Schockiert zeigen sich die Mitglieder von Für Innsbruck anlässlich der jüngsten brutalen Attacken auf Mitarbeiter der Mobilen Überwachungsgruppe. Auch im Rathaus kommt es immer wieder zu schwierigen Situationen. Für Innsbruck wünscht sich einen Runden Tisch, um die Sicherheit aller Mitarbeiter gemeinsam zu bewerten.

„Ich habe in meiner berufliche Laufbahn als Kriminalbeamter viel erlebt und gesehen. Der hohe Grad an Aggressionen und die Hemmschwelle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes anzugreifen ist aber erschreckend niedrig mittlerweile“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch. 

Selbstverteidigung muss erlaubt sein

„Wir diskutieren sehr oft inwieweit sich die Mitarbeiter der MÜG verteidigen dürfen. Während auf die Beamten mit einem Küchenbeil losgegangen wird, sollen sie sich laut Ansicht mancher Kollegen im

Gemeinderat nicht mal mit einem Pfefferspray verteidigen dürfen. Ich denke hier haben wir noch viel Gesprächsbedarf“, so Wallasch weiters.

Sicherheit aller Mitarbeiter auf den Prüfstand

„Die Bezirkshauptmannschaften haben kürzlich ihre Sicherheitskonzepte überarbeitet, um vor allem die Mitarbeiter zu schützen. Wir sollten das dringend auch im Rathaus machen, denn auch hier gab es in der Vergangenheit schon schwierige Vorfälle. Ich wünsche mir von Bürgermeister Willi unter Einbezug der Personalvertretung und Stadtsenatsfraktionen einen Runden Tisch, an dem wir gemeinsam die Sicherheit aller Mitarbeiter in ihrem jeweiligen Arbeitsumfeld bewerten und Maßnahmen setzen“, schließt Wallasch.