Mit großer Sorge verfolgt Für Innsbruck Kultursprecherin GRin Theresa Ringler die Entwicklungen rund um die Landesgalerie „Taxispalais“. Diese könnte – durch Umstrukturierungen aktuellen Medienberichten zur Folge – bald ihren Charakter verlieren. Begrüßt wird die Unterstützung für dem von Ringler per Gemeinderatsantrag geforderten Museum der modernen und zeitgenössischen Kunst.

„Das Taxispalais leistet auf einem sehr hohen Niveau einen wertvollen Beitrag, vor allem zeitgenössische internationale Kunst nach Innsbruck zu bringen und erweitert dadurch das Spektrum im kulturellen Angebot der Stadt Innsbruck aber auch im ganzen Land Tirol. Es spricht nichts gegen organisatorische Veränderungen, so lange die Freiheit der Kunst und damit die Vielfalt gewahrt bleibt. Wenn das Taxispalais die Freiheit verliert, mutig und progressiv Themen und Künstler zu wählen und immer am Puls der Zeit zu sein, würde viel verloren gehen. Ein gewinnbringender Betrieb wird eine Galerie aber auch nach einer allfälligen Umstrukturierung nicht werden“, bewertet Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler die aktuellen Diskussionen zur Umstrukturierung als sehr kritisch.

„Galerien sollten nicht primär als wirtschaftliche Investitionen, sondern als Investitionen in Bildung und Gesellschaft gesehen werden. Gerade durch die verschiedenen Ausstellungen im Taxispalais, die den Fokus auf die Auszeichnung junger Künstlerinnen und Künstler legen, wird dies deutlich. In vielen großen Städten funktioniert es sehr gut, dass vor allem junge Menschen Museen und Galerien gratis besuchen können. Der gesellschaftliche Mehrwert überwiegt dabei die entstehenden Kosten. Es wäre wünschenswert, wenn dieses Ziel auch bei uns vermehrt verfolgt wird“, so Ringler weiters.

Unterstützung für Museum der modernen Kunst

„Ich freue mich, dass auch auf Landesebene mein Vorhaben und Ziel, ein Museum für zeitgenössische und moderne Kunst in Innsbruck zu etablieren, Unterstützung findet. Bereits im kommenden Gemeinderat gelangt ein entsprechender Antrag zur Behandlung, der im Bereich Franziskanerplatz einen möglichen Standort vorschlägt“, schließt Ringler.