Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer kurz vor der Stichwahl

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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer startet in die zweite Runde

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Neue Räume für Mühlauer Feuerwehr und Musikkapelle

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Adaptierte Vereinsräumlichkeiten an der Haller Straße übergeben

Die Freiwillige Feuerwehr und die Musikkapelle Mühlau können sich über mehr Platz in ihrem Quartier an der Haller Straße freuen. Der Bedarf nach mehr Fläche war bereits länger gegeben. Nachdem eine unmittelbar angrenzende Wohnung frei wurde, erstellte die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) eine Planung für deren Nachnutzung, unter Berücksichtigung der restlichen Räumlichkeiten im Obergeschoß.

Zusammenarbeit mit Vereinen

„Mitglieder der Feuerwehr und der Musikkapelle waren in die Planung eingebunden. Ihre Wünsche wurden eingearbeitet. Beide Vereine haben nun eine optimale Raumsituation, die ihren Bedürfnissen entspricht“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit zwischen NutzerInnen und IIG: „Die gesamten Abbrucharbeiten haben die Vereine in Eigenleistung ausgeführt. Auch die Innenausstattung haben sie selbst übernommen“, erklärte Kaufmann. Von November 2017 bis Jänner 2018 führte die IIG eine Generalsanierung der Räumlichkeiten sowie sicherheitstechnische Adaptierungen im Treppenhaus durch. Zudem wurden die Haupt- und Nebeneingangstüren im Sinne des Denkmalschutzes hergerichtet.

Mehr Platz für alle

Ab sofort stehen der Musikkapelle 194 anstatt wie bisher 141 Quadratmeter zur Verfügung. Die Feuerwehr erhielt im ersten Stock einen neuen Aufenthaltsraum mit knapp 23 Quadratmetern. Getrennte Toiletten stehen den beiden Vereinen ab sofort gemeinsam zur Verfügung. Aktuell sind fünf Frauen Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr in Mühlau. „Die Maßnahmen wurden alle mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Die Aufenthaltsqualität konnte mit dem zusätzlichen Raumangebot verbessert werden“, erklärte IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler bei der Übergabe. (IKM/FI)

Feuerwehr würdigt verdiente Funktionäre

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Fünf Mitglieder mit Verdienstmedaillen der Stadt ausgezeichnet

Ehrungen, Beförderungen und die Verleihung von Verdienstzeichen gaben vor Kurzem den Mitgliedern der Innsbrucker Feuerwehren Grund zum Feiern: Ausgeschiedene Funktionäre wurden im Rahmen eines Festaktes des Bezirksfeuerwehrverbandes geehrt sowie die wieder- und neugewählten Repräsentanten befördert.

„In der immer schnelllebigeren Zeit und durch verschiedene berufliche Herausforderungen ist es nicht immer leicht, zusätzlich in seiner Freizeit auch noch eine ehrenamtliche Funktion auszuüben. Mit dieser Feier wird ein weiteres Zeichen für Wertschätzung der wertvollen und zugleich freiwilligen Arbeit, die jedes Mitglied der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck für die Bevölkerung leistet, gesetzt“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Auch der ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bedankte sich für die Leistungen der Kameraden: „Unser Dank gilt besonders den langjährigen Funktionären. Durch einen Beschluss des Gemeinderates können wir zudem fünf Feuerwehrmänner mit den Verdienstmedaillen der Stadt Innsbruck auszeichnen.“

 

Die fünf Verdienstmedaillen, die vom Gemeinderat genehmigt wurden:

  • Gerhard Achammer, Feuerwehr Wilten (Kassier 2013-2018, Bezirksjugendsachbearbeiter 1988-1995 und Landesjugendsachbearbeiter-Stv. 1990-2003)
  • Bernhard Gstir, Feuerwehr Mühlau (Kassier 1988-2018)
  • Ing. Christoph Larcher, Feuerwehr Arzl (Kommandantstv. 2003 – 2017)
  • Matthias Sparber, Feuerwehr Arzl (Kommandantstv. 1998-2001, Kommandant 2001-2018)
  • Andreas Winterle, Feuerwehr Arzl (Schriftführer 2008-2018, Bezirksjugendsachbearbeiter seit 2014)

(IKM/FI)

Temporäres Stadtteilbüro für „Campagne Reichenau“

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Abgeschlossener Studierendenwettbewerb stellt Weichen für Stadtteilarbeit

Gezielte Stadtteilarbeit hat in der Landeshauptstadt einen hohen Stellenwert. Nachdem bereits in Wilten ein Stadtteilzentrum gut angenommen wird, setzt die Stadt Innsbruck auch in der Reichenau auf Gemeinwesenarbeit. Mit einem Studierendenwettbewerb fiel der Startschuss für ein temporäres Stadtteilbüro am Areal „Campagne Reichenau“.

„Zum ersten Mal beginnen wir mit der gezielten Stadtteilarbeit bereits vor der Besiedelung des Gebiets. Eine weitere Besonderheit an dem Projekt ist, dass die institutionalisierte Stadtteilarbeit über die Neubebauung hinausgeht und die gesamte Reichenau einbezieht“, erklärte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei der Verkündung des Wettbewerbssiegers. 18 Projekte wurden von Teams der „Entwerfen“-Lehrveranstaltung an der Universität Innsbruck eingereicht. Für den Wettbewerb kooperierte die Stadt Innsbruck mit dem „Studio 3“ der Architekturfakultät, der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und der Neuen Heimat Tirol (NHT). Betreut wurden die Studierenden von den ProjektleiterInnen DI Verena Rauch und DI Walter Prenner.

 

Ausstellung der Modelle

Gestern konnte die zehnköpfige Jury mit vier BeraterInnen das Siegerprojekt küren. Das Team Niklas Nalbach, Lukas Kochendörfer, Ferdinand Rubach und Evagelos Palaskas überzeugte durch seine Ideen für das Stadtteilbüro. Die Sieger des Wettbewerbs erhalten 1.000 Euro, zudem gibt es fünf Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 500 Euro. Das temporäre Projekt wird an der Ecke Radetzkystraße/Hegnerstraße situiert, an der Stelle des ehemaligen Klubhauses des Tennisvereins IT, der in seine neuen Anlagen in der Wiesengasse 20 übersiedelt. Der Bau, bei dem auch die Studierenden selbst mitarbeiten werden, soll noch vor den Sommerferien fertiggestellt werden. Interessierte BürgerInnen können sich vorab im Klubhaus ab morgen Donnerstag, 12. April, bis Samstag, 14. April, die Pläne und Modelle aller eingereichten Projekte ansehen. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr.

 

Vorübergehende Lösung

Nach Fertigstellung des ersten Baufelds am Areal „Campagne Reichenau“ wird das Stadtteilbüro in seinen fixen Standort übersiedelt. Bis dahin wird die temporäre Einrichtung an der Ecke Hegnerstraße/ Radetzkystraße zur Verfügung stehen. „Dieser Bereich ist nicht von der Baustelle betroffen und kann somit für das Stadtteilzentrum befristet zur Verfügung gestellt werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Universität und dem vorübergehenden Bestand des Bauwerks werden die Kosten in einem vertretbaren Rahmen gehalten“, erläuterten die Geschäftsführer Dr. Franz Danler (IIG) und DI Mag. Markus Pollo (NHT). Der Baubeginn für das Areal „Campagne Reichenau“ ist im Frühjahr 2019 geplant. Eine Übersiedelung des temporären Stadtteilzentrums wird voraussichtlich bei der Übergabe in der zweiten Jahreshälfte 2021 erfolgen. Die Aufgabe des Stadtteilkoordinators in der Reichenau übernimmt ab Juli Mag. Paul Klumpner. Ziel ist es, eine Informationsdrehscheibe zu sein und erste Aktivitäten zur Vernetzung im Stadtteil zu setzen. (IKM/FI)

Baustart des neuen Dirtparks in der Rossau

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Neue Heimat für die Innsbrucker BMX- und Mountainbike-Szene

Pünktlich zum Saisonstart beginnen die Arbeiten am zukünftigen BMX- und MTB-Dirtpark in der Rossau. Nach einer einjährigen Dirtpark-Pause in Innsbruck wird das Grundstück südöstlich des Gewerbegebietes bebaut, um einen würdigen Ersatz für das ehemalige Areal am Flughafen zu schaffen. „Durch den neuen Dirtpark im Osten der Stadt findet die BMX- und MTB-Szene in und um Innsbruck zukünftig eine neue Heimat. Die Anlage bietet vor allem dem Nachwuchs beste Trainingsbedingungen“, freut sich Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann.

Das städtische Sport- sowie Forstamt haben kürzlich den Startschuss für den Bau der neuen Anlage gelegt. Darüber hinaus wurde auch mit dem Umbau bzw. der Erweiterung des Zufahrtsweges begonnen, damit auch die entsprechenden Einsatzfahrzeuge die Sportanlage erreichen können. Anschließend wird der Park errichtet.

 

BMX- und MTB-Areal für Einsteiger bis Profis

Der neue BMX- und MTB-Dirtpark wird in Zukunft vom Verein Ride in Pleasure BMX Innsbruck betreut und betrieben. Der gemeinnützige Verein bemüht sich seit zwölf Jahren um die lokale BMX-Infrastruktur. Zudem organisiert er Events wie die „20inch Trophy“ in der Skatehalle Innsbruck und die Förderung des heimischen Nachwuchses. „Im Vordergrund des neuen Parks stehen nach wie vor der Spaß, die besseren Trainingsmöglichkeiten, die gemeinsame Ausübung des Sports sowie eine allgemeine Verbesserung der Infrastruktur für den Sport“, betont Dominik Mariacher, Obmann des Vereins.

Die Planung der „Lines“, also der einzelnen Strecken, wurde an das Grundstück so angepasst, so dass das Maximum an Adrenalin, Spaß und Trainingsmöglichkeiten herausgeholt wird: eine kleine „Line“ für EinsteigerInnen bis Fortgeschrittene und eine größere für Fortgeschrittene bis Profis. Geplant wird auch eine Schanze und ein Pumptrack für den Nachwuchs, um alle Facetten der Funsportart „Dirtjump“ abdecken zu können. (IKM/FI)

Innsbruck steht auf solidem Fundament

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Gesunde Finanzen und nachhaltige Investitionen sind das Fundament für unsere gute Stadtentwicklung. Innsbruck hat die niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung in Österreich und das bei zahlreichen Infrastrukturprojekten, die in der vergangenen Periode mit Land und Bund abgewickelt wurden.

Intensive Phasen öffentlicher Investitionen durch die Stadt und ihrer Beteiligungen tragen, wie auch die privaten Investitionen zu einem florierenden Wirtschaftsstandort bei. Erstmals in der Geschichte werden 100.000 Beschäftigte in der Landeshauptstadt einen Arbeitsplatz finden. Unsere Stadt ist damit „Arbeitsplatz-Kaiser“ in Österreich und sichert so maßgeblich den sozialen Frieden in der Region.

 

Weiter denken als eine Partei

Gemeinsam wollen wir mit allen konstruktiven Kräften am sicheren und erfolgreichen Weg für Innsbruck weiterbauen. Unter dem Motto „Innsbruck leben“ wollen wir die nächsten sechs Jahre vor allem dazu nutzen, die hohe Lebensqualität unserer schönen Landeshauptstadt weiter auszubauen. (FI)

Polizeiliches „Sicherheitsforum Teestube“ hat sich bewährt

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Stadt Innsbruck und Stadtpolizeikommando zogen positives Resümee der bisherigen Sicherheitsforen, weitere Maßnahmen werden umgesetzt

Im Rahmen der Initiative „Gemeinsam. Sicher“ des Stadtpolizeikommandos Innsbruck wurden in Kooperation mit der Stadt Innsbruck in der Vergangenheit mehrere Sicherheitsforen an verschiedenen Standorten abgehalten. Das Forum bei der Teestube in der Kapuzinergasse bringt beispielsweise Verbesserungen für das subjektive Sicherheitsgefühl der AnrainerInnen. „Die Sicherheit der Innsbruckerinnen und Innsbrucker, das soziale Miteinander und Zusammenleben stehen bei allen Initiativen und Bemühungen im Vordergrund. Die Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Teestube, dem Verein für Obdachlose, war vorbildlich und gemeinsam konnten nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Umgebung gefunden werden“, resümierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei einem Besuch vor Ort.

 

Sicherheit mit sozialer Dimension

Beim „Sicherheitsforum Teestube“ wurden seit September 2017 in drei Runden gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern, wie dem Verein für Obdachlose (Betreiber der Teestube), der Volksschule Dreiheiligen, der Bundesimmobiliengesellschaft und weiteren Wohnbauträgern praktische Maßnahmen erarbeitet. Diese werden einerseits die Sicherheit im Bereich der Kapuzinergasse weiterhin gewährleisten, andererseits die soziale Dimension nicht außer Acht lassen. „Durch eine intensivierte Kommunikation zwischen den einzelnen Partnerinnen und Partnern sowie einer regelmäßigen Bestreifung des Gebietes durch die Polizeiinspektion Pradl und die Mobile Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck, konnte das so wichtige subjektive Sicherheitsgefühl verbessert werden“, sind sich Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler, MA, und Amtsleiter Elmar Rizzoli einig.

 

Neues Aufenthaltsangebot

Der Verein für Obdachlose intensivierte seinerseits die Gespräche mit den sich vor der Teestube aufhaltenden Menschen, kümmerte sich um die Problematik freilaufender Hunde und brachte sich in die Planungen des sogenannten „Sonnenplatzls“ ein. Dort entsteht eine geschlossene Räumlichkeit bzw. Laube mit Dusche und WC. Für diese besitzt der Verein das Hausrecht und er kann somit den Menschen, die sich bisher auf der Straße aufgehalten haben, ein Aufenthaltsangebot bieten. Darüber hinaus wandelt das Referat für Straßenverkehr und Straßenrecht, die in der Kapuzinergasse geltende Schrägparkordnung für eine bessere Übersichtlichkeit in eine Längsparkordnung um. Das Amt für Grünanlagen kümmert sich verstärkt um die Pflege des gesamten Außenbereichs, inklusive der vorhandenen WC-Anlage gegenüber der Teestube. Ein weiterer Schritt zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit in dem Bereich ist die geplante Schaffung einer zweiten Teestube gemeinsam mit der Caritas Tirol und dem Land Tirol bei den Barmherzigen Schwestern am Rennweg. (IKM/FI)

Glyphosat-Verzicht: Was bringt’s?

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Umweltgedanke zum Schutz der Innsbrucker Tier- und Pflanzenwelt

In der Stadt Innsbruck wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Auch im städtischen Grünanlagenamt wird der Umweltgedanke in Form von schonender, naturnaher und nachhaltiger Pflege des öffentlichen Grünraums und dank des Verzicht auf glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel umgesetzt. Die Tiroler Landeshauptstadt folgt mit diesem Vorgehen dem Beispiel anderer umweltbewusster Städte.

 

Gut für Umwelt und Gesundheit

Nachdem die Verwendung von glyphosathaltigen Herbiziden in den vergangenen Jahren schon massiv eingeschränkt wurde, verzichtet das Amt für Grünanlagen seit mehr als einem Jahr komplett auf derartige Mittel zur Unkrautvernichtung. Amtsvorstand Ing. Thomas Klingler befürwortet ebenfalls den Verzicht von derartigem Unkrautbekämpfungsmittel, denn es ginge auch um den Schutz der Bevölkerung und der städtischen MitarbeiterInnen. „Seit mehr als einem Jahr bekämpfen wir das Unkraut mechanisch, das bedeutet, dass wir im Stadtgebiet händisch jäten und gewisse Bereiche abflämmen“, betont Klingler und führt weiter aus: „Der Arbeitsaufwand ist wesentlich höher, weshalb wir versuchsweise Mittel auf natürlicher Basis einsetzen, die das Unkraut nicht so schnell sprießen lassen.“ Der personelle und zeitliche Mehraufwand rechnet sich für Umwelt und Gesundheit.

 

Artenvielfalt im Mühlauer Friedhof

Das umweltbewusste Verhalten seitens der Tiroler Landeshauptstadt erfreut auch seit einiger Zeit das städtische Referat „Friedhöfe“. Vergangenes Jahr fand der GEO-Tag der Artenvielfalt im Bereich der Nordkette Innsbruck statt. Im Rahmen der größten Feldforschungsaktion Europas war auch der Friedhof Mühlau Schauplatz von Untersuchungen. Dabei wurden einige seltene Tier- und Pflanzenarten entdeckt – ein Zeichen, dass auch in den Innsbrucker Ruhestätten der Verzicht auf Glyphosat Wirkung zeigt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden im Laufe des Jahres im neuen Jahrbuch des Landesmuseums Ferdinandeum veröffentlicht.

 

Naturbewahrung im öffentlichen Raum

Das Leben am Friedhof im Stadtteil Mühlau findet im Kies, in den Bäumen und Sträuchern und auch dank der vielfältigen Vogelwelt statt. Eingebettet in den Waldrand bietet er den BesucherInnen einen Ort der Ruhe, aber auch Ausblicke auf die Stadt Innsbruck und die umgebende Landschaft. So haben beispielweise Grauschnäpper (Vogelart) am Mühlauer Friedhof erfolgreich gebrütet. Eine bemerkenswerte Pflanzenart ist die „Euphorbia humifusa“, die am Mühlauer Friedhof vorkommt. Damit ist dies der erst zweite Nachweis dieser ursprünglich asiatischen Art. Sie zählt zu einer Artengruppe von kleinblättrigen, niederliegenden Wolfsmilch-Arten, die sich derzeit in Mitteleuropa stark ausbreiten. (IKM/FI)

Junge BürgerInnen gestalten Campagne Reichenau mit

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Austausch mit ExpertInnen

Am ehemaligen Campagnereiter-Areal in der Reichenau wächst unter dem Projekttitel „Campagne Reichenau“ aktuell ein neuer Stadtteil in der Landeshauptstadt. Auf einer Fläche von 83.000 Quadratmetern entstehen in den kommenden zehn Jahren rund 1.100 Wohnungen sowie Grün- und Sportflächen und weitere notwendige Infrastruktur. Die Stadt Innsbruck setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf Bürgerbeteiligung und so sind auch bei diesem Projekt die AnwohnerInnen gefragt. „Die Menschen vor Ort sind die Spezialistinnen und Spezialisten, wenn es um die optimale Nutzung ihres Lebensraums geht. Sie bei Bauprojekten einzubeziehen steigert die Qualität und die Akzeptanz“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Kinder lieferten Ideen für multifunktionellen Begegnungsraum als Treffpunkt

Diese Einbeziehung beginnt bereits bei den Jüngsten. Daher lud „Die Stadtwerkstatt“ in Zusammenarbeit mit dem BILDING (Kunst- und Architekturschule für Kinder) und in Abstimmung mit der Bauherrin – der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) – die Kinder des angrenzenden Schülerhorts Reichenau ein. Sie durften bei der Gestaltung der Außenflächen und Gemeinschaftsräume mitwirken. Die SchülerInnen im Alter von neun bis zwölf Jahren gestalteten Collagen sowie Erstentwürfe und fertigten dann Modelle im Maßstab 1:20 an. Auch ein Treffen mit dem Sieger des Architekturwettbewerbs für das Baufeld 1, „bogenfeld ARCHITEKTUR“, brachte den Kindern einen Überblick über die Pläne.

 

Klettern im Waschraum

Die Kinder formulierten Vorschläge für einen Waschsalon im Erdgeschoß, der multifunktional verwendet werden soll und für verschiedene Außenräume. Der Salon ist als Begegnungsraum gedacht, in dem moderne Geräte zur Verfügung stehen. Die hohen Räume könnten mit einer Klettermöglichkeit ausgestattet werden. Eine Chill-Lounge, Bibliothek und Plätze mit einem Kaffeeautomaten zur Förderung der Kommunikation unter den BewohnerInnen waren weitere Ideen. „Wir werden als nächstes prüfen, welche Vorschläge wir bei der Umsetzung des Projekts Campagne-Reichenau einbauen können“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Die Modelle der HortschülerInnen wurden vor Kurzem präsentiert. Das Interesse bei ArchitektInnen, StadtplanerInnen sowie VertreterInnen städtischer Dienststellen und karitativer Institutionen war groß. Die teilnehmenden Kinder bekamen als Dank für ihr Engagement einen Ausflug spendiert. „Zudem wissen sie jetzt, dass sich Engagement im Leben lohnt. Wir geben ihnen die Gewissheit, dass wir sie als ernstzunehmende Partnerinnen und Partner sehen und wir ihnen zuhören“, resümieren Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, die Stadträte Fritz und Pechlaner sowie Geschäftsführer Danler abschließend. (IKM)

40 Prozent des Innsbrucker Stadtgebietes sind Wald

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Internationaler Tag des Waldes

Raus aus der Stadt – rein in den Wald. Der Tag des Waldes fand am 21. März statt. Die­ser Ak­ti­ons­tag wurde Ende der 1970er Jahre von der Er­näh­rungs- und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on (FAO) ein­ge­führt. Von rund 10.500 Hektar des Innsbrucker Stadtgebietes sind etwa 40 Prozent Wald. Die Waldfläche von Innsbruck – in etwa 3.690 ha – entspricht ungefähr der Größe von 5.170 Fußballfeldern. In den Wäldern rund um die Tiroler Landeshauptstadt stehen rund sechs Millionen Bäume. Auf jeden Einwohner (133.000) kommen so durchschnittlich 45 Bäume.

 

Gesund dank dem Wald

Regelmäßige Aufenthalte in diesem Naturraum tragen zur körperlichen Erholung und Regeneration, zum Stressabbau sowie zur Stärkung der Immunabwehr oder der Verbesserung der Schlafqualität, aber auch zur Harmonisierung des zentralen Nervensystems bei. Die positiven Effekte können insbesondere durch sportliche Aktivitäten wie Wandern, Laufen oder Radfahren verstärkt werden. (IKM/FI)

Bürgermeisterin begrüßt neue MitarbeiterInnen der Stadt Innsbruck

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37 neue MitarbeiterInnen bei Willkommensfeier begrüßt
Insgesamt 37 neue MitarbeiterInnen haben im ersten Quartal ihren Dienst im Stadtmagistrat Innsbruck angetreten. Die neuen DienstleisterInnen wurden vergangene Woche von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas und Personalamtsleiter Mag. Ferdinand Neu offiziell willkommen geheißen. „Wenn ich so in den Raum schaue, bin ich mir sicher, dass die Stadt Innsbruck auch in Zukunft sehr gut aufgestellt ist“, freute sich Christine Oppitz-Plörer.

Magistratsdirektor Holas betonte bei der Feierlichkeit im Plenarsaal des Rathauses: „Ihre Entscheidung, die Stadt als Dienstgeberin zu wählen, war mit Sicherheit eine gute. Das versichere ich Ihnen, denn in unserem Haus bieten wir Ihnen nicht nur ein sicheres, sondern auch ein attraktives und faires Arbeitsverhältnis.“

 

Vom Stadtarchiv, dem Grünanlagenamt bis hin zum Straßenbetrieb
Die Aufgaben der Neuzugänge sind facettenreich – so freuen sich unter anderem Dienststellen in der Kultur, in den Kinderbetreuungseinrichtungen, im Straßenbetrieb, im Grünanlagenamt sowie dem Stadtarchiv und der allgemeinen Verwaltung über neue Arbeitskräfte. „Sie sind alle Visitenkarten der Stadt und werden als Vertretung der Stadt wahrgenommen. Bitte vergessen Sie nicht, dass Sie in jeder Tätigkeit den Stadtmagistrat repräsentieren“, erklärte Personalchef Neu. Er ergänzte, dass dank eines hochwertigen Auswahlverfahrens die besten BewerberInnen den Stadtmagistrat nun bereichern.

Als Willkommensgeschenk bekamen die neuen MitarbeiterInnen, passend für den nahenden Sommer, ein Strandtuch überreicht. Bei einem kleinen Buffet ließen alle Anwesenden die Willkommensfeier im gemütlichen Ambiente ausklingen.

 

Hoher Frauenanteil
Der Stadtmagistrat beschäftigt rund 1.600 Personen. Das Ziel die Frauenquote zu steigern wird konsequent umgesetzt. Insgesamt liegt der Anteil von Frauen im Pro-Kopf-Verhältnis ganz knapp über 50 Prozent und bei Frauen in Führungspositionen bei rund 35 Prozent. Nicht nur aufgrund der sehr guten Qualifikationen der Bewerberinnen, sondern auch durch die Umsetzung des Frauenförderungsplans ergibt sich dieses erfreuliche Bild. (IKM)

IIG setzt bei Sanierungen auf die Gesundheit

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Ökologische Baukriterien werden lückenlos angewendet
In der Tiroler Landeshauptstadt gibt es rund 74.000 Wohnungen, ein Teil davon wird von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) betreut. Diese setzt seit 2017 lückenlos auf ökologische Baukriterien bei Wohnungssanierungen. Pro Jahr setzt die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Innsbruck rund 300 Wohnungen instand.

„Die IIG besitzt und betreut rund 6.000 Wohnungen. Die Mieterinnen und Mieter verbringen viel Zeit in ihren Wohnungen. Ein gesundes Raumklima sowie Baustoffe, die möglichst wenige Schadstoffe enthalten, tragen zu einer hohen Wohnqualität bei. Diese wollen wir in Zukunft weiter steigern. Durch gezielte Produktwahl ist es möglich, bis zu 90 Prozent der innenraumluftrelevanten Schadstoffe zu vermeiden.“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Bausachverständiger und -experte DI Dr. Karl Torghele arbeitet eng mit der IIG zusammen und trägt wesentlich zur Verbesserung der Wohnqualität in den städtischen Wohnungen bei: „Wohngesundheit und Behaglichkeit werden maßgeblich durch die eingesetzten Baustoffe wie Putze, Farben, Lacke oder Kleber mit bestimmt. Manche Baustoffe helfen ,aktiv‘ das Raumklima zu verbessern, indem diese Feuchtigkeit oder Luftschadstoffe puffern. Die richtige Baustoffwahl sorgt so für gute Luftqualität. Im Zuge der Wohnungssanierungen greift die IIG bewusst auf solche Produkte zurück, um für die Nutzerinnen und Nutzer eine wesentliche Grundlage für ein gesundes und ein behagliches Raumklima zu schaffen“, erklärt er.

 

„Baubook“ als Maßstab
Um sicherstellen zu können, dass die verwendeten Baustoffe und Materialien den ökologischen Ansprüchen der IIG genügen, wird das sogenannte „Baubook“ herangezogen. Dabei handelt es sich um eine Informations- und Kommunikationsplattform für energieeffizientes und ökologisches Bauen. Die darauf festgehaltenen Kriterien müssen erfüllt sein – nur dann wird ein Baustoff für eine Sanierung verwendet. So kommen zukünftig beispielsweise bei den Bodenlegearbeiten zusätzlich zu den bisher verwendeten Eichenparkettböden in Gängen und Küchen Kautschukbelege zur Anwendung. Diese entsprechen den ökologischen Anforderungskriterien. Die dazu notwendigen Klebestoffe sind ebenfalls emissions- und lösungsmittelarm.

Ein weiteres Beispiel für ökologische Sanierungsmaßnahmen ist beispielsweise die Anwendung von rein mineralischem Putz ohne Biozide und Kunststoffanteile. Weichmacher beim Innenputz sowie bei Maler- und Anstreicharbeiten werden künftig sowohl im Innen- als auch im Außenbereich sowie bei Fenstern, mit wasserbasierenden Beschichtungen ausgeführt. Bei Lacken und Lasuren werden ausschließlich lösungsmittelfreie und emissionsarme Produkte verwendet.

 

Auf einem guten Weg
Zwar werden ökologische Wohnungssanierungen aktuell bei der IIG forciert; neu ist diese Herangehensweise aber nicht. „Einige Maßnahmen, wie zum Beispiel die teilweise Verwendung von halogen- und PVC-freien Materialien im E-Installationstechnik-Bereich, werden bereits seit Jahren umgesetzt“, erklärt Geschäftsführer Danler. Positiv streicht er zudem die Tatsache hervor, dass bei der Verwendung von ökologischen Produkten in der Wohnungssanierung kaum noch preisliche Unterschiede feststellbar sind. IIG-MieterInnen profitieren somit nachhaltig von sanierten Wohnungen. (IKM)

Städtische Bauprojekte: Bilanz der letzten fünf Jahre

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Verschiedene Bauprojekte konnten im Durchschnitt billiger als kalkuliert umgesetzt werden

Die Stadt Innsbruck investiert durch eine Vielzahl an Bauprojekten in die heimische Wirtschaft und sorgt damit unter anderem für Arbeitsplätze – unabhängig von der Baukonjunktur. Großprojekte, wie das Haus der Musik Innsbruck, die Straßen- und Regionalbahn, die Patscherkofelbahn und unzählige Wohnbauprojekte bedürfen besonders in finanzieller Hinsicht einer gewissenhaften Planung. Dass dies in Innsbruck funktioniert, zeigt ein Blick auf beispielhafte Projekte, die in den vergangenen fünf Jahren – in einer Phase einer überhitzten Baukonjunktur – im Umfang von 130 Millionen Euro abgeschlossen wurden.

„Öffentliche Bauprojekte stehen verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Es ist mir ein großes Anliegen, transparent und nachvollziehbar den Nachweis zu erbringen, dass gewissenhaft mit öffentlichen Geldern umgegangen wird. Ein Blick auf die Zahlen belegt dies ebenso wie eine überaus professionelle Umsetzung. Durchschnittlich liegen die Abrechnungen der IIG-Projekte mit gesamthaft 2,1 Prozent deutlich unter dem kalkulierten Budget“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer im Zuge eines Pressegesprächs zu der Finanzierung städtischer Projekte.

 

Haus der Musik Innsbruck

Beim Haus der Musik Innsbruck werden bereits in der Errichtungsphase zusätzliche Investitionen in die Qualitätsverbesserung getätigt, auf die sich alle PartnerInnen geeinigt haben. Dazu zählen beispielsweise eine höherwertige Energieeffizienz, eine LED-Beleuchtung der neuesten Generation, eine optimierte Anbindung an das Tiroler Landestheater und die Tiefgarage sowie ein digitales Raummanagement. Dies sind nachhaltige Investitionen um über die Lebenszeit des Gebäudes dauerhaft niedrige Betriebskosten zu haben.

 

50 Millionen Euro bei Straßen- und Regionalbahn eingespart

Ein Projekt, bei dem der Kostenrahmen deutlich unterschritten wird, ist die Straßen- und Regionalbahn. Das größte Infrastrukturprojekt nach dem Brenner-Basis-Tunnel in Westösterreich profitierte beispielsweise von einer in diesem Zusammenhang günstigen Baukonjunktur. Auch das Zukunftspaket am Patscherkofel setzen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe um: „Die Patscherkofelbahn wurde eröffnet und wird bereits intensiv genutzt. Bau- und Planungstätigkeiten, wie beispielsweise für die Rodelbahn, laufen aber noch. Dementsprechend haben wir derzeit noch keine Schlussrechnungen vorliegen. Am Ende soll es natürlich eine Punktlandung auf die beschlossenen rund 55 Millionen Euro werden, abschließend lässt sich das allerdings noch nicht sagen – da stehen noch zu viele Vergabeverfahren und Abrechnungen an“, erläutert der Geschäftsführer der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, DI Martin Baltes. Bislang abgerechnet wurden 38,6 Millionen Euro.

 

Lokale Wirtschaft fördern

Aufträge bei städtischen Bauvorhaben werden in der Regel zu mehr als 90 Prozent an lokale Firmen vergeben werden. „Durch die Errichtung der städtischen Bauten sorgen wir nicht nur für moderne Infrastruktur und leistbaren Wohnraum, wir sorgen auch für Arbeitsplätze. Nicht umsonst konnte in Innsbruck vor Kurzem die 100.000er-Marke in Bezug auf Beschäftigungsplätze geknackt werden“, erläutert Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. (IKM/FI)

 

 

Stadt Innsbruck als starker Wirtschaftsmotor

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Die Stadt Innsbruck verfügt über 28 Beteiligungsunternehmen. Neben der facettenreichen Aufgaben im Bereich der Verwaltung übernimmt sie somit auch eine wichtige Rolle auf der wirtschaftlichen Bühne der Region. Der Beteiligungsbericht 2017 gibt Aufschluss über die im vergangenen Jahr gesammelten Zahlen aus dem Wirtschaftsjahr 2016.

„Die Stadt Innsbruck verfügt über ein vielfältiges Leistungsportfolio. Das ist allerdings nur gemeinsam mit den Beteiligungsunternehmen möglich. Außerdem wird unser finanzieller Handlungsspielraum erhöht“, erklärte Bürgermeisterin und Finanzreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und geht ins Detail:

„Eine Nettoinvestitionssumme von 261 Millionen Euro spricht eine deutliche Sprache. Investitionen in die Wirtschaft sind Investitionen in die Lebensqualität unserer Stadt: Arbeitsplätze werden gesichert, Infrastruktur wird erhalten und ausgebaut. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass Innsbruck kurz davor steht, bei den Arbeitsplätzen die 100.000er-Marke zu knacken.“

Die Stadt Innsbruck erstellt jedes Jahr einen detaillierten Bericht, in denen interessante Fakten sowie Unternehmenszahlen zu den Tochterunternehmen aufgelistet sind. Ziel ist es, dadurch unter anderem Transparenz in die Finanzgebarungen der Stadt zu bringen. Neben den geprüften Jahresabschlüssen der Beteiligungen findet sich auch ein Überblick über Art und Umfang der Beteiligungen in dem Bericht. Dieser wird allen Stadtsenat- und Gemeinderatsmitgliedern sowie den Gemeinderatsklubs zur Verfügung gestellt. Auf der Website der Stadt Innsbruck (www.innsbruck.gv.at) ist er zudem digital verfügbar.

 

Beteiligungen sichern Arbeitsplätze

Während der Stadtmagistrat selbst knapp 1.600 MitarbeiterInnen beschäftigt, sind es in den Beteiligungsunternehmen in Summe mehr als 3.700 Personen, die 2016 dort beschäftigt waren. 41 Prozent davon waren Frauen, 59 Prozent Männer. Auch als Ausbildungsstätten sind die städtischen „Töchter“ beliebt: Im Durchschnitt waren 75 Lehrlinge in den Beteiligungen beschäftigt. „Das ist ein Plus von 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es freut mich, dass sowohl der Magistrat, in dem derzeit 17 Lehrlinge ausgebildet werden, als auch unsere Beteiligungen als Ausbildungsstätten für junge Menschen dienen“, kommentiert Innsbrucks Bürgermeisterin den Anstieg an beschäftigten Lehrlingen.

 

Wo überall „Innsbruck“ drin steckt

Die 28 Beteiligungen der Stadt Innsbruck erstrecken sich über unterschiedliche Unternehmensbereiche, die sich grob in folgende Kategorien einteilen lassen: „Versorger, Technik“, in den beispielsweise die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) fällt sowie „Verkehr“, der besonders von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) sowie dem Flughafen Innsbruck geprägt ist. Hinzu kommen „Sport- und Veranstaltungszentren, Wirtschaft“ mit den prominenten Vertretern Congress Messe Innsbruck und der Innsbruck Marketing GmbH, „Immobilien, Wohnungswesen, Bauwirtschaft“, in dem besonders vielen InnsbruckerInnen die 100-Prozentige Beteiligung, die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), ein Begriff ist. Der große Bereich „Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur“ beinhaltet zum Beispiel das Tiroler Landestheater oder den Sozialmarkt beinhaltet. „In nahezu jedem Lebensbereich der Bürgerinnen und Bürger steckt ein bisschen ,Innsbruck‘ drin. In den einen deutlicher sichtbar, in den anderen eher als stiller Helfer. Leistungen im öffentlichen Nahverkehr, Trinkwasserversorgung, leistbare Wohnungen, ein breites Kultur- und Sportangebot sowie das dichte Netz an Pflege- und Betreuungseinrichtungen für Seniorinnen und Senioren sowie Pflegebedürftige werden Großteils über städtische Beteiligungen sichergestellt“, erläutert Christine Oppitz-Plörer. (IKM/FI)

Petition Autobahneinhausung Innsbruck West – mehr Lebensqualität für Alle!

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Auf Initiative der Innsbrucker Stadtregierung wurde aufbauend auf dem Erfolgsprojekt „Autobahneinhausung Amras“ eine Petition ins Leben gerufen, um auch für den Westen Innsbrucks eine Einhausung zu erwirken. Gemeinsam mit allen Regierungsfraktionen sammeln die Vertreter von Für Innsbruck, ÖVP, SPÖ und Grüne nun Unterschriften zur Erreichung dieses Ziels.

Die Petition richtet sich an Herrn Ing. Norbert Hofer in seiner Funktion als Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie. Er wird ersucht, alle Anstrengungen zu unternehmen, die Einhausung der Autobahn im Westen von Innsbruck zügig voranzutreiben.

Vorrangiges Ziel der Petition ist, eine Verbesserung der Lebensqualität tausender Menschen in Stadtteilen Mentlberg, Sieglanger und Höttinger Au zu erreichen und belastende Emissionen wie Lärm und Abgase deutlich zu reduzieren. Dadurch soll die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner sichergestellt werden. Zudem bietet sich durch eine Einhausung die Möglichkeit, neue Grünflächen als Naherholungsbereich für die Bevölkerung zu schaffen.

Die Möglichkeit zur Unterzeichnung der Petition besteht noch bis 28. März. Einfach Unterschriftenliste downloaden und ausdrucken. Bitte die unterschriebene Listen in einem der Fraktionsbüros (von Für Innsbruck, SPÖ, ÖVP oder Grüne) im Rathaus abgeben oder einwerfen.

Geförderte Wohnungen müssen immer geförderte Wohnungen bleiben

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Erfreut zeigen sich Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plöer Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die aktuellen Aussagen der Regierungsparteien auf Landesebene zum Bereich Wohnbaupolitik.

Bereits Mitte Jänner sprach sich Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer für eine Lösung aus, wonach geförderte Wohnungen nicht mehr auf dem freien Markt veräußert werden sollen.

„Es ist zwar schade, dass es einen Wahlkampf benötigt um dringende Maßnahmen einzuleiten, wenn unsere Vorschläge aber so kurz vor der Landtagswahl nun Gehör finden, ist es natürlich erfreulich“, so Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Einmal gemeinnützig, immer gemeinnützig

„Innsbruck hat bereits ein Projekt mit dem Versuch die Spekulation zu unterbinden initiiert. Wir fordern schon lange, dass gemeinnützige Wohnungen immer gemeinnützig bleiben müssen. Es wird wohl jeder zustimmen, dass die Allgemeinheit nicht den Gewinn Einzelner finanzieren soll. Das was hier in letzter Zeit durch Verkäufe vermehrt passiert, ist schlichtweg nicht fair“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl zur Haltung von Für Innsbruck.

 

„Für die rechtliche  Umsetzung eines Verbots der gewinnbringenden Veräußerung gemeinnütziger Wohnungen sind die Gesetzgeber in Land und Bund aufgefordert tätig zu werden. Die von Landesseite vorgeschlagene zwanzigjährige Spekulationsfrist ist für uns nicht nachvollziehbar. Einmal gemeinnützig, immer gemeinnützig – hier darf es keine Verjährung geben“, fordert Vizebürgermeister Christoph Kaufmann ein unbegrenztes Vorkaufsrecht der Öffentlichkeit.

Innsbruck ist Top-Kongressstadt – Standort muss jetzt mit Hotels weiterentwickelt werden!

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Hocherfreut zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die aktuelle österreichische Kongressstatistik, wonach Innsbruck nur hinter Wien an zweiter Stelle liegt.

„Gratulation an das ganze Team der Congress & Messe GmbH für die hervorragende und engagierte Arbeit der letzten Jahre. Innsbruck punktet mit einem hochwertigen und attraktiven Angebot in alpin urbaner Atmosphäre samt zahlreichen Möglichkeiten im Bereich Shopping und Erholung. Auch die perfekte Anbindung durch den Innsbrucker Flughafen ist ein Standortvorteil. Das Angebot ist professionell und stimmig und so verwundert es nicht, dass es zahlreiche neue Kongresse nach Innsbruck zieht“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Congresshotel erforderlich

„Für die Stärkung als Kongressstadt benötigen wir, wie in der Hotelstudie auch untermauert, dringend zusätzliche Hotelbetten. Mit der Ansiedelung der internationalen Ketten Marriott oder auch Motel One wurden schon wichtige Schritte gesetzt. Was uns fehlt ist ein Congresshotel der gehobenen Kategorie mit einem renommierten internationalen Betreiber, damit wir Innsbrucks Spitzenplatz nachhaltig absichern können“, schließt Stoll.

Innsbruck inspiriert: stadt_potenziale 2018

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Die Stadt Innsbruck fördert mit der Kunst- und Kulturinnovationsförderung „stadt_potenziale“ jährlich Projekte aus der freien Innsbrucker Kulturszene, die innovativ und qualitätsvoll wichtige Aspekte und Fragen des heutigen städtischen Lebens bearbeiten. Für das Jahr 2018 werden für die „stadt_potenziale“ insgesamt 70.000 Euro als Gesamtpreis verliehen. Am 07. Februar wählte eine unabhängige Jury aus 31 Einreichungen insgesamt elf Projekte aus, die sich die Gesamtdotierung teilen.

„Unsere Stadt inspiriert Künstlerinnen und Künstler immer wieder zu neuen Einfällen, die sich künstlerisch umsetzen lassen. Ich freue mich über die Vielzahl an Einreichungen und danke Ihnen sehr für Ihre kreativen Ideen“, gratulierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer den PreisträgerInnen: „Ganz besonders schätze ich dabei immer Ihre unterschiedlichen, auch gesellschaftskritischen Blickwinkel und Herangehensweisen, die Innsbruck insgesamt als lebendigen Kultur- und Lebensraum in all seinen Facetten darstellen.“

 

Künstlerische Ideen gefördert

Die unabhängige, jährlich wechselnde und überregional besetzte Fachjury setzte sich heuer aus Petja Dimitrova (Bildende Künstlerin), Michaela Senn (Schauspielerin, Regisseurin) und Stefan Bidner (Kurator, Musiker) zusammen und wurde von der „baettlegroup for art“ ausgewählt. Gefördert werden heuer elf Projekte aus den Sparten Musik, Medien, Theater, Performance und Fotografie.

Diese Projekte werden im Laufe der kommenden zwei Jahre in Innsbruck umgesetzt:

  • Literaturclub Cognac & Biskotten: „Wunder?“
  • Kunstverein Sabotage: „FAR a DAY“
  • Hans-Jürgen Poetz: „3.5.1945“
  • Andreas Stecher: „Für HXw (gr. Echo)“
  • Spielraum für alle: „Experimentierflächen als Stadtpotenzial“
  • Kulturverein Contrapunkt: „Reclaim your club!“
  • Soliarts: Dokumentation „Auf den Straßen Innsbrucks“
  • Nicole Weniger: „vulkano“
  • Carolin Vonbank und Emad Husso: „Warten¹Warten“
  • aut.architektur und tirol: „Der Frachtenbahnhof als städtisches Potenzial“
  • Daniel Jarosch, Stephan Pirker, Kata Hinterlechner: „Herz aus Stein“

 

Das Konzept der stadt_potenziale

Die Förderung richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende der freien Szene und ist speziell auf zeitgenössische Arbeiten ausgerichtet. Es werden Projekte gefördert, die sich mit dem Thema Stadt im Allgemeinen und mit Innsbruck im Besonderen beschäftigen. Eine unabhängige, jährlich wechselnde Fachjury entscheidet in einer öffentlich zugänglichen Jurysitzung über die Auswahl der Projekte. Weitere Informationen und alle Siegerprojekte im Detail unter www.innsbruck.gv.at (Bildung/Kultur > Preise/Stipendien > stadt_potenziale).  (IKM)

Großes Interesse an Parkrauminformation in Sieglanger – Mentlberg

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DauerparkerInnen und verstellte Einfahrten – mehrere BewohnerInnen des Stadtteils Sieglanger – Mentlberg traten an die Stadtregierung heran, weil sie sich eine Lösung für den Parkraum im Gebiet Sieglanger, Klosteranger und Mentlberg wünschen. Gestern, Dienstag, gab es daher Informationsveranstaltungen im Pfarrsaal, bei der eine mögliche Parkraumbewirtschaftung erläutert wurde. „Es geht darum, ein Stimmungsbild mitzunehmen. Uns ist es wichtig, von Ihnen zu hören, wo die Probleme und Bedürfnisse liegen. Darauf aufbauend arbeiten wir weiter“, betonten Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider bei den beiden Terminen.

Parkstraße als Möglichkeit

Die Art der Parkraumbewirtschaftung wurde im Rahmen der Informationsveranstaltung diskutiert. Von der Stadt Innsbruck wurde eine Parkstraße vorgeschlagen, in der es keine Höchstparkdauer gibt. Dabei wird in der Zeit von Montag bis Freitag von 09:00 bis 19:00 Uhr verrechnet. Generell sind 70 Cent pro 30 Minuten einzuwerfen. „In der Parkstraße kann das Fahrzeug bis zu fünf aufeinanderfolgende Werktage für einen Maximaltarif von 35 Euro abgestellt werden. AnrainerInnen können eine Parkkarte um 153,12 Euro beantragen. Diese ist für zwei Jahre gültig“, erklärte Pitscheider. Die Präsentation beinhaltete eine Parkzone für Mentlberg sowie eine gemeinsame für Sieglanger und Klosteranger. Bisher bestehende Parkplätze bleiben erhalten. In Mentlberg würden mit Umsetzung der Parkstraße 87 öffentliche Stellplätze entstehen, in der zweiten Zone 192. Im Sieglanger konnte die Stadt Innsbruck in konstruktiven Gesprächen mit dem Autobahnbetreiber Asfinag eine Vereinbarung avisiert. Der Asfinag gehört ein wichtiger Grund für den Parkraum entlang der Lärmschutzmauer, der bei einer Bewirtschaftung von der Stadt temporär benutzt werden kann.

Stimmungsbild abgefragt

Zu beiden Informationsterminen kamen mehr als 200 Interessierte. Bürgermeisterin, Vizebürgermeisterin, Abteilungsleiter Dr. Robert Schöpf sowie Tiefbau-Amtsleiter DI Walter Zimmeter und Elmar Rizzoli, Amtsleiter für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen, diskutierten mit ihnen die Vor- und Nachteile einer Bewirtschaftung. Ein finales Stimmungsbild am Ende des Abends zeigte der Stadtregierung, wie es in Bezug auf eine Parkraumbewirtschaftung weitergehen soll: Sieglanger – ja, Mentlberg und Klosteranger – nein. Mit den Ideen und Vorschlägen werden nun weitere Möglichkeiten konkretisiert.

Unterschriftenliste für Einhausung

Im Rahmen der Informationsveranstaltung beteiligten sich die anwesenden Stadtteil-BewohnerInnen zudem an einer Unterschriftenaktion an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Darin wird um eine Autobahn-Einhausung bei Sieglanger angesucht, nach dem Vorbild von der A12-Einhausung bei Amras. Im Zuge der bevorstehenden Erneuerung der bestehenden Lärmschutzwand wird eine Verbreiterung der angrenzenden Autobahn auf drei Spuren befürchtet. Mit einer Einhausung könnten die AnwohnerInnen entlastet werden.

Mühlau als Vorbild

Durch eine Gebührenpflicht kann das Problem mit DauerparkerInnen gelöst werden. Vizebürgermeisterin Pitscheider nannte als Beispiel den Stadtteil Mühlau. Dort wurde auch die Parksituation für AnwohnerInnen durch die Einführung einer Parkstraße massiv verbessert. Der Wunsch nach einer Lösung kam in Mühlau ebenfalls von den Betroffenen selbst. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung konnten die Stadt Innsbruck und die BewohnerInnen einen zufriedenstellenden Kompromiss erarbeiten. Dies soll auch in Sieglanger – Mentlberg erreicht werden. (IKM)

Stadtteilentwicklung: Neuer Stadtteilplatz in Wilten-West

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In Wilten-West entsteht derzeit das neue Pfarrzentrum „Zur Heiligen Familie“ in Verbindung mit zwei Wohnbauprojekten. 60 Jahre nach dem Bezug der Kirche erhalten die AnwohnerInnen dort nun ein neues Zentrum und Wohnraum. Dabei ergibt sich die Gelegenheit auch den sanierungsbedürftigen Vorplatz der Kirche im Zuge der Instandsetzung neu zu gestalten.

„Gleichzeitig werden eine Fuß- und Radwegverbindung zur Zollerstraße hergestellt sowie der Kreuzungsbereich Fritz-Pregel- und Egger-Lienz-Straße adaptiert. Wir setzen damit einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau des Radverkehrsnetzes im Stadtgebiet“, erklären Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider gemeinsam bei einem Pressegespräch.

Mehrwert für AnrainerInnen

Die Neugestaltung der Zollerstraße Süd und des Platzes entwickelte das Amt für Tiefbau gemeinsam mit dem Grünanlagenamt. „Mit den geplanten Maßnahmen steigt die Aufenthaltsqualität in diesem Teil der Stadt für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker“, betonen Oppitz-Plörer und Pitscheider. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Pfarre Wilten-West, der Tigewosi sowie der Liegenschaftsstiftung der Diözese Innsbruck durchgeführt. „Mitten unter den Menschen zu sein ist ein Plus für Pfarre und Stadt Innsbruck, die in diesem Projekt bisher und auch in Zukunft miteinander kooperieren und im wahrsten Sinn neue Wege für die Begegnung im Stadtteil Wilten West eröffnen: vom sozialen Wohnbau, über das Pfarrzentrum bis hin zur Vorplatzgestaltung. In einer Stadt muss Platz sein für alles. Das ist der Auftrag, den wir miteinander verwirklichen“, erläuterte Pfarrprovisor Mag. Johannes Hohenwarter OPraem. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass der neu gestaltete Platz ein einladender, offener und transparenter Begegnungsraum mitten unter den Menschen und für die Menschen werden soll.

Fertigstellung im Frühjahr

Für die Um- und Neugestaltung der Bereiche außerhalb der Liegenschaften der Pfarre investiert die Stadt Innsbruck insgesamt 372.000 Euro. Der Stadtsenat befürwortete in einer Sitzung im September die Umbaupläne einstimmig. Seit Mitte Oktober werden als Vorbereitung für die Platzgestaltung Leitungen umgelegt und saniert sowie Randbegrenzungen für die neuen Weganlagen und die Aufweitung der Grünzone in Richtung Egger-Lienz-Straße errichtet. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im kommenden Frühjahr mit der Aufbringung des endgültigen Belags für die Fuß- und Radwege. (IKM)

Älterwerden in Innsbruck: Haus A im Wohnheim Pradl eröffnet

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Das Haus A am Rain beim Wohnheim Pradl wurde von Mitte 2015 bis Juni 2017 neu gebaut. Die Firstfeier fand am 27. Oktober 2016 statt. Danach ging es um die Innenausstattung des vom Stuttgarter Architektenteam Bodamer | Faber geplanten Hauses. Das erste Obergeschoß wurde bereits von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) besiedelt, der zweite Stock wird bis Weihnachten von SeniorInnen bezogen. Die Hälfte der 120 neuen Plätze im dritten und vierten Obergeschoß sind aktuell an das Haus St. Josef am Inn vermietet, da sich dieses gerade in einer Umbauphase befindet. Errichtet wurde das Haus A von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG).

„Das Dürerheim der 1960er Jahre wurde in eines der größten und modernsten Wohn- und Pflegeheime Tirols verwandelt. Nach der Eröffnung des Heimes im Olympischen Dorf im Jahr 2015 hat die Stadt Innsbruck ein zweites Großprojekt verwirklicht. Für 120 Menschen ist auf diese Weise wieder ein echtes neues Zuhause mit hoher Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner entstanden. Der bis 2022 gemeinsam mit den 279 Tiroler Gemeinden umzusetzende Pflegeplan des Landes funktioniert also bestens: Seit 2012 sind neben dem Wohnheim Pradl zusätzlich 413 Heimplätze und 100 Tagespflegeplätze in Tirol geschaffen worden“, unterstreicht Landesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg und hebt gleichzeitig die Versorgungsqualität in diesem Bereich hervor.

„Das Haus A am Rain bietet Seniorinnen und Senioren einen komfortablen und modern ausgestatteten Lebensraum. Der Neubau ist gleichzeitig ein Beispiel dafür, dass sich Innsbrucks Pflegelandschaft am Puls der Zeit befindet“, hebt Bürgermeister Mag.aChristine Oppitz-Plörer hervor: „Durch kontinuierliche Sanierungen und Neubauten der Innsbrucker Wohn- und Pflegeheime wird unseren älteren Mitbürgerinnen und -bürgern die Möglichkeit gegeben, ihren Lebensabend in ihrem vertrauten Stadtteil zu verbringen. Die Tiroler Landeshauptstadt stellt sich damit laufend ihrer Verantwortung gegenüber der älteren Generation.“

„In Würde altern ist in der Landeshauptstadt keine Floskel. Auch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Mit der Umsetzung des Hauses A kommen wir der Quotenerfüllung, die der ‚Strukturplan Pflege des Landes Tirol‘ vorsieht, ein weiteres Stück näher. In diesem Zusammenhang darf ich besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Innsbrucker Wohnheimen für ihren empathischen Zugang und die wohnliche Gestaltung der Altersresidenz danken“, stellt Sozialstadtrat Ernst Pechlaner fest.

„Das Haus A ist insgesamt ein sehr gelungenes Werk und überzeugt durch seine heimelige Gestaltung. Dadurch können wir der pflege- und betreuungsbedürftigen Innsbrucker Bevölkerung höchstmögliche Wohnqualität auf dem neuesten Stand bieten“, führt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner aus.

„Im Rahmen eines EU-weiten Architekturwettbewerbes wurden 64 Projekte eingereicht, wobei sich der Entwurf der Architekten Bodamer | Faber damals durchsetzen konnte“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler: „Sowohl die hohe städtebauliche und architektonische Qualität im Innen- als auch Außenraum waren dabei überzeugende Faktoren.“

Haus A am Rain

Der Neubau macht die Senioreneinrichtung zu einem der größten Wohn-Pflegeheime in Nordtirol mit insgesamt 206 Plätzen. Das HausA am Rain verfügt über vier Stockwerke, wobei im Erdgeschoß ein neuer Eingangsbereich mit Anbindung an die Egerdachstraße geschaffen wurde. Eine wesentliche Steigerung der Aufenthaltsqualität wird durch geschützte, ganzjährig nutzbare Freibereiche in Form von Loggien erzielt.

In den Geschoßen sind jeweils eine Pflegestation mit rund 30 Zimmern, den erforderlichen Wohn- und Essbereichen und notwendigen Nebenräumen untergebracht. Jede Pflegestation wurde in zwei unabhängige Wohngruppen mit je ca. 15 Zimmer unterteilt.

Eine Besonderheit stellt die Tiefgarage dar, durch die die gesamte Anlieferung erfolgt. Damit ist es nun auch für die AnrainerInnen viel ruhiger. Darüber hinaus wurde im Zuge des Umbaus im Tiefparterre eine neue, kapazitätsstarke Wäscherei eingerichtet. Die Kosten für die Neuerrichtung beliefen sich auf rund 18 Millionen Euro. Hinzukommen rund 3,5 Millionen Euro für Einrichtung und Erstausstattung.

Hintergrund

Das Wohnheim Pradl wurde bereits Anfang der 1960er-Jahre errichtet. Zu einer Generalsanierung der Verwaltungsbereiche kam es in den 90er Jahren, die Häuser B, C und D folgten von 2000 bis 2002.

Da das Haus A des Wohnheimes, in dem der Pflegebereich beheimatet ist, nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen eines modernen Wohn- und Pflegeheimbetriebes entsprach, fiel die Entscheidung für einen Neubau. An der gleichen Stelle entstand somit ein innovatives Passivhaus, das nun Platz für 120 Zimmer bietet. (IKM)

Stadentwicklung: Renommierter Architekturpreis für das Kletterzentrum

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Seit vergangenem Frühjahr hat die Tiroler Kletterszene eine neue Heimat: Das „Sillside“ in Dreiheiligen vereint Indoor- wie Outdoor-Klettern für LiebhaberInnen des Seilklettern als auch des Boulderns. Nun wurde der Gebäudekomplex, der von der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) errichtet wurde, mit einem renommierten amerikanischen Architekturpreis ausgezeichnet.

„Das neue Kletterzentrum überzeugt nicht nur aufgrund seiner Modernität und Funktionalität, auch architektonisch fügt es sich ideal in das Innsbrucker Stadtbild ein. Die Auszeichnung mit dem „American Architecture Prize“ ist ein weiterer Beweis für die hohe architektonische Qualität, die Architekt Thomas Schnizer mit seinem Team bei diesem Projekt zu Tage gebracht hat“, zeigt sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die das Zentrum im April 2017 eröffnete, erfreut.

IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler schließt sich an: „Beim Kletterzentrum Innsbruck handelte es sich um ein Großprojekt, welches nicht alltäglich ist. Die Herausforderung Architektur mit den Anforderungen einer Sportstätte zu verbinden, ist dem Planungsteam rund um Architekt Schnizer bestens gelungen. Die internationale Anerkennung, welche unserem Bauwerk nun zukommt, ist ein willkommener Lohn für harte Arbeit.“ Das Kletterzentrum Innsbruck wurde in der Kategorie „Architectural Design/Other Architecture“ ausgezeichnet.

Dem Großprojekt liegt ein Architekturwettbewerb zugrunde, der 2014 gestartet wurde. Das Projekt von Thomas Schnizer setzte sich dabei ohne Gegenstimme gegen mehr als 50 weitere in einem EU-weiten Wettbewerb durch. Es überzeugt durch ein hohes Maß an Flexibilität und schafft ein großzügiges Raumerlebnis. Das Gebäude ist als räumlich offenes Baukörperensemble mit einem arenaartigen Außenraum und offenem Veranstaltungsort zwischen den einzelnen Bauteilen konzipiert. Zwei eigenständige Hallen zum Seilklettern und Bouldern für den Breitensport und ein Bundesleistungszentrum (BLZ) für den Spitzensport sind am Standort vereint.

Die Anlage

Die barrierefreie Gesamtanlage mit rund 35.000 Griffen sowie ca. 700 Routen ist von innen und außen erlebbar und schafft eine lebendige Beziehung Richtung Sillufer. Zentraler Bestandteil ist die neue Seilkletterhalle. In dieser sind die wesentlichen Funktionen des Zentrums und eine großewettkampftaugliche Indoor-Kletterwand untergebracht. An der Südseite sind der zentrale Café- und Empfangsbereich angeordnet, darüber galerieartig die Kletterbereiche für Schulungen und AnfängerInnen. Der Hauptzugang erfolgt über das Sillufer und führt von dort entlang der freistehenden Kletteranlage mit großer Wettkampfwand zum Haupteingang des Neubaus.

Mit der Austragung der Jugend- & Junioren-WM 2017 erlebte das neue Zentrum seine Feuertaufe. 2018 wird sich bei der Kletter-WM die Weltelite des Klettersports in Innsbruck versammeln.

Die Auszeichnung

Der „American Architecture Prize“ ist einer der angesehensten Preise in der Branche und soll die Einzelprojekte auszeichnen, die einen wesentlichen architektonischen Beitrag leisten. Es können Projekte in 41 Kategorien in den Bereichen Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur eingereicht werden. Sie können sich noch im Bau befinden, dürfen allerdings nicht länger als fünf Jahre fertiggestellt sein. (IKM)