Suchtprävention wichtig zum Schutz unserer Kinder
Maßnahmen aus Regierungsprogramm einleiten

Im Zuge der Diskussion um den Brennpunkt Mentlgasse wird immer wieder die Forderung nach freien Räumen für Drogenkonsum laut. Wichtig wäre vor allem aber die Umsetzung des Ausbaus der Suchtpräventation, für den sich Für Innsbruck Sicherheits- und Sozialsprecher GR Kurt Wallasch seit einiger Zeit engagiert. Nach Beschlüssen in Gemeinderat und Stadtsenat fand das Anliegen auch Eingang im Regierungsübereinkommen.

„In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten bei Drogen dramatisch verändert. Das Einstiegsalter sinkt regelmäßig und neue gefährliche Substanzen kommen auf den Markt. Tirol liegt bei den Erstkonsumenten von Suchtmitteln im absoluten österreichischen Spitzenfeld. Prävention sollte nicht erst dann einsetzen, wenn es bereits Auffälligkeiten gibt. Das ist viel zu spät. Geben wir unseren Kindern und uns eine Chance, die Gefahren frühzeitig zu erkennen“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch zu den Beweggründen für seine Antrag.

„Wenn sich die Nachfrage mittelfristig stark reduziert, wird auch der Markt für Dealer uninteressant. Wir müssen daher jetzt mit der frühzeitigen Prävention und mit der Errichtung eines „Sucht(mittel)zentrums“ beginnen. Wir müssen es als unsere Aufgabe ansehen, unsere Kinder ausgiebig zu informieren, Kooperationen mit den Schulen eingehen und die Inhalte im Unterricht verpflichtend einplanen. Im Regierungsübereinkommen haben wir das festgehalten, jetzt gilt es das umzusetzen“, schließt Wallasch.

Download: Ursprünglicher Antrag im Original

Kürzlich feierte das Unternehmen A&U Immobilien GmbH ihr 15-jähriges Firmenjubiläum. Manfred Abenthung und KR Fritz Unterberger luden gemeinsam mit Partnern zur Jubiläumsfeier. Gleichzeitig wurde die neue Panorama Lounge der A&U sowie die Creative Lounge und Schreibwerkstatt von Bestseller-Autor Joe Fischler eröffnet. Innsbrucks Wirtschaftsreferentin VBGMin Mag. Christine Oppitz Plörer und Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll gratulierten zum erfolgreichen Jubiläum und den neuen Räumlichkeiten. Im Bild v.l.n.r.: Bestseller Autor Joe Fischler, Manfred Abenthung, KR Fritz Unterberger, VBgmin Christine Oppitz-Plörer, Ski-Ass Aksel Lund Svindal, Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Am Hausberg tut sich etwas – vor allem an den goldenen Herbsttagen mit dem krönenden Abschluss am Nationalfeiertag. Zahlreiche BesucherInnen stürmten regelrecht den Patscherkofel um die letzten Sonnenstrahlen vor dem Wetterumbruch und der Betriebspause zu ergattern. Generell kann man am Hausberg auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, das war schon vor Kurzem klar und wurde auch medial berichtet. Genaue Zahlen werden wohl bald folgen. Neben den wirtschaftlichen Entwicklungen gibt es auch neue Perspektiven am Hausberg – durch den Abbruch der alten Bergstation finden sich nun ganz neue Ausblicke nach Norden und in das untere Inntal. Mit einer – noch nicht errichteten – Terrasse beim Schutzhaus, würde sich den BesucherInnen ein gewaltiger Panoramablick auf die gesamte Nordkette eröffnen.

 

 

 

Durch den Abriss der alten Bergstation ergeben sich ganz neue Perspektiven auf das imposante Bild der Nordkette (Foto Ringler)

 

 

 

 

 

Innsbruck hat wie jede Gemeinde Tirols zahlreiche Aufgaben für seine Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Durch die Lage und Wichtigkeit als Wirtschaftsstandort, erfüllt die Landeshauptstadt zusätzlich zahlreiche überörtliche Aufgaben, die der gesamten Region zugute kommen. So finden sich das Landestheater, das Messegelände, die Kliniken, die Universitäten, Sporteinrichtungen und viele weitere Einrichtungen und Insfrastrukturen im Herzen der Stadt. Die Bedarfszuweisungen des Landes an die Stadt werden den wachsenden Aufgaben schon lange nicht mehr gerecht.

„Verantwortungsvolles Handeln erfordert eine gerechte Einnahmenverteilung. Diese vermisse ich aber bei der Zuwendung der Mittel des Landes. Innsbruck zahlt durch seine Beiträge an den Gemeindeausgleichsfonds und in die Landesumlage mehr ein, als es aus den Gemeindemitteln erhält. Wir sprechen hier von einer Schieflage im Ausmaß von 30 Millionen Euro“, erläutert Für Innsbruck Wirtschaftssprecher KO-Stv. GR Mag. Markus Stoll.

In einem Appell an die Landtagsabgeordneten fordert Stoll speziell die aus Innsbruck stammenden Abgeordneten auf, dieses Schieflage zu beenden: „Es muss alles unternommen werden, damit ein weiteres Auseinanderklaffen der Schere beendet wird. Die Abgeordneten sind hier gefordert auf die Landeshauptstadt zu schauen. Die Schieflage muss jedenfalls endlich ein Ende nehmen!“, schließt Stoll.

Im Koalitionsübereinkommen 2018-2024 konnte Für Innsbruck seine Forderung nach Starterwohnungen für junge Innsbruckerinnen und Innsbrucker durchbringen. Nun werden bereits erste Schritte gesetzt. In einer schriftlichen Vereinbarung verständigten sich die Koalitionspartner darauf, im Zuge der Wohnbebauung am Campagne Area 40 – 50 Starterwohnungen vorzusehen. Damit werden in Innsbrucks erstmals städtische Mietwohnungen mit Befristung vergeben.

„Wir wollen mit den Starterwohnungen den Einstieg in das Leben in eigenen vier Wänden für junge Erwachsene erleichtern. Es muss uns allen auch daran gelegen sein, diese Gruppe in der Stadt zu halten. Durch die niedrigen Preise haben junge Erwachsene dann die Möglichkeit etwas anzusparen, um sich später Eigentum zu schaffen oder beim Umzug in eine größere städtische Wohnung Geld für die Einrichtung zu haben. Ich bin überzeugt, dass dieses Modell erfolgreich sein wird und bedanke mich bei den Koalitionspartnern für die Unterstützung“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl

Rasche Handlungen für Anrainer erforderlich

Am Rande des letzten Gemeinderates wurde dem Bürgermeister eine Aufforderung mehrerer Fraktionen übergeben, wonach dringend Maßnahmen für die Anrainer der Mentlgasse erforderlich sind.

„Ich bin froh, dass alle Fraktionen mittlerweile das Einsehen haben, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Erste Maßnahmen wie ein Alkoholverbot, eine Videoüberwachung , eine verstärkte Präsenz der Polizei und weitere Maßnahmen sind in Ausarbeitung oder bereits umgesetzt“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Umschlagplatz Telefonzelle bereits verschwunden

„Einer der gefährlichsten Plätze war die bisher in der Mentlgasse positionierte Telefonzelle. Hier wurden Drogen übergeben und auch Spritzen angesetzt. Die Blutflecken lassen auch andere kriminelle Handlungen befürchten. Ich danke der Telekom Austria und Vizebürgermeister Franz Gruber für die rasche Entfernung dieses Problempunktes“, schließt Wallasch.

Die „Galerie im Andechshof“ übersiedelt nach 27 Jahren in die neue Stadtbibliothek und heißt künftig „Plattform 6020 – Fördergalerie der Stadt Innsbruck“. Die Eröffnung findet am 9. November um 10:30 im Rahmen der Premierentage 2018 in der Amraser Straße 2 statt. Eröffnet wurde die „Galerie im Andechshof“ im Jahr 1991. Ziel war und wird es auch künftig sein, jungen Nachwuchstalenten der zeitgenössischen Kunst einen attraktiven Ausstellungsraum anzubieten. Mit der ersten Ausstellung werden die Kunstankäufe der Stadt Innsbruck ausgestellt und die Galerie nimmt ihren Betrieb auf.

 

Eröffnung im Rahmen der Premierentage 2018:

09. November, 10:30 Uhr: Ausstellung „Die Kunstankäufe der Stadt Innsbruck“ – Ausstellungsdauer: bis 05. Jänner 2019.

Öffnungszeiten: Montag 14:00-19:00 Uhr, Dienstag bis Freitag 10:00-19:00 Uhr, Samstag 10:00-17:00 Uhr

 

Veranstaltungsreihe „Kunst am Mittwoch“:

14. November, 18:00-19:00 Uhr: „Eintauchen. Kunst & Poesie I“: Lassen Sie sich von einem Kunstwerk inspirieren und werden Sie selbst kreativ. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

21. November, 18:00-19:00 Uhr: „Die Kunstankäufe. Juryführung“: mit Dr. Jürgen Tabor. Erfahren Sie aus erster Hand die Auswahlkriterien der Jury und welche Inhalte sich hinter den Werken verbergen.

28. November, 18:00-19:00 Uhr: „Eintauchen. Kunst & Poesie II“: Neues Kunstwerk – neue Inspiration!

05. Dezember, 18:00-19:00 Uhr: „Verweilen. Kunst & Diskussion“: Bei diesem moderierten Kunstgespräch gibt es kein Richtig oder Falsch. Trauen Sie einfach Ihren Augen und lassen Sie sich in der Gruppe zum eigenständigen Beobachten, freien Denken und selbstbewussten Mitreden anregen.

12. Dezember, 15:00-16:30 Uhr: „Atelier 6020 minis. Weiß, weiß und nochmal weiß!“: Kreativ-Workshop für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Voranmeldung bis spätestens 10. Dezember an: post.kulturamt@innsbruck.gv.at

02. Jänner, 15:00-16:30 Uhr: „Atelier 6020 kids. Ich bau mir einen Pinsel und hau mich auf die Insel!“: Kreativ-Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Voranmeldung bis spätestens 29. Dezember an: post.kulturamt@innsbruck.gv.at

 

(IKM, FI)

 

Im November ist es so weit – die Stadtbibliothek Innsbruck öffnet ihre Pforten. Eröffnung: Freitag, 09.11. | 10.00

  • Pro Einwohner ein Medium bereitstellen.
  • Ein Ort des sozialen Zusammentreffens und Austausches sein.
  • Wissen nicht nur speichern, sondern auch weitergeben.

Diesen und noch vielen weiteren Ansprüchen kann die Stadtbücherei Innsbruck nun durch den neuen Standort in der Amraser Straße 2 gerecht werden. Der Sockel des Pema 2 bietet Platz für 150.000 Medien und Raum für ruhige Lese- und Lernstunden und lehrreiche Veranstaltungen für alle Altersgruppen.

 

Am 9. November schlägt die Innsbrucker Stadtbücherei ein neues Kapitel auf! Hier die wichtigsten Informationen zur großen Eröffnung (Download Programmfolder):

Wann? Freitag, 9. und Samstag, 10. November 2018 | Beginn jeweils um 10.00

Was? An beiden Tagen finden verschiedene Veranstaltungen statt (Freitag: ENTDECKEN, Samstag: MITMACHEN)
– am Freitag wird die Stadtbibliothek eröffnet und untertags werden zu jeder vollen Stunde Führungen durchs Haus angeboten; Abendprogramm: Buchpräsentation mit Wladimir Kaminer
– am Samstag finden mehrere interaktive Angebote statt (ein Kommen und Gehen ist den Ganzen Tag über möglich) – Abschluss um 19.00 mit einem Bibliotheks-Poetry-Slam

Wo? Stadtbibliothek Innsbruck, Amraser Straße 2 (Bushaltestelle Sillpark)

Wie? Bei allen Veranstaltungen der Stadtbibliothek Innsbruck ist der Eintritt frei!

 

Die Öffnungszeiten der neuen Stadtbücherei:

  • MO 14–19 Uhr
  • DI–FR 10–19 Uhr
  • SA 10–17 Uhr

Bücherrückgabe rund um die Uhr


Neue Städtische Galerie „Plattform 6020“ in der Stadtbücherei

Die neue Stadtbücherei wurde als ein Ort der Begegnung und ein sozialer Treffpunkt konzipiert. Perfekt passt also die Integration der städtischen Galerie in den Eingangsbereiches der Stadtbibliothek ins Konzept! So kann ein Besuch der Bücherei mit Kulturgenuss verbunden werden oder umgekehrt… Die neue Galerie der Stadt Innsbruck heißt „Plattform 6020“ und zeigt bei ihrer ersten Ausstellung ab dem 09. November die Kunsteinkäufe der Stadt.

Mehr Informationen unter: https://ibkinfo.at/galerie-plattform-6020

Jubiläumsfest für Jung und Alt

Am Freitag, den 19. Oktober, ab 15:00 Uhr feierte das Jugendzentrum Tivoli mit einem Fest für Jung und Alt sein zehnjähriges Bestehen. Ein Open House für Jung und Junggebliebene bot die Möglichkeit, das Jugendzentrum und seine Möglichkeiten kennen zu lernen, ein Buffet sorgte für das leibliche Wohl der Gäste. 2008 wurde im Zuge der Neugestaltung des Tivolis ein neuer Stadtteil in Innsbruck geschaffen, wo besonders auch die Jugend mit einem großzügigen Jugendzentrum samt dazugehörigem damals einzigartigem Skatepark, eine Heimat fand.

„Unsere Jugend ist die Zukunft unserer Stadt. Es ist wichtig, dass es genügend Raum gibt, damit sie sich entsprechend entwickeln kann. In den Jugendzentren der Innsbrucker Sozialen Dienste wird genau dieser angeboten. Das Jubiläumsfest wird ein Beisammensein für alle: Ehemalige und neue Besucherinnen und Besucher, Eltern, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen“, so die damals und heute ressortzuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Das Jugendzentrum Tivoli deckt den Bedarf in diesem Stadtteil bestens ab und ist ein funktionierendes Netzwerk für die Innsbrucker Jugendlichen. Unserer Jugend steht dabei stets ein professionelles und engagiertes Team zur Seite.  Mit den Innsbrucker Jugendzentren setzen wir ein deutliches Zeichen für die Zukunft der Jugendkultur in Innsbruck. Diesen Weg wollen wir weitergehen“, betont Für Innsbruck Bildungssprecherin GR Mag. Brigitte Berchtold, die seinerzei als Leiterin des Amtes für Kinder- und Jugendbetreuung gemeinsam mit FI GR a.D. Harald Schuster maßgeblich an der Neuorganisation der Innsbrucker Jugendzentren beteiligt war.

 

Das Jugendzentrum – ein zweites Zuhause
Insgesamt zählt Innsbruck sechs Jugendzentren, die unter der Führung der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD) von Seiten der Stadt für die Jugendlichen offen stehen. Mit 01. Jänner 2013 wurden die Einrichtungen von der ISD übernommen, als Bereichsleitung fungiert seither DSAin Noemie Händler-Stabauer.

Die ISD-Jugendzentren sind professionell geführte Institutionen, die jungen Menschen zahlreiche Möglichkeiten der sinnvollen Freizeitgestaltung und der aktiven Identitätsentwicklung bieten sowie konstruktive soziale Kontakte mit Gleichaltrigen ermöglichen. Engagierte MitarbeiterInnen beraten fachkundig die Jugendlichen und geben ihnen einen Ort, an dem sie einfach sie selbst sein können.

Willkommen sind alle Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren, die die Jugendzentren ohne Voranmeldung und ohne jeden finanziellen Aufwand besuchen können. Für Kinder von zehn bis 13 Jahren gibt es jeweils am Freitag separate Öffnungszeiten mit altersgerechten Programmen (IKM, FI).

Martin Heinzle, Noemie Händler-Stabauer, Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Daniel Burgstaller freuen sich auf das Jubliäumsfest im JuZe Tivoli.

In Fortführung der größten Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen, wurden am 22. und 23. Oktober 2018 126 Wohnungen des Projekts Bienerstraße 10, 10a und 12 den neuen Mieterinnen und Mietern übergeben. Das vor allem im Wahlkampf für politische Kampagnen mehrfach missbrauchte Projekt dürfte mit dem Tag der offenen Tür und der nunmehr erfolgten Übergabe wohl auch die letzten Kritiker verstummt haben lassen. Die drei Wohnblöcke überzeugen durch ihre hohe Qualität und niedrigen Kosten. Für ca. 7,80 Euro inkl. Betriebskosten und Tiefgaragenplatz pro m² werden Wohnungen in Passivhausbauweise vermietet. Ohne Tiefgaragenplatz bewegen sich die Preise bei etwas mehr als 6 Euro pro m² inkl. Betriebskosten.

 

Segnung und Übergabe

Mit der Segnung am Montag wurde begonnen die Anlage an die neuen Mieter zu übergeben. Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer begrüßte im Namen der Stadt Innsbruck: „Ich wünsche Ihnen allen viel Freude in Ihren neuen vier Wänden und bin mir sicher, dass Sie sich schon alle auf das erste Weihnachten im neuen Zuhause freuen. Das Zusammenleben mit den neuen Nachbarn wird so werden, wie jeder seinen Beitrag dazu leistet“.

 

Projekt mit hoher städtebaulicher Qualität

Erfreut zeigt sich auch Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, der als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte dieses Projekt von Anfang an begleitet hat.

„Es war im Bauausschuss schon Thema, ob auf diesem Platz des ehemaligen Straßenbauhofes ein derartiges Wohnprojekt Platz finden kann. Heute wo alles fertig ist, kommen die hohen Qualitäten dieses Projektes ganz deutlich zum Vorschein und ich bin froh, dass wir damals erfolgreich für dieses Projekt gekämpft haben. Es war gut und richtig dieses Projekt umzusetzen und so maßgeblich zu leistbarem Wohnraum beizutragen“, freut sich Für Innsbruck Klubobmann und GR Mag. Lucas Krackl

 

Details zum Projekt

Insgesamt sind auf dem Grund des ehemaligen Bauhofs Saggen, der im Besitz der IIG ist, sowie einem angrenzenden Grundstück der WE drei Gebäude errichtet worden, in denen sich insgesamt 126 Wohnungen befinden. 85 davon – jene in den Wohnhäusern Bienerstraße 10 und 10a – wurden von der IIG errichtet, die übrigen 41 Einheiten im Haus Nr. 12 von der WE.

„Entstanden sind nach den Plänen von Architekten Peter Larcher drei Gebäude. Dieser hat sich in einem EU-weiten Wettbewerb mit mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgesetzt. Neben qualitätvollem Wohnraum ist im Zuge des Projekts auch ein neues Stadtteilbüro, das von den Innsbrucker Sozialen Diensten betrieben wird, sowie eine Tagesbetreuungseinrichtung der Lebenshilfe Tirol entstanden. Die Tiefgarage mit 235 Stellplätzen komplettiert den neuen und vor allem leistbaren Wohn- und Lebensraum“, erklärt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

„Qualitativ hochwertig und gleichzeitig leistbar bauen – das steht für die IIG im Fokus und ist auch Ziel unserer Wohnbaupolitik von Für Innsbruck. Die durchschnittlichen Mietkosten inklusive Betriebs- und Heizkosten sowie Tiefgaragenparkplatz in den Wohnhäusern der IIG betragen rund 7,25 Euro pro Quadratmeter. Ich denke die Zahlen sprechen für sich und belegen den Erfolg dieses Projekts“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Stv. Aufsichtsratsvorsitzender GR Mag. Markus Stoll.

Alle drei Wohnhäuser wurden als Passivwohnanlagen errichtet. Auch auf die Sicherheit in der Anlage wurde großen Wert gelegt: Beispielsweise wurden versperrbare Fenster sowie Haltegriffe in den Bädern eingebaut. Eine Zertifizierung gemäß den Richtlinien des Vereins „Sicheres Tirol“ erfolgt. Die Gesamtkosten für die Errichtung des Projekts liegen bei knapp über 20 Millionen Euro. Vergeben wurden die neuen Einheiten von der Wohnungsvergabe der Stadt Innsbruck. Insgesamt acht Wohnungen werden von der Lebenshilfe Tirol angemietet und als teilbetreute Inklusionswohnungen genutzt.

(Quellen: FI, IKM/DH)

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10A

Eine junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. Bürgermeister Georg Willi (3. v. l.), Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl (3. v. r.), Vizebürgermeister Franz X. Gruber (2. v. r.) und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © IKM/Hofer

©IKM/Hofer

 

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10

Eine weitere junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. v.l.n.r.: Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl, Bürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeister Franz X. Gruber und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © Matt / IIG

©IIG/Matt

 

Autobahneinhausung für mehr Lebensqualität
Kommunikationschaos erfordert runden Tisch

Aufgrund der aktuellen Debatte und unterschiedlichen Informationen zum Ausbau der Autobahn erneuert Für Innsbruck die Forderung nach einem runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das, was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Die aktuelle Diskussion mit unterschiedlichen Aussagen zu den Ausbauplänen verunsichert die Menschen. Es müssen endlich alle Beteiligten an einen Tisch, um Klarheit für die Bürger zu bekommen“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer mit Nachdruck neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung – oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung – würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben“, erneuert der Ausschussvorsitzende für Stadtentwicklung, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl die Forderungen der Bürgerbewegung Für Innsbruck.

„Die Diskussion dreht sich nur um die vom Bund gewünschte dritte Spur. Wir vermissen das Gespräch und den runden Tisch zur Einhausung oder Verlegung der Autobahn. Es muss in der Sache endlich etwas weitergehen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Wir wollen, dass die Menschen gut, schnell und günstig ihre Wege in der Landeshauptstadt zurücklegen können und niemand auf der Strecke bleibt. Dafür benötigt es ein Bündel an Maßnahmen.

Die Entscheidungen für den Bau der Straßen- und Regionalbahn war eine wichtige und richtige Entscheidung für hochqualitative Mobilität. Schon bald wird die Linie O durch die neue Tram ersetzt und im 7,5 Minuten Takt den Osten und Westen der Stadt schnell und umweltfreundlich verbinden.

Für die Zukunft wird es neben dem Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel aber auch wichtig sein, neue Mobilitätskonzepte zu fördern. Hierzu zählen Carsharing, der Ausbau der Radwege und die Angebotsausweitung des Stadtrades inkl. Erweiterung um E-Bikes. All das unterstützt die weltweiten Klimaziele und trägt zu besserer Luft bei.

Bei allen Bemühungen für umweltfreundliche öffentliche Mobilität sind die Interessen von Autofahrern auch zu berücksichtigen.

 

Mit zahlreichen Veranstaltungen erlebte das Olympische Dorf einen lebendigen Herbst. GR Christoph Kaufmann besuchte u.a. das Kirchweihfest St. Pius, das 8. Stadtteilfest Olympisches Dorf und das Oktoberfest  der Speckpbacher Schützenkompanie. Hier gibt es ein paar Eindrücke:

In der vergangenen Sitzung wurden folgende Anträge eingebracht:

Im Dezember 2017 wurde beschlossen die Volksschule Altwilten und die Neuen Mittelschulen Dr. Fritz Prior, Wilten und Müllerstraße in einem gemeinsam Bildungs- und Schulzentrum Wilten zusammenzuführen. Dadurch sollen verschränkte Ganztagesklassen, innovative Unterrichtsformen, hochwertige Freizeitgestaltung und die Möglichkeit des nahtlosen Überganges von der Volksschule in die Neue Mittelschule ermöglicht werden. Vor allem in die neu geschaffene Neue Mittelschule werden hohe Erwartungen gesetzt, deren Projektierung im Vorfeld unter Einbindung der SchulpartnerInnen erfolgt ist.

„Der Campus Wilten ist innovativ und zukunftsorientiert. Die Einbindung der SchulpartnerInnen im Vorfeld hat sich bezahlt gemacht“, freut sich Für Innsbruck Bildungssprecherin Mag. Brigitte Berchtold über die bevorstehende Umsetzung.

 

Schwerpunktsetzung bereitet auf Berufsleben vor

„Ich denke es ist besonders im Bildungsbereich sehr wichtig auch auf innovative Konzepte zu setzen. Mit der Schaffung des Schulcampus Wilten sollen Kinder ganz neue Möglichkeiten vorfinden und die beste Betreuung in allen Altersstufen erfahren. Die neu geschaffene Neue Mittelschule wird mit der Schwerpunktsetzung ‚Dienstleistung und Tourismus‘ dazu beitragen, dass die Bildung eine stärkere Berufsorientierung erhält und Fremdsprachenkenntnisse in den Fokus rücken. Die Kooperation mit tourismusnahen Bildungseinrichtungen und Unternehmen wird das Angebot interessant abrunden“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.

 

 

 

Über viele Jahre fand das Trainingszentrum für American Football im Sieglanger seine Heimat. Der Platz reichte aber schon lang nicht mehr aus und so kam es unter maßgeblicher Beteiligung des früheren Vizebürgermeisters und Sportreferenten Christoph Kaufmann zur Projektierung einer eigenen Trainingsanlage südlich des Tivoli Stadions. Nach der Durchführung eines Architekturwettbewerbes konnte sich Architekt DI Erich Gutmorgeth  aus Innsbruck mit seinem Projekt als Sieger durchsetzen. Die Umsetzung erfolgt durch die IIG, der Betrieb wird später durch die OSVI sichergestellt. Der Stadtsenat hat in seiner Sitzung vom 10. Oktober den Maximalbetrag von 3,1 Millionen Euro dem Gemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen. Voraussetzung ist, dass auch das Land seinen Anteil zumindest in der selben Höhe zur Verfügung stellt.

„Ich bin froh, dass wir diesen Beschluss endlich fassen konnten und das die Bauarbeiten nun hoffentlich rasch beginnen. An dieser Stelle möchte ich besonders Christoph Kaufmann für sein großes Engagement zur Realisierung dieser Anlage herzlichst danken“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

 

Im vergangenen Gemeinderat brachte GRin Theresa Ringler nach einem Lokalaugenschein vor Ort einen Antrag zur Verbesserung der Sicherheit beim Schutzweg auf der Igler Straße ein.

„Die Igler Straße verzeichnet, insbesondere in den Morgenstunden, in beiden Fahrtrichtungen einen starken Durchzugsverkehr. Dieser hat sich laut der Aussage von Anrainer*innen in den letzten zwei Jahren deutlich erhöht. Zudem kommt es laut den Beobachtungen der Anrainer*innen häufig zu Übertretungen der Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich des Schutzweges, was unter anderem auf den Rückgang von regelmäßigen Geschwindigkeitskontrollen im Bereich des Schutzweges zurückgeführt werden könnte. Die große Anzahl an durchfahrenden Fahrzeugen sowie die hohe Fahrtgeschwindigkeit führt dazu, dass eine sichere Überquerung der Straße am Schutzweg häufig nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich ist“, erläutert Theresa Ringler, die jüngste Gemeinderätin Innsbrucks.

Eine Verbesserung der Situation ist aus Sicht von Ringler insbesondere deshalb notwendig, da sich in unmittelbarer Nähe zum Schutzweg wichtige und stark frequentierte Einrichtungen befinden: die Volksschule Igls-Vill, die Kur-Apotheke, eine Arztpraxis, die Bushaltestelle Igls/Altes Rathaus sowie in der nächsten Seitenstraße der Kindergarten Igls im Tagesheimkindergarten. Besonders für Volksschulkinder auf dem Weg zur Schule und für ältere Bürger*innen entstehen so stressige Situationen mit erhöhter Unfallgefahr.

„Die gefährliche Situation wird dadurch verstärkt, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, um sie nicht den Gefahren des Schulwegs auszusetzen und sich dadurch der Autoverkehr erneut erhöht. Um einer weiteren Gesamtverschlechterung der Situation und etwaigen Unfällen vorzubeugen, sind dringende Maßnahmen erforderlich. Im aktuellen Arbeitsübereinkommen der Stadtregierung wurden hier bereits Maßnahmen vorgesehen, die noch einer Umsetzung bedürfen“, schließt Ringler.

 

Der Antragstext im Original

Der Gemeinderat möge beschließen, dass im Bereich der Igler Straße/ Kreuzung Habichtstraße Maßnahmen geprüft werden, durch die eine Verbesserung bei der sicheren Überquerung der Igler Straße über den bestehenden Schutzweg gewährleistet werden kann.

In die Prüfung sollen verschiedene Lösungsansätze, wie etwa

  • die deutlichere Kennzeichnung des Schutzweges
  • die Evaluierung der Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich des Schutzweges
  • die Anbringung von Beschilderungen und Bodenmarkierungen in größerem Abstand vor dem Schutzweg
  • die Installierung einer Signalanlage
  • der Einsatz von Schülerlotsen

einbezogen werden. Herr Bürgermeister wird ersucht die zuständigen Stellen mit der Prüfung der oben angeführten Maßnahmen zu beauftragen.

Im vergangenen Gemeinderat setzte Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch eine Initiative und fordert mittels Antrag die Einführung einer Beißkorbpflicht für gefährliche Hunde. Primär sind die Hundehalter für ihren Hund verantwortlich und sollen speziell bei gefährlichen Rassen auch die entsprechende  persönliche Eignung nachweisen müssen.

„Wir wollen, dass sich die Menschen gut und sicher im Stadtgebiet bewegen können. Viele fürchten aber speziell die gefährlicheren Hunde, die trotz Leine bedrohlich wirken. Nachdem es leider regelmäßig zu Beißattacken – zum Teil mit Todesfolge – kommt, ist es höchste Zeit auch in Innsbruck und Tirol strengere Auflagen für Hundebesitzer und die Haltung gefährlicher Hunde zu erlassen“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Beißkorbpflicht gegen Beißattacken 

„Mein Wunsch ist eine generelle Maulkorbpflicht für gefährliche Hunderassen. Es gibt in anderen Bundesländern bereits derartige Regeln mit der damit verbundenen Aufzählung von Hunderassen, die bei ‚falscher‘ Haltung sehr gefährlich werden können. Und diese Haltung muss zur Vermeidung weiterer Tragödien strenger geregelt werden. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere unserer Kinder“, so Wallasch.

Liebe zum Tier alleine genügt nicht 

„Es ist wichtig mit empfindlichen Strafen und verpflichtenden Hundetrainings bei den Hundehaltern anzusetzen, denn die tatsächliche Gefährdung eines Hundes steht eng mit diesem in Zusammenhang. Viele Hundehalter verhalten sich  auch absolut vorbildlich und es gibt keinerlei Probleme. Diese wollen auch sicher nicht in einen Topf mit den unvorbildlichen Hundebesitzern geworfen werden. Ich bin mir daher sicher, dass diese Gruppe meinen Vorschlag auch unterstützen wird“, schließt Wallasch.

85.000 strömten in die Stadt Innsbruck

Hocherfreut zeigt sich Innsbrucks Wirtschaftsreferentin und Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer über den neuerlich erfolgreichen Verlauf von Innsbruck@Night, welches bereits zum 8. Mal stattfand. Die 85.000 BesucherInnen (2017 waren es 80.000) freuten sich über das abwechslungsreiche Programm bestehend aus Shopping, Kulinarik und Unterhaltung.

„Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden, Mitarbeitern und Besuchern für den großartigen Abend. 85.0000 Besucher genossen neben den Einkaufsmöglichkeiten und der Gastronomie auch das umfangreiche Unterhaltungsprogramm. Auf die Erfolgsgeschichte „Innsbruck@Night“ können wir alle gemeinsam stolz sein!“, zeigt sich Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer erfreut.

Dynamischer Wirtschaftsstandort

„Veranstaltungen wie ‚Innsbruck@Night‘ tragen zum dynamischen Wirtschaftsstandort Innsbruck mit fast 100.000 Arbeitsplätzen bei. Das ist wichtig für den Wohlstand und den sozialen Frieden in einer Gesellschaft. Für Innsbruck wünscht sich eine Weiterführung dieser Erfolgsgeschichte und wir hoffen ebenso, dass das sehr gute und positive  Einvernehmen mit allen Beteiligten fortgeführt werden kann“, so Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Nach dreijähriger Bauzeit wurde vergangenen Samstag das Haus der Musik feierlich eröffnet. Am Beginn stand ein Landesüblicher Empfang auf dem neuen Vorplatz des Hauses der Musik, welcher durch die Schützenkompanie „Alter Schießstand“ und der Stadtmusikkapelle Wilten gestaltet wurde. Auch zahlreiche Fahnenabordnungen der Tiroler Traditionsverbände nahmen teil. Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer überbrachte die Grußworte der Stadt und würdigte vor allem die vielen Beteiligten, welche zur Realisierung aktiv beigetragen haben. Die Rede wurde auf der Facebookseite LIVE übertragen und kann >> hier nachgesehen << werden. Mit der Eröffnung wurde die größte Kulturbaustelle Österreichs abgeschlossen und in der Architekturstadt ein weiterer Meilenstein gesetzt, welcher vor allem für die an Kultur interessierten Bürgerinnen und Bürger ein großartiges Angebot schafft.

 

Zehn kulturelle Institutionen unter einem Dach

Auf über 13.000 Quadratmetern finden das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und die Kammerspiele ebenso Platz wie Teile des Landeskonservatoriums, der Innsbrucker Standort des Mozarteums Salzburg, das Institut für Musikwissenschaften der Universität Innsbruck. Auch die Bibliotheken der Institutionen wurden im letzten Stock zu einer großen Musikbibliothek zusammengeführt, die in dieser Form in Westösterreich einzigartig ist. Außerdem haben die musikalischen Landesverbände sowie die Festwochen der Alten Musik Büroräumlichkeiten im Haus der Musik. Für das leibliche Wohl der MitarbeiterInnen und der BesucherInnen sorgt ein Restaurant im Erdgeschoss.

„Es ist ein Haus und eine Heimat, die im Quartier zwischen Hofburg, Treibhaus, Volksschule Innere Stadt, Landestheater, Congress, Theologischer Fakultät, MCI und Inn internationaler Anziehungspunkt werden. Jung und Alt, Menschen von nah und fern, bewusst Interessierte und unbewusst Berührte finden hier Raum und Platz, um in Innsbruck Neues zu entdecken. Menschen wurden begeistert und haben sich begeistern lassen, um diese generationenübergreifende Vision für Kultur und urbanes Stadtleben Wirklichkeit werden zu lassen“, erklärte Vize-Bgmin Christine Oppitz-Plörer.

 

Tiroler Landestheater verantwortet den Betrieb

Mit dem Einzug in das Haus der Musik Innsbruck erfülle sich für das Tiroler Landestheater, vor allem aber für die MusikerInnen des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck ein lang gehegter Wunsch, so Intendant Johannes Reitmeier und der kaufmännische Direktor, Markus Lutz. „Die Vision eines moderneren urbanen Zentrums, das mit den beiden Sälen, den Kammerspielen, der Spielstätte [K2] sowie den Probe- und Büroräumen beste Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche, zukunftsorientierte Arbeit bietet, ist Wirklichkeit geworden. Gleichzeitig wurde mit dem spektakulären Neubau ein eindrucksvolles Forum für Begegnung unterschiedlichster Kultur- und Bildungseinrichtungen geschaffen. Dass wir mit der Aufgabe der Betriebsführung für dieses einzigartige Projekt betraut wurden, stimmt uns stolz und glücklich.“

Und Direktor Wolfgang Laubichler ergänzt: „Mit dem Haus der Musik Innsbruck fanden nicht nur die Nutzerinnen und Nutzer eine lang ersehnte Heimstätte, sondern auch das Publikum darf sich auf einen der besten Konzertsäle und eine der modernsten Theaterbühnen Österreichs freuen. Damit finden Produktionen und Veranstaltungen ideale Voraussetzungen vor, die einmalige Theater- und Konzerterlebnisse ermöglichen und auch von externen Veranstaltern genutzt werden können.“

 

Über den Bau

Das Haus der Musik Innsbruck wurde vom Tiroler Architekten Erich Strolz entworfen und gemeinsam mit dem Büro Dietrich Untertrifaller Architekten umgesetzt. Der Spatenstich erfolgte im November 2015, die Bauarbeiten wurden in der vorgesehenen Zeit fertiggestellt. Das Haus der Musik Innsbruck wurde von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Bund gemeinsam errichtet. Bauträger war die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IKM, FI)

Pünktlich zum Verkaufsstart des Freizeittickets starten auch wieder Diskussionen über mögliche Verbesserungen. Das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt, wenngleich die einmalige Zahlung viele Familien vor finanzielle Herausforderungen stellt. Das Ziel sollte es sein, durch eine Möglichkeit der Ratenzahlung noch mehr Familien einen Zugang zum Freizeitticket zu ermöglichen – die angebotenen Gespräche sollten daher in diese Richtung genutzt werden.

„Ich habe Verständnis für viele Vorschläge die zum Freizeitticket eingebracht werden, nur muss es am Ende für den Kartenverbund natürlich auch wirtschaftlich abbildbar sein. Die baldigen Gespräche sollten vor allem das Ziel haben, noch mehr Menschen den Zugang zum Freizeitticket zu ermöglichen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Die Preise des Freizeittickets sind für die angebotenen Leistungen in einem  sehr guten Verhältnis. Dennoch haben nicht alle Familien die nötigen Mittel auf der hohen Kante und stehen im Oktober mitunter vor großen finanziellen Herausforderungen. Für Innsbruck ist es daher wichtig, dass niemand auf der Strecke bleibt. Wir wollen auch Familien mit kleineren Geldtaschen über eine monatliche Bezahlmöglichkeit den Zugang zum Freizeitticket erleichtern. Damit könnten noch mehr Familien ihre kostbare Freizeit in unserer schönen Heimatstadt Innsbruck und Umgebung durch das Freizeitticket genießen und davon profitieren dann alle. Das ist uns wirklich ein Herzensanliegen und ich hoffe sehr, dass es für diesen Wunsch  auf Ratenzahlung auch Gesprächsbereitschaft im Kartenverbund gibt“, schließt Krackl.

Die Koalitionsparteien haben sich kürzlich auf eine Neuausrichtung des Bergsilvesters verständigt. Während ein kompletter Relaunch für 2019 angedacht ist, wird es dieses Jahr dennoch schon zu ersten Veränderungen kommen:

  • ein zentraler Platz für die Silvesteraktivitäten im Bereich vor der Hofburg
    • Hier steht eine Bühne mit zwei großen Bildschirmen
    • hier soll bis 22 Uhr soll Live aus dem Landestheater die Operette „Hello Dolly“ übertragen werden
    • Live-Musik nach der Operette
  • Zusatzlocation Marktplatz/Goldenes Dachl
    • Besucher in Feierlaune sollen auch vor 22 Uhr bereits einen Platz finden
    • Der Bereich um den Marktplatz scheint ideal dafür zu sein
  • Feuerwerk
    • Das traditionelle Feuerwerk auf der Seegrube bleibt erhalten, eventuell startet es erst um 00:10
    • Auch das Feuerwerk in der Stadt konnte gesichert werden, wird aber von einer Stelle abgefeuert, die von mehreren Orten als bisher gesehen wird

Auch künftig soll der Marktplatz für Menschen in Feierlaune zur Verfügung stehen. Während das Zentrum des diesjährigen Bergsilvesters vor die Hofburg gerückt und dort mit der Operette und internationaler Musik auch kulturell höher gestellt wird, braucht es auch Platz für Menschen in Feierlaune.

„Ich denke es ist wichtig, dass das künftige Bergsilvester für alle verschiedenen Interessensgruppen ein entsprechendes Angebot bietet. Ganz ohne Programm für Partytiger wird es halt auch nicht gehen und hier bietet sich der Marktplatz bestens an. Wir sind guter Dinge auch hier ein entsprechendes Angebot schaffen zu können“, so Innsbrucks Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Ein Relaunch des Bergsilvesters im kommenden Jahr steht bevor. Schon dieses Jahr erwarten die BesucherInnen einige Veränderungen. So soll der größte Treffpunkt vor der Hofburg dem Landestheater und dem neuen Haus der Musik entstehen. Eine Bühne für internationale Musik und zwei großen Bildschirme links und rechts davon werden davor für die Live-Übertragung der Operette „Hello Dolly“ aus dem Landestheater bis 22 Uhr genutzt. Danach soll eine internationale Band für Stimmung sorgen. Aktuell laufen noch Prüfungen für weitere Angebote.

„Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam erste Schritte zu einem Relaunch setzen konnten. Mit dem neuen Zentrum vor der Hofburg wird das Bergsilvester an Qualität gewinnen. Wir werden uns jedenfalls dafür einsetzen, dass es auch für Menschen in Feierlaune im Bereich des Marktplatzes noch ein gutes Angebot gibt“, so Für Innsbruck Klubobmann Krackl.

 

Feuerwerk bleibt. Vorerst.

Einig wurde man sich in der Koalition auch über die Fortführung des Feuerwerks. Dieses bleibt nach intensiveren Diskussionen – die Grünen waren schließlich dagegen – sowohl in Stadt als auch auf der Seegrube erhalten.

„Ein Bergsilvester ohne Feuerwerk oder geeignete Alternative wäre verantwortungslos gewesen. Geprüft wird ein neuer Abschussort für das städtische Feuerwerk, der für mehr Menschen als bisher sichtbar sein wird. Wenn das gelingt ergeben sich ganz neue Optionen für das Bergsilvester. Ich denke da an einen Rundgang bzw. Silvesterpfad von der Hofburg über den Rennweg nach St. Nikolaus, zum Waltherpark, Marktplatz, Goldenes Dachl und schließlich wieder retour zur Hofburg. In den verschiedenen Zonen könnte es dann auch veschiedene Angebote geben. Ich hoffe da bringen wir etwas zusammen“, so Krackl.

 

Knallerfreie Zonen als Neuerung gefordert

Mit einer besonderen Idee lässt Krackl vor allem für jene aufhorchen, bei denen das Zünden von Böllern und Raketen in unmittelbarer Nähe Unbehagen auslöst. Auch für diese Gruppe soll es künftig eine Lösung in Stadtnähe geben.

„Ich weiß von vielen Menschen, die das Bergsilvester wegen unkontrollierter Knallerei meiden, den Jahreswechsel und das große Feuerwerk aber auch in der Stadt erleben wollen. Vielleicht gelingt es gemeinsam mit dem Verein Anpruggen aktiv beim Waltherpark, ähnlich wie bei ‚Anpruggen leise‘, einen ruhigeren und kontrollierten Bereich zu schaffen, der trotzdem am bunten Jahreswechsel teilhaben lässt. Die Prüfungen laufen“, hofft Krackl auf die Umsetzung seiner Idee.