Startschuss für ersten Bauabschnitt im Pradler Saggen

Nach mehrjähriger Planungsphase ist am 8. Juni der Startschuss für die Neugestaltung der Südtiroler Siedlung im Pradler Saggen gefallen. Es sind fünf Baustufen bis ca. 2024 geplant.

Die NHT nimmt dafür rund 75 Mio. Euro in die Hand. Zu den bestehenden und in Sanierung befindlichen 64 Wohnungen sowie vier Geschäftslokalen entstehen insgesamt 500 neue, qualitätsvolle Wohneinheiten. Die erste Bauphase sieht die Errichtung von 57 Mietwohnungen samt Tiefgarage vor. Die Fertigstellung ist bis zum Frühjahr 2019 geplant.

Cervia Teil 1: Hochzeit des Meeres

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer besuchte mit einer Innsbrucker Delegation bestehend u.a. aus Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und GRin Gerda Springer die 573. Hochzeit des Meeres in Cervia in der Emilia Romagna, die offiziell von Bürgermeister Luca Coffari Sindaco eröffnet wurde. Vor Ort war auch die Tourismusstadträtin aus Baden bei Wien, Erna Koprax.

Bei der Hochzeit des Meeres wird jährlich von einer Europäischen Gemeinde ein Goldring gestiftet, welcher ins Meer geworfen wird und von den Tauchern des Ortes erkämpft wird. Dieser Brauch lebt schon mehrere hundert Jahre und soll Glück für das bevorstehende Fischereijahr bringen. Der diesjährige Sieger war schon einige Male in Innsbruck und wird demnächst mit diesem Ring seine Verlobte heiraten.

Ein schöner Brauch, der vor allem verschiedene Städte und Gemeinden mit Cervia verbindet. Besonderer Dank gilt der Stadt Cervia für die freundliche und großzügige Einladung sowie den beiden Mitgliedern der Schützenkompanien Mötz und Roppen für ihre „trachtlerische“ Unterstützung!


Cervia Teil 2: Unser Gartenamt gestaltet auch in Italien

Seit 18 Jahren besteht mit der Stadt Cervia in Italien eine Kooperation im Bereich der Grünanlagen. Jedes Jahr gestalten die Mitarbeiter des städtischen Gartenamtes eine Gartenanlage in dem beliebten Urlaubsziel.

Anlässlich der Hochzeit des Meeres, bei der Innsbruck dieses Jahr als Partnerstadt fungierte, besuchte eine Delegation des Innsbrucker Gemeinderates auch die von den städtischen Mitarbeitern neu gestaltete Gartenanlage.

„Es ist einfach wunderbar zu sehen, welche Leistungen unsere Mitarbeiter tagtäglich erbringen. Nicht nur in Innsbruck werden schönste Parkanlagen errichtet, sondern auch in Cervia gestalteten die Mitarbeiter des Gartenamtes eine wahre Augenweide. Ich bekomme immer wieder Lob aus der Bevölkerung für die gelungenen Grünoasen, welches ich gerne hier weitergeb“, so Gemeinderätin Gerda Springer.

Wer also demnächst einen Besuch in Cervia plant, sollte auch die Innsbrucker Parkanlage in Milano Marittima besuchen.

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer gratulierte herzlichst Erzbischof Dr. Alois Kothgasser zu seinem 80. Geburtstag: „In Innsbruck zum Bischof der Diözese Innsbruck geweiht, begegneten Sie unserer schönen Stadt und ihren Mitmenschen immer wieder getreu ihrem Wahlspruch „Die Wahrheit in Liebe tun“. Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und die anhaltende Kraft, durch gelebte Nächstenliebe Halt und Sicherheit zu vermitteln“.………….

 ………………..
Seitens Für Innsbruck waren neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer auch Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll, GRin Gerda Springer sowie Ersatzgemeinderätin Edith Tröbinger unter den Gratulanten. Auch Gemeinderäte anderer Fraktionen nahmen an den Feierlichkeiten teil.

..

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann besuchte heute den „Mittagstisch im Sozialkontakt“ in der Gutenbergstrasse 16. Bgeleitet wurde er seitens Für Innsbruck von Ersatzgemeinderat Robert Senn. In den städtischen Häusern Haydnplatz 5 und Gutenbergstraße 16 gibt es 106 bzw. 59 Mieteinheiten, die von der Innsbrucker Immobilien GmbH und Co KEG verwaltet werden. Die Zuteilung der neuen MieterInnen erfolgt über das städtische Amt für Wohnungsservice. Als Anlaufstelle vor Ort stehen den BewohnerInnen die beiden Sozialkontakte zur Verfügung. Hier finden Unterstützung und Beratung statt. Die BewohnerInnen sind meist sozial schwache und vielfach ehemals wohnungslose Personen.

Am 10. Mai überbrachte Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl anlässlich des Tages der Offenen Tür in der Stipendienstelle Innsbruck die offiziellen Grußworte der Stadt Innsbruck. Studierende haben in Innsbruck einen großen Stellenwert, für viele ist das Studium nur dank der Stipendien bewältigbar. Krackl bedankte sich für das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der 33. Innsbrucker Stadtlauf lockte viele Laufbegeisterte in die Innsbrucker Innenstadt.  Auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann war vor Ort. Für jeden war etwas dabei: es gab Bewerbe für junge, ambitionierte Läufer, Anfänger und Hobbyläufer. Daneben gab es die Bewegungsstraße der Sportunion Tirol rund um den Sparkassenplatz, sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des Wiesenrock Festivals entstanden ist.

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bei der Eröffnung des Länderspieles des  Vergleichskampfes zwischen Tirol und Bayern mit TSKV Präsident Engelbert Hausschild auf der Sportkegelbahn Hötting West.

„Prix Versailles“ für Innenraumgestaltung

Vor kurzem wurde in Paris zum dritten Mal der „Prix Versailles“ vergeben. Dieser von der UNESCO und der Internationalen Architektenvereinigung ausgelobte Preis honoriert herausragende Projekte in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Verkauf. Die Architekten Ludescher/Lutz aus Bregenz gewannen mit der Umbrüggler Alm in der Kategorie Restaurant. Ihnen wurde der Sonderpreis für die beste Innenraumgestaltung in Europa verliehen.

Ludescher Lutz war das einzige österreichische Architekturbüro unter den insgesamt 70 Finalisten aus 35 Ländern und sechs Regionen in den Bereichen Shops, Kaufhäusern, Hotels und Restaurants. Die beiden Architekten konnten den Preis im Hauptquartier der UNESCO in Paris entgegennehmen.

„Die Umbrüggler Alm ist ein architektonisches Juwel auf der Nordkette, dem Freizeitberg der Innsbruckerinnen und Innsbrucker. Ich gratuliere den Architekten zu ihrer Auszeichnung, aber ich darf ebenso der Jury des Architekturwettbewerbes zur Umbrüggler Alm meine Glückwünsche aussprechen“, ist Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer von der Auszeichnung begeistert.

„Es zeigt sich immer wieder, dass Architekturwettbewerbe die besten Ergebnisse hervorbringen. Wenn dann auch noch internationale Preise verliehen werden, ist das ein weiterer eindrucksvoller Beleg für die hohe Architekturqualität in Innsbruck“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Des Kasermandls neue Heimat

Die Umbrüggler Alm gilt seit jeher als Heimat des Kasermandls. 1979 wurde die ursprüngliche Alm nach einem Brand abgetragen. Der Neubau wurde nach vielen Vorgesprächen im Jahr 2013 vom Innsbrucker Gemeinderat beschlossen. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und damaliger Forstreferent erläutert: „Gut Ding braucht Weile. Die Umbrüggler Alm ist ein Herzensprojekt, das von allen Beteiligten mit viel Engagement und in Rekordzeit umgesetzt wurde. Zwischen Spatenstich und Schlüsselübergabe lagen lediglich elf Monate und so wurde Ende November 2015 der Betrieb auf der Umbrüggler Alm aufgenommen

 

Das Siegerprojekt: Innenraumgestaltung Umbrüggler Alm

Zentraler Dreh- und Angelpunkt des Innenraumes ist die Bar mit dem Ausschank. Rund um diesen Anziehungspunkt ordnet sich die große Stube an, kommunikativ und flexibel möblierbar. Eine Bank begleitet die Fensterseite. Der Ausblick umfasst beinahe 180 Grad, er wird vom auskragenden Dach beschattet und gerahmt. Das Innere der Gaststuben ist mit bandsägerauer Weißtanne verkleidet. In der großen Stube gibt es einen offenen Kamin aus schwarzem Stahlblech. Die kleine Stube ermöglicht auch die Bewirtung geschlossener Gesellschaften. Sie hat einen eigenen diskreten Zugang von der Küche und einen offenen Kamin, der mit einem lokal abgebauten Naturstein, der so genannten „Höttinger Brekzie “ verkleidet ist. Auch die Stühle wurden mit Hilfe einiger Prototypen von Ludescher Lutz Architekten entwickelt. Die Modelle konnten bereits einen Preis bei „Handwerk+Forum 2015“, einem Gestaltungswettbewerb im Bregenzerwald, erringen.

Die Jury des Prix Versailles war auch diesmal wieder international prominent besetzt und bestand aus François de Maziéres (Vorsitz), Manuelle Gautrand, Guo Pei, Toyõ Itõ (Pritzker 2013), Gilles Lipovetsky, Guy Savoy, Wang Shu (Pritzker 2012) und Minja Yang. Der Preis möchte Impulse für die Qualität der gewerblichen Architektur liefern. Ziel ist ein besseres Zusammenspiel zwischen Kultur und Wirtschaft bei der Gestaltung von Lebensräumen. (IKM, FI)

Als am 22. Mai das Herz von Alt-Bürgermeister Romuald Niescher zu schlagen aufhörte, ging auch ein Kapitel der Innsbrucker Stadtgeschichte zu Ende. Von 1983 bis 1994 war Niescher Bürgermeister der Tiroler Landeshauptstadt. Im Beisein der Trauerfamilie gedachten die Innsbrucker Stadtregierung, VertreterInnen des Landes Tirol – mitunter Landeshauptmann Günther Platter sowie Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa – sowie eine Vielzahl an weiteren Anwesenden dem Verstorbenen in einem Trauergemeinderat.

Der Platz des Vorsitzenden, den der Verstorbene selbst über ein Jahrzehnt innehatte, blieb dabei frei. Eine Kerze, Blumen und ein Bild erinnerten an dieser Stelle an Romuald Niescher.

Berührende Worte

Beim Trauergemeinderat sprachen einige Anwesende bewegende Worte. Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer bezeichnete den Verstorbenen als Menschen mit Handschlagqualität. Mit den Anekdoten aus Nieschers Leben könne man ein dickes, schönes Buch füllen. „Bürgermeister Niescher leitete mit viel Engagement, Herzblut und Weitblick die Geschicke der Stadt, die er selbst immer als ,die schönste Stadt der Welt‘ bezeichnete. Er war ein vielschichtiger und vielseitiger Mann, der zu seinem Wort stand und mit dem wir immer verbunden sein werden. Der Wohnbau war einer seiner Schwerpunkte: von der Peerhofsiedlung bis zur Verbauung des Campingareals in der Reichenauer Straße. Das Freizeitareal am Baggersee, die Vergrößerung des Congress Innsbruck und der Bau der vieldiskutierten SoWi tragen unter anderem seine Handschrift“, so die Bürgermeisterin in ihrer Trauerrede.

Stadtrat Franz X. Gruber schloss sich an: „Wir verlieren mit Alt-Bürgermeister Romuald Niescher einen großen Innsbrucker und Freund. In seine Zeit fällt unter anderem auch die Grundsteinlegung der Synagoge in der Sillgasse. Das ist einer der vielen Belege des ihm so wichtigen Miteinanders in der Stadt und seiner christlich-sozialen Wertehaltung. Er hat nicht nur Bauten veranlasst, sondern hat es auch geschafft, die Menschen in den Mittelpunkt zu rücken und damit der Stadt – besonders dem Stadtteil Reichenau, an dessen Entstehen er maßgeblich beteiligt war – eine Seele zu geben.“

„Ich durfte gleichzeitig in den Gemeinderat einziehen, als Romuald Niescher Bürgermeister wurde. Über die Jahre, die spannend und turbulent waren, hat sich zwischen uns ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt, das von gegenseitigem Respekt geprägt war. Romuald Niescher war ein Meister der soliden politischen Auseinandersetzung. Bei aller Geradlinigkeit und dem Eintreten für seine Ziele, hat er sich selbst nie zu wichtig genommen. Ich bin Romuald Niescher dankbar für das, was er für unsere Stadt geleistet hat, und dafür, dass er immer geradlinig war und damit das Vertrauen der Menschen gewonnen hat“, erinnerte sich Stadtrat Mag. Gerhard Fritz.

Gemeinderätin Mag. Uschi Schwarzl ergänzte: „Romuald Niescher war für mich eine prägende und politisch beinahe väterliche Figur – obwohl wir unterschiedlichen politischen Parteien angehörten. Er hat nie den Blick auf das große Ganze verloren. Seine Wortmeldungen waren rar, aber stets treffend. Als ich als erste Frau in den Stadtsenat kam, war es Romuald Niescher, der die Zeichen der Veränderung erkannt hat und mir von Beginn an mit Wertschätzung begegnet ist. Dafür bin ich ihm dankbar.“

Gemeinderat Helmut Buchacher sprach im Namen der Innsbrucker Sozialdemokraten: „Romuald Niescher hat Großes für Innsbruck erreicht und zahlreiche bleibende Projekte für Stadt und Land umgesetzt. Dafür gebührt ihm Anerkennung und Respekt.“

Gemeinderat Christian Haager fand ebenfalls bewegende Worte: „Mit Romuald Niescher ist eine Zeit lang ein Mann an der Spitze der Stadt gestanden, der mutig war und zu seinem Wort gestanden ist. Er hat die Geschicke der Stadt mit Herzblut geführt und auch in weniger erfolgreichen Zeiten Charakter gezeigt. Auch nach seiner politischen Laufbahn zeichnete er sich durch Engagement und Humor aus. Wir werden ihm ein ehrwürdiges Andenken gewähren.“

FPÖ-Gemeinderat Winfried Vescoli erinnerte sich ebenfalls an den Verstorbenen: „Romuald Niescher war ein ,Bürger‘-Meister. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Bevölkerung – das zeichnet für mich Alt-Bürgermeister Niescher aus. Er hat nicht seine Macht spielen lassen, sondern war einer von den Bürgerinnen und Bürgern. Ihnen hat er immer das Gefühl gegeben, dass sie ihm wichtig sind.“

„Hervorzuheben ist seine Einstellung zu Tradition und Heimatpflege. Bürgermeister Niescher war ein Tiroler Patriot, das ich ihm immer hoch anrechnete. Als zweites sei erwähnt, dass er in politischen Fragen auch seinen Kontrahenten entgegengekommen ist. Das entsprach seinem Charakter und seinem Empfinden für Recht und Gerechtigkeit. Im Leben eines Menschen spielt der Partner bzw. die Partnerin oft eine große Rolle und hier sei seine kluge Gattin Gertraud erwähnt, die dem verstorbenen Bürgermeister schon vor etlichen Monaten vorausgegangen ist. Zwei Menschen um die wir zu Recht trauern“, so sprach Helmut Kritzinger, Gemeinderat des Innsbrucker Seniorenbundes, über den Verstorbenen.

Seitens des Landes Tirol wurde Romuald Niescher ebenfalls Tribut gezollt. Landeshauptmann Günther Platter zeigte sich tief gerührt: „Die Stadt Innsbruck trägt Trauer – und so auch das gesamte Land Tirol. Ich kannte Romuald Niescher lange und gut. Er war ein leidenschaftlicher Innsbrucker, aber auch ein ‚gestandener‘ Tiroler und Europäer. Wenn wir uns heute und morgen von ihm verabschieden, haben wir ein gemischtes Gefühl: Einerseits Trauer, da wir uns verabschieden müssen, andererseits Dankbarkeit für das, was er für Innsbruck und Tirol geleistet hat.“

Im Anschluss an die Trauersitzung des Gemeinderates begab sich die Versammlung in die Georgskapelle des Alten Landhauses, um vom dort aufgebarten Verstorbenen Abschied zu nehmen. (IKM)

 

 

Ein herzliches Dankeschön an Sie, geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker….

…dass Sie diesen „Innsbrucker Weg“ mit einem starken sozialen Fundament, Perspektiven und stabilen Brücken in die Zukunft prägen und mitgehen! Dass das soziale Miteinander aller Generationen, die Solidarität mit den benachteiligten Menschen, das Mitwirken an Entwicklungen und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit, das Verständnis für ein Altern in Würde und ein Aufwachsen mit Chancen und Perspektiven gelebt wird und Lebensgefühl in Innsbruck ist. Darauf können Sie, darauf kann Innsbruck stolz sein!

Ein Blick in die Welt und die Geschichte zeigt, wie wertvoll der soziale Frieden, die gute Lebensqualität und der Chancenreichtum bei uns sind.

Stillstand und Perspektivenlosigkeit sind der Nährboden für Populisten, Nationalisten und Demagogen. Innsbruck investiert in den Schul- und Bildungsstandort mit über 60.000 jungen Menschen in schulischer und universitärer Ausbildung – z.B. 86 Mio. Euro für die 34 Schulgebäude, 29 Kindergärten, zehn Horte und sechs Jugendzentren in den nächsten vier Jahren. Damit unsere Zukunft mit ausreichenden Chancen aufwächst! Dazu gehört auch eine kontinuierliche Stärkung des Arbeitnehmer- und Wirtschaftsstandortes Innsbruck mit seinen über 90.000 ArbeitnehmerInnen und 2700 Lehrlingen!

Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, ich danke Ihnen für Ihren Beitrag für ein lebenswertes Innsbruck.

Ihre
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

18 kostenlose Bewegungsprogramme pro Woche von Juni bis September        

Ein kostenloses Bewegungsangebot unter der Anleitung von qualifizierten TrainerInnen können in diesem Sommer wieder alle InnsbruckerInnen nutzen. Das Projekt „Bewegt im Park“ geht in die zweite Runde, den Startschuss dafür lieferte „Bewegt am See“. Bei dieser Veranstaltung präsentierten Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann, Günther Mitterbauer, Präsident der Sportunion Tirol, sowie dem städtischen Sportamt das Bewegungsprogramm für den Sommer.

Unter dem neuen Namen „Bewegt am See“ verwandelte sich der Baggersee am heutigen Sommersporttag in ein sportliches Paradies für Groß und Klein. „Ich bin überzeugt davon, dass der Sommersporttag auch heuer zum vollen Erfolg wird. Mehr als 25 Sportstationen –Trendsportarten bis zu traditionellen Spielen – werden dafür sorgen. Auch bei der 14. Auflage des Aktionstags ist für Unterhaltung aller Altersklassen gesorgt“, zeigte sich Vizebürgermeister Kaufmann bei der Veranstaltung begeistert. So gab es zum Beispiel, wie in den vergangenen Jahren, Attraktionen, die besonders auf Bewegung und Gesundheit von älteren Personen abzielten. Weitere Highlights waren eine Hüpfburg, Kickbox-Training mit den Weinhold-Brüdern, Trendsportarten wie Ultimate Frisbee und Slackline und ein Skisprungsimulator.

Bewegt durch den Sommer

Zum zweiten Mal findet den gesamten Sommer lang das Projekt „Bewegt im Park“ in Zusammenarbeit mit der Sportunion, in Innsbruck statt. Das niederschwellige Sportangebot ermöglicht es allen Bewegungsbegeisterten, kostenlos in Grünanlagen im gesamten Stadtgebiet zu trainieren. Unter der Anleitung von fachkundigen TrainerInnen werden heuer insgesamt 18 Kurse angeboten. Von Fußball über Yoga, Koordinationstraining, Slacklinen bis hin zu Bouldern und Dance Fit mit Musik findet sich alles im Programm. „,Bewegt im Park‘ wurde im vergangenen Jahr sehr gut angenommen. Erfreulich ist, dass es gelungen ist, das Angebot heuer noch weiter auszubauen. Eines der neuen Highlights ist zum Beispiel der Boulderkurs auf der Autobahneinhausung in Amras“, erläutert Kaufmann.

Pluspunkt niederschwelliges Angebot

Ein großer Pluspunkt von „Bewegt im Park“ ist die Tatsache, dass es sich um ein sehr niederschwelliges Angebot handelt. „Alle, die Lust haben, können einfach vorbeikommen. Das hat sich als Erfolgsfaktor herausgestellt“, geht Sportreferent Kaufmann ins Detail. Einige Erfahrungswerte konnten aus dem vergangenen Jahr mitgenommen werden: So wurde die Kennzeichnung der unterschiedlichen Kursorte beispielsweise verbessert. Während im vergangenen Sommer noch Luftballons auf die Veranstaltungen hinwiesen, sind diese heuer durch bunte Beachflags gekennzeichnet und dadurch schnell und einfach zu finden. Weitere Neuerungen finden sich im ausgebauten Kursplan. „In diesem Sommer wird es möglich sein, von Montag bis Samstag kostenlos an ,Bewegt im Park‘-Kursen teilzunehmen“, erklärt Vizebürgermeister Kaufmann. Aufgrund der Vielfalt des Angebots ist für alle etwas dabei.

Innsbruck geht als Vorbild voran

Während die Tiroler Landeshauptstadt im vergangenen Jahr noch die einzige Gemeinde in Tirol war, die an dem Projekt teilgenommen hat, schließen sich mit Volders, Wattens und Münster heuer bereits drei weitere Orte an. „Der Erfolg in Innsbruck hat weitere Gemeinden dazu motiviert, ebenfalls ein kostenloses Bewegungsprogramm anzubieten. Es freut mich, dass unsere Stadt hier eine Vorbildrolle einnahm“, zeigt sich Christoph Kaufmann erfreut.

Kursübersicht im Internet

Wann bzw. welcher Kurs wo stattfindet, lässt sich bequem und schnell online herausfinden. Auf www.bewegt-im-park.at ist eine Übersicht aller Kurse mit den dazugehörigen Zeiten zu finden. Aktuelle Informationen halten zudem die Social Media-Kanäle von „Innsbruck informiert“ bereit. (IKM)

Die Neue Heimat Tirol (NHT) plant in den nächsten Jahren die Errichtung von über 1.000 neuen Wohnungen in Innsbruck. Auf einem Baurechtsgrundstück der Pfarre St. Paulus laufen seit Ende März 2016 die Bauarbeiten für 70 Mietwohnungen, einer Einheit für betreutes Wohnen sowie einen Kindergarten mit Kinderkrippe samt gemeinsam genutzter Tiefgarage. Das Investitionsvolumen beträgt 13,3 Mio. Euro. Die Fertigstellung ist bis Ende 2017 geplant. Am Montag wurde die Dachgleiche gefeiert.

Städtisches Vorzeigeprojekt

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer betont: „In guter Zusammenarbeit mit der Pfarre St. Paulus entsteht hier ein echtes Vorzeigeprojekt mit vielen positiven Begleiteffekten für die BewohnerInnen der Reichenau. Mit dem Jugendzentrum und dem Kindergarten mit integrierter Kinderkrippe schaffen wir ein neues, attraktives Angebot. Zusätzlich entstehen 70 neue und leistbare Mietwohnungen für Innsbruck.“

„Wir errichten hier am Standort ein komplettes Stadtteilzentrum. In einem ersten Bauabschnitt wurde bereits das Sozialpastorale Zentrum mit Pfarrsaal und Sakristei sowie einem Jugendzentrum plus Café errichtet. Insgesamt investiert die NHT rund 17,4 Mio. im Rahmen dieses neuen, stadtteilprägenden Gebäudeensembles“, ergänzt NHT-Geschäftsführer Markus Pollo.

Die Pläne für das Projekt stammen vom renommierten Architektenteam Marte und sieht insgesamt drei Baukörper vor, die in einer campusartigen Einheit zur Pfarrkirche angeordnet sind. Ein besonderer Wert wurde dabei auch auf die Qualität der Freiräume, insbesondere die Verbindung und Durchlässigkeit zum bestehenden Grünraum im Süden, gelegt.

70 leistbare Mietwohnungen

Das neue Wohngebäude sieht auf zehn Ebenen insgesamt 70 Mietwohnungen in der Größe von zwei bis vier Zimmern vor. Dem überwiegenden Teil der Wohnungen ist dabei ein Außenraum in Form eines überdachten Balkons zugeordnet. Das Erdgeschoß bietet auf 370 m² Platz für betreutes Wohnen mit einem gemeinschaftlich genutzten Wohn- und Essbereich. Zusätzlich entsteht eine Tiefgarage.

Kindergarten und Kinderkrippe werden von der Stadt Innsbruck betrieben. Nach Fertigstellung sollen in der neuen Einrichtung bis zu 84 Kinder betreut werden. Die Ausführung beim Kindergarten erfolgt in Niedrigenergiebauweise. Das Wohngebäude ist als Passivhaus konzipiert. Die Wärmeversorgung erfolgt über die Fernwärme der IKB in Verbindung mit einer Solaranlage. (NHT)

 

 

 

Liste Fritz arbeitet mit alternativen Fakten

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll anlässlich der jüngsten „Fritzen-Entgleisungen“. Neben den schwer befremdlichen permanenten Anschüttungen rund um die Prüfung einer möglichen Olympiabewerbung, wird nun auch die Stadt unrichtigerweise als ‚hochverschuldet‘ dargestellt.

„Die Liste Fritz befindet sich im politischen Überlebenskampf und lässt keine Möglichkeit aus sich zu profilieren. Dabei schrecken die selbsternannten Gerechten auch nicht davor zurück, die Reputation von Institutionen und Personen mutwillig zu beschädigen. Das sind Methoden die man sich offenbar von den rechten Vorbildern abgesehen hat“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Stadt ist finanziell solide und im positiven Spitzenfeld Österreichs

„Die Stadt verfügt im Rechnungsjahr 2015 über eine freie Finanzspitze – sozusagen dem kommunalen Cashflow – in Höhe von fast 20 Millionen Euro. Allein diese Zahl belegt beeindruckend, wie gesund Innsbruck aufgestellt ist. Die Pro-Kopf Verschuldung ist die niedrigste in ganz Österreich. Eine höchst erfreuliche Situation um die uns viele Städte in Österreich und Europa wohl beneiden würden. Es ist daher mehr als erstaunlich, mit welcher Unwissenheit Landtagsabgehordnete Behauptungen entgegen der Tatsachen aufstellen. Das ist keine konstruktive Politik sondern billiger Populismus mit alternativen Fakten“, schließt Stoll.

 

Auszeichnung für Abschlussarbeiten aus den Geschichts- und Politikwissenschaften

Erstmalig wird heuer der Marianne-Barcal-Preis für Abschlussarbeiten an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFU) vergeben. Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Vizerektor Ass.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Meixner übergaben am 24. Mai im Bürgersaal des Alten Rathauses im Beisein von Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa, VertreterInnen der Universität, des Gemeinderates und Stadtsenates sowie der Familienangehörigen, die mit jährlich 5.000 Euro dotierte Auszeichnung an die drei Preisträger Mag. Dr. Oliver Seifert (Hauptpreis für Dissertation), Claudius Ströhle, MA (Förderpreis) und Michael Wolf, M.Sc. (Förderpreis). Seitens Für Innsbruck war neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer auch GRin Gerda Springer anwesend. Die Universitätsabsolventen erhalten den Preis für ihre hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaften und ihren benachbarten Disziplinen.

„Marianne Barcal war eine engagierte Gemeinderätin, die der Stadt Innsbruck einen ansehnlichen Betrag für das Stadtarchiv/Stadtmuseum überlassen hat. Diesen investieren wir gerne in Form des ins Leben gerufenen Marianne-Barcal-Preises, mit dem wir sie würdigen“, betonte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

„Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so tüchtige und talentierte junge Menschen in Innsbruck haben, die sich der Wissenschaft widmen. Durch den Marianne Baracal Preis, können die großartigen Leistungen auch finanziell gewürdigt und die Wissenschafter in ihrer Arbeit unterstützt werden“, so Für Innsbruck Gemeinderätin Gerda Springer.

In der Jury waren für die erstmalige Vergabe des Preises Mag.a Birgit Neu (MA V), DDr. Lukas Morscher, sowie Univ.Prof. Dr. Dirk Rupnow (Institut für Zeitgeschichte),  vertreten durch Mag.a Dr.in Ingrid Böhler (Institut für Zeitgeschichte) und Ao. Univ. Prof. Mag.a Dr.in Margaretha Friedrich (Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie) seitens der Universität Innsbruck.

Verbindung von Stadt und Universität vertieft

Die ehemalige Innsbrucker Gemeinderätin Marianne Elisabeth Barcal (verstorben 2014) hat der Stadtgemeinde Innsbruck – für das Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck zweckgewidmet – ihr gesamtes Vermögen vermacht. Da die Erblasserin eine begeisterte Studierende der Zeitgeschichte und Politikwissenschaften war, stiftet die Stadtgemeinde Innsbruck aus ihrem Vermögen einen Preis, der jährlich mit 5.000 Euro dotiert ist. Dieser Preis ist für Abschlussarbeiten aus den Geschichts- und Politikwissenschaften sowie verwandten Fächern vorgesehen. Der Preis wird von einer Jury vergeben, die sich aus VertreterInnen der Stadtgemeinde Innsbruck und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck zusammensetzt. Damit soll einerseits ein ehrendes Andenken an die Erblasserin gewährleistet und andererseits die Verbindung zwischen Universität und Stadt vertieft werden.

Der Preis kann auf Beschluss des Preiskomitees auch aufgeteilt werden, beispielsweise in einen Haupt- und einen Förderpreis. Es besteht keine Verpflichtung, den Preis jedes Jahr zu vergeben. Der Preis soll insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Daher werden ausschließlich Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationen) an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck zugelassen. Die mit dem Preis ausgezeichnete Arbeit kann in Absprache mit dem/r Autor/in im Rahmen der Publikationsreihen des Stadtarchivs/Stadtmuseums Innsbruck (Veröffentlichungen aus dem Innsbrucker Stadtarchiv bzw. ZeitRaum-Innsbruck) zur Gänze, in Auszügen oder in überarbeiteter Form ohne Entgeltanspruch publiziert werden. (FI, IKM)

 

Durch die einfachen technischen Möglichkeiten in den Sozialen Medien, wurden Nutzer plötzlich zu Produzenten und stellen zunehmend Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung und das in rasender Geschwindigkeit.

Vor allem der Umgang mit der Wahrheit ist dabei mittlerweile ein großes Thema. Die gern zitierten „Fake News“ scheinen im Netz am Vormarsch zu sein – auch in Innsbruck, wo einzelne Personen bzw. Gruppen zu verschiedenen städtischen Projekten schlichtweg Unwahrheiten verbreiten und Personen verunglimpfen, Teile der Bevölkerung damit aufhetzen oder verunsichern. Diesen Entwicklungen ist im Sinne des Sozialen Friedens in einer Stadt entschieden entgegenzutreten.

Es wird daher immer wichtiger, die Entwicklung der persönlichen Medienkompetenz zu stärken.  Wir alle sind angehalten Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt zu hinterfragen und auch unseren Kindern und Jugendlichen entsprechendes Werkzeug mit auf den Weg zu geben. Nur so können Netz-Populisten entwaffnet werden.

Ihr Gemeinderat,

Mag. Lucas Krackl
Klubobmann Für Innsbruck

Im Österreichvergleich kann die Tiroler Landeshauptstadt punkten

Wie nie zuvor ist es wichtig, mit Steuer- und Finanzmitteln sorgsam und verantwortungsvoll umzugehen, gleichzeitig aber auch zukunftsweisende Investitionen zu tätigen, die die Wirtschaft vorantreiben. Die Landeshauptstadt Innsbruck geht seit Jahren den Weg einer soliden und nachhaltigen, Finanz- und Wirtschaftspolitik und sichert damit die Lebensqualität der InnsbruckerInnen.

„Die Tiroler Landeshauptstadt ist mit einer vielfältigen über alle Lebensbereiche hinweg bestehenden gut ausgebauten Infrastruktur aufgestellt. Als Bürgermeisterin und Finanzreferentin ist es mir besonders wichtig die Schlagkraft des Wirtschaftsstandortes Innsbruck zu unterstreichen. Dies drückt sich unter anderem in dem für das Jahr 2017 im Gemeinderat beschlossenen Rekord-Investitionsvolumen von über 125 Millionen Euro aus. Mit Investitionen von über 95 Millionen Euro im Jahr 2018, die abermals zu 95 Prozent in der Stadt und der Region bleiben und hier nachhaltig Arbeitsplätze sichern, wird der ‚Innsbrucker Weg‘ auch im kommenden Jahr konsequent fortgesetzt.“, hebt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer die Finanzkraft der Tiroler Landeshauptstadt hervor.

Zahlen, Daten, Fakten

Im Rechnungsabschluss 2016 stehen Einnahmen von 357,437 Millionen Euro Ausgaben von 357,344 Millionen Euro gegenüber. Damit wurde ein Überschuss von 92.450 Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Jahresergebnis 2015 bedeutet dies einen Zuwachs um 66.912 Euro. Umgerechnet auf jede/n InnsbruckerIn stehen Pro-Kopf-Einnahmen in der Höhe von 2.816,20 Euro Pro-Kopf-Ausgaben von 2.815,50 Euro gegenüber.

Der Rücklagenstand für das Vorjahr 2016 liegt bei 12,863 Millionen Euro. Die Investitionen im ordentlichen und außerordentlichen Haushalt lagen 2016 bei 99,604 Millionen Euro. Die Freie Finanzspitze, der Ausdruck der Leistungsfähigkeit einer Gemeindewirtschaft und sogenannte kommunale Cash Flow, die zur Finanzierung von Investitionen maßgeblich beiträgt, lag im Vorjahr bei 23,979 Millionen Euro und damit um 4,173 Millionen Euro höher als 2015 (19,806 Millionen Euro). Das Kommunalsteueraufkommen kam 2016 auf 57,413 Millionen Euro und ist um 3,90 Prozent gestiegen.

Der Schuldenstand hat sich im Vergleich zum Jahr 2015 von 31,752 auf 40,051 Millionen Euro erhöht. 28,009 Millionen Euro davon entfallen auf Bankschulden (Stand 2015: 19,405 Millionen Euro). Die Pro-Kopf-Verschuldung der InnsbruckerInnen liegt damit umgerechnet aktuell bei 315,56 Euro. Ein Städtevergleich mit Salzburg und Linz bestätigt, dass Innsbruck in diesem Punkt gut da steht: 2015 lag die Pro-Kopf-Verschuldung in der Tiroler Landeshauptstadt bei 255,27 Euro, in Salzburg bei 864,97 Euro und in Linz bei 4.121,67 Euro. Eine Darstellung des Städtevergleichs findet sich unter: https://cloud.highcharts.com/show/inukoni/1

Beteiligungsbericht 2016

Die Stadt Innsbruck selbst tritt neben der Erledigung ihrer Verwaltungsaufgaben im Rahmen ihrer Beteiligungen als „Unternehmerin“ auf. Nach der Eingliederung der „Festwochen der Alten Musik Innsbruck“ als Tochter der „Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck“ sowie dem Zusammenschluss der bisher zwei Patscherkofel-Gesellschaften zur „Patscherkofelbahn Infrastruktur bzw. Patscherkofelbahn Betriebs GmbH“ verfügt die Stadt Innsbruck aktuell über 28 Beteiligungen. Über diese konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Umsatzvolumen von 405,671 Millionen Euro und ein Investitionsvolumen von 184,555 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Indirekt fungiert die Stadt in diesem Bereich auch als Garant für einen sicheren Arbeitsplatz: Insgesamt dürfen rund 3.500 ArbeitnehmerInnen, davon 66 Lehrlinge, darauf vertrauen.

Alle Ergebnisse, Bilanzen und Entwicklungen im Rahmen der Beteiligungen werden im „Beteiligungsbericht der Stadt Innsbruck 2016“ aufgeschlüsselt. Das umfangreiche Kompendium gilt als fundiertes „Nachschlagewerk“ für Unternehmen und GeschäftspartnerInnen.

Hintergrund Rechnungsabschluss

In den Bestimmungen des Innsbrucker Stadtrechtes von 1975 ist festgelegt, dass nach Ablauf eines Haushaltsjahres eine Haushaltsrechnung über die Jahresergebnisse des ordentlichen und des außerordentlichen Haushaltes aufzustellen ist. Die Erstellung des Rechnungsabschlusses erfolgt nach den Richtlinien der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung und umfasst den Kassenabschluss sowie die Haushaltssatzung. Darüber hinaus sind unter anderem  Nachweise über die Vermögens- und Schuldenrechnung, die Leistungen für Personal inklusive Pensionen, Transfers von und an Träger des öffentlichen Rechts, Rücklagenstand, Veränderungen während des Finanzjahres sowie der Schuldenstand anzuführen. (IKM)

Architektur prägt unsere Stadt
Innsbruck setzt seinen Weg fort!

Höchst erfreut zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte über die jüngste Auszeichnung der Umbrüggler Alm mit dem Architektur Europa-Preis „Prix Versailles“.

„Innsbrucks alpin urbanes Umfeld wird auch maßgeblich von der Architektur geprägt. Die Wettbewerbskultur und der Gestaltungswillen der Stadtregierung führt nachweislich zu den besten Ergebnissen, wie auch die jüngste Auszeichnung der Umbrüggler Alm eindrucksvoll belegt“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Diskutierte Projekte werden erfolgreich

„Egal ob die Hungerburgbahn neu, die Autobahnabfahrt Mitte, die SOWI-Fakultät, das Rathaus, das Kaufhaus Tyrol oder die Umbrüggler Alm – alle Projekte wurden im Vorfeld intensiv diskutiert und mehrfach hinterfragt. Ob eine Volksbefragung eine Befürwortung erzielt hätte, wissen wir nicht. Heute werden diese Erfolgsprojekte jedenfalls kaum mehr in Frage gestellt. Das zeigt, dass der Weg über Wettbewerbe, intensiver Befassung der Politik gepaart mit Gestaltungswillen der Richtige ist“, schließt Krackl.

Neue Patscherkofelbahn fährt ab Ende des Jahres

Am Hausberg der InnsbruckerInnen wird fleißig gearbeitet. Die Bauarbeiten für die Umsetzung des Attraktivierungsprojekts am Patscherkofel haben mit der Abtragung alter Anlagen im diesjährigen Frühjahr begonnen. Am 26. April wurde der Spatenstich für die neue Bahn gefeiert. Weiterlesen

Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, „auf ein Wort“….

…zu den umgesetzten Innsbrucker Projekten und den noch in Umsetzung befindlichen Vorhaben in der Landeshauptstadt: Diese Mehrwertprojekte werden nicht aus heiterem Himmel geplant und umgesetzt – langjährige Überlegungen, Bedarfsanalysen, Planungen, Verhandlungen, Überprüfungen und behördliche Verfahren führen zur Realisierung; wie z.B. Neubau Wohn- und Pflegeheim Pradl Haus A; die neue Kletterhalle; Betreutes Wohnen Liebeneggstraße!

…zur Frage, ob Innsbruck die Projekte im Alleingang durch zieht?

Bei nahezu allen städtischen Vorhaben wie z.B. „Straßen- und Regionalbahn“, „MCI-Neubau“, „Haus der Musik“ sind das „Land Tirol“ und teilweise die „Republik Österreich“ Kooperations- und Finanzierungspartner!

…über die Finanzierungen und kommunalen Darlehensaufnahmen: Langfristige Investitionen langfristig finanzieren – kurzfristige Investitionen kurzfristig finanzieren; diese „goldene Finanzierungsregel“ wendet die Stadt hier an. Das „Land Tirol“ ist Aufsichtsbehörde und muss diese Rechtsgeschäfte genehmigen und ihnen zustimmen!

Sehr geehrte Innsbruckerinnen und Innsbrucker…die 12.000 städtischen Wohnungen, die Schulen, die Kindergärten, die Kletterhalle, Wohn- und Pflegeheime usw. …gehören IHNEN… zu den VERMÖGENSWERTEN DER INNSBRUCKER BEVÖLKERUNG!

Ich freue mich „auf ein Wort“, ein Gespräch mit Ihnen bei den „Stadtteiltagen“ im Mai Höttinger Au-Pfarre Guter Hirte, Fürstenweg 114 – 11.5./ Altstadt-Innenstadt, Plenarsaal Rathaus, 6. Stock – 15.5..

Ihre
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Nach einer wunderschönen Messe in der Jesuitenkirche, die zum Nachdenken angeregt hat, fand die jährliche Bundesversammlung der Tiroler Schützenkompanien im Congress Innsbruck statt.

“Als Bürgermeisterin freut es mich besonders, dass Innsbruck Gastgeberin für diese große Versammlung sein darf. Viele persönliche Begegnungen gab es für mich im Zuge der diesjährigen Bundesversammlung. Besonders interessant war das Gespräch mit Ehrenlandeskommandant Mjr. Dr. Otto Sarnthein. Eine wirklich beeindruckende Persönlichkeit!”, so Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Erfolgreiches Team wiedergewählt

“Mein großer Dank gilt heute besonders dem wiedergewählten Team rund um Landeskommandant Mjr. Fritz Tiefenthaler, aber auch allen Schützen und Marketenderinnen, die sich für die Tradition, Gemeinschaft und Jugendarbeit einsetzen. Diese vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft und die Zukunft unseres Landes!”, bedankt sich die Bürgermeisterin.

100 Jahre wird man nicht alle Tage! Frau Christine Forestier feierte kürzlich dieses große Jubiläum. Es war mir eine besondere Freude, meine Glückwünsche als Bürgermeisterin persönlich zu überbringen. Ich wünsche auch auf diesem Wege herzlichst alles Gute.

…………………………………………………………………………………………………

Zahlreiche Besucher bei der Eröffnung der Österreichischen Seilbahntagung & der Fachmesse Interalpin im Congress Innsbruck. Kurz vor dem Spatenstich am Patscherkofel eröffnete Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer gemeinsam mit Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und den Gemeinderäten von Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, GR Mag. Markus Stoll, GR Kurt Wallasch, GR Franz Abenthum, GRin Gerda Springer sowie Ersatzgemeinderätin Edith Tröbinger die führende Internationale Fachmesse für alpine Technologien. Es wurden mehr als 650 ausstellende internationale Firmen die Neuheiten für die gesamte Seilbahnwirtschaft, für Einrichtungen zur Erschließung der Bergwelt, für Beschneiungs- und Winterdienstfirmen, für das alpine Sicherheits- und Rettungswesen sowie für alle alpinen Industrien präsentiert.

Kürzlich fand das traditionelle Königskettenschießen in Igls statt. Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann wurden seitens Für Innsbruck von Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll begleitet. Die Ehrenscheibe wurde von der Bürgermeisterin gestiftet. Besonderer Dank gilt dem Bataillonskommandant Mjr. Helmuth Paolazzi für seinen unermüdlichen Einsatz rund um das Schützenwesen.

Zum 10. Mal krönten sich die Volleyballer von Hypo Tirol zum österreichischen Meister. Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer gratulierte im Rahmen der Meisterfeier allen Teamspielern aber auch Manger und Bauunternehmer Hannes Kronthaler auf das Herzlichste.

…………………………………………………………………………………………………

..

Beim Management Club Stammtisch war vor Kurzem Erich Falkensteiner von der gleichnamigen Hotelkette ein erfolgreicher Unternehmer aus dem Tourismus zu Gast. Das Familienunternehmen betreibt er mit seinen Geschwistern. Begonnen hat alles in Südtirol mit einem Gasthaus seiner Mutter. Heute betreibt die Gruppe 33 Häuser in 6 Ländern und beschäftigt ca. 3.000 Mitarbeiter. Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll zeigte sich gemeinsam mit MC Vorsitzenden Helmut Lutz und Johanna Penz beeindruckt von der Geschichte der Falkensteiner Gruppe.

Das Österreichische Handball Männer Nationalteam lieferte Mittwochabend in der Tiroler Wasserkraft Arena in Innsbruck ein ganz großes Spiel gegen Vize-Europameister Spanien ab. Im dritten Spiel der Qualifikation zur EURO 2018 musste sich die Mannschaft von Teamchef Patrekur Jóhannesson nur knapp mit 29:30 geschlagen geben. Zwischenzeitlich führte das Team sogar mit fünf Toren, doch den Iberern gelang zum Ende hin die Wende. Der Tiroler Handballpräsident Thomas Czermin und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann fieberten gemeinsam bis zum Ende mit.

Neue Patscherkofelbahn fährt ab Ende des Jahres

Am Hausberg der InnsbruckerInnen wird fleißig gearbeitet. Die Bauarbeiten für die Umsetzung des Attraktivierungsprojekts am Patscherkofel haben mit der Abtragung alter Anlagen im diesjährigen Frühjahr begonnen. Am 26. April wurde der Spatenstich für die neue Bahn gefeiert. Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer hob bei der Feierlichkeit gleich die Besonderheiten der neuen Bahn hervor: „Wir feiern heute einen Spatenstich, der in die Geschichte des Freizeitbergs eingeht. Mit der neuen Bahn wird ein barrierefreier Aufstieg für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker sowie Gäste ermöglicht. Unabhängig davon, ob mit Skiern, Wanderschuhen, Kinderwagen oder Rollstuhl – der Hausberg ist zukünftig für alle erreichbar. Nach einer erfolgreichen Skisaison konnten die notwendigen Bauarbeiten zeitgerecht starten. Die ersten Anlagen wurden bereits abgetragen. Die neue Bahn verläuft über eine neue Trasse. So ist es möglich, der Natur rund 30.000 Quadratmeter Wald durch Aufforstung zurückzugeben.“

Seitens Für Innsbruck waren neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann auch Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, GR Franz Abenthum, GRin Gerda Springer, Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll sowie Ersatzgemeinderätin Edith Tröbinger vor Ort.

„Die neue Pendelbahn hat positive Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Bereiche unserer Stadt: Die Skivereine bekommen moderne Trainingsmöglichkeiten, für die Gäste unserer Stadt bietet sich ein zusätzliches, reizvolles Ausflugsziel in der Natur und besonders für Kinder und Schulklassen bleibt der Berg ein attraktives Winter- sowie Sommer-Naherholungsgebiet. Auch architektonisch schafft die moderne Bahn einen Mehrwert, bei deren Planung auf die Umwelt nicht vergessen wurde: Sie verläuft über eine neue Trasse. So ist es möglich, der Natur rund 30.000 Quadratmeter Wald durch Aufforstung zurückzugeben“, ist sich die gesamte Stadtregierung einig.

Auch die beiden Patscherkofelbahn-Geschäftsführer DI Martin Baltes und Dr. Thomas Scheiber zeigten sich erfreut über diesen wichtigen nächsten Schritt: „Wir sind überzeugt, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen – beispielsweise bedingt durch das wechselhafte Aprilwetter – der sportliche Zeitplan eingehalten werden kann. Eine Fertigstellung ist noch in diesem Jahr vorgesehen. Wir möchten uns an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck bedanken und allen an den Arbeiten beteiligten Personen alles Gute für den weiteren Bauverlauf wünschen.“

Ein Dank an die tatkräftigen ArbeiterInnen

Den Spatenstich für die neue Bahn nahmen die Verantwortlichen zum Anlass „Danke“ zu sagen. „Ohne die vielen fleißigen Hände, die tagtäglich am Gelingen des Projekts arbeiten, würden wir heute nicht hier stehen – und die Bahn würde auch mit Sicherheit nicht so bald fahren können wie geplant. An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich für die gute Zusammenarbeit mit allen Partnerunternehmen und vor allem bei allen Arbeiterinnen und Arbeiter, die am Berg mitanpacken herzlich“, erklärt Bürgermeisterin Mag. Christine  Oppitz-Plörer.

Zusätzliche, moderne Informationsschiene

Wie beispielsweise der Abbau der Talstation des ehemaligen OLEX von statten ging, lässt sich im Internet bestens nachvollziehen: Auf dem eigens eingerichteten Baustellen-Blog blog.patscherkofelbahn.at zeigt ein Zeitraffer-Video den spannenden Abbauprozess der Gebäude im Schnelldurchlauf. „Die Innsbruckerinnen und Innsbrucker bekommen dadurch die Möglichkeit hautnah bei der Umsetzung des Projekts dabei zu sein. Das Bautagebuch im Internet gibt interessante Aufschlüsse über die Fortschritte und liefert umfangreiche Informationen zum Hausberg“, ist Bürgermeisterin von der zusätzlichen Informationsschiene überzeugt.

Umfangreiches Attraktivierungsprojekt

Mit dem „Ja“ zum Attraktivierungsprojekt im Oktober 2015 gab der Gemeinderat sein Okay dafür, den Patscherkofel zu einem attraktiven Naherholungsgebiet im Sommer sowie im Winter zu verwandeln. Die direkte Anbindung des Almenwegs 1600, der Speicherteich, der zukünftig als Abkühlungsmöglichkeit zur Verfügung stehen wird, sowie eine E-Bike-Station und ein Sportshop zählen zu den Besonderheiten, die vor allem in den warmen Monaten die BesucherInnen auf den Patscherkofel locken werden. Eine beleuchtete Rodelbahn, die sich über 950 Höhenmeter erstreckt, die aktive Ausrichtung auf TourengeherInnen und SelbstversorgerInnen sowie ein verbessertes Trainingsgebiet für Skivereine machen den Hausberg im Winter noch attraktiver. Unabhängig von der Jahreszeit wird die neue Bahn für eine barrierefreie Beförderungsmöglichkeit, mit der alle Naturbegeisterten bequem und modern von der Talstation innerhalb von zehn Minuten auf 1.965 Meter Seehöhe gelangen. (IKM, FI)

 

Nach einer wunderschönen Messe in der Jesuitenkirche, die zum Nachdenken angeregt hat, fand die jährliche Bundesversammlung der Tiroler Schützenkompanien im Congress Innsbruck statt.

„Als Bürgermeisterin freut es mich besonders, dass Innsbruck Gastgeberin für diese große Versammlung sein darf. Viele persönliche Begegnungen gab es für mich im Zuge der diesjährigen Bundesversammlung. Besonders interessant war das Gespräch mit Ehrenlandeskommandant Mjr. Dr. Otto Sarnthein. Eine wirklich beeindruckende Persönlichkeit!“, so Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Erfolgreiches Team wiedergewählt

„Mein großer Dank gilt heute besonders dem wiedergewählten Team rund um Landeskommandant Mjr. Fritz Tiefenthaler, aber auch allen Schützen und Marketenderinnen, die sich für die Tradition, Gemeinschaft und Jugendarbeit einsetzen. Diese vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft und die Zukunft unseres Landes!“, bedankt sich die Bürgermeisterin.

 

Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch spricht sich für ein zeitlich begrenzentes Parkverbot sowie für eine Adaptierung für hellere Straßenbeleuchtung entlang der Bogenmeile aus. Ein entsprechender Antrag fand die Mehrheit im Gemeinderat und wird nun durch den Stadtsenat umgesetzt.

 

Zur Historie

Aufgrund mehrerer sicherheitsrelevanter Vorfälle im Bereich der „Bögen Lokale“ in der Ingenieur-Etzel-Straße kam es am 06.12.2016 auf Einladung des Stadtblattes zu einem runden Tisch mit den Wirtinnen und Wirten, der Polizei und Vertretern sämtlicher politischer Fraktionen des Innsbrucker Gemeinderates.

Dabei berichteten nahezu alle Wirte von unterschiedlichen Straftaten und Vandalenakten, vorwiegend von Mitgliedern der sogenannten „Nordafrikanerszene“, die sich nachts häufig vor den Lokalen sammeln.

Seitens der Gastronomen wurde daher der Wunsch nach Adaptierung bzw. Erneuerung der Straßenbeleuchtung sowie ein Erlass eines Parkverbotes vor den Lokalen im Bereich Ingenieur-Etzel-Straße 7-17 laut. Speziell das Parkverbot würde die öffentliche Sicherheit positiv beeinflussen. Potentielle Straftäter hätten somit kaum oder nur mehr erschwert die Möglichkeit, sich oder Suchtmittel sowie andere sicherheitsgefährdende Gegenstände zu verstecken.

Betroffen wären durch das Parkverbot zwischen 20.00 Uhr und 07:00 Uhr ca. 12 bis 15 Parkplätze. Bei mehreren Begehungen in diesem Zeitraum konnte kein Fahrzeug mit Anwohnerparkkarte vorgefunden werden. Zudem werden die Parkplätze auch nicht von den Lokalbetreibern genutzt. Für diese steht ganz in der Nähe eine Tiefgarage zur Verfügung.

In der Sitzung des Stadtsenates vom 03.05.2017 wurde der Antrag von GR Kurt Wallasch (FI) betreffend Umsetzung einer besseren, helleren Beleuchtung im Bereich der Bogenmeile und ein vorläufig auf  1/ ½  Jahre befristetes Nachtparkverbot im Bereich Viaduktbogen 7 bis 17 beschlossen.

Diese  sicherheitsrelevante Maßnahmen sollen die Situation vor Ort für die Wirte und ihre Gäste verbessern und  die von den Wirten der Bogenmeile vorgebrachten Missstände wie Zusammenrotten von Personen mit nicht redlichen Absichten, Vandalenakten und Straftaten entschärfen.

Eine helle Beleuchtung und die Einsehbarkeit von öffentlichen Freiräumen fördern das subjektive Sicherheitsgefühl. Überblickbare, helle Bereiche schrecken potentielle Straftäter ab, sich selbst oder sicherheitsgefährdende Gegenstände zu verstecken wird erschwert.

„Ich bin als Kriminalbeamter fest davon überzeugt, dass sich diese präventive Maßnahmen sehr positiv auf Gastbetriebe und Gäste auswirkt und dass sich der urige Innsbrucker Ausgehbezirk „Bogenmeile“ weiterentwickelt“, schließt Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Innsbruck ist nachweislich finanziell die am besten aufgestellte Landeshauptstadt Österreichs und weist mit Abstand die niedrigste Pro-Kopf Verschuldung auf. Investiert wird in zahlreiche, wichtige Projekte für die Menschen in unserer Stadt, um einen weiterhin attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort zu gewährleisten.

Innsbrucks erfolgreiche Finanzpolitik  basiert auf einer guten Ausgewogenheit zwischen Einnahmen und Ausgaben bzw. einem gesunden Verhältnis zwischen Eigenmittel und Fremdmittel,  weshalb wir den Weg einer wirtschaftlich soliden und pulsierenden Stadt auch in Zukunft fortführen werden.

Dies alles stets unter der Maßgabe für die Bevölkerung, einen nachhaltigen Wert zu schaffen bzw. Vermögen aufzubauen.  Davon profitieren auch alle künftigen Generationen. Wer angesichts dieser Tatsachen von Schulden spricht, verkennt die Realität.

Ihr Gemeinderat

Mag. Markus Stoll
Für Innsbruck Wirtschaftssprecher

Kürzlich berichtete die Tiroler Kronenzeitung nach einem Interview mit unserem Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll (14.04.17) über die finanzielle Lage der Stadt Innsbruck.

Sportstätte für Seilklettern und Bouldern spielt „alle Stückerln“

Innsbruck ist ein Mekka des Klettersports. Die Begeisterung für diese Sportart boomt. Die Tiroler Landeshauptstadt trug dieser Entwicklung Rechnung und verwirklichte seit 2015 gemeinsam mit dem Land Tirol und dem Bund ein neues Kletterzentrum am ehemaligen WUB-Areal, das nun „Sillside“ heißt.Die Kosten für den Bau liegen bei 12 Mio. Euro. Neben Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann war seitens Für Innsbruck auch Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung bei der Eröffnungsfeier vertreten.
Am 19. April wurde der Schlüssel für die Kletteranlage übergeben. Ab 15. Mai werden dann die Pforten für die KlettererInnen geöffnet.Betreiber ist der Innsbrucker Alpenverein mit seiner „Alpenverein Kletterzentrum Innsbruck GmbH“. Die offizielle Eröffnung findet im Rahmen der österreichischen Staatsmeisterschaften am 16. und 17. Juni statt. Weiters wird noch heuer von 30. August bis 10. September die Jugend- & JuniorInnen-WM im Sportklettern dort ausgetragen. Zu diesem Event werden rund 1.400 junge SportklettererInnen im Alter von 14 bis 19 Jahren aus 60 Ländern erwartet. Die Junioren-WM stellt auch die Generalprobe für die fast genau ein Jahr später stattfindende Kletter-WM dar.

„Das neu entstandene Kletterzentrum ist eine optimale Ergänzung für die Sportinfrastruktur unserer Landeshauptstadt und ein Gewinn für die gesamte Tiroler Klettergemeinschaft. Ein Begegnungsort, an dem sicherlich viele Menschen an die Begeisterung für das Klettern herangeführt werden. Das Engagement und die finanzielle Beteiligung seitens des Landes sind daher wichtig und richtig. Ich freue mich, dass das Kletterzentrum heute eröffnet wird – auch in Hinblick auf die kommende Kletter-Weltmeisterschaft 2018 in Innsbruck“, betonte Tirols Landeshauptmann Günther Platter anlässlich der Eröffnung.
„Die Innsbruckerinnen und Innsbrucker können sich auf dieses neue Kletterzentrum freuen. Die Kletterhalle Innsbruck hier am ‚Sillside‘, entspricht dem alpin-urbanen Charakter der Tiroler Landeshauptstadt und bietet dem Breiten- und Spitzensport ideale Rahmenbedingungen“, versicherte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Auch Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann zeigte sich von der Umsetzung und der Qualität der Sportstätte beeindruckt: „Der internationale Ruf Innsbrucks als Sportstadt wird durch die qualitätsvolle Aufwertung der Sportinfrastruktur unterstrichen. So können wir sowohl mit der Junioren-WM als auch mit der Kletter-WM 2018 weitere sportliche Großveranstaltungen durchführen und bis zu 4.000 Personen Platz bieten.“

„Hier am ‚Sillside Innsbruck‘ hat die IIG ihre Qualifikation im Sportstättenbau gezeigt. Durch die zügige Projekt- und Bauabwicklung können die Klettervorbewerbe rechtzeitig heuer im Frühsommer als Voraussetzung für die Kletter-WM 2018 durchgeführt werden“, erklärte der Geschäftsführer der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), Dr. Franz Danler.
„Seitens des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau möchte ich allen Projektbeteiligten gratulieren. Besonders die gute Zusammenarbeit von Verantwortlichen, Planern und Ausführenden und das große Engagement ist hervorzuheben und beispielhaft. Mit dem architektonisch und sportfunktionell gut gelungenen Objekt erhält Innsbruck ein weiteres Highlight in der Sportstätteninfrastruktur für den Breiten- und Spitzensport“, meint Florian Szeywerth vom Referat Sportstättenbau des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS).

Das Projekt im Detail

Am Areal „Sillside Innsbruck“ ist unter anderem auch das neue Kletterzentrum zu finden. Mit den Bauarbeiten für die Sportstätte hat die IIG Ende 2015 begonnen. Im Oktober 2016 fand die Firstfeier statt. Das Gebäude ist als räumlich offenes Baukörperensemble mit einem arenaartigen Außenraum und offenem Veranstaltungsort zwischen den einzelnen Bauteilen konzipiert. Zwei eigenständige Hallen zum Seilklettern und Bouldern für den Breitensport und ein Bundesleistungszentrum (BLZ) für den Spitzensport sind am Standort vereint.
Die barrierefreie Gesamtanlage mit rund 35.000 Griffen sowie ca. 600 Routen ist von innen und außen erlebbar und schafft eine lebendige Beziehung Richtung Sillufer. Zentraler Bestandteil ist die neue Seilkletterhalle. In dieser sind die wesentlichen Funktionen des Zentrums und eine großewettkampftaugliche Indoor-Kletterwand untergebracht. An der Südseite sind der zentrale Café- und Empfangsbereich angeordnet, darüber galerieartig die Kletterbereiche für Schulungen und AnfängerInnen. Der Hauptzugang erfolgt über das Sillufer und führt von dort entlang der freistehenden Kletteranlage mit großer Wettkampfwand zum Haupteingang des Neubaus.
In der bestehenden Halle sind auf zwei Ebenen alle Indooranlagen zum Bouldern untergebracht. An der westseitigen Stirnwand sind die Outdoor-Boulderanlagen angeordnet. An den turmartigen freistehenden Kletteranlagen befinden sich die Outdoor-Seilkletterflächen mit der großen überhängenden Wettkampfwand.

„Sillside“ versammelt Trendsportarten

„Sillside“ ist mehr als Klettern. Sillside bildet den Rahmen für die Verortung von Kletterzentrum sowie der Skate- und Leichtathletikhalle. Das neue, moderne und zeitlose Beschriftungskonzept im Rahmen der Marke Innsbruck wurde zeitgleich mit der Eröffnung des Kletterzentrums präsentiert. Die Namensgebung erfolgte aufgrund der zahlreichen und internationalen Großveranstaltungen, die am Areal zwischen Viaduktbögen und Sill stattfinden. Wichtig war außerdem, dass die Beschriftung geprägt ist von einem neutralen und gleichzeitig internationalen Erscheinungsbild. Zur besseren Orientierung wurde „Sillside“ in folgende Bereiche unterteilt: (IKM)

  • Climb für das Kletterzentrum Innsbruck und die Boulderhalle
  • Skate für die Skatehalle
  • Athletics für die Leichtathletikhalle
  • Offices für den Bürotrakt

Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, „auf ein Wort“….

…zu den umgesetzten Innsbrucker Projekten und den noch in Umsetzung befindlichen Vorhaben in der Landeshauptstadt: Diese Mehrwertprojekte werden nicht aus heiterem Himmel geplant und umgesetzt – langjährige Überlegungen, Bedarfsanalysen, Planungen, Verhandlungen, Überprüfungen und behördliche Verfahren führen zur Realisierung; wie z.B. Neubau Wohn- und Pflegeheim Pradl Haus A; die neue Kletterhalle; Betreutes Wohnen Liebeneggstraße!

…zur Frage, ob Innsbruck die Projekte im Alleingang durch zieht?

Bei nahezu allen städtischen Vorhaben wie z.B. „Straßen- und Regionalbahn“, „MCI-Neubau“, „Haus der Musik“ sind das „Land Tirol“ und teilweise die „Republik Österreich“ Kooperations- und Finanzierungspartner!

…über die Finanzierungen und kommunalen Darlehensaufnahmen: Langfristige Investitionen langfristig finanzieren – kurzfristige Investitionen kurzfristig finanzieren; diese „goldene Finanzierungsregel“ wendet die Stadt hier an. Das „Land Tirol“ ist Aufsichtsbehörde und muss diese Rechtsgeschäfte genehmigen und ihnen zustimmen!

Sehr geehrte Innsbruckerinnen und Innsbrucker…die 12.000 städtischen Wohnungen, die Schulen, die Kindergärten, die Kletterhalle, Wohn- und Pflegeheime usw. …gehören IHNEN… zu den VERMÖGENSWERTEN DER INNSBRUCKER BEVÖLKERUNG!

Ich freue mich „auf ein Wort“, ein Gespräch mit Ihnen bei den „Stadtteiltagen“ im Mai Höttinger Au-Pfarre Guter Hirte, Fürstenweg 114 – 11.5./ Altstadt-Innenstadt, Plenarsaal Rathaus, 6. Stock – 15.5..

Ihre
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

 

 

 

 

Bernhard Gander und Andreas Trenkwalder ausgezeichnet

Um die Entwicklung zeitgenössischer Musik in Innsbruck zu unterstützen, vergibt die Stadt Innsbruck alljährlich die Hilde-Zach-Kompositionsstipendien, die mit einer Gesamthöhe von 10.000 Euro dotiert sind. Seit dem Jahr 2011 umfasst das Hauptstipendium 7.000 Euro. Heuer geht es an Bernhard Gander, das Förderstipendium mit 3.000 Euro erhält Andreas Trenkwalder.

„Die Tiroler Landeshauptstadt zeichnet sich durch eine einzigartige Verbindung von Tradition und Moderne aus. Dies ist beispielsweise im Stadtbild, aber auch im Kunst- und Kulturgeschehen zu erkennen“, hob Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei der Stipendienübergabe hervor: „Gerade aus diesem Grund ist es eine besonders wichtige und gleichzeitig schöne Aufgabe, junge Komponistinnen und Komponisten auf ihrem Weg zu bestärken. Genau dies ist uns mit der Vergabe der Hilde-Zach-Kompositionsstipendien möglich. Die beiden diesjährigen Stipendiaten beweisen wieder einmal, dass es sich lohnt, offen für Neues zu sein.“

Die Entscheidung über die Vergabe trifft eine dreiköpfige, jährlich wechselnde Fachjury, deren Mitglieder aus den Bereichen Musikwissenschaft, Musikvermittlung und Komposition stammen. Mitglieder der diesjährigen Jury sind: Mag.a Ursula Strubinsky (Musikredaktion Ö1), Wolfram Schurig (Rundfunk- und CD-Produktionen als Blockflötist) und Paolo Tomada (Musikpädagoge Innsbruck). 2013 wurden die Kompositionsstipendien in Anerkennung an Innsbrucks ehemalige Bürgermeisterin in Hilde-Zach-Kompositionsstipendien umbenannt.

Kurzbiographie: Bernhard Gander

Geboren 1969 in Lienz absolvierte Bernhard Gander ein Studium am Tiroler Landeskonservatorium (Klavier, Tonsatz, Dirigieren), ein Kompositionsstudium in Graz bei Beat Furrer sowie ein Studium der Elektroakustischen Musik am Studio UPIC/Paris(1994/95) wie auch am Schweizerischen Zentrum für Computermusik/Zürich (1997). Er wurde bereits mit dem „Erste Bank Kompositionspreis 2005“, dem „Staatsstipendium für Komposition 2005/07“ und dem „Ernst Krenek Preis 2012“ ausgezeichnet. Seine bisherigen Aufträge erhielt er unter anderem vom Klangforum Wien, Wiener Konzerthaus, dem steirischen herbst, dem ORF, der biennale münchen, der musica strassbourg, den Bregenzer Festspielen oder dem Burgtheater Wien. Details: www.bernhardgander.at

Kurzbiographie: Andreas Trenkwalder

Die Beschäftigung mit Musik sowie der damit verbundene Spaß und das Interesse lassen sich bei Andreas Trenkwalder weit zurückverfolgen. 1986 geboren, erfährt er im Vorschulalter eine erste, spielerische musikalische Ausbildung (Singen, Hackbrett) im Elternhaus. Nach einem Violin- und Violastudium am Tiroler Landeskonservatorium und am Mozarteum Salzburg (bei Mirjam Tschopp und Christos Kanettis), begann er sein Kompositionsstudium bei Franz Baur (Tiroler Landeskonservatorium). Neben den Aufführungen seiner zahlreichen Kammermusikstücke waren die Uraufführungen seiner Orchesterwerke „Ouverture“, „3 Tweets @innstrumenti“, „bipolar“ sowie das Cellokonzert „Integral“ und die Märchenoper „Aschenputtel“ Höhepunkte seines Komponistenlebens. Seit 2014 beschäftigt er sich auch mit elektronischer Musik: Auf einen Workshop bei Johannes Kretz (MDW Wien) folgt zurzeit ein Studium der Computermusik bei Marko Ciciliani (Universität für Musik und darstellende Kunst Graz). Andreas Trenkwalder lebt und arbeitet als freier Komponist und Musiker in Innsbruck und Graz. (IKM)

Bisherige StipendiatInnen

2016 Michael F. P. Huber
Josef Haller (Förderstipendium)

2015 Christof Dienz
Julia Maier (Förderstipendium)

2014 Daniel Oliver Moser
Manuel Delago (Förderstipendium)

2013 Wolfgang Mitterer
Hannes Kerschbaumer (Förderstipendium)

2012 Johannes Sigl
Katharina Blassnigg (Förderstipendium)

2011 Gunter Schneider
Marco Döttlinger (Förderstipendium)

2010 Ralph Schutti
Christian Reimeir

2009 Franz Baur
Franz Schreyer

2008 Manuela Kerer
Norbert Zehm

2007 Thomas Amann
Judith Unterpertinger