Im vergangenen Gemeinderat setzte Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch eine Initiative und fordert mittels Antrag die Einführung einer Beißkorbpflicht für gefährliche Hunde. Primär sind die Hundehalter für ihren Hund verantwortlich und sollen speziell bei gefährlichen Rassen auch die entsprechende  persönliche Eignung nachweisen müssen.

„Wir wollen, dass sich die Menschen gut und sicher im Stadtgebiet bewegen können. Viele fürchten aber speziell die gefährlicheren Hunde, die trotz Leine bedrohlich wirken. Nachdem es leider regelmäßig zu Beißattacken – zum Teil mit Todesfolge – kommt, ist es höchste Zeit auch in Innsbruck und Tirol strengere Auflagen für Hundebesitzer und die Haltung gefährlicher Hunde zu erlassen“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Beißkorbpflicht gegen Beißattacken 

„Mein Wunsch ist eine generelle Maulkorbpflicht für gefährliche Hunderassen. Es gibt in anderen Bundesländern bereits derartige Regeln mit der damit verbundenen Aufzählung von Hunderassen, die bei ‚falscher‘ Haltung sehr gefährlich werden können. Und diese Haltung muss zur Vermeidung weiterer Tragödien strenger geregelt werden. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere unserer Kinder“, so Wallasch.

Liebe zum Tier alleine genügt nicht 

„Es ist wichtig mit empfindlichen Strafen und verpflichtenden Hundetrainings bei den Hundehaltern anzusetzen, denn die tatsächliche Gefährdung eines Hundes steht eng mit diesem in Zusammenhang. Viele Hundehalter verhalten sich  auch absolut vorbildlich und es gibt keinerlei Probleme. Diese wollen auch sicher nicht in einen Topf mit den unvorbildlichen Hundebesitzern geworfen werden. Ich bin mir daher sicher, dass diese Gruppe meinen Vorschlag auch unterstützen wird“, schließt Wallasch.