Erfreuliche Entwicklung der Kommunalsteuer

Erfreut zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die aktuelle Wirtschaftsentwicklung in der Landeshauptstadt. An die 100.000 Menschen die Arbeit finden, steigende Kommunalsteuereinnahmen und der Zuzug internationaler Unternehmen belegen die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes. Nun geht es auch darum das hohe Level zu halten und das Service für die Unternehmen zu verbessern.

„Bis Ende September 2018 stieg die Kommunalsteuer im Vergleich zum Vorjahr um 4,5%. Das ist vor allem ein Ausdruck der großartigen Wirtschaftsleistung von Innsbrucker Unternehmen und ermöglicht der Stadt Investitionen für die Menschen in allen Bereichen der Infrastruktur, insbesondere für Soziales, Sport und Kultur“, zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die aktuelle Entwicklung der Kommunalsteuer sehr erfreut.

„Diese positive Entwicklung ist nicht selbstverständlich und ist sicherlich auch in der jahrelangen wirtschaftsfreundlichen Politik mitbegründet. Wir müssen als Stadt jetzt besonders darauf achten, dass bestehende Unternehmen – aber auch Start-Ups – vor Ort bestens serviciert werden und sich auf ihr Geschäft konzentrieren können. Wir brauchen eine Bündelung der Kompetenzen der Wirtschaftsabteilung in der Stadt, der Standortagentur, der Wirtschaftskammer und dem Stadtmarketing, um im nationalen Ansiedelungskampf noch wettbewerbsfähiger zu sein“, sieht Stoll das Erfordernis einer vernetzten Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen.

Innsbruck hat wie jede Gemeinde Tirols zahlreiche Aufgaben für seine Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Durch die Lage und Wichtigkeit als Wirtschaftsstandort, erfüllt die Landeshauptstadt zusätzlich zahlreiche überörtliche Aufgaben, die der gesamten Region zugute kommen. So finden sich das Landestheater, das Messegelände, die Kliniken, die Universitäten, Sporteinrichtungen und viele weitere Einrichtungen und Insfrastrukturen im Herzen der Stadt. Die Bedarfszuweisungen des Landes an die Stadt werden den wachsenden Aufgaben schon lange nicht mehr gerecht.

„Verantwortungsvolles Handeln erfordert eine gerechte Einnahmenverteilung. Diese vermisse ich aber bei der Zuwendung der Mittel des Landes. Innsbruck zahlt durch seine Beiträge an den Gemeindeausgleichsfonds und in die Landesumlage mehr ein, als es aus den Gemeindemitteln erhält. Wir sprechen hier von einer Schieflage im Ausmaß von 30 Millionen Euro“, erläutert Für Innsbruck Wirtschaftssprecher KO-Stv. GR Mag. Markus Stoll.

In einem Appell an die Landtagsabgeordneten fordert Stoll speziell die aus Innsbruck stammenden Abgeordneten auf, dieses Schieflage zu beenden: „Es muss alles unternommen werden, damit ein weiteres Auseinanderklaffen der Schere beendet wird. Die Abgeordneten sind hier gefordert auf die Landeshauptstadt zu schauen. Die Schieflage muss jedenfalls endlich ein Ende nehmen!“, schließt Stoll.

85.000 strömten in die Stadt Innsbruck

Hocherfreut zeigt sich Innsbrucks Wirtschaftsreferentin und Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer über den neuerlich erfolgreichen Verlauf von Innsbruck@Night, welches bereits zum 8. Mal stattfand. Die 85.000 BesucherInnen (2017 waren es 80.000) freuten sich über das abwechslungsreiche Programm bestehend aus Shopping, Kulinarik und Unterhaltung.

„Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden, Mitarbeitern und Besuchern für den großartigen Abend. 85.0000 Besucher genossen neben den Einkaufsmöglichkeiten und der Gastronomie auch das umfangreiche Unterhaltungsprogramm. Auf die Erfolgsgeschichte „Innsbruck@Night“ können wir alle gemeinsam stolz sein!“, zeigt sich Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer erfreut.

Dynamischer Wirtschaftsstandort

„Veranstaltungen wie ‚Innsbruck@Night‘ tragen zum dynamischen Wirtschaftsstandort Innsbruck mit fast 100.000 Arbeitsplätzen bei. Das ist wichtig für den Wohlstand und den sozialen Frieden in einer Gesellschaft. Für Innsbruck wünscht sich eine Weiterführung dieser Erfolgsgeschichte und wir hoffen ebenso, dass das sehr gute und positive  Einvernehmen mit allen Beteiligten fortgeführt werden kann“, so Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Das Bergsilvester soll sich verbessern, darin sind sich alle einig. Auf Wunsch der meisten Koalitionsparteien wird auch dieses Jahr ein Feuerwerk sowohl in der Stadt als auch auf der Seegrube abgefeuert werden. Für 2019 wird ein Relaunch vorbereitet. Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll stellt klar, dass die Anpassung des wichtigsten Highlights des Jahres nur unter Einbindung von Wirtschaft, Tourismus und Hotellerie erfolgen kann.

„Innsbruck hat mit dem Bergsilvester ein Alleinstellungsmerkmal und eine internationale Marke geschaffen. Die Silvesterfeierlichkeiten ziehen zehntausende Besucher aus dem In- und Ausland an, sind mittlerweile eine Institution und auch international mehr als nur konkurrenzfähig“, hebt Für Innsbruck Klubobmann-Stv. und Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll die Bedeutung des traditionellen Bergsilvesters hervor.

Verbesserungen sind erlaubt – Reden ist aber Pflicht

Im Jahr 2016 beschloss der Stadtsenat, dass das Feuerwerk ein letztes Mal genehmigt wird und das Stadtmarketing ein zukunftsträchtiges Projekt mit Lasershow für die nächsten Jahre vorlegen soll. Schon bald zeichnete sich ab, dass eine Umgestaltung mit enormen Kosten verbunden wäre und die Veranstaltung international nicht mehr den bisherigen Stellenwert genießen würde. Aus diesen Gründen hat der Stadtsenat bereits 2017 beschlossen, das Bergsilvester in der bisherigen Form fortzuführen.

„Nach anfänglichem Sand im Getriebe, scheint man hier nun auf dem richtigen Weg zu sein und die kürzlich gemeinsam festgelegten Maßnahmen gehen in die richtige Richtung. Wenn wir über weitere Veränderungen nachdenken, kann das auch nur gemeinsam in guten Gesprächen zwischen allen Regierungsfraktionen und der Wirtschaft bestehend aus Tourismusverband, Gastronomie und Hotellerie erfolgen. Gemeinsam gelingt halt doch viel mehr als im Alleingang“, schließt Stoll.

Zufrieden bilanziert Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer darüber, dass dieses Jahr die Veranstaltung „Innsbruck@Night“ bereits zum 8. Mal stattfindet. Alleine letztes Jahr strömten 80.000 Menschen nach Innsbruck und freuten sich über das abwechslungsreiche Programm bestehend aus Shopping, Kulinarik und Unterhaltung. Für Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer ist dieses Event eine Erfolgsgeschichte, welche auch aus dem von Für Innsbruck maßgeblich initiierten Markenbildungsprozess der Stadt Innsbruck gemeinsam mit Wirtschaft und Tourismus entstanden ist. Während „Innsbruck@Night“ am Anfang noch viele Gegner hatte, scheint die Top-Veranstaltung heute unumstritten zu sein.

„Neben Handel, Gastronomie und Kulturanbietern profitieren vor allem die Bürgerinnen und Bürger von einem unglaublich tollen Angebot, welches zehntausende Menschen jährlich gerne nutzen. Speziell für die Wirtschaftsbetriebe ist Innsbruck@Night ein nicht mehr wegzudenkender Anker im Jahreskalender. Veranstaltungen wie diese sichern den dynamischen Wirtschaftsstandort Innsbruck mit fast 100.000 Arbeitsplätzen. Das ist wichtig für den Wohlstand und die Sicherung des sozialen Friedens in einer Gesellschaft“, so Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Erfreulicher Stimmungswechsel der Interessensvertretungen

Während es früher seitens der Interessensvertretungen und einzelner Parteien viele kritische Stimmen – vor allem gegenüber den beteiligten Wirtschaftsbetrieben – gab, scheint in diesem Jahr keine  gröbere Kritik mehr laut zu werden.

„Ich bin aus tiefstem Herzen dankbar, dass nach vielen Jahren und mehreren erfolgreichen Durchführungen von ‚Innsbruck@Night‘ die frühere  teils negative Haltung ins absolut Positive umgekehrt werden konnte. Das fördert die Wirtschaft, sichert viele Arbeitsplätze und bietet zehntausenden Menschen vor allem einen unvergesslichen Abend. Wenn alle einem Strang ziehen und gut aufeinander schauen schaffen wir viel Positives“, freut sich Oppitz-Plörer über die neue Haltung der Interessensvertretungen.

Sämtliche Garagen sind wirtschaftlich erfolgreich und tragen sich selbst

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll zum aktuellen Meinungsschwenk des Bürgermeisters zur Errichtung der Tiefgaragen beim MCI.

„Jede Garage – auch die im Eigentum der Stadt stehenden – sind wirtschaftlich erfolgreich und tragen langfristig mit ihren Überschüssen auch zur Erfüllung sozialer Aufgaben bei. Wenn Herr Willi diese Fakten ignorieren will, kehren wir zu jener Zeit zurück, in der zum Beispiel die hoch profitable Rathausgarage. Leider nicht selbst durch die Stadt Innsbruck realisiert wurde und so jeder Handlungsspielraum an Private abgegeben wurde. Ich glaube jeder vernünftig wirtschaftlich langfristig denkende Mensch muss erkennen, welch großes Potenzial die Stadt damals verschenkt hat. Es geht nicht darum einfach einzusparen, sondern die Ausgaben an den richtigen Stellen zu tätigen“, stellt Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll klar.

 

Verlässlichkeit verlangt Kontinuität in den Aussagen

„Noch im Mai 2018 stellte Willi fest [Quelle https://vimeo.com/267572965 (bei 11:30)], dass es ein ‚Fehler der Stadt gewesen sei die heute in Privatbesitz befindlichen Tiefgaragen nicht selber zu bauen‘. Auch in Ausblick auf neue Tiefgaragen versicherte er felsenfest, dass diese künftig selbst errichtet werden sollen, um sich nicht dem Diktat von Spekulanten und Garagenbetreibern auszuliefern. Entweder war die Ansage damals nicht ernst gemeint oder der Meinungsschwenk passierte aus anderen Motiven. Verlässlichkeit signalisiert die Stadt mit diesem Zickzackkurs leider nicht“, erinnert Stoll an ganz konkrete Aussagen im Mai zur Tiefgaragenthematik.

 

Rasche Lösung mit Tourismusverband erforderlich

„Wir brauchen rasch eine Lösung für die Busunternehmen, die jährlich hunderttausende Touristen nach Innsbruck bringen und so maßgeblich die Wirtschaft in der Stadt ankurbeln. Ein Wegfall des Busparkplatzes birgt daher große wirtschaftliche Gefahren und erfordert beherztes Engagement des Stadtoberhauptes. Herr Bürgermeister hat jedenfalls unsere vollste Unterstützung, um im Einvernehmen mit dem Tourismusverband eine sinnvolle und wirtschaftlich gute Lösung zu verhandeln“, schließt Stoll.

 

Im Gemeinderat am 14. Juni 2018 wurden die Ausschüsse neu konstituiert. Nach der ersten Sitzung des Finanzausschusses am 3. Juli 2018, nimmt der neue Vorsitzende GR Mag. Markus Stoll Stellung zu der Arbeit im Ausschuss und Ergebnissen der kürzlich stattgefundenen Regierungsklausur.

„Für Innsbruck verfolgt konsequent den Ansatz einer nachhaltigen und langfristigen Wirtschaftspolitik. In Zeiten von Wirtschaftskrisen sind intensive öffentliche Investitionen zur Ankurbelung der Wirtschaft und Sicherung von Arbeitsplätzen als Impulse notwendig und – wie die vergangenen Jahre bewiesen haben – sehr erfolgreich. In Zeiten der Hochkonjunktur, darf jedoch der Markt nicht überhitzt werden: Die Investitionen müssen zurückgefahren werden, was in Innsbruck nun sinnvollerweise der Fall ist und umgesetzt wird, zumal derzeit auch keine zwingenden Infrastrukturprojekte anstehen. Mit diesem Vorgehen – öffentliche Ausgaben in der Krise, sparen in der Hochkonjunktur – wird Innsbruck auch weiterhin an der erfolgreichen Spitze der Landeshauptstädte stehen“, erläutert Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und neuer Vorsitzender des Finanzausschusses GR Mag. Markus Stoll.

Impulspakete fördern vor allem die lokale Wirtschaft

„Die letzten Jahre waren von zahlreichen Impulspaketen und einer Vielzahl von wichtigen sowie langfristigen Projekten für die Menschen gekennzeichnet. Als Unternehmer freut es mich besonders, dass vor allem die lokale Wirtschaft hier profitiert, schließlich verbleiben 95% der Investitionen in der Region und am Ende verfügen die Bürgerinnen und Bürger über eine moderne Infrastruktur und durch die angekurbelte Konjunktur über Arbeitsplätze sowie soziale Sicherheit“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Vorsitzender des Finanzausschusses GR Mag. Markus Stoll.

Budgetdisziplin auch in Zukunft erforderlich 

„Wir begrüßen die Fortführung der bisherigen Handhabung im Budgetvollzug, dass 10% der Ausgaben im ordentlichen Haushalt einer Ausgabensperre unterzogen werden, damit die Einhaltung der Budgetziele sichergestellt werden kann. Die von Herrn Bürgermeister angestrebte Reduktion der Ausgaben um 5% lässt sich auch mit den bisherigen Maßnahmen daher sicher gut bewerkstelligen und erfährt unsere volle Unterstützung. Diese Herangehensweise erfährt zu 100% unsere Zustimmung, zumal Für Innsbruck  diese Maßnahme im Programm für diese Periode ebenso festgelegt hat“, so Stoll.

„Zur Veranschaulichung der Dimensionen kann man auch eine einfache Beispielrechnung anstellen. Im privatem Bereich würde bei einem Haushaltseinkommen von 36.000 Euro eine Reduktion der Konsumausgaben um 5% bedeuten, dass pro Tag 4,90 Euro eingespart bzw. zum Beispiel auf zwei Kaffees verzichtet werden müsste“, verdeutlicht Stoll die Dimension.

Den Menschen Sicherheit geben

„Ich persönlich würde mir sehr wünschen, wenn im Gemeinderat mehr Unternehmergeist zu finden wäre. Als langjähriger Unternehmer steht für mich die Sicherheit im Vordergrund. Soziale Sicherheit für meine Mitarbeiter und Versorgungssicherheit für meine Kunden. Wer ständig schlecht über sein eigenes Geschäft spricht, wird irgendwann kein Vertrauen mehr erhalten. Innsbruck ist weder pleite – wie die Unterlagen im Finanzausschuss verdeutlichen – noch stehen wir mit dem Rücken zur Wand. Das Gegenteil ist der Fall. Freuen wir uns doch über die gute Situation, in der sich unsere Landeshauptstadt Innsbruck trotz und vor allem wegen großer Investitionsprojekte befindet. Vermitteln wir den Menschen Sicherheit und informieren wir anhand der fundierten Fakten“, appelliert Stoll an die politischen Akteure.

„Mit gutem Willen und viel Zuhören ist ein Konsens in der Budgeterstellung 2019 sicherlich herstellbar. Den Worten werden nun wohl auch Taten folgen, denn wir alle wissen: Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt“, schließt Stoll.

 

TT, 6. Juli 2018:

Verschiedene Bauprojekte konnten im Durchschnitt billiger als kalkuliert umgesetzt werden

Die Stadt Innsbruck investiert durch eine Vielzahl an Bauprojekten in die heimische Wirtschaft und sorgt damit unter anderem für Arbeitsplätze – unabhängig von der Baukonjunktur. Großprojekte, wie das Haus der Musik Innsbruck, die Straßen- und Regionalbahn, die Patscherkofelbahn und unzählige Wohnbauprojekte bedürfen besonders in finanzieller Hinsicht einer gewissenhaften Planung. Dass dies in Innsbruck funktioniert, zeigt ein Blick auf beispielhafte Projekte, die in den vergangenen fünf Jahren – in einer Phase einer überhitzten Baukonjunktur – im Umfang von 130 Millionen Euro abgeschlossen wurden.

„Öffentliche Bauprojekte stehen verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Es ist mir ein großes Anliegen, transparent und nachvollziehbar den Nachweis zu erbringen, dass gewissenhaft mit öffentlichen Geldern umgegangen wird. Ein Blick auf die Zahlen belegt dies ebenso wie eine überaus professionelle Umsetzung. Durchschnittlich liegen die Abrechnungen der IIG-Projekte mit gesamthaft 2,1 Prozent deutlich unter dem kalkulierten Budget“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer im Zuge eines Pressegesprächs zu der Finanzierung städtischer Projekte.

 

Haus der Musik Innsbruck

Beim Haus der Musik Innsbruck werden bereits in der Errichtungsphase zusätzliche Investitionen in die Qualitätsverbesserung getätigt, auf die sich alle PartnerInnen geeinigt haben. Dazu zählen beispielsweise eine höherwertige Energieeffizienz, eine LED-Beleuchtung der neuesten Generation, eine optimierte Anbindung an das Tiroler Landestheater und die Tiefgarage sowie ein digitales Raummanagement. Dies sind nachhaltige Investitionen um über die Lebenszeit des Gebäudes dauerhaft niedrige Betriebskosten zu haben.

 

50 Millionen Euro bei Straßen- und Regionalbahn eingespart

Ein Projekt, bei dem der Kostenrahmen deutlich unterschritten wird, ist die Straßen- und Regionalbahn. Das größte Infrastrukturprojekt nach dem Brenner-Basis-Tunnel in Westösterreich profitierte beispielsweise von einer in diesem Zusammenhang günstigen Baukonjunktur. Auch das Zukunftspaket am Patscherkofel setzen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe um: „Die Patscherkofelbahn wurde eröffnet und wird bereits intensiv genutzt. Bau- und Planungstätigkeiten, wie beispielsweise für die Rodelbahn, laufen aber noch. Dementsprechend haben wir derzeit noch keine Schlussrechnungen vorliegen. Am Ende soll es natürlich eine Punktlandung auf die beschlossenen rund 55 Millionen Euro werden, abschließend lässt sich das allerdings noch nicht sagen – da stehen noch zu viele Vergabeverfahren und Abrechnungen an“, erläutert der Geschäftsführer der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, DI Martin Baltes. Bislang abgerechnet wurden 38,6 Millionen Euro.

 

Lokale Wirtschaft fördern

Aufträge bei städtischen Bauvorhaben werden in der Regel zu mehr als 90 Prozent an lokale Firmen vergeben werden. „Durch die Errichtung der städtischen Bauten sorgen wir nicht nur für moderne Infrastruktur und leistbaren Wohnraum, wir sorgen auch für Arbeitsplätze. Nicht umsonst konnte in Innsbruck vor Kurzem die 100.000er-Marke in Bezug auf Beschäftigungsplätze geknackt werden“, erläutert Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. (IKM/FI)

 

 

Die Stadt Innsbruck verfügt über 28 Beteiligungsunternehmen. Neben der facettenreichen Aufgaben im Bereich der Verwaltung übernimmt sie somit auch eine wichtige Rolle auf der wirtschaftlichen Bühne der Region. Der Beteiligungsbericht 2017 gibt Aufschluss über die im vergangenen Jahr gesammelten Zahlen aus dem Wirtschaftsjahr 2016.

„Die Stadt Innsbruck verfügt über ein vielfältiges Leistungsportfolio. Das ist allerdings nur gemeinsam mit den Beteiligungsunternehmen möglich. Außerdem wird unser finanzieller Handlungsspielraum erhöht“, erklärte Bürgermeisterin und Finanzreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und geht ins Detail:

„Eine Nettoinvestitionssumme von 261 Millionen Euro spricht eine deutliche Sprache. Investitionen in die Wirtschaft sind Investitionen in die Lebensqualität unserer Stadt: Arbeitsplätze werden gesichert, Infrastruktur wird erhalten und ausgebaut. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass Innsbruck kurz davor steht, bei den Arbeitsplätzen die 100.000er-Marke zu knacken.“

Die Stadt Innsbruck erstellt jedes Jahr einen detaillierten Bericht, in denen interessante Fakten sowie Unternehmenszahlen zu den Tochterunternehmen aufgelistet sind. Ziel ist es, dadurch unter anderem Transparenz in die Finanzgebarungen der Stadt zu bringen. Neben den geprüften Jahresabschlüssen der Beteiligungen findet sich auch ein Überblick über Art und Umfang der Beteiligungen in dem Bericht. Dieser wird allen Stadtsenat- und Gemeinderatsmitgliedern sowie den Gemeinderatsklubs zur Verfügung gestellt. Auf der Website der Stadt Innsbruck (www.innsbruck.gv.at) ist er zudem digital verfügbar.

 

Beteiligungen sichern Arbeitsplätze

Während der Stadtmagistrat selbst knapp 1.600 MitarbeiterInnen beschäftigt, sind es in den Beteiligungsunternehmen in Summe mehr als 3.700 Personen, die 2016 dort beschäftigt waren. 41 Prozent davon waren Frauen, 59 Prozent Männer. Auch als Ausbildungsstätten sind die städtischen „Töchter“ beliebt: Im Durchschnitt waren 75 Lehrlinge in den Beteiligungen beschäftigt. „Das ist ein Plus von 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es freut mich, dass sowohl der Magistrat, in dem derzeit 17 Lehrlinge ausgebildet werden, als auch unsere Beteiligungen als Ausbildungsstätten für junge Menschen dienen“, kommentiert Innsbrucks Bürgermeisterin den Anstieg an beschäftigten Lehrlingen.

 

Wo überall „Innsbruck“ drin steckt

Die 28 Beteiligungen der Stadt Innsbruck erstrecken sich über unterschiedliche Unternehmensbereiche, die sich grob in folgende Kategorien einteilen lassen: „Versorger, Technik“, in den beispielsweise die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) fällt sowie „Verkehr“, der besonders von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) sowie dem Flughafen Innsbruck geprägt ist. Hinzu kommen „Sport- und Veranstaltungszentren, Wirtschaft“ mit den prominenten Vertretern Congress Messe Innsbruck und der Innsbruck Marketing GmbH, „Immobilien, Wohnungswesen, Bauwirtschaft“, in dem besonders vielen InnsbruckerInnen die 100-Prozentige Beteiligung, die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), ein Begriff ist. Der große Bereich „Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur“ beinhaltet zum Beispiel das Tiroler Landestheater oder den Sozialmarkt beinhaltet. „In nahezu jedem Lebensbereich der Bürgerinnen und Bürger steckt ein bisschen ,Innsbruck‘ drin. In den einen deutlicher sichtbar, in den anderen eher als stiller Helfer. Leistungen im öffentlichen Nahverkehr, Trinkwasserversorgung, leistbare Wohnungen, ein breites Kultur- und Sportangebot sowie das dichte Netz an Pflege- und Betreuungseinrichtungen für Seniorinnen und Senioren sowie Pflegebedürftige werden Großteils über städtische Beteiligungen sichergestellt“, erläutert Christine Oppitz-Plörer. (IKM/FI)

Hocherfreut zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die aktuelle österreichische Kongressstatistik, wonach Innsbruck nur hinter Wien an zweiter Stelle liegt.

„Gratulation an das ganze Team der Congress & Messe GmbH für die hervorragende und engagierte Arbeit der letzten Jahre. Innsbruck punktet mit einem hochwertigen und attraktiven Angebot in alpin urbaner Atmosphäre samt zahlreichen Möglichkeiten im Bereich Shopping und Erholung. Auch die perfekte Anbindung durch den Innsbrucker Flughafen ist ein Standortvorteil. Das Angebot ist professionell und stimmig und so verwundert es nicht, dass es zahlreiche neue Kongresse nach Innsbruck zieht“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Congresshotel erforderlich

„Für die Stärkung als Kongressstadt benötigen wir, wie in der Hotelstudie auch untermauert, dringend zusätzliche Hotelbetten. Mit der Ansiedelung der internationalen Ketten Marriott oder auch Motel One wurden schon wichtige Schritte gesetzt. Was uns fehlt ist ein Congresshotel der gehobenen Kategorie mit einem renommierten internationalen Betreiber, damit wir Innsbrucks Spitzenplatz nachhaltig absichern können“, schließt Stoll.

Öffentliche Aufträge an heimische Wirtschaft zeigen Wirkung

Hocherfreut zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die aktuelle Statistik des AMS hinsichtlich der Beschäftigung. Innsbruck liegt darin eindeutig auf Platz 1 unter den österreichischen Landeshauptstädten.

„Es zeigt sich, dass die geschaffenen Rahmenbedingungen und Investitionen der öffentlichen Hand sich positiv auf den Wirtschaftsstandort auswirken. Mit nur 5,7% Arbeitslosigkeit stehen wir klar an der Spitze der österreichischen Landeshauptstädte“, auch wenn es noch Luft nach oben gibt, ist Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll zufrieden mit der positiven Entwicklung.

Wirtschaftspolitischer Weg in Innsbruck stimmt

„Innsbruck fördert seit vielen Jahren die regionale Wirtschaft durch Investitionen in die Infrastruktur für die Bevölkerung. So entsteht Vermögen für die Bürgerinnen und Bürger und gleichzeitig werden zahlreiche Arbeitsplätze gesichert, denn über 90 % der zu vergebenden Aufträge werden von regionalen Firmen ausgeführt. Das ist immer noch das beste Impuls- bzw. Wirtschaftsförderungspaket. Diese Politik trägt wesentlich zur Sicherung des Standortes und des sozialen Friedens bei“, so Stoll weiters.

Neue Herausforderungen

„Als Stadt freut uns diese Entwicklung natürlich sehr. Die nahezu Vollbeschäftigung führt jedoch auch zu neuen Herausforderungen. Wie ich aus eigener Erfahrung und in unzählige Gesprächen mit Unternehmerinnen und Unternehmern berichten kann, stehen diese vor der Herausforderung, überhaupt noch Arbeitskräfte zu finden. Hier wird es Anstrengungen aller Betroffenen erfordern, um den Wirtschaftsstandort mit qualifizierten Arbeitskräften zur Bewältigung der hohen Auftragslage zu versorgen“, schließt Stoll.

Die Stadt Innsbruck leistet im Vergleich zu anderen Gemeinden deutlich mehr Zahlungen an den Gemeindefond als sie durch Fördermittel zurückerhält und das obwohl die überörtlichen Aufgaben stetig zunehmen. Kürzlich griff die Tiroler Krone in einem Artikel diese von Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll aufgeworfene Thematik auf.

Neue Patscherkofelbahn fährt ab Ende des Jahres

Am Hausberg der InnsbruckerInnen wird fleißig gearbeitet. Die Bauarbeiten für die Umsetzung des Attraktivierungsprojekts am Patscherkofel haben mit der Abtragung alter Anlagen im diesjährigen Frühjahr begonnen. Am 26. April wurde der Spatenstich für die neue Bahn gefeiert. Weiterlesen

Innsbruck ist nachweislich finanziell die am besten aufgestellte Landeshauptstadt Österreichs und weist mit Abstand die niedrigste Pro-Kopf Verschuldung auf. Investiert wird in zahlreiche, wichtige Projekte für die Menschen in unserer Stadt, um einen weiterhin attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort zu gewährleisten.

Innsbrucks erfolgreiche Finanzpolitik  basiert auf einer guten Ausgewogenheit zwischen Einnahmen und Ausgaben bzw. einem gesunden Verhältnis zwischen Eigenmittel und Fremdmittel,  weshalb wir den Weg einer wirtschaftlich soliden und pulsierenden Stadt auch in Zukunft fortführen werden.

Dies alles stets unter der Maßgabe für die Bevölkerung, einen nachhaltigen Wert zu schaffen bzw. Vermögen aufzubauen.  Davon profitieren auch alle künftigen Generationen. Wer angesichts dieser Tatsachen von Schulden spricht, verkennt die Realität.

Ihr Gemeinderat

Mag. Markus Stoll
Für Innsbruck Wirtschaftssprecher

Kürzlich berichtete die Tiroler Kronenzeitung nach einem Interview mit unserem Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll (14.04.17) über die finanzielle Lage der Stadt Innsbruck.