Rechtliche Kompetenzen der MÜG teils fragwürdig eingeschränkt 

Anlässlich der Entscheidungen am Landesgericht gegen drei Mitarbeiter der Mobilen Überwachungsgruppe melden sich Innsbrucks 1. Vizebürgermeisterin und Mitglied im Personalausschuss sowie Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch zu Wort. 

„Selbstverständlich sind rechtliche Rahmenbedingungen einzuhalten. Das Fehlverhalten wurde sanktioniert, obwohl die Mitarbeiter versucht haben eine schwierige Situation im öffentlichen Raum rasch aufzulösen. Die Strafe bzw. Diversion ist zu akzeptieren, jedoch ist eine generelle Verunglimpfung der MÜG, wie seitens der SPÖ seit Jahren vollzogen und nun erneuert, massiv übertrieben“, so VBGMin Christine Oppitz-Plörer. 

„Niemand würde verstehen, dass die MÜG Mitarbeiter daneben stehen und zuschauen wie ein Raufhandel im öffentlichen Raum vor sich geht. Klar müssen Gesetze eingehalten werden, aber dass ein(e) städtischer Mitarbeiter(in) der MÜG keine entsprechende Ausrüstung haben soll und hinsichtlich dem An- bzw. festhalten von straffällig werdenden Personen oder in puncto Selbstschutz weniger Rechte hat,  als ein Mitglied der Bergwacht oder eine couragierte Zivilperson, mutet schon seltsam an“ so Für Innsbruck Sicherheitssprecher und langjähriger Kriminalbeamter GR Kurt Wallasch.

Anpassung der rechtlichen Rahmen erforderlich

„Wenn die rechtlichen Rahmen so bleiben, wird man künftig als Mitarbeiter halt zuschauen wenn sich solche Situationen wiederholen. Ob das für die Gesellschaft befriedigend ist wagen wir zu bezweifeln“, so Oppitz-Plörer und Wallasch abschließend.

Verwundert zeigt sich der Vorsitzende des Finanzausschusses, Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll, über die aktuellen Aussagen des Bürgermeisters, der das Budget 2020 mit Gebührenerhöhungen für Bürger zum Teil finanzieren möchte. Solche Entscheidungen im Alleingang werden nicht befürwortet, sondern Gespräche mit dem Finanzausschuss und der Koalition über das Gesamtbudget eingefordert. 

„Ein Budget ist keine One-Man-Show sondern erfordert die Zusammenarbeit aller Ressortführenden, des Finanzausschusses und schlussendlich des Gemeinderates. Es ist für mich kein guter Stil den Koalitionspartnern über Medien auszurichten, wie das Budget auszusehen hat, schon gar nicht wenn es durch grüne Mehrbelastungen der Bürger finanziert werden soll. Am Anfang sollte man wohl immer das Gespräch suchen, zuhören, diskutieren und erst danach im Konsens gemeinsam weiterarbeiten“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.


Reden und gemeinsam entscheiden

„Für eine inhaltliche Befassung müsste der Bürgermeister den aktuellen Entwurf überhaupt erst einmal vorlegen. In einem zweiten Schritt können dann alle Ressortausgaben durchleuchtet werden. Es ist auch etwas mühsam immer über Einschränkungen durch Projekte der Vorperiode zu jammern, das gab es nämlich immer. Bestes und größtes Beispiel ist hier das Tram- und Regionalbahnprojekt, welches vor vielen Jahren bereits beschlossen wurde und hauptsächlich in den letzten zwei Perioden zu tragen war. Wenn wir die Budgetgestaltung schon vergangenheitsorientiert betrachten, dann sollten auch das geschaffene Vermögen und die wirtschaftlich gewinnbringenden Investitionen wie etwa die Immobilie Innrain (Polizei), SoWi-Tiefgarage oder das Moho Areal dargelegt werden, wo Millioneneinnahmen das Budget gestern, heute und morgen cofinanzieren. Diese tragen nämlich wie die sprudelnden Einnahmen aus der Kommunalsteuer äußerst positiv zum städtischen Budget bei“, analysiert Stoll.

Von echten und angeblichen Problembereichen

„Sorge bereiten die explodierenden Personalkosten der Stadt. Hier gilt es drastisch zu bremsen und nicht für jede vermeintliche Aufgabe neue Stellen zu erfinden und zahlreiche Koordinatoren zu befassen. Ebenfalls problematisch sehe ich die Entwicklung der Markthalle, die unter der bisherigen Leitung mehr als positiv bilanzierte. Bleibt zu hoffen, dass die willkürliche Kündigung des Marktleiters nicht einen finanziellen Schaden für die Stadt nach sich zieht. Besonders bedenklich finde ich, dass der Patscherkofel als Ausrede für jedes Vorhaben herhalten muss, für das keine politische Mehrheit gefunden wird. Und dies, obwohl nachweislich das Unternehmen bereits jetzt hohe sechsstellige Gewinne schreibt und so einen Teil der Investitionen selbst tragen kann. Diese Wahrheit werde ich weiterhin aufzeigen“, so Stoll weiters.

Das Budget muss endlich auf den Tisch

„Bevor kein Entwurf in seiner Gesamtheit auf dem Tisch liegt ist es müßig schon über Belastungserhöhungen für die Bürger zu sprechen. Das lehnen wir strikt ab, denn jedes Budget war und ist eine Herausforderung, die verantwortungsvolle Budgetpolitik, Kreativität in der Gestaltung und klare Entscheidungen bedingt. Es muss dort investiert werden wo es sinnvoll ist und gespart werden wo es möglich ist. Ja, das ist nicht einfach, hat aber auch nie jemand behauptet“, schließt Stoll.

TT vom 27.08.19, Seite 29

Wohnen ist über alle Fraktionen hinweg eines der größten politischen Themen und bewegt die Menschen. Speziell die Vergabe wird immer wieder heißt diskutiert. Während wir bei der letzten Anpassung der Vergaberichtlinien erreichen konnten, dass auch jüngere Menschen sich vormerken lassen können, so muss es jetzt darum gehen weitere Verbesserungen zu erreichen. Befristungen können ein Ansatz sein.

„Wir müssen darauf schauen, dass vor allem jene Innsbruckerinnen und Innsbrucker eine Wohnung bekommen, die sie dringend brauchen. Hier erfordert es seitens des Gesetzgebers Maßnahmen, dass Mietverträge auch auf die reale Lebenssituation angepasst werden können. Niemand versteht, warum sehr stark verdienende Menschen in einer städtischen Wohnung die gleiche Miete bezahlen, wie eine Familie mit sehr niedrigem Einkommen. Da müssen wir künftig ansetzen“, so Für Innsbrucks Sozialsprecher GR Christoph Kaufmann.

Mit Beginn der Sommerferien starten immer wieder die beliebten Abendführungen im Innsbrucker Alpenzoo. Am 12. August führten Zoodirektor Dr. André Stadler & Corina Lang von Gehege zu Gehege und erläutern unseren Vereinsmitgliedern die Arbeit der Tierpfleger und Neuigkeiten aus dem Tierreich des Alpenzoos. Die Bärenfütterung war vor allem für die teilnehmenden Kinder ein Highlight!

Auf Initiative unserer GRin und Umweltsprecherin Theresa Ringler soll es nun bereits im Herbst eine Enquete* zum Thema Klimaschutz geben. Dabei wird sich der Gemeinderat intensiv mit dem Status Quo auseinandersetzen, um daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Neben vielen weiteren wichtigen Schwerpunkten ist für uns die Bewusstseinsbildung dabei ein zentrales Anliegen.

*Eine Enquete ist eine eintägige Veranstaltung zu einem bestimmten Thema, die im Innsbrucker Plenarsaal abgehalten wird. Dafür werden Expertinnen und Experten als Vortragende eingeladen sowie bereits vorhandenes Wissen gesammelt. Wer Interesse hat, ist herzlich willkommen – die Enquete ist öffentlich und kostenlos zugänglich!

Bewusstseinsbildung als wichtige Säule der Klimapolitik

Um im Klimaschutz wirklich etwas voranzubringen, sind wir alle gefragt. Jede/r trägt darin Verantwortung, seinen persönlichen Lebensstil möglichst klimafreundlich zu gestalten. Dabei sind es oft einfache Tipps & Tricks, die eine große Wirkung haben.

Uns bei Für Innsbruck ist es sehr wichtig, dass aktiv an der Erreichung von Klimazielen gearbeitet wird. Wir sind der Meinung, dass nur durch Verständnis, Argumente und positive Überzeugungsarbeit auch wirklich etwas weitergeht. Deshalb möchten wir auch in Innsbruck eine Klimakampagne starten.

Klimaschutz in der Stadt sichtbar machen

Nach dem Vorbild der Klimaschutzkampagne „Cool City“ der Stadt München soll Klimaschutz mehr Aufmerksamkeit bekommen. Dabei geht es nicht darum, sich auf die negativen Aspekte des Klimawandels zu konzentrieren, sondern gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten.

Durch einfach verständliche und konkrete Hinweise, wie zum Beispiel möglichst gut Energie oder Abfall eingespart werden kann, wird Klimaschutz für die Bevölkerung greifbar.

Das können wir uns auch sehr gut in Innsbruck vorstellen und werden deshalb in der Vorbereitung der Enquete diese wichtige Anregungen einbringen!

Für Innsbruck Sportsprecher und Vorsitzender des Sportausschusses GR Kurt Wallasch gratuliert Jakob Schubert zu seinen großartigen Erfolgen bei der Kletter-WM in Japan. Er sicherte sich damit eindrucksvoll seine Olympiateilnahme in Tokio.

„Sowohl Spitzen- als auch Breitensportler benötigen die entsprechende Infrastruktur, um sich ständig weiterentwickeln zu können. Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Kletterzentrum Innsbruck hier einen Teil für die großartigen Erfolge beitragen konnten. Am Ende des Tages müssen aber die Sportlerinnen und Sportler ihre Leistung bringen und so gratuliere ich Jakob Schubert ganz ganz herzlich zu seinen drei Medaillen und auch dem Vater des Kletterzentrums, Reini Scherer, ohne den es das Zentrum wohl auch nicht in dieser Form geben würde“, so Für Innsbruck Sportsprecher und Vorsitzender des Sportausschusses GR Kurt Wallasch.

Eltern wissen wie schwierig es manchmal sein kann in den Ferien ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder zu ermöglichen. Mit dem Innsbrucker Ferienzug wurde eine Veranstaltungsreihe geschaffen, die den Kindern eine günstige Möglichkeit bietet bei bester Betreuung tolle Abenteuer zu erleben. Der Sommer-Ferienzug endet am 8. September, danach werden schon die nächsten Veranstaltungen geplant.

„Wir können stolz auf das langjährige Angebot des Ferienzuges sein, der vielen Kindern tolle Erinnerungen beschert und die Eltern bei der Kinderbetreuung stark unterstützt. Wir werden alles daran setzen, dieses wichtige Angebot zu erhalten und auszubauen“, so Für Innsbrucks Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.

Zum Innsbrucker Ferienzug

Der Innsbrucker Ferienzug findet jährlich in den Semester-, in den Oster- und in den Sommerferien statt und erfordert eine Anmeldung im Vorhinein. Das Programm ist unter anderem hier abrufbar: www.junges-innsbruck.at!

Dem Innsbrucker Flughafen stehen in den nächsten Jahren größere Investitionen bevor. Neben der notwendigen Pistensanierung gibt es auch die Pläne für den Neubau des alten Terminals.

„Für den Innsbrucker Flughafen wird es wichtig sein, mit dem enormen Investitionsvolumen nachhaltig die Position als starker Regionalflughafen zu stärken. Dazu zählt für mich auch die Errichtung eines Flughafenhotels“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Im Herbst werden die Aufsichtsräte von Flughafen und IKB den Eigentümern Stadt & Land die Neuerrichtung des Terminals und die notwendige Pistensanierung empfehlen.

„Hohe Investitionen, die zu einem wesentlichen Teil durch den Flughafen selbst finanziert werden können, werden zwar die Ausschüttungen an die Gesellschafter vorerst auf 0 reduzieren, dafür wird der Flughafen wieder auf einen adäquaten Stand der Technik gebracht und das ist wichtig für ein Tourismusland wie Tirol es ist“, so Stoll abschließend.

Seit einem Jahr stehen die Arbeiten rund um das MCI. Grund ist der vom Land Tirol verhängte Stopp des Projektes. Ein Stopp das viel Geld kostet, weil neben den Steigerungen des Baukostenindexes auch die Fremdanmietungen weiterhin bezahlt werden müssen – immerhin rund 2 Millionen Euro pro Jahr.

Derzeit wird seitens des Landes ein wettbewerbliches Dialogverfahren angestrebt, wodurch es zu weiteren Wartezeiten bis zur Umsetzung kommen wird, zumal die rechtliche Situation mit dem Sieger aus dem Architekturwettbewerb nicht restlos geklärt ist. Die Behauptungen, weshalb das Projekt nicht weiterverfolgt wird sind bis heute nicht nachvollziehbar und leider völlig intransparent.

Aus Sicht der Stadt wollen wir alles dafür tun, dass uns das MCI in Innsbruck erhalten bleibt. Eine Verlegung weg aus dem Zentralraum wird der Institution nicht gut tun.

„Für den Hochschulstandort Innsbruck sind die Universitäten und Fachhochschulen von großer Bedeutung. Das MCI zählt zu den renommiertesten Einrichtungen Europas. Die aktuellen und aus meiner Sicht ohne Not provoziertern Diskussionen und Verzögerungen schaden dem Ansehen der Einrichtung und schlussendlich der Stadt und des Landes. Ich hoffe sehr, dass Herr Landeshauptmann Platter hier bald ein Machtwort spricht und das MCI raschest möglich umgesetzt wird, damit sich der Bildungsstandort gut weiterentwickeln kann“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Interessantes zum MCI

In 25 Studiengängen werden derzeit 3.407 Studierende betreut und für das Arbeitsleben bestens vorbereitet. Die direkte Nähe zur SoWi und die zahlreichen Kooperationen – insgesamt gibt es 276 Partneruniversitäten – eröffnen den Studierenden viele Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung.

Das renommierte, von der Europäischen Kommission initiierte „U-Multirank“ listet das MCI Management Center Innsbruck weltweit in den Kategorien „Internationale Ausrichtung der Studienprogramme“ und „Verbindung mit Wirtschaft und Arbeitswelt“ unter die 25 besten Universitäten und Hochschulen.

„Wir von Für Innsbruck stehen für nachhaltige, vorausschauende und flächensparende Lösungen. Das bedeutet für uns, den ruhenden Verkehr unter die Erde zu bringen und durch eine Garage unter dem Sportplatz Lärm und Abgase auf ein Minimum zu reduzieren und wertvolle Erholungsflächen zu erhalten.“

Durch den Neubau des Management Center Innsbruck (MCI) in der Kaiserjägerstraße ist ein neues Konzept für den innerstädtischen Busparkplatz notwendig. Wir von FÜR INNSBRUCK sprechen uns für eine intelligente, flächensparende Lösung aus: für eine Busgarage unter dem geplanten und wichtigen Sportplatz. Durch das Stapeln von Nutzungen werden so wertvolle Grünflächen erhalten und die Lärm- und Abgasbelästigung für AnrainerInnen wird eingedämmt.

Die von GRÜNEN, SPÖ und ÖVP geplante oberirdische Lösung für einen Busparkplatz auf den Flächen der Bundesgärten direkt am Hofgarten lehnen wir ab. In Zeiten des Klimaschutzes, bei dem jede Gemeinde ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten kann und muss, können wir keiner sinnlosen Flächenversiegelung zustimmen. Was wir brauchen sind nachhaltige Lösungen, Lösungen die vorausschauend – und nicht nur auf die nächsten 15 Jahre – gedacht sind. Viel besser wäre für uns deshalb, den ruhenden Verkehr unter die Erde zu bringen und die 4.000 m2 der Bundesgärten als Erholungsflächen zu sichern. Und damit den Hofgarten für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu erweitern!

Video mit unserer Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Klubobmann GR Lucas Krackl

© Für Innsbruck 2019

Innsbruck // Stadtentwicklung // Busparkplatz MCI / Hofgarten

„Authentizität statt Inszenierung sollte unser Handeln prägen, Information statt Manipulation. Insbesondere die Politik trägt große Verantwortung, seriös und bedacht, stets das Verbindende vor das Trennende zu stellen.“

Dr. in Brigitte Bierlein

Mit diesen Worten brachte unsere Bundeskanzlerin Dr.in Brigitte Bierlein die aktuelle politische Situation bei der Eröffnung der Festwochen der Alten Musik auf den Punkt. Schon immer gab es in der Politik unterschiedliche Ansichten. Dabei konnte man die Vielfalt der Meinungen als Bereicherung der Demokratie betrachten, denn es ging vorwiegend um die Sache selbst. Heute rücken Inhalte immer mehr in den Hintergrund und persönliche Fotos, emotionale Postings und die schnelle Schlagzeile gewinnen zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung sehen wir mehr als kritisch.

Wir appellieren daher an alle politischen Verantwortlichen, sich nicht in Oberflächlichkeiten zu verlieren, sondern gemeinsam wieder für eine positive Entwicklung unseres schönen Innsbrucks zu arbeiten!

Ihre Christine Oppitz-Plörer
1. Vizebürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, zeigt sich besorgt über die aktuellen Entwicklungen beim MCI. Während das Land aus nicht belegbaren und daher schwer nachvollziehbaren Gründen den Bau gestoppt hat, ist auch das Projekt Bustiefgarage mit Sportplatz mehr als in Gefahr.

„Aktuell steht das Projekt MCI und verursacht alleine durch die dadurch länger notwendigen Fremdanmietungen jährlich Kosten in Millionenhöhe. Für den Busparkplatz wird eine Lösung gesucht, die zu Lasten des Hofgartens geht und nach 15 Jahre ausläuft. Was mit dem Sportplatz geschieht ist ebenalls nicht absehbar in der aktuellen Situation“, skizziert Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Siegerprojekt hätte alle Interessen vereint

Das aus dem Architektenwettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt hätte alle Aufgaben und Interessen bei geringem Platzverbrauch ermöglicht. Mittlerweile melden sich viele Bürgerinnen und Bürger bei den VertreterInnen aller Parteien. Viele können nicht verstehen, warum man lieber Flächen des Hofgartens planiert anstatt platzsparend mit den Flächen umzugehen.

„Wenn es für die Tiefgarage aufgrund der Mehrheitsverhältnisse nicht geben soll, dann wollen wir lieber den Hofgarten vergrößern und gleich schon eine andere Lösung für die Busse finden, wie wir sie bei der von den Grünen favorisierten Variante nach 15 Jahren ohnehin schon erforderlich wäre. Vorerst sind wir gespannt auf die von der FPÖ angeforderten Kostenschätzungen für die Tiefgarage, da geisterten ja wildeste Phantasiezahlen herum“, so Krackl abschließend.

TT Leserbrief, 9. August 2019

Bereits im Jahr 1982 wurde vom damaligen Innsbrucker Bürgermeister DDr. Alois Lugger die Städtepartnerschaft mit Aalborg besiegelt. Die Freundschaft währte jedoch schon länger, denn speziell nach dem ersten Weltkrieg durften zahlreiche österreichische Kinder nach Dänemark auf Urlaub fahren.

„Die Pflege der Städtepartnerschaft erfolgt vor allem durch gegenseitige Einladungen. Besonders zu Aalborg haben viele InnsbruckerInnen einen Bezug, weil sie in ihrer Jugend oder heute ihre Kinder an den alle 4 Jahren stattfindenden Youth Games teilnehmen. Darüberhinaus gibt es vor allem im Bereich der Musikschulen einen regen Austausch“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl der ebenfalls wie GR Kurt Wallasch als offizielle Vertretung der Landeshauptstadt Innsbruck kürzlich nach Aalborg reiste.

Die Stadt Aalborg hat in den letzten 10 Jahren eine großartige Entwicklung durchgemacht. Auf dem Areal eines früheren Industriehafens, entstand Raum für die Universität, das Haus der Musik (entworfen durch einen österreichischen Architekten) und zahlreiche Wohnungen (Studentenwohnheime und Private Bauten) direkt am Limfjord. Besonders beeindruckend ist das große Angebot an Freizeit und Sportanlagen, welche durch das Platzangebot sicherlich leichter zu realisieren sind bzw. waren. Aktuell wird in Aalborg ein neues Universitätskrankenhaus errichtet.

Im Zuge der offiziellen Termine mit der Stadt Aalborg, wurden seitens der Einladungen zum Kongress der Gemeinden und Regionen Europas in Innsbruck 2020 ausgesprochen. Zahlreiche Partnerstädte von Aalborg (deutlich über 30) zeigten ebenfalls großes Interesse und wollen Innsbruck kommendes Jahr besuchen.

„Die Herausforderungen der Zukunft wird Zusammenarbeit auf allen Ebenen erforderlicher denn je machen. Städtepartnerschaften sind daher wichtig, da sie diesen Austausch fördern und das Gemeinsame in den Vordergrund stellen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Am 30. Juli war es so weit, 20 Jugendliche und drei sportliche Betreuer traten die Reise nach Aalborg, eine Partnerstadt Innsbrucks, an. In den Disziplinen Fußball, Judo und Turnen stellten sich die Innsbrucker einem internationalen Vergleich mit knapp 800 Jugendlichen aus den Partnerstädten Aalborgs und Aalborg selbst.

„Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und ich freue mich sehr über die vielen Erfolge, die unserer SportlerInnen erkämpft haben. Wir konnten uns vor Ort auch ein Bild über die Wettkämpfe machen und haben fest mitgefiebert. Mein Dank gilt vor allem den Betreuern, die sich umsichtig und engagiert um unsere Jugendlichen gekümmert haben“, so der Vorsitzende des Innsbrucker Sportausschusses GR Kurt Wallasch.

Die Ergebnisse im Turnen

Trainerin hanna Grosch ist stolz auf Ihre Schützlinge:

  • Rasul Astamirov (3x Gold, 4x Silber)
  • Miguel Böwing (1x Gold, 3x Silber, 2x Bronze)
    beide in der jüngeren Klasse Jg. 2005/06 an den Start gegangen
  • Ronja Reuß (5x Gold)
  • Pauline Böwing (4x Silber, 1x Bronze)
    haben in der älteren Wettkampfkategorie (Jg. 2003/04) abgeräumt.

Die Ergebnisse im Judo

Betreuer Gabriel Stabentheiner übermittelte folgenden Bericht:

Verena Fröhlich trifft in der sehr gemischten Klasse -50kg auf ein Mädchen und zwei Burschen. Sie wird nach zwei Siegen 2. von 4.

Die strahlende Siegerin bis 63kg wird Anna Schröcksnadel, welche sich gegen zwei Gegnerinnen durchsetzt.

In der Gewichtsklasse -66kg können sich Florian Isola und Peter Marini gegen durchaus starke Gegner (7 Starter) bis ins Finale durchsetzen.
Dort gewinnt nach einem spannenden und ausgeglichenen Kampf Florian.

Somit beendet Innsbruck mit fast Maximalergebnis den ersten Wettkampftag: zwei Gold- und zwei Silbermedaillen.

Am zweiten Tag, im freundschaftlichen Teambewerb mit fünf gemischten Mannschaften, wurde die Mannschaft von Peter und Anna 3., das Team von Verena und Gabriel (als Coach) 2. und Florian konnte mit seiner Mannschaft in einem spannenden Tiebreak – Finale den ersten Platz erkämpfen.

Die Ergebnisse im Fußball

Ungeschlagen maschierte die Innsbrucker Auswahl zum Turniersieg durch. Unter der Leitung von Dr. Rudolf Stadler endeten die Spiele wie folgt:

Spiel 1, 19:2
Spiel 2, 6:4
Spiel 3, 7:5
Spiel 4, 12:1

Der Schutz von Umwelt und Klima ist eine zentrale Herausforderung und Aufgabe unserer Zeit. Ohne Frage liegt es auch in unserer Verantwortung, auf Ebene der Stadtpolitik konkrete Maßnahmen bestimmt und vor allem zeitnah zu ergreifen. Aus diesem Grund sprechen wir uns in Sachen Klimaschutz für eine starke Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderates und mit den vielen städtischen PartnerInnen aus. Nur mit Verständnis für die Situation jedes Einzelnen und einem gemeinsamen Ziel vor Augen können wir auch Verbesserungen erreichen. Für uns bedeutet das, auf Argumente und Akzeptanz zu setzen. Angst und missverständliche Symbolpolitik haben für uns gerade bei einer so wichtigen und dringenden Thematik keinen Platz.

Um wirklich etwas voran zu bringen haben wir uns deshalb für die Abhaltung einer Enquete zum Thema „Klimaschutz akut – Ziele und Maßnahmen für Innsbruck“ eingesetzt. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen und ebnet somit den Weg für eine gute und handlungsweisende Zusammenarbeit.

GRin Theresa Ringler

Für Innsbruck Umweltsprecherin

TT-Artikel vom 20. Juli 2019