Stadentwicklung: Renommierter Architekturpreis für das Kletterzentrum

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Seit vergangenem Frühjahr hat die Tiroler Kletterszene eine neue Heimat: Das „Sillside“ in Dreiheiligen vereint Indoor- wie Outdoor-Klettern für LiebhaberInnen des Seilklettern als auch des Boulderns. Nun wurde der Gebäudekomplex, der von der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) errichtet wurde, mit einem renommierten amerikanischen Architekturpreis ausgezeichnet.

„Das neue Kletterzentrum überzeugt nicht nur aufgrund seiner Modernität und Funktionalität, auch architektonisch fügt es sich ideal in das Innsbrucker Stadtbild ein. Die Auszeichnung mit dem „American Architecture Prize“ ist ein weiterer Beweis für die hohe architektonische Qualität, die Architekt Thomas Schnizer mit seinem Team bei diesem Projekt zu Tage gebracht hat“, zeigt sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die das Zentrum im April 2017 eröffnete, erfreut.

IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler schließt sich an: „Beim Kletterzentrum Innsbruck handelte es sich um ein Großprojekt, welches nicht alltäglich ist. Die Herausforderung Architektur mit den Anforderungen einer Sportstätte zu verbinden, ist dem Planungsteam rund um Architekt Schnizer bestens gelungen. Die internationale Anerkennung, welche unserem Bauwerk nun zukommt, ist ein willkommener Lohn für harte Arbeit.“ Das Kletterzentrum Innsbruck wurde in der Kategorie „Architectural Design/Other Architecture“ ausgezeichnet.

Dem Großprojekt liegt ein Architekturwettbewerb zugrunde, der 2014 gestartet wurde. Das Projekt von Thomas Schnizer setzte sich dabei ohne Gegenstimme gegen mehr als 50 weitere in einem EU-weiten Wettbewerb durch. Es überzeugt durch ein hohes Maß an Flexibilität und schafft ein großzügiges Raumerlebnis. Das Gebäude ist als räumlich offenes Baukörperensemble mit einem arenaartigen Außenraum und offenem Veranstaltungsort zwischen den einzelnen Bauteilen konzipiert. Zwei eigenständige Hallen zum Seilklettern und Bouldern für den Breitensport und ein Bundesleistungszentrum (BLZ) für den Spitzensport sind am Standort vereint.

Die Anlage

Die barrierefreie Gesamtanlage mit rund 35.000 Griffen sowie ca. 700 Routen ist von innen und außen erlebbar und schafft eine lebendige Beziehung Richtung Sillufer. Zentraler Bestandteil ist die neue Seilkletterhalle. In dieser sind die wesentlichen Funktionen des Zentrums und eine großewettkampftaugliche Indoor-Kletterwand untergebracht. An der Südseite sind der zentrale Café- und Empfangsbereich angeordnet, darüber galerieartig die Kletterbereiche für Schulungen und AnfängerInnen. Der Hauptzugang erfolgt über das Sillufer und führt von dort entlang der freistehenden Kletteranlage mit großer Wettkampfwand zum Haupteingang des Neubaus.

Mit der Austragung der Jugend- & Junioren-WM 2017 erlebte das neue Zentrum seine Feuertaufe. 2018 wird sich bei der Kletter-WM die Weltelite des Klettersports in Innsbruck versammeln.

Die Auszeichnung

Der „American Architecture Prize“ ist einer der angesehensten Preise in der Branche und soll die Einzelprojekte auszeichnen, die einen wesentlichen architektonischen Beitrag leisten. Es können Projekte in 41 Kategorien in den Bereichen Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur eingereicht werden. Sie können sich noch im Bau befinden, dürfen allerdings nicht länger als fünf Jahre fertiggestellt sein. (IKM)

Unser Patscherkofel: Ein starkes Seil für den Hausberg

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Als im Oktober 2015 die Entscheidung für die Attraktivierung des Innsbrucker Hausberges fiel, war man noch weit entfernt von jenem Meilenstein, der heute gefeiert werden konnte: Mit dem heutigen Einzug des Seiles für die neue Bahn fiel der Startschuss für die letzte Bauphase.

„Über den Sommer wurde tatkräftig gearbeitet, die Fertigstellung der neuen Bahn rückt immer näher. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Personen bedanken, die zum Gelingen dieses Großprojekts beigetragen haben bzw. beitragen“, erklärte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. „Ein starkes Seil ist das Herzstück der neuen Bahn. Damit wird zukünftig vielen Innsbruckerinnen und Innsbruckern sowie Gästen aus der ganzen Welt ein modernes und barrierefreies Bergerlebnis ermöglicht“, ist sich die Innsbrucker Stadtregierung einig.

Eine neue Bahn für alle

Mit Fertigstellung der neuen Bahn wird ein Bergerlebnis für alle Menschen möglich: Aufgrund der barrierefreien Planung können Personen sowohl mit Rollstuhl als auch mit Kinderwagen – und somit wirklich alle Generationen – auf den Innsbrucker Hausberg gelangen. „Die Bahn ist modern und barrierefrei – dies stellt einen großen Mehrwert für alle dar“, erklärte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Wichtiger Meilenstein

Patscherkofelbahn Ges.m.b.H-Geschäftsführer DI Martin Baltes und Dr. Thomas Scheiber erklärten dazu unisono: „Wind und Wetter machen uns das Leben auf den Baustellen nicht leicht. Alle Firmen versuchen mit den schwierigen Verhältnissen klar zu kommen und wir gehen davon aus, dass wir den Dezembertermin für die Eröffnung einhalten können. Ein ganz wesentlicher Meilenstein ist natürlich der Einzug des Seiles durch die Firma Doppelmayr. Der Seileinzug ist aber auch der Auftakt für den Endsspurt.“ Bei der neuen Patscherkofelbahn handelt es sich um eine Einseilumlaufbahn.

Das Ende einer Ära

Die neue Patscherkofelbahn soll noch 2017 in Betrieb genommen werden. Kurz davor endet auch die Ära der alten Seilbahn: Am 22. Oktober wird die alte Pendelbahn ihre letzte Fahrt antreten. Zwischen Jungfernfahrt im Jahre 1928 und dem bevorstehenden Lebensabend liegen nun knapp 90 Jahre. Aus diesem Grund werden Nostalgiefahrten organisiert: Am 07., 08., 14., 15. und 22. Oktober haben Interessierte jeweils von 09:00 bis 12:00 Uhr die Möglichkeit daran teilzunehmen. (IKM)

Sportstadt Innsbruck: Kletter-WM der Jugend und Junioren

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In der neuen Kletteranlage an der Sill wurden Ende August die Weltmeisterschaften der Jugend und Junioren im Sportklettern eröffnet. Die Jugend-WM gilt als Generalprobe für die 2018 anstehende Weltmeisterschaft der Erwachsenen.

Vom 30.08. – 10.09.2017 findet in Innsbruck die IFSC Jugend- & Junioren-WM im Sportklettern in den Disziplinen Lead, Bouldern, Speed sowie erstmals im olympischen Kombinationsmodus statt. Es sind etwa 1.300 Athleten sowie über 300 Betreuer und Offizielle aus 50 Nationen zur weltweit größten Kletter-Veranstaltung des Jahrs 2017 anwesend. Das Event wird vom Kletterverband Österreich veranstaltet und findet im neuen Kletterzentrum Innsbruck statt.

„Ich bin stolz darauf, dass wir mit der weltweit einzigartigen Kletteranlage derartige Veranstaltungen austragen können. Innsbruck rückt dabei ins internationale Rampenlicht der boomenden Kletterszene. Für die Weltmeisterschaften der Erwachsenen sind wir bestens gerüstet“, freut sich Vizbebürgermeister Christoph Kaufmann.

Neben Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann nahm auch Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll an den Eröffnungsfeierlichkeiten teil.

Olympische Spiele 2026 – BürgerInnen entscheiden!

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Olympische Spiele werden nur in ganz veränderter und reduzierter Form nach der vollkommen neuen Agenda 2020 des IOC machbar sein.

Es ist für uns im Vordergrund, dass die Spiele auf ein normales Niveau gebracht, zurück zu den Wurzeln kehren und die sportlichen Leistungen wieder in den Vordergrund gestellt werden. Die Durchführung würde dezentral erfolgen und wirtschaftlich wie ökologisch sinnvoll sein. Beispielsweise würden keine neuen Sportstätten oder zusätzliche Verkehrsinfrastruktur benötigt. Das Mobilitätskonzept setzt besonders auf die Nutzung der Bahn. Informationen, Fragen & Antworten finden sich unter: www.olympia2026.at.

Schlussendlich werden die Bürgerinnen und Bürger am 15. Oktober entscheiden, ob das Land Tirol und die Stadt Innsbruck dem Olympischen Komitee ein Angebot unter dem Motto „Unsere Spiele unser Angebot“ zur Durchführung der Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele 2026 zu den Tiroler Bedingungen legen sollen. Bitte nehmen auch Sie an der Abstimmung teil.

Ihre Bürgermeisterin,
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgerbewegung Für Innsbruck

Sportstadt Innsbruck: Neue Beachvolleyballanlage im Westen der Stadt

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Sportangebot beim Pulverturm wird ausgebaut

Innsbruck ist Sportstadt. Zur Festigung dieses Rufs trägt unter anderem auch die moderne Sportinfrastruktur der Stadt bei. Diese wird kontinuierlich ausgebaut. Bald wird eine neue Beachvolleyballanlage beim Pulverturm in der Nähe des Flughafens den Westen der Stadt in sportlicher Hinsicht noch attraktiver machen. Die Idee dazu stammt von einem Bürger.

Der westliche Platz beim Pulverturm wird in ein Beachvolleyballfeld mit zwei Spielfeldern umgestaltet. Um zusätzliche Aufenthaltsqualität bei der neuen Anlage anbieten zu können, werden die Randbereiche mit Sitzmöglichkeiten und Tisch-Bankkombinationen ausgestattet.

„Wir investieren laufend in den Erhalt, Betrieb und in die Errichtung der sportlichen Infrastruktur der Stadt. Die neue Beachvolleyballanlage beim Pulverturm rundet das Angebot weiter ab“, zeigt sich auch Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann über das Projekt erfreut.

Neben der Anlage in Hötting-West gibt es derzeit vier weitere öffentliche Beachvolleyballanlagen in der Andechsstraße, beim Baggersee, in Igls und beim Tivoli. Die Kosten für die neue Anlage beim Pulverturm beim Flughafen belaufen sich auf rund 92.000 Euro. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Errichtung dieser aus.(IKM)

Unser Hausberg Patscherkofel: Spatenstich erfolgt

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Neue Patscherkofelbahn fährt ab Ende des Jahres

Am Hausberg der InnsbruckerInnen wird fleißig gearbeitet. Die Bauarbeiten für die Umsetzung des Attraktivierungsprojekts am Patscherkofel haben mit der Abtragung alter Anlagen im diesjährigen Frühjahr begonnen. Am 26. April wurde der Spatenstich für die neue Bahn gefeiert. Weiterlesen

Sportstadt Innsbruck: Kletterzentrum übergeben!

Sportstätte für Seilklettern und Bouldern spielt „alle Stückerln“

Innsbruck ist ein Mekka des Klettersports. Die Begeisterung für diese Sportart boomt. Die Tiroler Landeshauptstadt trug dieser Entwicklung Rechnung und verwirklichte seit 2015 gemeinsam mit dem Land Tirol und dem Bund ein neues Kletterzentrum am ehemaligen WUB-Areal, das nun „Sillside“ heißt.Die Kosten für den Bau liegen bei 12 Mio. Euro. Neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann war seitens Für Innsbruck auch Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung bei der Eröffnungsfeier vertreten.
Am 19. April wurde der Schlüssel für die Kletteranlage übergeben. Ab 15. Mai werden dann die Pforten für die KlettererInnen geöffnet.Betreiber ist der Innsbrucker Alpenverein mit seiner „Alpenverein Kletterzentrum Innsbruck GmbH“. Die offizielle Eröffnung findet im Rahmen der österreichischen Staatsmeisterschaften am 16. und 17. Juni statt. Weiters wird noch heuer von 30. August bis 10. September die Jugend- & JuniorInnen-WM im Sportklettern dort ausgetragen. Zu diesem Event werden rund 1.400 junge SportklettererInnen im Alter von 14 bis 19 Jahren aus 60 Ländern erwartet. Die Junioren-WM stellt auch die Generalprobe für die fast genau ein Jahr später stattfindende Kletter-WM dar.

„Das neu entstandene Kletterzentrum ist eine optimale Ergänzung für die Sportinfrastruktur unserer Landeshauptstadt und ein Gewinn für die gesamte Tiroler Klettergemeinschaft. Ein Begegnungsort, an dem sicherlich viele Menschen an die Begeisterung für das Klettern herangeführt werden. Das Engagement und die finanzielle Beteiligung seitens des Landes sind daher wichtig und richtig. Ich freue mich, dass das Kletterzentrum heute eröffnet wird – auch in Hinblick auf die kommende Kletter-Weltmeisterschaft 2018 in Innsbruck“, betonte Tirols Landeshauptmann Günther Platter anlässlich der Eröffnung.
„Die Innsbruckerinnen und Innsbrucker können sich auf dieses neue Kletterzentrum freuen. Die Kletterhalle Innsbruck hier am ‚Sillside‘, entspricht dem alpin-urbanen Charakter der Tiroler Landeshauptstadt und bietet dem Breiten- und Spitzensport ideale Rahmenbedingungen“, versicherte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Auch Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann zeigte sich von der Umsetzung und der Qualität der Sportstätte beeindruckt: „Der internationale Ruf Innsbrucks als Sportstadt wird durch die qualitätsvolle Aufwertung der Sportinfrastruktur unterstrichen. So können wir sowohl mit der Junioren-WM als auch mit der Kletter-WM 2018 weitere sportliche Großveranstaltungen durchführen und bis zu 4.000 Personen Platz bieten.“

„Hier am ‚Sillside Innsbruck‘ hat die IIG ihre Qualifikation im Sportstättenbau gezeigt. Durch die zügige Projekt- und Bauabwicklung können die Klettervorbewerbe rechtzeitig heuer im Frühsommer als Voraussetzung für die Kletter-WM 2018 durchgeführt werden“, erklärte der Geschäftsführer der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), Dr. Franz Danler.
„Seitens des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau möchte ich allen Projektbeteiligten gratulieren. Besonders die gute Zusammenarbeit von Verantwortlichen, Planern und Ausführenden und das große Engagement ist hervorzuheben und beispielhaft. Mit dem architektonisch und sportfunktionell gut gelungenen Objekt erhält Innsbruck ein weiteres Highlight in der Sportstätteninfrastruktur für den Breiten- und Spitzensport“, meint Florian Szeywerth vom Referat Sportstättenbau des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS).

 

Das Projekt im Detail

Am Areal „Sillside Innsbruck“ ist unter anderem auch das neue Kletterzentrum zu finden. Mit den Bauarbeiten für die Sportstätte hat die IIG Ende 2015 begonnen. Im Oktober 2016 fand die Firstfeier statt. Das Gebäude ist als räumlich offenes Baukörperensemble mit einem arenaartigen Außenraum und offenem Veranstaltungsort zwischen den einzelnen Bauteilen konzipiert. Zwei eigenständige Hallen zum Seilklettern und Bouldern für den Breitensport und ein Bundesleistungszentrum (BLZ) für den Spitzensport sind am Standort vereint.
Die barrierefreie Gesamtanlage mit rund 35.000 Griffen sowie ca. 600 Routen ist von innen und außen erlebbar und schafft eine lebendige Beziehung Richtung Sillufer. Zentraler Bestandteil ist die neue Seilkletterhalle. In dieser sind die wesentlichen Funktionen des Zentrums und eine großewettkampftaugliche Indoor-Kletterwand untergebracht. An der Südseite sind der zentrale Café- und Empfangsbereich angeordnet, darüber galerieartig die Kletterbereiche für Schulungen und AnfängerInnen. Der Hauptzugang erfolgt über das Sillufer und führt von dort entlang der freistehenden Kletteranlage mit großer Wettkampfwand zum Haupteingang des Neubaus.
In der bestehenden Halle sind auf zwei Ebenen alle Indooranlagen zum Bouldern untergebracht. An der westseitigen Stirnwand sind die Outdoor-Boulderanlagen angeordnet. An den turmartigen freistehenden Kletteranlagen befinden sich die Outdoor-Seilkletterflächen mit der großen überhängenden Wettkampfwand.

„Sillside“ versammelt Trendsportarten

„Sillside“ ist mehr als Klettern. Sillside bildet den Rahmen für die Verortung von Kletterzentrum sowie der Skate- und Leichtathletikhalle. Das neue, moderne und zeitlose Beschriftungskonzept im Rahmen der Marke Innsbruck wurde zeitgleich mit der Eröffnung des Kletterzentrums präsentiert. Die Namensgebung erfolgte aufgrund der zahlreichen und internationalen Großveranstaltungen, die am Areal zwischen Viaduktbögen und Sill stattfinden. Wichtig war außerdem, dass die Beschriftung geprägt ist von einem neutralen und gleichzeitig internationalen Erscheinungsbild. Zur besseren Orientierung wurde „Sillside“ in folgende Bereiche unterteilt: (IKM)

  • Climb für das Kletterzentrum Innsbruck und die Boulderhalle
  • Skate für die Skatehalle
  • Athletics für die Leichtathletikhalle
  • Offices für den Bürotrakt