Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) ist die wichtigste und älteste Vertretung für lokale und regionale Gebietskörperschaften in Europa. Er setzt sich für die Interessen von mehr als 60 Mitgliedsverbänden und insgesamt mehr als 130.000 Städten, Gemeinden und Regionen aus 41 Ländern ein.

Eine der Hauptaufgaben des RGRE ist es, die EU-Gesetzgebung aktiv mitzugestalten und dabei die Anliegen der Gemeinden und Regionen im Sinne einer kommunalen Selbstverwaltung zu vertreten.

Seit Dezember 2016 ist Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer Vorsitzende des RGRE-Finanzausschusses. Nun traf sich dieses Gremium erstmals seit Bestehen des RGRE in Innsbruck.

Der RGRE-Finanzausschuss ist maßgeblich für ein solides Finanzmanagement der Non-Profit-Organisation verantwortlich und wacht über ein jährliches Budget von rund zwei Millionen Euro.

„Als Sprachrohr der Gemeinden und Regionen hat der RGRE seit seiner Gründung im Jahr 1951 einen unverzichtbaren Beitrag für ein vereintes und starkes Europa, vor allem aber für ein Europa der Bürgerinnen und Bürger geleistet“, betont Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Ich freue mich, dass ich als Finanzvorsitzendes diesen erfolgreichen Weg mitgestalten kann.“ (IKM)

In Wilten-West entsteht derzeit das neue Pfarrzentrum „Zur Heiligen Familie“ in Verbindung mit zwei Wohnbauprojekten. 60 Jahre nach dem Bezug der Kirche erhalten die AnwohnerInnen dort nun ein neues Zentrum und Wohnraum. Dabei ergibt sich die Gelegenheit auch den sanierungsbedürftigen Vorplatz der Kirche im Zuge der Instandsetzung neu zu gestalten.

„Gleichzeitig werden eine Fuß- und Radwegverbindung zur Zollerstraße hergestellt sowie der Kreuzungsbereich Fritz-Pregel- und Egger-Lienz-Straße adaptiert. Wir setzen damit einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau des Radverkehrsnetzes im Stadtgebiet“, erklären Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider gemeinsam bei einem Pressegespräch.

Mehrwert für AnrainerInnen

Die Neugestaltung der Zollerstraße Süd und des Platzes entwickelte das Amt für Tiefbau gemeinsam mit dem Grünanlagenamt. „Mit den geplanten Maßnahmen steigt die Aufenthaltsqualität in diesem Teil der Stadt für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker“, betonen Oppitz-Plörer und Pitscheider. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der Pfarre Wilten-West, der Tigewosi sowie der Liegenschaftsstiftung der Diözese Innsbruck durchgeführt. „Mitten unter den Menschen zu sein ist ein Plus für Pfarre und Stadt Innsbruck, die in diesem Projekt bisher und auch in Zukunft miteinander kooperieren und im wahrsten Sinn neue Wege für die Begegnung im Stadtteil Wilten West eröffnen: vom sozialen Wohnbau, über das Pfarrzentrum bis hin zur Vorplatzgestaltung. In einer Stadt muss Platz sein für alles. Das ist der Auftrag, den wir miteinander verwirklichen“, erläuterte Pfarrprovisor Mag. Johannes Hohenwarter OPraem. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass der neu gestaltete Platz ein einladender, offener und transparenter Begegnungsraum mitten unter den Menschen und für die Menschen werden soll.

Fertigstellung im Frühjahr

Für die Um- und Neugestaltung der Bereiche außerhalb der Liegenschaften der Pfarre investiert die Stadt Innsbruck insgesamt 372.000 Euro. Der Stadtsenat befürwortete in einer Sitzung im September die Umbaupläne einstimmig. Seit Mitte Oktober werden als Vorbereitung für die Platzgestaltung Leitungen umgelegt und saniert sowie Randbegrenzungen für die neuen Weganlagen und die Aufweitung der Grünzone in Richtung Egger-Lienz-Straße errichtet. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im kommenden Frühjahr mit der Aufbringung des endgültigen Belags für die Fuß- und Radwege. (IKM)

Um auch für künftige Generationen qualitätvollen Wohnraum bieten zu können, realisiert die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) gemeinsam mit der Wohnungseigentum, Tiroler gemeinnützige WohnbaugmbH (WE) am ehemaligen Areal des Bauhofes Saggen sowie am angrenzenden Nachbargrundstück eine Wohnanlage. Der Bebauung ging eine von Architekt Jörg Streli erstellte Machbarkeitsstudie voraus. Insgesamt entstehen dort nun 126 vom Wettbewerbssieger und Architekt Peter Larcher geplante Wohnungen im Passivhausstandard. Am 14. November, genau ein Jahr nach der Grundsteinlegung, fand die Firstfeier der Wohnanlage statt. Neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer waren seitens Für Innsbruck auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und GR Mag. Markus Stoll vor Ort vertreten.

Stimmen zum Projekt

„Die Schaffung von qualitätvollem und leistbarem Wohnraum für Innsbruckerinnen und Innsbrucker ist zentrale Aufgabe der Stadt Innsbruck. Die Wohnbebauung in der Bienerstraße ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Realisierung unseres Arbeitsübereinkommens“, führt Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer aus.

„Bauplätze für Wohnungen sind in Innsbruck aufgrund der Lage knapp und begrenzt. Nachverdichtung ist somit ein großes Thema, um innerstädtisch Wohnbauprojekte zu verwirklichen. Beim vorliegenden Wohnbau ist es gelungen, Synergien zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen“, erklärt Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz.

„Immer wieder muss es unser Anliegen sein leistbare Wohnungen für die BürgerInnen und Bürger in Innsbruck zur Verfügung zu stellen. Hier in der Bienerstraße entsteht abermals hochwertiger Wohnraum samt Freiraumqualität“, freut sich Wohnungsstadtrat Andreas Wanker.

„Mit der Wohnanlage Bienerstraße wurde gemeinsam mit der WE eine gute städtebauliche Lösung gefunden. Durch die Unterbringung der bisherigen Stellplätze in der Tiefgarage wird der Freiraum stark aufgewertet. Wie bei allen unseren Projekten steht die Qualität für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner im Vordergrund. Als zusätzlicher Service wird eine Zertifizierung gemäß den Richtlinien des Vereins ‚Sicheres Tirol‘ vorgenommenen“, erklärt IIG-Geschäftsführer, Dr. Franz Danler.

„Die Wohnungseigentum freut sich als Partner der Stadtgemeinde Innsbruck, zusammen mit der IIG das Mietwohnprojekt Bienerstrasse zu realisieren. Damit wird ein weiterer wichtiger Beitrag zur Schaffung von leistbarem Wohnen geleistet“, stellt WE-Geschäftsführer DI Walter Soier fest.

Zahlen, Daten, Fakten

Um das Nachverdichtungspotential beim Bauhof Saggen zu erhöhen, ging die IIG eine Kooperation mit der WE, der ein Nachbargrundstück gehört, ein. Zusätzlich wurde hinsichtlich der bestehenden oberirdischen Stellplätze eine gemeinsame Lösung gefunden und so fiel die Entscheidung auf die Verwirklichung einer gemeinsamen Tiefgarage.

Die Jurysitzung für den EU-weiten Wettbewerb erfolgte am 15. und 16. Jänner 2015, insgesamt nahmen 93 Architekturbüros teil. Als Sieger ging der aus Tirol stammende Wiener Architekt Peter Larcher hervor. Die Jury lobte vor allem die „andersartige Vollendung“ des Bauprojektes als unverwechselbar und identitätsstiftend für den Bauplatz. Durch neue, radial angelegte Grundrisstypologien wird Wohnraum geschaffen, der sich öffnet. Auch in Hinblick auf die Freiraumgestaltung überzeugte das Konzept: Die Durchlässigkeit von Neubau und Bestand bleibt erhalten. Die Grundsteinlegung erfolgte am 14. November 2016.

Errichtet wird eine Passivwohnanlage mit Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen, einem Gemeinschaftsraum und einer Tagesbetreuungsstätte der Lebenshilfe. Die Baukosten gliedern sich in 12,2 Millionen. Euro für die Wohnanlage der IIG und rund 8,1 Mio. Euro für das Wohngebäude der WE. Das bedeutet eine Gesamtinvestitionssumme von rund 20,3 Mio. Euro. Die IIG errichtet zwei Wohnhäuser mit 85 Wohnungen (Bienerstraße 10, 10a), die WE errichtet ein Wohnhaus mit 41 Einheiten (Bienerstraße 12).

Die Vergabe der Mietwohnungen erfolgt durch das Wohnungsamt der Stadt Innsbruck.

Die Lebenshilfe Tirol mietet eine Erdgeschossfläche für eine Tagesbetreuung und acht teilbetreute Inklusionswohnungen für behinderte Menschen.

Zusätzlich zur Wohnanlage wird eine Tiefgarage mit 235 Stellplätzen errichtet. Diese deckt gleichzeitig den Bedarf der dem Areal angrenzenden und im Eigentum der WE befindlichen Bestandshochhäuser.

Im Rahmen des Projektes wurden von IIG und WE Flächen entlang des Bahnviadukts sowie ein zusätzlich im Bereich der Kapuzinergasse abgetreten. Auf diesen werden Fuß- und Radwege errichten.

Zusätzlich plant die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) die Errichtung der Schnellbahnstation „Messe“ am Bahnviadukt. (IKM)

Ann-Kathrin Ast (Hauptstipendium) und Martin Fritz (Förderstipendium) heißen die PreisträgerInnen des Hilde Zach-Literaturstipendiums 2017. Seit 2008 vergibt die Stadt Innsbruck dieses Stipendium jährlich im Gesamtumfang von 10.000 Euro. Seit 2013 trägt der Preis in Anerkennung und Erinnerung an Innsbrucks ehemalige Bürgermeisterin Hilde Zach ihren Namen.

„Ich freue mich, dass wir Sie bei Ihrer kreativen Tätigkeit und auf Ihrem Weg unterstützen können“, gratulierte GRin Dr. Patrizia Moser (Vorsitzende des Kulturausschusses) den PreisträgerInnen in Vertretung von Bürgermeisterin Mag.aChristine Oppitz-Plörer am 08. November: „Die Stadt Innsbruck fördert mit diesem Stipendium Innsbrucker Schriftstellerinnen und Schriftsteller und ermöglicht es ihnen, sich noch intensiver ihrer Arbeit zu widmen.“

Großes Potenzial ausgezeichnet

Über die Vergabe der Fördergelder (Hauptstipendium 7.000 Euro bzw. Förderstipendium 3.000 Euro) entschied eine Fachjury, bestehend aus Mag.a Susanne Gurschler (Journalistin/Autorin), Cornelius Hell (Autor, Übersetzer, Journalist) und Dr. Christian Josef Schacherreiter (Germanist, Autor, Literaturkritiker). Ihre einhellige Meinung zu den PreisträgerInnen lautet: „Ann-Kathrin Asts Texte haben eine spezifische Form, sind spannend und von hoher Eigenständigkeit. Mit wenigen Worten erzielt sie große Effekte. Bei der Lektüre hat man das Gefühl, als ob Blitze durch den Kopf gingen. Die Autorin zeigt großes Potenzial und ist daher eine würdige Preisträgerin.“ Martin Fritz‘ Drama ‚EMMA‘ greife laut Urteil der Jury „ein wichtiges Zeitthema auf. Es ist intelligent konstruiert, gleichzeitig amüsant und humorvoll.“

Die PreisträgerInnen

Ann-Kathrin Ast ist 1986 in Speyer (D) geboren und lebt in Innsbruck. Nach einem Violoncellostudium (Musikhochschule Mannheim) und einem Master in Speech Communication and Rhetoric (Universität Regensburg) legt sie ihren künstlerischen Schwerpunkt auf die Literatur: Sie schreibt Lyrik, Prosa und Szenisches und veröffentlichte in zahlreichen Anthologien (Lyrik von Jetzt 3, Wallstein Verlag 2015). Lesungen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Belgien und der Türkei. Texte von ihr sind ins Französische und Türkische übersetzt. 2017 erhielt sie Arbeitsstipendien der österreichischen Bundesregierung und des Landes Tirol, ein Stipendium für das Künstlerhaus Edenkoben und ist Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung.

Martin Fritz ist 1982 in Rum bei Innsbruck geboren und lebt in Innsbruck. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Deutschen Philologie in Innsbruck. Gründungsmitglied der ersten Innsbrucker Lesebühne Text ohne Reiter (2007-2015), seit 2012 GAV-Mitglied. Diverse Preise und Stipendien (darunter Literaturpreis Wortlaut von Radio FM4 2009, Rauriser Förderungspreis 2010, Großes Literaturstipendium des Landes Tirol 2013/2014), Veröffentlichung in Anthologien und Zeitschriften sowie intrinische süßigkeit (Lyrik, Berger Verlag 2013). Diverse dramatische Texte/Arbeiten fürs Theater. Weitere Informationen im Blog unter http://assotsiationsklimbim.twoday.net (IKM/AS)

Bisherige StipendiatInnen

2016    Carolina Schutti, Isabella Krainer (Förderstipendium)

2015    Händl Klaus, Robert Prosser (Förderstipendium)

2014    Bernhard Kathan, Ursula Scheidle (Förderstipendium)

2013    Irene Prugger, Hans Platzgumer (Förderstipendium)

2012    Helmut Schiestl, Stefan Abermann (Förderstipendium)

2011    Christoph W. Bauer, Martin Fritz (Förderstipendium)

2010    Heinz D. Heisl, Carolina Schutti (Förderstipendium)

2009    Alois Hotschnig, Markus Köhle (Förderstipendium)

2008    Barbara Hundegger, Kerstin I. Mayr (Förderstipendium)

(IKM)

Das Haus A am Rain beim Wohnheim Pradl wurde von Mitte 2015 bis Juni 2017 neu gebaut. Die Firstfeier fand am 27. Oktober 2016 statt. Danach ging es um die Innenausstattung des vom Stuttgarter Architektenteam Bodamer | Faber geplanten Hauses. Das erste Obergeschoß wurde bereits von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) besiedelt, der zweite Stock wird bis Weihnachten von SeniorInnen bezogen. Die Hälfte der 120 neuen Plätze im dritten und vierten Obergeschoß sind aktuell an das Haus St. Josef am Inn vermietet, da sich dieses gerade in einer Umbauphase befindet. Errichtet wurde das Haus A von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG).

„Das Dürerheim der 1960er Jahre wurde in eines der größten und modernsten Wohn- und Pflegeheime Tirols verwandelt. Nach der Eröffnung des Heimes im Olympischen Dorf im Jahr 2015 hat die Stadt Innsbruck ein zweites Großprojekt verwirklicht. Für 120 Menschen ist auf diese Weise wieder ein echtes neues Zuhause mit hoher Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner entstanden. Der bis 2022 gemeinsam mit den 279 Tiroler Gemeinden umzusetzende Pflegeplan des Landes funktioniert also bestens: Seit 2012 sind neben dem Wohnheim Pradl zusätzlich 413 Heimplätze und 100 Tagespflegeplätze in Tirol geschaffen worden“, unterstreicht Landesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg und hebt gleichzeitig die Versorgungsqualität in diesem Bereich hervor.

„Das Haus A am Rain bietet Seniorinnen und Senioren einen komfortablen und modern ausgestatteten Lebensraum. Der Neubau ist gleichzeitig ein Beispiel dafür, dass sich Innsbrucks Pflegelandschaft am Puls der Zeit befindet“, hebt Bürgermeister Mag.aChristine Oppitz-Plörer hervor: „Durch kontinuierliche Sanierungen und Neubauten der Innsbrucker Wohn- und Pflegeheime wird unseren älteren Mitbürgerinnen und -bürgern die Möglichkeit gegeben, ihren Lebensabend in ihrem vertrauten Stadtteil zu verbringen. Die Tiroler Landeshauptstadt stellt sich damit laufend ihrer Verantwortung gegenüber der älteren Generation.“

„In Würde altern ist in der Landeshauptstadt keine Floskel. Auch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Mit der Umsetzung des Hauses A kommen wir der Quotenerfüllung, die der ‚Strukturplan Pflege des Landes Tirol‘ vorsieht, ein weiteres Stück näher. In diesem Zusammenhang darf ich besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Innsbrucker Wohnheimen für ihren empathischen Zugang und die wohnliche Gestaltung der Altersresidenz danken“, stellt Sozialstadtrat Ernst Pechlaner fest.

„Das Haus A ist insgesamt ein sehr gelungenes Werk und überzeugt durch seine heimelige Gestaltung. Dadurch können wir der pflege- und betreuungsbedürftigen Innsbrucker Bevölkerung höchstmögliche Wohnqualität auf dem neuesten Stand bieten“, führt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner aus.

„Im Rahmen eines EU-weiten Architekturwettbewerbes wurden 64 Projekte eingereicht, wobei sich der Entwurf der Architekten Bodamer | Faber damals durchsetzen konnte“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler: „Sowohl die hohe städtebauliche und architektonische Qualität im Innen- als auch Außenraum waren dabei überzeugende Faktoren.“

Haus A am Rain

Der Neubau macht die Senioreneinrichtung zu einem der größten Wohn-Pflegeheime in Nordtirol mit insgesamt 206 Plätzen. Das HausA am Rain verfügt über vier Stockwerke, wobei im Erdgeschoß ein neuer Eingangsbereich mit Anbindung an die Egerdachstraße geschaffen wurde. Eine wesentliche Steigerung der Aufenthaltsqualität wird durch geschützte, ganzjährig nutzbare Freibereiche in Form von Loggien erzielt.

In den Geschoßen sind jeweils eine Pflegestation mit rund 30 Zimmern, den erforderlichen Wohn- und Essbereichen und notwendigen Nebenräumen untergebracht. Jede Pflegestation wurde in zwei unabhängige Wohngruppen mit je ca. 15 Zimmer unterteilt.

Eine Besonderheit stellt die Tiefgarage dar, durch die die gesamte Anlieferung erfolgt. Damit ist es nun auch für die AnrainerInnen viel ruhiger. Darüber hinaus wurde im Zuge des Umbaus im Tiefparterre eine neue, kapazitätsstarke Wäscherei eingerichtet. Die Kosten für die Neuerrichtung beliefen sich auf rund 18 Millionen Euro. Hinzukommen rund 3,5 Millionen Euro für Einrichtung und Erstausstattung.

Hintergrund

Das Wohnheim Pradl wurde bereits Anfang der 1960er-Jahre errichtet. Zu einer Generalsanierung der Verwaltungsbereiche kam es in den 90er Jahren, die Häuser B, C und D folgten von 2000 bis 2002.

Da das Haus A des Wohnheimes, in dem der Pflegebereich beheimatet ist, nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen eines modernen Wohn- und Pflegeheimbetriebes entsprach, fiel die Entscheidung für einen Neubau. An der gleichen Stelle entstand somit ein innovatives Passivhaus, das nun Platz für 120 Zimmer bietet. (IKM)

Bereits zum sechsten Mal findet am 10. November die JungbürgerInnenfeier in der Tiroler Landeshauptstadt unter dem Titel „MyInnsbruck Movie Night“ im Metropol Kino statt.
Eingeladen sind alle Innsbrucker JungbürgerInnen zwischen 16 und 18 Jahren, die neben dem Film „Fack ju Göthe 3“ ein unterhaltsames Rahmenprogramm erwartet: Zum alkoholfreien Begrüßungscocktail gibt es Sound von „Arlene and the Curls“ und in den sechs Kinosälen stehen Popcorn und Softdrinks für jede/n JungbürgerIn bereit.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und der für Kinder- und Jugendförderung zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann begrüßen die TeilnehmerInnen der „MyInnsbruck Movie Night“ persönlich: „Die jungen Erwachsenen, die bei dem Kinoabend ein unterhaltsames Gemeinschaftserlebnis erwartet, sind jene Generation, die Innsbruck in Zukunft gestaltet. Mit Veranstaltungen wie der ,MyInnsbruck Movie Night‘ wollen wir den jungen Bürgerinnen und Bürgern nicht nur jetzt und hier, sondern auch für die Zukunft alles Gute wünschen“, sind sich beide einig.
Bei einem Gewinnspiel werden zehn MyInnsbruck JugendCards, fünf Freizeittickets sowie ein Führerscheinkurs verlost.

Fokus auf Mitbestimmung und Teilnahme

Das Konzept „MyInnsbruck“ – der Plattform von Jugendlichen für Jugendliche – wurde vom Referat „Kinder- und Jugendförderung“ entwickelt und fördert vor allem die Mitbestimmung und Teilnahme von jungen BürgerInnen an Prozessen der Stadt. Die Filmauswahl für die „MyInnsbruck Movie Night“, die ebenfalls vom Referat organisiert wird, soll den Geschmack von möglichst vielen jungen InnsbruckerInnen treffen. (IKM)

Seit vergangenem Frühjahr hat die Tiroler Kletterszene eine neue Heimat: Das „Sillside“ in Dreiheiligen vereint Indoor- wie Outdoor-Klettern für LiebhaberInnen des Seilklettern als auch des Boulderns. Nun wurde der Gebäudekomplex, der von der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) errichtet wurde, mit einem renommierten amerikanischen Architekturpreis ausgezeichnet.

„Das neue Kletterzentrum überzeugt nicht nur aufgrund seiner Modernität und Funktionalität, auch architektonisch fügt es sich ideal in das Innsbrucker Stadtbild ein. Die Auszeichnung mit dem „American Architecture Prize“ ist ein weiterer Beweis für die hohe architektonische Qualität, die Architekt Thomas Schnizer mit seinem Team bei diesem Projekt zu Tage gebracht hat“, zeigt sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die das Zentrum im April 2017 eröffnete, erfreut.

IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler schließt sich an: „Beim Kletterzentrum Innsbruck handelte es sich um ein Großprojekt, welches nicht alltäglich ist. Die Herausforderung Architektur mit den Anforderungen einer Sportstätte zu verbinden, ist dem Planungsteam rund um Architekt Schnizer bestens gelungen. Die internationale Anerkennung, welche unserem Bauwerk nun zukommt, ist ein willkommener Lohn für harte Arbeit.“ Das Kletterzentrum Innsbruck wurde in der Kategorie „Architectural Design/Other Architecture“ ausgezeichnet.

Dem Großprojekt liegt ein Architekturwettbewerb zugrunde, der 2014 gestartet wurde. Das Projekt von Thomas Schnizer setzte sich dabei ohne Gegenstimme gegen mehr als 50 weitere in einem EU-weiten Wettbewerb durch. Es überzeugt durch ein hohes Maß an Flexibilität und schafft ein großzügiges Raumerlebnis. Das Gebäude ist als räumlich offenes Baukörperensemble mit einem arenaartigen Außenraum und offenem Veranstaltungsort zwischen den einzelnen Bauteilen konzipiert. Zwei eigenständige Hallen zum Seilklettern und Bouldern für den Breitensport und ein Bundesleistungszentrum (BLZ) für den Spitzensport sind am Standort vereint.

Die Anlage

Die barrierefreie Gesamtanlage mit rund 35.000 Griffen sowie ca. 700 Routen ist von innen und außen erlebbar und schafft eine lebendige Beziehung Richtung Sillufer. Zentraler Bestandteil ist die neue Seilkletterhalle. In dieser sind die wesentlichen Funktionen des Zentrums und eine großewettkampftaugliche Indoor-Kletterwand untergebracht. An der Südseite sind der zentrale Café- und Empfangsbereich angeordnet, darüber galerieartig die Kletterbereiche für Schulungen und AnfängerInnen. Der Hauptzugang erfolgt über das Sillufer und führt von dort entlang der freistehenden Kletteranlage mit großer Wettkampfwand zum Haupteingang des Neubaus.

Mit der Austragung der Jugend- & Junioren-WM 2017 erlebte das neue Zentrum seine Feuertaufe. 2018 wird sich bei der Kletter-WM die Weltelite des Klettersports in Innsbruck versammeln.

Die Auszeichnung

Der „American Architecture Prize“ ist einer der angesehensten Preise in der Branche und soll die Einzelprojekte auszeichnen, die einen wesentlichen architektonischen Beitrag leisten. Es können Projekte in 41 Kategorien in den Bereichen Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur eingereicht werden. Sie können sich noch im Bau befinden, dürfen allerdings nicht länger als fünf Jahre fertiggestellt sein. (IKM)

Die Kunst- und Architekturschule „bilding“ für Kinder und Jugendliche und das Zentrum für Jugendarbeit z6 sind heuer die Preisträger des Arthur-Haidl-Preises der Stadt Innsbruck. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

„Wir holen mit dem Arthur-Haidl-Preis Kulturschaffende und Projekte aus den Bereichen Jugend, Bildung und Traditionspflege vor den Vorhang“, gratulierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer den Preisträgern anlässlich des Festaktes am 31. Oktober im Bürgersaal: „Die kreativen und umtriebigen Köpfe, die hinter den Ideen stecken, erhalten mit diesem Preis eine verdiente Würdigung und eine breitere Aufmerksamkeit. Hervorzuheben ist bei beiden heuer ausgezeichneten Projekten ihr Fokus auf die Jugend und der niederschwellige Zugang. Sie haben sich schon seit Jahren bewährt und sind bereits zu einer Institution geworden.“

Die Preisträger 2017 wurden von der Jury – bestehend aus Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas, Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr und dem Rektor der Leopold-Franzens-Universität, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Tilmann Märk – ausgewählt.

Zu den Preisträgern

Die Kunst- und Architekturschule bilding ist ein österreichweit einzigartiger kreativer Freiraum, in dem Kinder und Jugendliche von vier bis 19 Jahren dabei unterstützt werden, ihre kreativen Interessen, Fähigkeiten und Talente zu entdecken und nachhaltig weiter zu entwickeln. Dabei ist ein barrierefreier Zugang für alle, unabhängig von sozialen oder kulturellen Hintergründen wichtig. Die Teilnahme an den aufbauenden Angeboten ist daher kostenfrei. Die Programmstruktur setzt sich aus diesen wesentlichen Punkten zusammen – aufbauende Werkstättenprojekte, ergänzende Projekte zu Kunst und Architektur, Kunst- und Architekturvermittlung in Schulen und Kindergärten, mehrjährige Sonderprojekte, spezifische Integrationsprogramme über Kunst und Architektur, Kooperationsprojekte und Publikationen.

 

 

Arthur-Haidl-Preisträger 2017 (v.l.): Die Jurymitglieder Magistratsdirektor Bernhard Holas und Rektor Tilmann Märk, Elfi Oblasser (Jugendzentrum Z6), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Desiré Tchuenteu Poka (Jugendzentrum Z6) und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.Das Zentrum für Jugendarbeit z6 begeistert Jugendliche mit seinem vielfältigen Programm – Kochen, HIP-HOP-Café, Jugendcafé Marhaba.R., Deutschkursen, Radio z6, Tonstudio, bedarfsorientierte Lernnachhilfe, Ausstellungen, Breakdance, Jamsessions, Graffiti- oder Siebdruckworkshops und einer großen Disko, in der DJ – Techniken erlernt und geprobt werden können, aber auch Sportangebote, wie etwa Fußball, Streetball oder Kampfsporttraining. Die Talente werden gefördert und sie werden als ProduzentInnen von Kunst bzw. Kultur wahrgenommen. Wichtig ist ihnen die Stärkung des Selbstbewusstseins von Jugendlichen. Sie sind bemüht mehrsprachig zu arbeiten (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch), teilweise werden die Sprachfähigkeiten der Jugendlichen genutzt. Mit der Arbeit werden täglich zwischen 40 und 100 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 21 Jahren mit sehr unterschiedlichem sozialem, religiösem und ethnischem Hintergrund erreicht. Alle Angebote, von Kultur- und Kunstprojekten über Sport bis hin zur Beratung und Begleitung sind niederschwellig zugänglich, bedürfen weder einer Anmeldung noch einer verbindlichen Teilnahme, noch sind sie mit Kosten verbunden.

 

Arthur-Haidl-Preis allgemein

Der Preis wurde im Jahr 2004 von Dr.in Roswitha Stiegner, Tochter des ehemaligen Innsbrucker Vizebürgermeisters Reg.-Rat Arthur Haidl, gestiftet und erstmals vergeben. Arthur Haidl war von 1956 bis 1959 Gemeinderat, von 1959 bis 1971 amtsführender Stadtrat und von 1971 bis 1977 Vizebürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck. In seiner Funktion als Landesjugendreferent war ihm die Schaffung von jugendgerechten Einrichtungen ein besonderes Anliegen.

Als Stifterin legte Roswitha Stiegner fest, dass der „Arthur-Haidl-Preis“ in Andenken an ihren Vater ausschließlich auf Projekte und Initiativen in den Bereichen Kultur, Jugend, Traditionspflege, Bildung und Geisteswissenschaften abzielt. Voraussetzung für die Preiswürdigkeit von eingereichten Projekten und Initiativen ist, dass diese zum Wohl und Ansehen der Stadt Innsbruck sowie Tirols einen außerordentlichen Beitrag leisten.

Die Stiftung umfasste eine Schenkung in der Höhe von 250.000 Euro, die von der Stadt Innsbruck zinsengünstig angelegt wurde. Die Zinsen dienten bis in das Jahr 2013 als jährliches Preisgeld von 9.000 Euro. Im Jahr 2014 lief diese Veranlagung aus. Seit 2015 beträgt die Fördersumme 10.000 Euro und wird seither alle zwei Jahre vergeben.

Um den „Arthur-Haidl-Preis der Stadt Innsbruck“ können sich Einzelpersonen, aber auch juristische Personen bewerben (z.B. Vereine, Initiativen mit weitreichendem Wirkungskreis o.ä.). Einzelpersonen dürfen das 33. Lebensjahr zum Zeitpunkt des Einreichschlusses noch nicht vollendet haben. Sie müssen EU-Staatsbürger sein und ihren ordentlichen Wohnsitz seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen im Gemeindegebiet der Stadt Innsbruck oder seit mindestens zehn Jahren im Gebiet von Tirol (Nord-, Süd- und Osttirol) haben. Vereine, Initiativen u. ä. können ab ihrem dritten Bestandsjahr Projekte oder Vorhaben zur Einreichung bringen. Die Einreichung für einen Dritten / eine Dritte ist möglich.

Bisherige PreisträgerInnen

2004    Thomas Schafferer

2005    Roland Maurmair

2006    Florian Hackspiel

2007    Stefan Alois Schwarzenberger

2008    Verein Jugendland

2009    „Junge Uni Innsbruck“

2010    „Junge Solisten am Podium“/ Tiroler Kammerorchester „InnStrumenti“

2011    „Sprachinsel – Forum für interkulturelles Lernen“

2012    „Die Bäckerei-Kulturbackstube“ / „Free Beat Company“

2013    Verein „Akademie St. Blasius“ / Laila Alina Reischer

2014    kein Preis vergeben

2015    „kNH – Kostenlose Nachhilfe für sozial Bedürftige“ / „DyME – Dynamics for Multilingualism with English“

2016    kein Preis vergeben

Bereits zum zweiten Mal ging am 17. Oktober die Veranstaltung „Gemeinsam sicher in Innsbruck“ über die Bühne. Auch diesmal standen Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie VertreterInnen der Polizei und der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) den BürgerInnen für Informationen zur Verfügung. Rund 30 BesucherInnen nahmen an der Veranstaltung im Kolpinghaus in Hötting-West teil.

Direkte Gespräche und allgemeine Information

Geprägt war der Informationsabend von vielen direkten Gesprächen. „Besonders zum Thema Sicherheit sind Vier-Augen-Gespräche oftmals angenehmer als eine Diskussion im Plenum. Genau dafür ist bei dieser Veranstaltungsreihe Platz und Zeit“, erläutert Bürgermeisterin Oppitz-Plörer das Format. Nach der intensiven Auseinandersetzung mit den persönlichen Anliegen der einzelnen BesucherInnen präsentierten Polizei und MÜG aktuelle Zahlen, Statistiken und Wissenswertes rund um das Thema Sicherheit.

In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass von einigen Personen eine erhöhte Polizeipräsenz im Stadtgebiet gefordert wird. Zudem wurden die Gefahren, die besonders für Kinder im Internet lauern, diskutiert.

„Ich finde dieses Format sehr gut. Ich hatte ein konkretes Anliegen und habe eine sehr kompetente Auskunft von einem Zuständigen bekommen. Ich bin zuversichtlich, dass es bald eine Lösung für mein Problem gibt“, zeigt sich Besucherin Gunda Zacke von diesem Format überzeugt. (IKM)

Als in der An-der-Lan-Straße ein Grundstück mit rund 700 Quadratmetern Fläche frei wurde, kamen mehrere unterschiedliche Möglichkeiten für eine weitere Nutzung zur Sprache. Schlussendlich entschied sich die Innsbrucker Stadtregierung für die Errichtung eines Hauses für psychosoziale Begleitung und Wohnen. Der Spatenstich fand im vergangenen April statt, heute wurde die Firstfeier begangen.

„Die neue Einrichtung fügt sich sehr gut in die neugestaltete Umgebung im Olympischen Dorf ein. In direkter Nähe befindet sich das Wohn- und Pflegeheim und die modern angelegte Promenade lädt zum Verweilen ein. Besonders für Personen, die psychosoziale Begleitung benötigen, sind Erholungsmöglichkeiten an der frischen Luft wichtig“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Sozial-Stadtrat Ernst Pechlaner schließt sich an: „Es freut mich, dass es gelungen ist, hier im Osten der Stadt einen Ort zu schaffen, an dem Personen zukünftig jene Hilfe und Betreuung erfahren, die sie benötigen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Verein Psychosozialer Pflegedienst Tirol werden die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner in einer adäquaten Umgebung untergebracht.“

Gemeinschaftsprojekt

Der Verein Psychosozialer Pflegedienst Tirol (PSP), der das Haus mieten und führen wird, begleitet psychisch kranke Menschen nach einem Aufenthalt in der Klinik. Ihnen wird ein vorübergehendes, betreutes Wohnumfeld mit einem therapeutischen Angebot als Hilfestellung am Weg ins eigenständige Leben geboten. Das sich nun im Bau befindliche Projekt wurde in Abstimmung mit den Planungsstellen der Stadt Innsbruck, dem Innsbrucker Gestaltungsbeirat, der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) sowie dem PSP entwickelt.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Insgesamt werden in dem Gebäude 14 Kleinwohnungen zu je rund 40 Quadratmetern errichtet. Außerdem sind in dem fünfgeschoßigen Baukörper mit Dachgeschoß ein gemeinsamer Aufenthaltsraum mit Kochbereich, Räume für verschiedenste Bewegungs- und Beschäftigungstherapien sowie ein Werkraum geplant. Im Außenbereich werden die Terrassenbereiche gestaltet. Außerdem wurde bei der Planung besonders auf Nachhaltigkeit gesetzt: „Neben der Tatsache, dass das Haus im Passivhausstandard mit einer Komfortlüftungsanlage errichtet wird, sind an der Südfassade Photovoltaikanlagen vorgesehen“, erklärt Dr. Franz Danler, IIG-Geschäftsführer und geht sogleich auf eine weitere Besonderheit ein: „Im Rahmen eines Forschungsprojekts wird der Stromverbrauch untersucht und die Weiterverrechnung als Pauschaltarif über die Nutzfläche geprüft. Dieses Projekt hat das Ziel, den Energiespargedanken zu erhalten.“ Mit der Planung des Hauses wurde die Architektin DI Julia Fügenschuh beauftragt.

Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 2,1 Mio. Euro, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2018 geplant. (IKM)

Als im Oktober 2015 die Entscheidung für die Attraktivierung des Innsbrucker Hausberges fiel, war man noch weit entfernt von jenem Meilenstein, der heute gefeiert werden konnte: Mit dem heutigen Einzug des Seiles für die neue Bahn fiel der Startschuss für die letzte Bauphase.

„Über den Sommer wurde tatkräftig gearbeitet, die Fertigstellung der neuen Bahn rückt immer näher. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Personen bedanken, die zum Gelingen dieses Großprojekts beigetragen haben bzw. beitragen“, erklärte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. „Ein starkes Seil ist das Herzstück der neuen Bahn. Damit wird zukünftig vielen Innsbruckerinnen und Innsbruckern sowie Gästen aus der ganzen Welt ein modernes und barrierefreies Bergerlebnis ermöglicht“, ist sich die Innsbrucker Stadtregierung einig.

Eine neue Bahn für alle

Mit Fertigstellung der neuen Bahn wird ein Bergerlebnis für alle Menschen möglich: Aufgrund der barrierefreien Planung können Personen sowohl mit Rollstuhl als auch mit Kinderwagen – und somit wirklich alle Generationen – auf den Innsbrucker Hausberg gelangen. „Die Bahn ist modern und barrierefrei – dies stellt einen großen Mehrwert für alle dar“, erklärte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Wichtiger Meilenstein

Patscherkofelbahn Ges.m.b.H-Geschäftsführer DI Martin Baltes und Dr. Thomas Scheiber erklärten dazu unisono: „Wind und Wetter machen uns das Leben auf den Baustellen nicht leicht. Alle Firmen versuchen mit den schwierigen Verhältnissen klar zu kommen und wir gehen davon aus, dass wir den Dezembertermin für die Eröffnung einhalten können. Ein ganz wesentlicher Meilenstein ist natürlich der Einzug des Seiles durch die Firma Doppelmayr. Der Seileinzug ist aber auch der Auftakt für den Endsspurt.“ Bei der neuen Patscherkofelbahn handelt es sich um eine Einseilumlaufbahn.

Das Ende einer Ära

Die neue Patscherkofelbahn soll noch 2017 in Betrieb genommen werden. Kurz davor endet auch die Ära der alten Seilbahn: Am 22. Oktober wird die alte Pendelbahn ihre letzte Fahrt antreten. Zwischen Jungfernfahrt im Jahre 1928 und dem bevorstehenden Lebensabend liegen nun knapp 90 Jahre. Aus diesem Grund werden Nostalgiefahrten organisiert: Am 07., 08., 14., 15. und 22. Oktober haben Interessierte jeweils von 09:00 bis 12:00 Uhr die Möglichkeit daran teilzunehmen. (IKM)

Der Stadtteil Hungerburg ist in den vergangenen Jahren unter anderem aufgrund der hohen Lebensqualität stark gewachsen. Besonders der Wunsch nach einem zentral gelegenen Kinderspielplatz lag den Hungerburg-BewohnerInnen am Herzen, wie Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bestätigt: „Es fanden im Vorfeld mehrere konstruktive Gespräche, unter anderem mit Barbara Bloch, welche eine Kindergruppe betreut, statt. Auch beim Stadtteiltag auf der Hungerburg war ein neuer Spielplatz ein Wunsch der BesucherInnen. Ich freue mich, dass wir nun schon mit der Errichtung des Spielplatzes beginnen können und bedanke mich für die Initiative sowie die gute Zusammenarbeit.“ Stadtrat Mag. Gerhard Fritz erläutert: „Im Bereich östlich des bestehenden Ballspielplatzes entsteht eine 170 Quadratmeter große Spielfläche. Das städtische Grünanlagenamt konzipierte diese unter den schönen Bestandsbäumen nach den speziellen Wünschen der Kinder, die zu einem Workshop eingeladen wurden.“

Neuer Spielplatz mit bester Aufenthaltsqualität

Auf dem Areal der Kinderfreunde, Gramartstraße/Höhe Seehof, besteht seit dem Jahr 2007 eine rund 350 Quadratmeter große Asphaltfläche, die von den Kindern des Stadtteiles Hungerburg, aber auch von Ausflüglern als Spielfläche für Ballspiele, Skateborden, Rollerskaten und Radfahren genutzt wird.

Der nunmehr geplante Spielplatz weist eine Größe von rund 170 Quadratmetern auf und grenzt östlich an den bestehenden Ballspielplatz, wo ein naturnaher und funktionaler Spielbereich geschaffen wird.

Der neue Spiel- und Bewegungsbereich unter den Bestandsbäumen bekommt durch das Kronendach einen natürlichen Sonnenschutz. Mit geringfügigen Geländemodellierungen und durch die Vorteile der vorhandenen topografischen Gegebenheiten wird ein Plateau errichtet, das als großer Sandspielbereich installiert wird. Dies dient gleichzeitig als Fallschutz für die neue Doppelschaukel sowie das Karussell. Die nördlich angrenzende Böschung zur Gramartstraße wird mit einer breiten Hangrutsche ausgestattet. Erreichen kann man den Einstieg über Hangstufen. Für die Aufenthaltsqualität werden in die Böschung Sitzstufen aus Granitsteinen eingebaut. Auf städtischen Spielplätzen sind Trinkbrunnen zum Standard geworden, weshalb auch am neuen Spielplatz Hungerburg einer installiert wird.

Rund 80.000 Euro Gesamtkosten sind für den Kinderspielplatz veranschlagt, der noch heuer im Herbst fertiggestellt wird. (IKM)

Beim Treffen der österreichischen Bürgermeisterinnen in Alberschwende waren mehr als 60 Bürgermeisterinnen aus allen Bundesländern aus Gemeinden wie „A“ wie Altmünster mit Österreichs jüngster Ortschefin Elisabeth Feichtinger bis „W“ wie Wolfsegg am Hausruck mit Bürgermeisterin Barbara Schwarz vertreten. Auch Innsbrucks Stadtchefin Mag. Christine Oppitz-Plörer ließ es sich nicht nehmen, zum Treffen zu erscheinen. Derzeit bekleiden […]

In der neuen Kletteranlage an der Sill wurden Ende August die Weltmeisterschaften der Jugend und Junioren im Sportklettern eröffnet. Die Jugend-WM gilt als Generalprobe für die 2018 anstehende Weltmeisterschaft der Erwachsenen.

Vom 30.08. – 10.09.2017 findet in Innsbruck die IFSC Jugend- & Junioren-WM im Sportklettern in den Disziplinen Lead, Bouldern, Speed sowie erstmals im olympischen Kombinationsmodus statt. Es sind etwa 1.300 Athleten sowie über 300 Betreuer und Offizielle aus 50 Nationen zur weltweit größten Kletter-Veranstaltung des Jahrs 2017 anwesend. Das Event wird vom Kletterverband Österreich veranstaltet und findet im neuen Kletterzentrum Innsbruck statt.

„Ich bin stolz darauf, dass wir mit der weltweit einzigartigen Kletteranlage derartige Veranstaltungen austragen können. Innsbruck rückt dabei ins internationale Rampenlicht der boomenden Kletterszene. Für die Weltmeisterschaften der Erwachsenen sind wir bestens gerüstet“, freut sich Vizbebürgermeister Christoph Kaufmann.

Neben Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann nahm auch Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll an den Eröffnungsfeierlichkeiten teil.

Eine wichtige Initiative setzte Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch. Das aktuelle Meldegesetz macht es kriminellen Personen zu leicht an einen „scheinbaren“ Wohnsitz gemeldet zu werden. Der Städtebund soll nun auf den Bundesgesetzgeber einwirken. Die Tiroler Krone berichtete kürzlich.

In einem Hilferuf an Tiroler Medien berichten mehrere Händler aus der Innsbrucker Altstadt über ihre Probleme mit der zunehmenden Bettelei und den vermehrten Übernachtungen unter den Lauben. Speziell das Übernachtungsverbot könnte längst in Kraft sein, wie Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl in Erinnerung ruft.

„Wir haben großes Verständnis für die Probleme der Wirtschaftstreibenden in der Altstadt und haben deshalb auch schon vor einiger Zeit einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat eingebracht, wonach Nächtigungen in der Altstadt verboten werden. Konkret sollen die Ordnungsrkäfte eine rechtliche Handhabe erhalten, die ihnen das derzeitige Landespolizeigesetz nicht bietet“, erinnert Krackl an die seinerzeitig von Für Innsbruck vorgeschlagene Verordnung.

„Das Schlafverbot in der Altstadt könnte längst in Kraft sein, scheiterte aber ausgerechnet am Abstimmungsverhalten der FPÖ. Federspiel und Co sollen den Wirtschaftstreibenden und Anrainern in der Altstadt endlich erklären, was sie mit ihrem Stimmverhalten für die betroffenen Bürger erreicht haben. Nämlich rein gar nichts“, so Krackl weiter.
 

Verbote nicht wünschenswert, aber gezielt erforderlich

„Niemand wünscht sich in einer freien Gesellschaft Verbote. Wenn die Freiheit von Personen durch das rücksichtlose Verhalten anderer eingeschränkt wird, dann können derartige Gegenmaßnahmen aber durchaus sinnvoll und Gebot der Stunde sein. Auch dann, wenn sogar die selbsternannte blaue Law&Order Partei die linksgrüne Brille eines Herrn Willi – dieser will bekanntlich Verbote abschaffen bzw. verhindern – aufsetzt. Für diese blaugrüne Ignoranz- und Showpolitik stehen wir verlässlich nicht zur Verfügung“, so Krackl abschließend.

Die Stadt Innsbruck leistet im Vergleich zu anderen Gemeinden deutlich mehr Zahlungen an den Gemeindefond als sie durch Fördermittel zurückerhält und das obwohl die überörtlichen Aufgaben stetig zunehmen. Kürzlich griff die Tiroler Krone in einem Artikel diese von Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll aufgeworfene Thematik auf.

Lebensqualität, Stabilität, Perspektiven – Innsbruck investiert sicher in die Zukunft

Für über ein Drittel der Innsbrucker Bevölkerung beginnt in einigen Tagen wieder die schulische und universitäre Ausbildung. Ein starker und qualitätsvoller Bildungsstandort Innsbruck gibt unseren BürgerInnen Perspektiven und ein sicheres Fundament. Und auch der Wirtschafts- und Arbeitnehmerstandort Innsbruck wird dadurch attraktiver, weil die Unternehmen die hervorragende Qualifikation der ArbeitnehmerInnen in der Landeshauptstadt schätzen. Wie zum Beispiel die Firma Axess in der Innsbrucker Rossau, die berührungslose Zutrittssysteme produziert und damit auch die neue Patscherkofelbahn ausstattet. 80 MitarbeiterInnen sind hier beschäftigt und Chip-Karten werden sogar nach China exportiert. Zusätzliche MitarbeiterInnen werden demnächst eingestellt.

Städtische Rekord-Investitionen sorgen für schlagkräftigen Wirtschaftsstandort, sichern und schaffen Arbeitsplätze. Damit geht Innsbruck den sicheren Weg für und mit den über 90.000 ArbeitnehmerInnen, 3000 Lehrlingen und ihren Familien weiter.

Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit bekommen eine Chance bei der Aktion 20.000. Es freut mich, dass Innsbruck Teil einer Pilotregion ist und betroffene Menschen dadurch wieder eine Chance am Arbeitsmarkt bekommen. Bei dieser Initiative des Sozialministeriums wird der Innsbrucker Stadtmagistrat adäquate Stellen zur Verfügung stellen.

Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst in der Landeshauptstadt.

Ihre
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Olympische Spiele werden nur in ganz veränderter und reduzierter Form nach der vollkommen neuen Agenda 2020 des IOC machbar sein.

Es ist für uns im Vordergrund, dass die Spiele auf ein normales Niveau gebracht, zurück zu den Wurzeln kehren und die sportlichen Leistungen wieder in den Vordergrund gestellt werden. Die Durchführung würde dezentral erfolgen und wirtschaftlich wie ökologisch sinnvoll sein. Beispielsweise würden keine neuen Sportstätten oder zusätzliche Verkehrsinfrastruktur benötigt. Das Mobilitätskonzept setzt besonders auf die Nutzung der Bahn. Informationen, Fragen & Antworten finden sich unter: www.olympia2026.at.

Schlussendlich werden die Bürgerinnen und Bürger am 15. Oktober entscheiden, ob das Land Tirol und die Stadt Innsbruck dem Olympischen Komitee ein Angebot unter dem Motto „Unsere Spiele unser Angebot“ zur Durchführung der Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele 2026 zu den Tiroler Bedingungen legen sollen. Bitte nehmen auch Sie an der Abstimmung teil.

Ihre Bürgermeisterin,
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgerbewegung Für Innsbruck

Die Stadt Innsbruck hat das Konzept des bisherigen Ferienangebots „TeenXpress“ im heurigen Sommer neu aufgelegt. Ab sofort können Innsbrucks Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren mit einem Ausweis zahlreiche Attraktionen sowie die Stadtbücherei ganzjährig nutzen. Die sogenannte „MyInnsbruck JugendCard“ kostet – wie bisher die Karte in der städtischen Bibliothek – acht Euro für ein Jahr und beinhaltet Vergünstigungen in und rund um Innsbruck. Damit werden unter anderem die Nutzung von Bildungs- und Sportangeboten, Kinobesuche und Einkaufsbummel günstiger für die InhaberInnen.

Bildungsauftrag erfüllen

„Mit dem neuen Konzept sprechen wir nicht nur Schülerinnen und Schüler in den Ferien an, sondern auch berufstätige Jugendliche. Durch die Kooperation mit der Stadtbücherei sehen wir das Projekt auch als Teil des Bildungsauftrags, damit erhalten noch mehr junge Menschen als bisher einen Zugang zu tausenden Büchern und Medien“, betont Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Besonders erfreulich ist, dass der „MyInnsbruck Jugendrat“ aktiv in die Arbeit an dem Projekt eingebunden war und die Interessen der Zielgruppe einbringen konnte. Neben ganzjährigen Angeboten gibt es je nach KooperationspartnerIn auch einmalige und zeitbegrenzte Angebote, wie beispielsweise Gutscheine oder einen Jugendtag bzw. -woche. Kaufmann fügt noch hinzu: „Es sind bereits jetzt tolle Partnerinnen und Partner bei der MyInnsbruck JugendCard dabei. Wir wollen das Angebot aber kontinuierlich mit der Zeit erweitern.“

Einsteigerbonus ab sofort

Das Referat Kinder- und Jugendförderung arbeitet bei dem Projekt eng mit der Stadtbücherei zusammen. Dort wird der Ausweis ausgestellt. „Wir nutzen die bestehende Infrastruktur bei der Umsetzung und noch mehr junge Innsbruckerinnen und Innsbrucker lernen die Stadtbücherei kennen“, betonen Referatsleiterin Mag.a Birgit Ginter (Kinder- und Jugendförderung) und die designierte Leiterin der Stadtbücherei Mag.a Christina Krenmayr unisono. Mit der JugendCard können die Jugendlichen nicht nur die Stadtbücherei, sondern auch die Stadtteilbibliotheken nutzen. Für Ginter ist sicher, dass das Angebot bei der Zielgruppe gut ankommt: „Wir haben schon Nachfragen, was aus dem TeenXpress geworden ist, daher ist die Spannung auf das Ergebnis der Neuausrichtung bei den Jugendlichen schon groß.“

 Für alle, die es schon nicht mehr erwarten können, steht einer Anmeldung ab sofort nichts mehr im Weg. Stellen Jugendliche den ersten Antrag noch heuer, ist die Karte als Startbonus für acht Euro durchgehend bis Ende 2018 gültig. Die MyInnsbruck JugendCard ist digital über eine Smartphone-App und über die Website www.junges-innsbruck.at nutzbar. (Quelle: IKM)

Weitere Informationen und Kontakt:

Referat Kinder- und Jugendförderung
Referatsleiterin Mag.a Birgit Ginter
Tel.: +43 512 5360 4217
post.kinder.jugendfoerderung@innsbruck.gv.at

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Visitenkarten des Stadtmagistrats und der städtischen Beteiligungsgesellschaften! 1583 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Magistrat sind für verschiedenste Fragen und Anliegen quer durch alle Lebensfelder für Sie tätig. Für die täglichen Versorgungsleistungen – wie beispielsweise die Wasser- und Stromversorgung, die Betreuung unserer älteren MitbürgerInnen in Wohn- und Pflegeheimen, die Schaffung von Wohnraum, die Sanierung von Schulen, Kindergärten und Tageshorten, die Abwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs und vieles mehr – zeichnen über 3500 MitarbeiterInnen in den Beteiligungsgesellschaften verantwortlich. Sie geben täglich ihr Bestes für die Lebensqualität der Innsbrucker Bevölkerung.

106 MitarbeiterInnen mit Behinderung sind ein wertvoller Teil unseres Magistratsteams. Wir wollen auch in Zukunft diese vorbildliche Praxis bei der Einstellung von Menschen mit Behinderung fortführen.

90 Ferialkräfte und 20 Lehrlinge sind zu dem in unserem „Ausbildungsbetrieb“ tätig. Die Stadt Innsbruck darf sich „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ nennen.

Danke

Ich bedanke mich bei den MitarbeiterInnen der Stadt Innsbruck und der Beteiligungsgesellschaften. Ich gebe die Zufriedenheit mit dem städtischen Service, das von den BürgerInnen bei den Stadtteiltagen kommuniziert wurde, gerne an unsere „Dienstleister“ weiter.

Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, Ihnen danke ich für die viele positiven Rückmeldungen und wünsche Ihnen einen schönen August in Innsbruck!

Ihre
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

 

 

Sportangebot beim Pulverturm wird ausgebaut

Innsbruck ist Sportstadt. Zur Festigung dieses Rufs trägt unter anderem auch die moderne Sportinfrastruktur der Stadt bei. Diese wird kontinuierlich ausgebaut. Bald wird eine neue Beachvolleyballanlage beim Pulverturm in der Nähe des Flughafens den Westen der Stadt in sportlicher Hinsicht noch attraktiver machen. Die Idee dazu stammt von einem Bürger.

Der westliche Platz beim Pulverturm wird in ein Beachvolleyballfeld mit zwei Spielfeldern umgestaltet. Um zusätzliche Aufenthaltsqualität bei der neuen Anlage anbieten zu können, werden die Randbereiche mit Sitzmöglichkeiten und Tisch-Bankkombinationen ausgestattet.

„Wir investieren laufend in den Erhalt, Betrieb und in die Errichtung der sportlichen Infrastruktur der Stadt. Die neue Beachvolleyballanlage beim Pulverturm rundet das Angebot weiter ab“, zeigt sich auch Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann über das Projekt erfreut.

Neben der Anlage in Hötting-West gibt es derzeit vier weitere öffentliche Beachvolleyballanlagen in der Andechsstraße, beim Baggersee, in Igls und beim Tivoli. Die Kosten für die neue Anlage beim Pulverturm beim Flughafen belaufen sich auf rund 92.000 Euro. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Errichtung dieser aus.(IKM)

Beim Pressegespräch vor der Sommerpause wurde Bilanz gezogen

Nach der Sommerpause geht die Innsbrucker Stadtregierung in das letzte ihrer insgesamt sechs gemeinsamen Arbeitsjahre. Am 14. Juli stellten sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Stadtrat Mag. Gerhard Fritz, Stadtrat Ernst Pechlaner, Stadtrat Franz X. Gruber und Stadtrat Andreas Wanker wie in den vergangenen Jahren nach der letzten Gemeinderatssitzung und vor der Sommerpause den Fragen der JournalistInnen. In guter Tradition wurde Bilanz über das abgelaufene Gemeinderatsjahr gezogen und ein Ausblick über die zentralen Projekte der Zukunft aus jedem Ressort gegeben.

Seit 16. Mai 2012 arbeitet der Innsbrucker Gemeinderat in der aktuellen Periode zusammen. Seit Ende 2015 besteht die Stadtregierung aus sieben Mitgliedern und einer Koalition aus „Für Innsbruck“, Grünen, SPÖ und ÖVP. Die Basis aller Entscheidungen und Beschlüsse bildet das 2012 festgelegte Arbeitsübereinkommen.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

„Die Landeshauptstadt Innsbruck ist mit einer vielfältigen, über alle Lebensbereiche hinweg bestehenden und gut ausgebauten Infrastruktur aufgestellt. Als Bürgermeisterin und Finanzreferentin ist es mir besonders wichtig die Schlagkraft des Wirtschaftsstandortes Innsbruck zu stärken. Dies drückt sich unter anderem in dem für das Jahr 2017 im Gemeinderat beschlossenen Rekord-Investitionsvolumen von über 125 Millionen Euro aus. Mit Investitionen von über 95 Millionen Euro im Jahr 2018, die abermals zu 95 Prozent in der Stadt und der Region bleiben und hier nachhaltig Arbeitsplätze sichern, wird der sichere ‚Innsbrucker Weg‘ auch im kommenden Jahr konsequent fortgesetzt“, hebt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer die Finanzkraft der Tiroler Landeshauptstadt hervor.

Speziell bei großen Projekten wird an einem Strang gezogen um nachhaltige Investitionen für die Zukunft zu tätigen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang das Haus der Musik Innsbruck, die Stadtbibliothek in der Amraser Straße und die neue Patscherkofelbahn.

Haus der Musik Innsbruck

Im Quartier zwischen Landestheater und Hofburg schafft die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) mit Mitteln der Stadt Innsbruck, des Landes Tirol und des Bundes ein Zentrum für Musik, das unterschiedliche musikalische Initiativen unter einem Dach zusammenführt. Insgesamt zehn verschiedene NutzerInnen (inklusive Gastronomie) werden in das Haus der Musik einziehen. Seit Ende Mai steht mit Mag. Wolfgang Laubichler auch der Leiter des Hauses fest, das organisatorisch als Sparte des Tiroler Landestheaters geführt wird.

Das Haus der Musik Innsbruck wird mit einem Auftragsvolumen von 58 Mio. Euro am Standort der ehemaligen Stadtsäle in direkter Nachbarschaft zu historischen Bauten verwirklicht. Das vom Innsbrucker Architekten Erich Strolz geplante Haus für Musik und Theater verfügt über einen großen Veranstaltungs- und Probesaal für rund 550 Personen für das Tiroler Symphonieorchester sowie über weitere kleinere Säle, Verwaltungs- und Übungsräume und über ein Instrumentendepot.

Für die Kammerspiele des Tiroler Landestheaters sind eine Bühne mit Zuschauerraum, ein Bühnenturm, eine Black Box, Garderoben sowie Werkstätten geplant. Auch eine Gemeinschaftsbibliothek für Landeskonservatorium, Musikwissenschaften und Mozarteum und ein gemeinsames Kompaktarchiv bekommen ihren Platz. Zusätzlich stehen Räume für das Tiroler Landeskonservatorium und das Institut für Musikwissenschaft sowie für die Landesvereine Sängerbund, Volksmusikverein und Blasmusikverband bereit. Die Eröffnung des Hauses ist für Anfang Oktober 2018 geplant.

Stadtbibliothek Amraser Straße

Am Standort Amraser Straße entsteht die neue Stadtbibliothek. Auch die Andechsgalerie, das geplante Stadtmodell sowie Archivräumlichkeiten finden dort ab 2018 eine neue Heimat. Die neue Stadtbibliothek ist als offenes Haus mit einem niederschwelligen Bildungszugang konzipiert. Dieses Konzept wird mit einem „Kunst am Bau“-Projekt von Thomas Feuerstein unterstrichen.

Hintergrund der Übersiedlung in die Amraser Straße ist die derzeit enge räumliche Situation in der Colingasse 5a. Am neuen Areal ergibt sich bis 2018 die Chance, das Bücherei-Angebot wesentlich zu erweitern. Die zu erwartenden Anschaffungskosten inklusive Nebenkosten für die Stadtbibliothek belaufen sich auf rund 18,7 Mio. Euro.

Aktuell wurde die Einrichtung mit den Architekten durchgeplant. Bereits seit vergangenem Jahr tätigt die Stadtbücherei regelmäßig Ankäufe, um mit Fertigstellung der neuen Bibliothek auf einen entsprechend großen Bestand verweisen zu können. Ziel für die Zukunft ist es, in der Stadtbibliothek je ein Medium für jede(n) InnsbruckerIn zur Verfügung zu stellen. Ziel ist ein Bestand von 150.000 Medien um auch in diesem Bereich den Vergleich mit ähnlich großen Städten aufnehmen zu können.

Bereits jetzt wird versucht das künftige Angebot der neuen Stadtbibliothek in den Köpfen der InnsbruckerInnen zu verorten. Für 20. Oktober 2017 ist die Firstfeier des Baus in der Amraser Straße festgelegt. Am 21. Oktober findet die Verleihung des Krimi-Preises im Anschluss an das einwöchige Krimifest auf der Baustelle statt.

Neue Patscherkofelbahn belebt den Hausberg

Seit dem Jahr 2014 ist die Patscherkofelbahn wieder in städtischer Hand. Der Innsbrucker Stadtsenat hat sich am 28. Oktober 2015 einstimmig für den Bau einer neuen Bahn ausgesprochen. Dies wurde in einer Sondersitzung des Innsbrucker Gemeinderates am 30. Oktober beschlossen. Der Architektur-Wettbewerb startete im November desselben Jahres. Am 29. März 2016 wurde das Projekt von dem Architektenteam Innauer-Matt zum Sieger gekürt. Auch das Thema Seilbahntechnik ist geklärt: Die Firma Doppelmayr erhielt Ende April 2016 den Zuschlag. Am 15. Februar 2017 stimmte der Gemeinderat mit 28 Für- und neun Gegenstimmen mehrheitlich für das Paket. Das Investitionsvolumen für die gesamte Attraktivierung des Hausberges liegt bei 55 Mio. Euro.

Baubeginn für die neue Bahn war bereits am 26. April diesen Jahres. Bis Dezember 2017 nimmt die neue Bahn Fahrt auf. Im Anschluss wird mit den Rückbauten der alten Bahn begonnen. Eines der wichtigsten Argumente für den Neubau der Bahn ist ihre Barrierefreiheit,  die ganzjährige Nutzung sowie die Aufwertung des Hausbergs durch eine Rodelbahn.

Sicherheit ist wichtig für respektvolles städtisches Zusammenleben

Innsbruck ist eine sichere Stadt. Die Stadtregierung ist sich darin einig, die Privatsphäre der BürgerInnen und das örtliche Gemeinschaftsleben im öffentlichen Raum zu schützen sowie das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen zu stärken: „Wir handeln konkret und setzen auch auf Prävention: Bei monatlichen ‚Sicherheits-Jour-Fixe‘ besprechen VertreterInnen der Stadt Innsbruck, des Stadtpolizeikommandos, des Landes Tirol, der Tiroler Sozialen Dienste und der Sicherheitsdienstleister die Situation und erörtern Initiativen“, betont Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Dass die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Stadtpolizeikommando funktioniert, zeigen folgende Projekte aus der Vergangenheit: Die städtische Unterstützung von 400.000 Euro für das „Polizeiwachzimmer Hauptbahnhof“ mit 48 PolizistInnen, die Verteilung von 10.000 Taschenalarmen zur Stärkung der Zivilcourage, die durchgängig besetzte MÜG-Außenstelle Hötting-West oder das Frauen-Nachttaxi.

Zudem leisten die 70 MitarbeiterInnen des Amtes für „Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen“ mit rund 8.000 Einsätzen im Jahr einen großen Beitrag zu einem sicheren Innsbruck. Im ersten Halbjahr 2017 wurde die MÜG von BürgerInnen 1.223 Mal wegen Lärmbelästigung und 1.883 Mal wegen Verkehrsbehinderungen zur Hilfe geholt. Das bedeutet eine Zunahme im Vergleich zum Vorjahr um 19 bzw. 14,5 Prozent.

 

Bürgerservice und -kommunikation als Schnittstelle zur Verwaltung

Als bürgernah wird eine Verwaltung bezeichnet, die sich an den Bedürfnissen und Problemen der BürgerInnen orientiert und auf deren Interessen eingeht. Innsbruck ist eine bürgernahe Stadt. Angesetzt wird beim Dialog der Dienststellen des Innsbrucker Rathauses zu den BürgerInnen, der aktiv gesucht und gelebt wird:

 In mehr als 30 Prozessen gestalten die BürgerInnen als ExpertInnen vor Ort ihren Lebensraum aktiv mit, wie aktuell in Mühlau und im Gasthof Traube in Vill. Als erste Anlaufstelle für alle Fragen zum Magistrat feiert das Bürgerservice in den RathausGalerien heuer sein dreißigstes Jubiläum. Jährlich werden dort rund 71.000 Kundenkontakte (40.000 davon persönliche Auskünfte) abgewickelt. Im Rahmen des Fundservice sind rund 83.000 Kontakte pro Jahr verzeichnet. Auf www.bürgermeldungen.com/innsbruck sind bisher rund 2410 Meldungen eingegangen. Im Herbst 2016 und im Frühjahr 2017 wurden erstmals 19 Stadtteiltage durchgeführt. Insgesamt nahmen rund 1.400 Personen die Möglichkeit wahr, im Zuge der Veranstaltungsreihe mit VertreterInnen aus Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen.

Rund 6.300 Follower von „Innsbruck informiert“ auf Facebook, Twitter und Instagram begleiten den Stadtmagistrat via Social Media. „Ziel ist es, einen direkten Draht zu den Innsbruckerinnen und Innsbruckern zu pflegen – online wie offline, im Alltag wie in Krisenzeiten“, erläutert Oppitz-Plörer. Insbesondere Facebook und Twitter bieten im Ernstfall die Möglichkeit, viele UserInnen schnell und direkt zu erreichen.

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider

Drei aktuelle Projekte liegen der für Verkehr und Umwelt zuständigen Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider besonders am Herzen, da sie jeweils unmittelbare Auswirkungen auf die betroffenen Stadtteile haben und dort für die BewohnerInnen eine positive Veränderung darstellen.

„In Mühlau ist die Parkraumbewirtschaftung hervorzuheben. Dort ist das eingetreten, was Menschen in anderen Stadtteilen schon früher feststellen konnten – nämlich die Entlastung der Wohnbevölkerung. Ein großes Dankeschön darf auch an jene MühlauerInnen gerichtet werden, welche im Beteiligungsprozess ‚Mühlau 2020‘ so konstruktiv gearbeitet haben“, betont Pitscheider.

Das zweite Thema – ebenfalls ein Verkehrsthema –  betrifft das gesamte Stadtgebiet und die Verbesserung der Verkehrssicherheit durch Geschwindigkeitskontrollen: In guten Verhandlungen mit dem Bundesministerium für Inneres und der Landespolizeidirektion Tirol konnte erreicht werden, dass seit kurzem zwei Mitarbeiterinnen der städtischen Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) der Polizei zur Geschwindigkeitsüberwachung auf den innerstädtischen Gemeindestraßen überlassen werden.

Im Bereich der Umwelt weist Pitscheider auf die Umstellung der Wertstoffsammlung hin: Was Ende 2014 als Pilotprojekt im Olympischen Dorf begonnen hatte, konnte heuer im gesamten Stadtgebiet erfolgreich vollendet werden. „Ausgelöst durch eine höchstgerichtliche Entscheidung und im Gleichklang mit anderen Städten wurde die Wertstoffsammlung umgestellt. Damit wird einerseits der Komfort der Abholung erhöht und andererseits die Sauberkeit im Straßenbild verbessert, da die bestehenden Wertstoffsammelinseln verkleinert oder sogar zur Gänze entfernt wurden“, argumentiert Innsbrucks Vizebürgermeisterin.

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann

Am 12. Juli fand der Spatenstich für die neue Tennisanlage der Sportunion in der Wiesengasse statt. Die Anlage stellt den Ersatz für die frei gemachte Fläche in der Radetzkystraße am Areal „Campagne Reichenau“ dar. Die Errichtungskosten für das Projekt betragen in Summe rund 5,9 Millionen Euro. Bis zum Frühjahr 2018 soll das Projekt fertiggestellt sein.

Ein kostenloses Bewegungsangebot unter der Anleitung von qualifizierten TrainerInnen können alle InnsbruckerInnen aktuell mit „Bewegt im Park“ nutzen. In Kooperation mit der Sportunion wird in städtischen Grünanlagen trainiert. Insgesamt 18 verschiedene Kurse von Fußball über Yoga bis zu Dance Fit mit Musik können besucht werden.

Ein weiterer Zuständigkeitsbereich von Vizebürgermeister Kaufmann ist die Jugend. Aktuell sind die MyInnsbruck Jugendcard und die neuen Räumlichkeiten des Jugendzentrums Pradl Thema. Der Start der Jugendcard ist mit Sommer 2017 geplant. Erhältlich ist sie für Innsbrucker Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren um acht Euro pro Jahr in der Innsbrucker Stadtbücherei. „Die MyInnsbruck Jugendcard weitet das Angebot des bisher auf die Ferienzeit beschränkten ‚Innsbrucker TeenXpress‘ aus. Die Jugendcard kann ganzjährig genutzt werden und enthält interessante Angebote und Vergünstigungen für Jugendliche“, erläutert Vizebürgermeister Kaufmann.

In der Langstraße 16 erhält das ISD-Jugendzentrum Pradl auf rund ca. 100 Quadratmetern eine neue Heimat. Die Kosten für die Umbauten werden von der IIG getragen und liegen bei rund 142.000 Euro.

Stadtrat Mag. Gerhard Fritz

Das ÖROKO (Örtliches Raumordnungskonzept) ist gerade in der Auflage und die Stellungnahmen für BürgerInnen sind möglich. Ein ganz wesentlicher Teil des ÖROKO sind die „besonderen städtebaulichen Entwicklungsgebiete“. Hier ist man im letzten Jahr zuerst mit dem kooperativen Planungsverfahren bis zum Masterplan und dann mit dem Wettbewerb für die erste Baustufe bei der Campagne Reichenau sehr weit gekommen. „2018 wird dort mit dem Bau von mehreren hundert Wohnungen begonnen. Ganz wichtig ist uns die funktionale Mischung der Erdgeschoßzonen. Wir bauen hier ja ein Stück Stadt, keine Schlaf-Siedlung auf der Wiese. Da liegen noch viel Arbeit und Organisation vor uns, aber das macht auch viel Freude“, betont Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz.

Im Bereich der Grünanlagen wird das „Renovierungsprogramm“ fortgesetzt. Der vergrößerte Spielplatz in Kranebitten ist ein Paradebeispiel für konkrete Planung unter Beteiligung der NutzerInnen. Dafür, aber auch für die Sommerblumenwiesen im Stadtgebiet, gab es viel Lob aus der Bevölkerung. Dieser Weg wird weiter gegangen: als nächste Projekte stehen der lang ersehnte Kinderspielplatz auf der Hungerburg, die Beachvolleyball-Anlage beim Pulverturm sowie die Verschönerung des Ursulinenparks an.

„Auch große Freude macht uns im Integrationsbereich die Zusammenarbeit mit den Landesmuseen: Die Geschichte der Arbeitsmigration der letzten 50 Jahre, die das Leben von drei Generationen von Neu-TirolerInnen näher beleuchtet, fand Eingang in die offizielle Geschichtsforschung und wird als ein wichtiger Aspekt der urbanen Vielfalt nun selbstverständlich im Volkskunstmuseum gezeigt“, stellt Stadtrat Fritz abschließend fest.

Stadtrat Franz Xaver Gruber

Innsbruck und seine Feriendörfer belegen in der aktuellen Studie der Hoteliervereinigung Platz 2 aller Tourismusziele in Österreich. 2016 erreichten wir einen Nächtigungsrekord und das laufende Jahr verläuft auf gleich hohem Niveau. Wir setzen weiter auf unsere alpin-urbane Strategie und können insbesondere mit unserem breiten Angebot punkten: Natur, Berge, Bahnen, Sport, Kultur, Events und Stadt.

In den kommenden Monaten gilt es Großveranstaltungen wie die Rad-WM, Kletter-WM oder das Maximilian Jahr 2019 professionell vorzubereiten und für unsere Marke zu nutzen.

Mit dem Neubau des MCI wird auch die Bustiefgarage umgesetzt, um in dieser Tourismussparte am Ball zu bleiben.

Die Bike City Innsbruck spiegelt sich auch im Bereich des Forstes und Naturraums wieder. Der Arzler Alm Trail kann schon mehr als 30.000 Fahrten verbuchen und die Randanbindung für Mountainbikes nach Vill und Igls befindet sich in Umsetzung. Attraktive Projekte wie die Geierwallyhütte, der Spielplatz bei der Arzler Alm und der Umbrüggleralm-Weg wurden fertiggestellt. Zur Sicherung des Naturraumes, aber auch unserer Stadt tragen die konsequente Schutzwaldsanierung und der neue Gefahrenzonenplan bei.

Im Flüchtlingswesen haben wir durch das Sicherheitspaket sowie der Rechts- und Wertevermittlung wichtige Schritte für ein geordnetes Miteinander gesetzt. Diese Maßnahmen sind aber weiter fortzuführen, um die aktuell aufgezeigten Probleme in den Unterkünften am Hofgarten und bei der Grassmayrkreuzung in den Griff zu bekommen. Hier sind vor allem die Tiroler Sozialen Dienste gefordert.

Stadtrat Ernst Pechlaner

Im vergangenen Jahr wurde die Kinderbetreuung in Innsbruck massiv ausgebaut. Dazu gekommen sind 60 Plätze im städtischen Kindergarten Siegmair, 20 Plätze im Kindergarten Peergründe und 12 Plätze im Kindergarten Kranebitten. – Dem nicht genug: Ab Herbst 2017 stehen insgesamt acht städtische Kinderkrippengruppen mit 82 Plätzen zur Verfügung. Die Standorte sind Kinderkrippe AT Pünktchen, Kinderkrippe Hötting, Kinderkrippe Siegmairstraße, Kinderkrippe Ampfererstraße sowie eine weitere neue Kinderkrippe in Mentlberg.

Die Erstellung einer Bildungsstrategie für das gesamte Bildungsangebot der Landeshauptstadt Innsbruck, von Kinderkrippe bis Erwachsenenbildung, wurde vom Stadtsenat beschlossen. Der Zuschlag für die Durchführung ging an die Firma Cemit. Der Startschuss für dieses Projekt erfolgt dieser Tage.

Der Neubau des Pflegeheimes in Pradl wird im Herbst 2017 eröffnet. Damit stehen der Innsbrucker Bevölkerung zukünftig weitere rund 100 Betten auf höchstem Niveau zur Verfügung. Im Bereich des Sozialwesens tut sich auch sonst Einiges, weiß Sozialstadtrat Ernst Pechlaner: „Es wurde die Stelle eines Sozialkoordinators im Stadtmagistrat eingerichtet. Seine Aufgabe ist es unter anderem sämtliche Projekte aus sozialpolitischer Sicht zu begleiten, zu evaluieren und den Gesamtüberblick über die Notwendigkeiten für die Innsbrucker Bevölkerung im Rahmen von Großprojekten wie Campagne Reichenau im Auge zu behalten.“

Stadtrat Andreas Wanker

„Wohnen in Innsbruck muss leistbar sein“, erklärt Stadtrat Andreas Wanker und unterstreicht dabei das Hauptaugenmerk seiner Regierungsarbeit. Aus diesem Grunde wurde die Bauoffensive der letzten Jahre fortgeführt und die Realisierung zahlreicher Projekte in Angriff genommen.

Einen wichtigen Teil der Wohnraumoffensive stellt die künftige Bebauung des Areals Campagne Reichenau dar. Der Architekturwettbewerb für das erste Baufeld wurde unlängst abgeschlossen. Als Baubeginn wird Anfang 2018 ins Auge gefasst. Als ein Meilenstein der Innsbrucker Wohnpolitik kann der Baustart im Pradler Saggen bezeichnet werden. Der Fokus richtet sich hierbei auf die Modernisierung der alten Südtiroler Siedlungen. Ein weiteres Bauprojekt, nämlich jenes neben der Pfarre St. Paulus, befindet sich auf der Zielgeraden. Dort werden 70 Mietwohnungen errichtet. Mit der Fertigstellung kann Ende dieses Jahres gerechnet werden.

Neben der Schaffung von leistbarem Wohnraum ist auch die Mobilisierung von leerstehenden Wohnungen ein wichtiger Themenbereich für den ressortzuständigen Stadtrat. Erste Erfolge konnten bereits im Rahmen einer Arbeitsgruppe erzielt werden. Für die Ermittlung von leerstehendem Wohnraum wird ein ähnliches Modell wie jenes in den Bundesländern Vorarlberg und Salzburg angedacht.

Statements der Klubobleute

„Wir können sehr zufrieden mit dem bisher Erreichten sein, dennoch liegt ein weiteres Arbeitsjahr mit vielen wichtigen Aufgaben vor uns. ‚Für Innsbruck‘ wird auch weiterhin alles dafür tun die Regierungsarbeit effizient und professionell zum Wohle der Innsbruckerinnen und Innsbrucker fortzusetzen“, betont der Klubobmann von „Für Innsbruck“, Gemeinderat Lucas Krackl.

„Die Themenschwerpunkte Sicherheit, Wohnen und Wirtschaft, aber auch die Unterstützung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit tragen in der Stadtregierung klar die Handschrift der ÖVP. Wir stehen für eine sachliche Politik und eine konstruktive Zusammenarbeit und wollen gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern unsere Stadt Innsbruck gestalten“, so VP-Klubobmann Gemeinderat Franz Hitzl.

„Als Grüne Klubobfrau bin ich stolz auf unsere Arbeit für das Stadtklima. Ob, raus aus Öl und Gas‘, ‚Öffis statt MI(E)V‘ oder ‚Zusammenhalt der Stadtgesellschaft‘ – die koalitionären Zahnräder greifen gut ineinander. Dafür bedanke ich mich und wünsche uns ein wertschätzendes Wahl-und nicht ein zänkisches Qualjahr“, hebt die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen, Gemeinderätin Mag.a Uschi Schwarzl hervor.

„Wer Politik als ‚Gestalten‘ sieht, wird mit dem gemeinsam Erreichten sehr zufrieden sein. Unsere Koalition wollte nicht nur die Stadt verwalten, sondern Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Der Großteil des Arbeitsübereinkommens konnte umgesetzt werden. Danke an alle, die Teil davon sind und waren“, so der Klubobmann der SPÖ, Gemeinderat Arno Grünbacher.

Bei der Pressekonferenz zur Regierungsbilanz 2016/17 (v.l.): Klubobmann Franz Hitzl, Stadtrat Andreas Wanker, Stadtrat Gerhard Fritz, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Stadtrat Franz X. Gruber, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, Stadtrat Ernst Pechlaner, Klubobfrau Uschi Schwarzl, Klubobmann Lucas Krackl und Klubobmann Arno Grünbacher
© IKM/Lercher

 

Neuer Wohnraum im Saggen

Aufstockung bringt 15 neue Wohnungen in der Gutenbergstraße

Wohnraum ist in Innsbruck aufgrund der geographischen Lage der Stadt begrenzt. Durch eine zweigeschossige Aufstockung in der Gutenbergstraße 2-6 entstehen im Saggen bis 2019 insgesamt 15 neue, qualitativ hochwertige Wohnungen. Im Zuge der Aufstockung werden die Bestandsgebäude saniert. Baubeginn ist voraussichtlich im Sommer 2018.

„Aktuell setzen wir die größte Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen um. Auch bei diesem Projekt kam das Instrument ,Architekturwettbewerb‘ zum Einsatz – und es hat sich gelohnt. Das Siegerprojekt überzeugt auf ganzer Linie und wird sich ideal in das bestehende Umfeld im Blocksaggen einfügen“, erklären Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Wohnungsstadtrat Andreas Wanker und Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz unisono. Die Zuteilung der neuen Wohnungen wird durch das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck erfolgen.

Umgesetzt wird das Projekt von der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) nach dem Entwurf der Architekten „Giner – Wucherer“ aus Innsbruck. „Insgesamt wurden acht Projekte eingereicht. Das Siegerprojekt überzeugt besonders durch die Weiterführung der vorhandenen Bestandstypologie und Gebäudestruktur in gestalterischer, funktioneller und konstruktiver Hinsicht“, erklärt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Dem Projekt sind die Vorinformation der BestandsmieterInnen sowie eine Befragung über den möglichen Bedarf an Aufzügen und Balkonen für eine barrierefreie Erschließung der bestehenden Wohnungen vorausgegangen. Überhaupt zeichnet sich das gesamte Projekt durch einen starke Einbindung der MieterInnen aus: Sowohl am Auswahlprozess des Architekturwettbewerbs als auch an der noch bevorstehenden Gestaltung des Innenhofs beteiligten bzw. beteiligen sich BewohnerInnen.

Lifte mit doppeltem Mehrwert

Mit der Aufstockung der Gebäude geht die Errichtung von drei Liften einher. Diese werden hofseitig angebaut und können zukünftig barrierefrei über Zugangsplattformen, die auch als Balkone genutzt werden können, erreicht werden. Die Aufzüge führen sowohl zu den Bestandswohnungen als auch zu den Neuen. Neu errichtetet werden hochqualitative Zwei- und Vierzimmerwohnungen mit kompakten Grundrissen, die allesamt Passivhausstandard aufweisen und alle Vorgaben der Wohnbauförderung erfüllen.

Sanierungsmaßnahmen

Während die Baustelle für die Aufstockung aufrecht ist, nutzt die IIG Synergien: Gleichzeitig wird nämlich die komplette bestehende Gebäudehülle thermisch saniert. Darüber hinaus ist in Abstimmung mit den BestandsmieterInnen geplant, die Wohnungen  über die neuen hofseitigen Aufzüge barrierefrei zugänglich zu machen.

Die Kosten für die Aufstockung betragen rund 2, 2 Millionen Euro, die Bestandssanierung schlägt mit rund 1,25 Millionen Euro zu Buche. (IKM)