76% Zustimmung sind Ergebnis eines zweijährigen Entscheidungsprozesses

Alternative Fakten zu verbreiten ist keine seriöse Politik


Die neue Patscherkofelbahn wird wesentlich mehr Menschen auf den Hausberg bringen und generell zu vielen Verbesserungen und neuen Angeboten beitragen. Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll – beide in den Patscherkofelbeiräten vertreten – widersprechen vehement den aktuellsten Darstellungen der Bürgerinitiativen, wonach sich die Stadt nicht intensiv mit Alternativen zur neuen Patscherkofelbahn auseinandergesetzt hätte.


“In unzähligen Sitzungen der Patscherkofel-Beiräte, in zahlreichen Klubdiskussionen mit Experten und intensiven Befassungen über einen Zeitraum von über zwei Jahren, fiel die Entscheidung mit über 76% für die nun gewählte Variante. Mehrheiten sind in einer Demokratie zu akzeptieren, noch dazu wenn sie so deutlich ausfallen. Von einer nicht gründlichen Befassung können nur jene Leute sprechen, die es mit der Wahrheit auch sonst nicht so genau nehmen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Politische Ambitionen stehen über der Wahrheit

„Im letzten GR wurde das Projekt inklusive Experten fast über 3 Stunden präsentiert und anschließend diskutiert. Die Wortführer der IG, Mayr und Pertl, glänzten durch Abwesenheit und haben so wichtige Informationen und Fakten neuerlich nicht mitbekommen. Auch beim offenen Entwicklungsprozess „Rund um den Patscherkofel“ waren die beiden nie gesehen. Offenbar nimmt die Parteigründung so viel Zeit in Anspruch, dass man mangels inhaltlicher Auseinandersetzung mit ‚alternativen Fakten‘ an die Öffentlichkeit treten muss“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Distanzierung gefordert

„Apropos Wahrheit: Ein Vorstandsmitglied von der IG wird aufgrund der Verbreitung von Unwahrheiten für 10 Jahre im Geschäftsregister der Staatsanwaltschaft registriert. Im Wiederholungsfall muss mit einer sofortigen Anklage gerechnet werden. Auf eine klare Distanzierung der Bürgerinitiativen von solchen Praktiken wartet man bis heute vergeblich. Offenbar werden potentielle Straftaten als politische Handlungsmöglichkeit akzeptiert. Die permanente Verbreitung von alternativen Fakten ist jedenfalls kein zukunftsfähiges Parteiprogramm“, erwarten sich Stoll und Krackl eine klare Distanzierung der Bürgerinitiativen von derartigen Handlungsweisen und handelnden Personen.