Innsbruck setzt weiteres Zeichen für Klimaschutz

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Vizebürgermeisterin unterschreibt Abkommen für „Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie“
Die Stadt Innsbruck ist seit Kurzem Mitglied im Konvent der „Bürgermeister für Klima und Energie“ in Europa. Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider unterschrieb, in Vertretung von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, in Wien das Abkommen zur Zusammenarbeit. Der Beitritt zum Konvent bedeutet, dass sich die Gemeinde verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren nach einer entsprechenden Entscheidung des Gemeinderats, einen Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klimaschutz zu erstellen.

Gemeinsame Vision
Die UnterzeichnerInnen haben gemeinsame Visionen für 2050: die Beschleunigung der Dekarbonisierung ihrer Gebiete, die Stärkung der Anpassungsfähigkeit an unvermeidliche Folgen des Klimawandels und der Zugang zu einer sicheren, nachhaltigen und erschwinglichen Energieversorgung für BürgerInnen. Sie verpflichten sich zur Umsetzung des EU-Ziels zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis 2030 sowie zur Anwendung eines gemeinsamen Handlungsansatzes für Klimaschutz und Klimaanpassung.

EU-weite Initiative
2008 wurde der „Konvent der Bürgermeister“ mit der Zielsetzung gegründet, lokale Gebietskörperschaften zusammenzubringen, die sich freiwillig verpflichten, die Klima- und Energieziele der EU zu erreichen und zu übertreffen. 2015 folgte dann die Neugründung des „Konvents der Bürgermeister für Klima und Energie“ durch die Europäische Kommission. Die drei Säulen wurden dabei symbolisch bestätigt. Insgesamt gehören mehr als 7.000 Kommunal- und Regionalverwaltungen aus 57 Ländern der Initiative an. Aus Österreich sind es mittlerweile, inklusive der Stadt Innsbruck, 13 Gemeinden bzw. Regionen. Am jüngsten Treffen in Wien nahmen knapp 3.000 Personen aus mehr als 400 Städten teil. Neben der Stadt Innsbruck traten noch 36 weitere Städte dem Bürgermeister-Konvent bei. (IKM)