Innsbruck hat wie jede Gemeinde Tirols zahlreiche Aufgaben für seine Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Durch die Lage und Wichtigkeit als Wirtschaftsstandort, erfüllt die Landeshauptstadt zusätzlich zahlreiche überörtliche Aufgaben, die der gesamten Region zugute kommen. So finden sich das Landestheater, das Messegelände, die Kliniken, die Universitäten, Sporteinrichtungen und viele weitere Einrichtungen und Insfrastrukturen im Herzen der Stadt. Die Bedarfszuweisungen des Landes an die Stadt werden den wachsenden Aufgaben schon lange nicht mehr gerecht.

„Verantwortungsvolles Handeln erfordert eine gerechte Einnahmenverteilung. Diese vermisse ich aber bei der Zuwendung der Mittel des Landes. Innsbruck zahlt durch seine Beiträge an den Gemeindeausgleichsfonds und in die Landesumlage mehr ein, als es aus den Gemeindemitteln erhält. Wir sprechen hier von einer Schieflage im Ausmaß von 30 Millionen Euro“, erläutert Für Innsbruck Wirtschaftssprecher KO-Stv. GR Mag. Markus Stoll.

In einem Appell an die Landtagsabgeordneten fordert Stoll speziell die aus Innsbruck stammenden Abgeordneten auf, dieses Schieflage zu beenden: „Es muss alles unternommen werden, damit ein weiteres Auseinanderklaffen der Schere beendet wird. Die Abgeordneten sind hier gefordert auf die Landeshauptstadt zu schauen. Die Schieflage muss jedenfalls endlich ein Ende nehmen!“, schließt Stoll.