Das Bergsilvester soll sich verbessern, darin sind sich alle einig. Auf Wunsch der meisten Koalitionsparteien wird auch dieses Jahr ein Feuerwerk sowohl in der Stadt als auch auf der Seegrube abgefeuert werden. Für 2019 wird ein Relaunch vorbereitet. Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll stellt klar, dass die Anpassung des wichtigsten Highlights des Jahres nur unter Einbindung von Wirtschaft, Tourismus und Hotellerie erfolgen kann.

„Innsbruck hat mit dem Bergsilvester ein Alleinstellungsmerkmal und eine internationale Marke geschaffen. Die Silvesterfeierlichkeiten ziehen zehntausende Besucher aus dem In- und Ausland an, sind mittlerweile eine Institution und auch international mehr als nur konkurrenzfähig“, hebt Für Innsbruck Klubobmann-Stv. und Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll die Bedeutung des traditionellen Bergsilvesters hervor.

Verbesserungen sind erlaubt – Reden ist aber Pflicht

Im Jahr 2016 beschloss der Stadtsenat, dass das Feuerwerk ein letztes Mal genehmigt wird und das Stadtmarketing ein zukunftsträchtiges Projekt mit Lasershow für die nächsten Jahre vorlegen soll. Schon bald zeichnete sich ab, dass eine Umgestaltung mit enormen Kosten verbunden wäre und die Veranstaltung international nicht mehr den bisherigen Stellenwert genießen würde. Aus diesen Gründen hat der Stadtsenat bereits 2017 beschlossen, das Bergsilvester in der bisherigen Form fortzuführen.

„Nach anfänglichem Sand im Getriebe, scheint man hier nun auf dem richtigen Weg zu sein und die kürzlich gemeinsam festgelegten Maßnahmen gehen in die richtige Richtung. Wenn wir über weitere Veränderungen nachdenken, kann das auch nur gemeinsam in guten Gesprächen zwischen allen Regierungsfraktionen und der Wirtschaft bestehend aus Tourismusverband, Gastronomie und Hotellerie erfolgen. Gemeinsam gelingt halt doch viel mehr als im Alleingang“, schließt Stoll.