verbundene Wohnungsbauentwicklungen auf ein nachfragegerechtes Maß reduziert werden.

Keine neue Verkehrsinfrastruktur wegen Olympia

Transport und Verkehr: Auswertungen vergangener Olympischer und Paralympischer (Winter-)Spiele haben gezeigt, dass neben dem Bau neuer Wettkampf- und Nicht-Wettkampfstätten, der Bau oder die Erweiterung von Verkehrsinfrastrukturen ein zentraler Kostentreiber war.

In der vorliegenden Konzeptstudie Innsbruck / Tirol 2026 wurde daher bewusst auf zusätzliche olympiabedingte Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen verzichtet. Dies kann dadurch erreicht werden, dass die maximalen Zuschauerkapazitäten der Wettkampfstätten und die damit zu erwartenden Zuschauerströme durch die Leistungsfähigkeit der bestehenden Verkehrsinfrastruktur begrenzt werden.

In der Planung wurden ökologisch verträgliche Verkehrsmittel priorisiert. Bei der Auswahl der Wettkampfstätten wurde besonderer Wert auf die ÖPNV Erschließung gelegt, d.h. Standorte mit Schienenanbindung (wie z.B. St. Anton am Arlberg, Seefeld, Hochfilzen) wurden favorisiert.

Ökologisch verantwortbar, sozial verträglich, wirtschaftlich tragfähig

Umwelt und Nachhaltigkeit: Als Grundlage der Machbarkeitsstudie definierten die Studienautoren ein modernes Verständnis von Nachhaltigkeit und die Zielsetzung, dass das Konzept von Beginn an ökologisch verantwortbar, sozial verträglich und wirtschaftlich tragfähig sein muss. Dabei steht die gesicherte Nachnutzung der bereits bestehenden international bedeutsamen Sportstätten ebenso im Vordergrund, wie die Konfliktminimierung von Naturhaushalt und Landschaftsbild sowie die Kostenreduktion.

Für die Wettkampfstätten der Vorzugsvariante wurde ein Umwelt-Screening durchgeführt, mit dem Ziel eine erste räumliche Wirkungsabschätzung auf die Umwelt abzuleiten. Durch die Analyse möglicher Konfliktpotenziale konnte das Umwelt-Screening nachweisen, dass das Ziel des Venue-Konzepts, „keine naturschutzfachlich hochwertigen Bereiche zusätzlich zu nutzen oder gar zu beeinträchtigen“, erreichbar ist.

Ausgeglichenes Budget ohne öffentliche Zuschüsse als Zielsetzung

Finanzen:Bedingt durch die geplante Reduktion einzelner Budgetpositionen und durch das vorteilhafte Gesamtkonzept Innsbruck / Tirol 2026 wird ein Durchführungsbudget, das mit einer Höhe von 1.175 Mio. EUR (2026) deutlich unter dem Durchschnitt der letzten drei Ausgaben der Olympischen und Paralympischen Winterspiele läge, als realistisch und aus den Einnahmen der Spiele finanzierbar betrachtet. (promedia)

Kinderfreundliches Innsbruck: Start des 30. Ferienzuges!

Anmeldungen für Ferienzug ab sofort möglich

Programm für 30. Ferienzug erschienen

Die Anmeldungen für den bei Innsbrucker Kindern bereits seit Langem liebgewonnenen Ferienzug laufen ab jetzt. Die Programmhefte werden dann Kindern im Alter von vier bis 14 Jahren per Post zugesandt bzw. sind im Bürgerservice sowie in den Gemeindeämtern und im Infoeck erhältlich. Im Internet kann der Folder ab dem Stichtag auch unter www.junges-innsbruck.at heruntergeladen werden.

Neu ist in diesem Jahr der Modus der Anmeldung: Diese wird erstmals ausschließlich online über die Website www.junges-innsbruck.at durchgeführt und ist ab Montag unter „Anmeldung“ möglich.

Jubiläumsjahr wird gefeiert

Von 08. Juli bis 10. September findet heuer der 30. Innsbrucker Ferienzug statt. Im Jubiläumsjahr gibt es insgesamt 445 Veranstaltungstermine, davon sind 80 ganztags. Den Großteil mit 222 Terminen machen Workshops aus, 25 Termine kommen aus dem Bereich Kinderkultur, 51 aus jenem der Naturforscher, 82 aus dem Bereich Sport und 26 aus Action & Fun. 34 Termine sind für die ganze Familie. „Das Angebot des Ferienzugs gibt es heuer bereits zum 30. Mal. Es freut uns, dass sich nicht nur die teilnehmenden Kinder, sondern auch ihre Eltern an dem Programm erfreuen“, betont Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Das Eröffnungsfest findet am Samstag, 08. Juli, von 10:00 bis 18:00 Uhr beim DEZ-Einkaufszentrum statt.

Am Sonntag, 27. August, feiert der Ferienzug auch sein besonderes Jubiläum mit einer eigenen Veranstaltung: Ein Musical der Jugendland Künstlerkinder beginnt um 18:00 Uhr in der Innsbrucker Messe. Zusammengerechnet freuen sich die Sommerferienzüge über insgesamt mehr als 275.000 Teilnahmen. „Das Format ist nachweislich ein Erfolg und wir freuen uns, dass es so gut angenommen wird“, betont Vizebürgermeister Kaufmann. (IKM)

Wirtschaftsstandort Innsbruck: Maria-Theresien-Straße Top Einkaufsmeile

Wirtschaftspolitik trägt Früchte
Innsbruck zählt zu den Top-Handelsstandorten Österreichs

Innsbruck ist ein Top-Handelsstandort, das bestätigt nun eine Studie des Beratungsunternehmens „Cityteam“, wonach die Innsbrucker Innenstadt hinsichtlich der Kundenfrequenz auf dem hervorragenden 2. Platz hinter der Wiener Innenstadt liegt. Bereits Anfang des Jahres bestätigte eine Studie des Beratungsunternehmens „Standort+Markt“ die Spitzenplatzierung unter Österreichs Handelsstandorten.

„Mit unserer Entscheidung für die zahlreichen Investitionen in den Ausbau der Maria-Theresien-Straße, der Wilhelm-Greil-Straße, der Erler Straße und der Meraner Straße haben wir einen wichtigen Schritt für die deutliche Attraktivierung der Innenstadt gesetzt. Heute tragen diese Maßnahmen – wie die Studien beweisen – Früchte, und die Wirtschaftstreibenden vor Ort finden ein attraktives Umfeld für ihre Geschäftstätigkeit vor“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Starke Wirtschaft, starke Stadt – Internationale Marken zieht es nach Innsbruck

Die Passantenfrequenzen sind wesentliche Entscheidungsgrundlagen für Unternehmer. Als Top-Einkaufsstraße in Österreich zieht die Innsbrucker Innenstadt internationale Marken an.

„Innsbrucks Wirtschafts- und Handelsstandort pulsiert, wodurch sich viele Top-Unternehmen hier niederlassen bzw. das wollen. In Kürze eröffnet in Innsbruck das erste Hard Rock Cafe außerhalb Wiens in der Maria-Theresien-Straße. Entscheidend war vor allem die hohe Kundenfrequenz, weshalb Innsbruck sich schlussendlich gegen andere Städte wie Salzburg durchsetzen konnte. Ein weiterer Beweis für die wirtschaftliche Attraktivität Innsbrucks“, hebt Stoll die neuesten Ansiedelungen hervor.

„Neben der Attraktivierung der Innenstadt gilt unser Fokus der Stadtteilentwicklung, damit wir für den Einzelhändler vor Ort ein starker Partner sind und Innsbruck weiterhin der pulsierende Marktplatz im Herzen der Alpen bleibt“, so Stoll weiter.

Dank an Unternehmer und MitarbeiterInnen

„Ich darf mich bei allen Wirtschaftstreibenden und ihren MitarbeiterInnen für ihren Einsatz und das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Innsbruck herzlich bedanken. Es ist das Zusammenwirken aller Beteiligten, die einen florierenden Standort ermöglichen“, schließt Stoll.

Erfolgreiches RGRE-Meeting in Chios

Einstimmige Beschlüsse im Finanzausschuss, Flüchtlings- und Migrationsfrage hat viele Gesichter

Im Dezember 2016 wurde Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer in Maastricht für die nächsten drei Jahre zur Vorsitzenden des Finanzausschusses des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) zur gewählt. Von 11. bis 13. Juni nahm sie in dieser Funktion erstmals als ranghöchste Vertreterin des Österreichischen Städtebundes an einer Sitzung des Policy Committee (Hauptausschuss) auf der griechischen Insel Chios teil. Hauptthema der Veranstaltung war „Europa vor den Herausforderungen von Flüchtlings- und Migrationsfragen“.

Neben der erfolgreichen Leitung des Tagesordnungspunktes „Finanzen“ – alle diesbezüglichen Beschlüsse wurden einstimmig gefasst – wurde für Innsbrucks Bürgermeisterin die Vielschichtigkeit des Flüchtlingsthemas sowie die Unterschiede in der direkten Betroffenheit besonders deutlich. Diese kam vor allem in der Hauptaussage des Bürgermeisters von Chios, Manolis Vournous, dessen Stadt nur 15,79 Kilometer von Cesme (Stadt in der Türkei) entfernt liegt, zum Ausdruck: Er betonte, dass das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei für die Europäische Union ein Erfolg sein mag, für die Insel Chios sei das nicht der Fall. Vournous machte vor allem die fehlende Koordination vor Ort durch die zuständigen griechischen Behörden dafür verantwortlich und wies in diesem Zusammenhang auf die schlechten Verhältnisse in den zwei Flüchtlingslagern auf der Insel Chios hin.

„Das Thema Migration geht uns alle an. Die Tagung in Chios führte erneut vor Augen wie viele Seiten dieses Thema hat. Europa steht in diesem Zusammenhang immer noch vor Herausforderungen, die es gemeinsam anzunehmen und zu lösen gilt. In diesem Zusammenhang ist es meine Überzeugung, dass die kommunale Ebene als unmittelbarste Schnittstelle zu den Bürgerinnen und Bürger weiterhin eine wichtige Schlüsselfunktion einnehmen wird“, betont Oppitz-Plörer in ihrem Resümee.

Hintergrund

Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) ist die wichtigste und älteste Vereinigung der Gebietskörperschaften in Europa. Er ist die einzige Organisation, in der die Kommunalverbände der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften aus 41 europäischen Ländern und somit aller territorialen Ebenen (Städte, Gemeinden und Landkreise) zusammengeschlossen sind. Seit seiner Gründung im Jahr 1951 setzt sich der RGRE für ein vereintes, friedliches und demokratisches Europa ein, das auf lokaler Selbstverwaltung, Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips und Bürgerbeteiligung basiert. Der RGRE besteht aus 60 Mitgliedsverbänden und vertritt insgesamt mehr als 130.000 Gebietskörperschaften. (IKM)

Unser Hausberg: Einigung auf Zusammenarbeit mit Alpenverein

Gemeinsames Vorgehen bei Terrassen- und Vorplatzgestaltung sowie Gastronomie

Nach mehreren Verhandlungsrunden haben sich die Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH, Stadt Innsbruck, der Österreichische Alpenverein (ÖAV) sowie die Alpenvereinssektion Touristenklub Innsbruck (TKI) auf einen gemeinsamen Weg geeinigt. Die getroffene Kooperationsvereinbarung nimmt Rücksicht auf die wechselseitig bestehenden Rechtsverhältnisse aller Beteiligten. „Die Zukunft des Innsbrucker Hausberges liegt uns allen am Herzen“, stimmen die Verhandlungspartner überein. Ein gemeinsamer Weg sichert und stärkt die Attraktivität des Patscherkofel als Freizeitberg.

Die getroffene Kooperationsvereinbarung, die die Anliegen aller AkteurInnen am Berg vereint, umfasst eine neue umfassende Terrassengestaltung sowie Planungen für eine gemeinsame Vorplatzgestaltung. Die Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH und der ÖAV werden das Projekt in enger Abstimmung umsetzen. Darüber hinaus wird die Frage der Gastronomie mit einem Pauschalbetrag bereinigt. Das finanzielle Gesamtvolumen, das von der Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH gestellt wird, beläuft sich gesamt auf 350.000 Euro.

„Die Einigung ist ein wichtiger Schritt. Die konstruktive Arbeit der vergangenen Monate hat sich bezahlt gemacht. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken. Wir blicken nun gemeinsam in eine spannende und vielversprechende Zukunft. Alle Projektpartner ziehen an einem Strang“, stellt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer klar.

ÖAV-Präsident Dr. Andreas Ermacora erklärt: „Wir haben hart gekämpft, nicht alles erreicht, sind aber im Sinne eines gemeinsamen Neustarts am Berg über die erzielte Einigung sehr froh.“ TKI-Vorstand Reinhard Holy fügt hinzu: „Für unsere kleine Sektion war die Hilfe des Gesamtvereins sehr wichtig. Die genommene Aussicht in die südliche Bergwelt wird nun durch die Ermöglichung einer Erweiterung der Terrasse des Schutzhauses und den dadurch geschaffenen den Blick auf die nordwestliche Bergwelt kompensiert.“

 Stadtrat Franz X. Gruber erklärt: „Durch die neue Bahn wird es gelingen, den Kofel als modernen Freizeitberg für alle Generationen erlebbar zu machen und das auf Jahrzehnte. Die Kooperationsvereinbarung mit dem Alpenverein ist ein wichtiger finaler Schritt für die Neuausrichtung unseres Hausberges.“

„Innsbruck zeichnet sich durch einen unverkennbaren alpin-urbanen Charakter aus. Durch das Projekt am Patscherkofel wird dieser gefestigt. Nach der heutigen Einigung können nun alle Seiten konstruktiv weiterarbeiten“, ergänzt Klubobfrau GR Mag.a Uschi Schwarzl.

„Es war für alle Beteiligten sicher nicht einfach, umso erfreulicher ist es, dass nun eine Einigung möglich ist. Das wird für unsere Zusammenarbeit am Patscherkofel eine gute Basis für die nächsten Jahre sein. Ich bin erleichtert, dass es vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung der vergangenen Monate doch noch zu diese Übereinkunft kommt“, fasst DI Martin Baltes, Geschäftsführer der Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH zusammen.

„Insbesondere mit der Lösung zur Gastronomie und den damit verbundenen beidseitigen Risiken aus langwierigen Gerichtsverfahren und Kosten gibt es nunmehr Rechtssicherheit und es steht der Errichtung der Bauwerke und der Gastronomie nichts mehr im Wege“, schließt Dr. Thomas Scheiber, ebenfalls Geschäftsführer der Patscherkofel Infrastruktur GmbH ab. (IKM)

Leistbarer Wohnraum für Innsbruck: Spatenstich im Pradler Saggen

Startschuss für ersten Bauabschnitt im Pradler Saggen

Nach mehrjähriger Planungsphase ist am 8. Juni der Startschuss für die Neugestaltung der Südtiroler Siedlung im Pradler Saggen gefallen. Es sind fünf Baustufen bis ca. 2024 geplant.

Die NHT nimmt dafür rund 75 Mio. Euro in die Hand. Zu den bestehenden und in Sanierung befindlichen 64 Wohnungen sowie vier Geschäftslokalen entstehen insgesamt 500 neue, qualitätsvolle Wohneinheiten. Die erste Bauphase sieht die Errichtung von 57 Mietwohnungen samt Tiefgarage vor. Die Fertigstellung ist bis zum Frühjahr 2019 geplant.

Doppelter Besuch in Cervia

Cervia Teil 1: Hochzeit des Meeres

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer besuchte mit einer Innsbrucker Delegation bestehend u.a. aus Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und GRin Gerda Springer die 573. Hochzeit des Meeres in Cervia in der Emilia Romagna, die offiziell von Bürgermeister Luca Coffari Sindaco eröffnet wurde. Vor Ort war auch die Tourismusstadträtin aus Baden bei Wien, Erna Koprax.

Bei der Hochzeit des Meeres wird jährlich von einer Europäischen Gemeinde ein Goldring gestiftet, welcher ins Meer geworfen wird und von den Tauchern des Ortes erkämpft wird. Dieser Brauch lebt schon mehrere hundert Jahre und soll Glück für das bevorstehende Fischereijahr bringen. Der diesjährige Sieger war schon einige Male in Innsbruck und wird demnächst mit diesem Ring seine Verlobte heiraten.

Ein schöner Brauch, der vor allem verschiedene Städte und Gemeinden mit Cervia verbindet. Besonderer Dank gilt der Stadt Cervia für die freundliche und großzügige Einladung sowie den beiden Mitgliedern der Schützenkompanien Mötz und Roppen für ihre „trachtlerische“ Unterstützung!


Cervia Teil 2: Unser Gartenamt gestaltet auch in Italien

Seit 18 Jahren besteht mit der Stadt Cervia in Italien eine Kooperation im Bereich der Grünanlagen. Jedes Jahr gestalten die Mitarbeiter des städtischen Gartenamtes eine Gartenanlage in dem beliebten Urlaubsziel.

Anlässlich der Hochzeit des Meeres, bei der Innsbruck dieses Jahr als Partnerstadt fungierte, besuchte eine Delegation des Innsbrucker Gemeinderates auch die von den städtischen Mitarbeitern neu gestaltete Gartenanlage.

„Es ist einfach wunderbar zu sehen, welche Leistungen unsere Mitarbeiter tagtäglich erbringen. Nicht nur in Innsbruck werden schönste Parkanlagen errichtet, sondern auch in Cervia gestalteten die Mitarbeiter des Gartenamtes eine wahre Augenweide. Ich bekomme immer wieder Lob aus der Bevölkerung für die gelungenen Grünoasen, welches ich gerne hier weitergeb“, so Gemeinderätin Gerda Springer.

Wer also demnächst einen Besuch in Cervia plant, sollte auch die Innsbrucker Parkanlage in Milano Marittima besuchen.

Seitenblicke

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer gratulierte herzlichst Erzbischof Dr. Alois Kothgasser zu seinem 80. Geburtstag: „In Innsbruck zum Bischof der Diözese Innsbruck geweiht, begegneten Sie unserer schönen Stadt und ihren Mitmenschen immer wieder getreu ihrem Wahlspruch „Die Wahrheit in Liebe tun“. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und die anhaltende Kraft, durch gelebte Nächstenliebe Halt und Sicherheit zu vermitteln“.………….

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Seitens Für Innsbruck waren neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer auch Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll, GRin Gerda Springer sowie Ersatzgemeinderätin Edith Tröbinger unter den Gratulanten. Auch Gemeinderäte anderer Fraktionen nahmen an den Feierlichkeiten teil.

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Vizebürgermeister Christoph Kaufmann besuchte heute den „Mittagstisch im Sozialkontakt“ in der Gutenbergstrasse 16. Bgeleitet wurde er seitens Für Innsbruck von Ersatzgemeinderat Robert Senn. In den städtischen Häusern Haydnplatz 5 und Gutenbergstraße 16 gibt es 106 bzw. 59 Mieteinheiten, die von der Innsbrucker Immobilien GmbH und Co KEG verwaltet werden. Die Zuteilung der neuen MieterInnen erfolgt über das städtische Amt für Wohnungsservice. Als Anlaufstelle vor Ort stehen den BewohnerInnen die beiden Sozialkontakte zur Verfügung. Hier finden Unterstützung und Beratung statt. Die BewohnerInnen sind meist sozial schwache und vielfach ehemals wohnungslose Personen.

Am 10. Mai überbrachte Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl anlässlich des Tages der Offenen Tür in der Stipendienstelle Innsbruck die offiziellen Grußworte der Stadt Innsbruck. Studierende haben in Innsbruck einen großen Stellenwert, für viele ist das Studium nur dank der Stipendien bewältigbar. Krackl bedankte sich für das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der 33. Innsbrucker Stadtlauf lockte viele Laufbegeisterte in die Innsbrucker Innenstadt.  Auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann war vor Ort. Für jeden war etwas dabei: es gab Bewerbe für junge, ambitionierte Läufer, Anfänger und Hobbyläufer. Daneben gab es die Bewegungsstraße der Sportunion Tirol rund um den Sparkassenplatz, sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des Wiesenrock Festivals entstanden ist.

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bei der Eröffnung des Länderspieles des  Vergleichskampfes zwischen Tirol und Bayern mit TSKV Präsident Engelbert Hausschild auf der Sportkegelbahn Hötting West.