Eine Karriere im Dienst der Öffentlichkeit

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Stadtmagistrat ist Arbeitgeber für knapp 1.600 Personen

Wie vielfältig die Aufgaben im öffentlichen Dienst sind, zeigt ein Blick auf den Personalplan der Stadt Innsbruck. In nahezu jedem Lebensbereich wirkt die Stadt ein bisschen mit. Dahinter stehen rund 1.600 MitarbeiterInnen. Warum der Stadtmagistrat ein attraktiver Arbeitgeber ist, erläuterten Bürgermeisterin und Personalreferentin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie der städtische Personalamtsleiter, Mag. Ferdinand Neu, in einem Pressegespräch.

„Unser Personal ist unsere wertvollste Ressource“, erklärt die Bürgermeisterin: „Durch ihre Arbeit tragen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich zum Funktionieren unserer Stadt bei. Dass ein Arbeitsplatz bei der Stadt begehrt ist, zeigt die Tatsache, dass wir pro Jahr durchschnittlich mehr als 150 Neueinstellungen vornehmen.“ Im vergangenen Jahr begrüßte die Stadt Innsbruck sogar 160 neue MitarbeiterInnen in ihren Reihen.

 

Ausgezeichneter Lehrbetrieb

Aktuell bildet die Stadt Innsbruck knapp 20 Lehrlinge in sieben verschiedenen Lehrberufen aus. „Ziel der Lehrlingsausbildung im Stadtmagistrat ist eine Win-Win-Situation“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und geht ins Detail: „Mir persönlich ist die Einstellung von Lehrlingen ein großes Anliegen. Wir bilden dadurch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der nächsten Generation aus und geben den jungen Menschen eine Perspektive.“ Als erste Gemeinde darf sich die Stadt Innsbruck „ausgezeichneter Lehrbetrieb“ nennen.

 

Vorzeigeprojekt „Aktion 20.000“

Von Anfang an beteiligte sich die Stadt Innsbruck an der Aktion 20.000, die in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es Menschen über 50 Jahre, die am Arbeitsmarkt beispielsweise durch Langzeitarbeitslosigkeit nicht einfach vermittelt werden können, eine Beschäftigung zu geben. „Wir haben seit Beginn der Aktion rund 50 Personen eingestellt. Dabei haben wir aktiv nach Positionen gesucht, die diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter belegen können“, so Personalchef Neu.

 

Integration wird groß geschrieben

Die Stadt Innsbruck ist ein sozialer Arbeitgeber: So wird beispielsweise die Einstellungs-Quote der Personen mit Handicap mit 155 Prozent übererfüllt. Weit über 100 Personen mit Behinderung sind aktuell beschäftigt. Für die funktionierende Integration wurde der Magistrat bereits vom Sozialministerium ausgezeichnet. (IKM/FI)