Geförderte Wohnungen müssen immer geförderte Wohnungen bleiben

Erfreut zeigen sich Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plöer Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die aktuellen Aussagen der Regierungsparteien auf Landesebene zum Bereich Wohnbaupolitik.

Bereits Mitte Jänner sprach sich Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer für eine Lösung aus, wonach geförderte Wohnungen nicht mehr auf dem freien Markt veräußert werden sollen.

„Es ist zwar schade, dass es einen Wahlkampf benötigt um dringende Maßnahmen einzuleiten, wenn unsere Vorschläge aber so kurz vor der Landtagswahl nun Gehör finden, ist es natürlich erfreulich“, so Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Einmal gemeinnützig, immer gemeinnützig

„Innsbruck hat bereits ein Projekt mit dem Versuch die Spekulation zu unterbinden initiiert. Wir fordern schon lange, dass gemeinnützige Wohnungen immer gemeinnützig bleiben müssen. Es wird wohl jeder zustimmen, dass die Allgemeinheit nicht den Gewinn Einzelner finanzieren soll. Das was hier in letzter Zeit durch Verkäufe vermehrt passiert, ist schlichtweg nicht fair“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl zur Haltung von Für Innsbruck.

 

„Für die rechtliche  Umsetzung eines Verbots der gewinnbringenden Veräußerung gemeinnütziger Wohnungen sind die Gesetzgeber in Land und Bund aufgefordert tätig zu werden. Die von Landesseite vorgeschlagene zwanzigjährige Spekulationsfrist ist für uns nicht nachvollziehbar. Einmal gemeinnützig, immer gemeinnützig – hier darf es keine Verjährung geben“, fordert Vizebürgermeister Christoph Kaufmann ein unbegrenztes Vorkaufsrecht der Öffentlichkeit.