Die Österreichischen Bundesforste haben das Baurecht für das Haus in der Blasius-Hueber-Straße 4 an einen privaten Investor verkauft. Seitdem gibt es Pläne zum Abbruch des charakteristischen und historischen wertvollen Gebäudes. Die Republik Österreich hat durch diesen wieder einmal Vermögen der österreichischen Bevölkerung privatisiert.

„Gerne hätten wir als Stadt Innsbruck das Baurecht selber erworben oder es zumindest in den Händen einer gemeinnützigen Gesellschaft gewusst. Ein Studentenwohnheim oder leistbare Wohnungen in dieser Lage passen jedenfalls zu den Zielen der Entwicklung im universitären Umfeld. Wir kritisieren jedoch massiv die sinnlose Privatisierungswelle und fordern einen Kurswechsel: Schluss mit dem Ausverkauf von Volksvermögen!“, kritisiert Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl den sorglosen Umgang mit öffentlichem Vermögen.

„Die Bundesregierungen haben trotz fataler Erfahrungen aus dem skandalösen schwarzblauen Verkauf tausender BUWOG-Wohnungen nichts gelernt. Die Stadt Innsbruck ist hier immer einen anderen und vorbildlichen Weg gegangen: Wir haben in den letzten Jahren vorsorglich Grundstücke  für mindestens 3.000 Wohnungen angekauft und gesichert. Mit diesen Millioneninvestitionen wurde ein echtes, nachhaltiges und spürbares Soziales Impulspaket für die Innsbrucker Bevölkerung geschnürt und umgesetzt“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Günstiger Wohnraum für Studierende besteht aus verschiedenen Wohnformen

„Mit der geplanten Errichtung eines Hostels in direkter Uni- und Kliniknähe wird eine günstige Übernachtungsmöglichkeit für viele Menschen geschaffen. Das ist wichtig für den Standort Innsbruck und entspricht auch den Entwicklungszielen der Hotelstudie. Besonders junge Reisende und Familien werden das Angebot nutzen, genauso wie Schülergruppen, Besucher der Universitäten oder ganz besonders Angehörige von Langzeit-Patienten der Klinik. Das ist schon auch wichtig, wird dringend gebraucht und sichert darüberhinaus ein historisches Gebäude“, hält Krackl fest.

Fakten & Sachlage

„Fakt ist, dass der Ressortverantwortliche Stadtplaner Georg Willi die Realisierung des Hostel-Projekts befürwortet und durch die Vorlage an den Ausschuss zur Beschlussfassung empfohlen hat. Unter Berücksichtigung des fahrlässigen Ausverkaufs von Volksvermögen war die Zustimmung des Ausschusses daher eine vernünftige Option“, schließt Krackl.

 

In Fortführung der größten Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen, wurden am 22. und 23. Oktober 2018 126 Wohnungen des Projekts Bienerstraße 10, 10a und 12 den neuen Mieterinnen und Mietern übergeben. Das vor allem im Wahlkampf für politische Kampagnen mehrfach missbrauchte Projekt dürfte mit dem Tag der offenen Tür und der nunmehr erfolgten Übergabe wohl auch die letzten Kritiker verstummt haben lassen. Die drei Wohnblöcke überzeugen durch ihre hohe Qualität und niedrigen Kosten. Für ca. 7,80 Euro inkl. Betriebskosten und Tiefgaragenplatz pro m² werden Wohnungen in Passivhausbauweise vermietet. Ohne Tiefgaragenplatz bewegen sich die Preise bei etwas mehr als 6 Euro pro m² inkl. Betriebskosten.

 

Segnung und Übergabe

Mit der Segnung am Montag wurde begonnen die Anlage an die neuen Mieter zu übergeben. Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer begrüßte im Namen der Stadt Innsbruck: „Ich wünsche Ihnen allen viel Freude in Ihren neuen vier Wänden und bin mir sicher, dass Sie sich schon alle auf das erste Weihnachten im neuen Zuhause freuen. Das Zusammenleben mit den neuen Nachbarn wird so werden, wie jeder seinen Beitrag dazu leistet“.

 

Projekt mit hoher städtebaulicher Qualität

Erfreut zeigt sich auch Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, der als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte dieses Projekt von Anfang an begleitet hat.

„Es war im Bauausschuss schon Thema, ob auf diesem Platz des ehemaligen Straßenbauhofes ein derartiges Wohnprojekt Platz finden kann. Heute wo alles fertig ist, kommen die hohen Qualitäten dieses Projektes ganz deutlich zum Vorschein und ich bin froh, dass wir damals erfolgreich für dieses Projekt gekämpft haben. Es war gut und richtig dieses Projekt umzusetzen und so maßgeblich zu leistbarem Wohnraum beizutragen“, freut sich Für Innsbruck Klubobmann und GR Mag. Lucas Krackl

 

Details zum Projekt

Insgesamt sind auf dem Grund des ehemaligen Bauhofs Saggen, der im Besitz der IIG ist, sowie einem angrenzenden Grundstück der WE drei Gebäude errichtet worden, in denen sich insgesamt 126 Wohnungen befinden. 85 davon – jene in den Wohnhäusern Bienerstraße 10 und 10a – wurden von der IIG errichtet, die übrigen 41 Einheiten im Haus Nr. 12 von der WE.

„Entstanden sind nach den Plänen von Architekten Peter Larcher drei Gebäude. Dieser hat sich in einem EU-weiten Wettbewerb mit mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgesetzt. Neben qualitätvollem Wohnraum ist im Zuge des Projekts auch ein neues Stadtteilbüro, das von den Innsbrucker Sozialen Diensten betrieben wird, sowie eine Tagesbetreuungseinrichtung der Lebenshilfe Tirol entstanden. Die Tiefgarage mit 235 Stellplätzen komplettiert den neuen und vor allem leistbaren Wohn- und Lebensraum“, erklärt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

„Qualitativ hochwertig und gleichzeitig leistbar bauen – das steht für die IIG im Fokus und ist auch Ziel unserer Wohnbaupolitik von Für Innsbruck. Die durchschnittlichen Mietkosten inklusive Betriebs- und Heizkosten sowie Tiefgaragenparkplatz in den Wohnhäusern der IIG betragen rund 7,25 Euro pro Quadratmeter. Ich denke die Zahlen sprechen für sich und belegen den Erfolg dieses Projekts“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Stv. Aufsichtsratsvorsitzender GR Mag. Markus Stoll.

Alle drei Wohnhäuser wurden als Passivwohnanlagen errichtet. Auch auf die Sicherheit in der Anlage wurde großen Wert gelegt: Beispielsweise wurden versperrbare Fenster sowie Haltegriffe in den Bädern eingebaut. Eine Zertifizierung gemäß den Richtlinien des Vereins „Sicheres Tirol“ erfolgt. Die Gesamtkosten für die Errichtung des Projekts liegen bei knapp über 20 Millionen Euro. Vergeben wurden die neuen Einheiten von der Wohnungsvergabe der Stadt Innsbruck. Insgesamt acht Wohnungen werden von der Lebenshilfe Tirol angemietet und als teilbetreute Inklusionswohnungen genutzt.

(Quellen: FI, IKM/DH)

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10A

Eine junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. Bürgermeister Georg Willi (3. v. l.), Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl (3. v. r.), Vizebürgermeister Franz X. Gruber (2. v. r.) und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © IKM/Hofer

©IKM/Hofer

 

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10

Eine weitere junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. v.l.n.r.: Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl, Bürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeister Franz X. Gruber und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © Matt / IIG

©IIG/Matt

 

Mehr Raum für Bücher & Begegnungen: Im Sockel der Amraser Straße 2 wird die Innsbrucker Stadtbibliothek schon bald ihren neuen Platz finden. Das Leseangebot für Innsbruckerinnen und Innsbrucker wird dadurch von ca. 55.000 auf 150.000 Medien erweitert werden können. Am 15. September begann der Umzug, ab 9. November findet öffnet die neue Stadtbibliothek Amraser Straße ihre Pforten!

Ein Ort des Wissens & -Austausches

Unsere Gemeinderätin und Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler konnte sich bei einer Führung durch die Baustelle bereits einen ersten Eindruck von der neuen Stadtbücherei machen und zeigte sich von dem Konzept begeistert: „Die Idee, eine Bibliothek nicht nur als Raum für Wissensspeicherung- und Vermittlung sondern auch als einen Ort der Begegnung und des Austausches zu sehen ist ein wunderbarer Ansatz und wird mit der neuen Stadtbücherei auch ausgezeichnet umgesetzt. Diese offene Einstellung – dass jeder willkommen ist, um zu lesen, zu lernen oder einfach ein bisschen Zeit abseits des alltäglichen Trubels zu verbringen – gefällt mir persönlich besonders gut.“

Die Stadtbibliothek wird darüber hinaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen bieten, von Leseförderung für die Kleinsten bis hin zu spannenden Veranstaltungen und Lesungen.

„Die neue Stadtbibliothek hat nicht nur das Potential, zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt Innsbruck, sondern auch zu einem ganz persönlichen Lieblingsplatz für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu werden!“

Nähere Informationen unter: www.stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

Kürzlich gelangte ein Dokument des MCI Beirates, mit zahlreichen Informationen und Zahlen zum Neubau, an die Öffentlichkeit. Laut diesem Dokument wären viele der in den letzten Monaten kolportierten Aussagen unrichtig und verzögern bzw. verhindern damit ungerechtfertigt die Umsetzung.

„Ich glaube niemand zweifelt an, welchen großen Stellenwert das MCI in Innsbruck hat. Wir müssen alles daran setzen, weiteren Schaden durch Gerüchte und falsche Zahlen von der Hochschule abzuwenden. Das ist jetzt für den Hochschulstandort Innsbruck sehr wichtig“, so die Ressortzuständige für Hochschulen und Universitäten, Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Zurück zu den Fakten – weg von den Mythen!

„Bisher konnten die kolportierten Zahlen der angeblichen ‚Kostenexplosion‘ für die Stadt nie nachvollzogen werden. Wenn die Angaben aus dem nun vorliegenden Papier des Beirates stimmen, wird man das rasch klären müssen. Die Glaubwürdigkeit von Land und Stadt steht auf dem Spiel und wir möchten alles daran setzen, dass die Stadt weiterhin ein verlässlicher Partner bleibt“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Runder Tisch soll Klarheit bringen

„Es braucht jetzt rasch einen runden Tisch mit Land, Stadt und MCI. Dabei sollen alle Fakten aufs Tapet kommen und Klarheit schaffen. Jede weitere Verzögerung durch Handlungen aufgrund von Gerüchten schadet dem Bildungs- und Wirtschaftstandort Innsbruck und kostet die Steuerzahler sehr viel Geld“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Wohnentwicklung mit Augenmaß da wo es sinnvoll ist

Nach wie vor fordert Für Innsbruck einen runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern gegen die Pläne des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur einzurichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Hier sind alle politischen Kräfte gefordert, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang zu ziehen. Briefe schreiben alleine wird zu wenig sein“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Bereits zu Jahresbeginn starteten die Regierungsfraktionen eine Petition für die Einhausung der Autobahn im Bereich Sieglanger, Höttinger Au und Kranebitten. Oberstes Ziel ist nach wie vor die komplette Verlegung der Autobahn nach Süden, um die Wohngebiete und vor allem die Bürger zu entlasten. Egal ob Einhausung oder Verlegung – Entwicklungen im neu entstehenden Raum werden sich am Bestand orientieren müssen.

„Im Sinne einer Stadtentwicklung für die Menschen müssen wir genau hinschauen, wo und in welcher Geschwindigkeit sich die Stadt weiterentwickelt. Mit der Forderung der Liste Fritz sollen 1.000 Wohnungen in einem Bereich geschaffen werden, in dem man bisher das vergleichsweise kleine Projekt ‚Klosteranger‘ aufgrund seiner angeblichen Massivität bekämpft hat. Das stellt sogar die Grünen in den Schatten, die wiederum in Vill bei 600 Einwohnern über 100 Wohnungen erzwingen wollten. Derartige Projekte sprengen ohne begleitende Infrastruktur die Stadtteile und werfen diese aus dem Gleichgewicht“, so Für Innsbrucks Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben. Der Liste Fritz würde es gut tun zuerst bei den Schritten 1 und 2 mitzuhelfen, anstatt bei Schritt 5 zu beginnen und nicht vorhandene Flächen zu verplanen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

 

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TT, 25.09.18:

Mehr Raum für Bücher & Begegnungen: Im Sockel der Amraser Straße 2 wird die Innsbrucker Stadtbibliothek schon bald ihren neuen Platz finden. Das Leseangebot für Innsbruckerinnen und Innsbrucker wird dadurch von ca. 55.000 auf 150.000 Medien erweitert werden können. Am 15. September findet der feierliche Bücherumzug statt – jede/r ist herzlich eingeladen, die ersten Bücher gemeinsam in ihr neues Zuhause zu tragen! Begleitet wird der Umzug von Kabarettist Markus Koschuh, Treffpunkt: 15.00, Colingasse 5a.

Nähere Informationen unter: www.stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

Ein Ort des Wissens & -Austausches

Unsere Gemeinderätin und Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler konnte sich bei einer Führung durch die Baustelle bereits einen ersten Eindruck von der neuen Stadtbücherei machen und zeigte sich von dem Konzept begeistert: „Die Idee, eine Bibliothek nicht nur als Raum für Wissensspeicherung- und Vermittlung sondern auch als einen Ort der Begegnung und des Austausches zu sehen ist ein wunderbarer Ansatz und wird mit der neuen Stadtbücherei auch ausgezeichnet umgesetzt. Diese offene Einstellung – dass jeder willkommen ist, um zu lesen, zu lernen oder einfach ein bisschen Zeit abseits des alltäglichen Trubels zu verbringen – gefällt mir persönlich besonders gut.“

Die Stadtbibliothek wird darüber hinaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen bieten, von Leseförderung für die Kleinsten bis hin zu spannenden Veranstaltungen und Lesungen.

„Die neue Stadtbibliothek hat nicht nur das Potential, zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt Innsbruck, sondern auch zu einem ganz persönlichen Lieblingsplatz für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu werden!“

Durch das MCI Projekt musste eine Lösung für die Unterbringung der zahlreichen Reisebusse gefunden werden. Aufgrund des begrenzten Platzes am derzeitigen Areal ist der Vorschlag für eine Busgarage entstanden. Durch den Planungsstopp durch das Land und aufgrund von aktuellen Aussagen des Bürgermeisters droht der vom Tourismus gewünschten Busgarage das Ende. Als Alternative könnte laut den Ideen des Bürgermeisters eine Bushaltespur zum kurzen Ein- und Ausstieg der Gäste dienen.

„Es ist wichtig, dass die Menschen gut von A nach B kommen. Das trifft auf Touristen genauso zu und deshalb ist der zentrale Busparkplatz neben der SoWi sehr erfolgreich und auch wichtig. Mit einer Bushaltespur zur Entladung haben die Gäste noch den kurzen Weg, die Busse werden viele tausend Kilometer Zusatverkehr erzeugt, und das womöglich durch Wohngebiete“, kann Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl der aktuellen Planung aus umweltpolitischen Überlegungen wenig abgewinnen.

„Im Jahr 20016 kamen 22.000 Reisebusse an. Die mussten auch wieder wegfahren weshalb wir jährlich schon 44.000 Busfahrten im Stadtgebiet hatten. Mit einer Bring- und Abholspur wird sich diese Zahl verdoppeln und so viele Belastungen mit sich bringen. Weniger Sicherheit, weniger Luftqualität, mehr Lärm – Zustände die wir nicht mittragen werden“, hält Krackl für die Bürgerbewegung Für Innsbruck fest.

 

Wohngebiete dürfen nicht noch mehr unter Bussen leiden

„Wir werden sehr genau darauf schauen, dass etwaige Ersatzlösungen für die Bevölkerung vertretbar sind, denn ein Zustellen des Saggens mit Bussen kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Alle anderen Varianten werden durch doppelte An- und Abfahrt sehr viel Abgase und Luftverschmutzung erzeugen und die Menschen belasten. Ganz verkehrt war die Idee der Busgarage wohl nicht und sie funktioniert auch wie bspw. mit der Tiefgarage des Austria Trend Hotel Ananas in Wien bewiesen wird“, so Krackl weiters.

 

 

Auch Fernreisebusse brauchen Lösung

Große Unzufriedenheit herrscht auch bei den Betreibern von Fernreisebussen. Hier wurde die seinerzeitige Haltestelle in der Heiliggeist-Straße nach Protesten von Anrainern in Richtung Graßmayrkreuzung verlegt. Aufgrund enger Gehsteige und schlechter Beleuchtung kein wirklich attraktiver Standort.

„Der Trend des Reisens mittels Fernreisebus wird noch länger anhalten. Ich bin daher froh, dass Stadträtin Schwarzl in Zusammenarbeit mit Vizebürgermeister Gruber die Haltestellenproblematik für die Fernreisebusse angeht. Es wird schon wesentlich sein eine Lösung in Bahnhofsnähe zu finden oder am bestehenden Standort Verbesserungen vorzunehmen. Die Nutzer dieser Verkehrsmittel werden es danken“, so Krackl abschließend.

 

Aktuell spricht der Bürgermeister von „Entdichtung“ bei öffentlichen Wohnbauprojekten, wie etwa beim Campagne-Areal. Geht es nach seinen Vorstellungen, werden dort in etwa 10% weniger Wohnungen gebaut und das in einer Zeit in der die Stadt bei privaten Projekten gemeinnützige Wohnungen einfordert. Zudem wird mit Stellungnahmen von Anrainern, die in keinerlei Akten aufscheinen, und Meinungen von – politisch motivierten – „Experten“ argumentiert. Der Meinungsschwenk hat erhebliche Auswirkungen auf alle Projekte in der Stadt.

„Ob vom aktuellen Meinungsschwenk beim Campagne-Areal, die Anzahl der Wohnungen um 10% zu reduzieren, auch alle anstehenden anderen Projekte betroffen sind, wird sich zeigen. Für Innsbruck fordert jedenfalls rasche Klarheit besonders für jene Projekte, die bereits vorbereitet sind und für die noch rechtskräftige Baubescheide fehlen“, so Krackl

„Für Innsbruck hat sich vor den Gemeinderatswahlen für Wohnbaumaßnahmen mit Augenmaß ausgesprochen, weil uns die Bevölkerung einen notwendigen Änderungsbedarf aufgezeigt hat. Zeitgleich haben sich die Grünen immer für 8.000 Wohnungen ausgesprochen, ein Ziel das in den Koalitionsverhandlungen von den Grünen auf 3.000 Wohnungen plus studentisches Wohnen revidiert wurde. Geworden sind es gemeinsam 3.000 Wohnungen inkl. studentischem Wohnen. Nun wird bei den stadteigenen Projekten munter weiter reduziert und gleichzeitig werden private Eigentümer zur Schaffung von gemeinnützigem Wohnraum verpflichtet. Da passt Vieles nicht zusammen und unterstützt nicht die Glaubwürdigkeit der Stadt als langfristig verlässlicher Partner, der sie bisher immer war“, skizziert der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, FI Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, die aktuelle Lage.

ÖROKO Zielsetzungen hinterfragen

„Angesichts des aktuellen grünen Richtungsschwenks müssen jedenfalls alle bisherigen Zielsetzungen im Entwurf zum ÖROKO, vor allem hinsichtlich der Anzahl an Wohnungen, massiv hinterfragt werden. Das was heute politisch gesagt wird, passt nicht mehr mit den Zahlen des ÖROKOs zusammen. Wenn sogar die Grünen mehr und mehr von ihren bisherigen Zielen abrücken, haben die aktuellen Festlegungen wohl keine Mehrheit mehr und erfordern analog zur Reduktion beim Campagne-Areal eine Adaptierung nach unten“, so Krackl.

Reden und Zuhören

„Beim Campagne-Areal wurde auf Vorschlag von VP Klubobmann Hannes Anzengruber vereinbart, dass jegliche Projektänderungen im Koalitionsausschuss beschlossen werden müssen. Erst auf diesen Kompromiss folgte die Zustimmung zum Beschluss aller planungsrechtlichen Vorbereitungen in Ausschuss und Gemeinderat. Wie unter diesem Blickwinkel die nun vorliegende ‚Mitteilung‘ über Wohnungsreduktionen zu werten ist, wird ebenfalls wohl noch Thema einer koalitionären Runde sein“, so Krackl abschließend.

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die medial geführte Diskussion zu einem Vorschlag für verschiedene Maßnahmen zur Lärmreduktion.

„In der Regel sollten solche Themen vorab in einer Koalition besprochen und behandelt werden. Selbstverständlich muss es unser Anliegen sein, Lärm stetig zu reduzieren. Dafür müssen wir gemeinsam tragfähige Lösungen suchen und finden. Einige der nun veröffentlichten Maßnahmen sind für uns jedenfalls überschießend und erhalten sicherlich keine Zustimmung“, erläutert Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Die Punkte im Detail

Lärmmindernde Straßenbeläge – muss geprüft werden
„Ohne konkrete Darstellung der Mehrkosten in Verbindung mit der tatsächlichen Lärmreduktion scheint eine Zustimmung schwierig, zumal viele der Emissionen wohl auch von den Fahrzeugen selbst kommen. Angesichts der Entwicklung im Bereich der E-Mobilität verändert sich auch der Fahrzeuglärm im Ortsgebiet. Eine fundierte Betrachtung wird erforderlich sein“, so Krackl.

Generelles Tempo 30 – keine Zustimmung
„Eine generelle Festlegung auf Tempo 30 im Stadtgebiet lehnen wir entschieden ab. Wie auch bisher sollen Problembereiche mit Hausverstand und unter Einbindung der Anwohner einzeln betrachtet und gegebenenfalls behandelt werden. Besser scheinen Angebote in der Bewusstseinsbildung anstatt ein flächendeckendes enges Regelkorsett zu schnüren“, so Krackl.

Wiedereinführung Nachtfahrverbot – Angebote statt Verbote!
„Es war im Jahr 2010 mein Antrag, das damals ungerechte Nachtfahrverbot für Mopeds aufzuheben. Die Neueinführung träfe vor allem Jugendliche die nach 22 Uhr sicher nach Hause kommen wollen. Es ist nicht einzusehen, dass ‚getunte‘ Autos, Traktoren oder andere stark lärmende Fahrzeuge fahren dürfen und Mopeds nicht mehr“, sieht Krackl eine enorme Ungleichbehandlung von Mopedfahrern.

„Unbestritten ist, dass der Trend zu lärmarmen Elektro-Rollern anhält und wir hier das Angebot mit Schwerpunktaktionen unterstützen könnten. In diesem Fall würde ich das Credo ‚Angebote statt Verbote‘ vorziehen“, erinnert Krackl die Grünen an ihr Wahlversprechen, keine Verbote zu erlassen.

Fassadenbegrünungen – müssen geprüft werden
„Interessant scheint das Konzept von Fassadenbegrünungen zu sein, wenngleich mir auch Kritik von Bauträgern bekannt ist, wonach solche Bepflanzungen die Bausubstanz schädigen. Hier gilt es ordentlich zu prüfen, um langfristige Schäden  und finanzielle Mehrkosten für die Stadt zu vermeiden“, so Krackl abschließend.

 

Adaptierte Vereinsräumlichkeiten an der Haller Straße übergeben

Die Freiwillige Feuerwehr und die Musikkapelle Mühlau können sich über mehr Platz in ihrem Quartier an der Haller Straße freuen. Der Bedarf nach mehr Fläche war bereits länger gegeben. Nachdem eine unmittelbar angrenzende Wohnung frei wurde, erstellte die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) eine Planung für deren Nachnutzung, unter Berücksichtigung der restlichen Räumlichkeiten im Obergeschoß.

Zusammenarbeit mit Vereinen

„Mitglieder der Feuerwehr und der Musikkapelle waren in die Planung eingebunden. Ihre Wünsche wurden eingearbeitet. Beide Vereine haben nun eine optimale Raumsituation, die ihren Bedürfnissen entspricht“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit zwischen NutzerInnen und IIG: „Die gesamten Abbrucharbeiten haben die Vereine in Eigenleistung ausgeführt. Auch die Innenausstattung haben sie selbst übernommen“, erklärte Kaufmann. Von November 2017 bis Jänner 2018 führte die IIG eine Generalsanierung der Räumlichkeiten sowie sicherheitstechnische Adaptierungen im Treppenhaus durch. Zudem wurden die Haupt- und Nebeneingangstüren im Sinne des Denkmalschutzes hergerichtet.

Mehr Platz für alle

Ab sofort stehen der Musikkapelle 194 anstatt wie bisher 141 Quadratmeter zur Verfügung. Die Feuerwehr erhielt im ersten Stock einen neuen Aufenthaltsraum mit knapp 23 Quadratmetern. Getrennte Toiletten stehen den beiden Vereinen ab sofort gemeinsam zur Verfügung. Aktuell sind fünf Frauen Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr in Mühlau. „Die Maßnahmen wurden alle mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Die Aufenthaltsqualität konnte mit dem zusätzlichen Raumangebot verbessert werden“, erklärte IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler bei der Übergabe. (IKM/FI)

Fünf Mitglieder mit Verdienstmedaillen der Stadt ausgezeichnet

Ehrungen, Beförderungen und die Verleihung von Verdienstzeichen gaben vor Kurzem den Mitgliedern der Innsbrucker Feuerwehren Grund zum Feiern: Ausgeschiedene Funktionäre wurden im Rahmen eines Festaktes des Bezirksfeuerwehrverbandes geehrt sowie die wieder- und neugewählten Repräsentanten befördert.

„In der immer schnelllebigeren Zeit und durch verschiedene berufliche Herausforderungen ist es nicht immer leicht, zusätzlich in seiner Freizeit auch noch eine ehrenamtliche Funktion auszuüben. Mit dieser Feier wird ein weiteres Zeichen für Wertschätzung der wertvollen und zugleich freiwilligen Arbeit, die jedes Mitglied der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck für die Bevölkerung leistet, gesetzt“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Auch der ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bedankte sich für die Leistungen der Kameraden: „Unser Dank gilt besonders den langjährigen Funktionären. Durch einen Beschluss des Gemeinderates können wir zudem fünf Feuerwehrmänner mit den Verdienstmedaillen der Stadt Innsbruck auszeichnen.“

 

Die fünf Verdienstmedaillen, die vom Gemeinderat genehmigt wurden:

  • Gerhard Achammer, Feuerwehr Wilten (Kassier 2013-2018, Bezirksjugendsachbearbeiter 1988-1995 und Landesjugendsachbearbeiter-Stv. 1990-2003)
  • Bernhard Gstir, Feuerwehr Mühlau (Kassier 1988-2018)
  • Ing. Christoph Larcher, Feuerwehr Arzl (Kommandantstv. 2003 – 2017)
  • Matthias Sparber, Feuerwehr Arzl (Kommandantstv. 1998-2001, Kommandant 2001-2018)
  • Andreas Winterle, Feuerwehr Arzl (Schriftführer 2008-2018, Bezirksjugendsachbearbeiter seit 2014)

(IKM/FI)

Abgeschlossener Studierendenwettbewerb stellt Weichen für Stadtteilarbeit

Gezielte Stadtteilarbeit hat in der Landeshauptstadt einen hohen Stellenwert. Nachdem bereits in Wilten ein Stadtteilzentrum gut angenommen wird, setzt die Stadt Innsbruck auch in der Reichenau auf Gemeinwesenarbeit. Mit einem Studierendenwettbewerb fiel der Startschuss für ein temporäres Stadtteilbüro am Areal „Campagne Reichenau“.

„Zum ersten Mal beginnen wir mit der gezielten Stadtteilarbeit bereits vor der Besiedelung des Gebiets. Eine weitere Besonderheit an dem Projekt ist, dass die institutionalisierte Stadtteilarbeit über die Neubebauung hinausgeht und die gesamte Reichenau einbezieht“, erklärte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei der Verkündung des Wettbewerbssiegers. 18 Projekte wurden von Teams der „Entwerfen“-Lehrveranstaltung an der Universität Innsbruck eingereicht. Für den Wettbewerb kooperierte die Stadt Innsbruck mit dem „Studio 3“ der Architekturfakultät, der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und der Neuen Heimat Tirol (NHT). Betreut wurden die Studierenden von den ProjektleiterInnen DI Verena Rauch und DI Walter Prenner.

 

Ausstellung der Modelle

Gestern konnte die zehnköpfige Jury mit vier BeraterInnen das Siegerprojekt küren. Das Team Niklas Nalbach, Lukas Kochendörfer, Ferdinand Rubach und Evagelos Palaskas überzeugte durch seine Ideen für das Stadtteilbüro. Die Sieger des Wettbewerbs erhalten 1.000 Euro, zudem gibt es fünf Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 500 Euro. Das temporäre Projekt wird an der Ecke Radetzkystraße/Hegnerstraße situiert, an der Stelle des ehemaligen Klubhauses des Tennisvereins IT, der in seine neuen Anlagen in der Wiesengasse 20 übersiedelt. Der Bau, bei dem auch die Studierenden selbst mitarbeiten werden, soll noch vor den Sommerferien fertiggestellt werden. Interessierte BürgerInnen können sich vorab im Klubhaus ab morgen Donnerstag, 12. April, bis Samstag, 14. April, die Pläne und Modelle aller eingereichten Projekte ansehen. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr.

 

Vorübergehende Lösung

Nach Fertigstellung des ersten Baufelds am Areal „Campagne Reichenau“ wird das Stadtteilbüro in seinen fixen Standort übersiedelt. Bis dahin wird die temporäre Einrichtung an der Ecke Hegnerstraße/ Radetzkystraße zur Verfügung stehen. „Dieser Bereich ist nicht von der Baustelle betroffen und kann somit für das Stadtteilzentrum befristet zur Verfügung gestellt werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Universität und dem vorübergehenden Bestand des Bauwerks werden die Kosten in einem vertretbaren Rahmen gehalten“, erläuterten die Geschäftsführer Dr. Franz Danler (IIG) und DI Mag. Markus Pollo (NHT). Der Baubeginn für das Areal „Campagne Reichenau“ ist im Frühjahr 2019 geplant. Eine Übersiedelung des temporären Stadtteilzentrums wird voraussichtlich bei der Übergabe in der zweiten Jahreshälfte 2021 erfolgen. Die Aufgabe des Stadtteilkoordinators in der Reichenau übernimmt ab Juli Mag. Paul Klumpner. Ziel ist es, eine Informationsdrehscheibe zu sein und erste Aktivitäten zur Vernetzung im Stadtteil zu setzen. (IKM/FI)

Neue Heimat für die Innsbrucker BMX- und Mountainbike-Szene

Pünktlich zum Saisonstart beginnen die Arbeiten am zukünftigen BMX- und MTB-Dirtpark in der Rossau. Nach einer einjährigen Dirtpark-Pause in Innsbruck wird das Grundstück südöstlich des Gewerbegebietes bebaut, um einen würdigen Ersatz für das ehemalige Areal am Flughafen zu schaffen. „Durch den neuen Dirtpark im Osten der Stadt findet die BMX- und MTB-Szene in und um Innsbruck zukünftig eine neue Heimat. Die Anlage bietet vor allem dem Nachwuchs beste Trainingsbedingungen“, freut sich Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann.

Das städtische Sport- sowie Forstamt haben kürzlich den Startschuss für den Bau der neuen Anlage gelegt. Darüber hinaus wurde auch mit dem Umbau bzw. der Erweiterung des Zufahrtsweges begonnen, damit auch die entsprechenden Einsatzfahrzeuge die Sportanlage erreichen können. Anschließend wird der Park errichtet.

 

BMX- und MTB-Areal für Einsteiger bis Profis

Der neue BMX- und MTB-Dirtpark wird in Zukunft vom Verein Ride in Pleasure BMX Innsbruck betreut und betrieben. Der gemeinnützige Verein bemüht sich seit zwölf Jahren um die lokale BMX-Infrastruktur. Zudem organisiert er Events wie die „20inch Trophy“ in der Skatehalle Innsbruck und die Förderung des heimischen Nachwuchses. „Im Vordergrund des neuen Parks stehen nach wie vor der Spaß, die besseren Trainingsmöglichkeiten, die gemeinsame Ausübung des Sports sowie eine allgemeine Verbesserung der Infrastruktur für den Sport“, betont Dominik Mariacher, Obmann des Vereins.

Die Planung der „Lines“, also der einzelnen Strecken, wurde an das Grundstück so angepasst, so dass das Maximum an Adrenalin, Spaß und Trainingsmöglichkeiten herausgeholt wird: eine kleine „Line“ für EinsteigerInnen bis Fortgeschrittene und eine größere für Fortgeschrittene bis Profis. Geplant wird auch eine Schanze und ein Pumptrack für den Nachwuchs, um alle Facetten der Funsportart „Dirtjump“ abdecken zu können. (IKM/FI)

Gesunde Finanzen und nachhaltige Investitionen sind das Fundament für unsere gute Stadtentwicklung. Innsbruck hat die niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung in Österreich und das bei zahlreichen Infrastrukturprojekten, die in der vergangenen Periode mit Land und Bund abgewickelt wurden.

Intensive Phasen öffentlicher Investitionen durch die Stadt und ihrer Beteiligungen tragen, wie auch die privaten Investitionen zu einem florierenden Wirtschaftsstandort bei. Erstmals in der Geschichte werden 100.000 Beschäftigte in der Landeshauptstadt einen Arbeitsplatz finden. Unsere Stadt ist damit „Arbeitsplatz-Kaiser“ in Österreich und sichert so maßgeblich den sozialen Frieden in der Region.

 

Weiter denken als eine Partei

Gemeinsam wollen wir mit allen konstruktiven Kräften am sicheren und erfolgreichen Weg für Innsbruck weiterbauen. Unter dem Motto „Innsbruck leben“ wollen wir die nächsten sechs Jahre vor allem dazu nutzen, die hohe Lebensqualität unserer schönen Landeshauptstadt weiter auszubauen. (FI)

Stadt Innsbruck und Stadtpolizeikommando zogen positives Resümee der bisherigen Sicherheitsforen, weitere Maßnahmen werden umgesetzt

Im Rahmen der Initiative „Gemeinsam. Sicher“ des Stadtpolizeikommandos Innsbruck wurden in Kooperation mit der Stadt Innsbruck in der Vergangenheit mehrere Sicherheitsforen an verschiedenen Standorten abgehalten. Das Forum bei der Teestube in der Kapuzinergasse bringt beispielsweise Verbesserungen für das subjektive Sicherheitsgefühl der AnrainerInnen. „Die Sicherheit der Innsbruckerinnen und Innsbrucker, das soziale Miteinander und Zusammenleben stehen bei allen Initiativen und Bemühungen im Vordergrund. Die Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Teestube, dem Verein für Obdachlose, war vorbildlich und gemeinsam konnten nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Umgebung gefunden werden“, resümierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei einem Besuch vor Ort.

 

Sicherheit mit sozialer Dimension

Beim „Sicherheitsforum Teestube“ wurden seit September 2017 in drei Runden gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern, wie dem Verein für Obdachlose (Betreiber der Teestube), der Volksschule Dreiheiligen, der Bundesimmobiliengesellschaft und weiteren Wohnbauträgern praktische Maßnahmen erarbeitet. Diese werden einerseits die Sicherheit im Bereich der Kapuzinergasse weiterhin gewährleisten, andererseits die soziale Dimension nicht außer Acht lassen. „Durch eine intensivierte Kommunikation zwischen den einzelnen Partnerinnen und Partnern sowie einer regelmäßigen Bestreifung des Gebietes durch die Polizeiinspektion Pradl und die Mobile Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck, konnte das so wichtige subjektive Sicherheitsgefühl verbessert werden“, sind sich Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler, MA, und Amtsleiter Elmar Rizzoli einig.

 

Neues Aufenthaltsangebot

Der Verein für Obdachlose intensivierte seinerseits die Gespräche mit den sich vor der Teestube aufhaltenden Menschen, kümmerte sich um die Problematik freilaufender Hunde und brachte sich in die Planungen des sogenannten „Sonnenplatzls“ ein. Dort entsteht eine geschlossene Räumlichkeit bzw. Laube mit Dusche und WC. Für diese besitzt der Verein das Hausrecht und er kann somit den Menschen, die sich bisher auf der Straße aufgehalten haben, ein Aufenthaltsangebot bieten. Darüber hinaus wandelt das Referat für Straßenverkehr und Straßenrecht, die in der Kapuzinergasse geltende Schrägparkordnung für eine bessere Übersichtlichkeit in eine Längsparkordnung um. Das Amt für Grünanlagen kümmert sich verstärkt um die Pflege des gesamten Außenbereichs, inklusive der vorhandenen WC-Anlage gegenüber der Teestube. Ein weiterer Schritt zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit in dem Bereich ist die geplante Schaffung einer zweiten Teestube gemeinsam mit der Caritas Tirol und dem Land Tirol bei den Barmherzigen Schwestern am Rennweg. (IKM/FI)

Umweltgedanke zum Schutz der Innsbrucker Tier- und Pflanzenwelt

In der Stadt Innsbruck wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Auch im städtischen Grünanlagenamt wird der Umweltgedanke in Form von schonender, naturnaher und nachhaltiger Pflege des öffentlichen Grünraums und dank des Verzicht auf glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel umgesetzt. Die Tiroler Landeshauptstadt folgt mit diesem Vorgehen dem Beispiel anderer umweltbewusster Städte.

 

Gut für Umwelt und Gesundheit

Nachdem die Verwendung von glyphosathaltigen Herbiziden in den vergangenen Jahren schon massiv eingeschränkt wurde, verzichtet das Amt für Grünanlagen seit mehr als einem Jahr komplett auf derartige Mittel zur Unkrautvernichtung. Amtsvorstand Ing. Thomas Klingler befürwortet ebenfalls den Verzicht von derartigem Unkrautbekämpfungsmittel, denn es ginge auch um den Schutz der Bevölkerung und der städtischen MitarbeiterInnen. „Seit mehr als einem Jahr bekämpfen wir das Unkraut mechanisch, das bedeutet, dass wir im Stadtgebiet händisch jäten und gewisse Bereiche abflämmen“, betont Klingler und führt weiter aus: „Der Arbeitsaufwand ist wesentlich höher, weshalb wir versuchsweise Mittel auf natürlicher Basis einsetzen, die das Unkraut nicht so schnell sprießen lassen.“ Der personelle und zeitliche Mehraufwand rechnet sich für Umwelt und Gesundheit.

 

Artenvielfalt im Mühlauer Friedhof

Das umweltbewusste Verhalten seitens der Tiroler Landeshauptstadt erfreut auch seit einiger Zeit das städtische Referat „Friedhöfe“. Vergangenes Jahr fand der GEO-Tag der Artenvielfalt im Bereich der Nordkette Innsbruck statt. Im Rahmen der größten Feldforschungsaktion Europas war auch der Friedhof Mühlau Schauplatz von Untersuchungen. Dabei wurden einige seltene Tier- und Pflanzenarten entdeckt – ein Zeichen, dass auch in den Innsbrucker Ruhestätten der Verzicht auf Glyphosat Wirkung zeigt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden im Laufe des Jahres im neuen Jahrbuch des Landesmuseums Ferdinandeum veröffentlicht.

 

Naturbewahrung im öffentlichen Raum

Das Leben am Friedhof im Stadtteil Mühlau findet im Kies, in den Bäumen und Sträuchern und auch dank der vielfältigen Vogelwelt statt. Eingebettet in den Waldrand bietet er den BesucherInnen einen Ort der Ruhe, aber auch Ausblicke auf die Stadt Innsbruck und die umgebende Landschaft. So haben beispielweise Grauschnäpper (Vogelart) am Mühlauer Friedhof erfolgreich gebrütet. Eine bemerkenswerte Pflanzenart ist die „Euphorbia humifusa“, die am Mühlauer Friedhof vorkommt. Damit ist dies der erst zweite Nachweis dieser ursprünglich asiatischen Art. Sie zählt zu einer Artengruppe von kleinblättrigen, niederliegenden Wolfsmilch-Arten, die sich derzeit in Mitteleuropa stark ausbreiten. (IKM/FI)

Austausch mit ExpertInnen

Am ehemaligen Campagnereiter-Areal in der Reichenau wächst unter dem Projekttitel „Campagne Reichenau“ aktuell ein neuer Stadtteil in der Landeshauptstadt. Auf einer Fläche von 83.000 Quadratmetern entstehen in den kommenden zehn Jahren rund 1.100 Wohnungen sowie Grün- und Sportflächen und weitere notwendige Infrastruktur. Die Stadt Innsbruck setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf Bürgerbeteiligung und so sind auch bei diesem Projekt die AnwohnerInnen gefragt. „Die Menschen vor Ort sind die Spezialistinnen und Spezialisten, wenn es um die optimale Nutzung ihres Lebensraums geht. Sie bei Bauprojekten einzubeziehen steigert die Qualität und die Akzeptanz“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Kinder lieferten Ideen für multifunktionellen Begegnungsraum als Treffpunkt

Diese Einbeziehung beginnt bereits bei den Jüngsten. Daher lud „Die Stadtwerkstatt“ in Zusammenarbeit mit dem BILDING (Kunst- und Architekturschule für Kinder) und in Abstimmung mit der Bauherrin – der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) – die Kinder des angrenzenden Schülerhorts Reichenau ein. Sie durften bei der Gestaltung der Außenflächen und Gemeinschaftsräume mitwirken. Die SchülerInnen im Alter von neun bis zwölf Jahren gestalteten Collagen sowie Erstentwürfe und fertigten dann Modelle im Maßstab 1:20 an. Auch ein Treffen mit dem Sieger des Architekturwettbewerbs für das Baufeld 1, „bogenfeld ARCHITEKTUR“, brachte den Kindern einen Überblick über die Pläne.

 

Klettern im Waschraum

Die Kinder formulierten Vorschläge für einen Waschsalon im Erdgeschoß, der multifunktional verwendet werden soll und für verschiedene Außenräume. Der Salon ist als Begegnungsraum gedacht, in dem moderne Geräte zur Verfügung stehen. Die hohen Räume könnten mit einer Klettermöglichkeit ausgestattet werden. Eine Chill-Lounge, Bibliothek und Plätze mit einem Kaffeeautomaten zur Förderung der Kommunikation unter den BewohnerInnen waren weitere Ideen. „Wir werden als nächstes prüfen, welche Vorschläge wir bei der Umsetzung des Projekts Campagne-Reichenau einbauen können“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Die Modelle der HortschülerInnen wurden vor Kurzem präsentiert. Das Interesse bei ArchitektInnen, StadtplanerInnen sowie VertreterInnen städtischer Dienststellen und karitativer Institutionen war groß. Die teilnehmenden Kinder bekamen als Dank für ihr Engagement einen Ausflug spendiert. „Zudem wissen sie jetzt, dass sich Engagement im Leben lohnt. Wir geben ihnen die Gewissheit, dass wir sie als ernstzunehmende Partnerinnen und Partner sehen und wir ihnen zuhören“, resümieren Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, die Stadträte Fritz und Pechlaner sowie Geschäftsführer Danler abschließend. (IKM)

Internationaler Tag des Waldes

Raus aus der Stadt – rein in den Wald. Der Tag des Waldes fand am 21. März statt. Die­ser Ak­ti­ons­tag wurde Ende der 1970er Jahre von der Er­näh­rungs- und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on (FAO) ein­ge­führt. Von rund 10.500 Hektar des Innsbrucker Stadtgebietes sind etwa 40 Prozent Wald. Die Waldfläche von Innsbruck – in etwa 3.690 ha – entspricht ungefähr der Größe von 5.170 Fußballfeldern. In den Wäldern rund um die Tiroler Landeshauptstadt stehen rund sechs Millionen Bäume. Auf jeden Einwohner (133.000) kommen so durchschnittlich 45 Bäume.

 

Gesund dank dem Wald

Regelmäßige Aufenthalte in diesem Naturraum tragen zur körperlichen Erholung und Regeneration, zum Stressabbau sowie zur Stärkung der Immunabwehr oder der Verbesserung der Schlafqualität, aber auch zur Harmonisierung des zentralen Nervensystems bei. Die positiven Effekte können insbesondere durch sportliche Aktivitäten wie Wandern, Laufen oder Radfahren verstärkt werden. (IKM/FI)

37 neue MitarbeiterInnen bei Willkommensfeier begrüßt
Insgesamt 37 neue MitarbeiterInnen haben im ersten Quartal ihren Dienst im Stadtmagistrat Innsbruck angetreten. Die neuen DienstleisterInnen wurden vergangene Woche von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas und Personalamtsleiter Mag. Ferdinand Neu offiziell willkommen geheißen. „Wenn ich so in den Raum schaue, bin ich mir sicher, dass die Stadt Innsbruck auch in Zukunft sehr gut aufgestellt ist“, freute sich Christine Oppitz-Plörer.

Magistratsdirektor Holas betonte bei der Feierlichkeit im Plenarsaal des Rathauses: „Ihre Entscheidung, die Stadt als Dienstgeberin zu wählen, war mit Sicherheit eine gute. Das versichere ich Ihnen, denn in unserem Haus bieten wir Ihnen nicht nur ein sicheres, sondern auch ein attraktives und faires Arbeitsverhältnis.“

 

Vom Stadtarchiv, dem Grünanlagenamt bis hin zum Straßenbetrieb
Die Aufgaben der Neuzugänge sind facettenreich – so freuen sich unter anderem Dienststellen in der Kultur, in den Kinderbetreuungseinrichtungen, im Straßenbetrieb, im Grünanlagenamt sowie dem Stadtarchiv und der allgemeinen Verwaltung über neue Arbeitskräfte. „Sie sind alle Visitenkarten der Stadt und werden als Vertretung der Stadt wahrgenommen. Bitte vergessen Sie nicht, dass Sie in jeder Tätigkeit den Stadtmagistrat repräsentieren“, erklärte Personalchef Neu. Er ergänzte, dass dank eines hochwertigen Auswahlverfahrens die besten BewerberInnen den Stadtmagistrat nun bereichern.

Als Willkommensgeschenk bekamen die neuen MitarbeiterInnen, passend für den nahenden Sommer, ein Strandtuch überreicht. Bei einem kleinen Buffet ließen alle Anwesenden die Willkommensfeier im gemütlichen Ambiente ausklingen.

 

Hoher Frauenanteil
Der Stadtmagistrat beschäftigt rund 1.600 Personen. Das Ziel die Frauenquote zu steigern wird konsequent umgesetzt. Insgesamt liegt der Anteil von Frauen im Pro-Kopf-Verhältnis ganz knapp über 50 Prozent und bei Frauen in Führungspositionen bei rund 35 Prozent. Nicht nur aufgrund der sehr guten Qualifikationen der Bewerberinnen, sondern auch durch die Umsetzung des Frauenförderungsplans ergibt sich dieses erfreuliche Bild. (IKM)

Ökologische Baukriterien werden lückenlos angewendet
In der Tiroler Landeshauptstadt gibt es rund 74.000 Wohnungen, ein Teil davon wird von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) betreut. Diese setzt seit 2017 lückenlos auf ökologische Baukriterien bei Wohnungssanierungen. Pro Jahr setzt die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Innsbruck rund 300 Wohnungen instand.

„Die IIG besitzt und betreut rund 6.000 Wohnungen. Die Mieterinnen und Mieter verbringen viel Zeit in ihren Wohnungen. Ein gesundes Raumklima sowie Baustoffe, die möglichst wenige Schadstoffe enthalten, tragen zu einer hohen Wohnqualität bei. Diese wollen wir in Zukunft weiter steigern. Durch gezielte Produktwahl ist es möglich, bis zu 90 Prozent der innenraumluftrelevanten Schadstoffe zu vermeiden.“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Bausachverständiger und -experte DI Dr. Karl Torghele arbeitet eng mit der IIG zusammen und trägt wesentlich zur Verbesserung der Wohnqualität in den städtischen Wohnungen bei: „Wohngesundheit und Behaglichkeit werden maßgeblich durch die eingesetzten Baustoffe wie Putze, Farben, Lacke oder Kleber mit bestimmt. Manche Baustoffe helfen ,aktiv‘ das Raumklima zu verbessern, indem diese Feuchtigkeit oder Luftschadstoffe puffern. Die richtige Baustoffwahl sorgt so für gute Luftqualität. Im Zuge der Wohnungssanierungen greift die IIG bewusst auf solche Produkte zurück, um für die Nutzerinnen und Nutzer eine wesentliche Grundlage für ein gesundes und ein behagliches Raumklima zu schaffen“, erklärt er.

 

„Baubook“ als Maßstab
Um sicherstellen zu können, dass die verwendeten Baustoffe und Materialien den ökologischen Ansprüchen der IIG genügen, wird das sogenannte „Baubook“ herangezogen. Dabei handelt es sich um eine Informations- und Kommunikationsplattform für energieeffizientes und ökologisches Bauen. Die darauf festgehaltenen Kriterien müssen erfüllt sein – nur dann wird ein Baustoff für eine Sanierung verwendet. So kommen zukünftig beispielsweise bei den Bodenlegearbeiten zusätzlich zu den bisher verwendeten Eichenparkettböden in Gängen und Küchen Kautschukbelege zur Anwendung. Diese entsprechen den ökologischen Anforderungskriterien. Die dazu notwendigen Klebestoffe sind ebenfalls emissions- und lösungsmittelarm.

Ein weiteres Beispiel für ökologische Sanierungsmaßnahmen ist beispielsweise die Anwendung von rein mineralischem Putz ohne Biozide und Kunststoffanteile. Weichmacher beim Innenputz sowie bei Maler- und Anstreicharbeiten werden künftig sowohl im Innen- als auch im Außenbereich sowie bei Fenstern, mit wasserbasierenden Beschichtungen ausgeführt. Bei Lacken und Lasuren werden ausschließlich lösungsmittelfreie und emissionsarme Produkte verwendet.

 

Auf einem guten Weg
Zwar werden ökologische Wohnungssanierungen aktuell bei der IIG forciert; neu ist diese Herangehensweise aber nicht. „Einige Maßnahmen, wie zum Beispiel die teilweise Verwendung von halogen- und PVC-freien Materialien im E-Installationstechnik-Bereich, werden bereits seit Jahren umgesetzt“, erklärt Geschäftsführer Danler. Positiv streicht er zudem die Tatsache hervor, dass bei der Verwendung von ökologischen Produkten in der Wohnungssanierung kaum noch preisliche Unterschiede feststellbar sind. IIG-MieterInnen profitieren somit nachhaltig von sanierten Wohnungen. (IKM)

Verschiedene Bauprojekte konnten im Durchschnitt billiger als kalkuliert umgesetzt werden

Die Stadt Innsbruck investiert durch eine Vielzahl an Bauprojekten in die heimische Wirtschaft und sorgt damit unter anderem für Arbeitsplätze – unabhängig von der Baukonjunktur. Großprojekte, wie das Haus der Musik Innsbruck, die Straßen- und Regionalbahn, die Patscherkofelbahn und unzählige Wohnbauprojekte bedürfen besonders in finanzieller Hinsicht einer gewissenhaften Planung. Dass dies in Innsbruck funktioniert, zeigt ein Blick auf beispielhafte Projekte, die in den vergangenen fünf Jahren – in einer Phase einer überhitzten Baukonjunktur – im Umfang von 130 Millionen Euro abgeschlossen wurden.

„Öffentliche Bauprojekte stehen verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Es ist mir ein großes Anliegen, transparent und nachvollziehbar den Nachweis zu erbringen, dass gewissenhaft mit öffentlichen Geldern umgegangen wird. Ein Blick auf die Zahlen belegt dies ebenso wie eine überaus professionelle Umsetzung. Durchschnittlich liegen die Abrechnungen der IIG-Projekte mit gesamthaft 2,1 Prozent deutlich unter dem kalkulierten Budget“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer im Zuge eines Pressegesprächs zu der Finanzierung städtischer Projekte.

 

Haus der Musik Innsbruck

Beim Haus der Musik Innsbruck werden bereits in der Errichtungsphase zusätzliche Investitionen in die Qualitätsverbesserung getätigt, auf die sich alle PartnerInnen geeinigt haben. Dazu zählen beispielsweise eine höherwertige Energieeffizienz, eine LED-Beleuchtung der neuesten Generation, eine optimierte Anbindung an das Tiroler Landestheater und die Tiefgarage sowie ein digitales Raummanagement. Dies sind nachhaltige Investitionen um über die Lebenszeit des Gebäudes dauerhaft niedrige Betriebskosten zu haben.

 

50 Millionen Euro bei Straßen- und Regionalbahn eingespart

Ein Projekt, bei dem der Kostenrahmen deutlich unterschritten wird, ist die Straßen- und Regionalbahn. Das größte Infrastrukturprojekt nach dem Brenner-Basis-Tunnel in Westösterreich profitierte beispielsweise von einer in diesem Zusammenhang günstigen Baukonjunktur. Auch das Zukunftspaket am Patscherkofel setzen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe um: „Die Patscherkofelbahn wurde eröffnet und wird bereits intensiv genutzt. Bau- und Planungstätigkeiten, wie beispielsweise für die Rodelbahn, laufen aber noch. Dementsprechend haben wir derzeit noch keine Schlussrechnungen vorliegen. Am Ende soll es natürlich eine Punktlandung auf die beschlossenen rund 55 Millionen Euro werden, abschließend lässt sich das allerdings noch nicht sagen – da stehen noch zu viele Vergabeverfahren und Abrechnungen an“, erläutert der Geschäftsführer der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, DI Martin Baltes. Bislang abgerechnet wurden 38,6 Millionen Euro.

 

Lokale Wirtschaft fördern

Aufträge bei städtischen Bauvorhaben werden in der Regel zu mehr als 90 Prozent an lokale Firmen vergeben werden. „Durch die Errichtung der städtischen Bauten sorgen wir nicht nur für moderne Infrastruktur und leistbaren Wohnraum, wir sorgen auch für Arbeitsplätze. Nicht umsonst konnte in Innsbruck vor Kurzem die 100.000er-Marke in Bezug auf Beschäftigungsplätze geknackt werden“, erläutert Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. (IKM/FI)