Sämtliche Garagen sind wirtschaftlich erfolgreich und tragen sich selbst

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll zum aktuellen Meinungsschwenk des Bürgermeisters zur Errichtung der Tiefgaragen beim MCI.

„Jede Garage – auch die im Eigentum der Stadt stehenden – sind wirtschaftlich erfolgreich und tragen langfristig mit ihren Überschüssen auch zur Erfüllung sozialer Aufgaben bei. Wenn Herr Willi diese Fakten ignorieren will, kehren wir zu jener Zeit zurück, in der zum Beispiel die hoch profitable Rathausgarage. Leider nicht selbst durch die Stadt Innsbruck realisiert wurde und so jeder Handlungsspielraum an Private abgegeben wurde. Ich glaube jeder vernünftig wirtschaftlich langfristig denkende Mensch muss erkennen, welch großes Potenzial die Stadt damals verschenkt hat. Es geht nicht darum einfach einzusparen, sondern die Ausgaben an den richtigen Stellen zu tätigen“, stellt Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll klar.

 

Verlässlichkeit verlangt Kontinuität in den Aussagen

„Noch im Mai 2018 stellte Willi fest [Quelle https://vimeo.com/267572965 (bei 11:30)], dass es ein ‚Fehler der Stadt gewesen sei die heute in Privatbesitz befindlichen Tiefgaragen nicht selber zu bauen‘. Auch in Ausblick auf neue Tiefgaragen versicherte er felsenfest, dass diese künftig selbst errichtet werden sollen, um sich nicht dem Diktat von Spekulanten und Garagenbetreibern auszuliefern. Entweder war die Ansage damals nicht ernst gemeint oder der Meinungsschwenk passierte aus anderen Motiven. Verlässlichkeit signalisiert die Stadt mit diesem Zickzackkurs leider nicht“, erinnert Stoll an ganz konkrete Aussagen im Mai zur Tiefgaragenthematik.

 

Rasche Lösung mit Tourismusverband erforderlich

„Wir brauchen rasch eine Lösung für die Busunternehmen, die jährlich hunderttausende Touristen nach Innsbruck bringen und so maßgeblich die Wirtschaft in der Stadt ankurbeln. Ein Wegfall des Busparkplatzes birgt daher große wirtschaftliche Gefahren und erfordert beherztes Engagement des Stadtoberhauptes. Herr Bürgermeister hat jedenfalls unsere vollste Unterstützung, um im Einvernehmen mit dem Tourismusverband eine sinnvolle und wirtschaftlich gute Lösung zu verhandeln“, schließt Stoll.