Im Kindergartenalter den Übergang in die Volksschule erleichtern: aus dieser Zielsetzung entstand das Kooperationsprojekt „Transition“ zwischen Innsbrucker Volksschulen und Kindergärten, sowie der BBAfEP (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik). Das Ergebnis: die Produktion eines gemeinsamen Liederbuchs.

„Ab in die Schule“

Musikalisch Lust auf die Schule machen und den Kindergartenkindern mit ihnen bekannten Liedern Orientierung bieten in einer neuen Umgebung – das ermöglicht das Liederbuch „Ab in die Schule“. „Learning by doing“ lautete dabei das Motto von Schülerinnen der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik, die in Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Volksschulen des Stadtteils Wilten Texte und Melodien fleißig gemeinsam erarbeitet haben.

Qualitätsvoll und spielerisch

„Den Übergang vom Kindergarten in die Volksschule qualitätsvoll und spielerisch begleiten, hieß es für die 5. Klasse. Mit viel Engagement wurde dabei ein Liederbuch entwickelt und selbst gestaltet. Je ein Exemplar des Liederbuches wurde den städtischen Kindergärten und städtischen Volksschulen geschenkt“, erzählt GRin Mag.a Brigitte Berchtold, Direktorin der Bundesbildungsanstalt und Kolleg für Elementarpädagogik Haspingerstraße (BBAfEP). „Die SchülerInnen der fünfjährige Berufsbildende höhere Schule bekamen so die Möglichkeit, wichtige praktische Erfahrungen bei ihrer Ausbildung zum Kinderpädagogen bzw. zur Kinderpädagogin zu gewinnen.“

Zusammenarbeit macht’s möglich

© R. Kubanda

Das Projekt zeichnet sich durch die Institutionen-übergreifende Zusammenarbeit aus. So fanden zum Beispiel gemeinsame Aktivitäten mit Kindergarten- und Volksschulkindern, begleitet von PädagogInnen, statt. Jede/r durfte mitarbeiten und seine/ihre Ideen einbringen. Darüber hinaus wurde ein informativer Austausch innerhalb und zwischen PädagogInnen, Volksschulen und der BBAfEP ermöglicht.

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken und darf zur erfolgreichen Netzwerkarbeit herzlich gratulieren“, schließt Direktorin Brigitte Berchtold.

Mit dabei: Volksschule Fischerstraße und der BBAfEP Haspingerstraße, Praxiskindergarten und Praxishort der BBAfEP Haspingerstraße, Städtischer Kindergarten Wilten West, Kindergarten für Alle (Neuhauserstraße), Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT).

(IKM, FI)

Das erfolgreiche Projekt kurz vorgestellt // Gespräch mit dem Ideengeber Markus Strobl in der Stadtbibliothek

Innsbruck liest #YOUTH – Worum geht es?

Auch heuer wurden wieder 5.000 Exemplare eines Jugendbuches an Innsbrucks SchülerInnen verteilt. Das Ziel der Initiative: junge Menschen fürs Lesen zu begeistern und zu gemeinsamen Diskussionen anregen.

Das Buch, das 2018/2019 für Innsbruck liest #YOUTH ausgewählt wurde heißt „Tanz der Tiefseequalle“ von der Autorin Stefanie Höfler. Dabei geht es um das schwierige Thema Mobbing, es geht um Freundschaften und Selbstwertgefühlt. Themen, mit denen sich junge SchülerInnen mithilfe des Buches leichter auseinandersetzen können.

Wie jedes Jahr gab es wieder ein buntes Rahmenprogramm, wie unter anderem Lesungen und Fragestunden mit der Autorin in der Neuen Stadtbibliothek. Darüber hinaus erarbeiteten viele Schulklassen eigenständig Projekte, bei denen sie sich kreativ mit dem Buch auseinandersetzten. Die beste Idee erhielt die Auszeichnung #YOUTH-Award 2019 – und die stolzen SiegerInnen ein tolles Budget für Ihre Klassenkasse.

>> Mehr Informationen auf der Website der Stadtbibliothek Innsbruck

Gespräch mit Ideengeber Markus Strobl

Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer (Jugendreferentin der Stadt Innsbruck) und GRin Theresa Ringler (FI Kultur- und Jugendsprecherin) haben sich mit Mag. Markus Strobl in der Stadtbibliothek getroffen, um über das Projekt zu sprechen. Aus Markus Strobls Anregung, „Innsbruck liest“ auf eine junge Zielgruppe auszuweiten, entstand Innsbruck liest #YOUTH.

„Das Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, wie manche Ideen von Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen und dann umgesetzt werden“, erzählt Christine Oppitz-Plörer. Die sehr erfolgreiche Aktion Innsbruck liest ist unter Hilde Zach initiiert worden. Dabei geht es darum, Menschen die Qualität von Büchern näher zu bringen und sie dazu motivieren, Dinge zu hinterfragen, sich mit Hintergrundwissen zu beschäftigen und durch Lesen am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Markus Strobl erzählt, wie er auf die Idee gekommen ist, mit der Initiative auch die junge Generation zu erreichen. Als Vater zweier Kinder ist ihm bewusst, dass diese in der Multimediawelt oft abgelenkt werden. Das kann die Motivation zum Lesen erschweren. Durch Projekte im öffentlichen Raum ist diese „Kontaktaufnahme zum Lesen“ leichter möglich. Jungen LeserInnen können dadurch besser dazu motiviert werden, durch Bücher in andere Räume, Zeiten und Welten abzutauchen.

Innsbruck liest #YOUTH erfolgt in Kooperation mit Innsbrucks Schulen. Die Idee dahinter ist, dass die Bücher den jungen LeserInnen nicht einfach in die Hand gedrückt werden, sondern dass diese auch gemeinsam gelesen werden. Die SchülerInnen setzen sich dadurch gemeinsam mit aktuellen Themen auseinander. Für die jungen Menschen geht es in erster Linie darum, Lesekompetenz zu entwickeln und den Wert von Lesen kennenzulernen. Für die Klassen gibt es darüber hinaus aber auch Preise zu gewinnen.

Die Preisverleihung des Innsbruck liest Youth Award 2019 erfolgte im Rahmen einer wertschätzenden Feier in der Stadtbibliothek. „Das besondere für die SchülerInnen war dabei, dass die Autorin selbst vor Ort war. Sie hat das Siegerprojekt mit ausgewählt und war sichtlich beeindruckt von den kreativen Auseinandersetzungen mit ihrem Buch“, erzählt Theresa Ringler.

Christine Oppitz-Plörer ergänzt, dass es für junge Menschen wichtig ist zu sehen, wie der Beruf eines Autors aussieht. Dass harte Arbeit dahinter steckt und neben einer guten Ausbildung AutorInnen auch viel persönliches Können mitbringen. „Es ist lustig, wie sich die Kinder Autoren vorstellen und wenn diese tatsächlich vor ihnen stehen gewinnen sie einen ganz neuen Eindruck, was diese für normale, ideenreiche und lustige Menschen sind“, schließt Markus Strobl.

Das Video zum Nachschauen

Innsbruck liest #YOUTH – Wir sprechen heute mit dem Ideengeber Markus Strobl

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Mittwoch, 5. Juni 2019
(Dauer: 5 Minuten)

Vom 3. bis 4. Dezember besuchte eine städtische Delegation die Landeshauptstadt Graz, um sich vor Ort über die innovativen Ansätze der Steirer zu informieren.

Ziel der Exkursion war es die Service-Stelle „ABI-Service“ (Anlaufstelle der Grazer Bildungseinrichtungen wie Kinderkrippen, Kindergärten, Volksschulen und Horte) zu besuchen und in einen Erfahrungsaustausch zu treten.

„Ich halte es für sehr wichtig sich auch österreichweit über die Entwicklungen im schulischen Bereich am Laufenden zu halten. Im Regierungsübereinkommen haben wir uns auf die Errichtung einer zentralen Beratungsstelle für alle Bildungseinrichtungen Innsbrucks verständigt. Hier konnten wir in einen interessanten Erfahrungsaustausch treten und nahmen viel Wissen aus Graz mit nach Hause“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin Mag. Brigitte Berchtold.

Die Innsbrucker Delegation mit VertreterInnen aus Graz

Die Betreuung der Schülerinnen und Schüler auch nach dem Unterricht hat in Innsbruck einen großen Stellenwert. Bereits 30 von insgesamt 34 Pflichtschulen sind als Tagesheimschulen eingerichtet. Kinder werden hier durch fachlich ausgebildete ErzieherInnen und LehrerInnen betreut und erhalten auch ein kindgerechtes Mittagessen durch die ISD. Ein Erfolgsmodell und wichtige Unterstützung für die Familien.

„Im Mittelpunkt steht das Kind, das neben einer guten Ausbildung in den Tagesheimschulen auch beste Nachmittagsbetreuung findet. Mit den durch die ISD zubereiteten kindgerechten Mahlzeiten beim Mittagstisch wird auch auf eine gesunde Ernährung großer Wert gelegt. Mit diesem familienfreundlichen Angebot unterstützen wir zahlreiche Familien in der Bewältigung ihrer Herausforderungen und ermöglichen vor allem den erziehenden Elternteilen – meist sind das Frauen –  wieder früher ins Berufsleben einzusteigen“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin Gemeinderätin Mag. Brigitte Berchtold.

 

Im Dezember 2017 wurde beschlossen die Volksschule Altwilten und die Neuen Mittelschulen Dr. Fritz Prior, Wilten und Müllerstraße in einem gemeinsam Bildungs- und Schulzentrum Wilten zusammenzuführen. Dadurch sollen verschränkte Ganztagesklassen, innovative Unterrichtsformen, hochwertige Freizeitgestaltung und die Möglichkeit des nahtlosen Überganges von der Volksschule in die Neue Mittelschule ermöglicht werden. Vor allem in die neu geschaffene Neue Mittelschule werden hohe Erwartungen gesetzt, deren Projektierung im Vorfeld unter Einbindung der SchulpartnerInnen erfolgt ist.

„Der Campus Wilten ist innovativ und zukunftsorientiert. Die Einbindung der SchulpartnerInnen im Vorfeld hat sich bezahlt gemacht“, freut sich Für Innsbruck Bildungssprecherin Mag. Brigitte Berchtold über die bevorstehende Umsetzung.

 

Schwerpunktsetzung bereitet auf Berufsleben vor

„Ich denke es ist besonders im Bildungsbereich sehr wichtig auch auf innovative Konzepte zu setzen. Mit der Schaffung des Schulcampus Wilten sollen Kinder ganz neue Möglichkeiten vorfinden und die beste Betreuung in allen Altersstufen erfahren. Die neu geschaffene Neue Mittelschule wird mit der Schwerpunktsetzung ‚Dienstleistung und Tourismus‘ dazu beitragen, dass die Bildung eine stärkere Berufsorientierung erhält und Fremdsprachenkenntnisse in den Fokus rücken. Die Kooperation mit tourismusnahen Bildungseinrichtungen und Unternehmen wird das Angebot interessant abrunden“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.

 

 

 

Der Schulanfang ist nicht immer einfach. Die gewohnte Freizeit, der Urlaub und die selbstbestimmte Tagesgestaltung müssen zu Schulbeginn wieder Fremdführung und vorgegebenen Strukturen weichen. Was hart klingt ist aber sehr wichtig für die Entwicklung der Kinder. Gerade während dieser Übergangsphase benötigen SchülerInnen besonders viel Empathie und Vertrauen von Seiten ihrer erwachsenen LernbegleiterInnen, den Lehrpersonen und Familien, um zu eigenständigen „Klassenzimmer-ManagerInnen“ heranreifen zu können. Fragen wie

  • Wie organisiere ich meine Zeit?
  • Wie strukturiere ich meinen Tag?

sollten besondere Beachtung bekommen. Hier gilt es Strategien und Kompetenzen zu entwickeln, die Kindern und Jugendlichen dabei helfen, „das Leben zu bewältigen“. Mit einer bunten Pädagogik, Kopf, Herz und Hand, können wir diese Zeit ganz besonders dafür nutzen, jungen Menschen das notwendige Werkzeug für eine erfolgreiche Zukunft mitzugeben. Das erfordert einerseits eine kindgerechte, liebevolle Umgebung und Lernräume für die Kinder, in der sie sich optimal entwickeln  können und andererseits gut ausgebildete Lehrpersonen die in besten Rahmenbedingungen motiviert arbeiten.

Ich wünsche allen SchülerInnen, Lehrpersonen und Familien alles Gute für die erste Phase im neuen Schuljahr, viel Glück, Geduld aber besonders viel Freude! Gerne nehmen wir als Für Innsbruck Ihre Anregungen für Verbesserungen entgegen!

Mehr Raum für Bücher & Begegnungen: Im Sockel der Amraser Straße 2 wird die Innsbrucker Stadtbibliothek schon bald ihren neuen Platz finden. Das Leseangebot für Innsbruckerinnen und Innsbrucker wird dadurch von ca. 55.000 auf 150.000 Medien erweitert werden können. Am 15. September begann der Umzug, ab 9. November findet öffnet die neue Stadtbibliothek Amraser Straße ihre Pforten!

Ein Ort des Wissens & -Austausches

Unsere Gemeinderätin und Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler konnte sich bei einer Führung durch die Baustelle bereits einen ersten Eindruck von der neuen Stadtbücherei machen und zeigte sich von dem Konzept begeistert: „Die Idee, eine Bibliothek nicht nur als Raum für Wissensspeicherung- und Vermittlung sondern auch als einen Ort der Begegnung und des Austausches zu sehen ist ein wunderbarer Ansatz und wird mit der neuen Stadtbücherei auch ausgezeichnet umgesetzt. Diese offene Einstellung – dass jeder willkommen ist, um zu lesen, zu lernen oder einfach ein bisschen Zeit abseits des alltäglichen Trubels zu verbringen – gefällt mir persönlich besonders gut.“

Die Stadtbibliothek wird darüber hinaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen bieten, von Leseförderung für die Kleinsten bis hin zu spannenden Veranstaltungen und Lesungen.

„Die neue Stadtbibliothek hat nicht nur das Potential, zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt Innsbruck, sondern auch zu einem ganz persönlichen Lieblingsplatz für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu werden!“

Nähere Informationen unter: www.stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

Kürzlich gelangte ein Dokument des MCI Beirates, mit zahlreichen Informationen und Zahlen zum Neubau, an die Öffentlichkeit. Laut diesem Dokument wären viele der in den letzten Monaten kolportierten Aussagen unrichtig und verzögern bzw. verhindern damit ungerechtfertigt die Umsetzung.

„Ich glaube niemand zweifelt an, welchen großen Stellenwert das MCI in Innsbruck hat. Wir müssen alles daran setzen, weiteren Schaden durch Gerüchte und falsche Zahlen von der Hochschule abzuwenden. Das ist jetzt für den Hochschulstandort Innsbruck sehr wichtig“, so die Ressortzuständige für Hochschulen und Universitäten, Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Zurück zu den Fakten – weg von den Mythen!

„Bisher konnten die kolportierten Zahlen der angeblichen ‚Kostenexplosion‘ für die Stadt nie nachvollzogen werden. Wenn die Angaben aus dem nun vorliegenden Papier des Beirates stimmen, wird man das rasch klären müssen. Die Glaubwürdigkeit von Land und Stadt steht auf dem Spiel und wir möchten alles daran setzen, dass die Stadt weiterhin ein verlässlicher Partner bleibt“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Runder Tisch soll Klarheit bringen

„Es braucht jetzt rasch einen runden Tisch mit Land, Stadt und MCI. Dabei sollen alle Fakten aufs Tapet kommen und Klarheit schaffen. Jede weitere Verzögerung durch Handlungen aufgrund von Gerüchten schadet dem Bildungs- und Wirtschaftstandort Innsbruck und kostet die Steuerzahler sehr viel Geld“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.