Am 15. Oktober feierte die Universität Innsbruck ihren 350. Geburtstag. Für Innsbruck Stadträtin Christine Oppitz-Plörer nahm als Mitglied der Innsbrucker Stadtregierung an den offiziellen Feierlichkeiten teil. Im Tiroler Landestheater wird in einem Festakt der gedeihlichen Entwicklung gedacht

„Unsere Universität war und ist seit jeher Motor der wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung unserer wunderbaren Landeshauptstadt Innsbruck. Wie visionär war Leopold der Gründervater damals? Wir haben ihm jedenfalls viel zu verdanken“, so die Ehrensenatorin der Universität Innsbruck, Für Innsbruck Stadträtin Christine Oppitz-Plörer.

Innsbruck ist Universitätsstadt

„Ich freue mich unendlich, dass Innsbruck Universitätsstadt ist. Wie würde Innsbruck heute wohl ohne Studierenden, Lehrenden und UniversitätsmitarbeiterInnen aussehen? Die Einrichtungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden und wir müssen alle zusammenarbeiten, dass das so bleibt“, so Für Innsbruck Stadträtin Christine Oppitz-Plörer anlässlich des 350 Jahr Jubiläums der Universität Innsbruck.

v.l.n.r.: GR Mag. Markus Stoll, NHT GF DI Markus Pollo, Mag. Katharina Wagensonner, Rektor Univ.Prof. Dr. Dr.hc.mult. Tilmann Märk, Stadträtin Christine Oppitz-Plörer, Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Julia Hörmann-Thurn und Taxis, M.A.S., Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl

Bildung und die Zukunft der Jugend ist eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Aufgaben! Ein nachahmenswertes und österreichweit einzigartiges Projekt wurzelt in Tirol und Innsbruck. Helmut Zander öffnet mit seinem Verein „Kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige“ Zukunftsperspektiven für Kinder, die es brauchen.

„Es sind nicht alle Kinder gleich und jedes Kind braucht die optimale Unterstützung. Oft ist es finanziell für Eltern nicht so leicht möglich eine Nachhilfe zu ermöglichen. Das Projekt von Helmut Zander für kostenlose Nachhilfe ist daher mehr als wertvoll!“ so Für Innsbruck Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.

>> mehr Informationen zum Projekt „Kostenlose Nachhilfe für Bedürftige“

Direkt hinter dem Tivoli Stadion entsteht die zweite Heimat des American Footballs als Stadion und Trainingsanlage. Am 1. Oktober war Spatenstich zu einem Projekt welches maßgeblich von Für Innsbruck vorangetrieben wurde.

„Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt aus meiner Zeit als Sportreferent der Stadt Innsbruck nun Formen annimmt und hier bald für den American Football eine topmoderne Trainings- und Spielanlage bieten wird“, so Für Innsbruck Gemeinderat Christoph Kaufmann.

Seitens Für Innsbruck waren beim Spatenstich weiters Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und GRin Theresa Ringler vor Ort vertreten.

Die Wildbach- und Lawinenverbauung (Bund) lud am 18. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck zu einer Exkursion auf die Arzler Alm ein. Aktuelle Maßnahmen zur Lawinenverbauung wurden vor Ort vorgestellt. Für Innsbruck war mit seiner Umweltsprecherin GRin Theresa Ringler vor Ort.

„Lawinenabgänge im Jänner 2019 haben massive Schäden hinterlassen. Auch wenn bereits sehr viel Schadholz entfernt wurde, sind die Spuren noch deutlich sichtbar. Es wird aktuell an der Sanierung und Instandhaltung der wichtigen Bremsbauten gearbeitet. Dies dient vor allem dem Schutz der Innsbruckerinnen und Innsbrucker“, so Theresa Ringler.

Im Rahmen eines EU-Projektes wird außerdem die Möglichkeit geprüft, eine Druckplattenmessung zu installieren, um zukünftige Nassschneelawinen vermessen zu können.

Der Flughafen ist als Wirtschaftsfaktor aber auch als Tor zu Welt in den wohlverdienten Urlaub unserer Familien, Senioren und Jugendlichen unverzichtbar.

Bürgermeister Willi und seine Grünen wollen eine Studie beauftragen, die unter anderem die Schließung des Flughafens und damit die Vernichtung von rund 800 wichtigen Arbeitsplätzen zum Ziel haben kann. Das war auch im Wahlkampf bereits ein Thema des Bürgermeisters.

Für Innsbruck spricht sich ganz klar für den Erhalt und Betrieb des Flughafens Innsbrucks aus, da uns die Arbeitsplätze für hunderte Menschen, die Verbindung zur Welt und vor allem die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes wichtig sind.

Der Flughafen ist ein Aushängeschild in Umweltfragen und Nachhaltigkeit. Mit den lärmabhängigen Landegebühren, Förderungen von Lärmschutzmaßnahmen, Umstellung der Gerätschaften auf Elektrofahrzeuge und einer freiwilligen und zertifizierten Einführung eines Umweltmanagementsystems nach europäischen Standards (EMAS) sind bereits viele Schritte gesetzt.

Freude an Bewegung von Kindern fördern

Seit vielen Jahren unterstützt Für Innsbruck das Vorhaben für mehr Bewegung von Kindern und Jugendlichen. Die kürzlich vorgestellte Kooperation des SK Wilten mit einem Teil der städtischen Kindergärten wird begrüßt. 

„Die Gesundheit unserer Kinder muss uns allen am Herzen liegen und ich freue mich daher sehr über die neue Kooperation. Damit gewinnen sowohl die Kinder als auch der Sport insgesamt. Ich danke allen Beteiligten für die Etablierung dieser Zusammenarbeit“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer. 


Angebot ausweiten

„Kinder sehen Bewegung nicht als Gesundheitsfaktor, sondern diese muss in erster Linie Spaß machen. Die Motivation zur spielerischen Bewegung ist daher sehr wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass wir erfolgreiche Kooperationen auch auf andere Stadtteile übertragen müssen. Als Vorsitzender des Innsbrucker Sportausschusses werde ich derartige Projekte immer gerne unterstützen“, so Für Innsbruck Sportsprecher GR Kurt Wallasch.

Ansiedlungspolitik bleibt Gebot des Handelns

Die Unternehmer mit ihren zahlreichen Betrieben und MitarbeiterInnen beweisen, dass der Wirtschaftsstandort Innsbruck ein sehr guter ist. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer sichern den Wohlstand der Landeshauptstadt. Damit dies so bleibt, muss es im Selbstverständnis der Stadtpolitik sein, Wirtschaft zu fördern und auch eine aktive Ansiedlungspolitik zu betreiben. Innsbruck darf die Fortführung dieses eingeschlagenen Weges nicht verschlafen.

„Jedes Budget erfordert Steuerung und dies ist naturgemäß auf der Ausgabenseite am einfachsten. Langfristig sinnvoll ist aber vor allem die Steuerung der Einnahmenseite. Nicht die Erhöhung von Gebühren sollte im Vordergrund stehen, sondern eine nachhaltige Ansiedlungspolitik, die langfristig Arbeitsplätze und Einnahmen aus der Kommunalsteuer sichert. Dieser Weg hat sich die vergangenen Jahre mehr als nur bewährt“, sieht Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Vorsitzender des Finanzausschusses GR Mag. Markus Stoll eine aktive Ansiedlungspolitik als wichtige Aufgabe der Stadtpolitik.


Standort sichern. Unternehmer unterstützen! 

„Innsbruck steht als Standort auch im Wettkampf mit anderen Städten. Wir werden nur erfolgreich sein, wenn wir Unternehmer bei der Ansiedlung unterstützen und bei Fragen und Herausforderungen die richtigen Antworten haben. Lediglich den Bestand zu verwalten wird sich negativ auf Kommunalsteuer, Arbeitsplätze und Wohlstand auswirken“, so Stoll weiters.


Dringender Handlungsbedarf

„Ein Tiroler Unternehmen mit 140 Mitarbeitern will sich mit einem neuartigen Konzept gegenüber dem lokalen ‚Job-Killer Onlinehandel‘ in Innsbruck behaupten. Helfen wir doch dem Unternehmen sich hier niederzulassen anstatt es mit etlichen Gutachten und großem politischen Zaudern zu verhindern. Hier braucht es dringendst Entscheidungen für die Wirtschaft, Arbeitsplätze und schließlich auch für die städtischen Einnahmen aus der Kommunalsteuer“, schließt Stoll.

Europan bietet Chancen für noch mehr Lebensqualität

Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte, KO GR Mag. Lucas Krackl freuen sich, dass Innsbruck diese Woche Gastgeber für über 250 Expertinnen und Experten für Architektur und Stadtplanung sein wird.

„Urbane Herausforderungen erfordern intelligente und vor allem gute Lösungen und oft auch einmal einen Blick von außen. Innsbruck hat sich durch den Mut in seiner Stadtentwicklung und die hohe Wettbewerbskultur international einen guten Ruf erarbeitet. Das was meine Vorgänger Bürgmeister Herwig van Staa und Bürgermeisterin Hilde Zach begonnen haben, führten wir auch in den Folgejahren konsequent fort und ich empfinde es daher schon auch als Auszeichnung, dass so eine hochkarätige Tagung mit zahlreichen Expertinnen und Experten nun in Innsbruck stattfindet“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.


Europan hat schon Tradition

Die Landeshauptstadt ist schon viele Jahre immer wieder mit Europan verbunden und die Spuren davon sind speziell am Lodenareal oder am DDr.-Alois-Lugger-Platz im Olympischen Dorf ersichtlich. Aktuell befindet sich Europan in der Endauswahl von Innsbrucker Projekten eines Wettbewerbs, der sich mit dem Gebiet rund um die Markthalle und entlang am Inn beschäftigt. 

„Leider dürfen wir über die Innsbrucker Vorauswahl der Projekte durch die nominierte Jury noch nicht sprechen. Es waren aber einige sehr interessante Ansätze für die Gestaltung  des Marktplatzes, einer Brückenverbindung und der Öffnung des Inns dabei. Ich hoffe sehr, dass sich eines jener Projekte durchsetzt, das Innsbruck näher an den Inn bringen wird und unsere schöne Landeshauptstadt noch lebenswerter macht“, so Ausschussvorsitzender KO GR Mag. Lucas Krackl. 

Seit vielen Jahren unterstützt Für Innsbruck das Vorhaben für mehr Bewegung von Kindern und Jugendlichen. Die heute vorgestellte Kooperation des SK Wilten mit einem Teil der städtischen Kindergärten wird begrüßt. 

„Die Gesundheit unserer Kinder muss uns allen am Herzen liegen und ich freue mich daher sehr über die neue Kooperation. Damit gewinnen sowohl die Kinder als auch der Sport insgesamt. Ich danke allen Beteiligten für die Etablierung dieser Zusammenarbeit“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer. 


Angebot ausweiten

„Kinder sehen Bewegung nicht als Gesundheitsfaktor, sondern diese muss in erster Linie Spaß machen. Die Motivation zur spielerischen Bewegung ist daher sehr wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass wir erfolgreiche Kooperationen auch auf andere Stadtteile übertragen müssen. Als Vorsitzender des Innsbrucker Sportausschusses werde ich derartige Projekte immer gerne unterstützen“, so Für Innsbruck Sportsprecher GR Kurt Wallasch.

Vor gut 11 Monaten eröffnet, hat sich die Stadtbibliothek zu einem Ort der Begegnung, ja zum Wohnzimmer der Innsbrucker, entwickelt. Bereits nach den ersten 100 Tagen konnte mit über 55.000 Besuchern, 2.900 Neuanmeldungen und über 95.000 ausgeliehenen Medien eine eindrucksvolle Bilanz gelegt werden. Heute ist die neue Bibliothek ein unverzichtbarer Begegnungsort. Auch fanden damals bereits 28 Veranstaltungen mit über 2.500 Besucher*innen statt. Ein Trend, der sich bis heute fortsetzt und bald in einer beeindruckenden ersten Jahresbilanz nachzulesen sein wird.

Standortwahl entscheidend für Erfolg

Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und Vorsitzender des Innsbrucker Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte sieht vor allem den gewählten Standort als wesentlichen Erfolgsfaktor.

„Die vielen Diskussionen über den gewählten Standort waren seinerzeit wichtig. Wie bei vielen anderen Standortfragen ist es für die Stadt sehr schwer, geeignete Liegenschaften zu finden, wie auch die jüngste Vergangenheit mehrfach gezeigt hat. Bei Betrachtung der Besucherzahlen, den Entlehnungen, der Zahl der Veranstaltungen und in Verbindung mit den absolut guten Kaufkonditionen wird rasch erkennbar, dass die getroffene Entscheidung für den Standort in der Amraser Straße 2 absolut richtig war“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl. 


Innsbruck investiert in Vermögen und Bildung für die Menschen

„Nichts lähmt eine Stadt mehr als fehlende Entscheidungen. Die Entscheidung in eines der höchsten Güter einer Gesellschaft – nämlich in die Bildung – zu investieren, war im Fall der Stadtbibliothek visionär und vorbildlich. Dabei war es immer das städtische Credo etwas zu kaufen und Vermögen aufzubauen, anstatt zu mieten. Ein grundvernünftiger und wirtschaftlich orientierter Ansatz“, so Kontrollausschussmitglied FI Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.


Kontrollamtsberichte werden missbraucht

„Mittlerweile muss der Eindruck entstehen, dass Kontrollamtsberichte nur mehr dazu dienen, jegliche politische Entscheidung zu kriminalisieren. Die wichtigen Anregungen, Verbesserungsvorschläge aber auch positiven Aspekte rücken damit in den Hintergrund. Eine Entwicklung, die mit dem positiven Ursprungsgedanken nur mehr wenig zu tun hat, aber gut zur Entwicklung politischer Methoden passt“, schließen Stoll und Krackl.

Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte, GR Mag. Lucas Krackl begrüßt die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für BauwerberInnen in Innsbruck. Damit werden Verfahren besser vorbereitet und dementsprechend beschleunigt.

„Als Ausschussvorsitzender habe ich mit vielen Bauwerbern zu tun, die häufig langwierige Verfahren und Abstimmungsschwierigkeiten kritisieren. In einigen Fällen verursachten auch fehlende Unterlagen und Missverständnisse Verzögerungen. Mit der neuen Anlaufstelle gibt es nun sozusagen eine ‚Kümmerer-Abteilung‘, die zwischen der fachlichen und praktischen Seite gut vermitteln kann und die Vorbereitungen für das eigentliche Verfahren optimiert“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Ich freue mich sehr, dass der langjährige Vorschlag von Für Innsbruck Eingang in das Arbeitsübereinkommen der Regierung gefunden hat und nun umgesetzt wurde. Davon werden Bauwerber und unsere Mitarbeiter in der Verwaltung gleichermaßen profitieren“, schließt Krackl.

Thomas Macho, einer von Österreichs bedeutendsten Kulturwissenschaftlern, hielt im WEI SRAUM DESIGNFORUM einen Vortrag zum Thema „Utopien. Wie wir die Zukunft entwerfen„. Für unsere Kultur- und Jugendsprecherin ein Thema, das gerade im Kontext der politischen Gestaltung interessant ist.

Von Retrotopie, Utopie und Dystopie

Wenn wir uns die Zukunft vorstellen – wie wir leben werden, welche Gesellschaftsordnung unserem Zusammenleben zugrunde liegt und welche kulturellen, ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen wir vorfinden – sind wir Menschen oft allzu pessimistisch.

Bei technischen Neuerungen fragen wir zuerst: „Was wird daran nicht funktionieren?“. Positive Visionen* und Utopien gehen zunehmend unter und müssen wiederkehrenden Retrotopien und nostalgischen Blicken in die Vergangenheit weichen. Für die Zukunft bleibt gerade im digitalen Zeitalter der Synchronität und Konfrontation mit allem, was auf der Welt passiert, keine Zeit.

*Zitat von Helmut Schmidt: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“

Es braucht positive Visionen

Thomas Macho richtet einen erfrischenden Appell an alle Entscheidungsträger, Kritiker und Gestalter unserer Welt. Anstatt sich mit möglichen negativen Auswirkungen von technischen, gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen… Innovationen zu beschäftigen, sollten wir uns die Frage stellen: Was kann daraus werden?

Als Gegenpol zur Dystopie braucht es positive Ideen. Es muss bewusst Raum für die Gestaltung der Zukunft geschaffen werden: in Klassenzimmern, in den Medien und ganz besonders in der politischen Auseinandersetzung.

Der Jugend mehr Raum geben

„Wir sollten uns mehr um die kümmern, die jung sind“, erklärt Macho. Mit dem Hinweis, dass früher eigentlich gar nicht alles besser war schlägt er vor, sich mehr mit den Errungenschaften und Vorzügen des aktuellen Zeitalters zu beschäftigen, als mit den Nachteilen. Der Blick in die Vergangenheit sei oft verklärt und entspreche nicht den tatsächlichen Lebensumständen. „Wir sind sehr viel anspruchsvoller geworden.“

Die Politik steht vor der Herausforderung, die Bevölkerung jetzt vom Verzicht (Beispiel: Klimaschutz) zu überzeugen, dessen positiven Effekte sich jedoch erst langfristig – über ihr Leben hinaus – zeigen werden. Mehr auf die Jugend unserer Gesellschaft zu hören könnte dabei helfen, diese gesellschaftlichen Widersprüche aufzulösen.

Für Innsbruck Antrag wird umgesetzt

Im vergangenen Jahr wurde ein Antrag zur Erhöhung der Sicherheit in Kinderbetreuungseinrichtungen eingebracht. Nach dem Vorbild Graz soll der Zutritt zu Kinderbetreuungseinrichtungen stärker geregelt werden. Ein Zutritt mittels Chip für berechtigte Personen könnte die Lösung sein. Nach intensiven Verhandlungen in der Koalition konnte seitens Für Innsbruck und der SPÖ eine testweise Umsetzung erreicht werden – Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch und Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl zeigen sich über den ersten erfolgreichen Zwischenschritt sehr erfreut.

„Die Sicherheit der Kinder in Innsbruck ist uns besonders wichtig. Als ehemaliger Kriminalbeamter kenne ich die vielen Gefahren und Probleme, die durch einen ungeschützten Zugang heutzutage leider auftauchen können. Ich bin überzeugt davon, dass diese Testphase sich gut bewähren wird. Wir werden nach und nach alle Einrichtungen von der Ausstattung her nachrüsten bzw. bei neuen Bauten die Verbesserungen bereits einplanen“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

„Es lohnt sich bei bestimmten Themen hartnäckig zu bleiben und so konnten wir gemeinsam überzeugen, dass eine Zugangsregelung mittels Chip im Sinne der erhöhten Sicherheit in unseren Kindergärten sinnvoll ist und daher auch umgesetzt werden muss“, schließt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl. 

Christoph Kaufmann folgt Friedl Ludescher nach

In einer außerordentlichen Generalversammlung bestellten die Mitglieder Verbandes Neuarzl/Olympisches Dorf Für Innsbruck Gemeinderat Christoph Kaufmann zu ihrem neuem Präsidenten. Christoph Kaufmann folgt damit dem langjährigen Präsidenten Hofrat Friedl Ludescher nach.

„Ich freue mich über das große Vertrauen und die Möglichkeit mich wieder intensiver im Verband einzubringen. Die Zusammenarbeit der Vereine im Stadtteil ist ein wichtiger Grundstein für gelebte und erfolgreiche Integration. Das Modell aus dem Olympischen Dorf könnte Vorbild für weitere Stadtteile sein“, so GR Christoph Kaufmann zu seiner Wahl.

Wissenswertes zum Verband Neuartz-Olympisches Dorf

Der Verband Neuarzl-Olympisches Dorf bezweckt die Förderung von Kultur, Bildung, Sport und anderen Organisationen, welche im Stadtteil ansässig sind. Aus diesem Satz allein ist die Vielfalt der gestellten Aufgaben ersichtlich. Schon in den frühen 70er Jahren trafen sich Vertreter der damals bestehenden Vereine, um sich in unpolitischer Weise mit den Problemen und Anliegen auseinanderzusetzen zB. Koordination der Balltermine, Gestaltung von kirchlichen und anderen Festlichkeiten, sowie Pflege des Gemeinschaftssinns. Am 09.11.1984 wurde dann die Arbeitsgemeinschaft in den „Verband Neuarzl Olympisches Dorf“ umbenannt und als Verein gegründet. Zum ersten Präsidenten des VNO wurde der langjährige Feuerwehrkommandant Herr Helmuth Thurner gewählt.

Aktuell sind 25 im Olympischen Dorf ansässige Vereine dem Verband angehörig. Die Eigenständigkeit der Organisationen bleibt aber vollständig erhalten. Gleichzeitig regt aber der VNO zu besonderen Aktivitäten an und wird bei der Durchführung von allen Vereinen tatkräftig unterstützt. Hierbei seien lobenswert die Stadtteilfeste und der alljährliche Kulturadvent zu nennen. (Quelle: http://www.neuarzl-olympischesdorf.at )

Erste Stufe des Europan-Wettbewerbs abgeschlossen

Viele politische Gruppierungen fordern schon lange das Konzept „Innsbruck an den Inn“ intensiver zu verfolgen. Mit der Teilnahme an Europan – einem europaweiten Wettbewerb für ArchitektInnen bis 40 Jahre – wurden kürzlich über 30 Projekte von einer Jury bewertet.

„Die Regeln von Europan sehen es vor, dass vor Ort durch eine Jury bestehend aus Vertretern des Europan-Netzwerkes und der Stadt eine erste Vorauswahl getroffen wird. In einem zweiten Schritt bewerten Jury-Mitglieder der Europan-Organisation alle Projekte, die es in die Endausscheidung geschafft haben“, erklärt Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtteilentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Bis dorthin bleiben die Projekte unter Verschluss, eines darf aber verraten werden: „Es waren sehr viele interessante Ansätze für die künftige Entwicklung rund um die Markthalle dabei und ich hoffe, dass wir mit dem Siegerprojekt unserem Vorhaben, Innsbruck an den Inn zu bringen, deutlich näher kommen“, schließt Krackl.

Wer die Situation für Fernreisebusse kennt weiß eines genau: Es braucht eine gute und vor allem bessere Lösung für die Haltestelle der Fernreisebusse. Wir haben einen Vorschlag!

Die aktuelle Fernbus-Haltestelle in der Südbahnstraße hat leider einige Nachteile – vor allem was den vorhandenen Platz, Erreichbarkeit und Sicherheit betrifft – und ist somit keine langfristige Lösung. Deshalb sind wir schon länger dabei, nach Alternativen zu suchen. Am Park vor der Messe wäre für uns ein sehr geeigneter Standort: zentral, genug Platz und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen! 

Unsere Lösung für die Fernreisebusse: Im Gespräch mit unserer Für Innsbruck Umweltsprecherin GRin Theresa Ringler

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Dienstag, 17. September 2019

Die Vorteile von Fernreisebussen

Fernbusreisen sind eine wichtige, umweltfreundlichere Alternative zum Reisen mit dem eigenen Auto! Ein Reisebus kann – bei einer Auslastung von gut der Hälfte der Plätze – in Sachen CO2-Ausstoß pro Kopf mit einem Zug mithalten! (siehe Grafik, Quelle: sz). Und jede/r, der manchmal mit dem Fernreisebus von oder nach Innsbruck unterwegs ist weiß, dass die Auslastung häufig sehr hoch ist.

Für mich liegt der Komfort vor allem darin, dass Strecken in ganz Europa unkompliziert erreicht werden können – und das Buchen schnell und einfach ist. Der Vorteil gegenüber von Zügen liegt vor allem im Preis und dass es oft leider noch schwierig ist, bei grenzüberschreitenden Reisen gute Anschlüsse zu finden. Solange die Zugverbindungen in ganz Europa also noch nicht intensiver ausgebaut und verbessert wurden sind für mich Fernreisebusse keinesfalls wegzudenken.

Theresa Ringler
Gemeinderätin und FI-Umweltsprecherin

Gemeinsam weiter und smarter denken!

Anlässlich der aktuellen Diskussion über die von den Grünen gewünschte Einführung von zahlreichen 30er Zonen wünscht sich Für Innsbruck tiefergehende Befassungen und smartere Lösungen. Konkret stellt sich die Fraktion von Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer tiefergreifende Maßnahmen vor:

  • den raschen und umfassenden Ausbau des Innsbrucker Radwegenetzes
  • eine alternative Logistiklösung für die Unternehmen in der Innenstadt (siehe Beispiel Graz)
  • die Schaffung von Fahrverboten vor Kinderbetreuungseinrichtungen in den Bring- und Abholzeiten zum Schutz unserer Kinder
  • die Verordnung von Temporeduktionen dort wo sie sinnvoll sind und nicht da wo sie sich ohnehin durch die verkehrlichen Gegebenheiten ergeben
  • die aktive Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern bei Verkehrsmaßnahmen in Wohngebieten

„Wir wünschen uns, dass wir alle Fragen zur Verkehrspolitik langfristig und größer sehen als einzelne Meter für 30er Zonen zu diskutieren. Nahezu alle vorgeschlagenen Maßnahmen wurden von den Experten der Polizei abgelehnt und diesem Rat sind wir weitestgehend gefolgt. Wir sind davon überzeugt, dass wir uns bei Fragen des Verkehrs nicht von Ideologien blenden lassen sollen. Vielmehr müssen wir uns auf die nachhaltigen Verbesserungen und deren effektiven Auswirkungen auf die Umwelt und Familien konzentrieren“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer

Mitten in Wilten in der Leopoldstraße 15 und der Michael-Gaismair-Straße 6 wird ein neuer Bildungscampus entstehen. Die neue „Schule Leopoldstraße“ wird die bisherige NMS Dr. Fritz Prior und NMS Wilten mit neuem Schwerpunkt vereinen. Am Standort verbleiben wird noch die Volksschule.

„Der neue Bildungscampus Wilten wird ein gemeinsamer Ort für die Ausbildung von 6-14 jährigen und könnte schon bald wegweisend für künftige Schulprojekte sein. Ich bin mir sicher, dass sich das neue Konzept bewähren wird und sich durch die örtliche Zusammenführung auch viele Vorteile ergeben werden“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin GRin Brigitte Berchtold.

Beteiligungsprozess lädt zum Mitgestalten ein

Im Rahmen eines Beteiligungsprozesses in Innsbrucks bevölkerungsreichsten Stadtteil Pradl, soll die Pradler Straße mit ihren Seitenzweigen neugestaltet bzw. belebt werden. Denn durch die Inbetriebnahme der Innsbrucker Regionalbahn und der Auflassung der Strecke in der Pradler Straße können sich neue, attraktive Möglichkeiten für das Stadtviertel ergeben. AnwohnerInnen, Wirtschaftstreibende, Institutionen und Vereine wie auch die Bildungseinrichtungen vor Ort sollen in die Ideenfindung und deren Umsetzung miteingebunden werden. Der Prozess hat zum Ziel den Wirtschaftsraum Pradl mit der namensgleichen Geschäftsstraße zu attraktivieren, die Straßenraum- und Aufenthaltsqualität zu verbessern und die KundInnenfrequenz zu steigern. Zentrale Elemente sind dabei Lösungen für eine Verkehrsberuhigung, Einrichtung von Begegnungszonen und Optimierung des Rad- und Fußwegenetzes.

Im Rahmen eines Pressegesprächsinformierten Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl, die zuständige Geschäftsstelle Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung sowie die für die Projektkoordination verantwortliche Dienstleistungsgesellschaft GemNova GmbH vorab über die Ziele und den Ablauf des Entwicklungsprozesses.

Termine und Ausblick

Der Startschuss des Prozesses erfolgte mit einem ersten offenen Workshop „Leben.Raum.Pradl“, am 18. September von 18.00 bis 20.30 Uhr in der Stadtbibliothek in der Amraser Straße 2 (1. Stock) stattffand.

Die Bevölkerung ist dazu eingeladen, ihren Lebensraum aktiv mitzugestalten und die Entwicklung in ihrem Stadtteil positiv zu beeinflussen. „Es ist wichtig, dass sich die Menschen, die rund um die Pradler Straße wohnen, arbeiten oder ihre Vereinstätigkeit dort ausüben, begeistert und lebendig an der Stadtentwicklung beteiligen. Durch deren Engagement und Bereitschaft, sich aktiv mit ihrem Umfeld auseinanderzusetzen, können gemeinsame Ideen vor Ort umgesetzt und dadurch eine Attraktivierung des Stadtteils erzielt werden“, sind sich Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer und Stadträtin Schwarzl einig.

Zu einem eigenen Stammtisch werden ortsansässige Vereine am Dienstag, 8. Oktober, um 18.00 Uhr in den Turnsaal des Vereins Tiroler Sozialdienst (Pradler Platz 6a) eingeladen. Drei weitere Workshops sowie eine öffentliche Schlussveranstaltung sind im Zuge des Prozesses außerdem in Planung (IKM).

Skatehalle „Sillside“ lockt mit vielen Neuerungen

Am 14. September 2019 wurde die Skatehalle „Sillside“ in der Matthias-Schmid-Straße („Sillside-Areal“) neu eröffnet. Sie bietet auf 2.000 m2 ein vielseitiges Angebot für Indoor-Trendsportarten. Nach Umbauarbeiten ist sie mit einer neuen Hindernis-Landschaft ausgestattet. Unser GR Kurt Wallasch war in seiner Funktion als Vorsitzender des Sportausschusses gemeinsam mit Fabio Cracolici (Abteilungsleiter Skatehalle), Sportstadträtin Elisabeth Mayr und Matthias Schipflinger (Hauptabteilungsleiter Marketing, OSVI) und GR Christoph Kaufmann (Hauptabteilungsleiter Sondersportstätten, OSVI) mit dabei, um gemeinsam das feierliche Band zu durchschneiden.

Wettbewerb bei Neueröffnung

Im Rahmen der Wiedereröffnung fanden Wettbewerbe für BMXer und Skater mit attraktiven Preisen statt. Ausgetragen wurde der Contest im Rahmen einer Jam Session, bei der in den verschiedenen Sektionen der umgebauten Halle nur der beste Trick gewertet wurde.

Seit Montag, 15. September, steht die Skatehalle wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten – Montag bis Freitag jeweils von 14.00 bis 22.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 10.00 bis 22.00 Uhr – für das Publikum zur Verfügung.

Schulen und Kindergärten verkehrsfrei gestalten

Die Ferien neigen sich dem Ende zu und so steht für viele Kinder wieder der Schulalltag oder Besuch des Kindergartens vor der Türe. Als problematisch erweisen sich vor allem der Bring- und Abholverkehr, bei dem es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Kinder kommt. In Wien baut man auf das Modell „Schulstraßen“ – ein Fahrverbot vor Schulen während den Bringstunden am Morgen. In Innsbruck stehen ähnliche Zielsetzungen im Arbeitsübereinkommen der Koalition.

„Es war in den Koalitionsverhandlungen eine wesentliche Forderung von Für Innsbruck, dass wir bei allen städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen zu den Hol- und Bringzeiten eine Verkehrsberuhigung erzielen wollen. Diese verkehrsrechtlichen Maßnahmen geben den Familien Sicherheit und tragen zur positiven Bewusstseinsarbeit in der Bevölkerung bei“, so Familienreferentin Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

„Die Sicherheit unserer Kinder steht an oberster Stelle und Wien zeigt mit den Schulstraßen vor wie es gehen könnte. Auch wir haben ähnliche Zielsetzungen im Arbeitsübereinkommen festgehalten und ich hoffe sehr, dass die zuständigen Ressortführenden bereits jetzt alles daran setzen, vor Schulen, Horten, Kindergärten und Kinderkrippen den Verkehr während der Bring- und Abholzeit massiv einzudämmen.“​, schließt Für Innsbrucks Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.

Rechtliche Kompetenzen der MÜG teils fragwürdig eingeschränkt 

Anlässlich der Entscheidungen am Landesgericht gegen drei Mitarbeiter der Mobilen Überwachungsgruppe melden sich Innsbrucks 1. Vizebürgermeisterin und Mitglied im Personalausschuss sowie Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch zu Wort. 

„Selbstverständlich sind rechtliche Rahmenbedingungen einzuhalten. Das Fehlverhalten wurde sanktioniert, obwohl die Mitarbeiter versucht haben eine schwierige Situation im öffentlichen Raum rasch aufzulösen. Die Strafe bzw. Diversion ist zu akzeptieren, jedoch ist eine generelle Verunglimpfung der MÜG, wie seitens der SPÖ seit Jahren vollzogen und nun erneuert, massiv übertrieben“, so VBGMin Christine Oppitz-Plörer. 

„Niemand würde verstehen, dass die MÜG Mitarbeiter daneben stehen und zuschauen wie ein Raufhandel im öffentlichen Raum vor sich geht. Klar müssen Gesetze eingehalten werden, aber dass ein(e) städtischer Mitarbeiter(in) der MÜG keine entsprechende Ausrüstung haben soll und hinsichtlich dem An- bzw. festhalten von straffällig werdenden Personen oder in puncto Selbstschutz weniger Rechte hat,  als ein Mitglied der Bergwacht oder eine couragierte Zivilperson, mutet schon seltsam an“ so Für Innsbruck Sicherheitssprecher und langjähriger Kriminalbeamter GR Kurt Wallasch.

Anpassung der rechtlichen Rahmen erforderlich

„Wenn die rechtlichen Rahmen so bleiben, wird man künftig als Mitarbeiter halt zuschauen wenn sich solche Situationen wiederholen. Ob das für die Gesellschaft befriedigend ist wagen wir zu bezweifeln“, so Oppitz-Plörer und Wallasch abschließend.

Verwundert zeigt sich der Vorsitzende des Finanzausschusses, Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll, über die aktuellen Aussagen des Bürgermeisters, der das Budget 2020 mit Gebührenerhöhungen für Bürger zum Teil finanzieren möchte. Solche Entscheidungen im Alleingang werden nicht befürwortet, sondern Gespräche mit dem Finanzausschuss und der Koalition über das Gesamtbudget eingefordert. 

„Ein Budget ist keine One-Man-Show sondern erfordert die Zusammenarbeit aller Ressortführenden, des Finanzausschusses und schlussendlich des Gemeinderates. Es ist für mich kein guter Stil den Koalitionspartnern über Medien auszurichten, wie das Budget auszusehen hat, schon gar nicht wenn es durch grüne Mehrbelastungen der Bürger finanziert werden soll. Am Anfang sollte man wohl immer das Gespräch suchen, zuhören, diskutieren und erst danach im Konsens gemeinsam weiterarbeiten“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.


Reden und gemeinsam entscheiden

„Für eine inhaltliche Befassung müsste der Bürgermeister den aktuellen Entwurf überhaupt erst einmal vorlegen. In einem zweiten Schritt können dann alle Ressortausgaben durchleuchtet werden. Es ist auch etwas mühsam immer über Einschränkungen durch Projekte der Vorperiode zu jammern, das gab es nämlich immer. Bestes und größtes Beispiel ist hier das Tram- und Regionalbahnprojekt, welches vor vielen Jahren bereits beschlossen wurde und hauptsächlich in den letzten zwei Perioden zu tragen war. Wenn wir die Budgetgestaltung schon vergangenheitsorientiert betrachten, dann sollten auch das geschaffene Vermögen und die wirtschaftlich gewinnbringenden Investitionen wie etwa die Immobilie Innrain (Polizei), SoWi-Tiefgarage oder das Moho Areal dargelegt werden, wo Millioneneinnahmen das Budget gestern, heute und morgen cofinanzieren. Diese tragen nämlich wie die sprudelnden Einnahmen aus der Kommunalsteuer äußerst positiv zum städtischen Budget bei“, analysiert Stoll.

Von echten und angeblichen Problembereichen

„Sorge bereiten die explodierenden Personalkosten der Stadt. Hier gilt es drastisch zu bremsen und nicht für jede vermeintliche Aufgabe neue Stellen zu erfinden und zahlreiche Koordinatoren zu befassen. Ebenfalls problematisch sehe ich die Entwicklung der Markthalle, die unter der bisherigen Leitung mehr als positiv bilanzierte. Bleibt zu hoffen, dass die willkürliche Kündigung des Marktleiters nicht einen finanziellen Schaden für die Stadt nach sich zieht. Besonders bedenklich finde ich, dass der Patscherkofel als Ausrede für jedes Vorhaben herhalten muss, für das keine politische Mehrheit gefunden wird. Und dies, obwohl nachweislich das Unternehmen bereits jetzt hohe sechsstellige Gewinne schreibt und so einen Teil der Investitionen selbst tragen kann. Diese Wahrheit werde ich weiterhin aufzeigen“, so Stoll weiters.

Das Budget muss endlich auf den Tisch

„Bevor kein Entwurf in seiner Gesamtheit auf dem Tisch liegt ist es müßig schon über Belastungserhöhungen für die Bürger zu sprechen. Das lehnen wir strikt ab, denn jedes Budget war und ist eine Herausforderung, die verantwortungsvolle Budgetpolitik, Kreativität in der Gestaltung und klare Entscheidungen bedingt. Es muss dort investiert werden wo es sinnvoll ist und gespart werden wo es möglich ist. Ja, das ist nicht einfach, hat aber auch nie jemand behauptet“, schließt Stoll.

TT vom 27.08.19, Seite 29

Wohnen ist über alle Fraktionen hinweg eines der größten politischen Themen und bewegt die Menschen. Speziell die Vergabe wird immer wieder heißt diskutiert. Während wir bei der letzten Anpassung der Vergaberichtlinien erreichen konnten, dass auch jüngere Menschen sich vormerken lassen können, so muss es jetzt darum gehen weitere Verbesserungen zu erreichen. Befristungen können ein Ansatz sein.

„Wir müssen darauf schauen, dass vor allem jene Innsbruckerinnen und Innsbrucker eine Wohnung bekommen, die sie dringend brauchen. Hier erfordert es seitens des Gesetzgebers Maßnahmen, dass Mietverträge auch auf die reale Lebenssituation angepasst werden können. Niemand versteht, warum sehr stark verdienende Menschen in einer städtischen Wohnung die gleiche Miete bezahlen, wie eine Familie mit sehr niedrigem Einkommen. Da müssen wir künftig ansetzen“, so Für Innsbrucks Sozialsprecher GR Christoph Kaufmann.