Bischof Hermann Glettler – Rede der Bürgermeisterin

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MMag. Hermann Glettler (c) CARITAS

Heute fand in der Innsbrucker Olympiaworld die Bischofsweihe von Hermann Glettler gemeinsam mit tausenden Gläubigen statt. An dieser Stelle findet sich die offizielle Rede unserer Bürgermeisterin.


Hochwürdigster Herr Bischof MMag. Hermann Glettler,

liebe Vorredner, verehrte Anwesende!

 

Lieber Bischof Hermann, ich heiße Sie im Namen der Innsbrucker Bevölkerung herzlich in unserer Gesellschaft und in unserer Alpenstadt willkommen. Der heutige Tag ist wahrlich ein Freudentag – auch bei mir war die Vorfreude auf die heutige Bischofsweihe sehr groß. Seit September, als ich von Ihrer bevorstehenden Ernennung erfahren habe, verehrter Bischof Hermann, verfolge ich mit großem Interesse Ihr Wirken.

Eine Aussage von Ihnen begeisterte mich von Anfang an: „Der designierte Bischof ermutigte alle Menschen, auf den Ruf Gottes zu hören und auf ihre Weise auf diesen Ruf zu antworten. Auch wenn das bedeute, die Komfortzone des Lebens zu verlassen.

Ich deute dies als Aufruf an alle, unsere Gesellschaft im Sinne der christlichen Nächstenliebe positiv zu verändern. Das Soziale verbindet uns – die Politik und die Kirche. Der ökumenische Dialog und das Gespräch mit anderen Religionsgemeinschaften ist Ihnen ein Anliegen und auch in der Stadt Innsbruck wird dieses Thema bereits gelebt. Dahingehend kann ich Ihnen unser Bemühen und das Sichtbar-machen im öffentlichen Kontext versichern.

Eine weitere Aussage Ihrerseits, lieber Bischof Hermann, empfand ich als sehr prägend und passend: „Eine wirkliche Verkündigung des Evangeliums lässt sich nicht leben ohne die liebevolle Aufmerksamkeit für Notleidende und Menschen, die an den Rand gedrängt sind.“ Sie zeigt, dass Sie mit besonders viel Engagement für alle Menschen unserer Gesellschaft das hochwürdige Amt des Bischofs in der Diözese Innsbruck ausüben werden. Diese Worte bedeuten auch, dass Ihnen die christliche Nächstenliebe besonders am Herzen liegt. Und dafür haben Sie auch schon ein schönes Zeichen gesetzt, indem Sie auf bestehende Insignien zurückgreifen und so auch die Stadt Innsbruck, anstatt der Mittel für einen Ring, zwei großzügige Spenden an die von Ihnen benannten Institutionen sehr gerne leistet. Einerseits an die Krankenpflege Obdachloser und andererseits an das Caritas-Integrationshaus.

Ich freue mich, die bereits gute Zusammenarbeit von Stadt Innsbruck und Diözese weiterhin auszuführen und auszubauen. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Gottes Segen bei der Erfüllung Ihrer – gerade in der heutigen Zeit – nicht leichten Aufgabe. Jede Möglichkeit, Sie in Ihrem Wirken zu unterstützen oder Ihrem Wirken im städtischen Bereich einen Raum zu geben, wird Ihnen durch die Landeshauptstadt Innsbruck gerne geboten – dies sei Ihnen gewiss.

Lieber Bischof Hermann – Sie beginnen nun in Innsbruck einen neuen Weg. Damit Sie sich hier gut zurechtfinden und auch den alpin-urbanen Charme unserer Landeshauptstadt erleben können, gebe ich Ihnen ein Paar Bergschuhe mit auf diesen Weg. Sie geben Ihnen einen sicheren Stand in jeder Situation.

Auch die dazugehörigen Wanderstöcke können Sie am Weg zu den Innsbruckerinnen und Innsbruckern, die nicht immer in der Stadt zu finden sind, gut gebrauchen. Mit dem beiliegenden Freizeitticket, das von mehr als 50.000 Menschen genutzt wird, können Sie es diesen gleich tun und die Ruhe sowie den Blick von oben auf Innsbruck genießen.

Zur Stärkung können Sie auch bei jeder unserer sechs städtischen Almen einmal einkehren und sind dort herzlich zu einem ausgiebigen Innsbrucker-Alm-Mahl eingeladen.

Ich wünsche uns allen hier und den Tausenden TV-Zuschauerinnen und –Zuschauern nach diesem wunderschönen Weihgottesdienst einen Freudentag und von Herzen alles Gute.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

 

Weihnachten steht bevor

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Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker,

ich wünsche Ihnen eine gute Adventzeit und ein zufriedenes Weihnachtsfest!

Ein Höhepunkt des Innsbrucker Advents ist wiederum der Christkindleinzug mit 500 Kindern aus Innsbrucker Schulen am 17. Dezember. Die Innsbrucker Bevölkerung ist dazu herzlichst eingeladen.

Zum ersten Mal feiern wir das Weihnachtsfest gemeinsam mit unserem neuen Bischof Hermann Glettler. Der Bischof hat sich sehr gut in Innsbruck, in Tirol eingelebt und ist dabei schon auf viele Menschen, Vereine und Organisationen zugegangen. Er sucht das Gespräch mit den Mitmenschen, er wünscht sich Begegnungen und lebt die Offenheit. Ich freue mich auf die Treffen mit Bischof Hermann und heiße ihn namens der Innsbrucker Bevölkerung nochmals herzlich willkommen in unserer Gemeinschaft.

Wir sind dankbar für den sozialen Frieden, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein soziales Miteinander. Die Solidarität gegenüber den Mitmenschen, die unsere Unterstützung benötigen und ein würdevoller Umgang mit den Menschen und ihren Schicksalen machen unser Zusammenleben aus.

Ich danke allen Ehrenamtlichen, den MitarbeiterInnen in den Hilfs- und Einsatzorganisationen und den MitarbeiterInnen in den verschiedenen Institutionen, die sich um unsere bedürftigen und kranken MitbürgerInnen kümmern!

Liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker, ich wünsche Ihnen einen schönen Innsbrucker Advent, ein frohes Weihnachtsfest und viele angenehme Momente mit den Menschen in Ihrer Nähe.

 

Ihre

 

Christine Oppitz-Plörer

Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Sicherheit: Mehr Polizei für Innsbruck!

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Erfreut zeigt sich Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch über den deutlichen Rückgang von Anzeigen in Innsbruck und die österreichweite starke Aufklärungsquote.

„Die aktuelle Statistik, insbesondere die Aufklärung von Gewalt und Sexualstraftaten von über 80% sind ein Beleg für die gute Arbeit unserer Polizei. Ich möchte den Polizeibeamten herzlich für ihren Einsatz danken, denn Statistiken sind das eine, das Ergebnis muss aber erst durch Arbeit erreicht werden. Es ist auch klar, dass eine Statistik nie das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung abbildet. Wir fordern daher auch den künftigen Innenminister auf, für Innsbruck zusätzliche Polizisten bereitzustellen, damit neben der objektiven Sicherheit auch die subjektive Sicherheit wieder zunimmt“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Notschlafstellen müssen sicherer werden!

In den vergangenen Tagen wurde nach einer blutigen Auseinandersetzung auch der generelle Sicherheitszustand in den Notschlafstellen öffentlich thematisiert.

„Häufig scheinen besonders Anhänger der sogenannten Marokkaner-Szene hier schwerwiegende Probleme zu verursachen. Unabhängig von Nationalität der Schutzsuchenden muss gelten, dass nur jene Personen Schutz bekommen können, die sich an unser Recht- und Ordnungssystem halten. Wer sich nicht an die Spielregeln hält, hat jeglichen Kredit auf Unterstützung verspielt und muss zum Schutz der anderen Hilfesuchenden ausgeschlossen bleiben und abgeschoben werden“, so Wallasch weiter.

„An dieser Stelle sei auch ein Dank an die MitarbeiterInnen in der Notschlafstelle für deren engagierten Einsatz angesichts des schwierigen Aufgabenbereiches ausgesprochen. Die Grüne Landesrätin Baur hat die politische Verantwortung, ordentliche Rahmenbedingungen für sozial bedürftige Menschen sicherzustellen. In der Vergangenheit hatte ich häufiger den Eindruck, dass unberechtigt versucht wurde diese Verantwortung den MitarbeiterInnen der TSD zuzuschieben“, sieht Wallasch die Verantwortung vor allem bei der Landesrätin.

Auf Worte müssen Taten folgen

Weiterhin warten auf sich lässt das von Vizekanzler Brandstetter in Aussicht gestellte Überstellungsabkommen mit Marokko. Bisher ist eine Rückführung straffällig gewordener Personen aufgrund fehlender Abkommen rechtlich nicht möglich. Ein Drittel aller Inhaftierten aus diesem Herkunftsland ist in Innsbruck „beherbergt“. Das zeigt schon recht deutlich, dass Innsbruck in überdurchschnittlichem Maß betroffen ist.

„Ich habe schon im Sommer mit dem Marokkanischen Botschafter Kontakt aufgenommen, um Details über die von ihm schon früher in Aussicht gestellte Kooperation mit den österreichischen Behörden in Erfahrung zu bringen und das für die Bevölkerung wichtige Anliegen voranzutreiben. Leider gab es bisher auch auf weiteres Nachfragen keine Reaktion. Bleibt zu hoffen, dass Herr Vizekanzler Brandsetter seinen Worten auch Taten folgen lässt und es sich nicht um einen billigen ‚Wahlkampfschmäh‘ auf dem Rücken der Sicherheit handelt“, schließt Wallasch.

Wohnen in Innsbruck: Firstfeier Bienerstraße

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Um auch für künftige Generationen qualitätvollen Wohnraum bieten zu können, realisiert die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) gemeinsam mit der Wohnungseigentum, Tiroler gemeinnützige WohnbaugmbH (WE) am ehemaligen Areal des Bauhofes Saggen sowie am angrenzenden Nachbargrundstück eine Wohnanlage. Der Bebauung ging eine von Architekt Jörg Streli erstellte Machbarkeitsstudie voraus. Insgesamt entstehen dort nun 126 vom Wettbewerbssieger und Architekt Peter Larcher geplante Wohnungen im Passivhausstandard. Am 14. November, genau ein Jahr nach der Grundsteinlegung, fand die Firstfeier der Wohnanlage statt. Neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer waren seitens Für Innsbruck auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und GR Mag. Markus Stoll vor Ort vertreten.

Stimmen zum Projekt

„Die Schaffung von qualitätvollem und leistbarem Wohnraum für Innsbruckerinnen und Innsbrucker ist zentrale Aufgabe der Stadt Innsbruck. Die Wohnbebauung in der Bienerstraße ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Realisierung unseres Arbeitsübereinkommens“, führt Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer aus.

„Bauplätze für Wohnungen sind in Innsbruck aufgrund der Lage knapp und begrenzt. Nachverdichtung ist somit ein großes Thema, um innerstädtisch Wohnbauprojekte zu verwirklichen. Beim vorliegenden Wohnbau ist es gelungen, Synergien zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen“, erklärt Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz.

„Immer wieder muss es unser Anliegen sein leistbare Wohnungen für die BürgerInnen und Bürger in Innsbruck zur Verfügung zu stellen. Hier in der Bienerstraße entsteht abermals hochwertiger Wohnraum samt Freiraumqualität“, freut sich Wohnungsstadtrat Andreas Wanker.

„Mit der Wohnanlage Bienerstraße wurde gemeinsam mit der WE eine gute städtebauliche Lösung gefunden. Durch die Unterbringung der bisherigen Stellplätze in der Tiefgarage wird der Freiraum stark aufgewertet. Wie bei allen unseren Projekten steht die Qualität für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner im Vordergrund. Als zusätzlicher Service wird eine Zertifizierung gemäß den Richtlinien des Vereins ‚Sicheres Tirol‘ vorgenommenen“, erklärt IIG-Geschäftsführer, Dr. Franz Danler.

„Die Wohnungseigentum freut sich als Partner der Stadtgemeinde Innsbruck, zusammen mit der IIG das Mietwohnprojekt Bienerstrasse zu realisieren. Damit wird ein weiterer wichtiger Beitrag zur Schaffung von leistbarem Wohnen geleistet“, stellt WE-Geschäftsführer DI Walter Soier fest.

Zahlen, Daten, Fakten

Um das Nachverdichtungspotential beim Bauhof Saggen zu erhöhen, ging die IIG eine Kooperation mit der WE, der ein Nachbargrundstück gehört, ein. Zusätzlich wurde hinsichtlich der bestehenden oberirdischen Stellplätze eine gemeinsame Lösung gefunden und so fiel die Entscheidung auf die Verwirklichung einer gemeinsamen Tiefgarage.

Die Jurysitzung für den EU-weiten Wettbewerb erfolgte am 15. und 16. Jänner 2015, insgesamt nahmen 93 Architekturbüros teil. Als Sieger ging der aus Tirol stammende Wiener Architekt Peter Larcher hervor. Die Jury lobte vor allem die „andersartige Vollendung“ des Bauprojektes als unverwechselbar und identitätsstiftend für den Bauplatz. Durch neue, radial angelegte Grundrisstypologien wird Wohnraum geschaffen, der sich öffnet. Auch in Hinblick auf die Freiraumgestaltung überzeugte das Konzept: Die Durchlässigkeit von Neubau und Bestand bleibt erhalten. Die Grundsteinlegung erfolgte am 14. November 2016.

Errichtet wird eine Passivwohnanlage mit Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen, einem Gemeinschaftsraum und einer Tagesbetreuungsstätte der Lebenshilfe. Die Baukosten gliedern sich in 12,2 Millionen. Euro für die Wohnanlage der IIG und rund 8,1 Mio. Euro für das Wohngebäude der WE. Das bedeutet eine Gesamtinvestitionssumme von rund 20,3 Mio. Euro. Die IIG errichtet zwei Wohnhäuser mit 85 Wohnungen (Bienerstraße 10, 10a), die WE errichtet ein Wohnhaus mit 41 Einheiten (Bienerstraße 12).

Die Vergabe der Mietwohnungen erfolgt durch das Wohnungsamt der Stadt Innsbruck.

Die Lebenshilfe Tirol mietet eine Erdgeschossfläche für eine Tagesbetreuung und acht teilbetreute Inklusionswohnungen für behinderte Menschen.

Zusätzlich zur Wohnanlage wird eine Tiefgarage mit 235 Stellplätzen errichtet. Diese deckt gleichzeitig den Bedarf der dem Areal angrenzenden und im Eigentum der WE befindlichen Bestandshochhäuser.

Im Rahmen des Projektes wurden von IIG und WE Flächen entlang des Bahnviadukts sowie ein zusätzlich im Bereich der Kapuzinergasse abgetreten. Auf diesen werden Fuß- und Radwege errichten.

Zusätzlich plant die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) die Errichtung der Schnellbahnstation „Messe“ am Bahnviadukt. (IKM)

Jugend in Innsbruck: 1.200 JungbürgerInnen feiern gemeinsam Geburtstag

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Bereits zum sechsten Mal findet am 10. November die JungbürgerInnenfeier in der Tiroler Landeshauptstadt unter dem Titel „MyInnsbruck Movie Night“ im Metropol Kino statt.
Eingeladen sind alle Innsbrucker JungbürgerInnen zwischen 16 und 18 Jahren, die neben dem Film „Fack ju Göthe 3“ ein unterhaltsames Rahmenprogramm erwartet: Zum alkoholfreien Begrüßungscocktail gibt es Sound von „Arlene and the Curls“ und in den sechs Kinosälen stehen Popcorn und Softdrinks für jede/n JungbürgerIn bereit.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und der für Kinder- und Jugendförderung zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann begrüßen die TeilnehmerInnen der „MyInnsbruck Movie Night“ persönlich: „Die jungen Erwachsenen, die bei dem Kinoabend ein unterhaltsames Gemeinschaftserlebnis erwartet, sind jene Generation, die Innsbruck in Zukunft gestaltet. Mit Veranstaltungen wie der ,MyInnsbruck Movie Night‘ wollen wir den jungen Bürgerinnen und Bürgern nicht nur jetzt und hier, sondern auch für die Zukunft alles Gute wünschen“, sind sich beide einig.
Bei einem Gewinnspiel werden zehn MyInnsbruck JugendCards, fünf Freizeittickets sowie ein Führerscheinkurs verlost.

Fokus auf Mitbestimmung und Teilnahme

Das Konzept „MyInnsbruck“ – der Plattform von Jugendlichen für Jugendliche – wurde vom Referat „Kinder- und Jugendförderung“ entwickelt und fördert vor allem die Mitbestimmung und Teilnahme von jungen BürgerInnen an Prozessen der Stadt. Die Filmauswahl für die „MyInnsbruck Movie Night“, die ebenfalls vom Referat organisiert wird, soll den Geschmack von möglichst vielen jungen InnsbruckerInnen treffen. (IKM)

Unser Patscherkofel: Ein starkes Seil für den Hausberg

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Als im Oktober 2015 die Entscheidung für die Attraktivierung des Innsbrucker Hausberges fiel, war man noch weit entfernt von jenem Meilenstein, der heute gefeiert werden konnte: Mit dem heutigen Einzug des Seiles für die neue Bahn fiel der Startschuss für die letzte Bauphase.

„Über den Sommer wurde tatkräftig gearbeitet, die Fertigstellung der neuen Bahn rückt immer näher. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Personen bedanken, die zum Gelingen dieses Großprojekts beigetragen haben bzw. beitragen“, erklärte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. „Ein starkes Seil ist das Herzstück der neuen Bahn. Damit wird zukünftig vielen Innsbruckerinnen und Innsbruckern sowie Gästen aus der ganzen Welt ein modernes und barrierefreies Bergerlebnis ermöglicht“, ist sich die Innsbrucker Stadtregierung einig.

Eine neue Bahn für alle

Mit Fertigstellung der neuen Bahn wird ein Bergerlebnis für alle Menschen möglich: Aufgrund der barrierefreien Planung können Personen sowohl mit Rollstuhl als auch mit Kinderwagen – und somit wirklich alle Generationen – auf den Innsbrucker Hausberg gelangen. „Die Bahn ist modern und barrierefrei – dies stellt einen großen Mehrwert für alle dar“, erklärte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Wichtiger Meilenstein

Patscherkofelbahn Ges.m.b.H-Geschäftsführer DI Martin Baltes und Dr. Thomas Scheiber erklärten dazu unisono: „Wind und Wetter machen uns das Leben auf den Baustellen nicht leicht. Alle Firmen versuchen mit den schwierigen Verhältnissen klar zu kommen und wir gehen davon aus, dass wir den Dezembertermin für die Eröffnung einhalten können. Ein ganz wesentlicher Meilenstein ist natürlich der Einzug des Seiles durch die Firma Doppelmayr. Der Seileinzug ist aber auch der Auftakt für den Endsspurt.“ Bei der neuen Patscherkofelbahn handelt es sich um eine Einseilumlaufbahn.

Das Ende einer Ära

Die neue Patscherkofelbahn soll noch 2017 in Betrieb genommen werden. Kurz davor endet auch die Ära der alten Seilbahn: Am 22. Oktober wird die alte Pendelbahn ihre letzte Fahrt antreten. Zwischen Jungfernfahrt im Jahre 1928 und dem bevorstehenden Lebensabend liegen nun knapp 90 Jahre. Aus diesem Grund werden Nostalgiefahrten organisiert: Am 07., 08., 14., 15. und 22. Oktober haben Interessierte jeweils von 09:00 bis 12:00 Uhr die Möglichkeit daran teilzunehmen. (IKM)

Seitenblicke

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Beim Treffen der österreichischen Bürgermeisterinnen in Alberschwende waren mehr als 60 Bürgermeisterinnen aus allen Bundesländern aus Gemeinden wie „A“ wie Altmünster mit Österreichs jüngster Ortschefin Elisabeth Feichtinger bis „W“ wie Wolfsegg am Hausruck mit Bürgermeisterin Barbara Schwarz vertreten. Auch Innsbrucks Stadtchefin Mag. Christine Oppitz-Plörer ließ es sich nicht nehmen, zum Treffen zu erscheinen. Derzeit bekleiden […]

Lücken im Meldegesetz müssen geschlossen werden

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Eine wichtige Initiative setzte Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch. Das aktuelle Meldegesetz macht es kriminellen Personen zu leicht an einen „scheinbaren“ Wohnsitz gemeldet zu werden. Der Städtebund soll nun auf den Bundesgesetzgeber einwirken. Die Tiroler Krone berichtete kürzlich.

Innsbruck investiert sicher in die Zukunft

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Lebensqualität, Stabilität, Perspektiven – Innsbruck investiert sicher in die Zukunft

Für über ein Drittel der Innsbrucker Bevölkerung beginnt in einigen Tagen wieder die schulische und universitäre Ausbildung. Ein starker und qualitätsvoller Bildungsstandort Innsbruck gibt unseren BürgerInnen Perspektiven und ein sicheres Fundament. Und auch der Wirtschafts- und Arbeitnehmerstandort Innsbruck wird dadurch attraktiver, weil die Unternehmen die hervorragende Qualifikation der ArbeitnehmerInnen in der Landeshauptstadt schätzen. Wie zum Beispiel die Firma Axess in der Innsbrucker Rossau, die berührungslose Zutrittssysteme produziert und damit auch die neue Patscherkofelbahn ausstattet. 80 MitarbeiterInnen sind hier beschäftigt und Chip-Karten werden sogar nach China exportiert. Zusätzliche MitarbeiterInnen werden demnächst eingestellt.

Städtische Rekord-Investitionen sorgen für schlagkräftigen Wirtschaftsstandort, sichern und schaffen Arbeitsplätze. Damit geht Innsbruck den sicheren Weg für und mit den über 90.000 ArbeitnehmerInnen, 3000 Lehrlingen und ihren Familien weiter.

Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit bekommen eine Chance bei der Aktion 20.000. Es freut mich, dass Innsbruck Teil einer Pilotregion ist und betroffene Menschen dadurch wieder eine Chance am Arbeitsmarkt bekommen. Bei dieser Initiative des Sozialministeriums wird der Innsbrucker Stadtmagistrat adäquate Stellen zur Verfügung stellen.

Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst in der Landeshauptstadt.

Ihre
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Jugend in Innsbruck: MyInnsbruck JugendCard bietet tolles Angebot

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Die Stadt Innsbruck hat das Konzept des bisherigen Ferienangebots „TeenXpress“ im heurigen Sommer neu aufgelegt. Ab sofort können Innsbrucks Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren mit einem Ausweis zahlreiche Attraktionen sowie die Stadtbücherei ganzjährig nutzen. Die sogenannte „MyInnsbruck JugendCard“ kostet – wie bisher die Karte in der städtischen Bibliothek – acht Euro für ein Jahr und beinhaltet Vergünstigungen in und rund um Innsbruck. Damit werden unter anderem die Nutzung von Bildungs- und Sportangeboten, Kinobesuche und Einkaufsbummel günstiger für die InhaberInnen.

Bildungsauftrag erfüllen

„Mit dem neuen Konzept sprechen wir nicht nur Schülerinnen und Schüler in den Ferien an, sondern auch berufstätige Jugendliche. Durch die Kooperation mit der Stadtbücherei sehen wir das Projekt auch als Teil des Bildungsauftrags, damit erhalten noch mehr junge Menschen als bisher einen Zugang zu tausenden Büchern und Medien“, betont Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Besonders erfreulich ist, dass der „MyInnsbruck Jugendrat“ aktiv in die Arbeit an dem Projekt eingebunden war und die Interessen der Zielgruppe einbringen konnte. Neben ganzjährigen Angeboten gibt es je nach KooperationspartnerIn auch einmalige und zeitbegrenzte Angebote, wie beispielsweise Gutscheine oder einen Jugendtag bzw. -woche. Kaufmann fügt noch hinzu: „Es sind bereits jetzt tolle Partnerinnen und Partner bei der MyInnsbruck JugendCard dabei. Wir wollen das Angebot aber kontinuierlich mit der Zeit erweitern.“

Einsteigerbonus ab sofort

Das Referat Kinder- und Jugendförderung arbeitet bei dem Projekt eng mit der Stadtbücherei zusammen. Dort wird der Ausweis ausgestellt. „Wir nutzen die bestehende Infrastruktur bei der Umsetzung und noch mehr junge Innsbruckerinnen und Innsbrucker lernen die Stadtbücherei kennen“, betonen Referatsleiterin Mag.a Birgit Ginter (Kinder- und Jugendförderung) und die designierte Leiterin der Stadtbücherei Mag.a Christina Krenmayr unisono. Mit der JugendCard können die Jugendlichen nicht nur die Stadtbücherei, sondern auch die Stadtteilbibliotheken nutzen. Für Ginter ist sicher, dass das Angebot bei der Zielgruppe gut ankommt: „Wir haben schon Nachfragen, was aus dem TeenXpress geworden ist, daher ist die Spannung auf das Ergebnis der Neuausrichtung bei den Jugendlichen schon groß.“

 Für alle, die es schon nicht mehr erwarten können, steht einer Anmeldung ab sofort nichts mehr im Weg. Stellen Jugendliche den ersten Antrag noch heuer, ist die Karte als Startbonus für acht Euro durchgehend bis Ende 2018 gültig. Die MyInnsbruck JugendCard ist digital über eine Smartphone-App und über die Website www.junges-innsbruck.at nutzbar. (Quelle: IKM)

Weitere Informationen und Kontakt:

Referat Kinder- und Jugendförderung
Referatsleiterin Mag.a Birgit Ginter
Tel.: +43 512 5360 4217
post.kinder.jugendfoerderung@innsbruck.gv.at