Bürgermeisterin in Europa: Arbeitspgrogamm vorgestellt

Ein klares Bekenntnis zur EU –
Starke Gemeinden und Regionen als Partner für Europa

Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer wurde im Dezember 2016 zur Vorsitzenden des Finanzausschusses des Rates der Gemeinden und Regionen (RGRE) gewählt. Sie wird damit in den nächsten drei Jahren als ranghöchste Vertreterin des Österreichischen Städtebundes im Exekutivbüro und im Hauptausschuss die politischen Entscheidungen und inhaltliche Ausrichtung des RGRE mitgestalten.

Bei der Sitzung des Exekutivbüros am 24. März 2017 in Rom wurde das ambitionierte Arbeitsprogramm der neuen Präsidentschaft des RGRE vorgestellt. Im Zuge der Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge stand bei einer Diskussionsveranstaltung am Nachmittag vor allem die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen dem Rat der Gemeinden und Regionen (RGRE) und dem Ausschuss der Regionen (AdR) auf dem Programm. RGRE-Präsident Stefano Bonaccini und AdR-Präsident Markuu Markkula betonten die Rolle der Gemeinden und Regionen als Brückenbauer und die Wichtigkeit einer verstärkten Kooperation beider Institutionen.

Mit ihren einleitenden Worten wandte sich Federica Mogherini, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, an die anwesenden BürgermeisterInnen und VertreterInnen der Regionalregierungen: „Wir brauchen die Erfahrung, das Verantwortungsbewusstsein und den Pragmatismus der lokalen und regionalen Ebene um die Zukunft Europas erfolgreich zu gestalten.“

Bürgermeisterin Oppitz-Plörer nahm in ihrem Statement Bezug darauf wie wichtig es sei, die positiven Aspekte der EU nach außen zu tragen und in einen aktiven Dialog mit den BürgerInnen zu treten. Die Bürgermeisterin sprach damit vor allem die im Saal anwesenden SchülerInnen und StudentInnen an: „Ich würde hier an dieser Stelle jetzt lieber nicht zu euch sprechen, sondern euch das Podium für eure Statements anbieten.“

Gemeinden und Regionen marschieren für Europa

Während in vielen Städten Europas Tausende Menschen auf die Straße gingen um für ein vereintes Europa einzutreten, fanden in Rom die Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge am Samstag beim `March for Europe` ihren Höhepunkt. Nach einer einleitenden Podiumsdiskussion im Kongresszentrum Roms, marschierten Tausende Menschen durch die Straßen und demonstrierten für ein friedliches, demokratisches und offenes Europa. Mit dabei waren auch zahlreiche VertreterInnen des Exekutivbüros des RGRE.

Der RGRE

Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas ist die wichtigste und älteste Vereinigung der Gebietskörperschaften in Europa. Er setzt sich seit seiner Gründung für ein vereintes, friedliches und demokratisches Europa ein. Der RGRE besteht aus 60 Mitgliedsverbänden aus 41 Ländern und vertritt insgesamt mehr als 130.000 Gebietskörperschaften.(KH)