Städtische Bauprojekte: Bilanz der letzten fünf Jahre

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Verschiedene Bauprojekte konnten im Durchschnitt billiger als kalkuliert umgesetzt werden

Die Stadt Innsbruck investiert durch eine Vielzahl an Bauprojekten in die heimische Wirtschaft und sorgt damit unter anderem für Arbeitsplätze – unabhängig von der Baukonjunktur. Großprojekte, wie das Haus der Musik Innsbruck, die Straßen- und Regionalbahn, die Patscherkofelbahn und unzählige Wohnbauprojekte bedürfen besonders in finanzieller Hinsicht einer gewissenhaften Planung. Dass dies in Innsbruck funktioniert, zeigt ein Blick auf beispielhafte Projekte, die in den vergangenen fünf Jahren – in einer Phase einer überhitzten Baukonjunktur – im Umfang von 130 Millionen Euro abgeschlossen wurden.

„Öffentliche Bauprojekte stehen verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Es ist mir ein großes Anliegen, transparent und nachvollziehbar den Nachweis zu erbringen, dass gewissenhaft mit öffentlichen Geldern umgegangen wird. Ein Blick auf die Zahlen belegt dies ebenso wie eine überaus professionelle Umsetzung. Durchschnittlich liegen die Abrechnungen der IIG-Projekte mit gesamthaft 2,1 Prozent deutlich unter dem kalkulierten Budget“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer im Zuge eines Pressegesprächs zu der Finanzierung städtischer Projekte.

 

Haus der Musik Innsbruck

Beim Haus der Musik Innsbruck werden bereits in der Errichtungsphase zusätzliche Investitionen in die Qualitätsverbesserung getätigt, auf die sich alle PartnerInnen geeinigt haben. Dazu zählen beispielsweise eine höherwertige Energieeffizienz, eine LED-Beleuchtung der neuesten Generation, eine optimierte Anbindung an das Tiroler Landestheater und die Tiefgarage sowie ein digitales Raummanagement. Dies sind nachhaltige Investitionen um über die Lebenszeit des Gebäudes dauerhaft niedrige Betriebskosten zu haben.

 

50 Millionen Euro bei Straßen- und Regionalbahn eingespart

Ein Projekt, bei dem der Kostenrahmen deutlich unterschritten wird, ist die Straßen- und Regionalbahn. Das größte Infrastrukturprojekt nach dem Brenner-Basis-Tunnel in Westösterreich profitierte beispielsweise von einer in diesem Zusammenhang günstigen Baukonjunktur. Auch das Zukunftspaket am Patscherkofel setzen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe um: „Die Patscherkofelbahn wurde eröffnet und wird bereits intensiv genutzt. Bau- und Planungstätigkeiten, wie beispielsweise für die Rodelbahn, laufen aber noch. Dementsprechend haben wir derzeit noch keine Schlussrechnungen vorliegen. Am Ende soll es natürlich eine Punktlandung auf die beschlossenen rund 55 Millionen Euro werden, abschließend lässt sich das allerdings noch nicht sagen – da stehen noch zu viele Vergabeverfahren und Abrechnungen an“, erläutert der Geschäftsführer der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, DI Martin Baltes. Bislang abgerechnet wurden 38,6 Millionen Euro.

 

Lokale Wirtschaft fördern

Aufträge bei städtischen Bauvorhaben werden in der Regel zu mehr als 90 Prozent an lokale Firmen vergeben werden. „Durch die Errichtung der städtischen Bauten sorgen wir nicht nur für moderne Infrastruktur und leistbaren Wohnraum, wir sorgen auch für Arbeitsplätze. Nicht umsonst konnte in Innsbruck vor Kurzem die 100.000er-Marke in Bezug auf Beschäftigungsplätze geknackt werden“, erläutert Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. (IKM/FI)

 

 

Stadt Innsbruck als starker Wirtschaftsmotor

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Die Stadt Innsbruck verfügt über 28 Beteiligungsunternehmen. Neben der facettenreichen Aufgaben im Bereich der Verwaltung übernimmt sie somit auch eine wichtige Rolle auf der wirtschaftlichen Bühne der Region. Der Beteiligungsbericht 2017 gibt Aufschluss über die im vergangenen Jahr gesammelten Zahlen aus dem Wirtschaftsjahr 2016.

„Die Stadt Innsbruck verfügt über ein vielfältiges Leistungsportfolio. Das ist allerdings nur gemeinsam mit den Beteiligungsunternehmen möglich. Außerdem wird unser finanzieller Handlungsspielraum erhöht“, erklärte Bürgermeisterin und Finanzreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und geht ins Detail:

„Eine Nettoinvestitionssumme von 261 Millionen Euro spricht eine deutliche Sprache. Investitionen in die Wirtschaft sind Investitionen in die Lebensqualität unserer Stadt: Arbeitsplätze werden gesichert, Infrastruktur wird erhalten und ausgebaut. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass Innsbruck kurz davor steht, bei den Arbeitsplätzen die 100.000er-Marke zu knacken.“

Die Stadt Innsbruck erstellt jedes Jahr einen detaillierten Bericht, in denen interessante Fakten sowie Unternehmenszahlen zu den Tochterunternehmen aufgelistet sind. Ziel ist es, dadurch unter anderem Transparenz in die Finanzgebarungen der Stadt zu bringen. Neben den geprüften Jahresabschlüssen der Beteiligungen findet sich auch ein Überblick über Art und Umfang der Beteiligungen in dem Bericht. Dieser wird allen Stadtsenat- und Gemeinderatsmitgliedern sowie den Gemeinderatsklubs zur Verfügung gestellt. Auf der Website der Stadt Innsbruck (www.innsbruck.gv.at) ist er zudem digital verfügbar.

 

Beteiligungen sichern Arbeitsplätze

Während der Stadtmagistrat selbst knapp 1.600 MitarbeiterInnen beschäftigt, sind es in den Beteiligungsunternehmen in Summe mehr als 3.700 Personen, die 2016 dort beschäftigt waren. 41 Prozent davon waren Frauen, 59 Prozent Männer. Auch als Ausbildungsstätten sind die städtischen „Töchter“ beliebt: Im Durchschnitt waren 75 Lehrlinge in den Beteiligungen beschäftigt. „Das ist ein Plus von 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es freut mich, dass sowohl der Magistrat, in dem derzeit 17 Lehrlinge ausgebildet werden, als auch unsere Beteiligungen als Ausbildungsstätten für junge Menschen dienen“, kommentiert Innsbrucks Bürgermeisterin den Anstieg an beschäftigten Lehrlingen.

 

Wo überall „Innsbruck“ drin steckt

Die 28 Beteiligungen der Stadt Innsbruck erstrecken sich über unterschiedliche Unternehmensbereiche, die sich grob in folgende Kategorien einteilen lassen: „Versorger, Technik“, in den beispielsweise die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) fällt sowie „Verkehr“, der besonders von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) sowie dem Flughafen Innsbruck geprägt ist. Hinzu kommen „Sport- und Veranstaltungszentren, Wirtschaft“ mit den prominenten Vertretern Congress Messe Innsbruck und der Innsbruck Marketing GmbH, „Immobilien, Wohnungswesen, Bauwirtschaft“, in dem besonders vielen InnsbruckerInnen die 100-Prozentige Beteiligung, die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), ein Begriff ist. Der große Bereich „Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur“ beinhaltet zum Beispiel das Tiroler Landestheater oder den Sozialmarkt beinhaltet. „In nahezu jedem Lebensbereich der Bürgerinnen und Bürger steckt ein bisschen ,Innsbruck‘ drin. In den einen deutlicher sichtbar, in den anderen eher als stiller Helfer. Leistungen im öffentlichen Nahverkehr, Trinkwasserversorgung, leistbare Wohnungen, ein breites Kultur- und Sportangebot sowie das dichte Netz an Pflege- und Betreuungseinrichtungen für Seniorinnen und Senioren sowie Pflegebedürftige werden Großteils über städtische Beteiligungen sichergestellt“, erläutert Christine Oppitz-Plörer. (IKM/FI)

Innsbruck ist Top-Kongressstadt – Standort muss jetzt mit Hotels weiterentwickelt werden!

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Hocherfreut zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die aktuelle österreichische Kongressstatistik, wonach Innsbruck nur hinter Wien an zweiter Stelle liegt.

„Gratulation an das ganze Team der Congress & Messe GmbH für die hervorragende und engagierte Arbeit der letzten Jahre. Innsbruck punktet mit einem hochwertigen und attraktiven Angebot in alpin urbaner Atmosphäre samt zahlreichen Möglichkeiten im Bereich Shopping und Erholung. Auch die perfekte Anbindung durch den Innsbrucker Flughafen ist ein Standortvorteil. Das Angebot ist professionell und stimmig und so verwundert es nicht, dass es zahlreiche neue Kongresse nach Innsbruck zieht“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Congresshotel erforderlich

„Für die Stärkung als Kongressstadt benötigen wir, wie in der Hotelstudie auch untermauert, dringend zusätzliche Hotelbetten. Mit der Ansiedelung der internationalen Ketten Marriott oder auch Motel One wurden schon wichtige Schritte gesetzt. Was uns fehlt ist ein Congresshotel der gehobenen Kategorie mit einem renommierten internationalen Betreiber, damit wir Innsbrucks Spitzenplatz nachhaltig absichern können“, schließt Stoll.

Innsbruck ist Top-Arbeitsmarkt!

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Öffentliche Aufträge an heimische Wirtschaft zeigen Wirkung

Hocherfreut zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die aktuelle Statistik des AMS hinsichtlich der Beschäftigung. Innsbruck liegt darin eindeutig auf Platz 1 unter den österreichischen Landeshauptstädten.

„Es zeigt sich, dass die geschaffenen Rahmenbedingungen und Investitionen der öffentlichen Hand sich positiv auf den Wirtschaftsstandort auswirken. Mit nur 5,7% Arbeitslosigkeit stehen wir klar an der Spitze der österreichischen Landeshauptstädte“, auch wenn es noch Luft nach oben gibt, ist Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll zufrieden mit der positiven Entwicklung.

Wirtschaftspolitischer Weg in Innsbruck stimmt

„Innsbruck fördert seit vielen Jahren die regionale Wirtschaft durch Investitionen in die Infrastruktur für die Bevölkerung. So entsteht Vermögen für die Bürgerinnen und Bürger und gleichzeitig werden zahlreiche Arbeitsplätze gesichert, denn über 90 % der zu vergebenden Aufträge werden von regionalen Firmen ausgeführt. Das ist immer noch das beste Impuls- bzw. Wirtschaftsförderungspaket. Diese Politik trägt wesentlich zur Sicherung des Standortes und des sozialen Friedens bei“, so Stoll weiters.

Neue Herausforderungen

„Als Stadt freut uns diese Entwicklung natürlich sehr. Die nahezu Vollbeschäftigung führt jedoch auch zu neuen Herausforderungen. Wie ich aus eigener Erfahrung und in unzählige Gesprächen mit Unternehmerinnen und Unternehmern berichten kann, stehen diese vor der Herausforderung, überhaupt noch Arbeitskräfte zu finden. Hier wird es Anstrengungen aller Betroffenen erfordern, um den Wirtschaftsstandort mit qualifizierten Arbeitskräften zur Bewältigung der hohen Auftragslage zu versorgen“, schließt Stoll.

Gemeindeausgleichsfond: Innsbruck ist Nettozahler!

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Die Stadt Innsbruck leistet im Vergleich zu anderen Gemeinden deutlich mehr Zahlungen an den Gemeindefond als sie durch Fördermittel zurückerhält und das obwohl die überörtlichen Aufgaben stetig zunehmen. Kürzlich griff die Tiroler Krone in einem Artikel diese von Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll aufgeworfene Thematik auf.

Unser Hausberg Patscherkofel: Spatenstich erfolgt

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Neue Patscherkofelbahn fährt ab Ende des Jahres

Am Hausberg der InnsbruckerInnen wird fleißig gearbeitet. Die Bauarbeiten für die Umsetzung des Attraktivierungsprojekts am Patscherkofel haben mit der Abtragung alter Anlagen im diesjährigen Frühjahr begonnen. Am 26. April wurde der Spatenstich für die neue Bahn gefeiert. Weiterlesen

FI Wirtschaftssprecher: Innsbruck ist gut aufgestellt!

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Innsbruck ist nachweislich finanziell die am besten aufgestellte Landeshauptstadt Österreichs und weist mit Abstand die niedrigste Pro-Kopf Verschuldung auf. Investiert wird in zahlreiche, wichtige Projekte für die Menschen in unserer Stadt, um einen weiterhin attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort zu gewährleisten.

Innsbrucks erfolgreiche Finanzpolitik  basiert auf einer guten Ausgewogenheit zwischen Einnahmen und Ausgaben bzw. einem gesunden Verhältnis zwischen Eigenmittel und Fremdmittel,  weshalb wir den Weg einer wirtschaftlich soliden und pulsierenden Stadt auch in Zukunft fortführen werden.

Dies alles stets unter der Maßgabe für die Bevölkerung, einen nachhaltigen Wert zu schaffen bzw. Vermögen aufzubauen.  Davon profitieren auch alle künftigen Generationen. Wer angesichts dieser Tatsachen von Schulden spricht, verkennt die Realität.

Ihr Gemeinderat

Mag. Markus Stoll
Für Innsbruck Wirtschaftssprecher

Kürzlich berichtete die Tiroler Kronenzeitung nach einem Interview mit unserem Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll (14.04.17) über die finanzielle Lage der Stadt Innsbruck.