Am 15. Oktober feierte die Universität Innsbruck ihren 350. Geburtstag. Für Innsbruck Stadträtin Christine Oppitz-Plörer nahm als Mitglied der Innsbrucker Stadtregierung an den offiziellen Feierlichkeiten teil. Im Tiroler Landestheater wird in einem Festakt der gedeihlichen Entwicklung gedacht

„Unsere Universität war und ist seit jeher Motor der wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung unserer wunderbaren Landeshauptstadt Innsbruck. Wie visionär war Leopold der Gründervater damals? Wir haben ihm jedenfalls viel zu verdanken“, so die Ehrensenatorin der Universität Innsbruck, Für Innsbruck Stadträtin Christine Oppitz-Plörer.

Innsbruck ist Universitätsstadt

„Ich freue mich unendlich, dass Innsbruck Universitätsstadt ist. Wie würde Innsbruck heute wohl ohne Studierenden, Lehrenden und UniversitätsmitarbeiterInnen aussehen? Die Einrichtungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden und wir müssen alle zusammenarbeiten, dass das so bleibt“, so Für Innsbruck Stadträtin Christine Oppitz-Plörer anlässlich des 350 Jahr Jubiläums der Universität Innsbruck.

v.l.n.r.: GR Mag. Markus Stoll, NHT GF DI Markus Pollo, Mag. Katharina Wagensonner, Rektor Univ.Prof. Dr. Dr.hc.mult. Tilmann Märk, Stadträtin Christine Oppitz-Plörer, Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Julia Hörmann-Thurn und Taxis, M.A.S., Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Bildung und die Zukunft der Jugend ist eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Aufgaben! Ein nachahmenswertes und österreichweit einzigartiges Projekt wurzelt in Tirol und Innsbruck. Helmut Zander öffnet mit seinem Verein „Kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige“ Zukunftsperspektiven für Kinder, die es brauchen.

„Es sind nicht alle Kinder gleich und jedes Kind braucht die optimale Unterstützung. Oft ist es finanziell für Eltern nicht so leicht möglich eine Nachhilfe zu ermöglichen. Das Projekt von Helmut Zander für kostenlose Nachhilfe ist daher mehr als wertvoll!“ so Für Innsbruck Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.

>> mehr Informationen zum Projekt „Kostenlose Nachhilfe für Bedürftige“

Direkt hinter dem Tivoli Stadion entsteht die zweite Heimat des American Footballs als Stadion und Trainingsanlage. Am 1. Oktober war Spatenstich zu einem Projekt welches maßgeblich von Für Innsbruck vorangetrieben wurde.

„Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt aus meiner Zeit als Sportreferent der Stadt Innsbruck nun Formen annimmt und hier bald für den American Football eine topmoderne Trainings- und Spielanlage bieten wird“, so Für Innsbruck Gemeinderat Christoph Kaufmann.

Seitens Für Innsbruck waren beim Spatenstich weiters Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und GRin Theresa Ringler vor Ort vertreten.

Die Wildbach- und Lawinenverbauung (Bund) lud am 18. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck zu einer Exkursion auf die Arzler Alm ein. Aktuelle Maßnahmen zur Lawinenverbauung wurden vor Ort vorgestellt. Für Innsbruck war mit seiner Umweltsprecherin GRin Theresa Ringler vor Ort.

„Lawinenabgänge im Jänner 2019 haben massive Schäden hinterlassen. Auch wenn bereits sehr viel Schadholz entfernt wurde, sind die Spuren noch deutlich sichtbar. Es wird aktuell an der Sanierung und Instandhaltung der wichtigen Bremsbauten gearbeitet. Dies dient vor allem dem Schutz der Innsbruckerinnen und Innsbrucker“, so Theresa Ringler.

Im Rahmen eines EU-Projektes wird außerdem die Möglichkeit geprüft, eine Druckplattenmessung zu installieren, um zukünftige Nassschneelawinen vermessen zu können.

Der Flughafen ist als Wirtschaftsfaktor aber auch als Tor zu Welt in den wohlverdienten Urlaub unserer Familien, Senioren und Jugendlichen unverzichtbar.

Bürgermeister Willi und seine Grünen wollen eine Studie beauftragen, die unter anderem die Schließung des Flughafens und damit die Vernichtung von rund 800 wichtigen Arbeitsplätzen zum Ziel haben kann. Das war auch im Wahlkampf bereits ein Thema des Bürgermeisters.

Für Innsbruck spricht sich ganz klar für den Erhalt und Betrieb des Flughafens Innsbrucks aus, da uns die Arbeitsplätze für hunderte Menschen, die Verbindung zur Welt und vor allem die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes wichtig sind.

Der Flughafen ist ein Aushängeschild in Umweltfragen und Nachhaltigkeit. Mit den lärmabhängigen Landegebühren, Förderungen von Lärmschutzmaßnahmen, Umstellung der Gerätschaften auf Elektrofahrzeuge und einer freiwilligen und zertifizierten Einführung eines Umweltmanagementsystems nach europäischen Standards (EMAS) sind bereits viele Schritte gesetzt.

Freude an Bewegung von Kindern fördern

Seit vielen Jahren unterstützt Für Innsbruck das Vorhaben für mehr Bewegung von Kindern und Jugendlichen. Die kürzlich vorgestellte Kooperation des SK Wilten mit einem Teil der städtischen Kindergärten wird begrüßt. 

„Die Gesundheit unserer Kinder muss uns allen am Herzen liegen und ich freue mich daher sehr über die neue Kooperation. Damit gewinnen sowohl die Kinder als auch der Sport insgesamt. Ich danke allen Beteiligten für die Etablierung dieser Zusammenarbeit“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer. 


Angebot ausweiten

„Kinder sehen Bewegung nicht als Gesundheitsfaktor, sondern diese muss in erster Linie Spaß machen. Die Motivation zur spielerischen Bewegung ist daher sehr wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass wir erfolgreiche Kooperationen auch auf andere Stadtteile übertragen müssen. Als Vorsitzender des Innsbrucker Sportausschusses werde ich derartige Projekte immer gerne unterstützen“, so Für Innsbruck Sportsprecher GR Kurt Wallasch.

Ansiedlungspolitik bleibt Gebot des Handelns

Die Unternehmer mit ihren zahlreichen Betrieben und MitarbeiterInnen beweisen, dass der Wirtschaftsstandort Innsbruck ein sehr guter ist. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer sichern den Wohlstand der Landeshauptstadt. Damit dies so bleibt, muss es im Selbstverständnis der Stadtpolitik sein, Wirtschaft zu fördern und auch eine aktive Ansiedlungspolitik zu betreiben. Innsbruck darf die Fortführung dieses eingeschlagenen Weges nicht verschlafen.

„Jedes Budget erfordert Steuerung und dies ist naturgemäß auf der Ausgabenseite am einfachsten. Langfristig sinnvoll ist aber vor allem die Steuerung der Einnahmenseite. Nicht die Erhöhung von Gebühren sollte im Vordergrund stehen, sondern eine nachhaltige Ansiedlungspolitik, die langfristig Arbeitsplätze und Einnahmen aus der Kommunalsteuer sichert. Dieser Weg hat sich die vergangenen Jahre mehr als nur bewährt“, sieht Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Vorsitzender des Finanzausschusses GR Mag. Markus Stoll eine aktive Ansiedlungspolitik als wichtige Aufgabe der Stadtpolitik.


Standort sichern. Unternehmer unterstützen! 

„Innsbruck steht als Standort auch im Wettkampf mit anderen Städten. Wir werden nur erfolgreich sein, wenn wir Unternehmer bei der Ansiedlung unterstützen und bei Fragen und Herausforderungen die richtigen Antworten haben. Lediglich den Bestand zu verwalten wird sich negativ auf Kommunalsteuer, Arbeitsplätze und Wohlstand auswirken“, so Stoll weiters.


Dringender Handlungsbedarf

„Ein Tiroler Unternehmen mit 140 Mitarbeitern will sich mit einem neuartigen Konzept gegenüber dem lokalen ‚Job-Killer Onlinehandel‘ in Innsbruck behaupten. Helfen wir doch dem Unternehmen sich hier niederzulassen anstatt es mit etlichen Gutachten und großem politischen Zaudern zu verhindern. Hier braucht es dringendst Entscheidungen für die Wirtschaft, Arbeitsplätze und schließlich auch für die städtischen Einnahmen aus der Kommunalsteuer“, schließt Stoll.

Erfreut zeigt sich der Vorsitzende des Finanzausschusses, Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll, über die aktuellen Prognoserechnungen für das Rechnungsjahr 2019. Laut aktueller Hochrechnung wird das geplante bzw. ursprünglich budgetierte Minus von 15 Millionen Euro in ein Plus von über 9 Millionen Euro umgewandelt. Damit sind für Investitionsprojekte auch keine Darlehensaufnahmen für das Rechnungsjahr 2019 erforderlich.

„Wie auch die vielen Jahre zuvor, wird die Stadt das Rechnungsjahr positiv abschließen. Das ist einerseits auf die hervorragende Entwicklung der Kommunalsteuer und andererseits auf eine strenge Budgetdisziplin zurückzuführen. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitern der Finanzabteilung und den Mitgliedern des Finanzausschusses, die mich als Vorsitzenden mit wachsamen Augen unterstützt haben“, so der Vorsitzende des städtischen Finanzausschusses, Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.


Geplante Darlehen nicht mehr erforderlich

„Besonders erfreulich ist, dass die vom Bürgermeister ursprünglich geplanten Darlehensaufnahmen in Höhe von knapp 7 Millionen Euro nun nicht erfolgen müssen, sondern vom Überschuss des Budgets gedeckt werden können“, so Stoll weiters. 


Innsbruck steht hervorragend da

„Wenn manche Mitbewerber nicht müde werden Innsbrucks Finanzsituation schlecht darzustellen, wird dieses Märchen nun neuerlich entzaubert. So zeigt auch das bevorstehende Jahresergebnis 2019, dass Innsbruck an der positiven Spitze der Landeshauptstädte hervorragend da steht und finanziell solide ist“, schließt Stoll. 

Medienberichte zu Finanzen

Krone, 15. 10. 2019
Krone, 17.10.2019
TT, 21.10.19

Europan bietet Chancen für noch mehr Lebensqualität

Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte, KO GR Mag. Lucas Krackl freuen sich, dass Innsbruck diese Woche Gastgeber für über 250 Expertinnen und Experten für Architektur und Stadtplanung sein wird.

„Urbane Herausforderungen erfordern intelligente und vor allem gute Lösungen und oft auch einmal einen Blick von außen. Innsbruck hat sich durch den Mut in seiner Stadtentwicklung und die hohe Wettbewerbskultur international einen guten Ruf erarbeitet. Das was meine Vorgänger Bürgmeister Herwig van Staa und Bürgermeisterin Hilde Zach begonnen haben, führten wir auch in den Folgejahren konsequent fort und ich empfinde es daher schon auch als Auszeichnung, dass so eine hochkarätige Tagung mit zahlreichen Expertinnen und Experten nun in Innsbruck stattfindet“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.


Europan hat schon Tradition

Die Landeshauptstadt ist schon viele Jahre immer wieder mit Europan verbunden und die Spuren davon sind speziell am Lodenareal oder am DDr.-Alois-Lugger-Platz im Olympischen Dorf ersichtlich. Aktuell befindet sich Europan in der Endauswahl von Innsbrucker Projekten eines Wettbewerbs, der sich mit dem Gebiet rund um die Markthalle und entlang am Inn beschäftigt. 

„Leider dürfen wir über die Innsbrucker Vorauswahl der Projekte durch die nominierte Jury noch nicht sprechen. Es waren aber einige sehr interessante Ansätze für die Gestaltung  des Marktplatzes, einer Brückenverbindung und der Öffnung des Inns dabei. Ich hoffe sehr, dass sich eines jener Projekte durchsetzt, das Innsbruck näher an den Inn bringen wird und unsere schöne Landeshauptstadt noch lebenswerter macht“, so Ausschussvorsitzender KO GR Mag. Lucas Krackl. 

Seit vielen Jahren unterstützt Für Innsbruck das Vorhaben für mehr Bewegung von Kindern und Jugendlichen. Die heute vorgestellte Kooperation des SK Wilten mit einem Teil der städtischen Kindergärten wird begrüßt. 

„Die Gesundheit unserer Kinder muss uns allen am Herzen liegen und ich freue mich daher sehr über die neue Kooperation. Damit gewinnen sowohl die Kinder als auch der Sport insgesamt. Ich danke allen Beteiligten für die Etablierung dieser Zusammenarbeit“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer. 


Angebot ausweiten

„Kinder sehen Bewegung nicht als Gesundheitsfaktor, sondern diese muss in erster Linie Spaß machen. Die Motivation zur spielerischen Bewegung ist daher sehr wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass wir erfolgreiche Kooperationen auch auf andere Stadtteile übertragen müssen. Als Vorsitzender des Innsbrucker Sportausschusses werde ich derartige Projekte immer gerne unterstützen“, so Für Innsbruck Sportsprecher GR Kurt Wallasch.

Mein persönliches Statement zur vergangenen Gemeinderatssitzung und meiner Abberufung als Vizebürgermeisterin durch eine Allianz von Grünen und FPÖ. Wir werden auch künftig als Teil der Koalition und Stadtregierung an der Umsetzung des Arbeitsübereinkommens mitarbeiten. 

Interview auf ORF Radio Tirol

Interview im ORF Radio Tirol Mittagsjournal mit Georg Oberhammer

Innsbruck, 8. Oktober 2019

Sehr geehrte Damen und Herren!

Vielen Dank für Ihr Kommen zu unserer heutigen Pressekonferenz unter dem Titel „Wir arbeiten für Innsbruck“.

Heute ist es an der Zeit Position zu beziehen. Stellung zu nehmen zu vielen Monaten als alleinige Zielscheibe im Dauertrommelfeuer. Lange habe ich viele unqualifizierte und jeglicher Grundlage entbehrende Aussagen ertragen, weil bei mir nicht das Jammern und Wehleidigkeit, sondern Sacharbeit im Vordergrund stehen und ich an das Gute glaube.

Ich werde aber nicht länger zulassen, dass meine Person und meine politische Bilanz herabgewürdigt und auf ein einziges Projekt reduziert wird. Dies tue ich aus Verantwortung gegenüber meinem familiären Umfeld, gegenüber meiner Fraktion, aber vor allem aus Selbstachtung mir gegenüber.

In meiner politischen Laufbahn ging und geht es mir immer darum, etwas zu bewegen und weiterzubringen. Es geht mir nie um Show oder persönliche Befindlichkeiten, es geht mir immer um Innsbruck und seine Menschen.

Nach den Gemeinderatswahlen 2018 hat sich die neu gebildete Stadtregierung auf ein ambitioniertes Arbeitsübereinkommen verständigt und auf dieser Basis eine breite Koalition gebildet. Ich war bereit, mich in die zweite Reihe zu stellen und weiter für das Wohl unserer Landeshauptstadt mitzuarbeiten und meinen Beitrag zu leisten. Nicht nur weil ich das gerne tue, sondern auch der Meinung bin, etwas zu können, was man mit etwas gutem Willen und bei objektiver Betrachtung meiner Regierungsbilanz sehr wohl erkennen kann. Ich bedanke mich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Regierungspartnern der ÖVP und SPÖ, die hier in den letzten Tagen bereits medial klar Stellung bezogen haben. All jene Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat welche überlegen in einer österreichweit wohl einzigarten grün-blauen Allianz den Abberufungsantrag zu unterstützen, lade ich ein, auch meine Sicht der Dinge in ihre Entscheidung miteinzubeziehen. Ich stehe hierfür jederzeit für einen persönlichen Austausch bereit.

Schon im Zuge der Koalitionsverhandlungen war offenkundig, dass wir das Projekt am Patscherkofel mit der notwendigen finanziellen Unterstützung ausstatten wollen, weshalb wir das im Wissen von bevorstehenden Mehrkosten im Kapitel Finanzen auch ausdrücklich festgelegt haben. Seit über 15 Monaten wird nun auf verschiedensten Ebenen und mit Gerüchten dennoch versucht, die Situation und die Phase der Projektabwicklung am Patscherkofel in ein nahezu kriminelles Eck zu rücken. Beschlüsse des Gemeinderates, welche mit großer Mehrheit von den Grünen, FI, ÖVP und SPÖ getroffen wurden (der Ankauf wurde mit 97% beschlossen, alle anderen Beschlüsse mit mindestens 75%), werden ignoriert und ausgeblendet. Durch willkürliche Vermengungen von Zahlen wird ein falsches Bild in der Öffentlichkeit gezeichnet.

Bei aller notwendigen Kritik wissen wir heute, dass die ursprünglich im Gemeinderat beschlossenen Kosten um ca. 13% überschritten wurden. Dies ist angesichts der schwierigen Bedingungen am Bau und der aktuellen Baukonjunktur im Vergleich zu anderen Projekten ein durchaus vertretbarer und üblicher Wert. Der Bürgermeister selbst hat in seiner Funktion als Eigentümervertreter in einer Generalversammlung die Geschäftsführer der Patscherkofelbahn für den Zeitraum vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018 entlastet. Trotzdem wird in einer nie dagewesenen Stimmungsmache immer wieder von „explodierenden Kosten“ gesprochen.

Bei Betrachtung aller Tatsachen und Fakten, aber auch in Kenntnis vieler positiver Rückmeldungen aus der Bevölkerung, muss ich daher leider annehmen, dass es hier schon lange nicht mehr um das Projekt Patscherkofel geht.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Es ist immer leicht im Nachhinein gescheiter zu sein. Die Straßen- und Regionalbahn wurde um 40 Millionen Euro (!!) günstiger als geplant verwirklicht, verschiedene Immobilienankäufe der Stadt spülen heute bares Geld in Millionenhöhe in die Stadtkasse (zB: Moho-Areal, Polizei Innrain, SoWiGarage etc.). Auch der Patscherkofel wird dieses Jahr einen satten Gewinn einfahren, was im Übrigen von anderen Freizeitgebieten mit Aufstiegshilfe im Zentralraum nicht unbedingt behauptet werden kann. Die neueren Sportanlagen wie das Kletterzentrum Innsbruck, die in Bau befindliche American Football Anlage beim Tivoli oder der Fußballplatz Reichenau bieten Jung und Alt Platz, ihrem Sport nachzugehen. Das Haus der Musik übertrifft alle Erwartungen (die Anzahl der Veranstaltungen „explodiert“ wirklich nach oben und ist doppelt so hoch als ursprünglich geplant) und hat sich als Kulturzentrum in kürzester Zeit einen hervorragenden Namen geschaffen.

Bildung ist mir seit jeher ein Herzensanliegen und dafür werde ich auch in Zukunft kämpfen. Stolz bin ich auf die Errichtung des 5. Gymnasiums aber vor allem auch auf die Realisierung der neuen Stadtbibliothek. Diese wird hervorragend angenommen, täglich von hunderten Innsbruckerinnen und Innsbruckern bevölkert und dient mittlerweile als Wohnzimmer der Bevölkerung. Die Verantwortung für solche Projekte, sowie für viele Wohnbauprojekte, die in letzter Zeit übergeben wurden oder in Entwicklung oder Fertigstellung sind, die während meiner Regierungsperiode mit der Regierungskoalition auf Schiene gebracht oder entschieden wurden, tragen dann plötzlich alle und gerne gemeinsam.

Wenn ich für ein herausforderndes Projekt wie den Patscherkofel – welches noch dazu höchst erfolgreich läuft und von tausenden InnsbruckerInnen besucht wird und bereits jetzt einen deutlichen sechsstelligen operativen Gewinn abwirft – heute alleine verantwortlich sein soll, dann müsste man mich auch an der Gesamtbilanz der letzten Stadtregierung alleine messen. Das tue ich nicht, weil ich immer stolz darauf, dass wir als Koalition gemeinsam so viel vorangebracht haben und ich halte dies immer noch für einen politisch guten Weg.

Bürgermeister Willi hat sich gestern festgelegt, dass es nicht sein Ziel ist, dass Für Innsbruck aus der Regierung ausscheidet. Dieses Ziel eint uns! Wir sind zweitgrößter Regierungspartner, wir stehen für Stabilität, haben Erfahrung und bringen viel Kompetenz in die Stadtregierung ein. Wir stehen zur Koalition und wollen das Arbeitsübereinkommen gemeinsam mit erhöhter Schlagzahl voranbringen. Kurzum: Wir wollen und werden auch weiterhin für Innsbruck arbeiten!

Auf einstimmigen Vorschlag meiner Fraktion, der ich sehr danke, werde ich auch in Zukunft dem Stadtsenat angehören und meine Fähigkeiten bestmöglich einbringen.

Zum Schluss noch etwas Persönliches:

Mag sein, dass bei so manchem Projekt der eine oder andere Fehler passiert ist. Mir war und ist bewusst, dass ich – wie übrigens auch sonst niemand – nicht frei von Fehlern bin.

Mag sein, dass ich rund um die Vielfalt der Projekte zu wenig Wind gemacht habe.

Mag sein, dass ich zu wenig auf meinen persönlichen Erfolg geschaut habe, sondern mich oft auch persönlich schützend vor meine Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Regierungsfraktionen und die Mitarbeiter im Rathaus und den Beteiligungen gestellt habe.

Es mag auch sein, dass andere besser darin sind, sich gut zu verkaufen, obwohl manche Bilanz sehr überschaubar ist.

ABER: Meine Bilanz bleibt meine Bilanz – und die ist erfolgreich, klar positiv und hat zur dynamischen Entwicklung der Landeshauptstadt Innsbruck, der Lebensqualität der Menschen und deren Zukunftschancen viel beigetragen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.