Innsbruck inspiriert: stadt_potenziale 2018

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Die Stadt Innsbruck fördert mit der Kunst- und Kulturinnovationsförderung „stadt_potenziale“ jährlich Projekte aus der freien Innsbrucker Kulturszene, die innovativ und qualitätsvoll wichtige Aspekte und Fragen des heutigen städtischen Lebens bearbeiten. Für das Jahr 2018 werden für die „stadt_potenziale“ insgesamt 70.000 Euro als Gesamtpreis verliehen. Am 07. Februar wählte eine unabhängige Jury aus 31 Einreichungen insgesamt elf Projekte aus, die sich die Gesamtdotierung teilen.

„Unsere Stadt inspiriert Künstlerinnen und Künstler immer wieder zu neuen Einfällen, die sich künstlerisch umsetzen lassen. Ich freue mich über die Vielzahl an Einreichungen und danke Ihnen sehr für Ihre kreativen Ideen“, gratulierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer den PreisträgerInnen: „Ganz besonders schätze ich dabei immer Ihre unterschiedlichen, auch gesellschaftskritischen Blickwinkel und Herangehensweisen, die Innsbruck insgesamt als lebendigen Kultur- und Lebensraum in all seinen Facetten darstellen.“

 

Künstlerische Ideen gefördert

Die unabhängige, jährlich wechselnde und überregional besetzte Fachjury setzte sich heuer aus Petja Dimitrova (Bildende Künstlerin), Michaela Senn (Schauspielerin, Regisseurin) und Stefan Bidner (Kurator, Musiker) zusammen und wurde von der „baettlegroup for art“ ausgewählt. Gefördert werden heuer elf Projekte aus den Sparten Musik, Medien, Theater, Performance und Fotografie.

Diese Projekte werden im Laufe der kommenden zwei Jahre in Innsbruck umgesetzt:

  • Literaturclub Cognac & Biskotten: „Wunder?“
  • Kunstverein Sabotage: „FAR a DAY“
  • Hans-Jürgen Poetz: „3.5.1945“
  • Andreas Stecher: „Für HXw (gr. Echo)“
  • Spielraum für alle: „Experimentierflächen als Stadtpotenzial“
  • Kulturverein Contrapunkt: „Reclaim your club!“
  • Soliarts: Dokumentation „Auf den Straßen Innsbrucks“
  • Nicole Weniger: „vulkano“
  • Carolin Vonbank und Emad Husso: „Warten¹Warten“
  • aut.architektur und tirol: „Der Frachtenbahnhof als städtisches Potenzial“
  • Daniel Jarosch, Stephan Pirker, Kata Hinterlechner: „Herz aus Stein“

 

Das Konzept der stadt_potenziale

Die Förderung richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende der freien Szene und ist speziell auf zeitgenössische Arbeiten ausgerichtet. Es werden Projekte gefördert, die sich mit dem Thema Stadt im Allgemeinen und mit Innsbruck im Besonderen beschäftigen. Eine unabhängige, jährlich wechselnde Fachjury entscheidet in einer öffentlich zugänglichen Jurysitzung über die Auswahl der Projekte. Weitere Informationen und alle Siegerprojekte im Detail unter www.innsbruck.gv.at (Bildung/Kultur > Preise/Stipendien > stadt_potenziale).  (IKM)

Büchsenhausen-Stipendium überreicht

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Die Tiroler Landeshauptstadt verfügt über eine facettenreiche Kunst- und Kulturszene, die Kunstinteressierte wie -schaffende gleichermaßen anzieht. Dies trifft auch auf Marianna Christofides aus Zypern zu. Sie wurde im Rahmen des internationalen Fellowship-Programmes für Kunst und Theorie 2017/18 für das Stipendium für das Künstlerhaus Büchsenhausen ausgewählt.

Die Stadt Innsbruck unterstützt das Programm seit 2005 mit einem jährlichen Arbeitsstipendium in der Höhe von 4.000 Euro, 2014 wurde die Förderung auf 5.000 Euro erhöht. Die entsprechende Urkunde erhielt die Stipendiatin bei einem Besuch im Innsbrucker Rathaus von Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer. Lea Stoll vom Künstlerhaus Büchsenhausen war in Vertretung des Geschäfts- und Programmleiters Andrei Siclodi ebenso anwesend wie Referatsleiterin Mag.Natalie Pedevilla (Bildende Kunst und Kulturprojekte).

„Als Unterstützerin der Kultur kann die Stadt einen finanziellen Beitrag leisten. Diesen zu nutzen und etwas daraus zu machen, liegt allerdings in den Händen der Künstlerinnen und Künstler selbst“, erklärte die Bürgermeisterin beim Aufeinandertreffen und wünschte der Stipendiatin viel Erfolg sowie inspirierende Momente in der Alpenstadt. Im Gespräch zeigte sich Marianna Christofides vor allem von der alpin-urbanen Lage Innsbrucks, den interessanten Begegnungen und der Tiroler Kulturszene begeistert.

 

Looking Against the Grain – The Hiatus of Uncertainty (Working Title) 

Derzeit arbeitet Marianna Christofides an einem Langzeitvorhaben, welches das unheimliche Gefühl des Schreckens angesichts der Tatsache, dass alles um uns herum sukzessive jeglicher Vernunft beraubt wird und langsam außer Kontrolle gerät, untersucht. Während ihres Fellowships in Büchsenhausen beschäftigt sich Marianna Christofides zudem mit einer „Anthologie der Augenblicke des Verschließens“ und spürt dabei den „herumirrenden“ Manifestationen der Unsicherheit nach, deren verschiedenen Formen und unterschiedlichen Qualitäten.

Außerdem arbeitet sie an der Collagierung, Neuordnung und der subtilen Inszenierung des gesammelten (aufgenommenen und archivierten) Film-, Klang-, Schrift- und Objektmaterials, um unterschiedliche Konstellationen sowie deren Fähigkeiten und Grenzen auszuloten.

 

Die Künstlerin im Fokus

Marianna Christofides stammt aus Zypern und lebt in Berlin. In ihren Filmessays und filmischen Installationen interessiert sie sich für das Nebeneinander geologischer und sozio-historischer Narrative sowie den Gebrauch bzw. Missbrauch des Naturbegriffs als Rechtfertigung für kulturelle Kontingenz.

Seit 2009 stellt die Künstlerin international intensiv aus. Ihre Filme wurden bereits auf vielen namhaften Filmfestivals in Europa gezeigt. Im Jahr 2011 vertrat sie beispielsweise gemeinsam mit Elizabeth Hoak-Doering Zypern auf der 54. Biennale in Venedig.

Jüngste Einzelausstellungen: Parkfield Studies, Temporary Gallery, Köln (2017), Shelter Cove, Annaelle Gallery, Stockholm (2016), und Prennial Limbo, waterside contemporary, London (2016).

Jüngste Ausstellungsbeteiligungen: Viaggio in Sicilia, Archäologisches Museum Salinas, Palermo (2017), Dejima. Concepts of In- and Exclusion, GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen (2017), und Terra Mediterranea: In Action, Nicosia Municipal Arts Centre, Nicosia (2017), Uncertain States. Artistic strategies in States of Emergency/Uncertain States, und Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen, Akademie der Künste Berlin (2016).

Details: www.mariannachristofides.com

 

Förderung der Kunst durch das Stipendium Büchsenhausen

Das Internationale Fellowship-Programm für Kunst und Theorie findet seit dem Frühjahr 2003 im Künstlerhaus Büchsenhausen statt. Hinter dem Programm steckt die Idee, vor Ort einen Produktions- und Diskussionskontext zu bewirken, in dem KünstlerInnen und TheoretikerInnen überregionale Kunst- und Gesellschaftsdiskurse mit lokalen Themen in Zusammenhang bringen und reflektieren. Gleichzeitig wird die Möglichkeit eines künstlerischen Experimentierlabors gewahrt, wodurch Neues ausprobiert werden kann.

Die von einer Fachjury ausgewählten „Fellows“ kommen für ein bis zwei Semester nach Büchsenhausen, um an ihren eingereichten Projekten zu arbeiten und diesen Prozess in öffentlichen Veranstaltungen diskursiv zu begleiten.

Die Ausschreibung erfolgt direkt über das Künstlerhaus Büchsenhausen. Bildende KünstlerInnen, KritikerInnen, MedienkünstlerInnen, TheoretikerInnen und KuratorInnen können sich mit Projektvorschlägen während der ausgeschriebenen Einreichfrist direkt im Künstlerhaus Büchsenhausen bewerben. Anschließend entscheidet eine vom Künstlerhaus Büchsenhausen gewählte Fachjury über die Vergabe. (IKM)

Kultur: Hilde Zach Literaturstipendien 2017 vergeben

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Ann-Kathrin Ast (Hauptstipendium) und Martin Fritz (Förderstipendium) heißen die PreisträgerInnen des Hilde Zach-Literaturstipendiums 2017. Seit 2008 vergibt die Stadt Innsbruck dieses Stipendium jährlich im Gesamtumfang von 10.000 Euro. Seit 2013 trägt der Preis in Anerkennung und Erinnerung an Innsbrucks ehemalige Bürgermeisterin Hilde Zach ihren Namen.

„Ich freue mich, dass wir Sie bei Ihrer kreativen Tätigkeit und auf Ihrem Weg unterstützen können“, gratulierte GRin Dr. Patrizia Moser (Vorsitzende des Kulturausschusses) den PreisträgerInnen in Vertretung von Bürgermeisterin Mag.aChristine Oppitz-Plörer am 08. November: „Die Stadt Innsbruck fördert mit diesem Stipendium Innsbrucker Schriftstellerinnen und Schriftsteller und ermöglicht es ihnen, sich noch intensiver ihrer Arbeit zu widmen.“

Großes Potenzial ausgezeichnet

Über die Vergabe der Fördergelder (Hauptstipendium 7.000 Euro bzw. Förderstipendium 3.000 Euro) entschied eine Fachjury, bestehend aus Mag.a Susanne Gurschler (Journalistin/Autorin), Cornelius Hell (Autor, Übersetzer, Journalist) und Dr. Christian Josef Schacherreiter (Germanist, Autor, Literaturkritiker). Ihre einhellige Meinung zu den PreisträgerInnen lautet: „Ann-Kathrin Asts Texte haben eine spezifische Form, sind spannend und von hoher Eigenständigkeit. Mit wenigen Worten erzielt sie große Effekte. Bei der Lektüre hat man das Gefühl, als ob Blitze durch den Kopf gingen. Die Autorin zeigt großes Potenzial und ist daher eine würdige Preisträgerin.“ Martin Fritz‘ Drama ‚EMMA‘ greife laut Urteil der Jury „ein wichtiges Zeitthema auf. Es ist intelligent konstruiert, gleichzeitig amüsant und humorvoll.“

Die PreisträgerInnen

Ann-Kathrin Ast ist 1986 in Speyer (D) geboren und lebt in Innsbruck. Nach einem Violoncellostudium (Musikhochschule Mannheim) und einem Master in Speech Communication and Rhetoric (Universität Regensburg) legt sie ihren künstlerischen Schwerpunkt auf die Literatur: Sie schreibt Lyrik, Prosa und Szenisches und veröffentlichte in zahlreichen Anthologien (Lyrik von Jetzt 3, Wallstein Verlag 2015). Lesungen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Belgien und der Türkei. Texte von ihr sind ins Französische und Türkische übersetzt. 2017 erhielt sie Arbeitsstipendien der österreichischen Bundesregierung und des Landes Tirol, ein Stipendium für das Künstlerhaus Edenkoben und ist Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung.

Martin Fritz ist 1982 in Rum bei Innsbruck geboren und lebt in Innsbruck. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Deutschen Philologie in Innsbruck. Gründungsmitglied der ersten Innsbrucker Lesebühne Text ohne Reiter (2007-2015), seit 2012 GAV-Mitglied. Diverse Preise und Stipendien (darunter Literaturpreis Wortlaut von Radio FM4 2009, Rauriser Förderungspreis 2010, Großes Literaturstipendium des Landes Tirol 2013/2014), Veröffentlichung in Anthologien und Zeitschriften sowie intrinische süßigkeit (Lyrik, Berger Verlag 2013). Diverse dramatische Texte/Arbeiten fürs Theater. Weitere Informationen im Blog unter http://assotsiationsklimbim.twoday.net (IKM/AS)

Bisherige StipendiatInnen

2016    Carolina Schutti, Isabella Krainer (Förderstipendium)

2015    Händl Klaus, Robert Prosser (Förderstipendium)

2014    Bernhard Kathan, Ursula Scheidle (Förderstipendium)

2013    Irene Prugger, Hans Platzgumer (Förderstipendium)

2012    Helmut Schiestl, Stefan Abermann (Förderstipendium)

2011    Christoph W. Bauer, Martin Fritz (Förderstipendium)

2010    Heinz D. Heisl, Carolina Schutti (Förderstipendium)

2009    Alois Hotschnig, Markus Köhle (Förderstipendium)

2008    Barbara Hundegger, Kerstin I. Mayr (Förderstipendium)

(IKM)

Kunst & Kultur: Arthur-Haidl-Preis 2017 verliehen

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Die Kunst- und Architekturschule „bilding“ für Kinder und Jugendliche und das Zentrum für Jugendarbeit z6 sind heuer die Preisträger des Arthur-Haidl-Preises der Stadt Innsbruck. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

„Wir holen mit dem Arthur-Haidl-Preis Kulturschaffende und Projekte aus den Bereichen Jugend, Bildung und Traditionspflege vor den Vorhang“, gratulierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer den Preisträgern anlässlich des Festaktes am 31. Oktober im Bürgersaal: „Die kreativen und umtriebigen Köpfe, die hinter den Ideen stecken, erhalten mit diesem Preis eine verdiente Würdigung und eine breitere Aufmerksamkeit. Hervorzuheben ist bei beiden heuer ausgezeichneten Projekten ihr Fokus auf die Jugend und der niederschwellige Zugang. Sie haben sich schon seit Jahren bewährt und sind bereits zu einer Institution geworden.“

Die Preisträger 2017 wurden von der Jury – bestehend aus Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas, Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr und dem Rektor der Leopold-Franzens-Universität, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Tilmann Märk – ausgewählt.

Zu den Preisträgern

Die Kunst- und Architekturschule bilding ist ein österreichweit einzigartiger kreativer Freiraum, in dem Kinder und Jugendliche von vier bis 19 Jahren dabei unterstützt werden, ihre kreativen Interessen, Fähigkeiten und Talente zu entdecken und nachhaltig weiter zu entwickeln. Dabei ist ein barrierefreier Zugang für alle, unabhängig von sozialen oder kulturellen Hintergründen wichtig. Die Teilnahme an den aufbauenden Angeboten ist daher kostenfrei. Die Programmstruktur setzt sich aus diesen wesentlichen Punkten zusammen – aufbauende Werkstättenprojekte, ergänzende Projekte zu Kunst und Architektur, Kunst- und Architekturvermittlung in Schulen und Kindergärten, mehrjährige Sonderprojekte, spezifische Integrationsprogramme über Kunst und Architektur, Kooperationsprojekte und Publikationen.

 

 

Arthur-Haidl-Preisträger 2017 (v.l.): Die Jurymitglieder Magistratsdirektor Bernhard Holas und Rektor Tilmann Märk, Elfi Oblasser (Jugendzentrum Z6), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Desiré Tchuenteu Poka (Jugendzentrum Z6) und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.Das Zentrum für Jugendarbeit z6 begeistert Jugendliche mit seinem vielfältigen Programm – Kochen, HIP-HOP-Café, Jugendcafé Marhaba.R., Deutschkursen, Radio z6, Tonstudio, bedarfsorientierte Lernnachhilfe, Ausstellungen, Breakdance, Jamsessions, Graffiti- oder Siebdruckworkshops und einer großen Disko, in der DJ – Techniken erlernt und geprobt werden können, aber auch Sportangebote, wie etwa Fußball, Streetball oder Kampfsporttraining. Die Talente werden gefördert und sie werden als ProduzentInnen von Kunst bzw. Kultur wahrgenommen. Wichtig ist ihnen die Stärkung des Selbstbewusstseins von Jugendlichen. Sie sind bemüht mehrsprachig zu arbeiten (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch), teilweise werden die Sprachfähigkeiten der Jugendlichen genutzt. Mit der Arbeit werden täglich zwischen 40 und 100 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 21 Jahren mit sehr unterschiedlichem sozialem, religiösem und ethnischem Hintergrund erreicht. Alle Angebote, von Kultur- und Kunstprojekten über Sport bis hin zur Beratung und Begleitung sind niederschwellig zugänglich, bedürfen weder einer Anmeldung noch einer verbindlichen Teilnahme, noch sind sie mit Kosten verbunden.

 

Arthur-Haidl-Preis allgemein

Der Preis wurde im Jahr 2004 von Dr.in Roswitha Stiegner, Tochter des ehemaligen Innsbrucker Vizebürgermeisters Reg.-Rat Arthur Haidl, gestiftet und erstmals vergeben. Arthur Haidl war von 1956 bis 1959 Gemeinderat, von 1959 bis 1971 amtsführender Stadtrat und von 1971 bis 1977 Vizebürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck. In seiner Funktion als Landesjugendreferent war ihm die Schaffung von jugendgerechten Einrichtungen ein besonderes Anliegen.

Als Stifterin legte Roswitha Stiegner fest, dass der „Arthur-Haidl-Preis“ in Andenken an ihren Vater ausschließlich auf Projekte und Initiativen in den Bereichen Kultur, Jugend, Traditionspflege, Bildung und Geisteswissenschaften abzielt. Voraussetzung für die Preiswürdigkeit von eingereichten Projekten und Initiativen ist, dass diese zum Wohl und Ansehen der Stadt Innsbruck sowie Tirols einen außerordentlichen Beitrag leisten.

Die Stiftung umfasste eine Schenkung in der Höhe von 250.000 Euro, die von der Stadt Innsbruck zinsengünstig angelegt wurde. Die Zinsen dienten bis in das Jahr 2013 als jährliches Preisgeld von 9.000 Euro. Im Jahr 2014 lief diese Veranlagung aus. Seit 2015 beträgt die Fördersumme 10.000 Euro und wird seither alle zwei Jahre vergeben.

Um den „Arthur-Haidl-Preis der Stadt Innsbruck“ können sich Einzelpersonen, aber auch juristische Personen bewerben (z.B. Vereine, Initiativen mit weitreichendem Wirkungskreis o.ä.). Einzelpersonen dürfen das 33. Lebensjahr zum Zeitpunkt des Einreichschlusses noch nicht vollendet haben. Sie müssen EU-Staatsbürger sein und ihren ordentlichen Wohnsitz seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen im Gemeindegebiet der Stadt Innsbruck oder seit mindestens zehn Jahren im Gebiet von Tirol (Nord-, Süd- und Osttirol) haben. Vereine, Initiativen u. ä. können ab ihrem dritten Bestandsjahr Projekte oder Vorhaben zur Einreichung bringen. Die Einreichung für einen Dritten / eine Dritte ist möglich.

Bisherige PreisträgerInnen

2004    Thomas Schafferer

2005    Roland Maurmair

2006    Florian Hackspiel

2007    Stefan Alois Schwarzenberger

2008    Verein Jugendland

2009    „Junge Uni Innsbruck“

2010    „Junge Solisten am Podium“/ Tiroler Kammerorchester „InnStrumenti“

2011    „Sprachinsel – Forum für interkulturelles Lernen“

2012    „Die Bäckerei-Kulturbackstube“ / „Free Beat Company“

2013    Verein „Akademie St. Blasius“ / Laila Alina Reischer

2014    kein Preis vergeben

2015    „kNH – Kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige“ / „DyME – Dynamics for Multilingualism with English“

2016    kein Preis vergeben

Tradition in Innsbruck: Bundesversammlung der Tiroler Schützenkompanien

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Nach einer wunderschönen Messe in der Jesuitenkirche, die zum Nachdenken angeregt hat, fand die jährliche Bundesversammlung der Tiroler Schützenkompanien im Congress Innsbruck statt.

“Als Bürgermeisterin freut es mich besonders, dass Innsbruck Gastgeberin für diese große Versammlung sein darf. Viele persönliche Begegnungen gab es für mich im Zuge der diesjährigen Bundesversammlung. Besonders interessant war das Gespräch mit Ehrenlandeskommandant Mjr. Dr. Otto Sarnthein. Eine wirklich beeindruckende Persönlichkeit!”, so Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Erfolgreiches Team wiedergewählt

“Mein großer Dank gilt heute besonders dem wiedergewählten Team rund um Landeskommandant Mjr. Fritz Tiefenthaler, aber auch allen Schützen und Marketenderinnen, die sich für die Tradition, Gemeinschaft und Jugendarbeit einsetzen. Diese vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft und die Zukunft unseres Landes!”, bedankt sich die Bürgermeisterin.