Kunst und Kultur waren der Alt-Bürgermeisterin Hilde Zach ein großes Anliegen. Im Gedenken an sie und ihre Errungenschaften für das kulturelle Leben in Innsbruck vergibt das Kulturamt der Stadt Innsbruck jedes Jahr mehrere Stipendien, die ihren Namen tragen. Der Startschuss für die diesjährige Bewerbungsfrist zu zwei dieser Auszeichnungen steht kurz bevor. Seit dem 03. April bietet sich bildenden KünstlerInnen und SchriftstellerInnen der Stadt Innsbruck wieder die Chance, sich für die Hilde-Zach-Kunststipendien und die Hilde-Zach-Literaturstipendien zu bewerben.

Um sowohl etablierte, als auch aufstrebende Kunstschaffende zu würdigen, sind die Stipendien in ein Literatur- und Kunststipendium sowie dazugehörige Förderstipendien unterteilt. Die ersten beiden sind mit jeweils 7.000 Euro und die zwei Förderstipendien mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Ziel dieser Unterstützungen ist es, LiteratInnen sowie bildende KünstlerInnen zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich ihrer kreativen Tätigkeit intensiv zu widmen.

„Dass unsere Alpenstadt über die Landesgrenzen hinaus als ein Zentrum für Kunst und Kultur bekannt ist, haben wir den zahlreichen Innsbrucker Kunstschaffenden zu verdanken, die durch ihre Werke ein bleibendes Kulturgut für unsere Stadt schaffen. Die Förderungen der Stadt Innsbruck sollen die KünstlerInnen und LiteratInnen der Landeshauptstadt dabei unterstützen, ihr Talent und Potential voll auszuschöpfen“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Auswahlverfahren

Voraussetzung für die Zuerkennung ist, dass der/die Künstler/in das 18. Lebensjahr vollendet hat und in Innsbruck geboren, in Innsbruck wohnhaft oder in Innsbruck dauerhaft kreativ oder künstlerisch tätig ist. Für die Förderstipendien gilt zusätzlich, dass das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet sein darf. Die Auswahl der StipendiatInnen für die Kunst- und Literaturstipendien erfolgt durch eine jeweils dreiköpfige, jährlich wechselnde Fachjury, die aus Mitgliedern der verschiedenen Bereiche einer jeweiligen Disziplin besteht. (IKM/FI)

Weitere Informationen sowie den gesamten Ausschreibungstext mit den konkreten Bedingungen unter: www.innsbruck.gv.at

Stadt Innsbruck startet Fotowettbewerb #INNstablick mit anschließender Ausstellung im Stadtarchiv/Stadtmuseum

Wie sehen die InnsbruckerInnen ihre Stadt? Ein Blick auf die soziale Plattform Instagram, unter dem Hashtag #INNstablick, wird dies ab sofort bis zum 28. Mai 2018 laufend verraten. Die Stadt Innsbruck veranstaltet nämlich in Kooperation mit dem Innsbrucker Stadtmarketing und Foto Lamprechter einen Social-Media-Fotowettbewerb. Zu gewinnen gibt es in erster Linie eine „Polaroid Pop Instant“-Kamera als Hauptpreis. Des Weiteren bietet auch die Teilnahme an der Ausstellung im Stadtarchiv/Stadtmuseum einen Anreiz für (Hobby-)FotografInnen aus Innsbruck.

„Unsere Stadt ist vielfältig und hat zahlreiche versteckte Ecken, die man oft gar nicht wahrnimmt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer übermittelt uns einen Eindruck von der Stadt“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Die besten Fotos werden von einer Jury ausgewählt und ab Mitte Juni im Stadtarchiv/Stadtmuseum öffentlich ausgestellt.

 

Ablauf

Der Instagram-Wettbewerb startet am Mittwoch, dem 28. März, und dauert bis einschließlich Montag, den 28. Mai 2018. Die Jury wählt die besten hochgeladenen Fotos auf öffentlichen Instagram Profilen aus, die unter dem Hashtag #INNstablick gepostet wurden. Sie setzt sich unter anderem aus VertreterInnen des Stadtmagistrats, dem Innsbruck Marketing, der Firma Lamprechter und des Medienpartners „6020 Stadtmagazin“ zusammen. Die nachfolgende Ausstellung wird vom Stadtarchiv/Stadtmuseum organisiert und durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind alle InnsbruckerInnen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr.

 

Neue Blickwinkel

Das Motto des Wettbewerbs – „Mein Innsbruck vor meiner Tür“ – lässt der Kreativität der Teilnehmenden viel Spielraum. „Mit diesem Fotowettbewerb gehen wir einen modernen Weg in der Bürgerbeteiligung und ermöglichen neue Blickwinkel“, ist sich Lisa Reinthaler, Bakk. Komm, als Leiterin des Referats „Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerbeteiligung und Soziale Medien“ sicher. Das Amtsblatt der Stadt Innsbruck ist seit 2016 selbst unter @innsbruck_informiert auf Instagram zu finden und freut sich wachsender Beliebtheit. Mit mehr als 1.800 FollowerInnen erreicht dieser Kanal täglich mehrere Hundert InnsbruckerInnen. (IKM/FI)

Broschüre gibt Überblick über 60 Veranstaltungen an elf Standorten

Zahlreiche Termine lassen in den kommenden Monaten die Herzen von Orgelmusik-LiebhaberInnen in Innsbruck höher schlagen: Eine Konzertreihe rückt auch 2018 wieder die Orgel als „Königin der Instrumente“ in den Mittelpunkt. Eine umfassende und informative Konzertbroschüre gibt einen Überblick über 60 Veranstaltungen an elf verschiedenen Orten bis zum 21. Dezember. Neu hinzu kommt heuer als Veranstalter die Galerie St. Barbara mit der Pfarrkirche Hall i.T. (St. Nikolaus) als Veranstaltungsort.

„Auf Innsbrucks Orgelschatz werden ganz besondere ‚Stückln‘ gespielt. Das stellt die neue Konzertreihe wieder unter Beweis“, freute sich  Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer anlässlich der Präsentation der aktuellen Broschüre: „In Innsbruck genießt die Orgelmusik einen hohen Stellenwert. Ich danke den Organisatorinnen und Organisatoren für ihr Engagement bei der Zusammenstellung des überzeugenden Programms: Steigende Besucherzahlen sind dafür die beste Bestätigung.“ Einige der Konzerte kann man bei freiem Eintritt bzw. freiwilligen Spenden genießen.

 

Programm ab sofort erhältlich

Die kostenlose Broschüre „Orgelstadt Innsbruck“ erscheint wie gewohnt in den drei Sprachen Deutsch, Englisch und Italienisch, damit auch internationale Gäste von dem Angebot profitieren. Konzertinteressierte finden darin, neben einer übersichtlichen Liste aller Konzerttermine, auch Wissenswertes über die jeweiligen Orgeln und Kirchen als historische Orte. Der Orgelfolder ist ab sofort im Kulturamt der Stadt Innsbruck, im Bürgerservice in den RathausGalerien und bei den jeweiligen VeranstalterInnen erhältlich. Zudem kann die Broschüre online auf der Website der Stadt Innsbruck unter www.innsbruck.gv.at als PDF abgerufen werden. (IKM/FI)


Auf Initiative der Stadtbücherei Innsbruck machen 13 Innsbrucker Bibliotheken im März für zwei Wochen mit verschiedenen Veranstaltungen auf sich aufmerksam. Dabei folgt alles dem Motto „Innsbrucker Büchereien kennenlernen und entdecken“. Vom 05. bis zum 17. März 2018 gibt es, bereits zum dreizehnten Mal, die Gelegenheit die Innsbrucker Büchereien als attraktive Kultur-, Freizeit- und Bildungsinstitutionen für alle Generationen zu erleben.

„Das Angebot der Innsbrucker Büchereien ist sehr vielfältig und für Menschen jeden Alters geeignet. Bei den Aktionswochen im März können sich alle vor Ort ein Bild davon machen“, spricht Innsbrucks Kulturreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ihre Einladung aus und gibt einen Ausblick auf die neue Stadtbibliothek: „Mit der Übersiedlung des Erfolgsprojekts an den neuen Standort steht für Bücher und Begegnungen ab November 2018 mehr Raum zur Verfügung.“

„Büchereien bieten die Möglichkeit, Treffpunkte für alle Generationen zu sein. Hier finden das ganze Jahr über Lesungen, AutorInnengespräche, Integrationsprojekte, Spielenachmittage und Schulveranstaltungen statt“, betonen Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr und Mag.a Christina Krenmayr, die Leiterin der Innsbrucker Stadtbücherei: „Wir sind darüber hinaus froh, dass die Vernetzung und Zusammenarbeit der Stadtteilbüchereien durch INNSBOOK so gut angenommen wird.“ Mit diesem Angebot können KundInnen der Bibliotheken seit 2015 mit einem Leseausweis in zehn verschiedenen Büchereien Medien ausleihen.

 

„Die Dreizehn“ – das Programm

Der Bogen der Veranstaltungen von 05. bis 17. März reicht von einem Diskussionsabend zum Thema „Tirol – ein Klischee?“ in der Stadtbücherei Innsbruck bis zu einem Vortrag über Erzherzog Ferdinand in der Bücherei Saggen. Der Internationale Frauentag wird in der AK-Bibliothek und in der AEP Frauenbibliothek literarisch gefeiert, die Bibliothek St. Paulus präsentiert die Mundartdichterin Lilo Galley. In der Bücherei Allerheiligen und in der Bücherei Mühlau werden Märchen erzählt, die Bücherei Hungerburg bietet ein Schattentheater mit dem Theater Bredouille, in der Bücherei der Pfarre Hötting gibt es Erzähltheater über Urlaub machende Wölfe. Historische Sammlungen über Innsbruck in der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol sowie die Handpuppenbühne „Buntes Puppenkarussell“ in der Bücherei Arzl sowie ein Poetry Slam in der Öffentlichen Bücherei Ursulinen runden das vielfältige Veranstaltungsprogramm ab. Detailinfos finden sich unter https://stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

 

Die neue Innsbrucker Stadtbücherei und die Stadtteilbibliotheken 

Im Jänner 2016 wurden im Gemeinderat die Weichen für die Übersiedlung der Bibliothek in das Pema II Gebäude in der Amraser Straße 2 gestellt. Die neue Stadtbibliothek wird im November 2018 eröffnet. Die Einrichtung erfolgt entsprechend dem neuen, modernen Bibliothekskonzept, das sich an internationalen Bibliotheksstandards orientiert. Im neuen Konzept ist die Bibliothek ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt für alle Generationen und ein öffentliches Wohnzimmer mit sehr viel Aufenthaltsqualität. Die neue Stadtbibliothek wird von derzeit 52.000 Medien auf bis zu 150.000 Medien im Laufe der nächsten Jahre anwachsen.

Die Stadtteilbüchereien werden mit einer jährlichen Subvention in der Höhe von über 90.000 Euro ausgestattet. Dieser Betrag fließt in den Ankauf von aktuellen Medien, die Durchführung von Veranstaltungen und den laufenden Büchereibetrieb. Insgesamt verfügen die Innsbrucker Büchereien über 185.000 Medien und verzeichnen rund 770.000 Entlehnungen pro Jahr. In den Stadtteilbüchereien sind insgesamt 75 ehrenamtliche MitarbeiterInnen tätig.

 

Zahlen zur Stadtbücherei

·         109.780 BesucherInnen im Jahr 2017

·         58.000 Medien (inkl. digitale Medien)

·         337.000 Entlehnungen im Jahr 2017

·         122 Veranstaltungen

(IKM)

Vorfreude auf den Ferienspaß

In den Osterferien ist es wieder soweit: der Ferienzug fährt los und nimmt Kinder und Jugendliche zwischen vier bis 14 Jahren mit auf eine spannende Reise. Action, Kultur, Wissenschaft und Sport stehen auf dem „Fahrplan“ und stellen sicher, dass in den Ferien keine Langeweile aufkommt. Vom 24. März bis zum 03. April wird an insgesamt 80 Veranstaltungsterminen ein buntes Programm geboten, welches Abenteuer wie eine Geisternacht im Rathaus oder die Brennerbasistunnel Erlebniswelt beinhaltet.„Der Ferienzug ist nicht nur eine erlebnisreiche Abwechslung zum Kindergarten- und Schulalltag für die Kinder und Jugendlichen, sondern unterstützt auch Eltern mit der Betreuung in der Ferienzeit. Wie sehr dieses Angebot geschätzt wird zeigen mehr als 30 erfolgreiche Jahre Ferienzug“, zeigt sich Vizebürgermeister Christoph Kaufmann von der Veranstaltungsreihe begeistert.

 

Ab heute anmelden

Ab dem heutigen Montag, 12. März, kann wieder im Programm des Osterferienzuges geschmökert werden. Die Programmhefte werden allen Kindern zwischen vier und 14 Jahren in Innsbruck Stadt nach Hause zugesendet und liegen unter anderem auch beim Bürgerservice in den RathausGalerien, im Infoeck und in den Bezirken Innsbruck Land bei den Gemeindeämtern auf. (IKM/FI)

Weitere Infos unter: www.junges-innsbruck.at

 

Die Stadt Innsbruck fördert mit der Kunst- und Kulturinnovationsförderung „stadt_potenziale“ jährlich Projekte aus der freien Innsbrucker Kulturszene, die innovativ und qualitätsvoll wichtige Aspekte und Fragen des heutigen städtischen Lebens bearbeiten. Für das Jahr 2018 werden für die „stadt_potenziale“ insgesamt 70.000 Euro als Gesamtpreis verliehen. Am 07. Februar wählte eine unabhängige Jury aus 31 Einreichungen insgesamt elf Projekte aus, die sich die Gesamtdotierung teilen.

„Unsere Stadt inspiriert Künstlerinnen und Künstler immer wieder zu neuen Einfällen, die sich künstlerisch umsetzen lassen. Ich freue mich über die Vielzahl an Einreichungen und danke Ihnen sehr für Ihre kreativen Ideen“, gratulierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer den PreisträgerInnen: „Ganz besonders schätze ich dabei immer Ihre unterschiedlichen, auch gesellschaftskritischen Blickwinkel und Herangehensweisen, die Innsbruck insgesamt als lebendigen Kultur- und Lebensraum in all seinen Facetten darstellen.“

 

Künstlerische Ideen gefördert

Die unabhängige, jährlich wechselnde und überregional besetzte Fachjury setzte sich heuer aus Petja Dimitrova (Bildende Künstlerin), Michaela Senn (Schauspielerin, Regisseurin) und Stefan Bidner (Kurator, Musiker) zusammen und wurde von der „baettlegroup for art“ ausgewählt. Gefördert werden heuer elf Projekte aus den Sparten Musik, Medien, Theater, Performance und Fotografie.

Diese Projekte werden im Laufe der kommenden zwei Jahre in Innsbruck umgesetzt:

  • Literaturclub Cognac & Biskotten: „Wunder?“
  • Kunstverein Sabotage: „FAR a DAY“
  • Hans-Jürgen Poetz: „3.5.1945“
  • Andreas Stecher: „Für HXw (gr. Echo)“
  • Spielraum für alle: „Experimentierflächen als Stadtpotenzial“
  • Kulturverein Contrapunkt: „Reclaim your club!“
  • Soliarts: Dokumentation „Auf den Straßen Innsbrucks“
  • Nicole Weniger: „vulkano“
  • Carolin Vonbank und Emad Husso: „Warten¹Warten“
  • aut.architektur und tirol: „Der Frachtenbahnhof als städtisches Potenzial“
  • Daniel Jarosch, Stephan Pirker, Kata Hinterlechner: „Herz aus Stein“

 

Das Konzept der stadt_potenziale

Die Förderung richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende der freien Szene und ist speziell auf zeitgenössische Arbeiten ausgerichtet. Es werden Projekte gefördert, die sich mit dem Thema Stadt im Allgemeinen und mit Innsbruck im Besonderen beschäftigen. Eine unabhängige, jährlich wechselnde Fachjury entscheidet in einer öffentlich zugänglichen Jurysitzung über die Auswahl der Projekte. Weitere Informationen und alle Siegerprojekte im Detail unter www.innsbruck.gv.at (Bildung/Kultur > Preise/Stipendien > stadt_potenziale).  (IKM)

Die Tiroler Landeshauptstadt verfügt über eine facettenreiche Kunst- und Kulturszene, die Kunstinteressierte wie -schaffende gleichermaßen anzieht. Dies trifft auch auf Marianna Christofides aus Zypern zu. Sie wurde im Rahmen des internationalen Fellowship-Programmes für Kunst und Theorie 2017/18 für das Stipendium für das Künstlerhaus Büchsenhausen ausgewählt.

Die Stadt Innsbruck unterstützt das Programm seit 2005 mit einem jährlichen Arbeitsstipendium in der Höhe von 4.000 Euro, 2014 wurde die Förderung auf 5.000 Euro erhöht. Die entsprechende Urkunde erhielt die Stipendiatin bei einem Besuch im Innsbrucker Rathaus von Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer. Lea Stoll vom Künstlerhaus Büchsenhausen war in Vertretung des Geschäfts- und Programmleiters Andrei Siclodi ebenso anwesend wie Referatsleiterin Mag.Natalie Pedevilla (Bildende Kunst und Kulturprojekte).

„Als Unterstützerin der Kultur kann die Stadt einen finanziellen Beitrag leisten. Diesen zu nutzen und etwas daraus zu machen, liegt allerdings in den Händen der Künstlerinnen und Künstler selbst“, erklärte die Bürgermeisterin beim Aufeinandertreffen und wünschte der Stipendiatin viel Erfolg sowie inspirierende Momente in der Alpenstadt. Im Gespräch zeigte sich Marianna Christofides vor allem von der alpin-urbanen Lage Innsbrucks, den interessanten Begegnungen und der Tiroler Kulturszene begeistert.

 

Looking Against the Grain – The Hiatus of Uncertainty (Working Title) 

Derzeit arbeitet Marianna Christofides an einem Langzeitvorhaben, welches das unheimliche Gefühl des Schreckens angesichts der Tatsache, dass alles um uns herum sukzessive jeglicher Vernunft beraubt wird und langsam außer Kontrolle gerät, untersucht. Während ihres Fellowships in Büchsenhausen beschäftigt sich Marianna Christofides zudem mit einer „Anthologie der Augenblicke des Verschließens“ und spürt dabei den „herumirrenden“ Manifestationen der Unsicherheit nach, deren verschiedenen Formen und unterschiedlichen Qualitäten.

Außerdem arbeitet sie an der Collagierung, Neuordnung und der subtilen Inszenierung des gesammelten (aufgenommenen und archivierten) Film-, Klang-, Schrift- und Objektmaterials, um unterschiedliche Konstellationen sowie deren Fähigkeiten und Grenzen auszuloten.

 

Die Künstlerin im Fokus

Marianna Christofides stammt aus Zypern und lebt in Berlin. In ihren Filmessays und filmischen Installationen interessiert sie sich für das Nebeneinander geologischer und sozio-historischer Narrative sowie den Gebrauch bzw. Missbrauch des Naturbegriffs als Rechtfertigung für kulturelle Kontingenz.

Seit 2009 stellt die Künstlerin international intensiv aus. Ihre Filme wurden bereits auf vielen namhaften Filmfestivals in Europa gezeigt. Im Jahr 2011 vertrat sie beispielsweise gemeinsam mit Elizabeth Hoak-Doering Zypern auf der 54. Biennale in Venedig.

Jüngste Einzelausstellungen: Parkfield Studies, Temporary Gallery, Köln (2017), Shelter Cove, Annaelle Gallery, Stockholm (2016), und Prennial Limbo, waterside contemporary, London (2016).

Jüngste Ausstellungsbeteiligungen: Viaggio in Sicilia, Archäologisches Museum Salinas, Palermo (2017), Dejima. Concepts of In- and Exclusion, GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen (2017), und Terra Mediterranea: In Action, Nicosia Municipal Arts Centre, Nicosia (2017), Uncertain States. Artistic strategies in States of Emergency/Uncertain States, und Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen, Akademie der Künste Berlin (2016).

Details: www.mariannachristofides.com

 

Förderung der Kunst durch das Stipendium Büchsenhausen

Das Internationale Fellowship-Programm für Kunst und Theorie findet seit dem Frühjahr 2003 im Künstlerhaus Büchsenhausen statt. Hinter dem Programm steckt die Idee, vor Ort einen Produktions- und Diskussionskontext zu bewirken, in dem KünstlerInnen und TheoretikerInnen überregionale Kunst- und Gesellschaftsdiskurse mit lokalen Themen in Zusammenhang bringen und reflektieren. Gleichzeitig wird die Möglichkeit eines künstlerischen Experimentierlabors gewahrt, wodurch Neues ausprobiert werden kann.

Die von einer Fachjury ausgewählten „Fellows“ kommen für ein bis zwei Semester nach Büchsenhausen, um an ihren eingereichten Projekten zu arbeiten und diesen Prozess in öffentlichen Veranstaltungen diskursiv zu begleiten.

Die Ausschreibung erfolgt direkt über das Künstlerhaus Büchsenhausen. Bildende KünstlerInnen, KritikerInnen, MedienkünstlerInnen, TheoretikerInnen und KuratorInnen können sich mit Projektvorschlägen während der ausgeschriebenen Einreichfrist direkt im Künstlerhaus Büchsenhausen bewerben. Anschließend entscheidet eine vom Künstlerhaus Büchsenhausen gewählte Fachjury über die Vergabe. (IKM)

Ann-Kathrin Ast (Hauptstipendium) und Martin Fritz (Förderstipendium) heißen die PreisträgerInnen des Hilde Zach-Literaturstipendiums 2017. Seit 2008 vergibt die Stadt Innsbruck dieses Stipendium jährlich im Gesamtumfang von 10.000 Euro. Seit 2013 trägt der Preis in Anerkennung und Erinnerung an Innsbrucks ehemalige Bürgermeisterin Hilde Zach ihren Namen.

„Ich freue mich, dass wir Sie bei Ihrer kreativen Tätigkeit und auf Ihrem Weg unterstützen können“, gratulierte GRin Dr. Patrizia Moser (Vorsitzende des Kulturausschusses) den PreisträgerInnen in Vertretung von Bürgermeisterin Mag.aChristine Oppitz-Plörer am 08. November: „Die Stadt Innsbruck fördert mit diesem Stipendium Innsbrucker Schriftstellerinnen und Schriftsteller und ermöglicht es ihnen, sich noch intensiver ihrer Arbeit zu widmen.“

Großes Potenzial ausgezeichnet

Über die Vergabe der Fördergelder (Hauptstipendium 7.000 Euro bzw. Förderstipendium 3.000 Euro) entschied eine Fachjury, bestehend aus Mag.a Susanne Gurschler (Journalistin/Autorin), Cornelius Hell (Autor, Übersetzer, Journalist) und Dr. Christian Josef Schacherreiter (Germanist, Autor, Literaturkritiker). Ihre einhellige Meinung zu den PreisträgerInnen lautet: „Ann-Kathrin Asts Texte haben eine spezifische Form, sind spannend und von hoher Eigenständigkeit. Mit wenigen Worten erzielt sie große Effekte. Bei der Lektüre hat man das Gefühl, als ob Blitze durch den Kopf gingen. Die Autorin zeigt großes Potenzial und ist daher eine würdige Preisträgerin.“ Martin Fritz‘ Drama ‚EMMA‘ greife laut Urteil der Jury „ein wichtiges Zeitthema auf. Es ist intelligent konstruiert, gleichzeitig amüsant und humorvoll.“

Die PreisträgerInnen

Ann-Kathrin Ast ist 1986 in Speyer (D) geboren und lebt in Innsbruck. Nach einem Violoncellostudium (Musikhochschule Mannheim) und einem Master in Speech Communication and Rhetoric (Universität Regensburg) legt sie ihren künstlerischen Schwerpunkt auf die Literatur: Sie schreibt Lyrik, Prosa und Szenisches und veröffentlichte in zahlreichen Anthologien (Lyrik von Jetzt 3, Wallstein Verlag 2015). Lesungen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Belgien und der Türkei. Texte von ihr sind ins Französische und Türkische übersetzt. 2017 erhielt sie Arbeitsstipendien der österreichischen Bundesregierung und des Landes Tirol, ein Stipendium für das Künstlerhaus Edenkoben und ist Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung.

Martin Fritz ist 1982 in Rum bei Innsbruck geboren und lebt in Innsbruck. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Deutschen Philologie in Innsbruck. Gründungsmitglied der ersten Innsbrucker Lesebühne Text ohne Reiter (2007-2015), seit 2012 GAV-Mitglied. Diverse Preise und Stipendien (darunter Literaturpreis Wortlaut von Radio FM4 2009, Rauriser Förderungspreis 2010, Großes Literaturstipendium des Landes Tirol 2013/2014), Veröffentlichung in Anthologien und Zeitschriften sowie intrinische süßigkeit (Lyrik, Berger Verlag 2013). Diverse dramatische Texte/Arbeiten fürs Theater. Weitere Informationen im Blog unter http://assotsiationsklimbim.twoday.net (IKM/AS)

Bisherige StipendiatInnen

2016    Carolina Schutti, Isabella Krainer (Förderstipendium)

2015    Händl Klaus, Robert Prosser (Förderstipendium)

2014    Bernhard Kathan, Ursula Scheidle (Förderstipendium)

2013    Irene Prugger, Hans Platzgumer (Förderstipendium)

2012    Helmut Schiestl, Stefan Abermann (Förderstipendium)

2011    Christoph W. Bauer, Martin Fritz (Förderstipendium)

2010    Heinz D. Heisl, Carolina Schutti (Förderstipendium)

2009    Alois Hotschnig, Markus Köhle (Förderstipendium)

2008    Barbara Hundegger, Kerstin I. Mayr (Förderstipendium)

(IKM)

Die Kunst- und Architekturschule „bilding“ für Kinder und Jugendliche und das Zentrum für Jugendarbeit z6 sind heuer die Preisträger des Arthur-Haidl-Preises der Stadt Innsbruck. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

„Wir holen mit dem Arthur-Haidl-Preis Kulturschaffende und Projekte aus den Bereichen Jugend, Bildung und Traditionspflege vor den Vorhang“, gratulierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer den Preisträgern anlässlich des Festaktes am 31. Oktober im Bürgersaal: „Die kreativen und umtriebigen Köpfe, die hinter den Ideen stecken, erhalten mit diesem Preis eine verdiente Würdigung und eine breitere Aufmerksamkeit. Hervorzuheben ist bei beiden heuer ausgezeichneten Projekten ihr Fokus auf die Jugend und der niederschwellige Zugang. Sie haben sich schon seit Jahren bewährt und sind bereits zu einer Institution geworden.“

Die Preisträger 2017 wurden von der Jury – bestehend aus Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas, Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr und dem Rektor der Leopold-Franzens-Universität, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Tilmann Märk – ausgewählt.

Zu den Preisträgern

Die Kunst- und Architekturschule bilding ist ein österreichweit einzigartiger kreativer Freiraum, in dem Kinder und Jugendliche von vier bis 19 Jahren dabei unterstützt werden, ihre kreativen Interessen, Fähigkeiten und Talente zu entdecken und nachhaltig weiter zu entwickeln. Dabei ist ein barrierefreier Zugang für alle, unabhängig von sozialen oder kulturellen Hintergründen wichtig. Die Teilnahme an den aufbauenden Angeboten ist daher kostenfrei. Die Programmstruktur setzt sich aus diesen wesentlichen Punkten zusammen – aufbauende Werkstättenprojekte, ergänzende Projekte zu Kunst und Architektur, Kunst- und Architekturvermittlung in Schulen und Kindergärten, mehrjährige Sonderprojekte, spezifische Integrationsprogramme über Kunst und Architektur, Kooperationsprojekte und Publikationen.

 

 

Arthur-Haidl-Preisträger 2017 (v.l.): Die Jurymitglieder Magistratsdirektor Bernhard Holas und Rektor Tilmann Märk, Elfi Oblasser (Jugendzentrum Z6), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Desiré Tchuenteu Poka (Jugendzentrum Z6) und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.Das Zentrum für Jugendarbeit z6 begeistert Jugendliche mit seinem vielfältigen Programm – Kochen, HIP-HOP-Café, Jugendcafé Marhaba.R., Deutschkursen, Radio z6, Tonstudio, bedarfsorientierte Lernnachhilfe, Ausstellungen, Breakdance, Jamsessions, Graffiti- oder Siebdruckworkshops und einer großen Disko, in der DJ – Techniken erlernt und geprobt werden können, aber auch Sportangebote, wie etwa Fußball, Streetball oder Kampfsporttraining. Die Talente werden gefördert und sie werden als ProduzentInnen von Kunst bzw. Kultur wahrgenommen. Wichtig ist ihnen die Stärkung des Selbstbewusstseins von Jugendlichen. Sie sind bemüht mehrsprachig zu arbeiten (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch), teilweise werden die Sprachfähigkeiten der Jugendlichen genutzt. Mit der Arbeit werden täglich zwischen 40 und 100 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 21 Jahren mit sehr unterschiedlichem sozialem, religiösem und ethnischem Hintergrund erreicht. Alle Angebote, von Kultur- und Kunstprojekten über Sport bis hin zur Beratung und Begleitung sind niederschwellig zugänglich, bedürfen weder einer Anmeldung noch einer verbindlichen Teilnahme, noch sind sie mit Kosten verbunden.

 

Arthur-Haidl-Preis allgemein

Der Preis wurde im Jahr 2004 von Dr.in Roswitha Stiegner, Tochter des ehemaligen Innsbrucker Vizebürgermeisters Reg.-Rat Arthur Haidl, gestiftet und erstmals vergeben. Arthur Haidl war von 1956 bis 1959 Gemeinderat, von 1959 bis 1971 amtsführender Stadtrat und von 1971 bis 1977 Vizebürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck. In seiner Funktion als Landesjugendreferent war ihm die Schaffung von jugendgerechten Einrichtungen ein besonderes Anliegen.

Als Stifterin legte Roswitha Stiegner fest, dass der „Arthur-Haidl-Preis“ in Andenken an ihren Vater ausschließlich auf Projekte und Initiativen in den Bereichen Kultur, Jugend, Traditionspflege, Bildung und Geisteswissenschaften abzielt. Voraussetzung für die Preiswürdigkeit von eingereichten Projekten und Initiativen ist, dass diese zum Wohl und Ansehen der Stadt Innsbruck sowie Tirols einen außerordentlichen Beitrag leisten.

Die Stiftung umfasste eine Schenkung in der Höhe von 250.000 Euro, die von der Stadt Innsbruck zinsengünstig angelegt wurde. Die Zinsen dienten bis in das Jahr 2013 als jährliches Preisgeld von 9.000 Euro. Im Jahr 2014 lief diese Veranlagung aus. Seit 2015 beträgt die Fördersumme 10.000 Euro und wird seither alle zwei Jahre vergeben.

Um den „Arthur-Haidl-Preis der Stadt Innsbruck“ können sich Einzelpersonen, aber auch juristische Personen bewerben (z.B. Vereine, Initiativen mit weitreichendem Wirkungskreis o.ä.). Einzelpersonen dürfen das 33. Lebensjahr zum Zeitpunkt des Einreichschlusses noch nicht vollendet haben. Sie müssen EU-Staatsbürger sein und ihren ordentlichen Wohnsitz seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen im Gemeindegebiet der Stadt Innsbruck oder seit mindestens zehn Jahren im Gebiet von Tirol (Nord-, Süd- und Osttirol) haben. Vereine, Initiativen u. ä. können ab ihrem dritten Bestandsjahr Projekte oder Vorhaben zur Einreichung bringen. Die Einreichung für einen Dritten / eine Dritte ist möglich.

Bisherige PreisträgerInnen

2004    Thomas Schafferer

2005    Roland Maurmair

2006    Florian Hackspiel

2007    Stefan Alois Schwarzenberger

2008    Verein Jugendland

2009    „Junge Uni Innsbruck“

2010    „Junge Solisten am Podium“/ Tiroler Kammerorchester „InnStrumenti“

2011    „Sprachinsel – Forum für interkulturelles Lernen“

2012    „Die Bäckerei-Kulturbackstube“ / „Free Beat Company“

2013    Verein „Akademie St. Blasius“ / Laila Alina Reischer

2014    kein Preis vergeben

2015    „kNH – Kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige“ / „DyME – Dynamics for Multilingualism with English“

2016    kein Preis vergeben

Nach einer wunderschönen Messe in der Jesuitenkirche, die zum Nachdenken angeregt hat, fand die jährliche Bundesversammlung der Tiroler Schützenkompanien im Congress Innsbruck statt.

“Als Bürgermeisterin freut es mich besonders, dass Innsbruck Gastgeberin für diese große Versammlung sein darf. Viele persönliche Begegnungen gab es für mich im Zuge der diesjährigen Bundesversammlung. Besonders interessant war das Gespräch mit Ehrenlandeskommandant Mjr. Dr. Otto Sarnthein. Eine wirklich beeindruckende Persönlichkeit!”, so Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Erfolgreiches Team wiedergewählt

“Mein großer Dank gilt heute besonders dem wiedergewählten Team rund um Landeskommandant Mjr. Fritz Tiefenthaler, aber auch allen Schützen und Marketenderinnen, die sich für die Tradition, Gemeinschaft und Jugendarbeit einsetzen. Diese vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft und die Zukunft unseres Landes!”, bedankt sich die Bürgermeisterin.