Messe künftig bestens erreichbar!

Die neue S-Bahn Haltestelle „Innsbruck Messe-Saggen“ soll bis 2020 umgesetzt werden, wie vergangene Woche seitens des Landes Tirol in einer Aussendung bekräftigt wurde. Für Innsbruck freut sich sehr über diese große Errungenschaft in der Innsbrucker Stadtentwicklung: für die Menschen, für die Wirtschaft und für den Messestandort Innsbruck! Besonders Familien und SeniorInnen werden von der neuen barrierefreien Station profitieren. Ein weiterer Vorteil durch die neue S-Bahn Haltestelle ist die tirolweite komfortable Erreichbarkeit durch öffentliche Verkehrsmittel.

„Die neue Zu- und Ausstiegsstelle bei der Messe ist hier ein großartiger Fortschritt. Jede Investition ist darüber hinaus ein Impulspaket für die heimische Wirtschaft – bei diesem wichtigen Projekt gibt es nur Gewinner“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Aufsichtsrat der Congress und Messe GmbH GR Mag. Markus Stoll.

Dank an Land Tirol

„So ein bedeutsames Infrastrukturprojekt gemeinsam mit der ÖBB hat es schon lange nicht mehr, zuletzt wohl mit dem neuen Hauptbahnhof gegeben – ein außerordentlicher Dank gilt hier Landeshauptmann Günther Platter und Ingrid Felipe für ihren Einsatz in dieser Sache. Ich freue mich, dass unsere Vorgespräche aus den letzten Jahren nun zu einem erfolgreichen Ende gefunden haben“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Bauhofkonzept als Schlüssel zur Umsetzung

„Das bereits in der vorangegangenen Periode unter der Regie des damaligen Vizebürgermeisters Christoph Kaufmann eingeleitete Bauhofkonzept war der Grundstein für die nunmehrige Umsetzung: Ein neuer topmoderner Zentralbauhof in der Rossau, am alten innerstädtisch Standort 150 neue Wohnungen für Familien in der Bienerstrasse. Die Zufriedenheit wurde erst kürzlich durch eine Umfrage beeindruckend bestätigt“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung Für Innsbruck Klubobmann GR Mag Lucas Krackl.

Direkte Anreise aus ganz Tirol

„Bald können Menschen aus ganz Tirol direkt und unkompliziert zur Messe anreisen. Ein Verkehrschaos aufgrund von Messen gehört dann der Vergangenheit an. Das ist wichtig für die Attraktivität der Messe, reduziert Verkehr, verbessert die Luft und wird vielen Tirolerinnnen und Tirolern neue Perspektiven eröffnen“, schließt Oppitz-Plörer.

TT-Artikel vom Samstag, 22. Juni 2019

GR Kurt Wallasch erklärt, dass wir auch ohne unser Wissen und Zutun in der „smarten neuen Welt“ Spuren hinterlassen. „Spuren, die schon jetzt, aber vor allem in der Zukunft in der Straftatenaufklärung und Kriminalitätsbekämpfung eine enorme Bedeutung haben werden“, so Wallasch.

„Die digitalen Fußabdrücke spielen eine immer größer werdende Rolle. Täter und Täterinnen, aber auch Opfer hinterlassen of unbewusst Spuren im Netz und liefern, wenn sie mit detektivischem Gespür und viel Fachwissen erkannt werden, perfekte und nicht manipulierbare Anhaltspunkte für die weitere Fallbearbeitung bis hin zur Aufklärung einer Straftat“.

GR Kurt Wallasch, war 30 Jahre lang beim Landeskriminalamt Tirol und prägte dort die Anfänge der IT- und Computerforistik mit

Krone-Artikel vom 11. Juni 2019

„Öffentlicher Raum – ein Kunstobjekt“ (Themenauswahl durch ALI) Über dieses Thema wurde im gestrigen Gemeinderat (19. Juni 2019) im Rahmen der Aktuellen Stunde gesprochen.

Die gemeinsame Nutzung von öffentlichem Raum setzt voraus, dass alle BürgerInnen aufeinander Rücksicht nehmen und sich nicht gegenseitig einschränken. Dies trifft auch auf die künstlerische Nutzung von öffentlichem Raum zu.

Kunst hat das Potential, zum Nachdenken anzuregen und Emotionen auszulösen. Kunst ist nicht in erster Linie schön und praktikabel. Unter diesen Gesichtspunkten ist es schwierig, Stadtplanung allgemein nach künstlerischen Kriterien zu bewerten. Sehr viel Potential sehen wir jedoch im Bereich der Architektur. Wir sprechen uns dafür aus, hier mutig markante Akzente zu setzen.

Darüber hinaus bietet die Präsentation von Kunstobjekten im öffentlichen Raum eine wichtige Ergänzung zum vielfältigen kulturellen Angebot in Innsbruck. Durch temporäre Installationen, plastische Kunstwerke, Musik- und Tanzaufführungen u.v.m. wird ein niederschwelliger Zugang zu Kunst ermöglicht. Dieses bewusste und abwechslungsreiche Erleben der Stadt wollen wir weiterhin unterstützen.

34 min. 11 sec. – 40 min. 38 sec.: GRin Theresa Ringler
55 min. – 56 min. 22 sec.: KO GR Mag. Lucas Krackl

Das Flag Football Team der Neuen Mittelschule (NMS) Hötting-West darf sich über einen großartigen Erfolg freuen: den Sieg der Flag Football Schülerliga. Im Finale konnten sich die Schülerinnen und Schüler gegen die Wiener Konkurrenz durchsetzen und gewannen mit einem Endpunktestand von 14:7.

GR Kurt Wallasch, Vorsitzender des gemeinderätlichen Sportausschusses freut sich über die sportlichen Höchstleistungen des Innsbrucker Teams. „Ich gratuliere den jungen SportlerInnen herzlich zu diesem fantastischen Sieg“, so Wallasch. „Ein gebührender Dank gilt auch den TrainerInnen und LehrerInnen der Football Akademie Hötting-West, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz die Talente der SchülerInnen erkennen und fördern.“

© Football Akademie & Scheffenacker

Quelle und mehr Informationen: https://www.ibkinfo.at/flag-football-finale-hoetting-west

Mit 100 Jahren der Älteste von fünf Generationen // Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer gratulierte Gottfried Kaltschmid zum Geburtstag

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gratulierte Gottfried Kaltschmid zum 100. Geburtstag. Ein besonders netter Zufall: Jubilar und Gratulantin teilen dasselbe Geburtsdatum.

Gottfried Kaltschmid feierte letzte Woche seinen 100. Geburtstag und das im Kreise seiner Familie, die aus fünf Generationen besteht. Im großen, blühenden Garten in Pradl überbrachte Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ihre Glückwünsche: „Lieber Herr Kaltschmid, im Namen der Stadt Innsbruck gratuliere ich Ihnen herzlich zum 100. Geburtstag. Es ist wirklich bewundernswert, wie junggeblieben Sie sind. Und so viele Generationen einer Familie am Tisch, das habe ich auch noch nicht erlebt“, zeigte sich die Vizebürgermeisterin begeistert.

Aufgewachsen ist der Jubilar in Hötting. Dort besuchte er auch die Grundschule. Nach dem Besuch der HAK studierte er ein Jahr lang Volkswirtschaft an der Universität Innsbruck, bevor er in den Krieg eingezogen wurde. Während der Kriegsjahre – im Krankenurlaub – heiratete er seine Frau Maria, die er bereits 1927 bei der Turnerschaft Innsbruck kennenlernte. Wieder im Krieg geriet er in amerikanische Gefangenschaft in Frankreich und kehrte anschließend im Februar 1946 wieder zurück nach Innsbruck. Bis 1981 arbeitete Gottfried Kaltschmid in der Wildbachverbauung der Bundesdienste, lange Jahre als Amtsdirektor und damit zuständig für ganz Tirol.

„Turnen hält fit“

Als leidenschaftlicher Turner war Gottfried Kaltschmid lange Zeit eifriges Mitglied der Turnerschaft Innsbruck. Zweimal gewann er sogar die Silbermedaille bei der österreichischen Turnmeisterschaft. „Der Sport und die Natur haben mich jung gehalten“, erklärte der begeisterte Bergsteiger, der auch gerne mit seiner Familie Scrabble oder Karten spielt.

Die Jüngste der Familie Kaltschmid ist zwei Jahre alt, Gottfried Kaltschmid ist der Älteste. „Wenn sich alle Kaltschmids zur Familienfeier in der eigenen Hütte der Leutasch treffen, dann kann es auch etwas lauter werden. Immerhin sind wir 37 Familienmitglieder aus sechs Nationen“, erzählt Gottfried Kaltschmid.

Nach einem kurzen Rundgang durch den beeindruckenden Garten verabschiedete sich Oppitz-Plörer: „Ich hoffe, dass Sie weiterhin noch so aktiv bleiben und freue mich darauf, Sie in einem Jahr wieder zu sehen.“

(IKM, FI)

Im Kindergartenalter den Übergang in die Volksschule erleichtern: aus dieser Zielsetzung entstand das Kooperationsprojekt „Transition“ zwischen Innsbrucker Volksschulen und Kindergärten, sowie der BBAfEP (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik). Das Ergebnis: die Produktion eines gemeinsamen Liederbuchs.

„Ab in die Schule“

Musikalisch Lust auf die Schule machen und den Kindergartenkindern mit ihnen bekannten Liedern Orientierung bieten in einer neuen Umgebung – das ermöglicht das Liederbuch „Ab in die Schule“. „Learning by doing“ lautete dabei das Motto von Schülerinnen der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik, die in Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Volksschulen des Stadtteils Wilten Texte und Melodien fleißig gemeinsam erarbeitet haben.

Qualitätsvoll und spielerisch

„Den Übergang vom Kindergarten in die Volksschule qualitätsvoll und spielerisch begleiten, hieß es für die 5. Klasse. Mit viel Engagement wurde dabei ein Liederbuch entwickelt und selbst gestaltet. Je ein Exemplar des Liederbuches wurde den städtischen Kindergärten und städtischen Volksschulen geschenkt“, erzählt GRin Mag.a Brigitte Berchtold, Direktorin der Bundesbildungsanstalt und Kolleg für Elementarpädagogik Haspingerstraße (BBAfEP). „Die SchülerInnen der fünfjährige Berufsbildende höhere Schule bekamen so die Möglichkeit, wichtige praktische Erfahrungen bei ihrer Ausbildung zum Kinderpädagogen bzw. zur Kinderpädagogin zu gewinnen.“

Zusammenarbeit macht’s möglich

© R. Kubanda

Das Projekt zeichnet sich durch die Institutionen-übergreifende Zusammenarbeit aus. So fanden zum Beispiel gemeinsame Aktivitäten mit Kindergarten- und Volksschulkindern, begleitet von PädagogInnen, statt. Jede/r durfte mitarbeiten und seine/ihre Ideen einbringen. Darüber hinaus wurde ein informativer Austausch innerhalb und zwischen PädagogInnen, Volksschulen und der BBAfEP ermöglicht.

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken und darf zur erfolgreichen Netzwerkarbeit herzlich gratulieren“, schließt Direktorin Brigitte Berchtold.

Mit dabei: Volksschule Fischerstraße und der BBAfEP Haspingerstraße, Praxiskindergarten und Praxishort der BBAfEP Haspingerstraße, Städtischer Kindergarten Wilten West, Kindergarten für Alle (Neuhauserstraße), Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT).

(IKM, FI)

Erneuerbare Energien und deren effiziente Nutzung sind zentrale Themen der Zukunft!

Im Smart City Lab Innsbruck beschäftigt sich ein kompetentes Team der IKB (Innsbrucker Kommunalbetriebe) mit der intelligenten Verknüpfung und Steuerung von erneuerbaren Energiequellen und – speichern, sog. „Smart Grids“. Einige Mitglieder des Innsbrucker Gemeinderates sowie MitarbeiterInnen der Stadt Innsbruck nutzen vor Ort die Möglichkeit, mehr über das Projekt zu erfahren und bekamen eine Führung durch die Anlage.

Auch Für Innsbruck GRin Theresa Ringler zeigte sich von dem Projekt sehr beeindruckt:


„Hier wird aktiv an Lösungen gearbeitet, die nicht erst in der Zukunft sondern bereits in der Gegenwart extrem wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung sind. Innsbruck ist hier europaweit ganz weit vorne mit dabei.“

GRin Theresa Ringler


Zusammenhänge verstehen

Wie die Experten vor Ort erläutern, ist ein zentraler Aspekt, das Gleichgewicht zwischen Energiegewinnung und -Nutzung aufrecht zu erhalten. Erneuerbare Energiequellen liefern so zum Beispiel Strom weniger gleichmäßig als durch fossile Brennstoffe betriebene Kraftwerke. Das kommt daher, dass durch Wind- und Wasserkraft und Solaranlagen gewonnen Energie von flexiblen Faktoren wie dem Wetter abhängig ist. Das Team des Smart City Labs setzt sich intensiv mit diesen Herausforderungen auseinander.

Verschiedene Energieformen (e.g. Strom- und Wärmeenergie) bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile in der Handhabung. So ist Strom sehr flexibel einsetzbar, jedoch die Speicherung aufwändig und kostenintensiv. Wärme hingegen ist träger, kann jedoch leichter und günstiger gespeichert werden. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Umwandlung von einer in die andere Energieform mit Effizienzverlusten verbunden ist: dabei geht immer Energie verloren.

Strommanagement ist somit immer mit Überlegungen verbunden, wie viel Strom gerade benötigt wird und wie bei Überproduktion (z.B. bei besonders guten Wetterlagen) die überschüssige Energie nicht verschwendet, sondern intelligent genutzt werden kann. Ing. Bernhard Larcher, Geschäftsbereichsleiter Energieservices bei der IKB, erklärt: „Die Elektromobilität wird ein attraktiver Stromüberschussabnehmer sein.“

Das Smart City Lab ist Teil des Projektes SINFONIA.

Was ist SINFONIA?

SINFONIA (Smart INitiative of cities Fully cOmmitted to iNvest IAdvanced large-scaled energy solutions) – so nennt sich ein innovatives EU-Projekt, das zum Ziel hat, die Energieeffizienz europäischer Städte zu steigern:

  • Erhöhung des Anteils von erneuerbaren Energien
  • Senkung von Energiebedarf und CO2-Ausstoß

Innsbruck ist dabei eine von zwei Demo Cities: was hier gerade im „IKB-Smart District“ im Gewerbegebiet Rossau entsteht soll anschließend als Musterbeispiel für weitere Städte gelten.

Weitere Projekte sind neben dem Smart-City-Lab die Energienutzung der Kläranlage Innsbruck und die energieeffiziente Sanierung von gemeinnützigen Wohnungen.

>> Mehr Informationen auf der Website der Stadt Innsbruck und der IKB

Für Innsbruck begrüßt neuen Funkbereitschaftsdienst // Forderung nach Parkplatzangebot für Patienten bleibt aufrecht

Die Übersiedelung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in die Fallmerayerstraße wird ausdrücklich begrüßt. Bereits im Herbst vergangenen Jahres wandten sich Bürger und auch Ärzte an Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll, dass drei Parkplätze für PatientInnen, die am Wochenende im Notfall einen Platz benötigen, errichtet werden sollten. Ein Antrag mit Mehrheit im Gemeinderat folgte, das Vorhaben scheint aber am politischen Willen der Ressortführung zu scheitern.

„Damit Patientinnen und Patienten mit ihren Beschwerden möglichst kurze Wege haben, habe ich für das direkte Umfeld der neuen Praxis zumindest 3 Parkplätze für die Nutzung durch PatientInnen vorgeschlagen. Leider scheitert dieses Vorhaben trotz Ehrenrunde im Gemeinderat am politischen Willen der Ressortführung“, zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die ablehnende Haltung verärgert.  

Werden weiterhin auf Lösung pochen

„Niemand kann wollen, dass eine Familie mit kranken Kindern oder Angehörigen weite Fußwege zum helfenden Bereitschaftsdienst zurücklegen muss. Die Menschen dürfen nicht unter dem fehlenden politischen Willen für eine einfache Parkplatzverordnung am Wochenende leiden. Wir werden daher weiterhin versuchen eine gute Lösung für die Patientinnen und Patienten dieser – von der Stadt mitfinanzierten – Einrichtung zu erreichen und hoffen auf Unterstützung von der Ressortverantwortlichen Verkehrsstadträtin Uschi Schwarzl“, so Stoll abschließend.

>> Download Antrag <<

TT Artikel vom 7. Juni 2019

Das erfolgreiche Projekt kurz vorgestellt // Gespräch mit dem Ideengeber Markus Strobl in der Stadtbibliothek

Innsbruck liest #YOUTH – Worum geht es?

Auch heuer wurden wieder 5.000 Exemplare eines Jugendbuches an Innsbrucks SchülerInnen verteilt. Das Ziel der Initiative: junge Menschen fürs Lesen zu begeistern und zu gemeinsamen Diskussionen anregen.

Das Buch, das 2018/2019 für Innsbruck liest #YOUTH ausgewählt wurde heißt „Tanz der Tiefseequalle“ von der Autorin Stefanie Höfler. Dabei geht es um das schwierige Thema Mobbing, es geht um Freundschaften und Selbstwertgefühlt. Themen, mit denen sich junge SchülerInnen mithilfe des Buches leichter auseinandersetzen können.

Wie jedes Jahr gab es wieder ein buntes Rahmenprogramm, wie unter anderem Lesungen und Fragestunden mit der Autorin in der Neuen Stadtbibliothek. Darüber hinaus erarbeiteten viele Schulklassen eigenständig Projekte, bei denen sie sich kreativ mit dem Buch auseinandersetzten. Die beste Idee erhielt die Auszeichnung #YOUTH-Award 2019 – und die stolzen SiegerInnen ein tolles Budget für Ihre Klassenkasse.

>> Mehr Informationen auf der Website der Stadtbibliothek Innsbruck

Gespräch mit Ideengeber Markus Strobl

Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer (Jugendreferentin der Stadt Innsbruck) und GRin Theresa Ringler (FI Kultur- und Jugendsprecherin) haben sich mit Mag. Markus Strobl in der Stadtbibliothek getroffen, um über das Projekt zu sprechen. Aus Markus Strobls Anregung, „Innsbruck liest“ auf eine junge Zielgruppe auszuweiten, entstand Innsbruck liest #YOUTH.

„Das Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, wie manche Ideen von Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen und dann umgesetzt werden“, erzählt Christine Oppitz-Plörer. Die sehr erfolgreiche Aktion Innsbruck liest ist unter Hilde Zach initiiert worden. Dabei geht es darum, Menschen die Qualität von Büchern näher zu bringen und sie dazu motivieren, Dinge zu hinterfragen, sich mit Hintergrundwissen zu beschäftigen und durch Lesen am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Markus Strobl erzählt, wie er auf die Idee gekommen ist, mit der Initiative auch die junge Generation zu erreichen. Als Vater zweier Kinder ist ihm bewusst, dass diese in der Multimediawelt oft abgelenkt werden. Das kann die Motivation zum Lesen erschweren. Durch Projekte im öffentlichen Raum ist diese „Kontaktaufnahme zum Lesen“ leichter möglich. Jungen LeserInnen können dadurch besser dazu motiviert werden, durch Bücher in andere Räume, Zeiten und Welten abzutauchen.

Innsbruck liest #YOUTH erfolgt in Kooperation mit Innsbrucks Schulen. Die Idee dahinter ist, dass die Bücher den jungen LeserInnen nicht einfach in die Hand gedrückt werden, sondern dass diese auch gemeinsam gelesen werden. Die SchülerInnen setzen sich dadurch gemeinsam mit aktuellen Themen auseinander. Für die jungen Menschen geht es in erster Linie darum, Lesekompetenz zu entwickeln und den Wert von Lesen kennenzulernen. Für die Klassen gibt es darüber hinaus aber auch Preise zu gewinnen.

Die Preisverleihung des Innsbruck liest Youth Award 2019 erfolgte im Rahmen einer wertschätzenden Feier in der Stadtbibliothek. „Das besondere für die SchülerInnen war dabei, dass die Autorin selbst vor Ort war. Sie hat das Siegerprojekt mit ausgewählt und war sichtlich beeindruckt von den kreativen Auseinandersetzungen mit ihrem Buch“, erzählt Theresa Ringler.

Christine Oppitz-Plörer ergänzt, dass es für junge Menschen wichtig ist zu sehen, wie der Beruf eines Autors aussieht. Dass harte Arbeit dahinter steckt und neben einer guten Ausbildung AutorInnen auch viel persönliches Können mitbringen. „Es ist lustig, wie sich die Kinder Autoren vorstellen und wenn diese tatsächlich vor ihnen stehen gewinnen sie einen ganz neuen Eindruck, was diese für normale, ideenreiche und lustige Menschen sind“, schließt Markus Strobl.

Das Video zum Nachschauen

Innsbruck liest #YOUTH – Wir sprechen heute mit dem Ideengeber Markus Strobl

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Mittwoch, 5. Juni 2019
(Dauer: 5 Minuten)

Fernbushaltestelle bekommt ordentliche Beleuchtung

Vergangenen Dezember brachte Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll einen Gemeinderatsantrag zur besseren Beleuchtung der Fernreisebushaltestelle in der Südbahnstraße ein. Nach Befassung der zuständigen Fachdienststellen, wurden die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) nun beauftragt zwei mit Sensoren ausgestattete Lichtpunkte zu installieren. Damit soll die Sicherheit und Aufenthaltsqualität der Busreisenden deutlich verbessert werden.

„Im Sinne der Sicherheit für die Fahrgäste und Passanten ist es mir wichtig, dass es bald eine ordentliche Beleuchtung an diesem stark frequentierten Standort gibt, damit niemand mehr im Dunkeln stehen muss. Ich freue mich daher sehr, dass mein Antrag nun umgesetzt wird und Fernbusreisende bald gut und sicher ihre Reisen starten und beenden können“, freut sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die rasche Umsetzung seines Antrages.

Besserer Standort für Fernreisebusse gefordert

„Die Beleuchtungsmaßnahmen sind für den aktuellen Standort sehr wichtig. Es muss aber jedem klar sein, dass wir generell einen neuen, attraktiven und zeitgemäßen Standort für die Fernreisebusse brauchen. Hier sind die Verantwortlichen in der Stadt gefordert, bald gute Lösungen zu finden“, schließt Stoll.

>> Download Antrag <<

Artikel Krone-Zeitung, 11. Juni 2019

„Jugendzentren sind Orte, an denen Zukunft entsteht. Denn Räume eröffnen Möglichkeiten für Jugendliche: Möglichkeiten für Gespräche, Vernetzung, Raum zum Lernen, Musizieren und für gemeinsame Projekte“ so FI-Bildungssprecherin GRin Mag.a Brigitte Berchtold, MSc. Sie war gestern zu Gast beim Jugend Aktionstag der OJA (Netzwerk für offene Jugendarbeit in Innsbruck und Plattform für die Zusammenarbeit der verschiedenen Jugendzentren) im JuZe HöWe.

Der Aktionstag ist ein Zeichen für die Zukunft der Jugendkultur in Innsbruck und eine gute Möglichkeit für Jugendliche, die Juzes kennenzulernen. Der Nachmittag mit einem bunten Programm von Graffiti Workshop bis hin zum gemeinsamen Grillen stand ganz im Zeichen des Kennenlernens und Austauschens. „Zusammenarbeiten ist die Devise, besonders im Bereich der Jugendarbeit und auch bei Schwierigkeiten helfen Feedback und Erfahrungsaustausch allen Beteiligten.“ spricht Berchtold aus langjähriger beruflicher Erfahrung.

Das Fest wurde von den Jugendlichen gemeinsam mit den MitarbeiterInnen des Jugendzentrums Hötting-West geplant und hatte zum Ziel, die wertvolle Arbeit der Offenen Jugendarbeit auch für Innsbrucks BürgerInnen sichtbar zu machen. Wir gratulieren allen Beteiligen zu dieser erfolgreichen Veranstaltung!

Für Innsbruck stellt sich gegen Kritik an Bürgermeister wegen Markthalle: Zahlreiche Maßnahmen für Zukunft Markthalle und Marktplatz beschlossen – Umsetzung noch vor den Sommerferien 

Aktuell wird dem Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi „politischer Aktionismus“ im Umgang mit der Markthalle vorgeworfen, ein Vorwurf der aus Sicht von Für Innsbruck absolut nicht gerechtfertigt ist. Über mehrere Wochen tagte eine breit zusammengesetzte Arbeitsgruppe bestehend aus dem Bürgermeister, Geschäftsführer und Marktleiter der Markthalle, VertreterInnen aller Fraktionen, Stadtmarketing, Tourismusverband, Stadtplanung, Geschäftsbetreiber Marktplatz und externen Experten.

„In den zahlreichen guten Diskussionen, es fanden ca. 10 Sitzungen in unterschiedlichen Zusammensetzungen statt, entstanden viele gute und wichtige Vorhaben. In der letzten Steuerungsgruppensitzung am 13. Mai 2019 wurde gemeinsam mit Bürgermeister Georg Willi ein breiter politischer Konsens gefunden. Die Beschlussfassung über Umsetzung und Finanzierung in den städtischen Gremien ist politisch somit gesichert“, erläutert Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Projekte zur Umsetzung – Beschlussvorlage noch ausständig

Konkret fanden folgende Projekte eine breite Zustimmung:

  • Verbesserung der Belüftungssituation durch Fensterumbauten
  • Umwandlung der Großhandelsfläche in eine Kurzparkzone
  • Attraktivere Gestaltung des Eingangsbereiches und Öffnung Richtung Marktplatz
  • Organisation eines egelmäßig stattfindenden Marktes auf dem Marktplatz
  • Optisch ansprechende Gestaltung und Schaffung moderner Sitzgelegenheiten am Marktplatz
  • Den Inn für die Bevölkerung zugänglich machen

„Wir gehen davon aus, dass diese beschlossenen Maßnahmen der politischen Steuerungsgruppe – nach Vorschlag durch die breit zusammengesetzte Arbeitsgruppe – noch vor dem Sommer einer Umsetzung zugeführt werden und erwarten eine rasche Vorlage durch den Geschäftsführer der IIG Dr. Franz Danler. Vor allem der vom Marktleiter Kurt Dengg vorgeschlagene Fensterumbau ist aufgrund der bevorstehenden heißen Monate höchst dringlich und auch rasch umsetzbar. Auch die im Auftrag des Bürgermeisters in einer Vorstudie erarbeitete ansprechende optische Gestaltung des Marktplatzes samt Schaffung von Sitzgelegenheiten hat breite politische Zustimmung gefunden und kann in kurzer Zeit realisiert werden“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

„Wir sind guter Dinge, dass Geschäftsführer Dr. Franz Danler in einer der nächsten Stadtsenatssitzungen eine Beschlussvorlage vorbringen und Bürgermeister Willi diese rasch zur Abstimmung bringen wird. Wir sehen einer zügigen Umsetzung durch die IIG und die befassten städtischen Ämter positiv entgegen. Damit können die Menschen vor Ort gut arbeiten und wissen was sich in der nächsten passiert“, so Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Zufrieden mit der Markthalle

„Die Entwicklungen der Markthalle sind äußerst positiv. Waren die Ergebnisse bei der Übernahme von Wirtschafts- und Landwirtschaftskammer noch negativ, so schreibt die Markthalle heute schwarze Zahlen und komplett vermietet. Erfreulich ist auch, dass in den letzten Jahren in vielen Bereichen endlich eine Struktur geschaffen werden konnte, die auch von den Markthallenmietern geschätzt wird. Über 90% der Unternehmer in der Markthalle haben sich einer Initiative von einem der längsten Mieter, dem Gärtnereiunternehmer und langjährigen Gemeinderat sowie Landtagsabgeordneten Richard Heis, angeschlossen und damit speziell dem Markthallenleiter Kurt Dengg das Vertrauen ausgesprochen. Hier wird gemeinsam in die richtige Richtung gearbeitet“, stellt Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der IIG und Markthalle GR Mag. Markus Stoll abschließend fest.

Sowohl die Tiroler Tageszeitung als auch die Tiroler Krone haben ausführlich über das Vorhaben zur Einrichtung eines Drogenkonsumraumes in Innsbruck berichtet.

Wir haben immer gesagt, dass eine derartige Einrichtung unter den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen undenkbar ist. Durch den Abänderungsantrag von unserem Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl haben wir das nun auch in mehreren Gutachten schwarz auf weiß bestätigt bekommen.

So lange der Gesetzgeber keine Änderungen beschließt, ist es nicht zielführend an diesen Plänen festzuhalten. Vielmehr müssen wir dort ansetzen, wo wir auch Möglichkeiten haben zu helfen. So fordert unser Sicherheitssprecher Gemeinderat Kurt Wallasch schon lange ein Drogenpräventionszentrum für den Großraum Innsbruck. Das haben wir auch für das Arbeitsübereinkommen der Regierung ausverhandelt und sollte nun angegangen werden.


Krone-Artikel vom 31. Mai 2019
TT-Artikel vom 4. Juni 2019

Link zu Artikel „Drogenkonsumraum in Mentlgasse: FI fordert rechtliche Prüfung“

Tiroler Tageszeitung, 19.12.2018

Zu einem interessanten Gartengespräch lud das MK Jugendzentrum unsere Vizebürgermeisterin ein. Dieses fand im Rahmen des „Magis Festivals“ – einem Festival für junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren – statt.

Vergangenen Freitag Abend wurde ich von den engagierten Jugendlichen des mk Jugendzentrums zu einer Diskussion in den…

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Sonntag, 2. Juni 2019

>> Heute, am 31. Mai, ist internationaler Weltnichtrauchertag <<

Nachdem nun gestern – sehr erfreulich – die erste Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes Brigitte Bierlein als neue Bundeskanzlerin bekannt gegeben wurde, gibt es nun Hoffnung darauf, dass in der politischen Landschaft in Österreich wieder eine ruhige Arbeitshaltung einkehrt. Jetzt gilt es positiv nach vorne zu sehen, denn die Phase der Übergangsregierung bis zu den Neuwahlen im Herbst bringt auch neue Chancen mit sich.

Die Zukunft gehört den Mutigen!

„Zum heutigen Weltnichtrauchertag ist mir ein Anliegen besonders wichtig: Ich appelliere an alle Abgeordneten des Österreichischen Nationalrats, nun gute und mutige Entscheidungen zu treffen und sich gemeinsam für ein absolutes Rauchverbot in Lokalen auszusprechen“, so Innsbrucks Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Niemand hemmt nun einzelne Abgeordnete daran, nach ihrem Gewissen zu entscheiden, da die ÖVP nicht mehr an den Koalitionsvertrag gebunden ist. Wie allgemein bekannt ist, war es ja vor allem die FPÖ, die das Kippen des Rauchverbots forderte.

Das Argument der ehemaligen Bundesregierung, ein Rauchverbot in Lokalen hätte negative Auswirkungen auf die Gastronomie, wird sowohl von entsprechenden Studien als auch Erfahrungen aus anderen Ländern widerlegt. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle gäbe es laut dem IHS (Institut für Höhere Studien) keine nennenswerten Einbuße und insbesondere für Restaurants könnten sogar positive Auswirkungen auf den Umsatz erwartet werden. „Das Argument der Gesundheit überwiegt für mich bei dieser Fragestellung deutlich“, ergänzt Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

Bessere Lebensqualität für die InnsbruckerInnen

„Auch in Innsbruck würden wir von der endgültigen Durchsetzung von rauchfreien Lokalen sehr profitieren“, betont Innsbrucks Vizebürgermeisterin. Wenn zukünftig nicht mehr in geschlossenen Räumen geraucht werden darf – so wie das auch seit Langem in den meisten anderen Ländern Europas der Fall ist – hätte das eine sehr positive Auswirkung auf die Gesundheit der Menschen. „Nun gilt es für alle Fraktionen im Parlament, Chancen zu nutzen und für die Österreicherinnen und Österreicher, besonders die Jugend und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Gastronomie ein klares und mutiges Zeichen für die Zukunft zu setzen!“, schließt Oppitz-Plörer.

Informationen zum Rauchen & Nichtraucherschutz in Österreich

Quelle: standard.at (31.05.2019) „Neue Chancen für Rauchverbot in Gastronomie“ >> zum Artikel

  • In Österreich blieb der Zigarettenkonsum in den letzten Jahren stabil, während der allgemeine europäische Trend eine deutliche Abnahme verzeichnet (nur Ungarn und Griechenland liegen noch „vor“ Österreich).
  • Ca. 25% aller ÖsterreicherInnen rauchen täglich, das sind insgesamt über 2 Millionen Menschen.
  • Die negative Auswirkung auf die Gesundheit durch Zigaretten – sowohl bei aktivem als auch passivem Rauchen – ist unter Experten unumstritten
  • Im Vorjahr wurde u.a. von Vertretern der Ärztekammer und Krebshilfe das Volksbegehren „Don’t Smoke“ initiiert. Es hat zum Ziel, dass die 2015 beschlossene Novelle zur Verbesserung des Nichtraucherschutzgesetzes beibehalten wird. Sie sollte am 1. Mai 2018 in Kraft treten, wurde jedoch von der damaligen Bundesregierung gekippt. 881.692 Personen haben das „Dont‘ smoke“-Volksbegehren unterschrieben. Trotzdem landete es in der Schublade der – nun abgesetzten – Bundesregierung.

Im Nationalrat wurden in den vergangenen Tagen erneut Gesetzesanträge eingebracht, um dem Rauchverbot doch noch Geltung zu verschaffen. Mit Zustimmung der ÖVP wäre dies nun endgültig möglich.

Fraktionsbeitrag zum Thema der Aktuellen Stunde (Mai 2019)

Schwarz-blau gescheitert: Innsbrucks Chancen durch die Neuwahl“ (Themenauswahl durch GRÜNE)

Wenn es darum geht über die Chancen für Innsbruck nachzudenken, so wollen wir mit der künftigen Bundesregierung vor allem über die Lebensqualität der InnsbruckerInnen sprechen. 

Unsere Vision ist es, die Lebensqualität der BürgerInnen sicherzustellen und durch verschiedenste Maßnahmen auszubauen. Saubere Luft zum Atmen und weniger Lärm sind Themen, die alle InnsbruckerInnen betreffen und für die wir kämpfen. So wollen wir die Einhausung der Autobahn samt naturnahmen Nutzungskonzept zwischen Mentlberg und Kranebitten erreichen. Gleichzeitig soll ein Autobahnanschluss Flughafen unnötigen Umwegverkehr durch die Wohngebiete verschwinden lassen. Auch die Umsetzung des generellen Rauchverbotes wäre nun endlich möglich und wünschenswert.

Die Zukunft der Mobilität in Städten wird auf zwei Rädern stattfinden. Längerfristig wünschen wir uns daher mehr Mut in der Förderung umweltfreundlicher Fortbewegungsmöglichkeiten und beim Ausbau der Infrastruktur (Radwege, Fußgänger- und Radbrücken, etc.).

Ihre Gemeinderäte,
Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin
Lucas Krackl, Klubobmann Für Innsbruck

Ab 40 min. 18 sec. & 50 min. 55 sec.: Vize-BGMin Christine Oppitz-Plörer
Ab 46 min. 42 sec.: GR KO Lucas Krackl

Ein kurzes Video dazu live aus dem Plenarsaal

In der heutigen aktuellen Stunde im Gemeinderat beschäftigten wir uns mit Chancen für Innsbruck durch die Neuwahlen. Wir nutzen die Pause um in einem Live-Gespräch für uns wichtige Projekte und Maßnahmen hervorzuheben. Wir werden weiterhin täglich vor Ort dafür arbeiten, dass auch in Zukunft die hohe Lebensqualität in Innsbruck erhalten werden kann.

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Mittwoch, 29. Mai 2019
(Dauer: 4 min. 52 sec.)

Der 69. Städtetag des Österreichischen Städtebundes fand vom 22. – 24. Mai 2019 in der Freistadt Rust im Burgenland statt.

Der Österrechische Städtetag wird jährlich in einer anderen Mitgliedsgemeinde ausgetragen. Dabei kommen BürgermeisterInnen, GemeinderätInnen und städtische MitarbeiterInnen aus ganz Österreich zusammen. Die BesucherInnen lernen sich kennen, tauschen Erfahrungen aus und diskutieren Probleme und Lösungen ihrer täglichen Arbeit. Das Programm beinhaltet neben gemeinsamen Aktivitäten und gemütlichem Zusammenkommen die Auseinandersetzung mit konkreten Themen in Arbeitskreisen.

Für Innsbruck im Burgenland gut vertreten

Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer reiste als Vorsitzende der Tiroler Mitglieder des Städtebundes bereits früher zur Sitzung der Geschäftsleitung an. Mit dabei waren zudem Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, KO-Stv. Mag. Markus Stoll, GRin Mag.a Brigitte Berchtold, MSc und GRin Theresa Ringler.

Arbeitskreis „Umweltfreundlich mobil – aber wie?

Besonders spannend war der Arbeitskreis zum Thema nachhaltige Mobilität der Zukunft. Dabei wurden verschiedene Projekte aus unterschiedlichen Städten vorgestellt, die sich mit Car-Sharing, Elektromobilität u.v.m beschäftigen.

Unsere Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer nutzte die Chance, um ein Gespräch mit Martin Tönnes, dem Bereichsleiter Planung im Regionalverbund Ruhr, zu führen. Er stellte sein Radweg-Großprojekt in Ruhr vor. Hier sollen 1.811 km Radwege, davon 330 km Radschnellwege entstehen. Interessante Aussagen:

  • „Die Elektromobilität der Zukunft wird auf 2 und nicht auf 4 Rädern stattfinden.“
  • „Es geht den Menschen (Anm: beim Radfahren) nicht um die Umwelt, sondern um die Sicherheit. Wo auch Kinder sicher fahren können, wird die Mobilität angenommen.“

Wir sprechen heute mit Martin Tönnes, dem Bereichsleiter Planung im Regionalverbund Ruhr. Hier sollen 1.811 km Radwege, davon 330 km Radschnellwege entstehen. Interessante Aussagen:💬 „Die Elektromobilität der Zukunft wird auf 2 und nicht auf 4 Rädern stattfinden“💬 „Es geht den Menschen (Anm: beim Radfahren) nicht um die Umwelt sondern um die Sicherheit. Wo auch Kinder sicher fahren können, wird die Mobilität angenommen“

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Donnerstag, 23. Mai 2019
Das Video zum Nachschauen (Dauer: 05 min. 40 sec.)

Weitere fotografische Eindrücke

Saubere Luft und weniger Lärm für Innsbruck

Für die Bürgerbewegung Für Innsbruck ist die Notwendigkeit von Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn von Mentlberg bis Kranebitten gegeben und Für Innsbruck fordert einen Runden Tisch mit der Asfinag. Auch Für Innsbruck sieht die große Lösung als optimale Variante an, die Autobahn in den Berg zu verlegen. Diese ist jedoch wenig realistisch. Bevor die Bürgerinnen und Bürger aber weiter unter dem zunehmenden Verkehrslärm und schlechter Luft leiden müssen und die Gesundheit gefährdet ist, ist eine komplette Einhausung des betroffenen Abschnittes eine rasche machbare und gute nachhaltige Lösung. Ein Verkehrsgipfel zwischen Stadt,  Land und Asfinag soll rasch Klarheit bringen. Auch der Autobahnanschluss für den Flughafen soll mitgeplant werden.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft atmen und einfach gut leben können – das ist das, was wir für unsere Bürgerinnen und Bürger wollen. Mit der Einhausung der Autobahn ist diese Verbesserung der Lebensqualität für die Stadtteile Mentlberg, Sieglanger, Höttinger Au und zum Teil Kranebitten möglich“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Sieglanger-Steg: Blick Richtung Westen
Sieglanger-Steg: Blick Richtung Osten

Neben Einhausung auch Flughafenanschluss mitplanen

„Bei der Einhausung sollte die lang gewünschte und verkehrs- wie umwelttechnisch sinnvolle Erschließung des Flughafens mitgeplant werden. Damit könnten tausende Kilometer unnötigen Umwegverkehr mitten durchs Wohngebiet vermieden werden und die Anrainer wieder aufatmen. Zudem wäre der Zu- und Abtransport in das Ober- und Unterland deutlich beschleunigt, was auch für den Tourismusstandort Tirol besonders attraktiv ist“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Für Innsbruck unterstützt Bürgermeister in Verhandlungen

„Gemeinsam mit über 800 Bürgerinnen und Bürgern – die bereits eine Petition unterschrieben haben – werden wir Herrn Bürgermeister in den Verhandlungen mit der Asfinag den Rücken stärken und hoffen auf einen baldigst stattfinden Runden Tisch“, schließt Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Herzlichen Glückwunsch an alle Innsbrucker Sportlerinnen und Sportler, die gestern bei der Sportlerehrung in der Messe Innsbruck ausgezeichnet wurden!

Die Sportstadt Innsbruck durfte sich über zahlreichen herausragenden Leistungen im Jahr 2018 – in den unterschiedlichsten Disziplinen – freuen. Gratulieren dürfen wir auch unserem GR Kurt Wallasch, der als langjähriges Mitglied des gemeinderätlichen Sportausschusses heuer zum ersten Mal in seiner Funktion als Vorsitzender die Verleihung mit durchgeführt hat. 💪

Von gegenseitigem Austausch profitieren alle Beteiligten! Davon konnte sich unsere Kultursprecherin GRin Theresa beim Netzwerktreffen der EUniverCities in Aveiro, Portugal ein Bild machen. Dort trafen engagierte Menschen aus verschiedenen, mittelgroßen europäischen Städten zusammen – das wichtige Thema:

„How can Universities be an active Stakeholder in the development of Cultural activities in the City?“

Das vielseitige, dreitägige Programm (7. – 9. Mai) bestand aus interessanten Vorträgen, Vorstellung von Best-Practice Beispielen, spannenden Gesprächen und einer gemeinsamen Peer-Review. Danke für die tolle Organisation an die Organisations-Teams von Aveiro und Parma (Vorsitz) und den produktiven und angenehmen Austausch mit GRin Irene Heisz, Vorsitzende des Innsbrucker Kulturausschusses, und Thomas Baumgartner und Barbara Tasser von der Universität Innsbruck!

💡🇪🇺 EUniverCities ist ein Netzwerk, das die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Städten hervorhebt. Mit dabei sind Vertreter europäischer Städte und Universitäten aus Italien, Spanien, Portugal Deutschland, Großbritannien, Finnland, Schweden, Rumänien… – Innsbruck ist Ende letzten Jahres beigetreten. Die Netzwerktreffen finden zweimal jährlich zu immer anderen Themen in einer Mitgliedsstadt statt.

Die aktuellen Statistiken der Polizei sind zum einen erfreulich wenn es um die Zahl der Anzeigen im Bereich Suchtmittelkriminalität geht und zum anderen mehr als besorgniserregend wenn man die Zunahme des Drogenhandels beachtet. Auch kürzlich veröffentlichte Untersuchungen des Abwassers belegen, dass der Drogenmissbrauch offensichtlich zunimmt. Für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen, müssen wir für die Gefahren von Drogen viel mehr sensibilisieren.

„In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten bei Drogen dramatisch verändert. Das Einstiegsalter sinkt regelmäßig und neue gefährliche Substanzen kommen auf den Markt. Tirol liegt bei den Erstkonsumenten von Suchtmitteln im absoluten österreichischen Spitzenfeld. Prävention sollte nicht erst dann einsetzen, wenn es bereits Auffälligkeiten gibt. Das ist viel zu spät. Geben wir unseren Kindern und uns eine Chance, die Gefahren frühzeitig zu erkennen“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch, der auch einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat eingebracht hat.

„Wenn sich die Nachfrage mittelfristig stark reduziert, wird auch der Markt für Dealer uninteressant. Wir müssen daher jetzt mit der frühzeitigen Prävention und mit der Errichtung eines „Sucht(mittel)zentrums“ beginnen. Wir müssen es als unsere Aufgabe ansehen, unsere Kinder ausgiebig zu informieren, Kooperationen mit den Schulen eingehen und die Inhalte im Unterricht verpflichtend einplanen. Im Regierungsübereinkommen haben wir das festgehalten, jetzt gilt es das  bald umzusetzen“, schließt Wallasch.


Herzlicher Dank an Polizei

„Ich bin unserer Polizei sehr dankbar, dass sie erst kürzlich wieder einen großen Drogenring ausgehoben hat. Unmengen an Kokain konnten beschlagnahmt und so vor den Konsumenten ferngehalten werden. Diese Aktivitäten müssen unbedingt fortgeführt und sollten von uns allen bestmöglich unterstützt werden“, schließt Wallasch.

Ergänzung, 06. Juni 2019

Die aus dem Markenbildungsprozess der Stadt Innsbruck gemeinsam mit Wirtschaft und Tourismus hervorgegangene Herbstveranstaltung Innsbruck@Night fand bereits achtmal statt und zog alleine letztes Jahr 85.000 Besucher in die Stadt. Das Pendant im Frühsommer „Ganz Innsbruck tanzt“ geht heute bereits in seine fünfte Auflage und erwartet ebenso wieder großen Zuspruch. Beide Veranstaltungen sind Publikumsmagneten und stärken den Handelsstandort Innsbruck. Das ist gut für uns alle und der abgeflaute Protest der Sozialpartner belegt, dass die frühere Kritik an den Veranstaltungen unbegründet war.

„Neben Handel, Gastronomie und Kulturanbietern profitieren vor allem die Bürgerinnen und Bürger von einem unglaublich tollen Angebot, welches zehntausende Menschen jährlich gerne nutzen. Speziell für die Wirtschaftsbetriebe sind die zwei Abende im Frühsommer und Herbst ein nicht mehr wegzudenkende Anker im Jahreskalender. Veranstaltungen wie diese sichern den dynamischen Wirtschaftsstandort Innsbruck mit fast 100.000 Arbeitsplätzen. Das ist wichtig für den Wohlstand und die Sicherung des sozialen Friedens in einer Gesellschaft“, so Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.


Stationärer Handel versus Online-Handel

„Solche Veranstaltungen tragen auch dazu bei, dass sich Handelsbetriebe vor Ort durch ein ganz besonderes Einkaufserlebnis noch besser gegenüber dem Online-Handel behaupten können. Das ist wichtig, denn es geht hier vor allem um Wertschöpfung und Arbeitsplätze für die gesamte Region“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll. 


Erfreulicher Stimmungswechsel der Interessensvertretungen

Während es früher seitens der Interessensvertretungen und einzelner Parteien viele kritische Stimmen – vor allem gegenüber den beteiligten Wirtschaftsbetrieben – gab, scheint es auch in diesem Jahr keine gröbere Kritik mehr zu geben.

„Es ist sehr erfreulich, dass die frühere und teils sehr negative Haltung ins absolut Positive umgekehrt werden konnte. Das fördert die Wirtschaft, sichert viele Arbeitsplätze und bietet zehntausenden Menschen vor allem einen unvergesslichen Abend. Wenn alle an einem Strang ziehen und gut aufeinander schauen, schaffen wir gemeinsam viel Positives“, freut sich auch Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die neue Haltung der Interessensvertretungen.


Heute ging in Graz eine zweitätige Lernreise zum Thema "Smart City" zu Ende. Gemeinderat Christoph Kaufmann nahm an dem…

Gepostet von Bürgerbewegung Für Innsbruck am Freitag, 3. Mai 2019

Innsbruck soll CO2-neutral werden! Mit diesem Satz lies GRin Theresa Ringler in der Gemeinderatssitzung im März aufhorchen. Begonnen werden soll dabei mit dem Stadtmagistrat Innsbruck. Der Antrag zur Prüfung von Maßnahmen, den Betrieb kimaneutral zu gestalten, wurde im vergangenen Gemeinderat abgestimmt und mit großer Mehrheit dem Stadtsenat zur Erledigung zugewiesen. Die Intention dahinter: Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen mit negativen Auswirkungen auf das Klima sollen reduziert und kompensiert werden. Damit einher geht die Nutzung von sauberen Energiequellen und verstärkter Schutz und Erhalt von natürlichen CO2-Neutralisatoren wie zum Beispiel Wäldern.

Die Stadt Innsbruck ist bereits seit Jahren darauf bedacht, auf Nachhaltigkeit zu setzen. In vielen Gestaltungsbereichen der Stadt, besonders im Bereich Bau und Mobilität, werden bereits wertvolle Maßnahmen umgesetzt, um Ressourcen und Energie zu schonen und Emissionen einzusparen. „Wir möchten noch einen Schritt weiter gehen und nach dem Vorbild anderer europäischer Städte die Vision einer klimaneutralen Stadt Innsbruck verfolgen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, mit ambitionierten mittel- und langfristigen Zielen ein wirkliches Umdenken zu erreichen.“, so FI-Umweltsprecherin Theresa Ringler. Als jüngstes Mitglied im Innsbrucker Gemeinderat möchte Ringler Bewusstsein dafür schaffen, dass die hohe Lebensqualität in Innsbruck nicht selbstverständlich ist. Vizebürgermeisterin Mag.a. Christine Oppitz-Plörer, ressortführend für Kinder- und Jugendförderung, unterstützt dieses Vorhaben. „Sich für Umwelt und Klima einzusetzen, ist kein parteipolitisches Thema. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, für den eigenen Lebensraum, für die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt und für zukünftige Generationen“.

Ringler betont, dass für sie Klimaschutz nicht bedeutet, Angst und schlechtes Gewissen zu verbreiten und durch das Finden von Sündenböcken politisch Stimmung zu machen. „Damit es wirklich um die Sache – den Schutz und Erhalt unserer Natur geht – muss eine optimistische und gestaltungswillige Einstellung mit klaren und pragmatischen Handlungsvorstellungen verbunden werden. Das geht nur mit Zusammenarbeit und Respekt vor der Umwelt und voreinander.“ Durch die Veränderung der eigenen Lebensweise kann und sollte jede und jeder seinen und ihren Beitrag für den Klimaschutz leisten. „Auch wenn durch das Konsumverhalten jeder Einzelne gesellschaftliche Entwicklungen mehr mitbestimmen kann, als manche denken: als Politiker haben wir größere Handlungsspielräume und die sollten wir nutzen“, schließt Ringler.