Moderner Bürgerservice auf ganzer Linie

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Erste Anlaufstelle im Rathaus wurde modernisiert

„Kommunikation auf Augenhöhe“ ist ein Leitspruch, der im Stadtmagistrat gelebt wird. Durch den Umbau des Bürgerservices lässt dieser sich zukünftig noch leichter umsetzen. Heute wurde die neugestaltete Servicestelle in den RathausGalerien offiziell eröffnet.

„Der Bürgerservice ist für viele die erste Anlaufstelle im Rathaus. Durch die Modernisierung gehen wir mit der Zeit und schaffen eine angenehme Atmosphäre für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen in der Servicestelle“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Für die Planung des neuen Bürgerservice wurden neben ExpertInnen und Best-Practice-Beispielen auch VertreterInnen von Seniorenorganisationen herangezogen und eingebunden. „Ältere Menschen sind ein großer Teil des Klientels im Bürgerservice. Das liegt unter anderem daran, dass der Seniorenausweis hier ausgestellt wird“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und geht ins Detail: „Alle Generationen sollen sich im neuen Bürgerservice wohl und gut beraten fühlen. Die Rahmenbedingungen dafür wurden nun geschaffen.“

 

Testlauf für weitere Neuerungen

Der neue Bürgerservice übernimmt neben den gewohnten Aufgaben nun eine zusätzliche: Er dient ab sofort als Testumgebung für mögliche andere Bereiche im Rathaus. „Wenn sich die Gestaltung der Wartesituation bewährt, wird sie auch bei anderen Ämtern, bei denen es zu Wartezeiten kommen kann, Anwendung finden“, erläutert der Magistratsdirektor.

 

Mehr als 140.000 Kontakte

Die Ausstellung von Anrainer-Parkkarten, Seniorenausweisen und Bürgerkarten fällt ebenso in das Aufgabenfeld der Bürgerservice-Mitarbeiterinnen wie Auskünfte zu richtigen AnsprechpartnerInnen im Rathaus. „Wir fungieren als Schnittstelle zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den vielen Dienststellen im Haus“, erklärt Sabine Kröß-Tunner, Leiterin des Referats Bürgerservice und Fundwesen. Im vergangenen Jahr kümmerten sie und ihr Team sich um mehr als 140.000 Anliegen. (IKM)

Rückblick: Gesundheitstage für SeniorInnen

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In den RathausGalerien finden Aktionstage für SeniorInnen statt

Mit den Gesundheitstagen in den RathausGalerien bot das Referat „Frauen und Generationen“ heuer erneut ein kostenloses und niederschwelliges Serviceangebot an, welches sich speziell an SeniorInnen richtet. Unter dem Motto „Vorsorgen ist besser als Heilen“ stand der Auftakt am gestrigen Mittwoch. Heute von 09:00 bis 16:00 Uhr stand die zweite Etappe auf dem Plan.

„Die Gesundheit der Innsbrucker Seniorinnen und Senioren ist mir ein großes Anliegen. Als Seniorenreferent lade ich alle ein, dieses niederschwellige Angebot in den RathausGalerien zu nutzen“ erklärt der ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, als er selbst in der Gesundheitsstraße zum Blutabnehmen Platz nimmt. „Mit den Gesundheitstagen bieten wir die Möglichkeit, ganz spontan und unkompliziert – sozusagen im Vorbeigehen – ein paar Minuten in persönliche Gesundheit und Vorsorge zu investieren“, fasst Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer zusammen.

BesucherInnen bot sich die Gelegenheit, hilfreiche Gesundheits-Tipps zu erfahren. (IKM/FI)

Gesundheitstage für SeniorInnen

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Aktionstage finden ab morgen in den RathausGalerien statt

Mit den Gesundheitstagen in den Rathaus Galerien bietet das Referat „Frauen und Generationen“ der Stadt Innsbruck heuer erneut ein kostenloses und niederschwelliges Serviceangebot für SeniorInnen an. Unter dem Motto „Vorsorgen ist besser als Heilen“ gibt es am Mittwoch und Donnerstag (11. und 12. April) von 09:00 bis 16:00 Uhr ausreichend Gelegenheit, sich über das Thema Gesundheit zu informieren. Zahlreiche ÄrztInnen sowie Gesundheits-ExpertInnen geben nicht nur wertvolle Tipps, sondern führen auch einfache Vorsorgeuntersuchungen durch. Wieder dabei ist die Gesundheitsstraße von „avomed“, in der Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker, Größe und Gewicht ermittelt und im anschließenden ärztlichen Gespräch sowohl die Risiken als auch daraus resultierende Empfehlungen aufgezeigt werden.

„Die Gesundheit der Innsbrucker Seniorinnen und Senioren ist mir ein großes Anliegen“, erklärt der ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und ergänzt: „Als Seniorenreferent lade ich alle ein, dieses niederschwellige Angebot in den RathausGalerien zu nutzen. Mit den Gesundheitstagen bieten wir die Möglichkeit, ganz spontan und unkompliziert – sozusagen im Vorbeigehen – ein paar Minuten in persönliche Gesundheit und Vorsorge zu investieren.“

Das Angebot umfasst vielseitige Informationsangebote, von der Aufklärung über das Risiko eines Herzinfarkts und ernährungsmedizinische Beratung über Prostatakrebs-Früherkennung mittels Blutabnahme bis hin zu Hör-Checks und Beratung.

 

Weitere Informationen

Stadt Innsbruck, Frauen und Generationen
Referatsleiterin: Mag.a Uschi Klee
Tel: +43 513 5360 4204
post.frauen.generationen@innsbruck.gv.at

(IKM/FI)

Ein filmreifes Leben

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Wilhelmine Seeber feierte 100. Geburtstag

Die Feier der hundertjährigen Wilhelmine Seeber fand weder bei ihr Zuhause noch in einem Seniorenheim statt. Die Geburtstagsgesellschaft versammelte sich im Gasthaus Goldenes Dachl in der Altstadt, jenem Lokal in dem die rüstige Seniorin seit 30 Jahren beinahe täglich anzutreffen ist. „Dass Sie sich heute Zeit für mich nehmen, ehrt mich sehr“, begrüßte das Geburtstagskind Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und fügte hinzu: „Ich freue mich so, mir kommen fast die Tränen.“

 

Der Lebensweg einer starken Frau

Aufgewachsen in einem Heim, zählte Wilhelmine Seeber in der Schule stets zu den Klassenbesten. Sie arbeitete als Dienstmädchen, später als Vorarbeiterin in einer Teigwarenfabrik. Diese räumte sie am Wochenende auf, um sich ihre Fortbildung finanzieren zu können. Ihr Fleiß zahlte sich aus, denn aufgrund ihrer Fertigkeiten erlangte sie eine Stelle bei der Tiroler Tageszeitung. Während des Krieges verschlug es Wilhelmine Seeber nach Brüssel, Mailand und Verona. Auf dem Rückweg nach Innsbruck wurde sie am Brenner ohne entsprechende Papiere abgewiesen. Daraufhin kam sie bei Südtiroler Bauern unter, half bei der Kinderbetreuung und flickte Socken. Den Grenzübergang am Brennerpass überquerte sie letztendlich versteckt in einem Viehwagen. Zurück in Innsbruck musste sie allerdings feststellen, dass ihre Wohnung längst von anderen bewohnt wurde. „Sie erzählen Innsbrucker Geschichte“, kommentierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Ihr Leben sollte verfilmt werden.“

 

Gemeinsam durch schwere und schöne Jahre

Ihren inzwischen verstorbenen Mann lernte Seeber 1938 kennen, 1940 wurde geheiratet. Die darauffolgenden Jahre waren nicht leicht: Ihr Mann wurde eingezogen und Wilhelmine Seeber wusste jahrelang nicht, ob sie sich jemals wieder sehen würden. Nach dem Krieg erlebten die beiden allerdings noch viele schöne Jahre. Ihre gemeinsame Leidenschaft war unter anderem das Motorradfahren. Gemeinsam befuhren sie sogar den Großglockner. „Ich sehe meinen Mann wieder, ansonsten ginge er mir ab“, erklärte die Jubilarin und beeindruckte das Innsbrucker Stadtoberhaupt mit dieser Lebensweisheit: „Sie sind ein unglaublich positiver Mensch“, stellte diese fest. (IKM)

Älterwerden in der gewohnten Umgebung ermöglichen!

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Die Gruppe der SeniorInnen über 60 Jahren wird in den nächsten 10 Jahren deutlich wachsen. Ein erhöhter Pflegebedarf im Vergleich zu heute ist damit absehbar, der auch organisiert sein will. Die beste „Lösung“ in der Pflege ist nicht eine staatliche, sondern eine im Familienverband.  Dennoch wird es für beide Fälle der Unterstützung der öffentlichen Hand bedürfen.

In unserem Verständnis für eine verantwortungsvolle Politik benötigt es ein Bündel an Maßnahmen von Bund, Land und Gemeinden, um den Seniorinnen und Senioren so lange wie möglich ein Älterwerden im eigenen Zuhause zu ermöglichen. In der Stadt haben wir daher zahlreiche Anstrengungen unternommen, wie etwa die von mir initiierte Förderung zum barrierefreien Umbau der Nasszellen oder den massiven Ausbau der mobilen Pflege.

Innsbrucks Seniorinnen und Senioren liegen uns am Herzen, weshalb wir auch in Zukunft alles daransetzen werden, die Möglichkeiten des Älterwerdens in der gewohnten Umgebung auszubauen. (FI)

Ihre Gemeinderätin Gerda Springer, Für Innsbruck Seniorensprecherin

Bürgermeisterin gratuliert 24 Hochzeitspaaren zu ihrem goldenen und diamantenen Ehrentag

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Mehrmals im Jahr würdigt die Stadt Innsbruck ganz besondere Ehepaare – und zwar jene, die bereits 50 bzw. 60 Jahre miteinander verheiratet sind und damit ihre Goldene bzw. Diamantene Hochzeit feiern. Neun Diamantene und 15 Goldene Hochzeitspaare folgten vor kurzem der Einladung der Stadt Innsbruck anlässlich ihrer Hochzeitsjubiläen in die Ursulinensäle.

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer gratulierte den Ehepaaren herzlich: „Sie alle, die Sie hier heute so zahlreich erschienen sind, können sich als Vorbilder für die junge Generation sehen. 50 bzw. 60 gemeinsame Ehejahre sind bewundernswert. Ich wünsche Ihnen noch viele weitere schöne Jahre miteinander.“

Nach den offiziellen Feierlichkeiten sowie einigen Erinnerungsfotos ließen die Gäste den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen sowie anregender Harfenmusik ausklingen.

 

Langjährige Ehen sind keine Seltenheit

Lange verheiratet zu sein, ist in der Tiroler Landeshauptstadt nicht unüblich: In Innsbruck feierten im vergangenen Jahr insgesamt 286 Goldene Hochzeitspaare und 92 Diamantene Hochzeitspaare ihre Jubiläen. 28 Paare feiern ihre Eiserne Hochzeit (65 Jahre) und 15 Paare ihre Steinerne Hochzeit (67 ½ Jahre). Vier Paare durften ihre Gnadenhochzeit nach 70 Jahren Ehe feierlich begehen und zwei Paare feierten sogar ihre Kronjuwelenhochzeit mit 75 Jahren Bund der Ehe. (IKM)

Gratulation zu drei dreistelligen Geburtstagen

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Drei ganz besonderen Jubilarinnen durfte Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer Anfang Februar einen Besuch abstatten. Die drei Damen haben drei sehr unterschiedliche Lebensgeschichten, jedoch eines gemeinsam: sie feierten vor Kurzem ihren dreistelligen Geburtstag. Frieda Draxl wurde 100 Jahre alt, Maria Schwandtner 103 und Emilie Unterberger 105 Jahre. Sie ist somit die älteste Innsbruckerin.

 

100. Geburtstag

Von Frau Bürgermeisterin nach ihrer Lebensgeschichte gefragt, machte sich Frieda Draxl daran alte Fotos zusammenzusuchen und antwortete: „Da gibt es allerhand zu erzählen.“ Viele Jahre lang war der Mittelpunkt ihres Lebens Scharnitz. Dort wuchs sie auf und half ihren Eltern in der Landwirtschaft. Auch ihren Ehemann, mit dem sie vier Töchter bekam, lernte sie dort kennen und lieben. Weitere Stationen in ihrem Leben führten die Familie anschließend nach Hall und Innsbruck. Heute lebt die rüstige Seniorin alleine in ihren eigenen vier Wänden. Unterstützung erhält sie von ihrer Familie, dem Sozial- und Pflegedienst sowie dem Innsbrucker Menu Service. 

Auf die Feststellung von Innsbrucks Bürgermeisterin: „Sie wissen wirklich alles“, entgegnete Frieda Draxl mit einem Schmunzeln: „Ja, alles.“ Den Grund für ihr umfangreiches Wissen lieferte Frieda Draxl im Gespräch gleich mit: „Das Wissen, das mich interessiert hat, habe ich behalten. Dazu zählen vor allem die Geschichten meiner Verwandtschaft.“

„Jetzt bin ich 100 Jahre alt und kann einfach nicht begreifen, wo die Zeit hin ist“, fuhr die Jubilarin fort und erklärte: „Ich bin alt und ein Methusalem. Ein paar Jahre möchte ich allerdings noch schaffen.“ Bei der Verabschiedung versprach Frau Bürgermeisterin nächstes Jahr wiederzukommen und bedankte sich für die „sehr interessante Geschichtsstunde“.

 

103. Geburtstag

„Es freut mich sehr, Sie heute bei guter Gesundheit und mit Ihrem unvergleichlichen Humor anzutreffen“, begrüßte Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer die 103-jährige Maria Schwandtner. Beim gemütlichen Beisammensitzen erzählte das Geburtstagskind aus ihrem Leben: „Ich bin viel herumgekommen und habe viel gesehen.“ Gemeinsam mit ihrem Mann bereiste sie die halbe Welt auf einem Schiff und lebte außerdem eine Zeit lang in Ungarn und England. 1951 übersiedelte die gebürtige Niederösterreicherin mit ihrem Mann und den vier Kindern nach Innsbruck.

Lange lebte die Seniorin selbstständig in ihrer Wohnung, erst vor einigen Wochen übersiedelte sie ins Wohnheim Reichenau. Im Gespräch mit Frau Bürgermeisterin fasste das Geburtstagskind die ersten Eindrücken vom neuen Heim zusammen: „Mir passt`s hier. Hier sind lauter nette Leute.“

 

105. Geburtstag

Seit nunmehr sechs Jahren gehört ein Besuch im Wohnheim Innere Stadt zu Jahresbeginn zu den Fixierminen von Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer. Dort feiert Emilie Unterberger, die inzwischen älteste Innsbruckerin, ihren Geburtstag. „105. Jahre ist ein unglaubliches Alter. Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich“, zeigte sich die Innsbrucker Bürgermeisterin beeindruckt.  

Seit neun Jahren lebt die Jubilarin bereits im Wohnheim, im dem sie sich sehr wohl fühlt. Besuch erhält sie dort regelmäßig von ihrer Tochter und den Enkelkindern, die im italienischen Genua leben. Auch ihren Ehrentag feierte Emilie Unterberger im Kreise ihrer Familie.

(IKM/FI)

Engagement für unsere älteren MitbürgerInnen

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In der Tiroler Landeshauptstadt wird viel daran gesetzt, attraktive Angebote für alle Altersklassen anzubieten. Neben zahlreichen Veranstaltungen für SeniorInnen über das gesamte Jahr verteilt, bieten insgesamt 42 SeniorInnenstuben sowie elf Sozialzentren der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) Möglichkeiten zur Vernetzung. Einmal im Jahr werden die LeiterInnen dieser Einrichtungen eingeladen, um sich untereinander auszutauschen. Diesen Anlass nutzte Vizebürgermeister und SeniorInnen-Referent Christoph Kaufmann, um seinen Dank auszusprechen: „Mit Ihrem Einsatz tragen Sie tagtäglich dazu bei, unsere Stadt für ältere Menschen noch lebenswerter zu machen. Soziale Kontakte werden besonders im Alter immer wichtiger. Die Stuben bieten optimale Rahmenbedingungen, um diese zu pflegen.“ In den Seniorenstuben haben ältere InnsbruckerInnen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, Aktivitäten mit anderen SeniorInnen zu planen und durchzuführen sowie sich auszutauschen. Betreut werden die Gäste der Innsbrucker Seniorenstuben von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.

Ende Jänner empfingen Vizebürgermeister Kaufmann sowie Referatsleiterin Mag.a Uschi Klee die Gäste im Wohnheim Pradl. Bei Kaffee und Kuchen fand ein anregender Austausch statt.

 

Erweitertes Angebot

Bestandteil der Veranstaltung war auch heuer eine detaillierte Information über das Angebot der Stadt Innsbruck für SeniorInnen im kommenden Jahr. Denn 2018 hält einiges bereit: Eine Neuheit stellt beispielsweise das Projekt „,Smart Phoners‘ – Jung hilft Alt bei der Nutzung von Smartphones“ dar. In Kooperation mit den Innsbrucker Jugendzentren erfahren ältere Menschen im Umgang mit Smartphones Unterstützung von freiwilligen Jugendlichen. Ein ähnliches Projekt sind die „Silbernen Surfer“: Seit mehr als zehn Jahren vermitteln Jugendliche in diesem generationsübergreifenden Projekt in einstweilen mehr als 70 unterschiedlichen Kursen Grundkompetenzen für neue Medien.

Weitere Fixpunkte im Kalender vieler Innsbrucker SeniorInnen sind heuer wieder die Gesundheitstage in den RathausGalerien am 11. und 12. April, der Erholungsurlaub in Westendorf von Ende Mai bis Ende August sowie die Aktion „Unsere Berge für Innsbrucks SeniorInnen“ Mitte September. (IKM)

Pflege ist die Grundlage unserer Sozialpolitik

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Menschen in Pflege liegen uns besonders am Herzen, weshalb wir in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen haben. Durch den Ausbau der mobilen Pflege haben wir einen weiteren Beitrag zum Älterwerden in den eigenen vier Wänden geleistet und einen Rückgang in der stationären Pflege erreicht.

Zur Abdeckung des Pflegebedarfs der Zukunft erfüllt Innsbruck schon heute den Strukturplan Pflege des Landes Tirol und bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine professionelle und liebevolle Betreuung in gut sanierten, neu errichteten Wohnheimen in den verschiedenen Stadtteilen. Auch der Ausbau von betreutem Wohnen erweist sich als Erfolgsmodell und wir freuen uns schon auf die neueste Einrichtung in Igls.

Derzeit ist im Bereich Pflege die größte Herausforderung qualifiziertes Personal zu finden, weshalb die Berufsausbildung zunehmend mehr Bedeutung bekommt.

Unser großer Dank gilt vor allem unseren 1.000 MitarbeiterInnen in der Pflege – ohne sie wäre die wertvolle Betreuung nicht möglich.

 

Ihre Bürgermeisterin,

Christine Oppitz-Plörer

Eine Brieffreundschaft, aus der 65 Ehejahre wurden

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„Wer gemeinsam alt wird, ruht in sich selbst und ist ein positiver Mensch. Diese Ansicht wird durch meine Besuche bei Paaren mit Ehejubiläen stets bestärkt“, erzählte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer dem Eisernen Ehepaar Elfriede und Herbert Angerer und gratulierte: „Auch Sie sind ein beeindruckendes Beispiel dafür.“ Im Namen der Stadt Innsbruck überreichte sie den SeniorInnen Anfang Jänner eine Flasche Wein und einen Blumenstrauß.

Kennengelernt haben sich die Wienerin und der Tiroler 1949 im Ötztal, woraufhin eine Brieffreundschaft folgte. Doch die Entscheidung zur Heirat fiel rasch und so gaben sich die beiden 1952 das Jawort. Die Eltern zweier Söhne waren in Innsbruck jahrelang als LehrerInnen tätig, Herbert Angerer sogar Direktor der Hauptschule Hötting-West.

Gemeinsame Interessen, Leidenschaften und Hobbys

Neben der geteilten Leidenschaft für ihren pädagogischen Beruf, ergänzt sich das Paar auch in der Freizeitgestaltung. So teilen die beiden beispielsweise ihre Liebe zur Literatur. Das Lesen von Büchern und der gemeinsame Austausch darüber zählt seit jeher zu ihren größten Hobbys. Außerdem besitzen beide eine ausgeprägte künstlerische Ader: Während Elfriede Angerer unzählige Puppen gestaltete und diese in Ausstellungen präsentierte, verzierte Herbert Angerer Kirchenkerzen und schrieb insgesamt 980 Literaturrezensionen. Auch handwerklich zog das Jubelpaar an einem Strang, wie beispielsweise ein Wochenendhaus und der zugehörige Garten in Weerberg unter Beweis stellen. „Wir haben stets nach dem Motto gelebt ,Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben‘“, resümiert Herbert Angerer. (IKM)

Älterwerden in Innsbruck: Haus A im Wohnheim Pradl eröffnet

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Das Haus A am Rain beim Wohnheim Pradl wurde von Mitte 2015 bis Juni 2017 neu gebaut. Die Firstfeier fand am 27. Oktober 2016 statt. Danach ging es um die Innenausstattung des vom Stuttgarter Architektenteam Bodamer | Faber geplanten Hauses. Das erste Obergeschoß wurde bereits von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) besiedelt, der zweite Stock wird bis Weihnachten von SeniorInnen bezogen. Die Hälfte der 120 neuen Plätze im dritten und vierten Obergeschoß sind aktuell an das Haus St. Josef am Inn vermietet, da sich dieses gerade in einer Umbauphase befindet. Errichtet wurde das Haus A von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG).

„Das Dürerheim der 1960er Jahre wurde in eines der größten und modernsten Wohn- und Pflegeheime Tirols verwandelt. Nach der Eröffnung des Heimes im Olympischen Dorf im Jahr 2015 hat die Stadt Innsbruck ein zweites Großprojekt verwirklicht. Für 120 Menschen ist auf diese Weise wieder ein echtes neues Zuhause mit hoher Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner entstanden. Der bis 2022 gemeinsam mit den 279 Tiroler Gemeinden umzusetzende Pflegeplan des Landes funktioniert also bestens: Seit 2012 sind neben dem Wohnheim Pradl zusätzlich 413 Heimplätze und 100 Tagespflegeplätze in Tirol geschaffen worden“, unterstreicht Landesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg und hebt gleichzeitig die Versorgungsqualität in diesem Bereich hervor.

„Das Haus A am Rain bietet Seniorinnen und Senioren einen komfortablen und modern ausgestatteten Lebensraum. Der Neubau ist gleichzeitig ein Beispiel dafür, dass sich Innsbrucks Pflegelandschaft am Puls der Zeit befindet“, hebt Bürgermeister Mag.aChristine Oppitz-Plörer hervor: „Durch kontinuierliche Sanierungen und Neubauten der Innsbrucker Wohn- und Pflegeheime wird unseren älteren Mitbürgerinnen und -bürgern die Möglichkeit gegeben, ihren Lebensabend in ihrem vertrauten Stadtteil zu verbringen. Die Tiroler Landeshauptstadt stellt sich damit laufend ihrer Verantwortung gegenüber der älteren Generation.“

„In Würde altern ist in der Landeshauptstadt keine Floskel. Auch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Mit der Umsetzung des Hauses A kommen wir der Quotenerfüllung, die der ‚Strukturplan Pflege des Landes Tirol‘ vorsieht, ein weiteres Stück näher. In diesem Zusammenhang darf ich besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Innsbrucker Wohnheimen für ihren empathischen Zugang und die wohnliche Gestaltung der Altersresidenz danken“, stellt Sozialstadtrat Ernst Pechlaner fest.

„Das Haus A ist insgesamt ein sehr gelungenes Werk und überzeugt durch seine heimelige Gestaltung. Dadurch können wir der pflege- und betreuungsbedürftigen Innsbrucker Bevölkerung höchstmögliche Wohnqualität auf dem neuesten Stand bieten“, führt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner aus.

„Im Rahmen eines EU-weiten Architekturwettbewerbes wurden 64 Projekte eingereicht, wobei sich der Entwurf der Architekten Bodamer | Faber damals durchsetzen konnte“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler: „Sowohl die hohe städtebauliche und architektonische Qualität im Innen- als auch Außenraum waren dabei überzeugende Faktoren.“

Haus A am Rain

Der Neubau macht die Senioreneinrichtung zu einem der größten Wohn-Pflegeheime in Nordtirol mit insgesamt 206 Plätzen. Das HausA am Rain verfügt über vier Stockwerke, wobei im Erdgeschoß ein neuer Eingangsbereich mit Anbindung an die Egerdachstraße geschaffen wurde. Eine wesentliche Steigerung der Aufenthaltsqualität wird durch geschützte, ganzjährig nutzbare Freibereiche in Form von Loggien erzielt.

In den Geschoßen sind jeweils eine Pflegestation mit rund 30 Zimmern, den erforderlichen Wohn- und Essbereichen und notwendigen Nebenräumen untergebracht. Jede Pflegestation wurde in zwei unabhängige Wohngruppen mit je ca. 15 Zimmer unterteilt.

Eine Besonderheit stellt die Tiefgarage dar, durch die die gesamte Anlieferung erfolgt. Damit ist es nun auch für die AnrainerInnen viel ruhiger. Darüber hinaus wurde im Zuge des Umbaus im Tiefparterre eine neue, kapazitätsstarke Wäscherei eingerichtet. Die Kosten für die Neuerrichtung beliefen sich auf rund 18 Millionen Euro. Hinzukommen rund 3,5 Millionen Euro für Einrichtung und Erstausstattung.

Hintergrund

Das Wohnheim Pradl wurde bereits Anfang der 1960er-Jahre errichtet. Zu einer Generalsanierung der Verwaltungsbereiche kam es in den 90er Jahren, die Häuser B, C und D folgten von 2000 bis 2002.

Da das Haus A des Wohnheimes, in dem der Pflegebereich beheimatet ist, nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen eines modernen Wohn- und Pflegeheimbetriebes entsprach, fiel die Entscheidung für einen Neubau. An der gleichen Stelle entstand somit ein innovatives Passivhaus, das nun Platz für 120 Zimmer bietet. (IKM)