Europan bietet Chancen für noch mehr Lebensqualität

Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte, KO GR Mag. Lucas Krackl freuen sich, dass Innsbruck diese Woche Gastgeber für über 250 Expertinnen und Experten für Architektur und Stadtplanung sein wird.

„Urbane Herausforderungen erfordern intelligente und vor allem gute Lösungen und oft auch einmal einen Blick von außen. Innsbruck hat sich durch den Mut in seiner Stadtentwicklung und die hohe Wettbewerbskultur international einen guten Ruf erarbeitet. Das was meine Vorgänger Bürgmeister Herwig van Staa und Bürgermeisterin Hilde Zach begonnen haben, führten wir auch in den Folgejahren konsequent fort und ich empfinde es daher schon auch als Auszeichnung, dass so eine hochkarätige Tagung mit zahlreichen Expertinnen und Experten nun in Innsbruck stattfindet“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer.


Europan hat schon Tradition

Die Landeshauptstadt ist schon viele Jahre immer wieder mit Europan verbunden und die Spuren davon sind speziell am Lodenareal oder am DDr.-Alois-Lugger-Platz im Olympischen Dorf ersichtlich. Aktuell befindet sich Europan in der Endauswahl von Innsbrucker Projekten eines Wettbewerbs, der sich mit dem Gebiet rund um die Markthalle und entlang am Inn beschäftigt. 

„Leider dürfen wir über die Innsbrucker Vorauswahl der Projekte durch die nominierte Jury noch nicht sprechen. Es waren aber einige sehr interessante Ansätze für die Gestaltung  des Marktplatzes, einer Brückenverbindung und der Öffnung des Inns dabei. Ich hoffe sehr, dass sich eines jener Projekte durchsetzt, das Innsbruck näher an den Inn bringen wird und unsere schöne Landeshauptstadt noch lebenswerter macht“, so Ausschussvorsitzender KO GR Mag. Lucas Krackl. 

Seit vielen Jahren unterstützt Für Innsbruck das Vorhaben für mehr Bewegung von Kindern und Jugendlichen. Die heute vorgestellte Kooperation des SK Wilten mit einem Teil der städtischen Kindergärten wird begrüßt. 

„Die Gesundheit unserer Kinder muss uns allen am Herzen liegen und ich freue mich daher sehr über die neue Kooperation. Damit gewinnen sowohl die Kinder als auch der Sport insgesamt. Ich danke allen Beteiligten für die Etablierung dieser Zusammenarbeit“, so Für Innsbruck Stadträtin Mag. Christine Oppitz-Plörer. 


Angebot ausweiten

„Kinder sehen Bewegung nicht als Gesundheitsfaktor, sondern diese muss in erster Linie Spaß machen. Die Motivation zur spielerischen Bewegung ist daher sehr wichtig. Ich bin davon überzeugt, dass wir erfolgreiche Kooperationen auch auf andere Stadtteile übertragen müssen. Als Vorsitzender des Innsbrucker Sportausschusses werde ich derartige Projekte immer gerne unterstützen“, so Für Innsbruck Sportsprecher GR Kurt Wallasch.

Vor gut 11 Monaten eröffnet, hat sich die Stadtbibliothek zu einem Ort der Begegnung, ja zum Wohnzimmer der Innsbrucker, entwickelt. Bereits nach den ersten 100 Tagen konnte mit über 55.000 Besuchern, 2.900 Neuanmeldungen und über 95.000 ausgeliehenen Medien eine eindrucksvolle Bilanz gelegt werden. Heute ist die neue Bibliothek ein unverzichtbarer Begegnungsort. Auch fanden damals bereits 28 Veranstaltungen mit über 2.500 Besucher*innen statt. Ein Trend, der sich bis heute fortsetzt und bald in einer beeindruckenden ersten Jahresbilanz nachzulesen sein wird.

Standortwahl entscheidend für Erfolg

Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und Vorsitzender des Innsbrucker Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte sieht vor allem den gewählten Standort als wesentlichen Erfolgsfaktor.

„Die vielen Diskussionen über den gewählten Standort waren seinerzeit wichtig. Wie bei vielen anderen Standortfragen ist es für die Stadt sehr schwer, geeignete Liegenschaften zu finden, wie auch die jüngste Vergangenheit mehrfach gezeigt hat. Bei Betrachtung der Besucherzahlen, den Entlehnungen, der Zahl der Veranstaltungen und in Verbindung mit den absolut guten Kaufkonditionen wird rasch erkennbar, dass die getroffene Entscheidung für den Standort in der Amraser Straße 2 absolut richtig war“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl. 


Innsbruck investiert in Vermögen und Bildung für die Menschen

„Nichts lähmt eine Stadt mehr als fehlende Entscheidungen. Die Entscheidung in eines der höchsten Güter einer Gesellschaft – nämlich in die Bildung – zu investieren, war im Fall der Stadtbibliothek visionär und vorbildlich. Dabei war es immer das städtische Credo etwas zu kaufen und Vermögen aufzubauen, anstatt zu mieten. Ein grundvernünftiger und wirtschaftlich orientierter Ansatz“, so Kontrollausschussmitglied FI Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.


Kontrollamtsberichte werden missbraucht

„Mittlerweile muss der Eindruck entstehen, dass Kontrollamtsberichte nur mehr dazu dienen, jegliche politische Entscheidung zu kriminalisieren. Die wichtigen Anregungen, Verbesserungsvorschläge aber auch positiven Aspekte rücken damit in den Hintergrund. Eine Entwicklung, die mit dem positiven Ursprungsgedanken nur mehr wenig zu tun hat, aber gut zur Entwicklung politischer Methoden passt“, schließen Stoll und Krackl.

Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte, GR Mag. Lucas Krackl begrüßt die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für BauwerberInnen in Innsbruck. Damit werden Verfahren besser vorbereitet und dementsprechend beschleunigt.

„Als Ausschussvorsitzender habe ich mit vielen Bauwerbern zu tun, die häufig langwierige Verfahren und Abstimmungsschwierigkeiten kritisieren. In einigen Fällen verursachten auch fehlende Unterlagen und Missverständnisse Verzögerungen. Mit der neuen Anlaufstelle gibt es nun sozusagen eine ‚Kümmerer-Abteilung‘, die zwischen der fachlichen und praktischen Seite gut vermitteln kann und die Vorbereitungen für das eigentliche Verfahren optimiert“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Ich freue mich sehr, dass der langjährige Vorschlag von Für Innsbruck Eingang in das Arbeitsübereinkommen der Regierung gefunden hat und nun umgesetzt wurde. Davon werden Bauwerber und unsere Mitarbeiter in der Verwaltung gleichermaßen profitieren“, schließt Krackl.

Thomas Macho, einer von Österreichs bedeutendsten Kulturwissenschaftlern, hielt im WEI SRAUM DESIGNFORUM einen Vortrag zum Thema „Utopien. Wie wir die Zukunft entwerfen„. Für unsere Kultur- und Jugendsprecherin ein Thema, das gerade im Kontext der politischen Gestaltung interessant ist.

Von Retrotopie, Utopie und Dystopie

Wenn wir uns die Zukunft vorstellen – wie wir leben werden, welche Gesellschaftsordnung unserem Zusammenleben zugrunde liegt und welche kulturellen, ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen wir vorfinden – sind wir Menschen oft allzu pessimistisch.

Bei technischen Neuerungen fragen wir zuerst: „Was wird daran nicht funktionieren?“. Positive Visionen* und Utopien gehen zunehmend unter und müssen wiederkehrenden Retrotopien und nostalgischen Blicken in die Vergangenheit weichen. Für die Zukunft bleibt gerade im digitalen Zeitalter der Synchronität und Konfrontation mit allem, was auf der Welt passiert, keine Zeit.

*Zitat von Helmut Schmidt: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“

Es braucht positive Visionen

Thomas Macho richtet einen erfrischenden Appell an alle Entscheidungsträger, Kritiker und Gestalter unserer Welt. Anstatt sich mit möglichen negativen Auswirkungen von technischen, gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen… Innovationen zu beschäftigen, sollten wir uns die Frage stellen: Was kann daraus werden?

Als Gegenpol zur Dystopie braucht es positive Ideen. Es muss bewusst Raum für die Gestaltung der Zukunft geschaffen werden: in Klassenzimmern, in den Medien und ganz besonders in der politischen Auseinandersetzung.

Der Jugend mehr Raum geben

„Wir sollten uns mehr um die kümmern, die jung sind“, erklärt Macho. Mit dem Hinweis, dass früher eigentlich gar nicht alles besser war schlägt er vor, sich mehr mit den Errungenschaften und Vorzügen des aktuellen Zeitalters zu beschäftigen, als mit den Nachteilen. Der Blick in die Vergangenheit sei oft verklärt und entspreche nicht den tatsächlichen Lebensumständen. „Wir sind sehr viel anspruchsvoller geworden.“

Die Politik steht vor der Herausforderung, die Bevölkerung jetzt vom Verzicht (Beispiel: Klimaschutz) zu überzeugen, dessen positiven Effekte sich jedoch erst langfristig – über ihr Leben hinaus – zeigen werden. Mehr auf die Jugend unserer Gesellschaft zu hören könnte dabei helfen, diese gesellschaftlichen Widersprüche aufzulösen.

Für Innsbruck Antrag wird umgesetzt

Im vergangenen Jahr wurde ein Antrag zur Erhöhung der Sicherheit in Kinderbetreuungseinrichtungen eingebracht. Nach dem Vorbild Graz soll der Zutritt zu Kinderbetreuungseinrichtungen stärker geregelt werden. Ein Zutritt mittels Chip für berechtigte Personen könnte die Lösung sein. Nach intensiven Verhandlungen in der Koalition konnte seitens Für Innsbruck und der SPÖ eine testweise Umsetzung erreicht werden – Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch und Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl zeigen sich über den ersten erfolgreichen Zwischenschritt sehr erfreut.

„Die Sicherheit der Kinder in Innsbruck ist uns besonders wichtig. Als ehemaliger Kriminalbeamter kenne ich die vielen Gefahren und Probleme, die durch einen ungeschützten Zugang heutzutage leider auftauchen können. Ich bin überzeugt davon, dass diese Testphase sich gut bewähren wird. Wir werden nach und nach alle Einrichtungen von der Ausstattung her nachrüsten bzw. bei neuen Bauten die Verbesserungen bereits einplanen“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

„Es lohnt sich bei bestimmten Themen hartnäckig zu bleiben und so konnten wir gemeinsam überzeugen, dass eine Zugangsregelung mittels Chip im Sinne der erhöhten Sicherheit in unseren Kindergärten sinnvoll ist und daher auch umgesetzt werden muss“, schließt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl. 

Christoph Kaufmann folgt Friedl Ludescher nach

In einer außerordentlichen Generalversammlung bestellten die Mitglieder Verbandes Neuarzl/Olympisches Dorf Für Innsbruck Gemeinderat Christoph Kaufmann zu ihrem neuem Präsidenten. Christoph Kaufmann folgt damit dem langjährigen Präsidenten Hofrat Friedl Ludescher nach.

„Ich freue mich über das große Vertrauen und die Möglichkeit mich wieder intensiver im Verband einzubringen. Die Zusammenarbeit der Vereine im Stadtteil ist ein wichtiger Grundstein für gelebte und erfolgreiche Integration. Das Modell aus dem Olympischen Dorf könnte Vorbild für weitere Stadtteile sein“, so GR Christoph Kaufmann zu seiner Wahl.

Wissenswertes zum Verband Neuartz-Olympisches Dorf

Der Verband Neuarzl-Olympisches Dorf bezweckt die Förderung von Kultur, Bildung, Sport und anderen Organisationen, welche im Stadtteil ansässig sind. Aus diesem Satz allein ist die Vielfalt der gestellten Aufgaben ersichtlich. Schon in den frühen 70er Jahren trafen sich Vertreter der damals bestehenden Vereine, um sich in unpolitischer Weise mit den Problemen und Anliegen auseinanderzusetzen zB. Koordination der Balltermine, Gestaltung von kirchlichen und anderen Festlichkeiten, sowie Pflege des Gemeinschaftssinns. Am 09.11.1984 wurde dann die Arbeitsgemeinschaft in den „Verband Neuarzl Olympisches Dorf“ umbenannt und als Verein gegründet. Zum ersten Präsidenten des VNO wurde der langjährige Feuerwehrkommandant Herr Helmuth Thurner gewählt.

Aktuell sind 25 im Olympischen Dorf ansässige Vereine dem Verband angehörig. Die Eigenständigkeit der Organisationen bleibt aber vollständig erhalten. Gleichzeitig regt aber der VNO zu besonderen Aktivitäten an und wird bei der Durchführung von allen Vereinen tatkräftig unterstützt. Hierbei seien lobenswert die Stadtteilfeste und der alljährliche Kulturadvent zu nennen. (Quelle: http://www.neuarzl-olympischesdorf.at )

Erste Stufe des Europan-Wettbewerbs abgeschlossen

Viele politische Gruppierungen fordern schon lange das Konzept „Innsbruck an den Inn“ intensiver zu verfolgen. Mit der Teilnahme an Europan – einem europaweiten Wettbewerb für ArchitektInnen bis 40 Jahre – wurden kürzlich über 30 Projekte von einer Jury bewertet.

„Die Regeln von Europan sehen es vor, dass vor Ort durch eine Jury bestehend aus Vertretern des Europan-Netzwerkes und der Stadt eine erste Vorauswahl getroffen wird. In einem zweiten Schritt bewerten Jury-Mitglieder der Europan-Organisation alle Projekte, die es in die Endausscheidung geschafft haben“, erklärt Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtteilentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Bis dorthin bleiben die Projekte unter Verschluss, eines darf aber verraten werden: „Es waren sehr viele interessante Ansätze für die künftige Entwicklung rund um die Markthalle dabei und ich hoffe, dass wir mit dem Siegerprojekt unserem Vorhaben, Innsbruck an den Inn zu bringen, deutlich näher kommen“, schließt Krackl.

Wer die Situation für Fernreisebusse kennt weiß eines genau: Es braucht eine gute und vor allem bessere Lösung für die Haltestelle der Fernreisebusse. Wir haben einen Vorschlag!

Die aktuelle Fernbus-Haltestelle in der Südbahnstraße hat leider einige Nachteile – vor allem was den vorhandenen Platz, Erreichbarkeit und Sicherheit betrifft – und ist somit keine langfristige Lösung. Deshalb sind wir schon länger dabei, nach Alternativen zu suchen. Am Park vor der Messe wäre für uns ein sehr geeigneter Standort: zentral, genug Platz und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen! 

Unsere Lösung für die Fernreisebusse: Im Gespräch mit unserer Für Innsbruck Umweltsprecherin GRin Theresa Ringler

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Dienstag, 17. September 2019

Die Vorteile von Fernreisebussen

Fernbusreisen sind eine wichtige, umweltfreundlichere Alternative zum Reisen mit dem eigenen Auto! Ein Reisebus kann – bei einer Auslastung von gut der Hälfte der Plätze – in Sachen CO2-Ausstoß pro Kopf mit einem Zug mithalten! (siehe Grafik, Quelle: sz). Und jede/r, der manchmal mit dem Fernreisebus von oder nach Innsbruck unterwegs ist weiß, dass die Auslastung häufig sehr hoch ist.

Für mich liegt der Komfort vor allem darin, dass Strecken in ganz Europa unkompliziert erreicht werden können – und das Buchen schnell und einfach ist. Der Vorteil gegenüber von Zügen liegt vor allem im Preis und dass es oft leider noch schwierig ist, bei grenzüberschreitenden Reisen gute Anschlüsse zu finden. Solange die Zugverbindungen in ganz Europa also noch nicht intensiver ausgebaut und verbessert wurden sind für mich Fernreisebusse keinesfalls wegzudenken.

Theresa Ringler
Gemeinderätin und FI-Umweltsprecherin

Gemeinsam weiter und smarter denken!

Anlässlich der aktuellen Diskussion über die von den Grünen gewünschte Einführung von zahlreichen 30er Zonen wünscht sich Für Innsbruck tiefergehende Befassungen und smartere Lösungen. Konkret stellt sich die Fraktion von Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer tiefergreifende Maßnahmen vor:

  • den raschen und umfassenden Ausbau des Innsbrucker Radwegenetzes
  • eine alternative Logistiklösung für die Unternehmen in der Innenstadt (siehe Beispiel Graz)
  • die Schaffung von Fahrverboten vor Kinderbetreuungseinrichtungen in den Bring- und Abholzeiten zum Schutz unserer Kinder
  • die Verordnung von Temporeduktionen dort wo sie sinnvoll sind und nicht da wo sie sich ohnehin durch die verkehrlichen Gegebenheiten ergeben
  • die aktive Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern bei Verkehrsmaßnahmen in Wohngebieten

„Wir wünschen uns, dass wir alle Fragen zur Verkehrspolitik langfristig und größer sehen als einzelne Meter für 30er Zonen zu diskutieren. Nahezu alle vorgeschlagenen Maßnahmen wurden von den Experten der Polizei abgelehnt und diesem Rat sind wir weitestgehend gefolgt. Wir sind davon überzeugt, dass wir uns bei Fragen des Verkehrs nicht von Ideologien blenden lassen sollen. Vielmehr müssen wir uns auf die nachhaltigen Verbesserungen und deren effektiven Auswirkungen auf die Umwelt und Familien konzentrieren“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer

Mitten in Wilten in der Leopoldstraße 15 und der Michael-Gaismair-Straße 6 wird ein neuer Bildungscampus entstehen. Die neue „Schule Leopoldstraße“ wird die bisherige NMS Dr. Fritz Prior und NMS Wilten mit neuem Schwerpunkt vereinen. Am Standort verbleiben wird noch die Volksschule.

„Der neue Bildungscampus Wilten wird ein gemeinsamer Ort für die Ausbildung von 6-14 jährigen und könnte schon bald wegweisend für künftige Schulprojekte sein. Ich bin mir sicher, dass sich das neue Konzept bewähren wird und sich durch die örtliche Zusammenführung auch viele Vorteile ergeben werden“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin GRin Brigitte Berchtold.

Beteiligungsprozess lädt zum Mitgestalten ein

Im Rahmen eines Beteiligungsprozesses in Innsbrucks bevölkerungsreichsten Stadtteil Pradl, soll die Pradler Straße mit ihren Seitenzweigen neugestaltet bzw. belebt werden. Denn durch die Inbetriebnahme der Innsbrucker Regionalbahn und der Auflassung der Strecke in der Pradler Straße können sich neue, attraktive Möglichkeiten für das Stadtviertel ergeben. AnwohnerInnen, Wirtschaftstreibende, Institutionen und Vereine wie auch die Bildungseinrichtungen vor Ort sollen in die Ideenfindung und deren Umsetzung miteingebunden werden. Der Prozess hat zum Ziel den Wirtschaftsraum Pradl mit der namensgleichen Geschäftsstraße zu attraktivieren, die Straßenraum- und Aufenthaltsqualität zu verbessern und die KundInnenfrequenz zu steigern. Zentrale Elemente sind dabei Lösungen für eine Verkehrsberuhigung, Einrichtung von Begegnungszonen und Optimierung des Rad- und Fußwegenetzes.

Im Rahmen eines Pressegesprächsinformierten Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl, die zuständige Geschäftsstelle Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung sowie die für die Projektkoordination verantwortliche Dienstleistungsgesellschaft GemNova GmbH vorab über die Ziele und den Ablauf des Entwicklungsprozesses.

Termine und Ausblick

Der Startschuss des Prozesses erfolgte mit einem ersten offenen Workshop „Leben.Raum.Pradl“, am 18. September von 18.00 bis 20.30 Uhr in der Stadtbibliothek in der Amraser Straße 2 (1. Stock) stattffand.

Die Bevölkerung ist dazu eingeladen, ihren Lebensraum aktiv mitzugestalten und die Entwicklung in ihrem Stadtteil positiv zu beeinflussen. „Es ist wichtig, dass sich die Menschen, die rund um die Pradler Straße wohnen, arbeiten oder ihre Vereinstätigkeit dort ausüben, begeistert und lebendig an der Stadtentwicklung beteiligen. Durch deren Engagement und Bereitschaft, sich aktiv mit ihrem Umfeld auseinanderzusetzen, können gemeinsame Ideen vor Ort umgesetzt und dadurch eine Attraktivierung des Stadtteils erzielt werden“, sind sich Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer und Stadträtin Schwarzl einig.

Zu einem eigenen Stammtisch werden ortsansässige Vereine am Dienstag, 8. Oktober, um 18.00 Uhr in den Turnsaal des Vereins Tiroler Sozialdienst (Pradler Platz 6a) eingeladen. Drei weitere Workshops sowie eine öffentliche Schlussveranstaltung sind im Zuge des Prozesses außerdem in Planung (IKM).

Skatehalle „Sillside“ lockt mit vielen Neuerungen

Am 14. September 2019 wurde die Skatehalle „Sillside“ in der Matthias-Schmid-Straße („Sillside-Areal“) neu eröffnet. Sie bietet auf 2.000 m2 ein vielseitiges Angebot für Indoor-Trendsportarten. Nach Umbauarbeiten ist sie mit einer neuen Hindernis-Landschaft ausgestattet. Unser GR Kurt Wallasch war in seiner Funktion als Vorsitzender des Sportausschusses gemeinsam mit Fabio Cracolici (Abteilungsleiter Skatehalle), Sportstadträtin Elisabeth Mayr und Matthias Schipflinger (Hauptabteilungsleiter Marketing, OSVI) und GR Christoph Kaufmann (Hauptabteilungsleiter Sondersportstätten, OSVI) mit dabei, um gemeinsam das feierliche Band zu durchschneiden.

Wettbewerb bei Neueröffnung

Im Rahmen der Wiedereröffnung fanden Wettbewerbe für BMXer und Skater mit attraktiven Preisen statt. Ausgetragen wurde der Contest im Rahmen einer Jam Session, bei der in den verschiedenen Sektionen der umgebauten Halle nur der beste Trick gewertet wurde.

Seit Montag, 15. September, steht die Skatehalle wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten – Montag bis Freitag jeweils von 14.00 bis 22.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 10.00 bis 22.00 Uhr – für das Publikum zur Verfügung.

Schulen und Kindergärten verkehrsfrei gestalten

Die Ferien neigen sich dem Ende zu und so steht für viele Kinder wieder der Schulalltag oder Besuch des Kindergartens vor der Türe. Als problematisch erweisen sich vor allem der Bring- und Abholverkehr, bei dem es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Kinder kommt. In Wien baut man auf das Modell „Schulstraßen“ – ein Fahrverbot vor Schulen während den Bringstunden am Morgen. In Innsbruck stehen ähnliche Zielsetzungen im Arbeitsübereinkommen der Koalition.

„Es war in den Koalitionsverhandlungen eine wesentliche Forderung von Für Innsbruck, dass wir bei allen städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen zu den Hol- und Bringzeiten eine Verkehrsberuhigung erzielen wollen. Diese verkehrsrechtlichen Maßnahmen geben den Familien Sicherheit und tragen zur positiven Bewusstseinsarbeit in der Bevölkerung bei“, so Familienreferentin Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

„Die Sicherheit unserer Kinder steht an oberster Stelle und Wien zeigt mit den Schulstraßen vor wie es gehen könnte. Auch wir haben ähnliche Zielsetzungen im Arbeitsübereinkommen festgehalten und ich hoffe sehr, dass die zuständigen Ressortführenden bereits jetzt alles daran setzen, vor Schulen, Horten, Kindergärten und Kinderkrippen den Verkehr während der Bring- und Abholzeit massiv einzudämmen.“​, schließt Für Innsbrucks Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.

Rechtliche Kompetenzen der MÜG teils fragwürdig eingeschränkt 

Anlässlich der Entscheidungen am Landesgericht gegen drei Mitarbeiter der Mobilen Überwachungsgruppe melden sich Innsbrucks 1. Vizebürgermeisterin und Mitglied im Personalausschuss sowie Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch zu Wort. 

„Selbstverständlich sind rechtliche Rahmenbedingungen einzuhalten. Das Fehlverhalten wurde sanktioniert, obwohl die Mitarbeiter versucht haben eine schwierige Situation im öffentlichen Raum rasch aufzulösen. Die Strafe bzw. Diversion ist zu akzeptieren, jedoch ist eine generelle Verunglimpfung der MÜG, wie seitens der SPÖ seit Jahren vollzogen und nun erneuert, massiv übertrieben“, so VBGMin Christine Oppitz-Plörer. 

„Niemand würde verstehen, dass die MÜG Mitarbeiter daneben stehen und zuschauen wie ein Raufhandel im öffentlichen Raum vor sich geht. Klar müssen Gesetze eingehalten werden, aber dass ein(e) städtischer Mitarbeiter(in) der MÜG keine entsprechende Ausrüstung haben soll und hinsichtlich dem An- bzw. festhalten von straffällig werdenden Personen oder in puncto Selbstschutz weniger Rechte hat,  als ein Mitglied der Bergwacht oder eine couragierte Zivilperson, mutet schon seltsam an“ so Für Innsbruck Sicherheitssprecher und langjähriger Kriminalbeamter GR Kurt Wallasch.

Anpassung der rechtlichen Rahmen erforderlich

„Wenn die rechtlichen Rahmen so bleiben, wird man künftig als Mitarbeiter halt zuschauen wenn sich solche Situationen wiederholen. Ob das für die Gesellschaft befriedigend ist wagen wir zu bezweifeln“, so Oppitz-Plörer und Wallasch abschließend.

Verwundert zeigt sich der Vorsitzende des Finanzausschusses, Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll, über die aktuellen Aussagen des Bürgermeisters, der das Budget 2020 mit Gebührenerhöhungen für Bürger zum Teil finanzieren möchte. Solche Entscheidungen im Alleingang werden nicht befürwortet, sondern Gespräche mit dem Finanzausschuss und der Koalition über das Gesamtbudget eingefordert. 

„Ein Budget ist keine One-Man-Show sondern erfordert die Zusammenarbeit aller Ressortführenden, des Finanzausschusses und schlussendlich des Gemeinderates. Es ist für mich kein guter Stil den Koalitionspartnern über Medien auszurichten, wie das Budget auszusehen hat, schon gar nicht wenn es durch grüne Mehrbelastungen der Bürger finanziert werden soll. Am Anfang sollte man wohl immer das Gespräch suchen, zuhören, diskutieren und erst danach im Konsens gemeinsam weiterarbeiten“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.


Reden und gemeinsam entscheiden

„Für eine inhaltliche Befassung müsste der Bürgermeister den aktuellen Entwurf überhaupt erst einmal vorlegen. In einem zweiten Schritt können dann alle Ressortausgaben durchleuchtet werden. Es ist auch etwas mühsam immer über Einschränkungen durch Projekte der Vorperiode zu jammern, das gab es nämlich immer. Bestes und größtes Beispiel ist hier das Tram- und Regionalbahnprojekt, welches vor vielen Jahren bereits beschlossen wurde und hauptsächlich in den letzten zwei Perioden zu tragen war. Wenn wir die Budgetgestaltung schon vergangenheitsorientiert betrachten, dann sollten auch das geschaffene Vermögen und die wirtschaftlich gewinnbringenden Investitionen wie etwa die Immobilie Innrain (Polizei), SoWi-Tiefgarage oder das Moho Areal dargelegt werden, wo Millioneneinnahmen das Budget gestern, heute und morgen cofinanzieren. Diese tragen nämlich wie die sprudelnden Einnahmen aus der Kommunalsteuer äußerst positiv zum städtischen Budget bei“, analysiert Stoll.

Von echten und angeblichen Problembereichen

„Sorge bereiten die explodierenden Personalkosten der Stadt. Hier gilt es drastisch zu bremsen und nicht für jede vermeintliche Aufgabe neue Stellen zu erfinden und zahlreiche Koordinatoren zu befassen. Ebenfalls problematisch sehe ich die Entwicklung der Markthalle, die unter der bisherigen Leitung mehr als positiv bilanzierte. Bleibt zu hoffen, dass die willkürliche Kündigung des Marktleiters nicht einen finanziellen Schaden für die Stadt nach sich zieht. Besonders bedenklich finde ich, dass der Patscherkofel als Ausrede für jedes Vorhaben herhalten muss, für das keine politische Mehrheit gefunden wird. Und dies, obwohl nachweislich das Unternehmen bereits jetzt hohe sechsstellige Gewinne schreibt und so einen Teil der Investitionen selbst tragen kann. Diese Wahrheit werde ich weiterhin aufzeigen“, so Stoll weiters.

Das Budget muss endlich auf den Tisch

„Bevor kein Entwurf in seiner Gesamtheit auf dem Tisch liegt ist es müßig schon über Belastungserhöhungen für die Bürger zu sprechen. Das lehnen wir strikt ab, denn jedes Budget war und ist eine Herausforderung, die verantwortungsvolle Budgetpolitik, Kreativität in der Gestaltung und klare Entscheidungen bedingt. Es muss dort investiert werden wo es sinnvoll ist und gespart werden wo es möglich ist. Ja, das ist nicht einfach, hat aber auch nie jemand behauptet“, schließt Stoll.

TT vom 27.08.19, Seite 29

Wohnen ist über alle Fraktionen hinweg eines der größten politischen Themen und bewegt die Menschen. Speziell die Vergabe wird immer wieder heißt diskutiert. Während wir bei der letzten Anpassung der Vergaberichtlinien erreichen konnten, dass auch jüngere Menschen sich vormerken lassen können, so muss es jetzt darum gehen weitere Verbesserungen zu erreichen. Befristungen können ein Ansatz sein.

„Wir müssen darauf schauen, dass vor allem jene Innsbruckerinnen und Innsbrucker eine Wohnung bekommen, die sie dringend brauchen. Hier erfordert es seitens des Gesetzgebers Maßnahmen, dass Mietverträge auch auf die reale Lebenssituation angepasst werden können. Niemand versteht, warum sehr stark verdienende Menschen in einer städtischen Wohnung die gleiche Miete bezahlen, wie eine Familie mit sehr niedrigem Einkommen. Da müssen wir künftig ansetzen“, so Für Innsbrucks Sozialsprecher GR Christoph Kaufmann.

Mit Beginn der Sommerferien starten immer wieder die beliebten Abendführungen im Innsbrucker Alpenzoo. Am 12. August führten Zoodirektor Dr. André Stadler & Corina Lang von Gehege zu Gehege und erläutern unseren Vereinsmitgliedern die Arbeit der Tierpfleger und Neuigkeiten aus dem Tierreich des Alpenzoos. Die Bärenfütterung war vor allem für die teilnehmenden Kinder ein Highlight!

Auf Initiative unserer GRin und Umweltsprecherin Theresa Ringler soll es nun bereits im Herbst eine Enquete* zum Thema Klimaschutz geben. Dabei wird sich der Gemeinderat intensiv mit dem Status Quo auseinandersetzen, um daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Neben vielen weiteren wichtigen Schwerpunkten ist für uns die Bewusstseinsbildung dabei ein zentrales Anliegen.

*Eine Enquete ist eine eintägige Veranstaltung zu einem bestimmten Thema, die im Innsbrucker Plenarsaal abgehalten wird. Dafür werden Expertinnen und Experten als Vortragende eingeladen sowie bereits vorhandenes Wissen gesammelt. Wer Interesse hat, ist herzlich willkommen – die Enquete ist öffentlich und kostenlos zugänglich!

Bewusstseinsbildung als wichtige Säule der Klimapolitik

Um im Klimaschutz wirklich etwas voranzubringen, sind wir alle gefragt. Jede/r trägt darin Verantwortung, seinen persönlichen Lebensstil möglichst klimafreundlich zu gestalten. Dabei sind es oft einfache Tipps & Tricks, die eine große Wirkung haben.

Uns bei Für Innsbruck ist es sehr wichtig, dass aktiv an der Erreichung von Klimazielen gearbeitet wird. Wir sind der Meinung, dass nur durch Verständnis, Argumente und positive Überzeugungsarbeit auch wirklich etwas weitergeht. Deshalb möchten wir auch in Innsbruck eine Klimakampagne starten.

Klimaschutz in der Stadt sichtbar machen

Nach dem Vorbild der Klimaschutzkampagne „Cool City“ der Stadt München soll Klimaschutz mehr Aufmerksamkeit bekommen. Dabei geht es nicht darum, sich auf die negativen Aspekte des Klimawandels zu konzentrieren, sondern gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten.

Durch einfach verständliche und konkrete Hinweise, wie zum Beispiel möglichst gut Energie oder Abfall eingespart werden kann, wird Klimaschutz für die Bevölkerung greifbar.

Das können wir uns auch sehr gut in Innsbruck vorstellen und werden deshalb in der Vorbereitung der Enquete diese wichtige Anregungen einbringen!

Für Innsbruck Sportsprecher und Vorsitzender des Sportausschusses GR Kurt Wallasch gratuliert Jakob Schubert zu seinen großartigen Erfolgen bei der Kletter-WM in Japan. Er sicherte sich damit eindrucksvoll seine Olympiateilnahme in Tokio.

„Sowohl Spitzen- als auch Breitensportler benötigen die entsprechende Infrastruktur, um sich ständig weiterentwickeln zu können. Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Kletterzentrum Innsbruck hier einen Teil für die großartigen Erfolge beitragen konnten. Am Ende des Tages müssen aber die Sportlerinnen und Sportler ihre Leistung bringen und so gratuliere ich Jakob Schubert ganz ganz herzlich zu seinen drei Medaillen und auch dem Vater des Kletterzentrums, Reini Scherer, ohne den es das Zentrum wohl auch nicht in dieser Form geben würde“, so Für Innsbruck Sportsprecher und Vorsitzender des Sportausschusses GR Kurt Wallasch.

Eltern wissen wie schwierig es manchmal sein kann in den Ferien ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder zu ermöglichen. Mit dem Innsbrucker Ferienzug wurde eine Veranstaltungsreihe geschaffen, die den Kindern eine günstige Möglichkeit bietet bei bester Betreuung tolle Abenteuer zu erleben. Der Sommer-Ferienzug endet am 8. September, danach werden schon die nächsten Veranstaltungen geplant.

„Wir können stolz auf das langjährige Angebot des Ferienzuges sein, der vielen Kindern tolle Erinnerungen beschert und die Eltern bei der Kinderbetreuung stark unterstützt. Wir werden alles daran setzen, dieses wichtige Angebot zu erhalten und auszubauen“, so Für Innsbrucks Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.

Zum Innsbrucker Ferienzug

Der Innsbrucker Ferienzug findet jährlich in den Semester-, in den Oster- und in den Sommerferien statt und erfordert eine Anmeldung im Vorhinein. Das Programm ist unter anderem hier abrufbar: www.junges-innsbruck.at!

Seit einem Jahr stehen die Arbeiten rund um das MCI. Grund ist der vom Land Tirol verhängte Stopp des Projektes. Ein Stopp das viel Geld kostet, weil neben den Steigerungen des Baukostenindexes auch die Fremdanmietungen weiterhin bezahlt werden müssen – immerhin rund 2 Millionen Euro pro Jahr.

Derzeit wird seitens des Landes ein wettbewerbliches Dialogverfahren angestrebt, wodurch es zu weiteren Wartezeiten bis zur Umsetzung kommen wird, zumal die rechtliche Situation mit dem Sieger aus dem Architekturwettbewerb nicht restlos geklärt ist. Die Behauptungen, weshalb das Projekt nicht weiterverfolgt wird sind bis heute nicht nachvollziehbar und leider völlig intransparent.

Aus Sicht der Stadt wollen wir alles dafür tun, dass uns das MCI in Innsbruck erhalten bleibt. Eine Verlegung weg aus dem Zentralraum wird der Institution nicht gut tun.

„Für den Hochschulstandort Innsbruck sind die Universitäten und Fachhochschulen von großer Bedeutung. Das MCI zählt zu den renommiertesten Einrichtungen Europas. Die aktuellen und aus meiner Sicht ohne Not provoziertern Diskussionen und Verzögerungen schaden dem Ansehen der Einrichtung und schlussendlich der Stadt und des Landes. Ich hoffe sehr, dass Herr Landeshauptmann Platter hier bald ein Machtwort spricht und das MCI raschest möglich umgesetzt wird, damit sich der Bildungsstandort gut weiterentwickeln kann“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Interessantes zum MCI

In 25 Studiengängen werden derzeit 3.407 Studierende betreut und für das Arbeitsleben bestens vorbereitet. Die direkte Nähe zur SoWi und die zahlreichen Kooperationen – insgesamt gibt es 276 Partneruniversitäten – eröffnen den Studierenden viele Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung.

Das renommierte, von der Europäischen Kommission initiierte „U-Multirank“ listet das MCI Management Center Innsbruck weltweit in den Kategorien „Internationale Ausrichtung der Studienprogramme“ und „Verbindung mit Wirtschaft und Arbeitswelt“ unter die 25 besten Universitäten und Hochschulen.

„Authentizität statt Inszenierung sollte unser Handeln prägen, Information statt Manipulation. Insbesondere die Politik trägt große Verantwortung, seriös und bedacht, stets das Verbindende vor das Trennende zu stellen.“

Dr. in Brigitte Bierlein

Mit diesen Worten brachte unsere Bundeskanzlerin Dr.in Brigitte Bierlein die aktuelle politische Situation bei der Eröffnung der Festwochen der Alten Musik auf den Punkt. Schon immer gab es in der Politik unterschiedliche Ansichten. Dabei konnte man die Vielfalt der Meinungen als Bereicherung der Demokratie betrachten, denn es ging vorwiegend um die Sache selbst. Heute rücken Inhalte immer mehr in den Hintergrund und persönliche Fotos, emotionale Postings und die schnelle Schlagzeile gewinnen zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung sehen wir mehr als kritisch.

Wir appellieren daher an alle politischen Verantwortlichen, sich nicht in Oberflächlichkeiten zu verlieren, sondern gemeinsam wieder für eine positive Entwicklung unseres schönen Innsbrucks zu arbeiten!

Ihre Christine Oppitz-Plörer
1. Vizebürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, zeigt sich besorgt über die aktuellen Entwicklungen beim MCI. Während das Land aus nicht belegbaren und daher schwer nachvollziehbaren Gründen den Bau gestoppt hat, ist auch das Projekt Bustiefgarage mit Sportplatz mehr als in Gefahr.

„Aktuell steht das Projekt MCI und verursacht alleine durch die dadurch länger notwendigen Fremdanmietungen jährlich Kosten in Millionenhöhe. Für den Busparkplatz wird eine Lösung gesucht, die zu Lasten des Hofgartens geht und nach 15 Jahre ausläuft. Was mit dem Sportplatz geschieht ist ebenalls nicht absehbar in der aktuellen Situation“, skizziert Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Siegerprojekt hätte alle Interessen vereint

Das aus dem Architektenwettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt hätte alle Aufgaben und Interessen bei geringem Platzverbrauch ermöglicht. Mittlerweile melden sich viele Bürgerinnen und Bürger bei den VertreterInnen aller Parteien. Viele können nicht verstehen, warum man lieber Flächen des Hofgartens planiert anstatt platzsparend mit den Flächen umzugehen.

„Wenn es für die Tiefgarage aufgrund der Mehrheitsverhältnisse nicht geben soll, dann wollen wir lieber den Hofgarten vergrößern und gleich schon eine andere Lösung für die Busse finden, wie wir sie bei der von den Grünen favorisierten Variante nach 15 Jahren ohnehin schon erforderlich wäre. Vorerst sind wir gespannt auf die von der FPÖ angeforderten Kostenschätzungen für die Tiefgarage, da geisterten ja wildeste Phantasiezahlen herum“, so Krackl abschließend.

TT Leserbrief, 9. August 2019