Anlässlich des aktuellen Kontrollamtsberichts zum Neubau der Umbrüggler Alm werden seitens der selbsternannten Kontrollgruppe Fakten in falsche Zusammenhänge gestellt. Die öffentliche Diskussion erfolgte im Gemeinderat, so wie es das Stadtrecht vorsieht. Alles was im Vorfeld diskutiert wurde, ist der erfolglose Versuch einer unnötigen Skandalisierung.

„Es ist schon erstaunlich, welche Informationen aus dem Kontrollausschuss immer wieder an die Öffentlichkeit kommen, bevor sie überhaupt den Gemeinderäten zur Verfügung stehen. Wie soll so eine seriöse Diskussion geführt werden, wenn bereits vor der öffentlichen Debatte im Gemeinderat teilweise eigenwillige Interpretationen in den Raum gestellt werden? Zu einer ehrlichen Transparenz gegenüber den Bürgern trägt das jedenfalls nicht bei“, so Für Innsbruck Klubobmann. GR Mag. Lucas Krackl

„Zudem stelle ich mir die Frage, warum Zuhörer aus dem Ausschuss – entgegen der aktuell geltenden Rechtslage – offenbar vollen Zugang zu den Unterlagen haben und sich dann auch noch vor die Medien setzen, um daraus zu berichten. Jede Debatte kann hart geführt werden, aber sie muss rechtlich korrekt sein“, wundert sich Krackl über die Informationsverbreitung.

 

Diskussion erfolgte im Gemeinderat

„Selbstverständlich haben wir über das Erfolgsprojekt Umbrüggler Alm sehr gerne ausgiebig und intensiv im Gemeinderat diskutiert. Wer den Bericht ordentlich gelesen hat, konnte auch alles lückenlos nachvollziehen. Die ausgeschriebenen Kosten waren im Rahmen, von einer massiven Kostenüberschreitung kann auch nicht gesprochen werden, denn alle beschlossenen Ergänzungen sind natürlich auch zu bezahlen“, so , so Mitglied des Kontrollausschusses, Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

„Es entsteht schon der Eindruck, dass es im Ausschuss nicht mehr um die seriöse Prüfung von Sachverhalten geht sondern vorwiegend um Skandalisierung. Würde man sich nämlich mit Fakten auseinandersetzen, käme man rasch darauf, dass der Quadratmeterpreis die Alm alleine betreffend bei ca. 2.950 Euro – bezogen auf die Nettogrundfläche – liegt und damit absolut im Kostenrahmen von Bauprojekten, die unter wesentlich einfacheren Bedingungen am Talboden realisiert werden“, schließt Stoll.