In Kooperation zwischen Wirtschaftskammer Tirol, ISD und Stadt Innsbruck entsteht in der Meinhardstrasse eine neue Kinderkrippe, die für 24 Kleinkinder Platz bieten wird.

„Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht immer einfach. Kinderkrippen leisten hier für viele Eltern einen wichtigen Beitrag und bieten beste Betreuung für die Kleinsten Mitbürger an“, freut sich Für Innsbruck Bildungssprecherin Mag. Brigitte Berchtold.

Kooperation ist beispielgebend

Unternehmen sind auf gute Mitarbeiter angewiesen und wollen diese auch möglichst lange halten bzw. im Fall einer Arbeitsunterbrechung aufgrund einer Schwangerschaft rasch wieder integrieren. Kinderbetreuungsangebote von Unternehmen helfen dabei, machen den Arbeitsplatz attraktiv und unterstützen die Eltern.

„Dieses vorbildliche und nachahmenswerte Kooperationsprojekt ist ein weiterer Baustein in der Umsetzung des Schwerpunktes ‚Innsbruck als familienfreundliche Stadt‘, welcher von Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer initiiert und maßgeblich geprägt wurde. Dies gilt es weiterhin zu stärken und zu forcieren – ganz unter dem Motto: ‚Bildung von Anfang an’. Das ist und bleibt für uns ein zentrales Anliegen“, schließt Berchtold.

Keinen Zweifel lässt Für Innsbruck Sportsprecher GR Christoph Kaufmann, dass der öffentliche Sportplatz im Bereich des Busparkplatzes auch in Zukunft erhalten bleiben muss.

„Für Innsbruck hat sich stets für den Erhalt dieser wichtigen Sportinfrastruktur im Zentrum der Stadt eingesetzt, zumal dieser vor allem von hunderten Kindern und Jugendlichen regelmäßig genutzt wird. Jede Änderung der bisherigen Planungen des MCI muss daher den Sportplatz an diesem Standort sicherstellen. Ich bin froh, dass dies in der Koalition derzeit außer Streit steht“, so Für Innsbruck GR Christoph Kaufmann.

Durch das MCI Projekt musste eine Lösung für die Unterbringung der zahlreichen Reisebusse gefunden werden. Aufgrund des begrenzten Platzes am derzeitigen Areal ist der Vorschlag für eine Busgarage entstanden. Durch den Planungsstopp durch das Land und aufgrund von aktuellen Aussagen des Bürgermeisters droht der vom Tourismus gewünschten Busgarage das Ende. Als Alternative könnte laut den Ideen des Bürgermeisters eine Bushaltespur zum kurzen Ein- und Ausstieg der Gäste dienen.

„Es ist wichtig, dass die Menschen gut von A nach B kommen. Das trifft auf Touristen genauso zu und deshalb ist der zentrale Busparkplatz neben der SoWi sehr erfolgreich und auch wichtig. Mit einer Bushaltespur zur Entladung haben die Gäste noch den kurzen Weg, die Busse werden viele tausend Kilometer Zusatverkehr erzeugt, und das womöglich durch Wohngebiete“, kann Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl der aktuellen Planung aus umweltpolitischen Überlegungen wenig abgewinnen.

„Im Jahr 20016 kamen 22.000 Reisebusse an. Die mussten auch wieder wegfahren weshalb wir jährlich schon 44.000 Busfahrten im Stadtgebiet hatten. Mit einer Bring- und Abholspur wird sich diese Zahl verdoppeln und so viele Belastungen mit sich bringen. Weniger Sicherheit, weniger Luftqualität, mehr Lärm – Zustände die wir nicht mittragen werden“, hält Krackl für die Bürgerbewegung Für Innsbruck fest.

 

Wohngebiete dürfen nicht noch mehr unter Bussen leiden

„Wir werden sehr genau darauf schauen, dass etwaige Ersatzlösungen für die Bevölkerung vertretbar sind, denn ein Zustellen des Saggens mit Bussen kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Alle anderen Varianten werden durch doppelte An- und Abfahrt sehr viel Abgase und Luftverschmutzung erzeugen und die Menschen belasten. Ganz verkehrt war die Idee der Busgarage wohl nicht und sie funktioniert auch wie bspw. mit der Tiefgarage des Austria Trend Hotel Ananas in Wien bewiesen wird“, so Krackl weiters.

 

 

Auch Fernreisebusse brauchen Lösung

Große Unzufriedenheit herrscht auch bei den Betreibern von Fernreisebussen. Hier wurde die seinerzeitige Haltestelle in der Heiliggeist-Straße nach Protesten von Anrainern in Richtung Graßmayrkreuzung verlegt. Aufgrund enger Gehsteige und schlechter Beleuchtung kein wirklich attraktiver Standort.

„Der Trend des Reisens mittels Fernreisebus wird noch länger anhalten. Ich bin daher froh, dass Stadträtin Schwarzl in Zusammenarbeit mit Vizebürgermeister Gruber die Haltestellenproblematik für die Fernreisebusse angeht. Es wird schon wesentlich sein eine Lösung in Bahnhofsnähe zu finden oder am bestehenden Standort Verbesserungen vorzunehmen. Die Nutzer dieser Verkehrsmittel werden es danken“, so Krackl abschließend.

 

Die Wertschätzung gegenüber der älteren Generation ist für die Bürgerbewegung Für Innsbruck ein besonderes Anliegen. Wir wollen die Serviceangebote ausbauen und die Kultur- und Sporteinrichtungen in den Vordergrund stellen.

Wir werden auch weiterhin alles daransetzen, ein Älterwerden in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Die von uns initiierte Förderung zum barrierefreien Nasszellenumbau oder Unterstützungen bei nachträglichen Lifteinbauten sind für uns auch in Zukunft selbstverständlich. Neben der Sicherstellung von mobiler Pflege sind zudem stationäre Angebote ein wichtiges Thema. Die abgeschlossene Wohnbauoffensive ist dabei ein wesentlicher Grundstein.

SeniorInnen als hochaktuelle Zukunftsaufgabe zu betrachten bedeutet für uns jedoch auch, bei aktuell jüngeren Generationen anzusetzen. Ein gesunder Lebensstil kann essentiell zu körperlicher und geistiger Fitness im Alter beitragen. Deshalb wollen wir Bewusstseinsbildung fördern und entsprechende Angebote ausbauen.

Sämtliche Garagen sind wirtschaftlich erfolgreich und tragen sich selbst

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll zum aktuellen Meinungsschwenk des Bürgermeisters zur Errichtung der Tiefgaragen beim MCI.

„Jede Garage – auch die im Eigentum der Stadt stehenden – sind wirtschaftlich erfolgreich und tragen langfristig mit ihren Überschüssen auch zur Erfüllung sozialer Aufgaben bei. Wenn Herr Willi diese Fakten ignorieren will, kehren wir zu jener Zeit zurück, in der zum Beispiel die hoch profitable Rathausgarage. Leider nicht selbst durch die Stadt Innsbruck realisiert wurde und so jeder Handlungsspielraum an Private abgegeben wurde. Ich glaube jeder vernünftig wirtschaftlich langfristig denkende Mensch muss erkennen, welch großes Potenzial die Stadt damals verschenkt hat. Es geht nicht darum einfach einzusparen, sondern die Ausgaben an den richtigen Stellen zu tätigen“, stellt Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll klar.

 

Verlässlichkeit verlangt Kontinuität in den Aussagen

„Noch im Mai 2018 stellte Willi fest [Quelle https://vimeo.com/267572965 (bei 11:30)], dass es ein ‚Fehler der Stadt gewesen sei die heute in Privatbesitz befindlichen Tiefgaragen nicht selber zu bauen‘. Auch in Ausblick auf neue Tiefgaragen versicherte er felsenfest, dass diese künftig selbst errichtet werden sollen, um sich nicht dem Diktat von Spekulanten und Garagenbetreibern auszuliefern. Entweder war die Ansage damals nicht ernst gemeint oder der Meinungsschwenk passierte aus anderen Motiven. Verlässlichkeit signalisiert die Stadt mit diesem Zickzackkurs leider nicht“, erinnert Stoll an ganz konkrete Aussagen im Mai zur Tiefgaragenthematik.

 

Rasche Lösung mit Tourismusverband erforderlich

„Wir brauchen rasch eine Lösung für die Busunternehmen, die jährlich hunderttausende Touristen nach Innsbruck bringen und so maßgeblich die Wirtschaft in der Stadt ankurbeln. Ein Wegfall des Busparkplatzes birgt daher große wirtschaftliche Gefahren und erfordert beherztes Engagement des Stadtoberhauptes. Herr Bürgermeister hat jedenfalls unsere vollste Unterstützung, um im Einvernehmen mit dem Tourismusverband eine sinnvolle und wirtschaftlich gute Lösung zu verhandeln“, schließt Stoll.

 

Im Zuge des Ministertreffens fanden auch Demonstrationen statt, die sich dank der Polizei im Rahmen hielten. Einzelne Rauchbomben blieben glücklicherweise die unschöne Ausnahme. Dennoch bleiben Fragen offen, die vor allem die FPÖ dazu veranlasst hat eine Anfrage an den Bürgermeister zu richten. Konkret geht es darum, dass ursprünglich einer der engsten Mitarbeiter des Bürgermeisters eine Demonstration anfänglich angemeldet hat. Erst später zog er sich offiziell zurück. Während die einen vom freien Recht Demonstrationen zu organisieren sprechen sehen andere die Arbeit und Sicherheit der Polizei gefährdet.

„Alle Informationen rund um das Sicherheitskonzept laufen auch im Büro des Bürgermeisters zusammen. Wenn genau dort Leute sitzen, die auf der anderen Seite Demonstrationen organisieren, sind derartige sensible sicherheits- und ordnungsrelevante Informationen für radikalere Demonstranten natürlich ‚wertvoll‘. Für die Kolleginnen und Kollegen der Polizei jedoch sehr gefährlich. Ich bin froh, dass die Tage gut über die Bühne gegangen sind und bedanke mich vor allem bei den zahlreichen Exekutivbeamten. Den Klärungsbedarf hinsichtlich der Unvereinbarkeit sehe ich jedoch nach wie vor und habe persönlich die Anfrage der FPÖ im Gemeinderat unterstützt“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Lärmreduktion bleibt wichtiges Thema
Generelles Tempo 30 hat keine Mehrheit

Zu den jüngsten Vorschlägen zur Lärmreduktion gab es mittlerweile politische Gespräche in denen sich die Koalition – und folglich eine Mehrheit im Stadtsenat – auf Teststrecken mit Flüsterasphalt und Fassadenbegrünungen an bestimmten Gebäuden verständigt hat. Obwohl die generelle Tempo 30 Regelung keinen Ansatz einer politischen Mehrheit findet, wird diese Idee nach wie vor über offizielle Stadtmedien transportiert. Für Innsbruck erteilt dieser Maßnahme abermals eine Absage und freut sich über das Abrücken vom grünen Nachtfahrverbot für Mopeds.

„Nach wie vor lehnen wir eine generelle Festlegung auf Tempo 30 im Stadtgebiet entschieden ab. Wie auch bisher sollen Problembereiche mit Hausverstand und unter Einbindung der Anwohner einzeln betrachtet und gegebenenfalls behandelt werden. Zahlreiche Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern geben uns die Sicherheit, dass die vorgeschlagene Maßnahme ‚Tempo 30‘ auch in der Bevölkerung abgelehnt wird“, so Für Innsbruck Klubobmann Lucas Krackl.

„Erfreulich ist, dass unsere Forderung gegen Verbote bei der Nutzung von Mopeds in den Nachtstunden zu einem Umdenken bei den Grünen geführt hat und diese Verbotsmaßnahme nicht weiter verfolgt wird. Weiterhin sind wir der Meinung, dass durch entsprechende Förderangebote ein Umstieg auf Elektroroller attraktiviert werden soll“, so Krackl abschließend.

 

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Aktuell spricht der Bürgermeister von „Entdichtung“ bei öffentlichen Wohnbauprojekten, wie etwa beim Campagne-Areal. Geht es nach seinen Vorstellungen, werden dort in etwa 10% weniger Wohnungen gebaut und das in einer Zeit in der die Stadt bei privaten Projekten gemeinnützige Wohnungen einfordert. Zudem wird mit Stellungnahmen von Anrainern, die in keinerlei Akten aufscheinen, und Meinungen von – politisch motivierten – „Experten“ argumentiert. Der Meinungsschwenk hat erhebliche Auswirkungen auf alle Projekte in der Stadt.

„Ob vom aktuellen Meinungsschwenk beim Campagne-Areal, die Anzahl der Wohnungen um 10% zu reduzieren, auch alle anstehenden anderen Projekte betroffen sind, wird sich zeigen. Für Innsbruck fordert jedenfalls rasche Klarheit besonders für jene Projekte, die bereits vorbereitet sind und für die noch rechtskräftige Baubescheide fehlen“, so Krackl

„Für Innsbruck hat sich vor den Gemeinderatswahlen für Wohnbaumaßnahmen mit Augenmaß ausgesprochen, weil uns die Bevölkerung einen notwendigen Änderungsbedarf aufgezeigt hat. Zeitgleich haben sich die Grünen immer für 8.000 Wohnungen ausgesprochen, ein Ziel das in den Koalitionsverhandlungen von den Grünen auf 3.000 Wohnungen plus studentisches Wohnen revidiert wurde. Geworden sind es gemeinsam 3.000 Wohnungen inkl. studentischem Wohnen. Nun wird bei den stadteigenen Projekten munter weiter reduziert und gleichzeitig werden private Eigentümer zur Schaffung von gemeinnützigem Wohnraum verpflichtet. Da passt Vieles nicht zusammen und unterstützt nicht die Glaubwürdigkeit der Stadt als langfristig verlässlicher Partner, der sie bisher immer war“, skizziert der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, FI Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, die aktuelle Lage.

ÖROKO Zielsetzungen hinterfragen

„Angesichts des aktuellen grünen Richtungsschwenks müssen jedenfalls alle bisherigen Zielsetzungen im Entwurf zum ÖROKO, vor allem hinsichtlich der Anzahl an Wohnungen, massiv hinterfragt werden. Das was heute politisch gesagt wird, passt nicht mehr mit den Zahlen des ÖROKOs zusammen. Wenn sogar die Grünen mehr und mehr von ihren bisherigen Zielen abrücken, haben die aktuellen Festlegungen wohl keine Mehrheit mehr und erfordern analog zur Reduktion beim Campagne-Areal eine Adaptierung nach unten“, so Krackl.

Reden und Zuhören

„Beim Campagne-Areal wurde auf Vorschlag von VP Klubobmann Hannes Anzengruber vereinbart, dass jegliche Projektänderungen im Koalitionsausschuss beschlossen werden müssen. Erst auf diesen Kompromiss folgte die Zustimmung zum Beschluss aller planungsrechtlichen Vorbereitungen in Ausschuss und Gemeinderat. Wie unter diesem Blickwinkel die nun vorliegende ‚Mitteilung‘ über Wohnungsreduktionen zu werten ist, wird ebenfalls wohl noch Thema einer koalitionären Runde sein“, so Krackl abschließend.

Obfrau Christine Oppitz-Plörer und ihr Team wurden mit 98,8% der Stimmen bestätigt

Am Freitag, den 6. Juli 2018, fand die Generalversammlung des Vereins Für Innsbruck im Berchtoldshof statt. 85 Mitglieder folgten der Einladung zur jährlichen Sitzung.

Neben einer Rückschau auf die Gemeinderatswahlen und die Ernennung von Ehrenmitgliedern stand vor allem die langfristige politische Ausrichtung der Bürgerbewegung Für Innsbruck auf der Tagesordnung. Hier wird es eine neue Mitgliederbeteiligungsplattform „Für Innsbruck 2030“ geben, um die Einbindung der Mitglieder in die politische Ausrichtung zu intensivieren.

Im Anschluss folgte die Wahl des neuen Vorstandes, welcher laut Stauten alle vier Jahre zu wählen ist. Das Mitgliedervotum war mit einer Zustimmung von 98,8 % sehr eindeutig und klarer Auftrag an den neuen Vorstand.

„Ich freue mich mit meinem Team aus bewährten Köpfen und neuen Kräften dieses große Vertrauen erhalten zu haben. Als bürgerliche und sachorientierte Bewegung, wird sich auch in Zukunft unser Handeln am Wohl der Innsbruckerinnen Innsbrucker orientieren und nicht an irgendwelchen Parteiideologien“, so die wiedergewählte Obfrau Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

Vorstand neu:

Obfrau
Vize-BGMin. Mag. Christine Oppitz-Plörer

Obfrau-Stellverteter
GR Christoph Kaufmann
Gerda Springer

Kassier
KO-Stv. GR Mag. Markus Stoll

Kassier-Stv.
Norbert Ried

Schriftführer 
KO GR Mag. Lucas Krackl

Schriftführer-Stv.
Anna Turek

Weitere Vorstandsmitglieder 
Dr. Klaus Miller (aufgrund familiärer Verpflichtungen Funktion vorübergehend ruhend)
Dr. Sibylle Saßmann-Hörmann

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die medial geführte Diskussion zu einem Vorschlag für verschiedene Maßnahmen zur Lärmreduktion.

„In der Regel sollten solche Themen vorab in einer Koalition besprochen und behandelt werden. Selbstverständlich muss es unser Anliegen sein, Lärm stetig zu reduzieren. Dafür müssen wir gemeinsam tragfähige Lösungen suchen und finden. Einige der nun veröffentlichten Maßnahmen sind für uns jedenfalls überschießend und erhalten sicherlich keine Zustimmung“, erläutert Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Die Punkte im Detail

Lärmmindernde Straßenbeläge – muss geprüft werden
„Ohne konkrete Darstellung der Mehrkosten in Verbindung mit der tatsächlichen Lärmreduktion scheint eine Zustimmung schwierig, zumal viele der Emissionen wohl auch von den Fahrzeugen selbst kommen. Angesichts der Entwicklung im Bereich der E-Mobilität verändert sich auch der Fahrzeuglärm im Ortsgebiet. Eine fundierte Betrachtung wird erforderlich sein“, so Krackl.

Generelles Tempo 30 – keine Zustimmung
„Eine generelle Festlegung auf Tempo 30 im Stadtgebiet lehnen wir entschieden ab. Wie auch bisher sollen Problembereiche mit Hausverstand und unter Einbindung der Anwohner einzeln betrachtet und gegebenenfalls behandelt werden. Besser scheinen Angebote in der Bewusstseinsbildung anstatt ein flächendeckendes enges Regelkorsett zu schnüren“, so Krackl.

Wiedereinführung Nachtfahrverbot – Angebote statt Verbote!
„Es war im Jahr 2010 mein Antrag, das damals ungerechte Nachtfahrverbot für Mopeds aufzuheben. Die Neueinführung träfe vor allem Jugendliche die nach 22 Uhr sicher nach Hause kommen wollen. Es ist nicht einzusehen, dass ‚getunte‘ Autos, Traktoren oder andere stark lärmende Fahrzeuge fahren dürfen und Mopeds nicht mehr“, sieht Krackl eine enorme Ungleichbehandlung von Mopedfahrern.

„Unbestritten ist, dass der Trend zu lärmarmen Elektro-Rollern anhält und wir hier das Angebot mit Schwerpunktaktionen unterstützen könnten. In diesem Fall würde ich das Credo ‚Angebote statt Verbote‘ vorziehen“, erinnert Krackl die Grünen an ihr Wahlversprechen, keine Verbote zu erlassen.

Fassadenbegrünungen – müssen geprüft werden
„Interessant scheint das Konzept von Fassadenbegrünungen zu sein, wenngleich mir auch Kritik von Bauträgern bekannt ist, wonach solche Bepflanzungen die Bausubstanz schädigen. Hier gilt es ordentlich zu prüfen, um langfristige Schäden  und finanzielle Mehrkosten für die Stadt zu vermeiden“, so Krackl abschließend.

 

Im Gemeinderat am 14. Juni 2018 wurden die Ausschüsse neu konstituiert. Nach der ersten Sitzung des Finanzausschusses am 3. Juli 2018, nimmt der neue Vorsitzende GR Mag. Markus Stoll Stellung zu der Arbeit im Ausschuss und Ergebnissen der kürzlich stattgefundenen Regierungsklausur.

„Für Innsbruck verfolgt konsequent den Ansatz einer nachhaltigen und langfristigen Wirtschaftspolitik. In Zeiten von Wirtschaftskrisen sind intensive öffentliche Investitionen zur Ankurbelung der Wirtschaft und Sicherung von Arbeitsplätzen als Impulse notwendig und – wie die vergangenen Jahre bewiesen haben – sehr erfolgreich. In Zeiten der Hochkonjunktur, darf jedoch der Markt nicht überhitzt werden: Die Investitionen müssen zurückgefahren werden, was in Innsbruck nun sinnvollerweise der Fall ist und umgesetzt wird, zumal derzeit auch keine zwingenden Infrastrukturprojekte anstehen. Mit diesem Vorgehen – öffentliche Ausgaben in der Krise, sparen in der Hochkonjunktur – wird Innsbruck auch weiterhin an der erfolgreichen Spitze der Landeshauptstädte stehen“, erläutert Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und neuer Vorsitzender des Finanzausschusses GR Mag. Markus Stoll.

Impulspakete fördern vor allem die lokale Wirtschaft

„Die letzten Jahre waren von zahlreichen Impulspaketen und einer Vielzahl von wichtigen sowie langfristigen Projekten für die Menschen gekennzeichnet. Als Unternehmer freut es mich besonders, dass vor allem die lokale Wirtschaft hier profitiert, schließlich verbleiben 95% der Investitionen in der Region und am Ende verfügen die Bürgerinnen und Bürger über eine moderne Infrastruktur und durch die angekurbelte Konjunktur über Arbeitsplätze sowie soziale Sicherheit“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Vorsitzender des Finanzausschusses GR Mag. Markus Stoll.

Budgetdisziplin auch in Zukunft erforderlich 

„Wir begrüßen die Fortführung der bisherigen Handhabung im Budgetvollzug, dass 10% der Ausgaben im ordentlichen Haushalt einer Ausgabensperre unterzogen werden, damit die Einhaltung der Budgetziele sichergestellt werden kann. Die von Herrn Bürgermeister angestrebte Reduktion der Ausgaben um 5% lässt sich auch mit den bisherigen Maßnahmen daher sicher gut bewerkstelligen und erfährt unsere volle Unterstützung. Diese Herangehensweise erfährt zu 100% unsere Zustimmung, zumal Für Innsbruck  diese Maßnahme im Programm für diese Periode ebenso festgelegt hat“, so Stoll.

„Zur Veranschaulichung der Dimensionen kann man auch eine einfache Beispielrechnung anstellen. Im privatem Bereich würde bei einem Haushaltseinkommen von 36.000 Euro eine Reduktion der Konsumausgaben um 5% bedeuten, dass pro Tag 4,90 Euro eingespart bzw. zum Beispiel auf zwei Kaffees verzichtet werden müsste“, verdeutlicht Stoll die Dimension.

Den Menschen Sicherheit geben

„Ich persönlich würde mir sehr wünschen, wenn im Gemeinderat mehr Unternehmergeist zu finden wäre. Als langjähriger Unternehmer steht für mich die Sicherheit im Vordergrund. Soziale Sicherheit für meine Mitarbeiter und Versorgungssicherheit für meine Kunden. Wer ständig schlecht über sein eigenes Geschäft spricht, wird irgendwann kein Vertrauen mehr erhalten. Innsbruck ist weder pleite – wie die Unterlagen im Finanzausschuss verdeutlichen – noch stehen wir mit dem Rücken zur Wand. Das Gegenteil ist der Fall. Freuen wir uns doch über die gute Situation, in der sich unsere Landeshauptstadt Innsbruck trotz und vor allem wegen großer Investitionsprojekte befindet. Vermitteln wir den Menschen Sicherheit und informieren wir anhand der fundierten Fakten“, appelliert Stoll an die politischen Akteure.

„Mit gutem Willen und viel Zuhören ist ein Konsens in der Budgeterstellung 2019 sicherlich herstellbar. Den Worten werden nun wohl auch Taten folgen, denn wir alle wissen: Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt“, schließt Stoll.

 

TT, 6. Juli 2018: