DauerparkerInnen und verstellte Einfahrten – mehrere BewohnerInnen des Stadtteils Sieglanger – Mentlberg traten an die Stadtregierung heran, weil sie sich eine Lösung für den Parkraum im Gebiet Sieglanger, Klosteranger und Mentlberg wünschen. Gestern, Dienstag, gab es daher Informationsveranstaltungen im Pfarrsaal, bei der eine mögliche Parkraumbewirtschaftung erläutert wurde. „Es geht darum, ein Stimmungsbild mitzunehmen. Uns ist es wichtig, von Ihnen zu hören, wo die Probleme und Bedürfnisse liegen. Darauf aufbauend arbeiten wir weiter“, betonten Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider bei den beiden Terminen.

Parkstraße als Möglichkeit

Die Art der Parkraumbewirtschaftung wurde im Rahmen der Informationsveranstaltung diskutiert. Von der Stadt Innsbruck wurde eine Parkstraße vorgeschlagen, in der es keine Höchstparkdauer gibt. Dabei wird in der Zeit von Montag bis Freitag von 09:00 bis 19:00 Uhr verrechnet. Generell sind 70 Cent pro 30 Minuten einzuwerfen. „In der Parkstraße kann das Fahrzeug bis zu fünf aufeinanderfolgende Werktage für einen Maximaltarif von 35 Euro abgestellt werden. AnrainerInnen können eine Parkkarte um 153,12 Euro beantragen. Diese ist für zwei Jahre gültig“, erklärte Pitscheider. Die Präsentation beinhaltete eine Parkzone für Mentlberg sowie eine gemeinsame für Sieglanger und Klosteranger. Bisher bestehende Parkplätze bleiben erhalten. In Mentlberg würden mit Umsetzung der Parkstraße 87 öffentliche Stellplätze entstehen, in der zweiten Zone 192. Im Sieglanger konnte die Stadt Innsbruck in konstruktiven Gesprächen mit dem Autobahnbetreiber Asfinag eine Vereinbarung avisiert. Der Asfinag gehört ein wichtiger Grund für den Parkraum entlang der Lärmschutzmauer, der bei einer Bewirtschaftung von der Stadt temporär benutzt werden kann.

Stimmungsbild abgefragt

Zu beiden Informationsterminen kamen mehr als 200 Interessierte. Bürgermeisterin, Vizebürgermeisterin, Abteilungsleiter Dr. Robert Schöpf sowie Tiefbau-Amtsleiter DI Walter Zimmeter und Elmar Rizzoli, Amtsleiter für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen, diskutierten mit ihnen die Vor- und Nachteile einer Bewirtschaftung. Ein finales Stimmungsbild am Ende des Abends zeigte der Stadtregierung, wie es in Bezug auf eine Parkraumbewirtschaftung weitergehen soll: Sieglanger – ja, Mentlberg und Klosteranger – nein. Mit den Ideen und Vorschlägen werden nun weitere Möglichkeiten konkretisiert.

Unterschriftenliste für Einhausung

Im Rahmen der Informationsveranstaltung beteiligten sich die anwesenden Stadtteil-BewohnerInnen zudem an einer Unterschriftenaktion an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Darin wird um eine Autobahn-Einhausung bei Sieglanger angesucht, nach dem Vorbild von der A12-Einhausung bei Amras. Im Zuge der bevorstehenden Erneuerung der bestehenden Lärmschutzwand wird eine Verbreiterung der angrenzenden Autobahn auf drei Spuren befürchtet. Mit einer Einhausung könnten die AnwohnerInnen entlastet werden.

Mühlau als Vorbild

Durch eine Gebührenpflicht kann das Problem mit DauerparkerInnen gelöst werden. Vizebürgermeisterin Pitscheider nannte als Beispiel den Stadtteil Mühlau. Dort wurde auch die Parksituation für AnwohnerInnen durch die Einführung einer Parkstraße massiv verbessert. Der Wunsch nach einer Lösung kam in Mühlau ebenfalls von den Betroffenen selbst. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung konnten die Stadt Innsbruck und die BewohnerInnen einen zufriedenstellenden Kompromiss erarbeiten. Dies soll auch in Sieglanger – Mentlberg erreicht werden. (IKM)

Schwer verwundert zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über den aktuellen Rundumschlag der Liste Fritz, die sich damit offensichtlich gegen die gültige Rechtslage widersetzen will.

„Herrn Sint dürfte es entgangen sein, dass es einen Unterschied zwischen behördlichen Auflagen und der Politik gibt. Es ist in der Straßenverkehrsordnung eindeutig geregelt, wie das zu handhaben ist -unabhängig davon, ob Politiker andere Meinungen vertreten. Undemokratisch agiert daher vielmehr die Liste Fritz, wenn ihrer Ansicht nach in der Nähe des Amtsmissbrauchs regiert werden sollte. Diese Einstellung ist erschreckend“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Plakatflut nimmt unerträgliches Ausmaß an

Die in einer Aussendung der Liste Fritz angesprochenen Plakate von 2013 wurden – im Gegensatz zu anderen Parteien – nach Aufforderung durch die Stadt auch wieder umgehend abgenommen. Regeln sind zu akzeptieren. Abgesehen von der eindeutigen rechtlichen Vorschrift sind es die Bürgerinnen und Bürger mittlerweile auch leid ständig und überall mit Botschaften überhäuft zu werden.

„Generell muss ich sagen, dass die gesetzlichen Regelungen eigentlich genau den Nerv der Bevölkerung treffen. Es sollen sich alle präsentieren könne, aber dafür müssten die klassischen Werbeflächen mehr als ausreichend sein. Das Wettrüsten mit Plastikplakaten auf Laternenmasten ist mittlerweile ein großes Ärgernis für die Menschen in unserer Stadt, weshalb wir auf diese Werbeform verzichten werden. Wir wollen auf Gemeindeebene jedenfalls ein Fairnessabkommen mit allen Parteien für die Gemeinderatswahl schließen und hoffen so eine Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen“, so Krackl abschließend.

In der Tiroler Landeshauptstadt wird viel daran gesetzt, attraktive Angebote für alle Altersklassen anzubieten. Neben zahlreichen Veranstaltungen für SeniorInnen über das gesamte Jahr verteilt, bieten insgesamt 42 SeniorInnenstuben sowie elf Sozialzentren der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) Möglichkeiten zur Vernetzung. Einmal im Jahr werden die LeiterInnen dieser Einrichtungen eingeladen, um sich untereinander auszutauschen. Diesen Anlass nutzte Vizebürgermeister und SeniorInnen-Referent Christoph Kaufmann, um seinen Dank auszusprechen: „Mit Ihrem Einsatz tragen Sie tagtäglich dazu bei, unsere Stadt für ältere Menschen noch lebenswerter zu machen. Soziale Kontakte werden besonders im Alter immer wichtiger. Die Stuben bieten optimale Rahmenbedingungen, um diese zu pflegen.“ In den Seniorenstuben haben ältere InnsbruckerInnen die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, Aktivitäten mit anderen SeniorInnen zu planen und durchzuführen sowie sich auszutauschen. Betreut werden die Gäste der Innsbrucker Seniorenstuben von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen.

Ende Jänner empfingen Vizebürgermeister Kaufmann sowie Referatsleiterin Mag.a Uschi Klee die Gäste im Wohnheim Pradl. Bei Kaffee und Kuchen fand ein anregender Austausch statt.

 

Erweitertes Angebot

Bestandteil der Veranstaltung war auch heuer eine detaillierte Information über das Angebot der Stadt Innsbruck für SeniorInnen im kommenden Jahr. Denn 2018 hält einiges bereit: Eine Neuheit stellt beispielsweise das Projekt „,Smart Phoners‘ – Jung hilft Alt bei der Nutzung von Smartphones“ dar. In Kooperation mit den Innsbrucker Jugendzentren erfahren ältere Menschen im Umgang mit Smartphones Unterstützung von freiwilligen Jugendlichen. Ein ähnliches Projekt sind die „Silbernen Surfer“: Seit mehr als zehn Jahren vermitteln Jugendliche in diesem generationsübergreifenden Projekt in einstweilen mehr als 70 unterschiedlichen Kursen Grundkompetenzen für neue Medien.

Weitere Fixpunkte im Kalender vieler Innsbrucker SeniorInnen sind heuer wieder die Gesundheitstage in den RathausGalerien am 11. und 12. April, der Erholungsurlaub in Westendorf von Ende Mai bis Ende August sowie die Aktion „Unsere Berge für Innsbrucks SeniorInnen“ Mitte September. (IKM)

Zahlreiche Initiativen versuchen weltweit dem dramatischen Bienensterben Einhalt zu gebieten. Ein Antrag von Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl gemeinsam mit Stadtrat Franz Gruber soll weitere Initiativen in der Landeshauptstadt fördern. Die Stadt Innsbruck und ihre Beteiligungen werden darin aufgerufen ihren Beitrag zur Vermehrung der Bienenpopulation zu leisten.

 

Von 17. bis 19. Jänner 2018 trafen sich die VertreterInnen des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) im spanischen Soria. Soria liegt im Nordwesten des Landes, in der autonomen Region Kastilien-León und ist mit rund 40.000 EinwohnerInnen, die zweitkleinste Provinzhauptstadt Spaniens.

In ihrer Funktion als Vorsitzende des RGRE-Finanzausschusses vertrat Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer den Österreichischen Städtebund in Soria. Im Vordergrund der Gespräche stand dabei die Zukunft der europäischen Kohäsionspolitik.

„Die Europäische Union steht bei der Erstellung des mehrjährigen Finanzrahmens aktuell durch den Brexit und die Migrationsbewegung vor großen Herausforderungen“, so Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Gerade hier in dieser strukturschwachen und dünn besiedelten Provinz Soria sehen wir, dass Investitionen in die Kohäsionspolitik für die Bevölkerung in ärmeren Regionen unerlässlich sind. Der RGRE gibt den Städten und Gemeinden eine starke Stimme in Europa und als überzeugte Europäerin leiste ich sehr gerne einen Beitrag dazu dieses Netzwerk zu stärken.“

RGRE

Seit seiner Gründung 1951 setzt sich der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) für die Interessen der Städte, Gemeinden und Regionen ein. Er ist die wichtigste und älteste Vertretung für lokale und regionale Gebietskörperschaften in Europa und repräsentiert mehr als 130.000 Städte, Gemeinden und Regionen aus insgesamt 41 Ländern.

 

Kürzlich wurden über 100 Unterschriften zu einer Initiative von Herrn Stefan Jug an Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl übergeben. In der Initiative fordern er und seine Unterstützer eine bessere Erreichbarkeit der mittlerweile stark etablierten Freizeiteinrichtungen in der Valiergasse am ehemaligen Areal der Tirol Milch.

Konkret wird ersucht zu prüfen, ob es eine Möglichkeit die Linienführung derart zu gestalten, dass auch im Bereich der Freizeiteinrichtungen eine Haltestelle errichtet werden kann und so speziell für junge Menschen eine Möglichkeit gibt, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Die Behandlung erfolgt erst im nächsten Gemeinderat.

Am 24. Jänner eröffnete Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer die ART Innsbruck in der Messe in Innsbruck. Vier Tage lang können Kunstinteressierte das tun was schon Pablo Picasso sagte: „Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.“ Danke an Johanna Penz für 22 Jahre ART und die 23. Messe. Ein unglaubliches Engagement […]

Menschen in Pflege liegen uns besonders am Herzen, weshalb wir in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen haben. Durch den Ausbau der mobilen Pflege haben wir einen weiteren Beitrag zum Älterwerden in den eigenen vier Wänden geleistet und einen Rückgang in der stationären Pflege erreicht.

Zur Abdeckung des Pflegebedarfs der Zukunft erfüllt Innsbruck schon heute den Strukturplan Pflege des Landes Tirol und bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine professionelle und liebevolle Betreuung in gut sanierten, neu errichteten Wohnheimen in den verschiedenen Stadtteilen. Auch der Ausbau von betreutem Wohnen erweist sich als Erfolgsmodell und wir freuen uns schon auf die neueste Einrichtung in Igls.

Derzeit ist im Bereich Pflege die größte Herausforderung qualifiziertes Personal zu finden, weshalb die Berufsausbildung zunehmend mehr Bedeutung bekommt.

Unser großer Dank gilt vor allem unseren 1.000 MitarbeiterInnen in der Pflege – ohne sie wäre die wertvolle Betreuung nicht möglich.

 

Ihre Bürgermeisterin,

Christine Oppitz-Plörer

In der ersten Gemeinderatssitzung 2018 nahm Werner Degler erstmals als neuer Gemeinderat im Plenarsaal Platz. Der bisherige Ersatzgemeinderat rückte auf das frei werdende Mandat nach dem Ausscheiden von Frau Univ.-Doz. Dr. Patrizia Moser nach.

„Ich freue mich nun auch als Gemeinderat im Gemeinderatsklub Für Innsbruck mitarbeiten zu können und werde mich besonders für die Innsbrucker Unternehmerinnen und Unternehmer einsetzen. Für meine Kundschaften will ich  auch weiterhin ein offenes Ohr haben und mich für ihre Anliegen und Probleme einsetzen“, so Neo-Gemeinderat in einer ersten Stellungnahme.

 

Mitgliedschaften in Ausschüssen

  • Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus
  • Ausschuss für Bildung und Gesellschaft
  • Kulturausschuss
  • Ausschuss für BürgerInnenbeteiligung, Petitionen und Zivilgesellschaft

„Als Unternehmer, Ausbildner, Wifi-Lehrbeauftragter und begeisterter Kulturinteressierter liegen mir die Wirtschaft- Bildungs- und Kulturpolitik der Stadt am Herzen. Ich werde mich aktiv, mit Freude und Engagement in den Ausschüssen einbringen“, schließt Degler.

 

Zur Person

Werner Degler ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als Friseurmeister übernahm er im Jahr 2002 den elterlichen Betrieb am Leipziger Platz. Heute beschäftigt er ca. 50 MitarbeiterInnen. Bildung und Ausbildung sind Werner Degler sehr wichtig, weshalb er sich seit 1997 intensiv am WIFI als Lehrbeauftragter und mittlerweile als Lehrgangsleiter für die MeisterInnenakademie der Friseure in Tirol engagiert. Als ausgezeichneter Lehrbetrieb bildet Werner Degler in 5 Betrieben derzeit 12 Lehrlinge aus.

 

Seit 2008 tritt Werner Degler als Bezirksinnungsmeister der Tiroler Friseure aktiv für die Interessen seiner Berufsgruppe ein. Seit 2011 ist er Wirtschaftsbund-Obmann in Pradl Süd.

Nach den Gemeinderatswahlen 2012 engagierte sich Werner Degler als Ersatzgemeinderat in der Stadtpolitik, bis er im Jänner 2018 ein frei werdendes Mandat annahm.

Frau Univ.-Doz.in Dr.in Patrizia Moser hat mit 8.1.2018 ihr Gemeinderatsmandat zurückgelegt. Wir möchten die Gelegenheit nutzen und uns für den großartigen Einsatz für unsere pulsierende Landeshauptstadt herzlichst bedanken.

Erstmals kandidierte Patrizia Moser 2006 bei Für Innsbruck und zog auf Anhieb in den Innsbrucker Gemeinderat ein. Vier Jahre später am Weltfrauentag im Jahr 2010 übernahm Sie nach der Wahl von Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer die Funktion einer amtsführenden Stadträtin und zeichnete neben verschiedenen Ressortführungen fortan besonders für die Kulturagenden in der Landeshauptstadt verantwortlich. Nach der Gemeinderatswahl 2012 war Patrizia Moser neuerlich Mitglied es Gemeinderatsklubs und als Klubobmann-Stellvertreterin tätig.

„Patrizia Moser war im Gemeinderat eine profunde Kennerin und starke Stimme der Innsbrucker Kultur, welche sie jahrelang im Kulturausschuss und auch als Stadträtin maßgeblich und positiv mitgeprägt hat. Ich möchte ihr als politische Weggefährtin der vergangenen 12 Jahre den herzlichen Dank unserer Bewegung für ihren Einsatz für unsere Stadt aussprechen und alles Gute für ihren weiteren Lebensweg wünschen“, so Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

 

Öffentliche Aufträge an heimische Wirtschaft zeigen Wirkung

Hocherfreut zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die aktuelle Statistik des AMS hinsichtlich der Beschäftigung. Innsbruck liegt darin eindeutig auf Platz 1 unter den österreichischen Landeshauptstädten.

„Es zeigt sich, dass die geschaffenen Rahmenbedingungen und Investitionen der öffentlichen Hand sich positiv auf den Wirtschaftsstandort auswirken. Mit nur 5,7% Arbeitslosigkeit stehen wir klar an der Spitze der österreichischen Landeshauptstädte“, auch wenn es noch Luft nach oben gibt, ist Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll zufrieden mit der positiven Entwicklung.

Wirtschaftspolitischer Weg in Innsbruck stimmt

„Innsbruck fördert seit vielen Jahren die regionale Wirtschaft durch Investitionen in die Infrastruktur für die Bevölkerung. So entsteht Vermögen für die Bürgerinnen und Bürger und gleichzeitig werden zahlreiche Arbeitsplätze gesichert, denn über 90 % der zu vergebenden Aufträge werden von regionalen Firmen ausgeführt. Das ist immer noch das beste Impuls- bzw. Wirtschaftsförderungspaket. Diese Politik trägt wesentlich zur Sicherung des Standortes und des sozialen Friedens bei“, so Stoll weiters.

Neue Herausforderungen

„Als Stadt freut uns diese Entwicklung natürlich sehr. Die nahezu Vollbeschäftigung führt jedoch auch zu neuen Herausforderungen. Wie ich aus eigener Erfahrung und in unzählige Gesprächen mit Unternehmerinnen und Unternehmern berichten kann, stehen diese vor der Herausforderung, überhaupt noch Arbeitskräfte zu finden. Hier wird es Anstrengungen aller Betroffenen erfordern, um den Wirtschaftsstandort mit qualifizierten Arbeitskräften zur Bewältigung der hohen Auftragslage zu versorgen“, schließt Stoll.

„Wer gemeinsam alt wird, ruht in sich selbst und ist ein positiver Mensch. Diese Ansicht wird durch meine Besuche bei Paaren mit Ehejubiläen stets bestärkt“, erzählte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer dem Eisernen Ehepaar Elfriede und Herbert Angerer und gratulierte: „Auch Sie sind ein beeindruckendes Beispiel dafür.“ Im Namen der Stadt Innsbruck überreichte sie den SeniorInnen Anfang Jänner eine Flasche Wein und einen Blumenstrauß.

Kennengelernt haben sich die Wienerin und der Tiroler 1949 im Ötztal, woraufhin eine Brieffreundschaft folgte. Doch die Entscheidung zur Heirat fiel rasch und so gaben sich die beiden 1952 das Jawort. Die Eltern zweier Söhne waren in Innsbruck jahrelang als LehrerInnen tätig, Herbert Angerer sogar Direktor der Hauptschule Hötting-West.

Gemeinsame Interessen, Leidenschaften und Hobbys

Neben der geteilten Leidenschaft für ihren pädagogischen Beruf, ergänzt sich das Paar auch in der Freizeitgestaltung. So teilen die beiden beispielsweise ihre Liebe zur Literatur. Das Lesen von Büchern und der gemeinsame Austausch darüber zählt seit jeher zu ihren größten Hobbys. Außerdem besitzen beide eine ausgeprägte künstlerische Ader: Während Elfriede Angerer unzählige Puppen gestaltete und diese in Ausstellungen präsentierte, verzierte Herbert Angerer Kirchenkerzen und schrieb insgesamt 980 Literaturrezensionen. Auch handwerklich zog das Jubelpaar an einem Strang, wie beispielsweise ein Wochenendhaus und der zugehörige Garten in Weerberg unter Beweis stellen. „Wir haben stets nach dem Motto gelebt ,Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben‘“, resümiert Herbert Angerer. (IKM)

Die MitarbeiterInnen der 29 städtischen Kindergärten und zehn Schülerhorte laden am Mittwoch und Donnerstag, 24. und 25. Jänner, zu zwei Tagen der offenen Türen ein. Diese Tage bieten während der regulären Öffnungszeiten Einblicke in den Alltag der Einrichtungen. An beiden Tagen stehen die PädagogInnen allen Interessierten für Fragen zur Verfügung und informieren vor Ort über die jeweiligen Konzepte. Währenddessen sind die jungen BesucherInnen eingeladen, bei den verschiedensten Aktivitäten mitzumachen. Die Tage der offenen Tür stoßen jährlich auf großes Interesse: Im Vorjahr nutzten insgesamt rund 500 BesucherInnen diese Möglichkeit, um in Innsbrucks Kindergärten und Schülerhorte hinein zu schnuppern.

„Ich kann allen Eltern den Besuch der Informationstage wärmstens empfehlen, denn nur so kann man sich einen umfassenden Überblick über das Angebot für unsere Kinder in den verschiedenen Stadtteilen machen“, so Für Innsbruck Jugendreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

 

Einschreibung in Kindergärten und Schülerhorte

In der Woche darauf, von Montag, 29. Jänner, bis Freitag, 02. Februar, findet die Einschreibung in die städtischen Kindergärten und Schülerhorte statt. Die Einschreibzeiten sind in den Kindergärten von 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr. In den Schülerhorten sind die Einschreibungen von 11:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr möglich. Mitzubringen sind jeweils Geburtsurkunde, e-card und Meldezettel des Kindes und der Eltern. Weitere Informationen unter www.innsbruck.gv.at (Bildung/Kultur > Kindergärten bzw. Nachmittagsbetreuung). (FI, IKM)

Im Jänner Gemeinderat wurde ein Antrag zur Adaptierung des Tiroler Suchtkonzeptes und die Schaffung eines Suchtmittelzentrums behandelt. Für Innsbruck Sozial- und Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch erläutert die Beweggründe:

In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten bei Drogen dramatisch verändert. Das Einstiegsalter sinkt regelmäßig und neue Substanzen kommen auf den Markt. Tirol liegt bei den Erstkonsumenten von Suchtmitteln im absoluten österreichischen Spitzenfeld.

Prävention sollte nicht erst dann einsetzen, wenn es bereits Auffälligkeiten gibt. Das ist viel zu spät. Geben wir unseren Kindern und uns eine Chance, die Gefahren frühzeitig zu erkennen. Versuchen wir gemeinsam dem brutalen Markt mit Suchtmitteln und der damit verbundenen Begleitkriminalität die Grundlage zu entziehen. Die Nachfrage regelt den Markt. Wenn sich die Nachfrage mittelfristig stark reduziert, wird auch der Markt für Dealer uninteressant. Nichtstun wäre die Kapitulation vor dem Erwartbarem.

Wenn wir jetzt mit der frühzeitigen Prävention und mit der Errichtung eines „Sucht(mittel)zentrums“ beginnen, unsere Kinder intensiv zu informieren und Kooperationen mit den Schulen eingehen, die den Besuch dieses Zentrums verpflichtend als Teil des Unterrichtes einplanen, können wir der dramatischen, unvorhersehbaren Entwicklung entgegenwirken.

>> Antrag Suchtmittelzentrum

Stadt sensibilisiert mit Verteilaktion am 09./10. Jänner für Brandschutz

(IKM) Mit einer kostenlosen Verteilaktion von Rauchmeldern schafft die Stadt Innsbruck in Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck (BFI) und den gemeinnützigen Wohnbauträgern, Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und Neuen Heimat Tirol (NHT), ein besseres Bewusstsein für Brandschutz im Eigenheim bei den InnsbruckerInnen. „Heimrauchmelder sind die sichere und vor allem rasche Warnung im Brandfall. In der Regel bleiben lediglich vier Minuten Zeit zur Flucht. Rauchgasvergiftungen können bereits nach zwei Minuten tödlich sein“, weiß Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Seit 01. Jänner 2008 ist für neu errichtete Wohngebäude in Tirol die Montage von Rauchmeldern Pflicht. Im Interesse der Sicherheit empfiehlt die Feuerwehr jedoch auch ältere Wohnungen mit den technischen Geräten auszustatten. Für die Mindestausstattung sollte jeweils ein Rauchmelder in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren und Treppenhäusern installiert werden. „Zusätzlich empfehlen wir auch Kellerräume, Dachböden und Büros mit Rauchmeldern auszustatten“, betont BFI-Branddirektor Mag. (FH) Helmut Hager.

 

Beratungen an Aktionstagen

BürgerInnen von nicht städtischen Wohnungen können ihr Eigenheim im Rahmen einer Verteilaktion nachrüsten. Am Dienstag und Mittwoch, 09./10. Jänner 2018, geben Mitglieder der Berufsfeuerwehr im Plenarsaal des Rathauses Rauchmelder aus – solange der Vorrat reicht. Notwendig dafür ist ein Gutschein, der in der Jänner-Ausgabe des „Innsbruck informiert“ auf Seite 24 abgedruckt ist. Zusätzlich zur Verteilaktion sind an den beiden Aktionstagen ExpertInnen des Brandschutzes vor Ort und bieten Beratungen zum Thema an. Details zur Anschaffung sowie eventuellen Montage-Kosten in Wohnungen von IIG und NHT erhalten die jeweiligen MieterInnen von den Wohnbauträgern rechtzeitig in einem Informationsschreiben.

 

Tipps zur richtigen Anwendung

In einem neu erschienenen Informationsfolder der BFI sind die wichtigsten Punkte zum Thema „Rauchmelder retten Leben“ zusammengefasst. In Räumen, in denen viel Wasserdampf bzw. eine hohe Staubbelastung vorkommen, sollten beispielsweise keine Rauchmelder montiert werden. Dort kann es nämlich vermehrt zu Fehlalarmen kommen.

 

Vorsicht mit offenem Feuer

Vizebürgermeister Kaufmann appelliert trotz vorhandenen Rauchmeldern dennoch achtsam zu sein: „Ein umsichtiger Umgang mit offenem Feuer, Licht und Elektrogeräten ist die sinnvollste und effektivste Brandvorsorge.“ Branddirektor Hager, IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler sowie NHT-Geschäftsführer DI Mag. Markus Pollo stimmen zu und sind sich ebenfalls einig: „Rauchmelder leisten einen hohen Beitrag zur Sicherheit und sollten zum Standard jeder Wohnung gehören.“ „Die NHT begrüßt diese Förderaktion sehr und erklärt sich auch gerne bereit, als ersten Schritt Rauchmelder in einigen Bautengruppen (ca. 500 Wohnungen) in Innsbruck zu beauftragen und einzubauen. Für die Zukunft denken wir generell den flächendeckenden Einbau von Rauchmeldern in allen Wohnungen in Innsbruck an“, erklärt Pollo abschließend.

Bürgermeisterin verlieh Sozialehrenzeichen der Stadt Innsbruck und Ehrenamtsnadeln des Landes Tirol

Bei Ehrungen der Stadt Innsbruck steht der Gedanke im Vordergrund, Menschen zu würdigen, die sich weit über ihre Pflicht hinaus für die Interessen der Gemeinschaft eingesetzt haben. Anlässlich eines Empfangs im Rathaus verlieh Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer vor Kurzem das Sozialehrenzeichen der Stadt Innsbruck an Univ.-Prof. Dr. Heinz Barta. Seit Februar 2011 ist der Jurist ehrenamtlich in der Innsbrucker Opferschutzkommission tätig und beurteilt neben Univ.-Doz. Horst Schreiber und Dr.in univ. med. Doris Preindl Ansprüche von ehemaligen Innsbrucker Heimkindern, die misshandelt und missbraucht wurden. Die Ehrung wurde vom Innsbrucker Gemeinderat im Juli 2016 beschlossen.

„Menschen wie Sie setzen sich mit Ihrem Wirken für Gerechtigkeit ein und tun dies auch noch unentgeltlich“, gratulierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer dem Ehrenzeichenträger Heinz Barta: „Sie achten darauf, dass die Schicksale und Ansprüche der Betroffenen nicht in Vergessenheit geraten. Sie haben eine Vorbildfunktion inne und Ihre Leistungen gehören vor den Vorhang geholt und gewürdigt.“ Nach wie vor gehe es darum, entschlossene Zeichen zu setzen, das vor langer Zeit Erlittene und die Folgen für die Opfer von offizieller Seite anzuerkennen und die Dimensionen der Kinderrechtsverletzungen öffentlich zu machen, betonte Oppitz-Plörer. Die Stadt Innsbruck nahm 2011 diese Verantwortung wahr und ging mit der Einrichtung einer eigenen Kommission österreichweit einen besonderen Weg.

 

Ehrenamtsnadeln des Landes Tirol übergeben

Im Zuge der Ehrenzeichenverleihung übergab Bürgermeisterin Oppitz-Plörer nachträglich die Ehrenamtsnadeln des Landes Tirol an vier Personen: Ing. Reinhard Andrich (Pfarre St. Pius X.), Dr. Monika Jarosch (AEP-Frauenbibliothek), Angelika Pedross (Verein Frauenselbsthilfe nach Krebs) und Josef Sezemsky (KÖStV Cimbria) erhielten die Auszeichnung für ihr Engagement im Kultur- und Sozialbereich.

Die BürgermeisterInnen aller Tiroler Gemeinden sind eingeladen, dafür alle zwei Jahre engagierte Personen zu nominieren. „Es ist ein gebührender Anlass, um das Ehrenamt entsprechend zu würdigen“, bedankte sich das Stadtoberhaupt bei den Freiwilligen: „Die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig engagieren, sorgen für sozialen Zusammenhalt. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und schenken das Kostbarste, was es heutzutage gibt: Ihre Zeit.“ (IKM)

 

Am Samstag den 13. Jänner findet im Dom zu St. Jakob um 09:30 eine Gedenkmesse für die am 15. Jänner 2011 verstorbene Altbürgermeisterin statt.

„In Gedenken an eine große, unvergessene Persönlichkeit findet auch heuer wieder eine Messe ihr zu Ehren statt. All jene, die sich gemeinsam an eine tatkräftige wie mutige Politikerin, ein starke Frau und einen beeindruckenden Menschen erinnern wollen, sind beim Gottesdienst herzlich willkommen“, lädt Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer herzlich ein.

Ein Leben für Innsbruck

„Hilde Zach war Bürgermeisterin mit Leib und Seele: Sie lebte die Politik, sie mochte die Menschen und sie liebte ihre Alpenstadt. Mutig und konsequent ging sie stets ihren eigenen Weg und hat viele seh- und spürbare Spuren in unserer Stadt hinterlassen“, erinnert Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Meilensteine setzte Hilde Zach in der Zeit ihres Wirkens unter anderem mit ihrem konsequenten Eintreten für eine gute Balance zwischen historischem Erbe und Moderne. „Den Neubau der Hungerburgbahn, das Projekt Straßen- und Regionalbahn, die Neugestaltung der Maria-Theresien-Straße und die erfolgreiche Bewerbung Innsbrucks um die ersten Olympischen Winterjugendspiele im Jahr 2012 hat die Tiroler Landeshauptstadt dem Einsatz der Kommerzialrätin zu verdanken“, ergänzt die Bürgermeisterin.

Wie alles begann

Geboren wurde Hilde Zach am 25. August 1942. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung im elterlichen Betrieb und der langjährigen Leitung der Metzgerei begann sie 1990 ihre politische Karriere beim Wirtschaftsbund. 1994 wurde sie Stadträtin. Im Rahmen der Gemeinderatswahlen im April 2000 wurde Hilde Zach zur ersten Bürgermeister-Stellvertreterin gewählt. Im Oktober 2002 wurde sie in Nachfolge von DDr. Herwig van Staa die erste Bürgermeisterin Innsbrucks.

Als erste Frau an der Spitze einer österreichischen Landeshauptstadt leitete Hilde Zach als engagierte und überaus beliebte Bürgermeisterin zwischen 2002 und 2010 die Geschicke der Landeshauptstadt Innsbruck. 2010 wurde ihr die Ehrenbürgerschaft, die höchste Auszeichnung der Stadt, verliehen. (IKM, FI)

Seit 2016 Jahr betreibt die Stadt Innsbruck in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) Einrichtungen, in denen Kinder, die noch zu jung für den Kindergarten sind, betreut werden. Aktuell stehen vier städtischen Kinderkrippen zur Verfügung, die Eröffnung zweier weiteren ist für Frühjahr 2018 geplant. Mit den Kinderkrippen Pechegarten, Schneeburggasse, ATPünktchen und Ampfererstraße bieten ab kommenden Frühjahr dann insgesamt sechs städtische Krippen eine liebevolle Betreuung der Jüngsten an. Weitere sollen folgen.

„Eine gute Versorgung der Jüngsten ist der Stadtregierung ein großes Anliegen. Durch die Entscheidung neben Kindergärten auch Kinderkrippen zu betreiben, haben wir einen wichtigen Schritt in Sachen flächendeckender Kinderbetreuung gemacht. Wie gut das Konzept ankommt, zeigen die Anmeldungen“, erklärt Stadtrat Ernst Pechlaner und verweist dabei auf die Tatsache, dass alle bestehenden Kinderkrippen voll ausgelastet sind.

„Der Bedarf für weitere Einrichtungen ist gegeben. Deshalb arbeiten wir gerade auf Hochtouren an der Erweiterung des Angebots. Im März 2018 eröffnen zwei weitere Krippen – eine zweigruppige in der Siegmairstraße und eine eingruppige im Prämonstratenserweg“, erläutert der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat.

 

ISD-Konzept überzeugt

Seit der Eröffnung der Krippen arbeitet die Stadt Innsbruck eng mit den ISD zusammen, die für das pädagogische Konzept verantwortlich sind und als Betreiber auftreten. „Dieses ist an die Grundsätze der Emmi Pikler und Maria Montessori-Pädagogik angelegt. Die Schlagworte ,Sprache‘, ,Bewegung‘ und ,Sozialverhalten‘ stehen im Fokus. Besonders hervorzuheben ist der verbesserte Betreuungsschlüssel, den wir anbieten: Auf drei bis vier Kinder kommt je eine Pädagogin oder Assistentin bzw. ein Pädagoge bzw. Assistent“, erklärt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner.

„Die Zusammenarbeit mit den ISD funktioniert bestens. Wir nutzen die Gelegenheit, uns dafür zu bedanken. Wir sind überzeugt, dass wir zukünftig gemeinsam in der Innsbrucker Kinderbetreuungslandschaft viel bewegen können“, sind sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Pechlaner einig.

 

Neue Projekte stehen an

Während zwei neue Kinderkrippen im kommenden Frühjahr ihren Betrieb aufnehmen, stehen in den bereits bestehenden Einrichtungen spannende Projekte auf dem Jahresprogramm: So wird durch das Projekt „Gesunde Ernährung – Zähne putzen“ bei den Kindern bereits von klein auf ein Bewusstsein für die Zahngesundheit geschaffen. Zudem soll das sogenannte „offene System“ ausgebaut werden, bei dem die Kinder ihre Zeit in der Krippe möglichst selbstbestimmt gestalten.

 

Ausgedehnte Öffnungszeiten

Besonders für berufstätige Erziehungsberechtigte sind ausgedehnte Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen von Bedeutung. Diese bieten die städtischen Kinderkrippen allesamt an: Sie sind täglich von 06:30 bzw. 07:00 Uhr geöffnet und schließen in der Zeit von 16:30 bis 18:00 Uhr. Zudem sind sie ganzjährig geöffnet – mit Ausnahme von fünf Schließtagen pro Jahr.

Generell richtet sich das Angebot in den Kinderkrippen an Innsbrucker Kinder ab 18 Monaten. „Da der Bedarf gegeben ist, bieten wir eine Gruppe für Kinder ab einem Jahr an“, erklärt Stadtrat Pechlaner. Für Innsbrucker Kinder ab 18 Monaten liegen die Kosten pro Monat inklusive Mittagessen wie folgt:

  • fünf ganze Tage: 299 Euro
  • fünf halbe Tage (bis 13:00 Uhr): 220 Euro
  • drei ganze Tage: 240 Euro
  • zwei ganze Tage: 180 Euro

Für Kinder, die unter 18 Monate alt sind oder nicht aus Innsbruck kommen, wird ein Aufschlag verrechnet. Nähere Infos: www.isd.or.at/index.php/kinderzentren/kinderkrippen

(IKM)

Die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) bieten mit dem Innsbrucker Menü Service (IMS) während des ganzen Jahres Mittagessen „auf Rädern“ an. Das Service richtet sich an Menschen, die aufgrund ihres Alters oder aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, sich ihre warmen Mahlzeiten selbst zuzubereiten. Alle betroffenen Innsbrucker BürgerInnen können dieses Service der ISD anfordern. Aktuell sind es monatlich rund 620 Personen, die von sechs Fahrern des Roten Kreuzes Innsbruck täglich beliefert werden.

„Diese mobile Essensversorgung der Innsbrucker Sozialen Dienste ermöglicht den Menschen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden und damit in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben zu können“, betonen Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Sozialstadtrat Ernst Pechlaner: „Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebührt dafür großer Dank. Sie engagieren sich das ganze Jahr über beim persönlichen Kundenkontakt bei den Bestellungen und Lieferungen über ihre eigentliche Aufgabe hinaus.“

„Monatlich werden rund 13.000 Mahlzeiten ausgeliefert“, berichtet ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner: „Wie eine aktuelle Zufriedenheitsbefragung ergeben hat, sind die Kundinnen und Kunden sehr zufrieden mit unserem Angebot, sowohl was die Qualität der Speisen als auch die Zustellung betrifft.“

 

Flexible und abwechslungsreiche Auswahl
Das IMS-Küchenteam im Wohnheim Pradl bereitet täglich ein qualitativ hochwertiges Mittagessen zu. Jede Woche erhält die Kundin bzw. der Kunde einen Speiseplan mit einer Auswahl verschiedener dreigängiger Menüs, aus der man für jeden Wochentag individuell wählen kann. Bei der Zubereitung legen die Köche besonderen Wert auf feinen Geschmack und achten insbesondere auf den Wunsch nach leichter Bekömmlichkeit. Auch Diätformen wie Diabetesdiät und leichte Vollkost (Schonkost) werden angeboten. Zusätzlich stehen vegetarische Kost sowie zwei Alternativmenüs auf der Speisekarte.

Die Lieferung erfolgt täglich zuverlässig und pünktlich durch einen Mitarbeiter des Roten Kreuzes Innsbruck in einer praktischen Menü-Box. Zum einfachen und sicheren Aufwärmen wird zu Vertragsbeginn eine Induktions-Wärmeplatte mitgeliefert. Die Tage der Zustellung (Montag bis Sonntag) sind frei wählbar. Ebenso besteht die Möglichkeit, diesen Dienst nur kurze Zeit in Anspruch zu nehmen, z. B. für die Zeit des Urlaubs von Angehörigen.

Anmeldung und Kosten

Die Anmeldung zum Menüservice erfolgt telefonisch unter Tel. (0512) 5331 83-3777 unter Bekanntgabe von Namen und Adresse. Drei Mitarbeiterinnen nehmen Bestellungen und Änderungswünsche entgegen und vereinbaren unkompliziert die Zahlungsweise (Einziehungsauftrag oder Erlagschein). Ein IMS-Menü kostet inklusive Zustellung maximal 9,70 Euro. KundInnen mit einem geringen Einkommen können um einen Zuschuss ansuchen.

 

Kontakt und Informationen
IMS Innsbrucker Menu Service, Dürerstraße 12, 6020 Innsbruck

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 08:00 bis 15:00 Uhr, Freitag 08:00 bis 14:00 Uhr

Telefon:(0512) 5331 83-3777, Fax:(0512)5331 83-3770

E-Mail: ims@isd.or.at (IKM)

MMag. Hermann Glettler (c) CARITAS

Heute fand in der Innsbrucker Olympiaworld die Bischofsweihe von Hermann Glettler gemeinsam mit tausenden Gläubigen statt. An dieser Stelle findet sich die offizielle Rede unserer Bürgermeisterin.


Hochwürdigster Herr Bischof MMag. Hermann Glettler,

liebe Vorredner, verehrte Anwesende!

 

Lieber Bischof Hermann, ich heiße Sie im Namen der Innsbrucker Bevölkerung herzlich in unserer Gesellschaft und in unserer Alpenstadt willkommen. Der heutige Tag ist wahrlich ein Freudentag – auch bei mir war die Vorfreude auf die heutige Bischofsweihe sehr groß. Seit September, als ich von Ihrer bevorstehenden Ernennung erfahren habe, verehrter Bischof Hermann, verfolge ich mit großem Interesse Ihr Wirken.

Eine Aussage von Ihnen begeisterte mich von Anfang an: „Der designierte Bischof ermutigte alle Menschen, auf den Ruf Gottes zu hören und auf ihre Weise auf diesen Ruf zu antworten. Auch wenn das bedeute, die Komfortzone des Lebens zu verlassen.

Ich deute dies als Aufruf an alle, unsere Gesellschaft im Sinne der christlichen Nächstenliebe positiv zu verändern. Das Soziale verbindet uns – die Politik und die Kirche. Der ökumenische Dialog und das Gespräch mit anderen Religionsgemeinschaften ist Ihnen ein Anliegen und auch in der Stadt Innsbruck wird dieses Thema bereits gelebt. Dahingehend kann ich Ihnen unser Bemühen und das Sichtbar-machen im öffentlichen Kontext versichern.

Eine weitere Aussage Ihrerseits, lieber Bischof Hermann, empfand ich als sehr prägend und passend: „Eine wirkliche Verkündigung des Evangeliums lässt sich nicht leben ohne die liebevolle Aufmerksamkeit für Notleidende und Menschen, die an den Rand gedrängt sind.“ Sie zeigt, dass Sie mit besonders viel Engagement für alle Menschen unserer Gesellschaft das hochwürdige Amt des Bischofs in der Diözese Innsbruck ausüben werden. Diese Worte bedeuten auch, dass Ihnen die christliche Nächstenliebe besonders am Herzen liegt. Und dafür haben Sie auch schon ein schönes Zeichen gesetzt, indem Sie auf bestehende Insignien zurückgreifen und so auch die Stadt Innsbruck, anstatt der Mittel für einen Ring, zwei großzügige Spenden an die von Ihnen benannten Institutionen sehr gerne leistet. Einerseits an die Krankenpflege Obdachloser und andererseits an das Caritas-Integrationshaus.

Ich freue mich, die bereits gute Zusammenarbeit von Stadt Innsbruck und Diözese weiterhin auszuführen und auszubauen. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Gottes Segen bei der Erfüllung Ihrer – gerade in der heutigen Zeit – nicht leichten Aufgabe. Jede Möglichkeit, Sie in Ihrem Wirken zu unterstützen oder Ihrem Wirken im städtischen Bereich einen Raum zu geben, wird Ihnen durch die Landeshauptstadt Innsbruck gerne geboten – dies sei Ihnen gewiss.

Lieber Bischof Hermann – Sie beginnen nun in Innsbruck einen neuen Weg. Damit Sie sich hier gut zurechtfinden und auch den alpin-urbanen Charme unserer Landeshauptstadt erleben können, gebe ich Ihnen ein Paar Bergschuhe mit auf diesen Weg. Sie geben Ihnen einen sicheren Stand in jeder Situation.

Auch die dazugehörigen Wanderstöcke können Sie am Weg zu den Innsbruckerinnen und Innsbruckern, die nicht immer in der Stadt zu finden sind, gut gebrauchen. Mit dem beiliegenden Freizeitticket, das von mehr als 50.000 Menschen genutzt wird, können Sie es diesen gleich tun und die Ruhe sowie den Blick von oben auf Innsbruck genießen.

Zur Stärkung können Sie auch bei jeder unserer sechs städtischen Almen einmal einkehren und sind dort herzlich zu einem ausgiebigen Innsbrucker-Alm-Mahl eingeladen.

Ich wünsche uns allen hier und den Tausenden TV-Zuschauerinnen und –Zuschauern nach diesem wunderschönen Weihgottesdienst einen Freudentag und von Herzen alles Gute.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

 

Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker,

ich wünsche Ihnen eine gute Adventzeit und ein zufriedenes Weihnachtsfest!

Ein Höhepunkt des Innsbrucker Advents ist wiederum der Christkindleinzug mit 500 Kindern aus Innsbrucker Schulen am 17. Dezember. Die Innsbrucker Bevölkerung ist dazu herzlichst eingeladen.

Zum ersten Mal feiern wir das Weihnachtsfest gemeinsam mit unserem neuen Bischof Hermann Glettler. Der Bischof hat sich sehr gut in Innsbruck, in Tirol eingelebt und ist dabei schon auf viele Menschen, Vereine und Organisationen zugegangen. Er sucht das Gespräch mit den Mitmenschen, er wünscht sich Begegnungen und lebt die Offenheit. Ich freue mich auf die Treffen mit Bischof Hermann und heiße ihn namens der Innsbrucker Bevölkerung nochmals herzlich willkommen in unserer Gemeinschaft.

Wir sind dankbar für den sozialen Frieden, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein soziales Miteinander. Die Solidarität gegenüber den Mitmenschen, die unsere Unterstützung benötigen und ein würdevoller Umgang mit den Menschen und ihren Schicksalen machen unser Zusammenleben aus.

Ich danke allen Ehrenamtlichen, den MitarbeiterInnen in den Hilfs- und Einsatzorganisationen und den MitarbeiterInnen in den verschiedenen Institutionen, die sich um unsere bedürftigen und kranken MitbürgerInnen kümmern!

Liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker, ich wünsche Ihnen einen schönen Innsbrucker Advent, ein frohes Weihnachtsfest und viele angenehme Momente mit den Menschen in Ihrer Nähe.

 

Ihre

 

Christine Oppitz-Plörer

Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Auf Bitte unseres Vereinsmitgliedes Markus Grumser, teilen wir gerne folgenden Veranstaltungshinweis:

Liebe Sportfreunde,

 

auch heuer wenden wir uns in dieser kalten Jahreszeit an euch, dass wir diese Welt gemeinsam ein wenig wärmer machen. Am Samstag, den 02. Dezember 2017 findet unser 2. Group Fitness Marathon für den guten Zweck statt. Wir bieten euch 9 Kurse, mit top-motivierten Trainern, toller Stimmung, genialer Musik und super Verpflegung. Der erste Kurs startet um 09 Uhr früh und der letzte um 19 Uhr abends! („Wir bewegen Tirol“-Studio, LangerWeg 11a, gegenüber Autopark)

 

Für was wir heuer Spenden sammeln möchten?

Vor ein paar Monaten hat eine Familie aus dem Tiroler Oberland mit 3 kleinen Kindern ihren Ehemann & Vater verloren. Plötzlich und vollkommen unerwartet ist er im Alter von 42 Jahren gestorben. Neben der psychischen Belastung stellt dies für Silvia eine unglaubliche finanzielle Notlage dar. Wir möchten ihr und ihren 3 Kindern in dieser schweren Zeit helfen und bitten euch daher zu unserem Event zu kommen, eure Freunde einzuladen und so viele Menschen mitzubringen wie ihr nur könnt.

 

Was wird DICH das kosten?

Spendenbeitrag für 1 Stunde: € 10,-

Spendenbeitrag für so viele Stunden wie du möchtest: € 15,-

Bitte beachte, dass wir bei jeder Stunde eine begrenzte Teilnehmeranzahl annehmen können!

 

Kostenlose Verpflegung für euch ALLE!

Für eure Verpflegung wird natürlich bestens gesorgt. Viele helfende Hände sorgen für einen reich gedeckten Gabentisch! Obst, Getränke, Snacks und Kuchen zur freien Entnahme!

 

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an marco@wir-bewegen-tirol.at<mailto:marco@wir-bewegen-tirol.at>. Teilt uns bei eurer Anmeldung bitte mit, für welche Kurse ihr euch gerne anmelden möchtet!

 

Das Programm:

09:00 – 10:00 BODY-WORKOUT mit dem Schwingstab mit Elke & Petra

10:15 – 11:15 TRAMPOLIN! – Fitness mit Elke und Marina

11:30 – 12:30 TRAMPOLIN! – Fitness Easy mit Petra & Elke

12:45 – 13:45 Pilates & Mentaltraining mit Elke & Chris

14:00 – 15:00 Bauch, Beine, Po mit Marco & Andi

15:15 – 16:15 Wohlgefühl für Rücken, Nacken & Schultern mit Chris & Elke

16:30 – 17:30 Kraft- & Ausdauerzirkel mit Marco & Andi

17:45 – 18:45 TRAMPOLIN! – Fitness mit Chris & Benjamin

19:00 – 20:00 TRAMPOLIN! – Fitness mit Marina & Susi

 

Wir würden uns über viele Anmeldungen freuen. Bis bald.

Euer „Wir bewegen Tirol Team“

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Vor Ort Präsenz zeigen und Hilfestellungen liefern – individuell auf Sorgen und Ängste eingehen – Sicherheitsforen mit Anrainern und Institutionenvertretern zu speziellen Sicherheitsthemen: Damit wir gemeinsam sicher in Innsbruck leben und uns wohl fühlen! Unter diesem Leitgedanken standen Stadtpolizeikommando, Stadt Innsbruck und Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) bei der Veranstaltungsreihe „Gemeinsam.Sicher“ den Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Bei diesen Veranstaltungen der drei Kooperationspartner konnten die InnsbruckerInnen zuerst ihre individuellen Sicherheitsanliegen mit den jeweiligen VertreterInnen der Polizei, der Politik und der MÜG besprechen. In einem zweiten Teil informierten Polizei und MÜG über die Sicherheitslage, die Polizeiarbeit und die Sicherheitsagenden der Stadt Innsbruck. Die ersten Veranstaltungen fanden eine gute Resonanz bei der Bevölkerung Ich bedanke mich für die rege und konstruktive Teilnahme und lade Sie herzlich ein beim vierten und letzten Termin im Plenarsaal des Rathauses teilzunehmen.

Herzlichst Ihre

Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin

 

 

Gemeinsam.Sicher in Innsbruck
29. November, Plenarsaal Rathaus (6. Stock)

Besprechen individueller Anliegen: 18:00 bis 19:00 Uhr

Präsentation von MÜG und Polizei: 19:00 bis 20:30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Kürzlich ist die aktuelle Ausgabe des Innsbrucker Familienkalenders erschienen, die in diesen Tagen an alle Innsbrucker Kinder zwischen vier und zehn Jahren versandt wird. Vom 01. Dezember bis zu den Semesterferien bieten Institutionen, Organisationen, Vereine und Privatpersonen 166 ausgewählte Kinder- und Jugendveranstaltungen in der Landeshauptstadt. Unter den 143 Einzelveranstaltungen und 23 wöchentlichen Angeboten finden sich auch 69 kostenlose Freizeitmöglichkeiten.

Idealer Freizeitbegleiter für die ganze Familie

„Mit Hilfe des Innsbrucker Familienkalenders können die Familien aus dem breiten Angebot an Kinder- und Jugendveranstaltungen gezielt ihre ganz persönlichen Favoriten auswählen und so ihre gemeinsame Freizeit in unserer Stadt ideal gestalten“, freut sich Familienreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und ergänzt: „Entsprechend der Jahreszeit stehen diesmal besonders viele besinnliche und sportliche Veranstaltungen auf dem Programm, aber auch Kreativität, Erlebnis und Weiterbildung kommen nicht zu kurz. Ich bin mir sicher, da ist für jede Innsbrucker Familie viel Attraktives dabei!“ (IKM)