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Die gelbe Innenstadt-Karte – ein kleines gemeinsames Dankeschön der Handelsbetriebe und der Stadt Innsbruck mit der man 30 Minuten gratis parken oder die IVB benutzen kann – war über viele Jahre ein Instrument zur Unterstützung der Betriebe im Zentrum. Seit 2010 – eine Zeit, in der die Attraktivierungsmaßnahmen in der Innenstadt noch nicht abgeschlossen waren – unterstützte die Stadt diese Einrichtung auf die damalige Anregung von Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer auch finanziell zu gleichen Teilen (50:50).
 
„Mit der Neuerrichtung des Kaufhaus Tyrol und nach den großen städtischen Investitionen in der Maria-Theresien-Straße, Meraner Straße, Erler Straße und Wilhelm-Greil-Straße gewann die Innenstadt an Dynamik und Attraktivität. Sie zählt heute zu den Top-Einkaufsmeilen Österreichs und behauptet sich damit erfolgreich gegen große Einkaufszentren. Die Maria-Theresien-Straße ist  nach Wien die meist frequentierte Einkaufsstraße in Österreich“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.
 
„Für Innsbruck bedauert zwar die Kürzung aus dem Budget des Stadtmarketings, unterstützt aber diesen Vorschlag des Bürgermeisters zur Stärkung der Stadtteile und damit kann nun der Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadtteile gelegt werden. Wir begrüßen und unterstützen vollinhaltlich auch die regelmäßigen Gespräche des Bürgermeisters mit dem Altstadt- und Innenstadtverein, wo bereits eine Ersatzlösung für die gelbe Innenstadt-Karte besprochen wurde. Ein Gespräch mit den Garagenbetreibern wird ebenfalls folgen“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

 
Zukunft des Handelsstandortes liegt in den Stadtteilen
 
„Die Zukunft des Handelsstandortes liegt auch in den Stadtteilen, weshalb das für uns ein wesentlicher Teil für das Regierungsübereinkommen war. Die Ressorts Stadtplanung und Wirtschaft werden hier gemeinsam daran arbeiten, nach der Innenstadt nun auch die Stadtteile attraktiver zu gestalten. Die hohe Förderung von vergleichsweise sehr wenigen Betrieben ist nicht mehr zeitgemäß, auch wenn die FPÖ lieber im Gestern lebt und die Stadtteile ignoriert“, so Krackl.

 
Neuerliche Bankrotterklärung der FPÖ
 
„Wenn Lassenberger als blauschwarzes Sprachrohr und Lutz als Vorstandsmitglied des Innenstadtvereines – wohl nicht ganz uneigennützig – schon verlangen, dass die Förderung bestehen bleiben soll, dann wäre es wohl ein Leichtes gewesen, sich zumindest einmal im Finanzausschuss zu Wort zu melden. Das einzige was mir in Erinnerung bleibt, ist das große Schweigen“, so Stoll.
 
„Ist es mangelndes Selbstbewusstsein, Neid oder der Frust über das eigene Unvermögen? Die FPÖ versucht sich offenbar durch Schlechtreden anderer vermeintlich aufzuwerten. Die eigene ‚Arbeit‘ scheint nur mehr über Presseaussendungen begründbar und diese sind noch dazu inhaltlich falsch. Weder zahlt die Stadt seit 30 Jahren in die Innenstadt-Karte, noch ist die Wirtschaftsreferentin dafür zuständig, zumal Stadtmarketing und Finanzen beim Bürgermeister liegen. Die 250.000 Euro Förderung sind bisher hauptsächlich nur ca. 40 innerstädtischen Betrieben zugute gekommen, die zudem Mitglied im Innenstadt- oder Altstadtverein sein müssen. Die inhaltlichen Bankrotterklärungen der FPÖ sind somit um eine Facette reicher“, so Krackl.
 
  
Wirtschaftspolitik bleibt eine Erfolgsgeschichte!
 
„Innsbrucks Wirtschaftspolitik ist eine Erfolgsgeschichte! 100.000 ArbeitnehmerInnen, zahlreiche Grundstückssicherungen für Betriebsansiedelungen und eine nahezu 10% Steigerung der Kommunalsteuer stellen der Stadt nicht erst seit gestern ein erstklassiges und nachvollziehbares Zeugnis aus. Externe Studien und Rankings bestätigen die Top-Platzierung von Innsbrucks Innenstadt. Vielleicht sollte man vor dem Tippen von Presseaussendungen etwas mehr reflektieren“, schließt Stoll.

Wir wollen, dass die Menschen gut leben können und leistbaren Wohnraum in Innsbruck vorfinden. In der letzten Regierungsperiode konnten wir gemeinsam mit unseren Regierungspartnern die größte Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen in Gang setzen und den Gesamtbestand städtischer Mietwohnungen auf 16.000 erhöhen. Auf diese Weise finden noch mehr Familien leistbaren Wohnraum in unserer schönen Landeshauptstadt Innsbruck.

Durch befristete und günstige Starterwohnungen am Campagne Areal werden wir in Kürze ein ganz neues Angebot für junge InnsbruckerInnen schaffen, um auf die erste eigene Wohnung ansparen oder sich für eine größere Wohnung vormerken lassen zu können. Wir werden auch ganz besonders darauf schauen, dass vor allem jenen Menschen – die keine städtische Wohnung erhalten können und sich auch am freien Wohnungsmarkt schwertun – ein passendes Angebot vorfinden können. Dafür soll vor allem der förderungsnahe Wohnbau intensiviert werden.

 

Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer
Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

www.fuer-innsbruck.at

Die neue Stadtbibliothek Innsbruck wurde am 9. November 2018 in den in der Amraser Straße 2 eröffnet. Am 14. November besuchten 60 Mitglieder von Für Innsbruck das neue Wohnzimmer der Stadt und machten sich ein Bild vom neuen Angebot.

Während am bisherigen Standort in der Colingasse rund 55.000 Medien zur Verfügung standen, kann das Medienangebot in der Amraser Straße 2 – internationalen Standards entsprechend – auf 150.000 Medien erweitert werden. Von der Gestaltung orientiert sich die neue Stadtbibliothek an Vorbildern in Skandinavien und Südtirol, in denen die Bibliothek als öffentlicher Raum im Zentrum steht. Unter dem Dach der Stadtbibliothek ist auch die Fördergalerie der Stadt Innsbruck (Plattform 6020) als Nachfolgerin der früheren Andechsgalerie untergebracht.

In den ersten 4 Tagen konnten bereits 10.000 Besucher und 500 Neuanmeldungen gezählt werden. Macht euch auch ein Bild und besucht die neue Stadtbibliothek!

 

Kritik der Opposition an Tagesordnung unbegründet. Bürgermeister handelt gemäß Geschäftsordnung!

Erstaunt zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die jüngsten Beschwerden der Opposition im Innsbrucker Gemeinderat. Diese kritisieren, dass die Anträge auf der Tagesordnung immer „ganz hinten“ stehen würden und erst spätabends zur Diskussion kommen. Für Innsbruck stellt sich hinter Bürgermeister Georg Willi, der die Tagesordnung des Gemeinderats im Einklang mit der Geschäftsordnung und dem Stadtrecht korrekt abwickelt. Abermals beanspruchen die Kleinparteien eigenartige Rechtsansichten für sich.

„Es ist schon erstaunlich, mit welcher Vehemenz sich die Kleinparteien wiederholt über rechtliche Vorschriften beschweren und den Bürgermeister für eine korrekte Abwicklung von Gemeinderatssitzungen kritisieren. Für dieses Theater stehen wir verlässlich nicht zur Verfügung, denn die Geschäftsordnung hat schon einen Sinn und muss sich nicht nach dem Befinden einzelner Personen richten“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

 

Umreihung möglich, aber nicht sinnvoll

Die Tagesordnung und die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte wird gemäß Geschäftsordnung des Innsbrucker Gemeinderates (§23) genau festgelegt. Eine Umreihung der einzelnen Punkte ist mittels Beschluss von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten möglich, wurde bisher aber noch nie beantragt. Vermutlich auch, weil es schlichtweg nicht sinnvoll ist.

„Wenn es den Kleinparteien schon so wichtig wäre, die Anträge zu früherer Stunde zu diskutieren, dann hätten sie lediglich einen Antrag auf Umreihung der Tagesordnung stellen müssen. Die Folgewirkungen sind zwar unverhältnismäßig hohe Überstunden und lange Arbeitszeiten für Mitarbeiter des Stadtmagistrats, aber wenn es zum wichtigen Wohlbefinden der Opposition beiträgt, sind wir hier gesprächsbereit. Sinnvoll ist freilich was anderes“, bemerkt Krackl.

 

Alles wird korrekt abgewickelt

„Bei allem Verständnis für die Profilierungssucht der EinzelkämpferInnen: Die Behauptung wonach ‚Anträge verschwinden‘ ist eine haltlose Unterstellung und richtet sich vor allem auch gegen die Mitarbeiter im Magistrat, welche ihre Arbeit trotz der Flut von teilweise sinnbefreiten Anträgen und Anfragen mit bestem Gewissen erfüllen“, so Krackl.

„Auch Behauptungen, wonach Anträge einfach ‚abgelehnt‘ würden, zeugen von mangelnder Kenntnis der Abläufe laut Stadtrecht. Anträge werden im Stadtsenat ausführlich behandelt und diskutiert. Meist bedarf es dazu auch fachlicher Informationen und Stellungnahmen. Wenn sich ein Antrag als nicht umsetzbar herauskristallisiert, kann es halt auch zu einer Ablehnung kommen. Wer eine demokratische Mehrheit nicht akzeptieren kann, ist in der österreichischen Politik wohl Fehl am Platz“, schließt Krackl.

Die Österreichischen Bundesforste haben das Baurecht für das Haus in der Blasius-Hueber-Straße 4 an einen privaten Investor verkauft. Seitdem gibt es Pläne zum Abbruch des charakteristischen und historischen wertvollen Gebäudes. Die Republik Österreich hat durch diesen wieder einmal Vermögen der österreichischen Bevölkerung privatisiert.

„Gerne hätten wir als Stadt Innsbruck das Baurecht selber erworben oder es zumindest in den Händen einer gemeinnützigen Gesellschaft gewusst. Ein Studentenwohnheim oder leistbare Wohnungen in dieser Lage passen jedenfalls zu den Zielen der Entwicklung im universitären Umfeld. Wir kritisieren jedoch massiv die sinnlose Privatisierungswelle und fordern einen Kurswechsel: Schluss mit dem Ausverkauf von Volksvermögen!“, kritisiert Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl den sorglosen Umgang mit öffentlichem Vermögen.

„Die Bundesregierungen haben trotz fataler Erfahrungen aus dem skandalösen schwarzblauen Verkauf tausender BUWOG-Wohnungen nichts gelernt. Die Stadt Innsbruck ist hier immer einen anderen und vorbildlichen Weg gegangen: Wir haben in den letzten Jahren vorsorglich Grundstücke  für mindestens 3.000 Wohnungen angekauft und gesichert. Mit diesen Millioneninvestitionen wurde ein echtes, nachhaltiges und spürbares Soziales Impulspaket für die Innsbrucker Bevölkerung geschnürt und umgesetzt“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Günstiger Wohnraum für Studierende besteht aus verschiedenen Wohnformen

„Mit der geplanten Errichtung eines Hostels in direkter Uni- und Kliniknähe wird eine günstige Übernachtungsmöglichkeit für viele Menschen geschaffen. Das ist wichtig für den Standort Innsbruck und entspricht auch den Entwicklungszielen der Hotelstudie. Besonders junge Reisende und Familien werden das Angebot nutzen, genauso wie Schülergruppen, Besucher der Universitäten oder ganz besonders Angehörige von Langzeit-Patienten der Klinik. Das ist schon auch wichtig, wird dringend gebraucht und sichert darüberhinaus ein historisches Gebäude“, hält Krackl fest.

Fakten & Sachlage

„Fakt ist, dass der Ressortverantwortliche Stadtplaner Georg Willi die Realisierung des Hostel-Projekts befürwortet und durch die Vorlage an den Ausschuss zur Beschlussfassung empfohlen hat. Unter Berücksichtigung des fahrlässigen Ausverkaufs von Volksvermögen war die Zustimmung des Ausschusses daher eine vernünftige Option“, schließt Krackl.

 

Im Koalitionsübereinkommen 2018-2024 konnte Für Innsbruck seine Forderung nach Starterwohnungen für junge Innsbruckerinnen und Innsbrucker durchbringen. Nun werden bereits erste Schritte gesetzt. In einer schriftlichen Vereinbarung verständigten sich die Koalitionspartner darauf, im Zuge der Wohnbebauung am Campagne Area 40 – 50 Starterwohnungen vorzusehen. Damit werden in Innsbrucks erstmals städtische Mietwohnungen mit Befristung vergeben.

„Wir wollen mit den Starterwohnungen den Einstieg in das Leben in eigenen vier Wänden für junge Erwachsene erleichtern. Es muss uns allen auch daran gelegen sein, diese Gruppe in der Stadt zu halten. Durch die niedrigen Preise haben junge Erwachsene dann die Möglichkeit etwas anzusparen, um sich später Eigentum zu schaffen oder beim Umzug in eine größere städtische Wohnung Geld für die Einrichtung zu haben. Ich bin überzeugt, dass dieses Modell erfolgreich sein wird und bedanke mich bei den Koalitionspartnern für die Unterstützung“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl

In Fortführung der größten Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen, wurden am 22. und 23. Oktober 2018 126 Wohnungen des Projekts Bienerstraße 10, 10a und 12 den neuen Mieterinnen und Mietern übergeben. Das vor allem im Wahlkampf für politische Kampagnen mehrfach missbrauchte Projekt dürfte mit dem Tag der offenen Tür und der nunmehr erfolgten Übergabe wohl auch die letzten Kritiker verstummt haben lassen. Die drei Wohnblöcke überzeugen durch ihre hohe Qualität und niedrigen Kosten. Für ca. 7,80 Euro inkl. Betriebskosten und Tiefgaragenplatz pro m² werden Wohnungen in Passivhausbauweise vermietet. Ohne Tiefgaragenplatz bewegen sich die Preise bei etwas mehr als 6 Euro pro m² inkl. Betriebskosten.

 

Segnung und Übergabe

Mit der Segnung am Montag wurde begonnen die Anlage an die neuen Mieter zu übergeben. Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer begrüßte im Namen der Stadt Innsbruck: „Ich wünsche Ihnen allen viel Freude in Ihren neuen vier Wänden und bin mir sicher, dass Sie sich schon alle auf das erste Weihnachten im neuen Zuhause freuen. Das Zusammenleben mit den neuen Nachbarn wird so werden, wie jeder seinen Beitrag dazu leistet“.

 

Projekt mit hoher städtebaulicher Qualität

Erfreut zeigt sich auch Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, der als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte dieses Projekt von Anfang an begleitet hat.

„Es war im Bauausschuss schon Thema, ob auf diesem Platz des ehemaligen Straßenbauhofes ein derartiges Wohnprojekt Platz finden kann. Heute wo alles fertig ist, kommen die hohen Qualitäten dieses Projektes ganz deutlich zum Vorschein und ich bin froh, dass wir damals erfolgreich für dieses Projekt gekämpft haben. Es war gut und richtig dieses Projekt umzusetzen und so maßgeblich zu leistbarem Wohnraum beizutragen“, freut sich Für Innsbruck Klubobmann und GR Mag. Lucas Krackl

 

Details zum Projekt

Insgesamt sind auf dem Grund des ehemaligen Bauhofs Saggen, der im Besitz der IIG ist, sowie einem angrenzenden Grundstück der WE drei Gebäude errichtet worden, in denen sich insgesamt 126 Wohnungen befinden. 85 davon – jene in den Wohnhäusern Bienerstraße 10 und 10a – wurden von der IIG errichtet, die übrigen 41 Einheiten im Haus Nr. 12 von der WE.

„Entstanden sind nach den Plänen von Architekten Peter Larcher drei Gebäude. Dieser hat sich in einem EU-weiten Wettbewerb mit mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgesetzt. Neben qualitätvollem Wohnraum ist im Zuge des Projekts auch ein neues Stadtteilbüro, das von den Innsbrucker Sozialen Diensten betrieben wird, sowie eine Tagesbetreuungseinrichtung der Lebenshilfe Tirol entstanden. Die Tiefgarage mit 235 Stellplätzen komplettiert den neuen und vor allem leistbaren Wohn- und Lebensraum“, erklärt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

„Qualitativ hochwertig und gleichzeitig leistbar bauen – das steht für die IIG im Fokus und ist auch Ziel unserer Wohnbaupolitik von Für Innsbruck. Die durchschnittlichen Mietkosten inklusive Betriebs- und Heizkosten sowie Tiefgaragenparkplatz in den Wohnhäusern der IIG betragen rund 7,25 Euro pro Quadratmeter. Ich denke die Zahlen sprechen für sich und belegen den Erfolg dieses Projekts“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Stv. Aufsichtsratsvorsitzender GR Mag. Markus Stoll.

Alle drei Wohnhäuser wurden als Passivwohnanlagen errichtet. Auch auf die Sicherheit in der Anlage wurde großen Wert gelegt: Beispielsweise wurden versperrbare Fenster sowie Haltegriffe in den Bädern eingebaut. Eine Zertifizierung gemäß den Richtlinien des Vereins „Sicheres Tirol“ erfolgt. Die Gesamtkosten für die Errichtung des Projekts liegen bei knapp über 20 Millionen Euro. Vergeben wurden die neuen Einheiten von der Wohnungsvergabe der Stadt Innsbruck. Insgesamt acht Wohnungen werden von der Lebenshilfe Tirol angemietet und als teilbetreute Inklusionswohnungen genutzt.

(Quellen: FI, IKM/DH)

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10A

Eine junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. Bürgermeister Georg Willi (3. v. l.), Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl (3. v. r.), Vizebürgermeister Franz X. Gruber (2. v. r.) und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © IKM/Hofer

©IKM/Hofer

 

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10

Eine weitere junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. v.l.n.r.: Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl, Bürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeister Franz X. Gruber und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © Matt / IIG

©IIG/Matt

 

Autobahneinhausung für mehr Lebensqualität
Kommunikationschaos erfordert runden Tisch

Aufgrund der aktuellen Debatte und unterschiedlichen Informationen zum Ausbau der Autobahn erneuert Für Innsbruck die Forderung nach einem runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das, was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Die aktuelle Diskussion mit unterschiedlichen Aussagen zu den Ausbauplänen verunsichert die Menschen. Es müssen endlich alle Beteiligten an einen Tisch, um Klarheit für die Bürger zu bekommen“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer mit Nachdruck neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung – oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung – würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben“, erneuert der Ausschussvorsitzende für Stadtentwicklung, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl die Forderungen der Bürgerbewegung Für Innsbruck.

„Die Diskussion dreht sich nur um die vom Bund gewünschte dritte Spur. Wir vermissen das Gespräch und den runden Tisch zur Einhausung oder Verlegung der Autobahn. Es muss in der Sache endlich etwas weitergehen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Wir wollen, dass die Menschen gut, schnell und günstig ihre Wege in der Landeshauptstadt zurücklegen können und niemand auf der Strecke bleibt. Dafür benötigt es ein Bündel an Maßnahmen.

Die Entscheidungen für den Bau der Straßen- und Regionalbahn war eine wichtige und richtige Entscheidung für hochqualitative Mobilität. Schon bald wird die Linie O durch die neue Tram ersetzt und im 7,5 Minuten Takt den Osten und Westen der Stadt schnell und umweltfreundlich verbinden.

Für die Zukunft wird es neben dem Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel aber auch wichtig sein, neue Mobilitätskonzepte zu fördern. Hierzu zählen Carsharing, der Ausbau der Radwege und die Angebotsausweitung des Stadtrades inkl. Erweiterung um E-Bikes. All das unterstützt die weltweiten Klimaziele und trägt zu besserer Luft bei.

Bei allen Bemühungen für umweltfreundliche öffentliche Mobilität sind die Interessen von Autofahrern auch zu berücksichtigen.

 

In der vergangenen Sitzung wurden folgende Anträge eingebracht:

Nach dreijähriger Bauzeit wurde vergangenen Samstag das Haus der Musik feierlich eröffnet. Am Beginn stand ein Landesüblicher Empfang auf dem neuen Vorplatz des Hauses der Musik, welcher durch die Schützenkompanie „Alter Schießstand“ und der Stadtmusikkapelle Wilten gestaltet wurde. Auch zahlreiche Fahnenabordnungen der Tiroler Traditionsverbände nahmen teil. Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer überbrachte die Grußworte der Stadt und würdigte vor allem die vielen Beteiligten, welche zur Realisierung aktiv beigetragen haben. Die Rede wurde auf der Facebookseite LIVE übertragen und kann >> hier nachgesehen << werden. Mit der Eröffnung wurde die größte Kulturbaustelle Österreichs abgeschlossen und in der Architekturstadt ein weiterer Meilenstein gesetzt, welcher vor allem für die an Kultur interessierten Bürgerinnen und Bürger ein großartiges Angebot schafft.

 

Zehn kulturelle Institutionen unter einem Dach

Auf über 13.000 Quadratmetern finden das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und die Kammerspiele ebenso Platz wie Teile des Landeskonservatoriums, der Innsbrucker Standort des Mozarteums Salzburg, das Institut für Musikwissenschaften der Universität Innsbruck. Auch die Bibliotheken der Institutionen wurden im letzten Stock zu einer großen Musikbibliothek zusammengeführt, die in dieser Form in Westösterreich einzigartig ist. Außerdem haben die musikalischen Landesverbände sowie die Festwochen der Alten Musik Büroräumlichkeiten im Haus der Musik. Für das leibliche Wohl der MitarbeiterInnen und der BesucherInnen sorgt ein Restaurant im Erdgeschoss.

„Es ist ein Haus und eine Heimat, die im Quartier zwischen Hofburg, Treibhaus, Volksschule Innere Stadt, Landestheater, Congress, Theologischer Fakultät, MCI und Inn internationaler Anziehungspunkt werden. Jung und Alt, Menschen von nah und fern, bewusst Interessierte und unbewusst Berührte finden hier Raum und Platz, um in Innsbruck Neues zu entdecken. Menschen wurden begeistert und haben sich begeistern lassen, um diese generationenübergreifende Vision für Kultur und urbanes Stadtleben Wirklichkeit werden zu lassen“, erklärte Vize-Bgmin Christine Oppitz-Plörer.

 

Tiroler Landestheater verantwortet den Betrieb

Mit dem Einzug in das Haus der Musik Innsbruck erfülle sich für das Tiroler Landestheater, vor allem aber für die MusikerInnen des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck ein lang gehegter Wunsch, so Intendant Johannes Reitmeier und der kaufmännische Direktor, Markus Lutz. „Die Vision eines moderneren urbanen Zentrums, das mit den beiden Sälen, den Kammerspielen, der Spielstätte [K2] sowie den Probe- und Büroräumen beste Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche, zukunftsorientierte Arbeit bietet, ist Wirklichkeit geworden. Gleichzeitig wurde mit dem spektakulären Neubau ein eindrucksvolles Forum für Begegnung unterschiedlichster Kultur- und Bildungseinrichtungen geschaffen. Dass wir mit der Aufgabe der Betriebsführung für dieses einzigartige Projekt betraut wurden, stimmt uns stolz und glücklich.“

Und Direktor Wolfgang Laubichler ergänzt: „Mit dem Haus der Musik Innsbruck fanden nicht nur die Nutzerinnen und Nutzer eine lang ersehnte Heimstätte, sondern auch das Publikum darf sich auf einen der besten Konzertsäle und eine der modernsten Theaterbühnen Österreichs freuen. Damit finden Produktionen und Veranstaltungen ideale Voraussetzungen vor, die einmalige Theater- und Konzerterlebnisse ermöglichen und auch von externen Veranstaltern genutzt werden können.“

 

Über den Bau

Das Haus der Musik Innsbruck wurde vom Tiroler Architekten Erich Strolz entworfen und gemeinsam mit dem Büro Dietrich Untertrifaller Architekten umgesetzt. Der Spatenstich erfolgte im November 2015, die Bauarbeiten wurden in der vorgesehenen Zeit fertiggestellt. Das Haus der Musik Innsbruck wurde von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Bund gemeinsam errichtet. Bauträger war die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IKM, FI)

Pünktlich zum Verkaufsstart des Freizeittickets starten auch wieder Diskussionen über mögliche Verbesserungen. Das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt, wenngleich die einmalige Zahlung viele Familien vor finanzielle Herausforderungen stellt. Das Ziel sollte es sein, durch eine Möglichkeit der Ratenzahlung noch mehr Familien einen Zugang zum Freizeitticket zu ermöglichen – die angebotenen Gespräche sollten daher in diese Richtung genutzt werden.

„Ich habe Verständnis für viele Vorschläge die zum Freizeitticket eingebracht werden, nur muss es am Ende für den Kartenverbund natürlich auch wirtschaftlich abbildbar sein. Die baldigen Gespräche sollten vor allem das Ziel haben, noch mehr Menschen den Zugang zum Freizeitticket zu ermöglichen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Die Preise des Freizeittickets sind für die angebotenen Leistungen in einem  sehr guten Verhältnis. Dennoch haben nicht alle Familien die nötigen Mittel auf der hohen Kante und stehen im Oktober mitunter vor großen finanziellen Herausforderungen. Für Innsbruck ist es daher wichtig, dass niemand auf der Strecke bleibt. Wir wollen auch Familien mit kleineren Geldtaschen über eine monatliche Bezahlmöglichkeit den Zugang zum Freizeitticket erleichtern. Damit könnten noch mehr Familien ihre kostbare Freizeit in unserer schönen Heimatstadt Innsbruck und Umgebung durch das Freizeitticket genießen und davon profitieren dann alle. Das ist uns wirklich ein Herzensanliegen und ich hoffe sehr, dass es für diesen Wunsch  auf Ratenzahlung auch Gesprächsbereitschaft im Kartenverbund gibt“, schließt Krackl.

Ein Relaunch des Bergsilvesters im kommenden Jahr steht bevor. Schon dieses Jahr erwarten die BesucherInnen einige Veränderungen. So soll der größte Treffpunkt vor der Hofburg dem Landestheater und dem neuen Haus der Musik entstehen. Eine Bühne für internationale Musik und zwei großen Bildschirme links und rechts davon werden davor für die Live-Übertragung der Operette „Hello Dolly“ aus dem Landestheater bis 22 Uhr genutzt. Danach soll eine internationale Band für Stimmung sorgen. Aktuell laufen noch Prüfungen für weitere Angebote.

„Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam erste Schritte zu einem Relaunch setzen konnten. Mit dem neuen Zentrum vor der Hofburg wird das Bergsilvester an Qualität gewinnen. Wir werden uns jedenfalls dafür einsetzen, dass es auch für Menschen in Feierlaune im Bereich des Marktplatzes noch ein gutes Angebot gibt“, so Für Innsbruck Klubobmann Krackl.

 

Feuerwerk bleibt. Vorerst.

Einig wurde man sich in der Koalition auch über die Fortführung des Feuerwerks. Dieses bleibt nach intensiveren Diskussionen – die Grünen waren schließlich dagegen – sowohl in Stadt als auch auf der Seegrube erhalten.

„Ein Bergsilvester ohne Feuerwerk oder geeignete Alternative wäre verantwortungslos gewesen. Geprüft wird ein neuer Abschussort für das städtische Feuerwerk, der für mehr Menschen als bisher sichtbar sein wird. Wenn das gelingt ergeben sich ganz neue Optionen für das Bergsilvester. Ich denke da an einen Rundgang bzw. Silvesterpfad von der Hofburg über den Rennweg nach St. Nikolaus, zum Waltherpark, Marktplatz, Goldenes Dachl und schließlich wieder retour zur Hofburg. In den verschiedenen Zonen könnte es dann auch veschiedene Angebote geben. Ich hoffe da bringen wir etwas zusammen“, so Krackl.

 

Knallerfreie Zonen als Neuerung gefordert

Mit einer besonderen Idee lässt Krackl vor allem für jene aufhorchen, bei denen das Zünden von Böllern und Raketen in unmittelbarer Nähe Unbehagen auslöst. Auch für diese Gruppe soll es künftig eine Lösung in Stadtnähe geben.

„Ich weiß von vielen Menschen, die das Bergsilvester wegen unkontrollierter Knallerei meiden, den Jahreswechsel und das große Feuerwerk aber auch in der Stadt erleben wollen. Vielleicht gelingt es gemeinsam mit dem Verein Anpruggen aktiv beim Waltherpark, ähnlich wie bei ‚Anpruggen leise‘, einen ruhigeren und kontrollierten Bereich zu schaffen, der trotzdem am bunten Jahreswechsel teilhaben lässt. Die Prüfungen laufen“, hofft Krackl auf die Umsetzung seiner Idee.

Das Innsbrucker Jugendamt begeht ein großes Jubiläum: Anlässlich des 100-jährigen Bestehens findet vom 08. bis 12. Oktober vor dem Bürgerservice in den RathausGalerien eine Jubiläumsausstellung statt. Die Ausstellung spiegelt die Geschichte der letzten 100 Jahre des Innsbrucker Jugendamtes wider. Am 4. Oktober fand in den Ursulinensälen ein Festakt statt, der den zahlreichen Teilnehmern interessante und zum Teil unbekannte Einblicke in das Wirken der des Jugendamtes gab.

Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und Kultur- und Jugendsprecherin GRin Theresa Ringler besuchten die stimmungsvolle Veranstaltung. „Sicherlich wär es schöner, wenn wir kein Jugendamt brauchen würden, aber die Welt ist halt nicht nur rosarot. Was die städtischen Mitarbeiter hier leisten ist einzigartig und verdient unseren größten Respekt und Anerkennung“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Mich hat besonders die lange Zeitreise des Jugendamtes imponiert und ich lade alle ein in den nächsten Tagen die Ausstellung beim Bürgerservice im Rathaus zu besuchen“, empfiehlt Für Innsbrucks Jugend- und Kultursprecherin Theresa Ringler einen Besuch der Ausstellung.

 

Grundlagen des städtischen Jugendamtes
Im Mai 1918 wurde das erste städtische Jugendamt in Tirol eingerichtet. Heute – 2018 – blickt Innsbruck auf eine hundertjährige Geschichte des Jugendamtes zurück. „Im Mittelpunkt der fünftägigen Ausstellung stehen dabei Sozialarbeit und die Rechtsvertretung vor dem Hintergrund der wechselnden gesetzlichen Rahmenbedingungen“, erklärt die Amtsvorständin der Kinder- und Jugendhilfe, Mag.a Gabriele Herlitschka, MSc. Vom ersten Brief aus dem ersten Akt bis hin zu aktuellen Fällen – natürlich anonymisiert – werden die Tätigkeiten der Einrichtung dargestellt. Die Gründung des Innsbrucker Jugendamtes legte den Grundstein für die Entwicklung der heutigen städtischen Kinder- und Jugendhilfe mit einem breiten Spektrum an ambulanten und stationären Unterstützungsmaßnahmen für junge Menschen und ihre Eltern.

 

Beratung und Unterstützung in beiden Fachbereichen
Die gegenwärtige Kinder- und Jugendhilfe versteht sich als Hilfsangebot bei allen Arten familiärer Problemlagen und bietet Beratung und Unterstützung an. In Extremfällen akuter Gefahr hat sie eine weitreichende Notkompetenz, die einer nachfolgenden Kontrolle durch das Pflegschaftsgericht unterliegt. Im Jahr 2017 wurden in der Sozialarbeit insgesamt 1.169 Minderjährige und junge Erwachsene sowie ihre Eltern unterstützt und für 1.656 Minderjährige in der Rechtsvertretung der Unterhaltsanspruch gesichert.

 

Vom Gemeinderatsbeschluss bis heute
Der Innsbrucker Gemeinderat fasste am 27. November 1917 den Beschluss, ein städtisches Jugendamt einzurichten und die Berufsvormundschaft einzuführen. Begründet wurde die Einrichtung eines Jugendamtes mit der Notwendigkeit, ein Mittel gegen die zunehmende Verwahrlosung der Jugend zu schaffen. Mit Mai 1918 nahm der zum städtischen Berufsvormund bestellte Oberlehrer August Reinisch seine Tätigkeit auf. Eine Gesetzesänderung im Jahr 1989 ermöglichte eine ambulante stundenweise Familienbetreuung durch speziell ausgebildete Fachkräfte und der Grundsatz der Freiwilligkeit in der Zusammenarbeit der Familien und Kinder mit der Jugendwohlfahrt. „Die allermeisten Unterstützungen gibt es heute im erst seit 1989 gesetzlich möglichen Bereich der ambulanten Familienbetreuung – ein erfolgsträchtiges Instrument, das längst nicht mehr wegzudenken ist“, betont Herlitschka. 

Mit Bekanntwerden von Missständen aus der Zeit der Fürsorgeerziehung Anfang 2010, richtete die Stadt Innsbruck eine unabhängige Opferschutzkommission ein, die die Anliegen der Betroffenen persönlich durch Aktenrecherchen und direkte Gespräche mit ihnen prüfte und beurteilte. (IKM, FI)

 

Kürzlich gelangte ein Dokument des MCI Beirates, mit zahlreichen Informationen und Zahlen zum Neubau, an die Öffentlichkeit. Laut diesem Dokument wären viele der in den letzten Monaten kolportierten Aussagen unrichtig und verzögern bzw. verhindern damit ungerechtfertigt die Umsetzung.

„Ich glaube niemand zweifelt an, welchen großen Stellenwert das MCI in Innsbruck hat. Wir müssen alles daran setzen, weiteren Schaden durch Gerüchte und falsche Zahlen von der Hochschule abzuwenden. Das ist jetzt für den Hochschulstandort Innsbruck sehr wichtig“, so die Ressortzuständige für Hochschulen und Universitäten, Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Zurück zu den Fakten – weg von den Mythen!

„Bisher konnten die kolportierten Zahlen der angeblichen ‚Kostenexplosion‘ für die Stadt nie nachvollzogen werden. Wenn die Angaben aus dem nun vorliegenden Papier des Beirates stimmen, wird man das rasch klären müssen. Die Glaubwürdigkeit von Land und Stadt steht auf dem Spiel und wir möchten alles daran setzen, dass die Stadt weiterhin ein verlässlicher Partner bleibt“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Runder Tisch soll Klarheit bringen

„Es braucht jetzt rasch einen runden Tisch mit Land, Stadt und MCI. Dabei sollen alle Fakten aufs Tapet kommen und Klarheit schaffen. Jede weitere Verzögerung durch Handlungen aufgrund von Gerüchten schadet dem Bildungs- und Wirtschaftstandort Innsbruck und kostet die Steuerzahler sehr viel Geld“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Wohnentwicklung mit Augenmaß da wo es sinnvoll ist

Nach wie vor fordert Für Innsbruck einen runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern gegen die Pläne des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur einzurichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Hier sind alle politischen Kräfte gefordert, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang zu ziehen. Briefe schreiben alleine wird zu wenig sein“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Bereits zu Jahresbeginn starteten die Regierungsfraktionen eine Petition für die Einhausung der Autobahn im Bereich Sieglanger, Höttinger Au und Kranebitten. Oberstes Ziel ist nach wie vor die komplette Verlegung der Autobahn nach Süden, um die Wohngebiete und vor allem die Bürger zu entlasten. Egal ob Einhausung oder Verlegung – Entwicklungen im neu entstehenden Raum werden sich am Bestand orientieren müssen.

„Im Sinne einer Stadtentwicklung für die Menschen müssen wir genau hinschauen, wo und in welcher Geschwindigkeit sich die Stadt weiterentwickelt. Mit der Forderung der Liste Fritz sollen 1.000 Wohnungen in einem Bereich geschaffen werden, in dem man bisher das vergleichsweise kleine Projekt ‚Klosteranger‘ aufgrund seiner angeblichen Massivität bekämpft hat. Das stellt sogar die Grünen in den Schatten, die wiederum in Vill bei 600 Einwohnern über 100 Wohnungen erzwingen wollten. Derartige Projekte sprengen ohne begleitende Infrastruktur die Stadtteile und werfen diese aus dem Gleichgewicht“, so Für Innsbrucks Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben. Der Liste Fritz würde es gut tun zuerst bei den Schritten 1 und 2 mitzuhelfen, anstatt bei Schritt 5 zu beginnen und nicht vorhandene Flächen zu verplanen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

 

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TT, 25.09.18:

Mit Bedauern wurde die Nachricht über das Ende des – weit über die Grenzen hinaus bekanntem – Vorsilvester in Kufstein aufgenommen. Auch für viele Innsbrucker war dies ein fixes Highlight zum Jahreswechsel. Nach dem Aus für Feuerwerk wurde in Kufstein auch die Ersatzlösung Lasershow gestrichen. Für Innsbruck empfiehlt den BesucherInnen des bisherigen Vorsilvesters den Jahreswechsel beim traditionellen Bergsilvester in der Landeshauptstadt zu feiern.

„Es ist immer schade, wenn so gut eingeführte Veranstaltungen wie das Kufsteiner Vorsilvester aufgelassen werden. Wie wir auch aus Innsbruck wissen, ist die Umsetzung einer international konkurrenzfähigen Lasershow wirklich sehr aufwändig und kostenintensiv“, zeigt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl Verständnis für die Entscheidung gegen die Laser-Show.

„Bevor die Kufsteiner aber gar nicht feiern können, wäre es wohl eine gute Alternative den Jahreswechsel beim traditionellen Bergsilvester in der Landeshauptstadt zu feiern. Besonders das Zwergerlsilvester am Vortag in der Innenstadt ist ein fixer Bestandteil geworden und für Kinder und Familien ein Höhepunkt zum Jahreswechsel“, so Für Innsbruck VBGMin Christine Oppitz-Plörer.

„Wir würden uns über die Gäste aus dem Unterland sehr freuen und bieten seit vielen Jahren ein tolles Programm in der Stadt bei atemberaubender Kulisse und einem schönen Feuerwerk „, so Familienreferentin VBGMin Christine Oppitz-Plörer und Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl unisono.

Lesen bildet und schützt vor Unwissenheit

Kürzlich berichtete die Tiroler Tageszeitung über sogenannte „Mietkonditionen“ der neuen Stadtbibliothek. Die Opposition griff reflexartig den Ball auf und fordert umgehend einen Sondergemeinderat. Für Innsbruck zeigt sich betroffen, wie wenig sich vor allem länger dienende Politiker mit Fakten auseinandersetzen, sich nicht an Gemeinderatssitzungen erinnern, die zugängliche Protokolle einfach nicht lesen und nun theatralisch „Aufklärung“ fordern.

Stadt ist Käufer und nicht Mieter

Aktuell kursieren also diverse Zahlen und Gerüchte, die den Anschein erwecken, dass die Stadt Innsbruck für die neue Stadtbibliothek neben dem Kaufpreis auch noch Miete bezahlen müsste. Wahr ist vielmehr, dass mit der Bibliothek Eigentum für die Bevölkerung geschaffen wurde und der Kaufpreis von 4.095 Euro pro Quadratmeter über die nächsten 25 Jahre im Budget transparent abgebildet wird. Darüberhinaus kommt es durch Vermietungen auch zu Einnahmen, die in den bisherigen Meldungen bewusst oder unbewusst verschwiegen werden.

„Es war immer die Haltung von Für Innsbruck, dass wir ähnlich wie Private Eigentum für die Stadt schaffen wollen. So ist langfristig die Entwicklung der Stadtbibliothek gesichert und Vermögen für die Bevölkerung geschaffen, selbst wenn in dem Gebäude irgendwann eine andere Nutzung kommen sollte. Damit wird auch für die Zukunft Handlungsfähigkeit gesichert. Hingegen haben uns die politischen Haltungen der FPÖ zu einer wahren Vernichtung von Volksvermögen geführt, wie beim Hypo Alpe Adria Desaster oder beim Ausverkauf von tausenden gemeinnützigen Wohnungen der BUWOG an einen ausländischen Investor leider unter Beweis gestellt wird“, zeigt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl die unterschiedlichen Haltungen auf.

Transparenz im Vordergrund

Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) ist eine hundertprozentige Tochter der Landeshauptstadt und wurde vor vielen Jahren gegründet, um die Verwaltung und Ankäufe städtischer Gebäude und Grundstücke professionell abzuwickeln. Im Sinne der Budgetransparenz werden seither die für die Stadt anfallenden Kosten in Form einer „Mietzahlung“ abgebildet. Das erfolgt grundsätzlich für alle Gebäude wie Schulen, Kindergärten, Vereinsheime oder die Stadtbibliothek auf diese Weise.

„Wer so tut, als ob Mieten an Dritte bezahlt werden müssen, ist entweder schlecht informiert oder verdreht die Tatsachen. Es werden auch keine finanziellen Aufwendungen in einer ausgelagerten Gesellschaft ‚versteckt‘ sondern ganz im Gegenteil durch die Rückzahlung an die IIG im Budget transparent gemacht. Das war uns besonders wichtig, wurde auch vom Gemeinderat so beschlossen und wird auch bei vielen anderen Objekten schon viele Jahre so gehandhabt“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

FPÖ war immer eingebunden und informiert

In der Gemeinderatssitzung vom 27. Jänner 2016 wurde der Grundsatzbeschluss für den Ankauf neuer Räumlichkeiten (Kaufpreis, Kaufvertrag, etc.) unter Anwesenheit der FPÖ gefasst, und die Anmietung von Dritten klar abgelehnt.

„Die Details zum Ankauf und der Anmietung für die neue Stadtbibliothek wurden in der Sitzung vom 19. Mai in öffentlicher Sitzung beschlossen. Dazu gibt es frei zugängliche Protokolle, die alle Gemeinderäte einsehen können, ohne eine Sondersitzung zu brauchen. Gerne stehen wir aber zur Verfügung, sollte dieser Wunsch geäußert werden. Wir verlangen aber, dass sich gewählte und bezahlte Gemeinderäte mit Fakten, Unterlagen und Projekten auseinandersetzen und nicht nur kurze Videos drehen und Theaterdonner machen“, so Krackl in Richtung der Opposition.

Dazwischen gab es noch Sitzungen des Stadtsenates, in deren Unterlagen Federspiel & Co. jederzeit Einsicht haben. In der erweiterten Sitzung des Stadtsenates am 11. Mai 2016 wurde unter Beteiligung der FPÖ ebenfalls ausführlich informiert und beraten. Darüberhinaus berichtete die Tiroler Tageszeitung umfangreich, unter anderem am 28. Jänner 2016. In diesem Artikel wird detailliert über den Kaufpreis (4.095 Euro/m²) und die Rahmenbedingungen (Ankauf durch stadteigene IIG ins Eigentum der Stadt) sachlich und objektiv berichtet.

Rudis Märchenecke

„Dass Rudolf Federspiel keine Bibliothek braucht ist mir schon klar, er liest ja nicht mal Akten. Hätte er sich mit den Beschlüssen zur Stadtbibliothek jemals befasst, müsste er seine peinliche Unwissenheit nicht neuerlich offenbaren und Aufklärung fordern, wo alles klar und transparent ist. Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die neue Stadtbibliothek ist. Dort werden wir neben aktuellen Tageszeitungen für Federspiel auch eine Leseecke beantragen und mit lehrreichen Klassikern wie „Pinocchio‘, ‚Baron Münchhausen‘, ‚Malen nach Zahlen‘ oder ‚Wahrheit und Lüge in der Politik‘ ausstatten. Vielleicht klappt es mit dem Lesen dann doch noch“, schließt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.


Warum die neue Stadtbibliothek?

Innsbruck ist mit seinem städtischen Büchereiangebot nicht mehr auf dem Stand der Zeit und hat mit einem Bestand von ca. 55.000 Medien im österreichweiten Vergleich dringenden Aufholbedarf. Die große Anzahl an Entlehnungen und Besuchen in der bisherigen Stadtbücherei in der Colingasse, aber auch das beengte Platzangebot für Veranstaltungen – insbesondere für die die vielen Kinder und Jugendgruppen – erforderten es schon länger neue und geeignetere Räumlichkeiten zu finden.

Mit der neuen Stadtbibliothek soll mittelfristig der Bestand auf 100.000 und später 150.000 Medien anwachsen, damit auch die Bildungsstadt Innsbruck über eine adäquate Ausstattung verfügt und den Bürgerinnen und Bürgern ein zeitgemäßes Angebot bietet. Durch die großzügigeren Räumlichkeiten in der Amraser Straße werden vor allem Kinder und Jugendliche neue konsumfreie Aufenthaltsflächen vorfinden. Das Interesse am Lesen soll gesteigert und natürlich auch die Bildung von Lesekompetenz unterstützt werden.

Die Stadtbibliothek wird darüber hinaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen bieten, von Leseförderung für die Kleinsten bis hin zu spannenden Veranstaltungen und Lesungen. Die neue Stadtbibliothek hat nicht nur das Potential, zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt Innsbruck, sondern auch zu einem ganz persönlichen Lieblingsplatz für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu werden. Freuen wir uns darauf!

Erst kürzlich stellte Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl klar, dass die bloße Öffnung der dritten Spur auf einem Teilstück der Autobahn keine Verbesserungen für die Lebensqualität der Menschen bringen werde. Vielmehr brauche es eine große nachhaltige Lösung, wie etwa eine die Verlegung der Autobahn nach Süden. Kein Verständnis hat Für Innsbruck für die Steinzeitpolitik der neuen SPÖ auf Landesebene.

„Ich denke wir Kommunalpolitiker wissen, was die Menschen vor Ort belastet und was sie benötigen. Insofern verwundert es schon, dass just zwei Bürgermeister die zeitgleich im Landtag sitzen sich für Lärm, Schmutz und schlechte Luft zu Lasten der Innsbruckerinnen und Innsbrucker einsetzen. Dieser Unfug ist wirklich fahrlässig und abzulehnen. Die ’neue SPÖ‘ schaut im Gegensatz zur Stadt auf Landesebene ziemlich alt aus“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Aufrecht bleibt die Forderung nach einem  Lokalaugenschein mit der Bevölkerung und einem Verkehrsgipfel mit Bund, Land, Stadt und umliegenden Gemeinden, denn: „Gemeinsam ist niemand alleine!“. Dazu wünscht sich Krackl vor allem jene Parteien, die in ihren Gemeinden Möglichkeiten zur Errichtung von Park&Ride Anlagen haben.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Vielleicht wagt auch die Landes-SPÖ den Schritt ins Licht und kommt aus der politischen Steinzeithöhle heraus“, schließt Krackl mit einem Appell an die Landes-Roten.

 

Bessere Lösung kann nur saubere Luft und weniger Lärm für Innsbruck heißen!

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über das aktuelle Vorhaben des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur samt Ausweichbuchten um 16 Millionen Euro zu errichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum. Speziell im Bereich Sieglanger würden die Grünräume des Kindergartens für eine dritte Fahrspur geopfert. Die Abstimmung zwischen Individual- und öffentlichem Verkehr müsse verbessert werden, ein Verkehrsgipfel unter Einbindung der Bürger wird gefordert.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Anstatt 16 Millionen Euro in einen Ausbau der bestehenden Autobahn zu investieren, wäre wohl die Verlegung weg von den Wohngebieten oder zumindest eine Einhausung, wie zahlreiche Bürger in einer Petition gefordert haben, wesentlich zukunftsweisender für die Lebensqualität der Menschen. Mit diesen Maßnahmen könnten tausende lärmgeplagte Bürger und ihre Familien wieder ruhig schlafen und saubere Luft atmen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.
Verkehrsgipfel Innsbruck und Umgebung:
Bevölkerung muss eingebunden werden

„Wir wollen zu diesem Thema einen Schulterschluss in der Stadtregierung und im Gemeinderat erreichen und haben das Thema bereits für das nächste Koalitionstreffen angemeldet. Neben der Verlegung oder Einhausung der Autobahn wird es auch wichtig sein, die Pendelmöglichkeiten im Umland durch großzügige Park&Ride Anlagen an die Entstehungsorte zu verlegen sowie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs stark zu verbessern“, so Krackl.

„Niemand darf auf der Strecke bleiben. Wir fordern daher vor der Planung derartiger Projekte einen Lokalaugenschein mit der Bevölkerung, was auch der FPÖ als Vertreterin der direkten Demokratie ein Anliegen sein wird.  Zudem braucht es für den Großraum Innsbruck jedenfalls einen Verkehrsgipfel mit Bund, Land , Stadt und umliegenden Gemeinden“, schließt Krackl.

Gemeindeübergreifende Kooperation sinnvoll

Aktuell wird wieder einmal über einen Recyclinghof im Westen diskutiert. Die Regierung hat die Errichtung auf der Agenda, eine interkommunale Zusammenarbeit wird angestrebt.

„Die uralte Diskussion um einen zweiten Recyclinghof im Westen, wird dieses Mal von der FPÖ recycelt. Es gibt glaube ich keine Gemeinderatsfraktion, die das nicht auch schon gefordert hat und auch im Regierungsübereinkommen steht der Recyclinghof West auf der Agenda. Gut, wenn die FPÖ das unterstützen will“, freut sich Krackl über die Unterstützung von blauer Seite.

„Auch wenn manche nur in Grenzen denken können, so wäre ein größerer Recyclinghof für den Westen durchaus auch als  gemeinsames, interkommunales Projekt mit den Umlandgemeinden geeignet. Ich hoffe sehr, dass Herr Bürgermeister hier rasch alle Anstrengungen unternehmen wird, in guten Gesprächen mit den Nachbargemeinden eine gemeinsame Lösung zu erzielen. Der Umwegverkehr in die Rossau nimmt derzeit Ausmaße an, denen es entschieden entgegenzutreten gilt – so wie es auch im Regierungsübereinkommen vereinbart ist“, schließt Krackl.

Durch das MCI Projekt musste eine Lösung für die Unterbringung der zahlreichen Reisebusse gefunden werden. Aufgrund des begrenzten Platzes am derzeitigen Areal ist der Vorschlag für eine Busgarage entstanden. Durch den Planungsstopp durch das Land und aufgrund von aktuellen Aussagen des Bürgermeisters droht der vom Tourismus gewünschten Busgarage das Ende. Als Alternative könnte laut den Ideen des Bürgermeisters eine Bushaltespur zum kurzen Ein- und Ausstieg der Gäste dienen.

„Es ist wichtig, dass die Menschen gut von A nach B kommen. Das trifft auf Touristen genauso zu und deshalb ist der zentrale Busparkplatz neben der SoWi sehr erfolgreich und auch wichtig. Mit einer Bushaltespur zur Entladung haben die Gäste noch den kurzen Weg, die Busse werden viele tausend Kilometer Zusatverkehr erzeugt, und das womöglich durch Wohngebiete“, kann Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl der aktuellen Planung aus umweltpolitischen Überlegungen wenig abgewinnen.

„Im Jahr 20016 kamen 22.000 Reisebusse an. Die mussten auch wieder wegfahren weshalb wir jährlich schon 44.000 Busfahrten im Stadtgebiet hatten. Mit einer Bring- und Abholspur wird sich diese Zahl verdoppeln und so viele Belastungen mit sich bringen. Weniger Sicherheit, weniger Luftqualität, mehr Lärm – Zustände die wir nicht mittragen werden“, hält Krackl für die Bürgerbewegung Für Innsbruck fest.

 

Wohngebiete dürfen nicht noch mehr unter Bussen leiden

„Wir werden sehr genau darauf schauen, dass etwaige Ersatzlösungen für die Bevölkerung vertretbar sind, denn ein Zustellen des Saggens mit Bussen kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Alle anderen Varianten werden durch doppelte An- und Abfahrt sehr viel Abgase und Luftverschmutzung erzeugen und die Menschen belasten. Ganz verkehrt war die Idee der Busgarage wohl nicht und sie funktioniert auch wie bspw. mit der Tiefgarage des Austria Trend Hotel Ananas in Wien bewiesen wird“, so Krackl weiters.

 

 

Auch Fernreisebusse brauchen Lösung

Große Unzufriedenheit herrscht auch bei den Betreibern von Fernreisebussen. Hier wurde die seinerzeitige Haltestelle in der Heiliggeist-Straße nach Protesten von Anrainern in Richtung Graßmayrkreuzung verlegt. Aufgrund enger Gehsteige und schlechter Beleuchtung kein wirklich attraktiver Standort.

„Der Trend des Reisens mittels Fernreisebus wird noch länger anhalten. Ich bin daher froh, dass Stadträtin Schwarzl in Zusammenarbeit mit Vizebürgermeister Gruber die Haltestellenproblematik für die Fernreisebusse angeht. Es wird schon wesentlich sein eine Lösung in Bahnhofsnähe zu finden oder am bestehenden Standort Verbesserungen vorzunehmen. Die Nutzer dieser Verkehrsmittel werden es danken“, so Krackl abschließend.

 

Aktuell spricht der Bürgermeister von „Entdichtung“ bei öffentlichen Wohnbauprojekten, wie etwa beim Campagne-Areal. Geht es nach seinen Vorstellungen, werden dort in etwa 10% weniger Wohnungen gebaut und das in einer Zeit in der die Stadt bei privaten Projekten gemeinnützige Wohnungen einfordert. Zudem wird mit Stellungnahmen von Anrainern, die in keinerlei Akten aufscheinen, und Meinungen von – politisch motivierten – „Experten“ argumentiert. Der Meinungsschwenk hat erhebliche Auswirkungen auf alle Projekte in der Stadt.

„Ob vom aktuellen Meinungsschwenk beim Campagne-Areal, die Anzahl der Wohnungen um 10% zu reduzieren, auch alle anstehenden anderen Projekte betroffen sind, wird sich zeigen. Für Innsbruck fordert jedenfalls rasche Klarheit besonders für jene Projekte, die bereits vorbereitet sind und für die noch rechtskräftige Baubescheide fehlen“, so Krackl

„Für Innsbruck hat sich vor den Gemeinderatswahlen für Wohnbaumaßnahmen mit Augenmaß ausgesprochen, weil uns die Bevölkerung einen notwendigen Änderungsbedarf aufgezeigt hat. Zeitgleich haben sich die Grünen immer für 8.000 Wohnungen ausgesprochen, ein Ziel das in den Koalitionsverhandlungen von den Grünen auf 3.000 Wohnungen plus studentisches Wohnen revidiert wurde. Geworden sind es gemeinsam 3.000 Wohnungen inkl. studentischem Wohnen. Nun wird bei den stadteigenen Projekten munter weiter reduziert und gleichzeitig werden private Eigentümer zur Schaffung von gemeinnützigem Wohnraum verpflichtet. Da passt Vieles nicht zusammen und unterstützt nicht die Glaubwürdigkeit der Stadt als langfristig verlässlicher Partner, der sie bisher immer war“, skizziert der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, FI Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, die aktuelle Lage.

ÖROKO Zielsetzungen hinterfragen

„Angesichts des aktuellen grünen Richtungsschwenks müssen jedenfalls alle bisherigen Zielsetzungen im Entwurf zum ÖROKO, vor allem hinsichtlich der Anzahl an Wohnungen, massiv hinterfragt werden. Das was heute politisch gesagt wird, passt nicht mehr mit den Zahlen des ÖROKOs zusammen. Wenn sogar die Grünen mehr und mehr von ihren bisherigen Zielen abrücken, haben die aktuellen Festlegungen wohl keine Mehrheit mehr und erfordern analog zur Reduktion beim Campagne-Areal eine Adaptierung nach unten“, so Krackl.

Reden und Zuhören

„Beim Campagne-Areal wurde auf Vorschlag von VP Klubobmann Hannes Anzengruber vereinbart, dass jegliche Projektänderungen im Koalitionsausschuss beschlossen werden müssen. Erst auf diesen Kompromiss folgte die Zustimmung zum Beschluss aller planungsrechtlichen Vorbereitungen in Ausschuss und Gemeinderat. Wie unter diesem Blickwinkel die nun vorliegende ‚Mitteilung‘ über Wohnungsreduktionen zu werten ist, wird ebenfalls wohl noch Thema einer koalitionären Runde sein“, so Krackl abschließend.

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die medial geführte Diskussion zu einem Vorschlag für verschiedene Maßnahmen zur Lärmreduktion.

„In der Regel sollten solche Themen vorab in einer Koalition besprochen und behandelt werden. Selbstverständlich muss es unser Anliegen sein, Lärm stetig zu reduzieren. Dafür müssen wir gemeinsam tragfähige Lösungen suchen und finden. Einige der nun veröffentlichten Maßnahmen sind für uns jedenfalls überschießend und erhalten sicherlich keine Zustimmung“, erläutert Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Die Punkte im Detail

Lärmmindernde Straßenbeläge – muss geprüft werden
„Ohne konkrete Darstellung der Mehrkosten in Verbindung mit der tatsächlichen Lärmreduktion scheint eine Zustimmung schwierig, zumal viele der Emissionen wohl auch von den Fahrzeugen selbst kommen. Angesichts der Entwicklung im Bereich der E-Mobilität verändert sich auch der Fahrzeuglärm im Ortsgebiet. Eine fundierte Betrachtung wird erforderlich sein“, so Krackl.

Generelles Tempo 30 – keine Zustimmung
„Eine generelle Festlegung auf Tempo 30 im Stadtgebiet lehnen wir entschieden ab. Wie auch bisher sollen Problembereiche mit Hausverstand und unter Einbindung der Anwohner einzeln betrachtet und gegebenenfalls behandelt werden. Besser scheinen Angebote in der Bewusstseinsbildung anstatt ein flächendeckendes enges Regelkorsett zu schnüren“, so Krackl.

Wiedereinführung Nachtfahrverbot – Angebote statt Verbote!
„Es war im Jahr 2010 mein Antrag, das damals ungerechte Nachtfahrverbot für Mopeds aufzuheben. Die Neueinführung träfe vor allem Jugendliche die nach 22 Uhr sicher nach Hause kommen wollen. Es ist nicht einzusehen, dass ‚getunte‘ Autos, Traktoren oder andere stark lärmende Fahrzeuge fahren dürfen und Mopeds nicht mehr“, sieht Krackl eine enorme Ungleichbehandlung von Mopedfahrern.

„Unbestritten ist, dass der Trend zu lärmarmen Elektro-Rollern anhält und wir hier das Angebot mit Schwerpunktaktionen unterstützen könnten. In diesem Fall würde ich das Credo ‚Angebote statt Verbote‘ vorziehen“, erinnert Krackl die Grünen an ihr Wahlversprechen, keine Verbote zu erlassen.

Fassadenbegrünungen – müssen geprüft werden
„Interessant scheint das Konzept von Fassadenbegrünungen zu sein, wenngleich mir auch Kritik von Bauträgern bekannt ist, wonach solche Bepflanzungen die Bausubstanz schädigen. Hier gilt es ordentlich zu prüfen, um langfristige Schäden  und finanzielle Mehrkosten für die Stadt zu vermeiden“, so Krackl abschließend.