311 Freiwillige sammelten 3,2 Tonnen Müll

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Innufer-Reinigung: Für ein sauberes und lebenswertes Innsbruck
Zum nunmehr 29. Mal stand das vergangene Wochenende im Zeichen des Umwelt- und Hochwasserschutzes. Bei den alljährlichen Innufer- und Flurreinigungen am 24. März befreiten 311 freiwillige HelferInnen das Innufer von den unterschiedlichsten Abfällen und Fundstücken. Diesmal fand die Aktion unter der Flurreinigungs-Kampagne „Tirol klaubt auf“ statt – eine gemeinsame Initiative der ATM-Abfallwirtschaft Tirol Mitte und der Stadt Innsbruck.

 

Fahrräder, Autoreifen und Einkaufswägen
Ausgerüstet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken waren die TeilnehmerInnen früh auf den Beinen, um das Innufer gemeinsam von Müll zu befreien. Dass sich die Mühe gelohnt hat, zeigt die Bilanz: Die Gesamtmenge der gesammelten Abfälle belief sich auf rund 3,2 Tonnen. 1000 Stück Sammelsäcke wurden für die Umweltaktion verteilt. Außerdem wurde das Innufer von knapp 800 Kilogramm Haushaltsschrott befreit. Zu den großen „Fundstücken“ zählten Fahrräder, Einkaufswägen, Autoreifen, Stromkabel, Verkehrsschilder und sogar eine Straßenbahnschiene. Als Dank für den Einsatz für ein sauberes und lebenswertes Innsbruck lud die Stadt Innsbruck nach der Aktion auch heuer wieder zum Mittagessen ein. Im Sinne der Umwelt konnten die zahlreichen Freiwilligen mit Gratis-IVB-Tickets zur Aktion an- und abreisen.

Das städtische Referat „Verkehrs- und Umweltmanagement“ organisierte die Innufer-Reinigung in Zusammenarbeit mit der Tiroler Wasserwacht, Bezirksstelle Innsbruck. Neben dem Start der Tirol weiten Kampagne „Tirol klaubt auf“ wurde die Umweltaktion auch heuer wieder als Teil der österreichweiten Anti-Littering-Kampagne namens „Reinwerfen statt Wegwerfen“ der Altstoff Recycling Austria AG beworben und unterstützt.  Ziel der Kampagne ist unter anderem Bewusstseinsbildung: Nicht vermeidbare Abfälle sollen in den richtigen Sammelbehältern entsorgt werden. Dem unachtsamen Wegwerfen von Abfällen in der Natur (Littering), auf Straßen und Gewässern wird durch die Kampagne bewusst entgegengewirkt. (IKM)