Seitenblicke

102 Jahre blühende Energie. Elsa Roilo feierte ihr Jubiläum mit Tochter, Enkelin und Enkel. „Garteln hält jung“, erklärte sie der Bürgermeisterin als diese ihr Glückwünsche der Stadt Innsbruck überbringen durfte.

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Bei der Eröffnung der 23. Innsbrucker Promenadenkonzerte am 3. Juli wurde Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer seitens Für Innsbruck von Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, GR Mag. Markus Stoll sowie GRin Gerda Springer begleitet. Es war ein toller Auftakt für die diesjährigen Promenadenkonzerte, die bis Ende Juli kostenlos besucht werden konnten. Gratulation an den künstlerischen Leiter Alois Schöpf, wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Der heuer neu gewählte Bezirksvorstand Innsbruck-Stadt der Freiwilligen Feuerwehren stellte sich kürzlich beim traditionellen Antrittsbesuch bei Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann im Rathaus vor. „Ich darf Ihnen zu Ihrer Wahl herzlich gratulieren und Ihnen gleichzeitig meinen Dank für Ihr Engagement und Ihre ehrenamtliche Tätigkeit aussprechen. Durch Ihre verantwortungsvolle Aufgabe leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Innsbruckerinnen und Innsbrucker“, lobte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. Der ressortführende Vizebürgermeister Kaufmann bestätigte: „Die hervorragende Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks mit der Berufsfeuerwehr bestätigt sich in der qualitätsvollen Abwicklung verschiedenster Einsätze. Ich wünsche dem neu gewählten Vorstand viel Erfolg für die kommende Amtsperiode und möchte mich beim scheidenden Bezirkskommando für seine Leistungen bedanken.“

Kürzlich besuchte Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer die Wetterstation im Alpenzoo, die den Zoobesuchern veranschaulichen soll, was an der Wetterstation gemessen wird und wie diese Daten für die Vorhersage des Wetters Verwendung finden. Zu diesem Zweck haben ZAMG und Alpenzoo eine Informationseinheit gestaltet, die auf einer Informationstafel und über einen Bildschirm die aktuellen Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit laufend ablesbar machen. Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer zeigte sich als Vizepräsidentin des Alpenzoo sehr angetan von der innovativen und informativen Darstellung des Wettergeschehens in Tirol. „Bei diesem Wetter braucht man keine Prognose mehr“, meinte ein strahlender Zoodirektor Michael Martys und bedankte sich bei Manfred Bauer und seinem Team von der Wetterdienststelle ZAMG mit Meteorologin Monika Weis und Techniker Andreas Triendl für die gelungene Zusammenarbeit.

Das Brennpunkt coffee competence center, Viaduktbogen 46-48 versteht sich als „Schnittstelle“ im Kaffeedschungel. Und das Motto lautet dabei: Zubereiten, rösten und genießen. Kaffee Shop, Kaffee Haus, Kaffee Akademie, Kaffee Rösterei und Veranstaltungscenter alles unter einem Dach. Vizeübergermeister Christoph Kaufmann besuchte gemeinsam mit Mag. Matthias Pöschl, Bezirksstellenleiter Innsbruck Stadt der Wirtschaftskammer Tirol Gerhard Farbmacher und Julian Schöpf vom Brennpunkt coffee competence Team.

Gemeinsam mit seinen Freunden von Polizei, Berufsfeuerwehr, Rotem Kreuz, Bergrettung und Mobiler Überwachungsgruppe (MÜG) lud „Peterle“ kürzlich zum großen Kinder-Sicherheitsfest in und rund um den Stadtturm. Zahlreiche Kinder und deren Eltern folgten der Einladung und erfuhren Wissenswertes wie Interessantes zum Thema Sicherheit. Der ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann beschrieb das Sicherheitsfest als liebgewonnene Tradition, die auf kindgerechte Art und Weise wertvolle Sicherheitsaspekte vermittelt. „Ich danke allen Beteiligten, die sich an diesem Nachmittag den Fragen der Kinder stellen und ihnen wertvolle Tipps mitgeben. Durch die Abenteuer und Erlebnisse, die die Kinder heute erleben, wird ihr Wissen zum Thema Sicherheit erweitert und langfristig gefestigt“, so der Vizebürgermeister.

Grüne entfremden sich von Sicherheit und Ordnung

Grüne entfremden sich nicht nur von ihren Mitgliedern sondern auch von Sicherheit und Ordnung!

Mit großem Unverständnis und Verägerung reagierten zahlreiche Bürger auf die Aussagen von Grün-GR Mesut Onay, in welchen er die Krawalle in Hamburg relativierte. Er würde nicht wissen von wem er sich distanzieren sollte. Laut Onay hat die Polizei eine friedliche Demo aufgelöst.

„Es ist unerträglich, wie der linke Mobilisierer von Herrn Willi öffentlich auftritt. Wer mit dem Schwarzen Block Kompromisse schließt oder dessen Ausschreitungen wie jüngst in Hamburg herunterspielt, hat einen eigenartigen Umgang mit der Realität. Bürgerlich ist bei den Grünen rein gar nichts“, demaskiert Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch die grüne Mogelpackung.

Polizei braucht Unterstützung und keine politischen Heckenschützen

„Wer so wie Onay agiert, gefährdet die öffentliche Sicherheit. Die Polizei wird kriminalisiert und die Täter werden zu Opfern gemacht. Die wahren Opfer, darunter auch viele Exekutivbeamte, bleiben auf der Strecke. Die Grünen entfremden sich nicht nur von ihren eigenen Leuten, sie entfremden sich auch von den ureigensten Grundbedürfnissen der Bürger und einer Gesellschaft: Sicherheit und Ordnung“, so Wallasch – im Zivilberuf selbst Polizeibeamter –  weiters.

Führungslose Grüne

„Der neue (alte) Mann bei den Grünen radelt lächelnd durch Innsbruck, um ‚gute Gespräche‘ mit seinen engsten Parteifreunden zu führen. Vielleicht sollte Willi grüne Führungsverantwortung übernehmen und sich mehr dem Chaos in seinem Parlamentsklub, den Zuständen in seiner Partei und besonders den mehr als fragwürdigen Auftritten seines großen Wahl-Unterstützers Onay samt Schwarzen Block widmen“, schließt Wallasch.

Ausgezeichnete Lehrlinge im Stadtmagistrat

Mehrere Gründe zum Feiern bei der Absolventenfeier

Die Zeugnisse sind verteilt: Bei der Absolventenfeier 2017 der Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro im Congress Innsbruck vergangene Woche bekamen die Lehrlinge ihre Leistungsnachweise. Drei kaufmännische Lehrlinge des Stadtmagistrats mit ihren Eltern, AusbildnerInnen und der Lehrlingsbeauftragten der Stadt Innsbruck, Monika Erharter, waren unter den Ehrengästen.

„Das ablaufende Lehrjahr war aus Sicht der Stadt Innsbruck ein sehr erfolgreiches. Wir gratulieren den drei Lehrlingen zu ihren Leistungen und dem gemeisterten Abschluss“, erklären Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Personalchef Mag. Ferdinand Neu.

Bereits beim Landes-Lehrlingswettbewerb für Büro im Juni (Tyrol Skills 2017) konnten Selina Strassegger (Bürgerservice und Fundwesen), Manuel Schwaiger (Buchhaltung) sowie Manuel Kiefer (Berufsfeuerwehr Innsbruck) ganz vorne mitmischen. Zwei goldene und ein silbernes Leistungsabzeichen konnten von den Lehrlingen für den Stadtmagistrat Innsbruck erkämpft werden.

„Unsere Absolventin und Absolventen können wirklich stolz auf sich sein. Wir legen sehr viel Wert auf eine qualitätsvolle Ausbildung und fördern unsere Lehrlinge im Stadtmagistrat entsprechend“, betont Erharter. Aktuell sind 17 junge Auszubildende im Stadtmagistrat beschäftigt, die in unterschiedlichen Dienststellen bis zu sieben Berufe erlernen.

Einen Eindruck der Lehrberufe in der Stadt Innsbruck bekommt man unter dem Link vimeo.com/154018100

90 Ferialkräfte verstärken den Magistrat

Herzliche Begrüßung der Ferialarbeitskräfte im Rathaus

Einen Vorgeschmack auf den „Ernst des Lebens“ bekommen bald 90 junge Mädchen und Burschen: Im Zuge ihres Ferialpraktikums bei der Stadt Innsbruck sammeln sie ihre ersten Erfahrungen in der Berufswelt. Anfang Juli wurden sie von Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Personalchef Mag. Ferdinand Neu herzlich willkommen geheißen.

„Viele von Ihnen entdecken möglicherweise neue Talente bzw. ungeahnte Leidenschaften in sich. Ich lege Ihnen ans Herz, die Möglichkeit zu nutzen, Neues und damit auch sich selbst besser kennenzulernen. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zeit im Magistrat“, begrüßte Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Personalchef Neu führt weiter aus: „Die Aufgabengebiete und Themen, in welchen auf Ihre Fähigkeiten in den Sommermonaten gebaut wird, sind vielfältig. Ich bin überzeugt, dass Sie Freude an der Arbeit haben werden.“

Drei Einsatzbereiche

Die 90 Ferialkräfte werden in insgesamt drei unterschiedlichen Bereichen eingesetzt: Zehn unterstützen den Ferienzug, Kinderbetreuungseinrichtungen sind die Einsatzgebiete von anderen 37 und der größte Anteil der Ferialpraktikanten – insgesamt 43 – wird in der Verwaltung, zum Beispiel im Sport- oder Grünanlagen-Amt oder im Stadtarchiv, eingesetzt.

Als Ansporn und Willkommensgeschenk bekamen die jungen Damen und Herren im Zuge der Begrüßungsfeier eine süße Überraschung überreicht. (IKM)

GR Kurt Wallasch zu illegale Bettelei

Polizeiliche Maßnahmen gegen illegale Bettelei
in Innsbruck zeigen Wirkung

Kürzlich veröffentlichte die Polizei einen Bericht über die Schwerpunktmaßnahmen gegen illegale Bettelei in den Monaten Mai und Juni in der Landeshauptstadt Innsbruck. Die Aktionen der Polizei greifen erfolgreich.

„In den letzten Wochen waren in  Innsbruck zur Gänze keine aggressiven Zeitungsverkäufer mehr wahrnehmbar. Auch das von der Bevölkerung und den Gästen als organisiert und strukturiert empfundene, aufdringliche Betteln ist extrem zurückgegangen. Diese deutliche, nicht nur subjektiv wahrnehmbare Veränderung im öffentlichen Raum beeinflusst positiv das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung und Gäste in unserer Stadt. Das ist erfreulich und der richtige Weg“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Ergebnisse belegen Notwendigkeit der Maßnahmen

„Der erhöhte Kontrolldruck der Polizei und die optimierten Maßnahmen zeigen im Ergebnis eindeutig, dass das Betteln in Innsbruck aggressiv, gewerbsmäßig und auch organisiert war und auch fallweise mit Unmündigen durchgeführt wurde“, analysiert Wallasch den aktuellen Bericht.

Dank an Exekutive / Sozialprojekte nicht mit organisierter Bettelei vermischen

„Mein Dank gilt daher besonders der Landespolizeidirektion, insbesondere dem Stadtpolizeikommando und der Sicherheits- und Verwaltungspolizeilichen Abteilung“, bedankt sich Wallasch bei der Exekutive.  Durch ihre Tätigkeit und die gesetzten Maßnahmen gegen das illegale Betteln in Innsbruck hat nachhaltige Wirkung gezeigt. Jene Menschen, die tatsächlich aus Armut betteln, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, waren von den polizeilichen Maßnahmen nicht betroffen und sind es auch weiterhin nicht. Auf bestehende Sozialprojekte wie z.B. den „20iger“ wird sich das „Fehlen“  der aggressiven Zeitungsverkäufer hoffentlich auch rasch positiv auswirken“, bittet Wallasch zwischen echten Sozialprojekten und organisierter Bettelei deutlich zu unterscheiden.

Sicherheit hat höchste Priorität

„Für Innsbruck wird jedenfalls auch in Zukunft ein sicheres Auge auf mögliche Veränderungen werfen, damit die subjektive und objektive Sicherheit für die Bevölkerung gewährleistet bleibt. Denn Sicherheit ist für uns ein ganz wichtiges Grundbedürfnis, das höchste Priorität hat“, schließt Wallasch.

Linie 6 bleibt auch in Zukunft erhalten!

Das Wachstum im Öffentlichen Nahverkehr ist nicht zuletzt aufgrund der attraktiven Tarifgestaltung weiter angewachsen. Durch Taktverdichtungen und den Ausbau der Straßen- und Regionalbahn verbessert sich die Mobilität für die BürgerInnen stetig.

Die Linie 6 ist eine beliebte Strecke, wenn man die Fahrt nach Igls gemütlicher angehen möchte, oder vielleicht den Lanser See, Schloss Ambras oder Tantegert besuchen will. Das wird auch in Zukunft die Hauptnutzung sein – eine Ausflugsbahn für Einheimische und Touristen gleichermaßen.

Als Nahverkehrsmittel wurde die „6er“ die letzten Jahre kaum mehr genutzt, zumal Erreichbarkeit und Taktung (10 Minuten!) der Linie J deutlich attraktiver sind. Während auf anderen Strecken Verdichtungen durchaus sinnvoll wären fährt die Linie 6 häufig „leer“, weshalb ein Nachdenken über eine Angebotsanpassung erlaubt sein muss.

Eines ist jedenfalls fix: Die Linie 6 wird auch in Zukunft erhalten bleiben und Innsbruck mit Igls verbinden!

 

Ihr Gemeinderat,

Mag. Lucas Krackl
Für Innsbruck Klubobmann

„Innsbruck singt“

Heuer zum dritten Mal an vielen Stationen in der Innenstadt

Alle können singen: Hunderte Stimmen waren am 01. Juli ab 15:00 Uhr in der Innsbrucker Innenstadt zu hören, wenn die städtische Aktion „Innsbruck singt“ zum dritten Mal in Zusammenarbeit mit zahlreichen Innsbrucker Chören, Musikschule Innsbruck, Treibhaus, Tiroler Sängerbund, Universität Innsbruck, „Fête de la musique“ u.a. die Bevölkerung zum Mitsingen aus Leibeskräften einlud.

Erfahrene ChorleiterInnen stellten ein Mitsing-Programm aus unterschiedlichen Stilrichtungen von Pop, Rock, Klassik bis zur Volksmusik zusammen. Eine spezielle Vorbereitung oder Kenntnisse im Notenlesen waren dazu nicht notwendig.

Wo man singt, da lass dich nieder…


Die Stadt Innsbruck widmete diesen Nachmittag und Abend dem gemeinsamen Singen und Musizieren. „Mit diesem Projekt setzte das städtische Kulturamt neben den erfolgreichen Aktionen wie ‚Innsbruck liest‘ oder ‚Innsbruck liest#Youth‘ einen weiteren Akzent in Richtung aktive Beteiligung am Kulturgeschehen. ‚Innsbruck singt‘ ist kein Contest, sondern die Freude am Singen soll überwiegen und der Funke, es öfter zu tun, entfacht werden“, erklärt Kulturreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Neues Vergnügungssteuergesetz erleichtert Besteuerung von illegalen Automaten

Stadt fordert weiterhin massive Erhöhung der Sätze

Gestern beschloss der Tiroler Landtag das neue Vergnügungssteuergesetz. Die Innsbrucker Stadtregierung gab im Vorfeld eine umfangreiche Stellungnahme ab: „Einige unserer Anliegen sind aufgenommen worden. Positiv zu werten ist, dass wir auf die Eigentümer und Eigentümerinnen der Räumlichkeiten, in denen Spiellokale untergebracht sind, zurückgreifen können. Somit können wir als Steuerbehörde leichter gegen das illegale Glücksspiel vorgehen. Zudem wurden Wettterminals im Gesetz aufgenommen und als Stichtag für das Inkrafttreten der neuen Norm der vorgeschlagene 01. Jänner 2018 gewählt“, führt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zum neuen Gesetz aus.

Illegaler Wirtschaftszweig

Die Stadtregierung hätte jedoch generell einen Steuersatz von Euro 1.000,– und die Möglichkeit der Verfünffachung des Steuersatzes pro illegalem Glücksspielautomat für mehr als gerechtfertigt gesehen. Nun kann es lediglich zu einer Verdoppelung auf 1.400,– Euro kommen, und dies auch nur, wenn mehr als drei Spiel- bzw. Glücksspielautomaten am Aufstellungsort in einer organisatorischen Einheit zusammengefasst sind. „Für die Behörde wird der Vollzug damit erschwert“, erläutert die Bürgermeisterin.

Zudem hätte sich die Stadt, wie für Spielautomaten und illegale Glücksspielautomaten, auch bei den Wettterminals die rechtliche Möglichkeit gewünscht, die Steuer auf das Doppelte – nämlich Euro 300,– anzuheben. Eine Verfünffachung wäre auch hier – wie bei illegalen Glücksspielautomaten – gerechtfertigt.

„Spiellokale haben sehr schädliche gesellschaftliche und soziale Auswirkungen. Ein illegaler Geschäftszweig, der Existenzen zerstören kann, weil Spielsüchtige in wenigen Stunden ihren gesamten Monatslohn verspielen, muss empfindlich besteuert werden, um die Aktivitäten einzubremsen. Eine andere rechtliche Handhabe als die Steuer haben wir nicht“, kritisiert die Bürgermeisterin die neu festgesetzten Steuersätze scharf. Sie fordert weiterhin vehement eine höhere Entscheidungsfreiheit der Gemeinde ein, um gegen Spiellokale vorgehen zu können, die ganze Straßenzüge entwerten und in deren Umfeld sich neue Formen der Kriminalität entwickeln.

Stadt verzichtet bereits jetzt auf 2,7 Mio. Euro

„Wir verzichten bereits jetzt jährlich auf rund 2,7 Millionen Euro an Vergnügungssteuer über Ausnahmen in der Haushaltssatzung und fördern damit Veranstaltungen in Innsbruck. Derzeit nehmen wir rund eine Million Euro an Vergnügungssteuer ein, der administrative Aufwand dazu beträgt zehn Prozent“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. (IKM)

Ein Spatenstich für eine neue sportliche Heimat

Tennis- und Beachvolleyball-Anlage in der Wiesengasse nimmt Gestalt an

Bis dato war für LiebhaberInnen des Tennissports die Radetzkystraße eine beliebte Adresse. Mit der Umsetzung des Projekts in der Wiesengasse 20 übersiedelt die Tennisfamilie der Sportunion in den Süden der Stadt. Während in der Reichenau Platz für rund 1.100 neue Wohnungen geschaffen wird, wächst in der Nähe des Tivoli-Stadions eine neue sportliche Hochburg. Heute wurde der Spatenstich gefeiert.

„Es ist gelungen durch konstruktive Verhandlungen mit allen Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Die neue Heimat der Tennisanlage präsentiert sich zukünftig zeitgemäß und wird damit den Anforderungen der Sportstadt Innsbruck gerecht“, geht Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer auf die Verlegung der Sportstätte ein, die seitens Für Innsbruck von Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und GR Mag. Markus Stoll begleitet wurde.

Der Neubau der Anlage in der Wiesengasse steht in einem engen Zusammenhang mit dem stetig wachsenden Wohnbau in Innsbruck: Aktuell laufen die Planungen für das Projekt „Campagne Reichenau“ auf Hochtouren. Es sollen dort rund 1.100 Wohnungen entstehen, die bestehende Tennisanlage in der Radetzkystraße macht dafür Platz. „Als Ersatz dafür wird nun in Abstimmung mit allen Beteiligten die neue Anlage in der Wiesengasse errichtet“, erklärt Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Die Übersiedlung der Sporteinrichtungen an den neuen Standort ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklungsmöglichkeiten am Campagne Reichenau. Wie auch am bisherigen Standort wird die Anlage an die Sportunion Tirol vermietet, die auch ihre Bürozentrale in der neuen Anlage einrichten wird. Genutzt werden die Plätze von Mitgliedern der Turnerschaft Innsbruck, Mitglied der Sportunion.

„Neben den Sporteinrichtungen komplettieren ein Vereinshaus mit Büroräumlichkeiten, diverse Lagerräume und rund 30 Autoabstellplätze das Projekt. Außerdem wird die Sportunion Tirol ihre Bürozentrale an diesem Standort einrichten“, erklärt Dr. Franz Danler, Geschäftsführer der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG). Geplant wurde die Anlage vom Architekturbüro „beaufort architekten ZG GmbH“ aus Innsbruck. Dieses setzte sich in einem Architekturwettbewerb mit sechs geladenen TeilnehmerInnen in zwei Jury-Durchgängen durch.

Besondere Ausstattung

Bei den Tennisfreiplätzen wird in die Trickkiste gegriffen: Um den Sandflug zu verringern werden die Plätze in einer speziellen Ausführung errichtet. Der Belag sorgt außerdem dafür, dass die Spielsaison verlängert und die Bewirtschaftungskosten reduziert werden können. Auch für die AnrainerInnen macht sich dieser Boden dadurch positiv bemerkbar. Zudem sorgen beispielsweise eine Glaswand bei der Terrasse oder geschlossene Fensterfronten der Gastronomie nach Westen für zusätzlichen Lärmschutz.

Gemeinsame Investition

Die Errichtungskosten für das Projekt betragen in Summe rund 5,9 Millionen Euro. Diese trägt zum größten Teil die IIG. Durch die Sportunion werden rund 430.000 Euro für die Errichtung der Büro- und Lagerräumlichkeiten investiert. Bis zum Frühjahr 2018 soll das Projekt fertiggestellt sein. (IKM)

Friedvolles Miteinander für respektvolles Zusammenleben

Sicherheit und Ordnung –
Für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben in Innsbruck

Die jeweils persönliche Situation der InnsbruckerInnen und das subjektive Sicherheitsgefühl vor Ort nehmen wir ernst und haben Respekt davor. Das örtliche Gemeinschaftsleben und die Privatsphäre im öffentlichen Raum müssen geschützt und verteidigt werden. Leider gibt es Personen und Gruppen, die die Prinzipien eines geordneten und friedlichen Zusammenlebens nicht ernst nehmen, sie missachten und keinen Respekt vor dem anderen haben. Die Stadt Innsbruck reagiert darauf in ihrem Zuständigkeitsbereich durch ortspolizeiliche Vorschriften: Wie z.B. beim Alkohol- und Rauchverbot auf Innsbrucks Spielplätzen zum Schutz der Familien und Kinder (Innsbrucker Spielplatzordnung).

Innsbruck setzt Maßnahmen um: Unterstützung beim Polizeiwachzimmer Hauptbahnhof mit 48 Polizistinnen, MÜG-Außenstelle Hötting-West – durchgängig besetzt, besseres LED-Licht bei bereits 56 % der Straßenbeleuchtung – 2017 geht Umstellung weiter, Frauen-Nacht-Taxi, Taschenalarm-Aktion usw.. Ich bedanke mich bei den MitarbeiterInnen der „Mobilen Überwachungsgruppe“ und der Einsatzorganisationen für die gute Zusammenarbeit und ihr Engagement für ein gestärktes Sicherheitsempfinden der Menschen in Innsbruck.

Für ihre Unterstützung, die Anregungen und Rückmeldungen auf diese Maßnahmen danke ich der Innsbrucker Bevölkerung herzlich!

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Sommer in der Landeshauptstadt.

Ihre
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck