Mit zahlreichen Veranstaltungen erlebte das Olympische Dorf einen lebendigen Herbst. GR Christoph Kaufmann besuchte u.a. das Kirchweihfest St. Pius, das 8. Stadtteilfest Olympisches Dorf und das Oktoberfest  der Speckpbacher Schützenkompanie. Hier gibt es ein paar Eindrücke:

In der vergangenen Sitzung wurden folgende Anträge eingebracht:

Im Dezember 2017 wurde beschlossen die Volksschule Altwilten und die Neuen Mittelschulen Dr. Fritz Prior, Wilten und Müllerstraße in einem gemeinsam Bildungs- und Schulzentrum Wilten zusammenzuführen. Dadurch sollen verschränkte Ganztagesklassen, innovative Unterrichtsformen, hochwertige Freizeitgestaltung und die Möglichkeit des nahtlosen Überganges von der Volksschule in die Neue Mittelschule ermöglicht werden. Vor allem in die neu geschaffene Neue Mittelschule werden hohe Erwartungen gesetzt, deren Projektierung im Vorfeld unter Einbindung der SchulpartnerInnen erfolgt ist.

„Der Campus Wilten ist innovativ und zukunftsorientiert. Die Einbindung der SchulpartnerInnen im Vorfeld hat sich bezahlt gemacht“, freut sich Für Innsbruck Bildungssprecherin Mag. Brigitte Berchtold über die bevorstehende Umsetzung.

 

Schwerpunktsetzung bereitet auf Berufsleben vor

„Ich denke es ist besonders im Bildungsbereich sehr wichtig auch auf innovative Konzepte zu setzen. Mit der Schaffung des Schulcampus Wilten sollen Kinder ganz neue Möglichkeiten vorfinden und die beste Betreuung in allen Altersstufen erfahren. Die neu geschaffene Neue Mittelschule wird mit der Schwerpunktsetzung ‚Dienstleistung und Tourismus‘ dazu beitragen, dass die Bildung eine stärkere Berufsorientierung erhält und Fremdsprachenkenntnisse in den Fokus rücken. Die Kooperation mit tourismusnahen Bildungseinrichtungen und Unternehmen wird das Angebot interessant abrunden“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.

 

 

 

Über viele Jahre fand das Trainingszentrum für American Football im Sieglanger seine Heimat. Der Platz reichte aber schon lang nicht mehr aus und so kam es unter maßgeblicher Beteiligung des früheren Vizebürgermeisters und Sportreferenten Christoph Kaufmann zur Projektierung einer eigenen Trainingsanlage südlich des Tivoli Stadions. Nach der Durchführung eines Architekturwettbewerbes konnte sich Architekt DI Erich Gutmorgeth  aus Innsbruck mit seinem Projekt als Sieger durchsetzen. Die Umsetzung erfolgt durch die IIG, der Betrieb wird später durch die OSVI sichergestellt. Der Stadtsenat hat in seiner Sitzung vom 10. Oktober den Maximalbetrag von 3,1 Millionen Euro dem Gemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen. Voraussetzung ist, dass auch das Land seinen Anteil zumindest in der selben Höhe zur Verfügung stellt.

„Ich bin froh, dass wir diesen Beschluss endlich fassen konnten und das die Bauarbeiten nun hoffentlich rasch beginnen. An dieser Stelle möchte ich besonders Christoph Kaufmann für sein großes Engagement zur Realisierung dieser Anlage herzlichst danken“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

 

Im vergangenen Gemeinderat brachte GRin Theresa Ringler nach einem Lokalaugenschein vor Ort einen Antrag zur Verbesserung der Sicherheit beim Schutzweg auf der Igler Straße ein.

„Die Igler Straße verzeichnet, insbesondere in den Morgenstunden, in beiden Fahrtrichtungen einen starken Durchzugsverkehr. Dieser hat sich laut der Aussage von Anrainer*innen in den letzten zwei Jahren deutlich erhöht. Zudem kommt es laut den Beobachtungen der Anrainer*innen häufig zu Übertretungen der Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich des Schutzweges, was unter anderem auf den Rückgang von regelmäßigen Geschwindigkeitskontrollen im Bereich des Schutzweges zurückgeführt werden könnte. Die große Anzahl an durchfahrenden Fahrzeugen sowie die hohe Fahrtgeschwindigkeit führt dazu, dass eine sichere Überquerung der Straße am Schutzweg häufig nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich ist“, erläutert Theresa Ringler, die jüngste Gemeinderätin Innsbrucks.

Eine Verbesserung der Situation ist aus Sicht von Ringler insbesondere deshalb notwendig, da sich in unmittelbarer Nähe zum Schutzweg wichtige und stark frequentierte Einrichtungen befinden: die Volksschule Igls-Vill, die Kur-Apotheke, eine Arztpraxis, die Bushaltestelle Igls/Altes Rathaus sowie in der nächsten Seitenstraße der Kindergarten Igls im Tagesheimkindergarten. Besonders für Volksschulkinder auf dem Weg zur Schule und für ältere Bürger*innen entstehen so stressige Situationen mit erhöhter Unfallgefahr.

„Die gefährliche Situation wird dadurch verstärkt, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, um sie nicht den Gefahren des Schulwegs auszusetzen und sich dadurch der Autoverkehr erneut erhöht. Um einer weiteren Gesamtverschlechterung der Situation und etwaigen Unfällen vorzubeugen, sind dringende Maßnahmen erforderlich. Im aktuellen Arbeitsübereinkommen der Stadtregierung wurden hier bereits Maßnahmen vorgesehen, die noch einer Umsetzung bedürfen“, schließt Ringler.

 

Der Antragstext im Original

Der Gemeinderat möge beschließen, dass im Bereich der Igler Straße/ Kreuzung Habichtstraße Maßnahmen geprüft werden, durch die eine Verbesserung bei der sicheren Überquerung der Igler Straße über den bestehenden Schutzweg gewährleistet werden kann.

In die Prüfung sollen verschiedene Lösungsansätze, wie etwa

  • die deutlichere Kennzeichnung des Schutzweges
  • die Evaluierung der Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich des Schutzweges
  • die Anbringung von Beschilderungen und Bodenmarkierungen in größerem Abstand vor dem Schutzweg
  • die Installierung einer Signalanlage
  • der Einsatz von Schülerlotsen

einbezogen werden. Herr Bürgermeister wird ersucht die zuständigen Stellen mit der Prüfung der oben angeführten Maßnahmen zu beauftragen.

Im vergangenen Gemeinderat setzte Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch eine Initiative und fordert mittels Antrag die Einführung einer Beißkorbpflicht für gefährliche Hunde. Primär sind die Hundehalter für ihren Hund verantwortlich und sollen speziell bei gefährlichen Rassen auch die entsprechende  persönliche Eignung nachweisen müssen.

„Wir wollen, dass sich die Menschen gut und sicher im Stadtgebiet bewegen können. Viele fürchten aber speziell die gefährlicheren Hunde, die trotz Leine bedrohlich wirken. Nachdem es leider regelmäßig zu Beißattacken – zum Teil mit Todesfolge – kommt, ist es höchste Zeit auch in Innsbruck und Tirol strengere Auflagen für Hundebesitzer und die Haltung gefährlicher Hunde zu erlassen“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Beißkorbpflicht gegen Beißattacken 

„Mein Wunsch ist eine generelle Maulkorbpflicht für gefährliche Hunderassen. Es gibt in anderen Bundesländern bereits derartige Regeln mit der damit verbundenen Aufzählung von Hunderassen, die bei ‚falscher‘ Haltung sehr gefährlich werden können. Und diese Haltung muss zur Vermeidung weiterer Tragödien strenger geregelt werden. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere unserer Kinder“, so Wallasch.

Liebe zum Tier alleine genügt nicht 

„Es ist wichtig mit empfindlichen Strafen und verpflichtenden Hundetrainings bei den Hundehaltern anzusetzen, denn die tatsächliche Gefährdung eines Hundes steht eng mit diesem in Zusammenhang. Viele Hundehalter verhalten sich  auch absolut vorbildlich und es gibt keinerlei Probleme. Diese wollen auch sicher nicht in einen Topf mit den unvorbildlichen Hundebesitzern geworfen werden. Ich bin mir daher sicher, dass diese Gruppe meinen Vorschlag auch unterstützen wird“, schließt Wallasch.

85.000 strömten in die Stadt Innsbruck

Hocherfreut zeigt sich Innsbrucks Wirtschaftsreferentin und Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer über den neuerlich erfolgreichen Verlauf von Innsbruck@Night, welches bereits zum 8. Mal stattfand. Die 85.000 BesucherInnen (2017 waren es 80.000) freuten sich über das abwechslungsreiche Programm bestehend aus Shopping, Kulinarik und Unterhaltung.

„Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden, Mitarbeitern und Besuchern für den großartigen Abend. 85.0000 Besucher genossen neben den Einkaufsmöglichkeiten und der Gastronomie auch das umfangreiche Unterhaltungsprogramm. Auf die Erfolgsgeschichte „Innsbruck@Night“ können wir alle gemeinsam stolz sein!“, zeigt sich Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer erfreut.

Dynamischer Wirtschaftsstandort

„Veranstaltungen wie ‚Innsbruck@Night‘ tragen zum dynamischen Wirtschaftsstandort Innsbruck mit fast 100.000 Arbeitsplätzen bei. Das ist wichtig für den Wohlstand und den sozialen Frieden in einer Gesellschaft. Für Innsbruck wünscht sich eine Weiterführung dieser Erfolgsgeschichte und wir hoffen ebenso, dass das sehr gute und positive  Einvernehmen mit allen Beteiligten fortgeführt werden kann“, so Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Nach dreijähriger Bauzeit wurde vergangenen Samstag das Haus der Musik feierlich eröffnet. Am Beginn stand ein Landesüblicher Empfang auf dem neuen Vorplatz des Hauses der Musik, welcher durch die Schützenkompanie „Alter Schießstand“ und der Stadtmusikkapelle Wilten gestaltet wurde. Auch zahlreiche Fahnenabordnungen der Tiroler Traditionsverbände nahmen teil. Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer überbrachte die Grußworte der Stadt und würdigte vor allem die vielen Beteiligten, welche zur Realisierung aktiv beigetragen haben. Die Rede wurde auf der Facebookseite LIVE übertragen und kann >> hier nachgesehen << werden. Mit der Eröffnung wurde die größte Kulturbaustelle Österreichs abgeschlossen und in der Architekturstadt ein weiterer Meilenstein gesetzt, welcher vor allem für die an Kultur interessierten Bürgerinnen und Bürger ein großartiges Angebot schafft.

 

Zehn kulturelle Institutionen unter einem Dach

Auf über 13.000 Quadratmetern finden das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und die Kammerspiele ebenso Platz wie Teile des Landeskonservatoriums, der Innsbrucker Standort des Mozarteums Salzburg, das Institut für Musikwissenschaften der Universität Innsbruck. Auch die Bibliotheken der Institutionen wurden im letzten Stock zu einer großen Musikbibliothek zusammengeführt, die in dieser Form in Westösterreich einzigartig ist. Außerdem haben die musikalischen Landesverbände sowie die Festwochen der Alten Musik Büroräumlichkeiten im Haus der Musik. Für das leibliche Wohl der MitarbeiterInnen und der BesucherInnen sorgt ein Restaurant im Erdgeschoss.

„Es ist ein Haus und eine Heimat, die im Quartier zwischen Hofburg, Treibhaus, Volksschule Innere Stadt, Landestheater, Congress, Theologischer Fakultät, MCI und Inn internationaler Anziehungspunkt werden. Jung und Alt, Menschen von nah und fern, bewusst Interessierte und unbewusst Berührte finden hier Raum und Platz, um in Innsbruck Neues zu entdecken. Menschen wurden begeistert und haben sich begeistern lassen, um diese generationenübergreifende Vision für Kultur und urbanes Stadtleben Wirklichkeit werden zu lassen“, erklärte Vize-Bgmin Christine Oppitz-Plörer.

 

Tiroler Landestheater verantwortet den Betrieb

Mit dem Einzug in das Haus der Musik Innsbruck erfülle sich für das Tiroler Landestheater, vor allem aber für die MusikerInnen des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck ein lang gehegter Wunsch, so Intendant Johannes Reitmeier und der kaufmännische Direktor, Markus Lutz. „Die Vision eines moderneren urbanen Zentrums, das mit den beiden Sälen, den Kammerspielen, der Spielstätte [K2] sowie den Probe- und Büroräumen beste Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche, zukunftsorientierte Arbeit bietet, ist Wirklichkeit geworden. Gleichzeitig wurde mit dem spektakulären Neubau ein eindrucksvolles Forum für Begegnung unterschiedlichster Kultur- und Bildungseinrichtungen geschaffen. Dass wir mit der Aufgabe der Betriebsführung für dieses einzigartige Projekt betraut wurden, stimmt uns stolz und glücklich.“

Und Direktor Wolfgang Laubichler ergänzt: „Mit dem Haus der Musik Innsbruck fanden nicht nur die Nutzerinnen und Nutzer eine lang ersehnte Heimstätte, sondern auch das Publikum darf sich auf einen der besten Konzertsäle und eine der modernsten Theaterbühnen Österreichs freuen. Damit finden Produktionen und Veranstaltungen ideale Voraussetzungen vor, die einmalige Theater- und Konzerterlebnisse ermöglichen und auch von externen Veranstaltern genutzt werden können.“

 

Über den Bau

Das Haus der Musik Innsbruck wurde vom Tiroler Architekten Erich Strolz entworfen und gemeinsam mit dem Büro Dietrich Untertrifaller Architekten umgesetzt. Der Spatenstich erfolgte im November 2015, die Bauarbeiten wurden in der vorgesehenen Zeit fertiggestellt. Das Haus der Musik Innsbruck wurde von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Bund gemeinsam errichtet. Bauträger war die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IKM, FI)

Pünktlich zum Verkaufsstart des Freizeittickets starten auch wieder Diskussionen über mögliche Verbesserungen. Das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt, wenngleich die einmalige Zahlung viele Familien vor finanzielle Herausforderungen stellt. Das Ziel sollte es sein, durch eine Möglichkeit der Ratenzahlung noch mehr Familien einen Zugang zum Freizeitticket zu ermöglichen – die angebotenen Gespräche sollten daher in diese Richtung genutzt werden.

„Ich habe Verständnis für viele Vorschläge die zum Freizeitticket eingebracht werden, nur muss es am Ende für den Kartenverbund natürlich auch wirtschaftlich abbildbar sein. Die baldigen Gespräche sollten vor allem das Ziel haben, noch mehr Menschen den Zugang zum Freizeitticket zu ermöglichen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Die Preise des Freizeittickets sind für die angebotenen Leistungen in einem  sehr guten Verhältnis. Dennoch haben nicht alle Familien die nötigen Mittel auf der hohen Kante und stehen im Oktober mitunter vor großen finanziellen Herausforderungen. Für Innsbruck ist es daher wichtig, dass niemand auf der Strecke bleibt. Wir wollen auch Familien mit kleineren Geldtaschen über eine monatliche Bezahlmöglichkeit den Zugang zum Freizeitticket erleichtern. Damit könnten noch mehr Familien ihre kostbare Freizeit in unserer schönen Heimatstadt Innsbruck und Umgebung durch das Freizeitticket genießen und davon profitieren dann alle. Das ist uns wirklich ein Herzensanliegen und ich hoffe sehr, dass es für diesen Wunsch  auf Ratenzahlung auch Gesprächsbereitschaft im Kartenverbund gibt“, schließt Krackl.

Die Koalitionsparteien haben sich kürzlich auf eine Neuausrichtung des Bergsilvesters verständigt. Während ein kompletter Relaunch für 2019 angedacht ist, wird es dieses Jahr dennoch schon zu ersten Veränderungen kommen:

  • ein zentraler Platz für die Silvesteraktivitäten im Bereich vor der Hofburg
    • Hier steht eine Bühne mit zwei großen Bildschirmen
    • hier soll bis 22 Uhr soll Live aus dem Landestheater die Operette „Hello Dolly“ übertragen werden
    • Live-Musik nach der Operette
  • Zusatzlocation Marktplatz/Goldenes Dachl
    • Besucher in Feierlaune sollen auch vor 22 Uhr bereits einen Platz finden
    • Der Bereich um den Marktplatz scheint ideal dafür zu sein
  • Feuerwerk
    • Das traditionelle Feuerwerk auf der Seegrube bleibt erhalten, eventuell startet es erst um 00:10
    • Auch das Feuerwerk in der Stadt konnte gesichert werden, wird aber von einer Stelle abgefeuert, die von mehreren Orten als bisher gesehen wird

Auch künftig soll der Marktplatz für Menschen in Feierlaune zur Verfügung stehen. Während das Zentrum des diesjährigen Bergsilvesters vor die Hofburg gerückt und dort mit der Operette und internationaler Musik auch kulturell höher gestellt wird, braucht es auch Platz für Menschen in Feierlaune.

„Ich denke es ist wichtig, dass das künftige Bergsilvester für alle verschiedenen Interessensgruppen ein entsprechendes Angebot bietet. Ganz ohne Programm für Partytiger wird es halt auch nicht gehen und hier bietet sich der Marktplatz bestens an. Wir sind guter Dinge auch hier ein entsprechendes Angebot schaffen zu können“, so Innsbrucks Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Ein Relaunch des Bergsilvesters im kommenden Jahr steht bevor. Schon dieses Jahr erwarten die BesucherInnen einige Veränderungen. So soll der größte Treffpunkt vor der Hofburg dem Landestheater und dem neuen Haus der Musik entstehen. Eine Bühne für internationale Musik und zwei großen Bildschirme links und rechts davon werden davor für die Live-Übertragung der Operette „Hello Dolly“ aus dem Landestheater bis 22 Uhr genutzt. Danach soll eine internationale Band für Stimmung sorgen. Aktuell laufen noch Prüfungen für weitere Angebote.

„Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam erste Schritte zu einem Relaunch setzen konnten. Mit dem neuen Zentrum vor der Hofburg wird das Bergsilvester an Qualität gewinnen. Wir werden uns jedenfalls dafür einsetzen, dass es auch für Menschen in Feierlaune im Bereich des Marktplatzes noch ein gutes Angebot gibt“, so Für Innsbruck Klubobmann Krackl.

 

Feuerwerk bleibt. Vorerst.

Einig wurde man sich in der Koalition auch über die Fortführung des Feuerwerks. Dieses bleibt nach intensiveren Diskussionen – die Grünen waren schließlich dagegen – sowohl in Stadt als auch auf der Seegrube erhalten.

„Ein Bergsilvester ohne Feuerwerk oder geeignete Alternative wäre verantwortungslos gewesen. Geprüft wird ein neuer Abschussort für das städtische Feuerwerk, der für mehr Menschen als bisher sichtbar sein wird. Wenn das gelingt ergeben sich ganz neue Optionen für das Bergsilvester. Ich denke da an einen Rundgang bzw. Silvesterpfad von der Hofburg über den Rennweg nach St. Nikolaus, zum Waltherpark, Marktplatz, Goldenes Dachl und schließlich wieder retour zur Hofburg. In den verschiedenen Zonen könnte es dann auch veschiedene Angebote geben. Ich hoffe da bringen wir etwas zusammen“, so Krackl.

 

Knallerfreie Zonen als Neuerung gefordert

Mit einer besonderen Idee lässt Krackl vor allem für jene aufhorchen, bei denen das Zünden von Böllern und Raketen in unmittelbarer Nähe Unbehagen auslöst. Auch für diese Gruppe soll es künftig eine Lösung in Stadtnähe geben.

„Ich weiß von vielen Menschen, die das Bergsilvester wegen unkontrollierter Knallerei meiden, den Jahreswechsel und das große Feuerwerk aber auch in der Stadt erleben wollen. Vielleicht gelingt es gemeinsam mit dem Verein Anpruggen aktiv beim Waltherpark, ähnlich wie bei ‚Anpruggen leise‘, einen ruhigeren und kontrollierten Bereich zu schaffen, der trotzdem am bunten Jahreswechsel teilhaben lässt. Die Prüfungen laufen“, hofft Krackl auf die Umsetzung seiner Idee.

Das Bergsilvester soll sich verbessern, darin sind sich alle einig. Auf Wunsch der meisten Koalitionsparteien wird auch dieses Jahr ein Feuerwerk sowohl in der Stadt als auch auf der Seegrube abgefeuert werden. Für 2019 wird ein Relaunch vorbereitet. Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll stellt klar, dass die Anpassung des wichtigsten Highlights des Jahres nur unter Einbindung von Wirtschaft, Tourismus und Hotellerie erfolgen kann.

„Innsbruck hat mit dem Bergsilvester ein Alleinstellungsmerkmal und eine internationale Marke geschaffen. Die Silvesterfeierlichkeiten ziehen zehntausende Besucher aus dem In- und Ausland an, sind mittlerweile eine Institution und auch international mehr als nur konkurrenzfähig“, hebt Für Innsbruck Klubobmann-Stv. und Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll die Bedeutung des traditionellen Bergsilvesters hervor.

Verbesserungen sind erlaubt – Reden ist aber Pflicht

Im Jahr 2016 beschloss der Stadtsenat, dass das Feuerwerk ein letztes Mal genehmigt wird und das Stadtmarketing ein zukunftsträchtiges Projekt mit Lasershow für die nächsten Jahre vorlegen soll. Schon bald zeichnete sich ab, dass eine Umgestaltung mit enormen Kosten verbunden wäre und die Veranstaltung international nicht mehr den bisherigen Stellenwert genießen würde. Aus diesen Gründen hat der Stadtsenat bereits 2017 beschlossen, das Bergsilvester in der bisherigen Form fortzuführen.

„Nach anfänglichem Sand im Getriebe, scheint man hier nun auf dem richtigen Weg zu sein und die kürzlich gemeinsam festgelegten Maßnahmen gehen in die richtige Richtung. Wenn wir über weitere Veränderungen nachdenken, kann das auch nur gemeinsam in guten Gesprächen zwischen allen Regierungsfraktionen und der Wirtschaft bestehend aus Tourismusverband, Gastronomie und Hotellerie erfolgen. Gemeinsam gelingt halt doch viel mehr als im Alleingang“, schließt Stoll.

Das Innsbrucker Jugendamt begeht ein großes Jubiläum: Anlässlich des 100-jährigen Bestehens findet vom 08. bis 12. Oktober vor dem Bürgerservice in den RathausGalerien eine Jubiläumsausstellung statt. Die Ausstellung spiegelt die Geschichte der letzten 100 Jahre des Innsbrucker Jugendamtes wider. Am 4. Oktober fand in den Ursulinensälen ein Festakt statt, der den zahlreichen Teilnehmern interessante und zum Teil unbekannte Einblicke in das Wirken der des Jugendamtes gab.

Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und Kultur- und Jugendsprecherin GRin Theresa Ringler besuchten die stimmungsvolle Veranstaltung. „Sicherlich wär es schöner, wenn wir kein Jugendamt brauchen würden, aber die Welt ist halt nicht nur rosarot. Was die städtischen Mitarbeiter hier leisten ist einzigartig und verdient unseren größten Respekt und Anerkennung“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Mich hat besonders die lange Zeitreise des Jugendamtes imponiert und ich lade alle ein in den nächsten Tagen die Ausstellung beim Bürgerservice im Rathaus zu besuchen“, empfiehlt Für Innsbrucks Jugend- und Kultursprecherin Theresa Ringler einen Besuch der Ausstellung.

 

Grundlagen des städtischen Jugendamtes
Im Mai 1918 wurde das erste städtische Jugendamt in Tirol eingerichtet. Heute – 2018 – blickt Innsbruck auf eine hundertjährige Geschichte des Jugendamtes zurück. „Im Mittelpunkt der fünftägigen Ausstellung stehen dabei Sozialarbeit und die Rechtsvertretung vor dem Hintergrund der wechselnden gesetzlichen Rahmenbedingungen“, erklärt die Amtsvorständin der Kinder- und Jugendhilfe, Mag.a Gabriele Herlitschka, MSc. Vom ersten Brief aus dem ersten Akt bis hin zu aktuellen Fällen – natürlich anonymisiert – werden die Tätigkeiten der Einrichtung dargestellt. Die Gründung des Innsbrucker Jugendamtes legte den Grundstein für die Entwicklung der heutigen städtischen Kinder- und Jugendhilfe mit einem breiten Spektrum an ambulanten und stationären Unterstützungsmaßnahmen für junge Menschen und ihre Eltern.

 

Beratung und Unterstützung in beiden Fachbereichen
Die gegenwärtige Kinder- und Jugendhilfe versteht sich als Hilfsangebot bei allen Arten familiärer Problemlagen und bietet Beratung und Unterstützung an. In Extremfällen akuter Gefahr hat sie eine weitreichende Notkompetenz, die einer nachfolgenden Kontrolle durch das Pflegschaftsgericht unterliegt. Im Jahr 2017 wurden in der Sozialarbeit insgesamt 1.169 Minderjährige und junge Erwachsene sowie ihre Eltern unterstützt und für 1.656 Minderjährige in der Rechtsvertretung der Unterhaltsanspruch gesichert.

 

Vom Gemeinderatsbeschluss bis heute
Der Innsbrucker Gemeinderat fasste am 27. November 1917 den Beschluss, ein städtisches Jugendamt einzurichten und die Berufsvormundschaft einzuführen. Begründet wurde die Einrichtung eines Jugendamtes mit der Notwendigkeit, ein Mittel gegen die zunehmende Verwahrlosung der Jugend zu schaffen. Mit Mai 1918 nahm der zum städtischen Berufsvormund bestellte Oberlehrer August Reinisch seine Tätigkeit auf. Eine Gesetzesänderung im Jahr 1989 ermöglichte eine ambulante stundenweise Familienbetreuung durch speziell ausgebildete Fachkräfte und der Grundsatz der Freiwilligkeit in der Zusammenarbeit der Familien und Kinder mit der Jugendwohlfahrt. „Die allermeisten Unterstützungen gibt es heute im erst seit 1989 gesetzlich möglichen Bereich der ambulanten Familienbetreuung – ein erfolgsträchtiges Instrument, das längst nicht mehr wegzudenken ist“, betont Herlitschka. 

Mit Bekanntwerden von Missständen aus der Zeit der Fürsorgeerziehung Anfang 2010, richtete die Stadt Innsbruck eine unabhängige Opferschutzkommission ein, die die Anliegen der Betroffenen persönlich durch Aktenrecherchen und direkte Gespräche mit ihnen prüfte und beurteilte. (IKM, FI)

 

Zufrieden bilanziert Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer darüber, dass dieses Jahr die Veranstaltung „Innsbruck@Night“ bereits zum 8. Mal stattfindet. Alleine letztes Jahr strömten 80.000 Menschen nach Innsbruck und freuten sich über das abwechslungsreiche Programm bestehend aus Shopping, Kulinarik und Unterhaltung. Für Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer ist dieses Event eine Erfolgsgeschichte, welche auch aus dem von Für Innsbruck maßgeblich initiierten Markenbildungsprozess der Stadt Innsbruck gemeinsam mit Wirtschaft und Tourismus entstanden ist. Während „Innsbruck@Night“ am Anfang noch viele Gegner hatte, scheint die Top-Veranstaltung heute unumstritten zu sein.

„Neben Handel, Gastronomie und Kulturanbietern profitieren vor allem die Bürgerinnen und Bürger von einem unglaublich tollen Angebot, welches zehntausende Menschen jährlich gerne nutzen. Speziell für die Wirtschaftsbetriebe ist Innsbruck@Night ein nicht mehr wegzudenkender Anker im Jahreskalender. Veranstaltungen wie diese sichern den dynamischen Wirtschaftsstandort Innsbruck mit fast 100.000 Arbeitsplätzen. Das ist wichtig für den Wohlstand und die Sicherung des sozialen Friedens in einer Gesellschaft“, so Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Erfreulicher Stimmungswechsel der Interessensvertretungen

Während es früher seitens der Interessensvertretungen und einzelner Parteien viele kritische Stimmen – vor allem gegenüber den beteiligten Wirtschaftsbetrieben – gab, scheint in diesem Jahr keine  gröbere Kritik mehr laut zu werden.

„Ich bin aus tiefstem Herzen dankbar, dass nach vielen Jahren und mehreren erfolgreichen Durchführungen von ‚Innsbruck@Night‘ die frühere  teils negative Haltung ins absolut Positive umgekehrt werden konnte. Das fördert die Wirtschaft, sichert viele Arbeitsplätze und bietet zehntausenden Menschen vor allem einen unvergesslichen Abend. Wenn alle einem Strang ziehen und gut aufeinander schauen schaffen wir viel Positives“, freut sich Oppitz-Plörer über die neue Haltung der Interessensvertretungen.

Die Rad-WM 2018 ist Geschichte und das Buch der Sportstadt Innsbruck um ein großes Kapitel reicher. Mit viel Geduld, Verständnis und der Hilfe zahlreicher Helfer wurde die Rad-WM zu einem großen Fest, dessen Werbewert weltweit kaum zu bemessen ist.

„Die Sportstadt Innsbruck hat einmal mehr bewiesen, dass sie hochkarätige und internationale Sportveranstaltungen bestens durchführen kann. Ein Beleg für die gute Organisation sind neben dem nahezu reibungslosen Ablauf auch die wenigen Unfälle und Verletzungen. Von den zahlreichen Besuchern der Rad-WM profitierte auch die Wirtschaft und von dem unschätzbaren Werbewert werden wird vor allem der Tourismus noch lange profitieren. Ein großer Erfolg für uns alle“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher KO-Stv. GR Mag. Markus Stoll.

„Nach der erfolgreichen Durchführung der Rad-WM gilt es Danke zu sagen. Danke und Gratulation an das Organisationsteam mit Georg Spazier und Andreas Klingler. Danke an die vielen bezahlten und unbezahlten Helfer an der Rennstrecke. Ein herzliches Dankeschön an die FahrerInnen der IVB, die während der Rennphasen wirklich großen Belastungen ausgesetzt waren und mit viel Geduld auch das bestens meisterten. Das größte Dankeschön gilt vor allem den Bürgerinnen und Bürger, die durch ihr Verständnis und ihre große Geduld wesentlichen Anteil am Erfolg dieser WM hatten. Wenn alle gemeinsam zusammen helfen kann viel gelingen“, schließt Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Der Schulanfang ist nicht immer einfach. Die gewohnte Freizeit, der Urlaub und die selbstbestimmte Tagesgestaltung müssen zu Schulbeginn wieder Fremdführung und vorgegebenen Strukturen weichen. Was hart klingt ist aber sehr wichtig für die Entwicklung der Kinder. Gerade während dieser Übergangsphase benötigen SchülerInnen besonders viel Empathie und Vertrauen von Seiten ihrer erwachsenen LernbegleiterInnen, den Lehrpersonen und Familien, um zu eigenständigen „Klassenzimmer-ManagerInnen“ heranreifen zu können. Fragen wie

  • Wie organisiere ich meine Zeit?
  • Wie strukturiere ich meinen Tag?

sollten besondere Beachtung bekommen. Hier gilt es Strategien und Kompetenzen zu entwickeln, die Kindern und Jugendlichen dabei helfen, „das Leben zu bewältigen“. Mit einer bunten Pädagogik, Kopf, Herz und Hand, können wir diese Zeit ganz besonders dafür nutzen, jungen Menschen das notwendige Werkzeug für eine erfolgreiche Zukunft mitzugeben. Das erfordert einerseits eine kindgerechte, liebevolle Umgebung und Lernräume für die Kinder, in der sie sich optimal entwickeln  können und andererseits gut ausgebildete Lehrpersonen die in besten Rahmenbedingungen motiviert arbeiten.

Ich wünsche allen SchülerInnen, Lehrpersonen und Familien alles Gute für die erste Phase im neuen Schuljahr, viel Glück, Geduld aber besonders viel Freude! Gerne nehmen wir als Für Innsbruck Ihre Anregungen für Verbesserungen entgegen!

Mehr Raum für Bücher & Begegnungen: Im Sockel der Amraser Straße 2 wird die Innsbrucker Stadtbibliothek schon bald ihren neuen Platz finden. Das Leseangebot für Innsbruckerinnen und Innsbrucker wird dadurch von ca. 55.000 auf 150.000 Medien erweitert werden können. Am 15. September begann der Umzug, ab 9. November findet öffnet die neue Stadtbibliothek Amraser Straße ihre Pforten!

Ein Ort des Wissens & -Austausches

Unsere Gemeinderätin und Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler konnte sich bei einer Führung durch die Baustelle bereits einen ersten Eindruck von der neuen Stadtbücherei machen und zeigte sich von dem Konzept begeistert: „Die Idee, eine Bibliothek nicht nur als Raum für Wissensspeicherung- und Vermittlung sondern auch als einen Ort der Begegnung und des Austausches zu sehen ist ein wunderbarer Ansatz und wird mit der neuen Stadtbücherei auch ausgezeichnet umgesetzt. Diese offene Einstellung – dass jeder willkommen ist, um zu lesen, zu lernen oder einfach ein bisschen Zeit abseits des alltäglichen Trubels zu verbringen – gefällt mir persönlich besonders gut.“

Die Stadtbibliothek wird darüber hinaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen bieten, von Leseförderung für die Kleinsten bis hin zu spannenden Veranstaltungen und Lesungen.

„Die neue Stadtbibliothek hat nicht nur das Potential, zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt Innsbruck, sondern auch zu einem ganz persönlichen Lieblingsplatz für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu werden!“

Nähere Informationen unter: www.stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

Kürzlich gelangte ein Dokument des MCI Beirates, mit zahlreichen Informationen und Zahlen zum Neubau, an die Öffentlichkeit. Laut diesem Dokument wären viele der in den letzten Monaten kolportierten Aussagen unrichtig und verzögern bzw. verhindern damit ungerechtfertigt die Umsetzung.

„Ich glaube niemand zweifelt an, welchen großen Stellenwert das MCI in Innsbruck hat. Wir müssen alles daran setzen, weiteren Schaden durch Gerüchte und falsche Zahlen von der Hochschule abzuwenden. Das ist jetzt für den Hochschulstandort Innsbruck sehr wichtig“, so die Ressortzuständige für Hochschulen und Universitäten, Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Zurück zu den Fakten – weg von den Mythen!

„Bisher konnten die kolportierten Zahlen der angeblichen ‚Kostenexplosion‘ für die Stadt nie nachvollzogen werden. Wenn die Angaben aus dem nun vorliegenden Papier des Beirates stimmen, wird man das rasch klären müssen. Die Glaubwürdigkeit von Land und Stadt steht auf dem Spiel und wir möchten alles daran setzen, dass die Stadt weiterhin ein verlässlicher Partner bleibt“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Runder Tisch soll Klarheit bringen

„Es braucht jetzt rasch einen runden Tisch mit Land, Stadt und MCI. Dabei sollen alle Fakten aufs Tapet kommen und Klarheit schaffen. Jede weitere Verzögerung durch Handlungen aufgrund von Gerüchten schadet dem Bildungs- und Wirtschaftstandort Innsbruck und kostet die Steuerzahler sehr viel Geld“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Wohnentwicklung mit Augenmaß da wo es sinnvoll ist

Nach wie vor fordert Für Innsbruck einen runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern gegen die Pläne des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur einzurichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Hier sind alle politischen Kräfte gefordert, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang zu ziehen. Briefe schreiben alleine wird zu wenig sein“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Bereits zu Jahresbeginn starteten die Regierungsfraktionen eine Petition für die Einhausung der Autobahn im Bereich Sieglanger, Höttinger Au und Kranebitten. Oberstes Ziel ist nach wie vor die komplette Verlegung der Autobahn nach Süden, um die Wohngebiete und vor allem die Bürger zu entlasten. Egal ob Einhausung oder Verlegung – Entwicklungen im neu entstehenden Raum werden sich am Bestand orientieren müssen.

„Im Sinne einer Stadtentwicklung für die Menschen müssen wir genau hinschauen, wo und in welcher Geschwindigkeit sich die Stadt weiterentwickelt. Mit der Forderung der Liste Fritz sollen 1.000 Wohnungen in einem Bereich geschaffen werden, in dem man bisher das vergleichsweise kleine Projekt ‚Klosteranger‘ aufgrund seiner angeblichen Massivität bekämpft hat. Das stellt sogar die Grünen in den Schatten, die wiederum in Vill bei 600 Einwohnern über 100 Wohnungen erzwingen wollten. Derartige Projekte sprengen ohne begleitende Infrastruktur die Stadtteile und werfen diese aus dem Gleichgewicht“, so Für Innsbrucks Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben. Der Liste Fritz würde es gut tun zuerst bei den Schritten 1 und 2 mitzuhelfen, anstatt bei Schritt 5 zu beginnen und nicht vorhandene Flächen zu verplanen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

 

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TT, 25.09.18:

Mit Bedauern wurde die Nachricht über das Ende des – weit über die Grenzen hinaus bekanntem – Vorsilvester in Kufstein aufgenommen. Auch für viele Innsbrucker war dies ein fixes Highlight zum Jahreswechsel. Nach dem Aus für Feuerwerk wurde in Kufstein auch die Ersatzlösung Lasershow gestrichen. Für Innsbruck empfiehlt den BesucherInnen des bisherigen Vorsilvesters den Jahreswechsel beim traditionellen Bergsilvester in der Landeshauptstadt zu feiern.

„Es ist immer schade, wenn so gut eingeführte Veranstaltungen wie das Kufsteiner Vorsilvester aufgelassen werden. Wie wir auch aus Innsbruck wissen, ist die Umsetzung einer international konkurrenzfähigen Lasershow wirklich sehr aufwändig und kostenintensiv“, zeigt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl Verständnis für die Entscheidung gegen die Laser-Show.

„Bevor die Kufsteiner aber gar nicht feiern können, wäre es wohl eine gute Alternative den Jahreswechsel beim traditionellen Bergsilvester in der Landeshauptstadt zu feiern. Besonders das Zwergerlsilvester am Vortag in der Innenstadt ist ein fixer Bestandteil geworden und für Kinder und Familien ein Höhepunkt zum Jahreswechsel“, so Für Innsbruck VBGMin Christine Oppitz-Plörer.

„Wir würden uns über die Gäste aus dem Unterland sehr freuen und bieten seit vielen Jahren ein tolles Programm in der Stadt bei atemberaubender Kulisse und einem schönen Feuerwerk „, so Familienreferentin VBGMin Christine Oppitz-Plörer und Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl unisono.

Lesen bildet und schützt vor Unwissenheit

Kürzlich berichtete die Tiroler Tageszeitung über sogenannte „Mietkonditionen“ der neuen Stadtbibliothek. Die Opposition griff reflexartig den Ball auf und fordert umgehend einen Sondergemeinderat. Für Innsbruck zeigt sich betroffen, wie wenig sich vor allem länger dienende Politiker mit Fakten auseinandersetzen, sich nicht an Gemeinderatssitzungen erinnern, die zugängliche Protokolle einfach nicht lesen und nun theatralisch „Aufklärung“ fordern.

Stadt ist Käufer und nicht Mieter

Aktuell kursieren also diverse Zahlen und Gerüchte, die den Anschein erwecken, dass die Stadt Innsbruck für die neue Stadtbibliothek neben dem Kaufpreis auch noch Miete bezahlen müsste. Wahr ist vielmehr, dass mit der Bibliothek Eigentum für die Bevölkerung geschaffen wurde und der Kaufpreis von 4.095 Euro pro Quadratmeter über die nächsten 25 Jahre im Budget transparent abgebildet wird. Darüberhinaus kommt es durch Vermietungen auch zu Einnahmen, die in den bisherigen Meldungen bewusst oder unbewusst verschwiegen werden.

„Es war immer die Haltung von Für Innsbruck, dass wir ähnlich wie Private Eigentum für die Stadt schaffen wollen. So ist langfristig die Entwicklung der Stadtbibliothek gesichert und Vermögen für die Bevölkerung geschaffen, selbst wenn in dem Gebäude irgendwann eine andere Nutzung kommen sollte. Damit wird auch für die Zukunft Handlungsfähigkeit gesichert. Hingegen haben uns die politischen Haltungen der FPÖ zu einer wahren Vernichtung von Volksvermögen geführt, wie beim Hypo Alpe Adria Desaster oder beim Ausverkauf von tausenden gemeinnützigen Wohnungen der BUWOG an einen ausländischen Investor leider unter Beweis gestellt wird“, zeigt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl die unterschiedlichen Haltungen auf.

Transparenz im Vordergrund

Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) ist eine hundertprozentige Tochter der Landeshauptstadt und wurde vor vielen Jahren gegründet, um die Verwaltung und Ankäufe städtischer Gebäude und Grundstücke professionell abzuwickeln. Im Sinne der Budgetransparenz werden seither die für die Stadt anfallenden Kosten in Form einer „Mietzahlung“ abgebildet. Das erfolgt grundsätzlich für alle Gebäude wie Schulen, Kindergärten, Vereinsheime oder die Stadtbibliothek auf diese Weise.

„Wer so tut, als ob Mieten an Dritte bezahlt werden müssen, ist entweder schlecht informiert oder verdreht die Tatsachen. Es werden auch keine finanziellen Aufwendungen in einer ausgelagerten Gesellschaft ‚versteckt‘ sondern ganz im Gegenteil durch die Rückzahlung an die IIG im Budget transparent gemacht. Das war uns besonders wichtig, wurde auch vom Gemeinderat so beschlossen und wird auch bei vielen anderen Objekten schon viele Jahre so gehandhabt“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

FPÖ war immer eingebunden und informiert

In der Gemeinderatssitzung vom 27. Jänner 2016 wurde der Grundsatzbeschluss für den Ankauf neuer Räumlichkeiten (Kaufpreis, Kaufvertrag, etc.) unter Anwesenheit der FPÖ gefasst, und die Anmietung von Dritten klar abgelehnt.

„Die Details zum Ankauf und der Anmietung für die neue Stadtbibliothek wurden in der Sitzung vom 19. Mai in öffentlicher Sitzung beschlossen. Dazu gibt es frei zugängliche Protokolle, die alle Gemeinderäte einsehen können, ohne eine Sondersitzung zu brauchen. Gerne stehen wir aber zur Verfügung, sollte dieser Wunsch geäußert werden. Wir verlangen aber, dass sich gewählte und bezahlte Gemeinderäte mit Fakten, Unterlagen und Projekten auseinandersetzen und nicht nur kurze Videos drehen und Theaterdonner machen“, so Krackl in Richtung der Opposition.

Dazwischen gab es noch Sitzungen des Stadtsenates, in deren Unterlagen Federspiel & Co. jederzeit Einsicht haben. In der erweiterten Sitzung des Stadtsenates am 11. Mai 2016 wurde unter Beteiligung der FPÖ ebenfalls ausführlich informiert und beraten. Darüberhinaus berichtete die Tiroler Tageszeitung umfangreich, unter anderem am 28. Jänner 2016. In diesem Artikel wird detailliert über den Kaufpreis (4.095 Euro/m²) und die Rahmenbedingungen (Ankauf durch stadteigene IIG ins Eigentum der Stadt) sachlich und objektiv berichtet.

Rudis Märchenecke

„Dass Rudolf Federspiel keine Bibliothek braucht ist mir schon klar, er liest ja nicht mal Akten. Hätte er sich mit den Beschlüssen zur Stadtbibliothek jemals befasst, müsste er seine peinliche Unwissenheit nicht neuerlich offenbaren und Aufklärung fordern, wo alles klar und transparent ist. Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die neue Stadtbibliothek ist. Dort werden wir neben aktuellen Tageszeitungen für Federspiel auch eine Leseecke beantragen und mit lehrreichen Klassikern wie „Pinocchio‘, ‚Baron Münchhausen‘, ‚Malen nach Zahlen‘ oder ‚Wahrheit und Lüge in der Politik‘ ausstatten. Vielleicht klappt es mit dem Lesen dann doch noch“, schließt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.


Warum die neue Stadtbibliothek?

Innsbruck ist mit seinem städtischen Büchereiangebot nicht mehr auf dem Stand der Zeit und hat mit einem Bestand von ca. 55.000 Medien im österreichweiten Vergleich dringenden Aufholbedarf. Die große Anzahl an Entlehnungen und Besuchen in der bisherigen Stadtbücherei in der Colingasse, aber auch das beengte Platzangebot für Veranstaltungen – insbesondere für die die vielen Kinder und Jugendgruppen – erforderten es schon länger neue und geeignetere Räumlichkeiten zu finden.

Mit der neuen Stadtbibliothek soll mittelfristig der Bestand auf 100.000 und später 150.000 Medien anwachsen, damit auch die Bildungsstadt Innsbruck über eine adäquate Ausstattung verfügt und den Bürgerinnen und Bürgern ein zeitgemäßes Angebot bietet. Durch die großzügigeren Räumlichkeiten in der Amraser Straße werden vor allem Kinder und Jugendliche neue konsumfreie Aufenthaltsflächen vorfinden. Das Interesse am Lesen soll gesteigert und natürlich auch die Bildung von Lesekompetenz unterstützt werden.

Die Stadtbibliothek wird darüber hinaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen bieten, von Leseförderung für die Kleinsten bis hin zu spannenden Veranstaltungen und Lesungen. Die neue Stadtbibliothek hat nicht nur das Potential, zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt Innsbruck, sondern auch zu einem ganz persönlichen Lieblingsplatz für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu werden. Freuen wir uns darauf!

In der neuen Periode wurde das sogenannte „Notrecht“ des Bürgermeisters bereits auffallend oft angewendet. Unter anderem für Fälle, bei denen keine „Not“ bestand. Die Tiroler Krone berichtete am 23. September 2018.

Das Haus der Musik Innsbruck wird mehrere wichtige Kulturträger und musikalische Ausbildungsstätten unter einem Dach zusammenführen. Insgesamt bekommen im Haus der Musik Innsbruck das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, die Kammerspiele und [K2], die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, die Universität Mozarteum, das Tiroler Landeskonservatorium, die Universität Innsbruck, das Institut für Musikwissenschaft, der Tiroler Blasmusikverband, der Tiroler Sängerbund und der Tiroler Volksmusikverein eine neue Heimat. Die Eröffnung ist am 6. Oktober und noch davor durften wir einen Blick hinter die Kulissen der größten Kulturbaustelle Österreichs werfen, ein Projekt welches es ohne Für Innsbruck und der Verhandlungsstärke unserer Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer wohl nicht geben würde. Besonderer Dank gilt den Hausherren Direktor Wolfgang Laubichler und Geschäftsführer Dr. Markus Lutz, die uns durch das neue Haus der Musik geführt haben.