Menschen in Pflege liegen uns besonders am Herzen, weshalb wir in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen haben. Durch den Ausbau der mobilen Pflege haben wir einen weiteren Beitrag zum Älterwerden in den eigenen vier Wänden geleistet und einen Rückgang in der stationären Pflege erreicht.

Zur Abdeckung des Pflegebedarfs der Zukunft erfüllt Innsbruck schon heute den Strukturplan Pflege des Landes Tirol und bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine professionelle und liebevolle Betreuung in gut sanierten, neu errichteten Wohnheimen in den verschiedenen Stadtteilen. Auch der Ausbau von betreutem Wohnen erweist sich als Erfolgsmodell und wir freuen uns schon auf die neueste Einrichtung in Igls.

Derzeit ist im Bereich Pflege die größte Herausforderung qualifiziertes Personal zu finden, weshalb die Berufsausbildung zunehmend mehr Bedeutung bekommt.

Unser großer Dank gilt vor allem unseren 1.000 MitarbeiterInnen in der Pflege – ohne sie wäre die wertvolle Betreuung nicht möglich.

 

Ihre Bürgermeisterin,

Christine Oppitz-Plörer

In der ersten Gemeinderatssitzung 2018 nahm Werner Degler erstmals als neuer Gemeinderat im Plenarsaal Platz. Der bisherige Ersatzgemeinderat rückte auf das frei werdende Mandat nach dem Ausscheiden von Frau Univ.-Doz. Dr. Patrizia Moser nach.

„Ich freue mich nun auch als Gemeinderat im Gemeinderatsklub Für Innsbruck mitarbeiten zu können und werde mich besonders für die Innsbrucker Unternehmerinnen und Unternehmer einsetzen. Für meine Kundschaften will ich  auch weiterhin ein offenes Ohr haben und mich für ihre Anliegen und Probleme einsetzen“, so Neo-Gemeinderat in einer ersten Stellungnahme.

 

Mitgliedschaften in Ausschüssen

  • Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus
  • Ausschuss für Bildung und Gesellschaft
  • Kulturausschuss
  • Ausschuss für BürgerInnenbeteiligung, Petitionen und Zivilgesellschaft

„Als Unternehmer, Ausbildner, Wifi-Lehrbeauftragter und begeisterter Kulturinteressierter liegen mir die Wirtschaft- Bildungs- und Kulturpolitik der Stadt am Herzen. Ich werde mich aktiv, mit Freude und Engagement in den Ausschüssen einbringen“, schließt Degler.

 

Zur Person

Werner Degler ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als Friseurmeister übernahm er im Jahr 2002 den elterlichen Betrieb am Leipziger Platz. Heute beschäftigt er ca. 50 MitarbeiterInnen. Bildung und Ausbildung sind Werner Degler sehr wichtig, weshalb er sich seit 1997 intensiv am WIFI als Lehrbeauftragter und mittlerweile als Lehrgangsleiter für die MeisterInnenakademie der Friseure in Tirol engagiert. Als ausgezeichneter Lehrbetrieb bildet Werner Degler in 5 Betrieben derzeit 12 Lehrlinge aus.

 

Seit 2008 tritt Werner Degler als Bezirksinnungsmeister der Tiroler Friseure aktiv für die Interessen seiner Berufsgruppe ein. Seit 2011 ist er Wirtschaftsbund-Obmann in Pradl Süd.

Nach den Gemeinderatswahlen 2012 engagierte sich Werner Degler als Ersatzgemeinderat in der Stadtpolitik, bis er im Jänner 2018 ein frei werdendes Mandat annahm.

Frau Univ.-Doz.in Dr.in Patrizia Moser hat mit 8.1.2018 ihr Gemeinderatsmandat zurückgelegt. Wir möchten die Gelegenheit nutzen und uns für den großartigen Einsatz für unsere pulsierende Landeshauptstadt herzlichst bedanken.

Erstmals kandidierte Patrizia Moser 2006 bei Für Innsbruck und zog auf Anhieb in den Innsbrucker Gemeinderat ein. Vier Jahre später am Weltfrauentag im Jahr 2010 übernahm Sie nach der Wahl von Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer die Funktion einer amtsführenden Stadträtin und zeichnete neben verschiedenen Ressortführungen fortan besonders für die Kulturagenden in der Landeshauptstadt verantwortlich. Nach der Gemeinderatswahl 2012 war Patrizia Moser neuerlich Mitglied es Gemeinderatsklubs und als Klubobmann-Stellvertreterin tätig.

„Patrizia Moser war im Gemeinderat eine profunde Kennerin und starke Stimme der Innsbrucker Kultur, welche sie jahrelang im Kulturausschuss und auch als Stadträtin maßgeblich und positiv mitgeprägt hat. Ich möchte ihr als politische Weggefährtin der vergangenen 12 Jahre den herzlichen Dank unserer Bewegung für ihren Einsatz für unsere Stadt aussprechen und alles Gute für ihren weiteren Lebensweg wünschen“, so Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

 

Öffentliche Aufträge an heimische Wirtschaft zeigen Wirkung

Hocherfreut zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die aktuelle Statistik des AMS hinsichtlich der Beschäftigung. Innsbruck liegt darin eindeutig auf Platz 1 unter den österreichischen Landeshauptstädten.

„Es zeigt sich, dass die geschaffenen Rahmenbedingungen und Investitionen der öffentlichen Hand sich positiv auf den Wirtschaftsstandort auswirken. Mit nur 5,7% Arbeitslosigkeit stehen wir klar an der Spitze der österreichischen Landeshauptstädte“, auch wenn es noch Luft nach oben gibt, ist Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll zufrieden mit der positiven Entwicklung.

Wirtschaftspolitischer Weg in Innsbruck stimmt

„Innsbruck fördert seit vielen Jahren die regionale Wirtschaft durch Investitionen in die Infrastruktur für die Bevölkerung. So entsteht Vermögen für die Bürgerinnen und Bürger und gleichzeitig werden zahlreiche Arbeitsplätze gesichert, denn über 90 % der zu vergebenden Aufträge werden von regionalen Firmen ausgeführt. Das ist immer noch das beste Impuls- bzw. Wirtschaftsförderungspaket. Diese Politik trägt wesentlich zur Sicherung des Standortes und des sozialen Friedens bei“, so Stoll weiters.

Neue Herausforderungen

„Als Stadt freut uns diese Entwicklung natürlich sehr. Die nahezu Vollbeschäftigung führt jedoch auch zu neuen Herausforderungen. Wie ich aus eigener Erfahrung und in unzählige Gesprächen mit Unternehmerinnen und Unternehmern berichten kann, stehen diese vor der Herausforderung, überhaupt noch Arbeitskräfte zu finden. Hier wird es Anstrengungen aller Betroffenen erfordern, um den Wirtschaftsstandort mit qualifizierten Arbeitskräften zur Bewältigung der hohen Auftragslage zu versorgen“, schließt Stoll.

„Wer gemeinsam alt wird, ruht in sich selbst und ist ein positiver Mensch. Diese Ansicht wird durch meine Besuche bei Paaren mit Ehejubiläen stets bestärkt“, erzählte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer dem Eisernen Ehepaar Elfriede und Herbert Angerer und gratulierte: „Auch Sie sind ein beeindruckendes Beispiel dafür.“ Im Namen der Stadt Innsbruck überreichte sie den SeniorInnen Anfang Jänner eine Flasche Wein und einen Blumenstrauß.

Kennengelernt haben sich die Wienerin und der Tiroler 1949 im Ötztal, woraufhin eine Brieffreundschaft folgte. Doch die Entscheidung zur Heirat fiel rasch und so gaben sich die beiden 1952 das Jawort. Die Eltern zweier Söhne waren in Innsbruck jahrelang als LehrerInnen tätig, Herbert Angerer sogar Direktor der Hauptschule Hötting-West.

Gemeinsame Interessen, Leidenschaften und Hobbys

Neben der geteilten Leidenschaft für ihren pädagogischen Beruf, ergänzt sich das Paar auch in der Freizeitgestaltung. So teilen die beiden beispielsweise ihre Liebe zur Literatur. Das Lesen von Büchern und der gemeinsame Austausch darüber zählt seit jeher zu ihren größten Hobbys. Außerdem besitzen beide eine ausgeprägte künstlerische Ader: Während Elfriede Angerer unzählige Puppen gestaltete und diese in Ausstellungen präsentierte, verzierte Herbert Angerer Kirchenkerzen und schrieb insgesamt 980 Literaturrezensionen. Auch handwerklich zog das Jubelpaar an einem Strang, wie beispielsweise ein Wochenendhaus und der zugehörige Garten in Weerberg unter Beweis stellen. „Wir haben stets nach dem Motto gelebt ,Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben‘“, resümiert Herbert Angerer. (IKM)

Die MitarbeiterInnen der 29 städtischen Kindergärten und zehn Schülerhorte laden am Mittwoch und Donnerstag, 24. und 25. Jänner, zu zwei Tagen der offenen Türen ein. Diese Tage bieten während der regulären Öffnungszeiten Einblicke in den Alltag der Einrichtungen. An beiden Tagen stehen die PädagogInnen allen Interessierten für Fragen zur Verfügung und informieren vor Ort über die jeweiligen Konzepte. Währenddessen sind die jungen BesucherInnen eingeladen, bei den verschiedensten Aktivitäten mitzumachen. Die Tage der offenen Tür stoßen jährlich auf großes Interesse: Im Vorjahr nutzten insgesamt rund 500 BesucherInnen diese Möglichkeit, um in Innsbrucks Kindergärten und Schülerhorte hinein zu schnuppern.

„Ich kann allen Eltern den Besuch der Informationstage wärmstens empfehlen, denn nur so kann man sich einen umfassenden Überblick über das Angebot für unsere Kinder in den verschiedenen Stadtteilen machen“, so Für Innsbruck Jugendreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

 

Einschreibung in Kindergärten und Schülerhorte

In der Woche darauf, von Montag, 29. Jänner, bis Freitag, 02. Februar, findet die Einschreibung in die städtischen Kindergärten und Schülerhorte statt. Die Einschreibzeiten sind in den Kindergärten von 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr. In den Schülerhorten sind die Einschreibungen von 11:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr möglich. Mitzubringen sind jeweils Geburtsurkunde, e-card und Meldezettel des Kindes und der Eltern. Weitere Informationen unter www.innsbruck.gv.at (Bildung/Kultur > Kindergärten bzw. Nachmittagsbetreuung). (FI, IKM)

Im Jänner Gemeinderat wurde ein Antrag zur Adaptierung des Tiroler Suchtkonzeptes und die Schaffung eines Suchtmittelzentrums behandelt. Für Innsbruck Sozial- und Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch erläutert die Beweggründe:

In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten bei Drogen dramatisch verändert. Das Einstiegsalter sinkt regelmäßig und neue Substanzen kommen auf den Markt. Tirol liegt bei den Erstkonsumenten von Suchtmitteln im absoluten österreichischen Spitzenfeld.

Prävention sollte nicht erst dann einsetzen, wenn es bereits Auffälligkeiten gibt. Das ist viel zu spät. Geben wir unseren Kindern und uns eine Chance, die Gefahren frühzeitig zu erkennen. Versuchen wir gemeinsam dem brutalen Markt mit Suchtmitteln und der damit verbundenen Begleitkriminalität die Grundlage zu entziehen. Die Nachfrage regelt den Markt. Wenn sich die Nachfrage mittelfristig stark reduziert, wird auch der Markt für Dealer uninteressant. Nichtstun wäre die Kapitulation vor dem Erwartbarem.

Wenn wir jetzt mit der frühzeitigen Prävention und mit der Errichtung eines „Sucht(mittel)zentrums“ beginnen, unsere Kinder intensiv zu informieren und Kooperationen mit den Schulen eingehen, die den Besuch dieses Zentrums verpflichtend als Teil des Unterrichtes einplanen, können wir der dramatischen, unvorhersehbaren Entwicklung entgegenwirken.

>> Antrag Suchtmittelzentrum

Stadt sensibilisiert mit Verteilaktion am 09./10. Jänner für Brandschutz

(IKM) Mit einer kostenlosen Verteilaktion von Rauchmeldern schafft die Stadt Innsbruck in Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck (BFI) und den gemeinnützigen Wohnbauträgern, Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und Neuen Heimat Tirol (NHT), ein besseres Bewusstsein für Brandschutz im Eigenheim bei den InnsbruckerInnen. „Heimrauchmelder sind die sichere und vor allem rasche Warnung im Brandfall. In der Regel bleiben lediglich vier Minuten Zeit zur Flucht. Rauchgasvergiftungen können bereits nach zwei Minuten tödlich sein“, weiß Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Seit 01. Jänner 2008 ist für neu errichtete Wohngebäude in Tirol die Montage von Rauchmeldern Pflicht. Im Interesse der Sicherheit empfiehlt die Feuerwehr jedoch auch ältere Wohnungen mit den technischen Geräten auszustatten. Für die Mindestausstattung sollte jeweils ein Rauchmelder in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren und Treppenhäusern installiert werden. „Zusätzlich empfehlen wir auch Kellerräume, Dachböden und Büros mit Rauchmeldern auszustatten“, betont BFI-Branddirektor Mag. (FH) Helmut Hager.

 

Beratungen an Aktionstagen

BürgerInnen von nicht städtischen Wohnungen können ihr Eigenheim im Rahmen einer Verteilaktion nachrüsten. Am Dienstag und Mittwoch, 09./10. Jänner 2018, geben Mitglieder der Berufsfeuerwehr im Plenarsaal des Rathauses Rauchmelder aus – solange der Vorrat reicht. Notwendig dafür ist ein Gutschein, der in der Jänner-Ausgabe des „Innsbruck informiert“ auf Seite 24 abgedruckt ist. Zusätzlich zur Verteilaktion sind an den beiden Aktionstagen ExpertInnen des Brandschutzes vor Ort und bieten Beratungen zum Thema an. Details zur Anschaffung sowie eventuellen Montage-Kosten in Wohnungen von IIG und NHT erhalten die jeweiligen MieterInnen von den Wohnbauträgern rechtzeitig in einem Informationsschreiben.

 

Tipps zur richtigen Anwendung

In einem neu erschienenen Informationsfolder der BFI sind die wichtigsten Punkte zum Thema „Rauchmelder retten Leben“ zusammengefasst. In Räumen, in denen viel Wasserdampf bzw. eine hohe Staubbelastung vorkommen, sollten beispielsweise keine Rauchmelder montiert werden. Dort kann es nämlich vermehrt zu Fehlalarmen kommen.

 

Vorsicht mit offenem Feuer

Vizebürgermeister Kaufmann appelliert trotz vorhandenen Rauchmeldern dennoch achtsam zu sein: „Ein umsichtiger Umgang mit offenem Feuer, Licht und Elektrogeräten ist die sinnvollste und effektivste Brandvorsorge.“ Branddirektor Hager, IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler sowie NHT-Geschäftsführer DI Mag. Markus Pollo stimmen zu und sind sich ebenfalls einig: „Rauchmelder leisten einen hohen Beitrag zur Sicherheit und sollten zum Standard jeder Wohnung gehören.“ „Die NHT begrüßt diese Förderaktion sehr und erklärt sich auch gerne bereit, als ersten Schritt Rauchmelder in einigen Bautengruppen (ca. 500 Wohnungen) in Innsbruck zu beauftragen und einzubauen. Für die Zukunft denken wir generell den flächendeckenden Einbau von Rauchmeldern in allen Wohnungen in Innsbruck an“, erklärt Pollo abschließend.

Bürgermeisterin verlieh Sozialehrenzeichen der Stadt Innsbruck und Ehrenamtsnadeln des Landes Tirol

Bei Ehrungen der Stadt Innsbruck steht der Gedanke im Vordergrund, Menschen zu würdigen, die sich weit über ihre Pflicht hinaus für die Interessen der Gemeinschaft eingesetzt haben. Anlässlich eines Empfangs im Rathaus verlieh Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer vor Kurzem das Sozialehrenzeichen der Stadt Innsbruck an Univ.-Prof. Dr. Heinz Barta. Seit Februar 2011 ist der Jurist ehrenamtlich in der Innsbrucker Opferschutzkommission tätig und beurteilt neben Univ.-Doz. Horst Schreiber und Dr.in univ. med. Doris Preindl Ansprüche von ehemaligen Innsbrucker Heimkindern, die misshandelt und missbraucht wurden. Die Ehrung wurde vom Innsbrucker Gemeinderat im Juli 2016 beschlossen.

„Menschen wie Sie setzen sich mit Ihrem Wirken für Gerechtigkeit ein und tun dies auch noch unentgeltlich“, gratulierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer dem Ehrenzeichenträger Heinz Barta: „Sie achten darauf, dass die Schicksale und Ansprüche der Betroffenen nicht in Vergessenheit geraten. Sie haben eine Vorbildfunktion inne und Ihre Leistungen gehören vor den Vorhang geholt und gewürdigt.“ Nach wie vor gehe es darum, entschlossene Zeichen zu setzen, das vor langer Zeit Erlittene und die Folgen für die Opfer von offizieller Seite anzuerkennen und die Dimensionen der Kinderrechtsverletzungen öffentlich zu machen, betonte Oppitz-Plörer. Die Stadt Innsbruck nahm 2011 diese Verantwortung wahr und ging mit der Einrichtung einer eigenen Kommission österreichweit einen besonderen Weg.

 

Ehrenamtsnadeln des Landes Tirol übergeben

Im Zuge der Ehrenzeichenverleihung übergab Bürgermeisterin Oppitz-Plörer nachträglich die Ehrenamtsnadeln des Landes Tirol an vier Personen: Ing. Reinhard Andrich (Pfarre St. Pius X.), Dr. Monika Jarosch (AEP-Frauenbibliothek), Angelika Pedross (Verein Frauenselbsthilfe nach Krebs) und Josef Sezemsky (KÖStV Cimbria) erhielten die Auszeichnung für ihr Engagement im Kultur- und Sozialbereich.

Die BürgermeisterInnen aller Tiroler Gemeinden sind eingeladen, dafür alle zwei Jahre engagierte Personen zu nominieren. „Es ist ein gebührender Anlass, um das Ehrenamt entsprechend zu würdigen“, bedankte sich das Stadtoberhaupt bei den Freiwilligen: „Die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig engagieren, sorgen für sozialen Zusammenhalt. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und schenken das Kostbarste, was es heutzutage gibt: Ihre Zeit.“ (IKM)

 

Am Samstag den 13. Jänner findet im Dom zu St. Jakob um 09:30 eine Gedenkmesse für die am 15. Jänner 2011 verstorbene Altbürgermeisterin statt.

„In Gedenken an eine große, unvergessene Persönlichkeit findet auch heuer wieder eine Messe ihr zu Ehren statt. All jene, die sich gemeinsam an eine tatkräftige wie mutige Politikerin, ein starke Frau und einen beeindruckenden Menschen erinnern wollen, sind beim Gottesdienst herzlich willkommen“, lädt Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer herzlich ein.

Ein Leben für Innsbruck

„Hilde Zach war Bürgermeisterin mit Leib und Seele: Sie lebte die Politik, sie mochte die Menschen und sie liebte ihre Alpenstadt. Mutig und konsequent ging sie stets ihren eigenen Weg und hat viele seh- und spürbare Spuren in unserer Stadt hinterlassen“, erinnert Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Meilensteine setzte Hilde Zach in der Zeit ihres Wirkens unter anderem mit ihrem konsequenten Eintreten für eine gute Balance zwischen historischem Erbe und Moderne. „Den Neubau der Hungerburgbahn, das Projekt Straßen- und Regionalbahn, die Neugestaltung der Maria-Theresien-Straße und die erfolgreiche Bewerbung Innsbrucks um die ersten Olympischen Winterjugendspiele im Jahr 2012 hat die Tiroler Landeshauptstadt dem Einsatz der Kommerzialrätin zu verdanken“, ergänzt die Bürgermeisterin.

Wie alles begann

Geboren wurde Hilde Zach am 25. August 1942. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung im elterlichen Betrieb und der langjährigen Leitung der Metzgerei begann sie 1990 ihre politische Karriere beim Wirtschaftsbund. 1994 wurde sie Stadträtin. Im Rahmen der Gemeinderatswahlen im April 2000 wurde Hilde Zach zur ersten Bürgermeister-Stellvertreterin gewählt. Im Oktober 2002 wurde sie in Nachfolge von DDr. Herwig van Staa die erste Bürgermeisterin Innsbrucks.

Als erste Frau an der Spitze einer österreichischen Landeshauptstadt leitete Hilde Zach als engagierte und überaus beliebte Bürgermeisterin zwischen 2002 und 2010 die Geschicke der Landeshauptstadt Innsbruck. 2010 wurde ihr die Ehrenbürgerschaft, die höchste Auszeichnung der Stadt, verliehen. (IKM, FI)

Seit 2016 Jahr betreibt die Stadt Innsbruck in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) Einrichtungen, in denen Kinder, die noch zu jung für den Kindergarten sind, betreut werden. Aktuell stehen vier städtischen Kinderkrippen zur Verfügung, die Eröffnung zweier weiteren ist für Frühjahr 2018 geplant. Mit den Kinderkrippen Pechegarten, Schneeburggasse, ATPünktchen und Ampfererstraße bieten ab kommenden Frühjahr dann insgesamt sechs städtische Krippen eine liebevolle Betreuung der Jüngsten an. Weitere sollen folgen.

„Eine gute Versorgung der Jüngsten ist der Stadtregierung ein großes Anliegen. Durch die Entscheidung neben Kindergärten auch Kinderkrippen zu betreiben, haben wir einen wichtigen Schritt in Sachen flächendeckender Kinderbetreuung gemacht. Wie gut das Konzept ankommt, zeigen die Anmeldungen“, erklärt Stadtrat Ernst Pechlaner und verweist dabei auf die Tatsache, dass alle bestehenden Kinderkrippen voll ausgelastet sind.

„Der Bedarf für weitere Einrichtungen ist gegeben. Deshalb arbeiten wir gerade auf Hochtouren an der Erweiterung des Angebots. Im März 2018 eröffnen zwei weitere Krippen – eine zweigruppige in der Siegmairstraße und eine eingruppige im Prämonstratenserweg“, erläutert der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat.

 

ISD-Konzept überzeugt

Seit der Eröffnung der Krippen arbeitet die Stadt Innsbruck eng mit den ISD zusammen, die für das pädagogische Konzept verantwortlich sind und als Betreiber auftreten. „Dieses ist an die Grundsätze der Emmi Pikler und Maria Montessori-Pädagogik angelegt. Die Schlagworte ,Sprache‘, ,Bewegung‘ und ,Sozialverhalten‘ stehen im Fokus. Besonders hervorzuheben ist der verbesserte Betreuungsschlüssel, den wir anbieten: Auf drei bis vier Kinder kommt je eine Pädagogin oder Assistentin bzw. ein Pädagoge bzw. Assistent“, erklärt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner.

„Die Zusammenarbeit mit den ISD funktioniert bestens. Wir nutzen die Gelegenheit, uns dafür zu bedanken. Wir sind überzeugt, dass wir zukünftig gemeinsam in der Innsbrucker Kinderbetreuungslandschaft viel bewegen können“, sind sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Pechlaner einig.

 

Neue Projekte stehen an

Während zwei neue Kinderkrippen im kommenden Frühjahr ihren Betrieb aufnehmen, stehen in den bereits bestehenden Einrichtungen spannende Projekte auf dem Jahresprogramm: So wird durch das Projekt „Gesunde Ernährung – Zähne putzen“ bei den Kindern bereits von klein auf ein Bewusstsein für die Zahngesundheit geschaffen. Zudem soll das sogenannte „offene System“ ausgebaut werden, bei dem die Kinder ihre Zeit in der Krippe möglichst selbstbestimmt gestalten.

 

Ausgedehnte Öffnungszeiten

Besonders für berufstätige Erziehungsberechtigte sind ausgedehnte Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen von Bedeutung. Diese bieten die städtischen Kinderkrippen allesamt an: Sie sind täglich von 06:30 bzw. 07:00 Uhr geöffnet und schließen in der Zeit von 16:30 bis 18:00 Uhr. Zudem sind sie ganzjährig geöffnet – mit Ausnahme von fünf Schließtagen pro Jahr.

Generell richtet sich das Angebot in den Kinderkrippen an Innsbrucker Kinder ab 18 Monaten. „Da der Bedarf gegeben ist, bieten wir eine Gruppe für Kinder ab einem Jahr an“, erklärt Stadtrat Pechlaner. Für Innsbrucker Kinder ab 18 Monaten liegen die Kosten pro Monat inklusive Mittagessen wie folgt:

  • fünf ganze Tage: 299 Euro
  • fünf halbe Tage (bis 13:00 Uhr): 220 Euro
  • drei ganze Tage: 240 Euro
  • zwei ganze Tage: 180 Euro

Für Kinder, die unter 18 Monate alt sind oder nicht aus Innsbruck kommen, wird ein Aufschlag verrechnet. Nähere Infos: www.isd.or.at/index.php/kinderzentren/kinderkrippen

(IKM)

Die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) bieten mit dem Innsbrucker Menü Service (IMS) während des ganzen Jahres Mittagessen „auf Rädern“ an. Das Service richtet sich an Menschen, die aufgrund ihres Alters oder aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, sich ihre warmen Mahlzeiten selbst zuzubereiten. Alle betroffenen Innsbrucker BürgerInnen können dieses Service der ISD anfordern. Aktuell sind es monatlich rund 620 Personen, die von sechs Fahrern des Roten Kreuzes Innsbruck täglich beliefert werden.

„Diese mobile Essensversorgung der Innsbrucker Sozialen Dienste ermöglicht den Menschen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden und damit in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben zu können“, betonen Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Sozialstadtrat Ernst Pechlaner: „Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebührt dafür großer Dank. Sie engagieren sich das ganze Jahr über beim persönlichen Kundenkontakt bei den Bestellungen und Lieferungen über ihre eigentliche Aufgabe hinaus.“

„Monatlich werden rund 13.000 Mahlzeiten ausgeliefert“, berichtet ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner: „Wie eine aktuelle Zufriedenheitsbefragung ergeben hat, sind die Kundinnen und Kunden sehr zufrieden mit unserem Angebot, sowohl was die Qualität der Speisen als auch die Zustellung betrifft.“

 

Flexible und abwechslungsreiche Auswahl
Das IMS-Küchenteam im Wohnheim Pradl bereitet täglich ein qualitativ hochwertiges Mittagessen zu. Jede Woche erhält die Kundin bzw. der Kunde einen Speiseplan mit einer Auswahl verschiedener dreigängiger Menüs, aus der man für jeden Wochentag individuell wählen kann. Bei der Zubereitung legen die Köche besonderen Wert auf feinen Geschmack und achten insbesondere auf den Wunsch nach leichter Bekömmlichkeit. Auch Diätformen wie Diabetesdiät und leichte Vollkost (Schonkost) werden angeboten. Zusätzlich stehen vegetarische Kost sowie zwei Alternativmenüs auf der Speisekarte.

Die Lieferung erfolgt täglich zuverlässig und pünktlich durch einen Mitarbeiter des Roten Kreuzes Innsbruck in einer praktischen Menü-Box. Zum einfachen und sicheren Aufwärmen wird zu Vertragsbeginn eine Induktions-Wärmeplatte mitgeliefert. Die Tage der Zustellung (Montag bis Sonntag) sind frei wählbar. Ebenso besteht die Möglichkeit, diesen Dienst nur kurze Zeit in Anspruch zu nehmen, z. B. für die Zeit des Urlaubs von Angehörigen.

Anmeldung und Kosten

Die Anmeldung zum Menüservice erfolgt telefonisch unter Tel. (0512) 5331 83-3777 unter Bekanntgabe von Namen und Adresse. Drei Mitarbeiterinnen nehmen Bestellungen und Änderungswünsche entgegen und vereinbaren unkompliziert die Zahlungsweise (Einziehungsauftrag oder Erlagschein). Ein IMS-Menü kostet inklusive Zustellung maximal 9,70 Euro. KundInnen mit einem geringen Einkommen können um einen Zuschuss ansuchen.

 

Kontakt und Informationen
IMS Innsbrucker Menu Service, Dürerstraße 12, 6020 Innsbruck

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 08:00 bis 15:00 Uhr, Freitag 08:00 bis 14:00 Uhr

Telefon:(0512) 5331 83-3777, Fax:(0512)5331 83-3770

E-Mail: ims@isd.or.at (IKM)

MMag. Hermann Glettler (c) CARITAS

Heute fand in der Innsbrucker Olympiaworld die Bischofsweihe von Hermann Glettler gemeinsam mit tausenden Gläubigen statt. An dieser Stelle findet sich die offizielle Rede unserer Bürgermeisterin.


Hochwürdigster Herr Bischof MMag. Hermann Glettler,

liebe Vorredner, verehrte Anwesende!

 

Lieber Bischof Hermann, ich heiße Sie im Namen der Innsbrucker Bevölkerung herzlich in unserer Gesellschaft und in unserer Alpenstadt willkommen. Der heutige Tag ist wahrlich ein Freudentag – auch bei mir war die Vorfreude auf die heutige Bischofsweihe sehr groß. Seit September, als ich von Ihrer bevorstehenden Ernennung erfahren habe, verehrter Bischof Hermann, verfolge ich mit großem Interesse Ihr Wirken.

Eine Aussage von Ihnen begeisterte mich von Anfang an: „Der designierte Bischof ermutigte alle Menschen, auf den Ruf Gottes zu hören und auf ihre Weise auf diesen Ruf zu antworten. Auch wenn das bedeute, die Komfortzone des Lebens zu verlassen.

Ich deute dies als Aufruf an alle, unsere Gesellschaft im Sinne der christlichen Nächstenliebe positiv zu verändern. Das Soziale verbindet uns – die Politik und die Kirche. Der ökumenische Dialog und das Gespräch mit anderen Religionsgemeinschaften ist Ihnen ein Anliegen und auch in der Stadt Innsbruck wird dieses Thema bereits gelebt. Dahingehend kann ich Ihnen unser Bemühen und das Sichtbar-machen im öffentlichen Kontext versichern.

Eine weitere Aussage Ihrerseits, lieber Bischof Hermann, empfand ich als sehr prägend und passend: „Eine wirkliche Verkündigung des Evangeliums lässt sich nicht leben ohne die liebevolle Aufmerksamkeit für Notleidende und Menschen, die an den Rand gedrängt sind.“ Sie zeigt, dass Sie mit besonders viel Engagement für alle Menschen unserer Gesellschaft das hochwürdige Amt des Bischofs in der Diözese Innsbruck ausüben werden. Diese Worte bedeuten auch, dass Ihnen die christliche Nächstenliebe besonders am Herzen liegt. Und dafür haben Sie auch schon ein schönes Zeichen gesetzt, indem Sie auf bestehende Insignien zurückgreifen und so auch die Stadt Innsbruck, anstatt der Mittel für einen Ring, zwei großzügige Spenden an die von Ihnen benannten Institutionen sehr gerne leistet. Einerseits an die Krankenpflege Obdachloser und andererseits an das Caritas-Integrationshaus.

Ich freue mich, die bereits gute Zusammenarbeit von Stadt Innsbruck und Diözese weiterhin auszuführen und auszubauen. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Gottes Segen bei der Erfüllung Ihrer – gerade in der heutigen Zeit – nicht leichten Aufgabe. Jede Möglichkeit, Sie in Ihrem Wirken zu unterstützen oder Ihrem Wirken im städtischen Bereich einen Raum zu geben, wird Ihnen durch die Landeshauptstadt Innsbruck gerne geboten – dies sei Ihnen gewiss.

Lieber Bischof Hermann – Sie beginnen nun in Innsbruck einen neuen Weg. Damit Sie sich hier gut zurechtfinden und auch den alpin-urbanen Charme unserer Landeshauptstadt erleben können, gebe ich Ihnen ein Paar Bergschuhe mit auf diesen Weg. Sie geben Ihnen einen sicheren Stand in jeder Situation.

Auch die dazugehörigen Wanderstöcke können Sie am Weg zu den Innsbruckerinnen und Innsbruckern, die nicht immer in der Stadt zu finden sind, gut gebrauchen. Mit dem beiliegenden Freizeitticket, das von mehr als 50.000 Menschen genutzt wird, können Sie es diesen gleich tun und die Ruhe sowie den Blick von oben auf Innsbruck genießen.

Zur Stärkung können Sie auch bei jeder unserer sechs städtischen Almen einmal einkehren und sind dort herzlich zu einem ausgiebigen Innsbrucker-Alm-Mahl eingeladen.

Ich wünsche uns allen hier und den Tausenden TV-Zuschauerinnen und –Zuschauern nach diesem wunderschönen Weihgottesdienst einen Freudentag und von Herzen alles Gute.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

 

Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker,

ich wünsche Ihnen eine gute Adventzeit und ein zufriedenes Weihnachtsfest!

Ein Höhepunkt des Innsbrucker Advents ist wiederum der Christkindleinzug mit 500 Kindern aus Innsbrucker Schulen am 17. Dezember. Die Innsbrucker Bevölkerung ist dazu herzlichst eingeladen.

Zum ersten Mal feiern wir das Weihnachtsfest gemeinsam mit unserem neuen Bischof Hermann Glettler. Der Bischof hat sich sehr gut in Innsbruck, in Tirol eingelebt und ist dabei schon auf viele Menschen, Vereine und Organisationen zugegangen. Er sucht das Gespräch mit den Mitmenschen, er wünscht sich Begegnungen und lebt die Offenheit. Ich freue mich auf die Treffen mit Bischof Hermann und heiße ihn namens der Innsbrucker Bevölkerung nochmals herzlich willkommen in unserer Gemeinschaft.

Wir sind dankbar für den sozialen Frieden, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein soziales Miteinander. Die Solidarität gegenüber den Mitmenschen, die unsere Unterstützung benötigen und ein würdevoller Umgang mit den Menschen und ihren Schicksalen machen unser Zusammenleben aus.

Ich danke allen Ehrenamtlichen, den MitarbeiterInnen in den Hilfs- und Einsatzorganisationen und den MitarbeiterInnen in den verschiedenen Institutionen, die sich um unsere bedürftigen und kranken MitbürgerInnen kümmern!

Liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker, ich wünsche Ihnen einen schönen Innsbrucker Advent, ein frohes Weihnachtsfest und viele angenehme Momente mit den Menschen in Ihrer Nähe.

 

Ihre

 

Christine Oppitz-Plörer

Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Auf Bitte unseres Vereinsmitgliedes Markus Grumser, teilen wir gerne folgenden Veranstaltungshinweis:

Liebe Sportfreunde,

 

auch heuer wenden wir uns in dieser kalten Jahreszeit an euch, dass wir diese Welt gemeinsam ein wenig wärmer machen. Am Samstag, den 02. Dezember 2017 findet unser 2. Group Fitness Marathon für den guten Zweck statt. Wir bieten euch 9 Kurse, mit top-motivierten Trainern, toller Stimmung, genialer Musik und super Verpflegung. Der erste Kurs startet um 09 Uhr früh und der letzte um 19 Uhr abends! („Wir bewegen Tirol“-Studio, LangerWeg 11a, gegenüber Autopark)

 

Für was wir heuer Spenden sammeln möchten?

Vor ein paar Monaten hat eine Familie aus dem Tiroler Oberland mit 3 kleinen Kindern ihren Ehemann & Vater verloren. Plötzlich und vollkommen unerwartet ist er im Alter von 42 Jahren gestorben. Neben der psychischen Belastung stellt dies für Silvia eine unglaubliche finanzielle Notlage dar. Wir möchten ihr und ihren 3 Kindern in dieser schweren Zeit helfen und bitten euch daher zu unserem Event zu kommen, eure Freunde einzuladen und so viele Menschen mitzubringen wie ihr nur könnt.

 

Was wird DICH das kosten?

Spendenbeitrag für 1 Stunde: € 10,-

Spendenbeitrag für so viele Stunden wie du möchtest: € 15,-

Bitte beachte, dass wir bei jeder Stunde eine begrenzte Teilnehmeranzahl annehmen können!

 

Kostenlose Verpflegung für euch ALLE!

Für eure Verpflegung wird natürlich bestens gesorgt. Viele helfende Hände sorgen für einen reich gedeckten Gabentisch! Obst, Getränke, Snacks und Kuchen zur freien Entnahme!

 

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an marco@wir-bewegen-tirol.at<mailto:marco@wir-bewegen-tirol.at>. Teilt uns bei eurer Anmeldung bitte mit, für welche Kurse ihr euch gerne anmelden möchtet!

 

Das Programm:

09:00 – 10:00 BODY-WORKOUT mit dem Schwingstab mit Elke & Petra

10:15 – 11:15 TRAMPOLIN! – Fitness mit Elke und Marina

11:30 – 12:30 TRAMPOLIN! – Fitness Easy mit Petra & Elke

12:45 – 13:45 Pilates & Mentaltraining mit Elke & Chris

14:00 – 15:00 Bauch, Beine, Po mit Marco & Andi

15:15 – 16:15 Wohlgefühl für Rücken, Nacken & Schultern mit Chris & Elke

16:30 – 17:30 Kraft- & Ausdauerzirkel mit Marco & Andi

17:45 – 18:45 TRAMPOLIN! – Fitness mit Chris & Benjamin

19:00 – 20:00 TRAMPOLIN! – Fitness mit Marina & Susi

 

Wir würden uns über viele Anmeldungen freuen. Bis bald.

Euer „Wir bewegen Tirol Team“

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Vor Ort Präsenz zeigen und Hilfestellungen liefern – individuell auf Sorgen und Ängste eingehen – Sicherheitsforen mit Anrainern und Institutionenvertretern zu speziellen Sicherheitsthemen: Damit wir gemeinsam sicher in Innsbruck leben und uns wohl fühlen! Unter diesem Leitgedanken standen Stadtpolizeikommando, Stadt Innsbruck und Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) bei der Veranstaltungsreihe „Gemeinsam.Sicher“ den Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Bei diesen Veranstaltungen der drei Kooperationspartner konnten die InnsbruckerInnen zuerst ihre individuellen Sicherheitsanliegen mit den jeweiligen VertreterInnen der Polizei, der Politik und der MÜG besprechen. In einem zweiten Teil informierten Polizei und MÜG über die Sicherheitslage, die Polizeiarbeit und die Sicherheitsagenden der Stadt Innsbruck. Die ersten Veranstaltungen fanden eine gute Resonanz bei der Bevölkerung Ich bedanke mich für die rege und konstruktive Teilnahme und lade Sie herzlich ein beim vierten und letzten Termin im Plenarsaal des Rathauses teilzunehmen.

Herzlichst Ihre

Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin

 

 

Gemeinsam.Sicher in Innsbruck
29. November, Plenarsaal Rathaus (6. Stock)

Besprechen individueller Anliegen: 18:00 bis 19:00 Uhr

Präsentation von MÜG und Polizei: 19:00 bis 20:30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Kürzlich ist die aktuelle Ausgabe des Innsbrucker Familienkalenders erschienen, die in diesen Tagen an alle Innsbrucker Kinder zwischen vier und zehn Jahren versandt wird. Vom 01. Dezember bis zu den Semesterferien bieten Institutionen, Organisationen, Vereine und Privatpersonen 166 ausgewählte Kinder- und Jugendveranstaltungen in der Landeshauptstadt. Unter den 143 Einzelveranstaltungen und 23 wöchentlichen Angeboten finden sich auch 69 kostenlose Freizeitmöglichkeiten.

Idealer Freizeitbegleiter für die ganze Familie

„Mit Hilfe des Innsbrucker Familienkalenders können die Familien aus dem breiten Angebot an Kinder- und Jugendveranstaltungen gezielt ihre ganz persönlichen Favoriten auswählen und so ihre gemeinsame Freizeit in unserer Stadt ideal gestalten“, freut sich Familienreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und ergänzt: „Entsprechend der Jahreszeit stehen diesmal besonders viele besinnliche und sportliche Veranstaltungen auf dem Programm, aber auch Kreativität, Erlebnis und Weiterbildung kommen nicht zu kurz. Ich bin mir sicher, da ist für jede Innsbrucker Familie viel Attraktives dabei!“ (IKM)

Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) ist die wichtigste und älteste Vertretung für lokale und regionale Gebietskörperschaften in Europa. Er setzt sich für die Interessen von mehr als 60 Mitgliedsverbänden und insgesamt mehr als 130.000 Städten, Gemeinden und Regionen aus 41 Ländern ein.

Eine der Hauptaufgaben des RGRE ist es, die EU-Gesetzgebung aktiv mitzugestalten und dabei die Anliegen der Gemeinden und Regionen im Sinne einer kommunalen Selbstverwaltung zu vertreten.

Seit Dezember 2016 ist Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer Vorsitzende des RGRE-Finanzausschusses. Nun traf sich dieses Gremium erstmals seit Bestehen des RGRE in Innsbruck.

Der RGRE-Finanzausschuss ist maßgeblich für ein solides Finanzmanagement der Non-Profit-Organisation verantwortlich und wacht über ein jährliches Budget von rund zwei Millionen Euro.

„Als Sprachrohr der Gemeinden und Regionen hat der RGRE seit seiner Gründung im Jahr 1951 einen unverzichtbaren Beitrag für ein vereintes und starkes Europa, vor allem aber für ein Europa der Bürgerinnen und Bürger geleistet“, betont Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Ich freue mich, dass ich als Finanzvorsitzendes diesen erfolgreichen Weg mitgestalten kann.“ (IKM)

In Wilten-West entsteht derzeit das neue Pfarrzentrum „Zur Heiligen Familie“ in Verbindung mit zwei Wohnbauprojekten. 60 Jahre nach dem Bezug der Kirche erhalten die AnwohnerInnen dort nun ein neues Zentrum und Wohnraum. Dabei ergibt sich die Gelegenheit auch den sanierungsbedürftigen Vorplatz der Kirche im Zuge der Instandsetzung neu zu gestalten.

„Gleichzeitig werden eine Fuß- und Radwegverbindung zur Zollerstraße hergestellt sowie der Kreuzungsbereich Fritz-Pregel- und Egger-Lienz-Straße adaptiert. Wir setzen damit einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau des Radverkehrsnetzes im Stadtgebiet“, erklären Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider gemeinsam bei einem Pressegespräch.

Mehrwert für AnrainerInnen

Die Neugestaltung der Zollerstraße Süd und des Platzes entwickelte das Amt für Tiefbau gemeinsam mit dem Grünanlagenamt. „Mit den geplanten Maßnahmen steigt die Aufenthaltsqualität in diesem Teil der Stadt für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker“, betonen Oppitz-Plörer und Pitscheider. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Pfarre Wilten-West, der Tigewosi sowie der Liegenschaftsstiftung der Diözese Innsbruck durchgeführt. „Mitten unter den Menschen zu sein ist ein Plus für Pfarre und Stadt Innsbruck, die in diesem Projekt bisher und auch in Zukunft miteinander kooperieren und im wahrsten Sinn neue Wege für die Begegnung im Stadtteil Wilten West eröffnen: vom sozialen Wohnbau, über das Pfarrzentrum bis hin zur Vorplatzgestaltung. In einer Stadt muss Platz sein für alles. Das ist der Auftrag, den wir miteinander verwirklichen“, erläuterte Pfarrprovisor Mag. Johannes Hohenwarter OPraem. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass der neu gestaltete Platz ein einladender, offener und transparenter Begegnungsraum mitten unter den Menschen und für die Menschen werden soll.

Fertigstellung im Frühjahr

Für die Um- und Neugestaltung der Bereiche außerhalb der Liegenschaften der Pfarre investiert die Stadt Innsbruck insgesamt 372.000 Euro. Der Stadtsenat befürwortete in einer Sitzung im September die Umbaupläne einstimmig. Seit Mitte Oktober werden als Vorbereitung für die Platzgestaltung Leitungen umgelegt und saniert sowie Randbegrenzungen für die neuen Weganlagen und die Aufweitung der Grünzone in Richtung Egger-Lienz-Straße errichtet. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im kommenden Frühjahr mit der Aufbringung des endgültigen Belags für die Fuß- und Radwege. (IKM)

Um auch für künftige Generationen qualitätvollen Wohnraum bieten zu können, realisiert die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) gemeinsam mit der Wohnungseigentum, Tiroler gemeinnützige WohnbaugmbH (WE) am ehemaligen Areal des Bauhofes Saggen sowie am angrenzenden Nachbargrundstück eine Wohnanlage. Der Bebauung ging eine von Architekt Jörg Streli erstellte Machbarkeitsstudie voraus. Insgesamt entstehen dort nun 126 vom Wettbewerbssieger und Architekt Peter Larcher geplante Wohnungen im Passivhausstandard. Am 14. November, genau ein Jahr nach der Grundsteinlegung, fand die Firstfeier der Wohnanlage statt. Neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer waren seitens Für Innsbruck auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und GR Mag. Markus Stoll vor Ort vertreten.

Stimmen zum Projekt

„Die Schaffung von qualitätvollem und leistbarem Wohnraum für Innsbruckerinnen und Innsbrucker ist zentrale Aufgabe der Stadt Innsbruck. Die Wohnbebauung in der Bienerstraße ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Realisierung unseres Arbeitsübereinkommens“, führt Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer aus.

„Bauplätze für Wohnungen sind in Innsbruck aufgrund der Lage knapp und begrenzt. Nachverdichtung ist somit ein großes Thema, um innerstädtisch Wohnbauprojekte zu verwirklichen. Beim vorliegenden Wohnbau ist es gelungen, Synergien zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen“, erklärt Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz.

„Immer wieder muss es unser Anliegen sein leistbare Wohnungen für die BürgerInnen und Bürger in Innsbruck zur Verfügung zu stellen. Hier in der Bienerstraße entsteht abermals hochwertiger Wohnraum samt Freiraumqualität“, freut sich Wohnungsstadtrat Andreas Wanker.

„Mit der Wohnanlage Bienerstraße wurde gemeinsam mit der WE eine gute städtebauliche Lösung gefunden. Durch die Unterbringung der bisherigen Stellplätze in der Tiefgarage wird der Freiraum stark aufgewertet. Wie bei allen unseren Projekten steht die Qualität für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner im Vordergrund. Als zusätzlicher Service wird eine Zertifizierung gemäß den Richtlinien des Vereins ‚Sicheres Tirol‘ vorgenommenen“, erklärt IIG-Geschäftsführer, Dr. Franz Danler.

„Die Wohnungseigentum freut sich als Partner der Stadtgemeinde Innsbruck, zusammen mit der IIG das Mietwohnprojekt Bienerstrasse zu realisieren. Damit wird ein weiterer wichtiger Beitrag zur Schaffung von leistbarem Wohnen geleistet“, stellt WE-Geschäftsführer DI Walter Soier fest.

Zahlen, Daten, Fakten

Um das Nachverdichtungspotential beim Bauhof Saggen zu erhöhen, ging die IIG eine Kooperation mit der WE, der ein Nachbargrundstück gehört, ein. Zusätzlich wurde hinsichtlich der bestehenden oberirdischen Stellplätze eine gemeinsame Lösung gefunden und so fiel die Entscheidung auf die Verwirklichung einer gemeinsamen Tiefgarage.

Die Jurysitzung für den EU-weiten Wettbewerb erfolgte am 15. und 16. Jänner 2015, insgesamt nahmen 93 Architekturbüros teil. Als Sieger ging der aus Tirol stammende Wiener Architekt Peter Larcher hervor. Die Jury lobte vor allem die „andersartige Vollendung“ des Bauprojektes als unverwechselbar und identitätsstiftend für den Bauplatz. Durch neue, radial angelegte Grundrisstypologien wird Wohnraum geschaffen, der sich öffnet. Auch in Hinblick auf die Freiraumgestaltung überzeugte das Konzept: Die Durchlässigkeit von Neubau und Bestand bleibt erhalten. Die Grundsteinlegung erfolgte am 14. November 2016.

Errichtet wird eine Passivwohnanlage mit Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen, einem Gemeinschaftsraum und einer Tagesbetreuungsstätte der Lebenshilfe. Die Baukosten gliedern sich in 12,2 Millionen. Euro für die Wohnanlage der IIG und rund 8,1 Mio. Euro für das Wohngebäude der WE. Das bedeutet eine Gesamtinvestitionssumme von rund 20,3 Mio. Euro. Die IIG errichtet zwei Wohnhäuser mit 85 Wohnungen (Bienerstraße 10, 10a), die WE errichtet ein Wohnhaus mit 41 Einheiten (Bienerstraße 12).

Die Vergabe der Mietwohnungen erfolgt durch das Wohnungsamt der Stadt Innsbruck.

Die Lebenshilfe Tirol mietet eine Erdgeschossfläche für eine Tagesbetreuung und acht teilbetreute Inklusionswohnungen für behinderte Menschen.

Zusätzlich zur Wohnanlage wird eine Tiefgarage mit 235 Stellplätzen errichtet. Diese deckt gleichzeitig den Bedarf der dem Areal angrenzenden und im Eigentum der WE befindlichen Bestandshochhäuser.

Im Rahmen des Projektes wurden von IIG und WE Flächen entlang des Bahnviadukts sowie ein zusätzlich im Bereich der Kapuzinergasse abgetreten. Auf diesen werden Fuß- und Radwege errichten.

Zusätzlich plant die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) die Errichtung der Schnellbahnstation „Messe“ am Bahnviadukt. (IKM)

Ann-Kathrin Ast (Hauptstipendium) und Martin Fritz (Förderstipendium) heißen die PreisträgerInnen des Hilde Zach-Literaturstipendiums 2017. Seit 2008 vergibt die Stadt Innsbruck dieses Stipendium jährlich im Gesamtumfang von 10.000 Euro. Seit 2013 trägt der Preis in Anerkennung und Erinnerung an Innsbrucks ehemalige Bürgermeisterin Hilde Zach ihren Namen.

„Ich freue mich, dass wir Sie bei Ihrer kreativen Tätigkeit und auf Ihrem Weg unterstützen können“, gratulierte GRin Dr. Patrizia Moser (Vorsitzende des Kulturausschusses) den PreisträgerInnen in Vertretung von Bürgermeisterin Mag.aChristine Oppitz-Plörer am 08. November: „Die Stadt Innsbruck fördert mit diesem Stipendium Innsbrucker Schriftstellerinnen und Schriftsteller und ermöglicht es ihnen, sich noch intensiver ihrer Arbeit zu widmen.“

Großes Potenzial ausgezeichnet

Über die Vergabe der Fördergelder (Hauptstipendium 7.000 Euro bzw. Förderstipendium 3.000 Euro) entschied eine Fachjury, bestehend aus Mag.a Susanne Gurschler (Journalistin/Autorin), Cornelius Hell (Autor, Übersetzer, Journalist) und Dr. Christian Josef Schacherreiter (Germanist, Autor, Literaturkritiker). Ihre einhellige Meinung zu den PreisträgerInnen lautet: „Ann-Kathrin Asts Texte haben eine spezifische Form, sind spannend und von hoher Eigenständigkeit. Mit wenigen Worten erzielt sie große Effekte. Bei der Lektüre hat man das Gefühl, als ob Blitze durch den Kopf gingen. Die Autorin zeigt großes Potenzial und ist daher eine würdige Preisträgerin.“ Martin Fritz‘ Drama ‚EMMA‘ greife laut Urteil der Jury „ein wichtiges Zeitthema auf. Es ist intelligent konstruiert, gleichzeitig amüsant und humorvoll.“

Die PreisträgerInnen

Ann-Kathrin Ast ist 1986 in Speyer (D) geboren und lebt in Innsbruck. Nach einem Violoncellostudium (Musikhochschule Mannheim) und einem Master in Speech Communication and Rhetoric (Universität Regensburg) legt sie ihren künstlerischen Schwerpunkt auf die Literatur: Sie schreibt Lyrik, Prosa und Szenisches und veröffentlichte in zahlreichen Anthologien (Lyrik von Jetzt 3, Wallstein Verlag 2015). Lesungen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Belgien und der Türkei. Texte von ihr sind ins Französische und Türkische übersetzt. 2017 erhielt sie Arbeitsstipendien der österreichischen Bundesregierung und des Landes Tirol, ein Stipendium für das Künstlerhaus Edenkoben und ist Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung.

Martin Fritz ist 1982 in Rum bei Innsbruck geboren und lebt in Innsbruck. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Deutschen Philologie in Innsbruck. Gründungsmitglied der ersten Innsbrucker Lesebühne Text ohne Reiter (2007-2015), seit 2012 GAV-Mitglied. Diverse Preise und Stipendien (darunter Literaturpreis Wortlaut von Radio FM4 2009, Rauriser Förderungspreis 2010, Großes Literaturstipendium des Landes Tirol 2013/2014), Veröffentlichung in Anthologien und Zeitschriften sowie intrinische süßigkeit (Lyrik, Berger Verlag 2013). Diverse dramatische Texte/Arbeiten fürs Theater. Weitere Informationen im Blog unter http://assotsiationsklimbim.twoday.net (IKM/AS)

Bisherige StipendiatInnen

2016    Carolina Schutti, Isabella Krainer (Förderstipendium)

2015    Händl Klaus, Robert Prosser (Förderstipendium)

2014    Bernhard Kathan, Ursula Scheidle (Förderstipendium)

2013    Irene Prugger, Hans Platzgumer (Förderstipendium)

2012    Helmut Schiestl, Stefan Abermann (Förderstipendium)

2011    Christoph W. Bauer, Martin Fritz (Förderstipendium)

2010    Heinz D. Heisl, Carolina Schutti (Förderstipendium)

2009    Alois Hotschnig, Markus Köhle (Förderstipendium)

2008    Barbara Hundegger, Kerstin I. Mayr (Förderstipendium)

(IKM)

Das Haus A am Rain beim Wohnheim Pradl wurde von Mitte 2015 bis Juni 2017 neu gebaut. Die Firstfeier fand am 27. Oktober 2016 statt. Danach ging es um die Innenausstattung des vom Stuttgarter Architektenteam Bodamer | Faber geplanten Hauses. Das erste Obergeschoß wurde bereits von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) besiedelt, der zweite Stock wird bis Weihnachten von SeniorInnen bezogen. Die Hälfte der 120 neuen Plätze im dritten und vierten Obergeschoß sind aktuell an das Haus St. Josef am Inn vermietet, da sich dieses gerade in einer Umbauphase befindet. Errichtet wurde das Haus A von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG).

„Das Dürerheim der 1960er Jahre wurde in eines der größten und modernsten Wohn- und Pflegeheime Tirols verwandelt. Nach der Eröffnung des Heimes im Olympischen Dorf im Jahr 2015 hat die Stadt Innsbruck ein zweites Großprojekt verwirklicht. Für 120 Menschen ist auf diese Weise wieder ein echtes neues Zuhause mit hoher Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner entstanden. Der bis 2022 gemeinsam mit den 279 Tiroler Gemeinden umzusetzende Pflegeplan des Landes funktioniert also bestens: Seit 2012 sind neben dem Wohnheim Pradl zusätzlich 413 Heimplätze und 100 Tagespflegeplätze in Tirol geschaffen worden“, unterstreicht Landesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg und hebt gleichzeitig die Versorgungsqualität in diesem Bereich hervor.

„Das Haus A am Rain bietet Seniorinnen und Senioren einen komfortablen und modern ausgestatteten Lebensraum. Der Neubau ist gleichzeitig ein Beispiel dafür, dass sich Innsbrucks Pflegelandschaft am Puls der Zeit befindet“, hebt Bürgermeister Mag.aChristine Oppitz-Plörer hervor: „Durch kontinuierliche Sanierungen und Neubauten der Innsbrucker Wohn- und Pflegeheime wird unseren älteren Mitbürgerinnen und -bürgern die Möglichkeit gegeben, ihren Lebensabend in ihrem vertrauten Stadtteil zu verbringen. Die Tiroler Landeshauptstadt stellt sich damit laufend ihrer Verantwortung gegenüber der älteren Generation.“

„In Würde altern ist in der Landeshauptstadt keine Floskel. Auch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Mit der Umsetzung des Hauses A kommen wir der Quotenerfüllung, die der ‚Strukturplan Pflege des Landes Tirol‘ vorsieht, ein weiteres Stück näher. In diesem Zusammenhang darf ich besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Innsbrucker Wohnheimen für ihren empathischen Zugang und die wohnliche Gestaltung der Altersresidenz danken“, stellt Sozialstadtrat Ernst Pechlaner fest.

„Das Haus A ist insgesamt ein sehr gelungenes Werk und überzeugt durch seine heimelige Gestaltung. Dadurch können wir der pflege- und betreuungsbedürftigen Innsbrucker Bevölkerung höchstmögliche Wohnqualität auf dem neuesten Stand bieten“, führt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner aus.

„Im Rahmen eines EU-weiten Architekturwettbewerbes wurden 64 Projekte eingereicht, wobei sich der Entwurf der Architekten Bodamer | Faber damals durchsetzen konnte“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler: „Sowohl die hohe städtebauliche und architektonische Qualität im Innen- als auch Außenraum waren dabei überzeugende Faktoren.“

Haus A am Rain

Der Neubau macht die Senioreneinrichtung zu einem der größten Wohn-Pflegeheime in Nordtirol mit insgesamt 206 Plätzen. Das HausA am Rain verfügt über vier Stockwerke, wobei im Erdgeschoß ein neuer Eingangsbereich mit Anbindung an die Egerdachstraße geschaffen wurde. Eine wesentliche Steigerung der Aufenthaltsqualität wird durch geschützte, ganzjährig nutzbare Freibereiche in Form von Loggien erzielt.

In den Geschoßen sind jeweils eine Pflegestation mit rund 30 Zimmern, den erforderlichen Wohn- und Essbereichen und notwendigen Nebenräumen untergebracht. Jede Pflegestation wurde in zwei unabhängige Wohngruppen mit je ca. 15 Zimmer unterteilt.

Eine Besonderheit stellt die Tiefgarage dar, durch die die gesamte Anlieferung erfolgt. Damit ist es nun auch für die AnrainerInnen viel ruhiger. Darüber hinaus wurde im Zuge des Umbaus im Tiefparterre eine neue, kapazitätsstarke Wäscherei eingerichtet. Die Kosten für die Neuerrichtung beliefen sich auf rund 18 Millionen Euro. Hinzukommen rund 3,5 Millionen Euro für Einrichtung und Erstausstattung.

Hintergrund

Das Wohnheim Pradl wurde bereits Anfang der 1960er-Jahre errichtet. Zu einer Generalsanierung der Verwaltungsbereiche kam es in den 90er Jahren, die Häuser B, C und D folgten von 2000 bis 2002.

Da das Haus A des Wohnheimes, in dem der Pflegebereich beheimatet ist, nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen eines modernen Wohn- und Pflegeheimbetriebes entsprach, fiel die Entscheidung für einen Neubau. An der gleichen Stelle entstand somit ein innovatives Passivhaus, das nun Platz für 120 Zimmer bietet. (IKM)

Bereits zum sechsten Mal findet am 10. November die JungbürgerInnenfeier in der Tiroler Landeshauptstadt unter dem Titel „MyInnsbruck Movie Night“ im Metropol Kino statt.
Eingeladen sind alle Innsbrucker JungbürgerInnen zwischen 16 und 18 Jahren, die neben dem Film „Fack ju Göthe 3“ ein unterhaltsames Rahmenprogramm erwartet: Zum alkoholfreien Begrüßungscocktail gibt es Sound von „Arlene and the Curls“ und in den sechs Kinosälen stehen Popcorn und Softdrinks für jede/n JungbürgerIn bereit.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und der für Kinder- und Jugendförderung zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann begrüßen die TeilnehmerInnen der „MyInnsbruck Movie Night“ persönlich: „Die jungen Erwachsenen, die bei dem Kinoabend ein unterhaltsames Gemeinschaftserlebnis erwartet, sind jene Generation, die Innsbruck in Zukunft gestaltet. Mit Veranstaltungen wie der ,MyInnsbruck Movie Night‘ wollen wir den jungen Bürgerinnen und Bürgern nicht nur jetzt und hier, sondern auch für die Zukunft alles Gute wünschen“, sind sich beide einig.
Bei einem Gewinnspiel werden zehn MyInnsbruck JugendCards, fünf Freizeittickets sowie ein Führerscheinkurs verlost.

Fokus auf Mitbestimmung und Teilnahme

Das Konzept „MyInnsbruck“ – der Plattform von Jugendlichen für Jugendliche – wurde vom Referat „Kinder- und Jugendförderung“ entwickelt und fördert vor allem die Mitbestimmung und Teilnahme von jungen BürgerInnen an Prozessen der Stadt. Die Filmauswahl für die „MyInnsbruck Movie Night“, die ebenfalls vom Referat organisiert wird, soll den Geschmack von möglichst vielen jungen InnsbruckerInnen treffen. (IKM)

Seit vergangenem Frühjahr hat die Tiroler Kletterszene eine neue Heimat: Das „Sillside“ in Dreiheiligen vereint Indoor- wie Outdoor-Klettern für LiebhaberInnen des Seilklettern als auch des Boulderns. Nun wurde der Gebäudekomplex, der von der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) errichtet wurde, mit einem renommierten amerikanischen Architekturpreis ausgezeichnet.

„Das neue Kletterzentrum überzeugt nicht nur aufgrund seiner Modernität und Funktionalität, auch architektonisch fügt es sich ideal in das Innsbrucker Stadtbild ein. Die Auszeichnung mit dem „American Architecture Prize“ ist ein weiterer Beweis für die hohe architektonische Qualität, die Architekt Thomas Schnizer mit seinem Team bei diesem Projekt zu Tage gebracht hat“, zeigt sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die das Zentrum im April 2017 eröffnete, erfreut.

IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler schließt sich an: „Beim Kletterzentrum Innsbruck handelte es sich um ein Großprojekt, welches nicht alltäglich ist. Die Herausforderung Architektur mit den Anforderungen einer Sportstätte zu verbinden, ist dem Planungsteam rund um Architekt Schnizer bestens gelungen. Die internationale Anerkennung, welche unserem Bauwerk nun zukommt, ist ein willkommener Lohn für harte Arbeit.“ Das Kletterzentrum Innsbruck wurde in der Kategorie „Architectural Design/Other Architecture“ ausgezeichnet.

Dem Großprojekt liegt ein Architekturwettbewerb zugrunde, der 2014 gestartet wurde. Das Projekt von Thomas Schnizer setzte sich dabei ohne Gegenstimme gegen mehr als 50 weitere in einem EU-weiten Wettbewerb durch. Es überzeugt durch ein hohes Maß an Flexibilität und schafft ein großzügiges Raumerlebnis. Das Gebäude ist als räumlich offenes Baukörperensemble mit einem arenaartigen Außenraum und offenem Veranstaltungsort zwischen den einzelnen Bauteilen konzipiert. Zwei eigenständige Hallen zum Seilklettern und Bouldern für den Breitensport und ein Bundesleistungszentrum (BLZ) für den Spitzensport sind am Standort vereint.

Die Anlage

Die barrierefreie Gesamtanlage mit rund 35.000 Griffen sowie ca. 700 Routen ist von innen und außen erlebbar und schafft eine lebendige Beziehung Richtung Sillufer. Zentraler Bestandteil ist die neue Seilkletterhalle. In dieser sind die wesentlichen Funktionen des Zentrums und eine großewettkampftaugliche Indoor-Kletterwand untergebracht. An der Südseite sind der zentrale Café- und Empfangsbereich angeordnet, darüber galerieartig die Kletterbereiche für Schulungen und AnfängerInnen. Der Hauptzugang erfolgt über das Sillufer und führt von dort entlang der freistehenden Kletteranlage mit großer Wettkampfwand zum Haupteingang des Neubaus.

Mit der Austragung der Jugend- & Junioren-WM 2017 erlebte das neue Zentrum seine Feuertaufe. 2018 wird sich bei der Kletter-WM die Weltelite des Klettersports in Innsbruck versammeln.

Die Auszeichnung

Der „American Architecture Prize“ ist einer der angesehensten Preise in der Branche und soll die Einzelprojekte auszeichnen, die einen wesentlichen architektonischen Beitrag leisten. Es können Projekte in 41 Kategorien in den Bereichen Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur eingereicht werden. Sie können sich noch im Bau befinden, dürfen allerdings nicht länger als fünf Jahre fertiggestellt sein. (IKM)