„Öffentlicher Raum – ein Kunstobjekt“ (Themenauswahl durch ALI) Über dieses Thema wurde im gestrigen Gemeinderat (19. Juni 2019) im Rahmen der Aktuellen Stunde gesprochen.

Die gemeinsame Nutzung von öffentlichem Raum setzt voraus, dass alle BürgerInnen aufeinander Rücksicht nehmen und sich nicht gegenseitig einschränken. Dies trifft auch auf die künstlerische Nutzung von öffentlichem Raum zu.

Kunst hat das Potential, zum Nachdenken anzuregen und Emotionen auszulösen. Kunst ist nicht in erster Linie schön und praktikabel. Unter diesen Gesichtspunkten ist es schwierig, Stadtplanung allgemein nach künstlerischen Kriterien zu bewerten. Sehr viel Potential sehen wir jedoch im Bereich der Architektur. Wir sprechen uns dafür aus, hier mutig markante Akzente zu setzen.

Darüber hinaus bietet die Präsentation von Kunstobjekten im öffentlichen Raum eine wichtige Ergänzung zum vielfältigen kulturellen Angebot in Innsbruck. Durch temporäre Installationen, plastische Kunstwerke, Musik- und Tanzaufführungen u.v.m. wird ein niederschwelliger Zugang zu Kunst ermöglicht. Dieses bewusste und abwechslungsreiche Erleben der Stadt wollen wir weiterhin unterstützen.

34 min. 11 sec. – 40 min. 38 sec.: GRin Theresa Ringler
55 min. – 56 min. 22 sec.: KO GR Mag. Lucas Krackl

Mit 100 Jahren der Älteste von fünf Generationen // Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer gratulierte Gottfried Kaltschmid zum Geburtstag

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gratulierte Gottfried Kaltschmid zum 100. Geburtstag. Ein besonders netter Zufall: Jubilar und Gratulantin teilen dasselbe Geburtsdatum.

Gottfried Kaltschmid feierte letzte Woche seinen 100. Geburtstag und das im Kreise seiner Familie, die aus fünf Generationen besteht. Im großen, blühenden Garten in Pradl überbrachte Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ihre Glückwünsche: „Lieber Herr Kaltschmid, im Namen der Stadt Innsbruck gratuliere ich Ihnen herzlich zum 100. Geburtstag. Es ist wirklich bewundernswert, wie junggeblieben Sie sind. Und so viele Generationen einer Familie am Tisch, das habe ich auch noch nicht erlebt“, zeigte sich die Vizebürgermeisterin begeistert.

Aufgewachsen ist der Jubilar in Hötting. Dort besuchte er auch die Grundschule. Nach dem Besuch der HAK studierte er ein Jahr lang Volkswirtschaft an der Universität Innsbruck, bevor er in den Krieg eingezogen wurde. Während der Kriegsjahre – im Krankenurlaub – heiratete er seine Frau Maria, die er bereits 1927 bei der Turnerschaft Innsbruck kennenlernte. Wieder im Krieg geriet er in amerikanische Gefangenschaft in Frankreich und kehrte anschließend im Februar 1946 wieder zurück nach Innsbruck. Bis 1981 arbeitete Gottfried Kaltschmid in der Wildbachverbauung der Bundesdienste, lange Jahre als Amtsdirektor und damit zuständig für ganz Tirol.

„Turnen hält fit“

Als leidenschaftlicher Turner war Gottfried Kaltschmid lange Zeit eifriges Mitglied der Turnerschaft Innsbruck. Zweimal gewann er sogar die Silbermedaille bei der österreichischen Turnmeisterschaft. „Der Sport und die Natur haben mich jung gehalten“, erklärte der begeisterte Bergsteiger, der auch gerne mit seiner Familie Scrabble oder Karten spielt.

Die Jüngste der Familie Kaltschmid ist zwei Jahre alt, Gottfried Kaltschmid ist der Älteste. „Wenn sich alle Kaltschmids zur Familienfeier in der eigenen Hütte der Leutasch treffen, dann kann es auch etwas lauter werden. Immerhin sind wir 37 Familienmitglieder aus sechs Nationen“, erzählt Gottfried Kaltschmid.

Nach einem kurzen Rundgang durch den beeindruckenden Garten verabschiedete sich Oppitz-Plörer: „Ich hoffe, dass Sie weiterhin noch so aktiv bleiben und freue mich darauf, Sie in einem Jahr wieder zu sehen.“

(IKM, FI)

Für Innsbruck begrüßt neuen Funkbereitschaftsdienst // Forderung nach Parkplatzangebot für Patienten bleibt aufrecht

Die Übersiedelung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in die Fallmerayerstraße wird ausdrücklich begrüßt. Bereits im Herbst vergangenen Jahres wandten sich Bürger und auch Ärzte an Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll, dass drei Parkplätze für PatientInnen, die am Wochenende im Notfall einen Platz benötigen, errichtet werden sollten. Ein Antrag mit Mehrheit im Gemeinderat folgte, das Vorhaben scheint aber am politischen Willen der Ressortführung zu scheitern.

„Damit Patientinnen und Patienten mit ihren Beschwerden möglichst kurze Wege haben, habe ich für das direkte Umfeld der neuen Praxis zumindest 3 Parkplätze für die Nutzung durch PatientInnen vorgeschlagen. Leider scheitert dieses Vorhaben trotz Ehrenrunde im Gemeinderat am politischen Willen der Ressortführung“, zeigt sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die ablehnende Haltung verärgert.  

Werden weiterhin auf Lösung pochen

„Niemand kann wollen, dass eine Familie mit kranken Kindern oder Angehörigen weite Fußwege zum helfenden Bereitschaftsdienst zurücklegen muss. Die Menschen dürfen nicht unter dem fehlenden politischen Willen für eine einfache Parkplatzverordnung am Wochenende leiden. Wir werden daher weiterhin versuchen eine gute Lösung für die Patientinnen und Patienten dieser – von der Stadt mitfinanzierten – Einrichtung zu erreichen und hoffen auf Unterstützung von der Ressortverantwortlichen Verkehrsstadträtin Uschi Schwarzl“, so Stoll abschließend.

>> Download Antrag <<

TT Artikel vom 7. Juni 2019

Das erfolgreiche Projekt kurz vorgestellt // Gespräch mit dem Ideengeber Markus Strobl in der Stadtbibliothek

Innsbruck liest #YOUTH – Worum geht es?

Auch heuer wurden wieder 5.000 Exemplare eines Jugendbuches an Innsbrucks SchülerInnen verteilt. Das Ziel der Initiative: junge Menschen fürs Lesen zu begeistern und zu gemeinsamen Diskussionen anregen.

Das Buch, das 2018/2019 für Innsbruck liest #YOUTH ausgewählt wurde heißt „Tanz der Tiefseequalle“ von der Autorin Stefanie Höfler. Dabei geht es um das schwierige Thema Mobbing, es geht um Freundschaften und Selbstwertgefühlt. Themen, mit denen sich junge SchülerInnen mithilfe des Buches leichter auseinandersetzen können.

Wie jedes Jahr gab es wieder ein buntes Rahmenprogramm, wie unter anderem Lesungen und Fragestunden mit der Autorin in der Neuen Stadtbibliothek. Darüber hinaus erarbeiteten viele Schulklassen eigenständig Projekte, bei denen sie sich kreativ mit dem Buch auseinandersetzten. Die beste Idee erhielt die Auszeichnung #YOUTH-Award 2019 – und die stolzen SiegerInnen ein tolles Budget für Ihre Klassenkasse.

>> Mehr Informationen auf der Website der Stadtbibliothek Innsbruck

Gespräch mit Ideengeber Markus Strobl

Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer (Jugendreferentin der Stadt Innsbruck) und GRin Theresa Ringler (FI Kultur- und Jugendsprecherin) haben sich mit Mag. Markus Strobl in der Stadtbibliothek getroffen, um über das Projekt zu sprechen. Aus Markus Strobls Anregung, „Innsbruck liest“ auf eine junge Zielgruppe auszuweiten, entstand Innsbruck liest #YOUTH.

„Das Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, wie manche Ideen von Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen und dann umgesetzt werden“, erzählt Christine Oppitz-Plörer. Die sehr erfolgreiche Aktion Innsbruck liest ist unter Hilde Zach initiiert worden. Dabei geht es darum, Menschen die Qualität von Büchern näher zu bringen und sie dazu motivieren, Dinge zu hinterfragen, sich mit Hintergrundwissen zu beschäftigen und durch Lesen am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Markus Strobl erzählt, wie er auf die Idee gekommen ist, mit der Initiative auch die junge Generation zu erreichen. Als Vater zweier Kinder ist ihm bewusst, dass diese in der Multimediawelt oft abgelenkt werden. Das kann die Motivation zum Lesen erschweren. Durch Projekte im öffentlichen Raum ist diese „Kontaktaufnahme zum Lesen“ leichter möglich. Jungen LeserInnen können dadurch besser dazu motiviert werden, durch Bücher in andere Räume, Zeiten und Welten abzutauchen.

Innsbruck liest #YOUTH erfolgt in Kooperation mit Innsbrucks Schulen. Die Idee dahinter ist, dass die Bücher den jungen LeserInnen nicht einfach in die Hand gedrückt werden, sondern dass diese auch gemeinsam gelesen werden. Die SchülerInnen setzen sich dadurch gemeinsam mit aktuellen Themen auseinander. Für die jungen Menschen geht es in erster Linie darum, Lesekompetenz zu entwickeln und den Wert von Lesen kennenzulernen. Für die Klassen gibt es darüber hinaus aber auch Preise zu gewinnen.

Die Preisverleihung des Innsbruck liest Youth Award 2019 erfolgte im Rahmen einer wertschätzenden Feier in der Stadtbibliothek. „Das besondere für die SchülerInnen war dabei, dass die Autorin selbst vor Ort war. Sie hat das Siegerprojekt mit ausgewählt und war sichtlich beeindruckt von den kreativen Auseinandersetzungen mit ihrem Buch“, erzählt Theresa Ringler.

Christine Oppitz-Plörer ergänzt, dass es für junge Menschen wichtig ist zu sehen, wie der Beruf eines Autors aussieht. Dass harte Arbeit dahinter steckt und neben einer guten Ausbildung AutorInnen auch viel persönliches Können mitbringen. „Es ist lustig, wie sich die Kinder Autoren vorstellen und wenn diese tatsächlich vor ihnen stehen gewinnen sie einen ganz neuen Eindruck, was diese für normale, ideenreiche und lustige Menschen sind“, schließt Markus Strobl.

Das Video zum Nachschauen

Innsbruck liest #YOUTH – Wir sprechen heute mit dem Ideengeber Markus Strobl

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Mittwoch, 5. Juni 2019
(Dauer: 5 Minuten)

Fernbushaltestelle bekommt ordentliche Beleuchtung

Vergangenen Dezember brachte Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll einen Gemeinderatsantrag zur besseren Beleuchtung der Fernreisebushaltestelle in der Südbahnstraße ein. Nach Befassung der zuständigen Fachdienststellen, wurden die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) nun beauftragt zwei mit Sensoren ausgestattete Lichtpunkte zu installieren. Damit soll die Sicherheit und Aufenthaltsqualität der Busreisenden deutlich verbessert werden.

„Im Sinne der Sicherheit für die Fahrgäste und Passanten ist es mir wichtig, dass es bald eine ordentliche Beleuchtung an diesem stark frequentierten Standort gibt, damit niemand mehr im Dunkeln stehen muss. Ich freue mich daher sehr, dass mein Antrag nun umgesetzt wird und Fernbusreisende bald gut und sicher ihre Reisen starten und beenden können“, freut sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die rasche Umsetzung seines Antrages.

Besserer Standort für Fernreisebusse gefordert

„Die Beleuchtungsmaßnahmen sind für den aktuellen Standort sehr wichtig. Es muss aber jedem klar sein, dass wir generell einen neuen, attraktiven und zeitgemäßen Standort für die Fernreisebusse brauchen. Hier sind die Verantwortlichen in der Stadt gefordert, bald gute Lösungen zu finden“, schließt Stoll.

>> Download Antrag <<

Artikel Krone-Zeitung, 11. Juni 2019

„Jugendzentren sind Orte, an denen Zukunft entsteht. Denn Räume eröffnen Möglichkeiten für Jugendliche: Möglichkeiten für Gespräche, Vernetzung, Raum zum Lernen, Musizieren und für gemeinsame Projekte“ so FI-Bildungssprecherin GRin Mag.a Brigitte Berchtold, MSc. Sie war gestern zu Gast beim Jugend Aktionstag der OJA (Netzwerk für offene Jugendarbeit in Innsbruck und Plattform für die Zusammenarbeit der verschiedenen Jugendzentren) im JuZe HöWe.

Der Aktionstag ist ein Zeichen für die Zukunft der Jugendkultur in Innsbruck und eine gute Möglichkeit für Jugendliche, die Juzes kennenzulernen. Der Nachmittag mit einem bunten Programm von Graffiti Workshop bis hin zum gemeinsamen Grillen stand ganz im Zeichen des Kennenlernens und Austauschens. „Zusammenarbeiten ist die Devise, besonders im Bereich der Jugendarbeit und auch bei Schwierigkeiten helfen Feedback und Erfahrungsaustausch allen Beteiligten.“ spricht Berchtold aus langjähriger beruflicher Erfahrung.

Das Fest wurde von den Jugendlichen gemeinsam mit den MitarbeiterInnen des Jugendzentrums Hötting-West geplant und hatte zum Ziel, die wertvolle Arbeit der Offenen Jugendarbeit auch für Innsbrucks BürgerInnen sichtbar zu machen. Wir gratulieren allen Beteiligen zu dieser erfolgreichen Veranstaltung!

z6 Jugendzentrum in der Dreiheiligenstraße 9c in Innsbruck.

Als Jugendreferentin der Stadt Innsbruck ist es mir ein besonderes Anliegen, dass für die junge Generation und somit die Zukunft der Stadt bestmögliche Angebote geschaffen werden. Allen fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Jugendzentren gilt ein großer Dank für ihren unermüdlichen Einsatz für die Jungend unserer Stadt. Die engagierte Arbeit in den vielen Jugendeinrichtungen kann nicht genug wertgeschätzt werden und ist nicht wegzudenken. Trotzdem ist es wichtig, gemeinsam ständig weiter an Verbesserungen zu arbeiten.

Deshalb habe ich in Absprache mit den Zuständigen des Jugendzentrums z6 im März einen Antrag eingebracht, um die Verbreiterung des Gehsteiges vor dem Jugendzentrum zu prüfen. Durch eine Vorplatzgestaltung aus Holz oder ähnliches könnte der öffentliche Raum bestmöglich genutzt werden und eine neue Begegnungszone für die Jugendlichen entstehen. Dadurch sollen ideale Rahmenbedingungen für ein friedliches Miteinander und ein gutes Zusammenleben gefördert werden.


„Ich möchte mich bei allen MitarbeiterInnen im Bereich der Jugendarbeit für ihre engagierte Arbeit bedanken. Es liegt mir am Herzen, dass wir uns auch in Zukunft gemeinsamen für stetige Verbesserungen für die Jugend unserer Stadt einsetzen.“
Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer


Antrag in Prüfung

Mein Anliegen wird nun geprüft und es hat bereits erste Gespräche in der Stadtregierung gegeben. Wir wollen eine Plattform vor dem Zentrum für Jugendarbeit z6 schaffen und sehen es sehr positiv, dass das Jugendzentrum diese betreuen könnte. Ich hoffe somit auf eine möglichst rasche Umsetzung für die Jugendlichen!

>> Download Antrag <<

Umgebung um das Zentrum für Jugendarbeit z6

>> Heute, am 31. Mai, ist internationaler Weltnichtrauchertag <<

Nachdem nun gestern – sehr erfreulich – die erste Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes Brigitte Bierlein als neue Bundeskanzlerin bekannt gegeben wurde, gibt es nun Hoffnung darauf, dass in der politischen Landschaft in Österreich wieder eine ruhige Arbeitshaltung einkehrt. Jetzt gilt es positiv nach vorne zu sehen, denn die Phase der Übergangsregierung bis zu den Neuwahlen im Herbst bringt auch neue Chancen mit sich.

Die Zukunft gehört den Mutigen!

„Zum heutigen Weltnichtrauchertag ist mir ein Anliegen besonders wichtig: Ich appelliere an alle Abgeordneten des Österreichischen Nationalrats, nun gute und mutige Entscheidungen zu treffen und sich gemeinsam für ein absolutes Rauchverbot in Lokalen auszusprechen“, so Innsbrucks Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Niemand hemmt nun einzelne Abgeordnete daran, nach ihrem Gewissen zu entscheiden, da die ÖVP nicht mehr an den Koalitionsvertrag gebunden ist. Wie allgemein bekannt ist, war es ja vor allem die FPÖ, die das Kippen des Rauchverbots forderte.

Das Argument der ehemaligen Bundesregierung, ein Rauchverbot in Lokalen hätte negative Auswirkungen auf die Gastronomie, wird sowohl von entsprechenden Studien als auch Erfahrungen aus anderen Ländern widerlegt. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle gäbe es laut dem IHS (Institut für Höhere Studien) keine nennenswerten Einbuße und insbesondere für Restaurants könnten sogar positive Auswirkungen auf den Umsatz erwartet werden. „Das Argument der Gesundheit überwiegt für mich bei dieser Fragestellung deutlich“, ergänzt Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

Bessere Lebensqualität für die InnsbruckerInnen

„Auch in Innsbruck würden wir von der endgültigen Durchsetzung von rauchfreien Lokalen sehr profitieren“, betont Innsbrucks Vizebürgermeisterin. Wenn zukünftig nicht mehr in geschlossenen Räumen geraucht werden darf – so wie das auch seit Langem in den meisten anderen Ländern Europas der Fall ist – hätte das eine sehr positive Auswirkung auf die Gesundheit der Menschen. „Nun gilt es für alle Fraktionen im Parlament, Chancen zu nutzen und für die Österreicherinnen und Österreicher, besonders die Jugend und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Gastronomie ein klares und mutiges Zeichen für die Zukunft zu setzen!“, schließt Oppitz-Plörer.

Informationen zum Rauchen & Nichtraucherschutz in Österreich

Quelle: standard.at (31.05.2019) „Neue Chancen für Rauchverbot in Gastronomie“ >> zum Artikel

  • In Österreich blieb der Zigarettenkonsum in den letzten Jahren stabil, während der allgemeine europäische Trend eine deutliche Abnahme verzeichnet (nur Ungarn und Griechenland liegen noch „vor“ Österreich).
  • Ca. 25% aller ÖsterreicherInnen rauchen täglich, das sind insgesamt über 2 Millionen Menschen.
  • Die negative Auswirkung auf die Gesundheit durch Zigaretten – sowohl bei aktivem als auch passivem Rauchen – ist unter Experten unumstritten
  • Im Vorjahr wurde u.a. von Vertretern der Ärztekammer und Krebshilfe das Volksbegehren „Don’t Smoke“ initiiert. Es hat zum Ziel, dass die 2015 beschlossene Novelle zur Verbesserung des Nichtraucherschutzgesetzes beibehalten wird. Sie sollte am 1. Mai 2018 in Kraft treten, wurde jedoch von der damaligen Bundesregierung gekippt. 881.692 Personen haben das „Dont‘ smoke“-Volksbegehren unterschrieben. Trotzdem landete es in der Schublade der – nun abgesetzten – Bundesregierung.

Im Nationalrat wurden in den vergangenen Tagen erneut Gesetzesanträge eingebracht, um dem Rauchverbot doch noch Geltung zu verschaffen. Mit Zustimmung der ÖVP wäre dies nun endgültig möglich.

Fraktionsbeitrag zum Thema der Aktuellen Stunde (Mai 2019)

Schwarz-blau gescheitert: Innsbrucks Chancen durch die Neuwahl“ (Themenauswahl durch GRÜNE)

Wenn es darum geht über die Chancen für Innsbruck nachzudenken, so wollen wir mit der künftigen Bundesregierung vor allem über die Lebensqualität der InnsbruckerInnen sprechen. 

Unsere Vision ist es, die Lebensqualität der BürgerInnen sicherzustellen und durch verschiedenste Maßnahmen auszubauen. Saubere Luft zum Atmen und weniger Lärm sind Themen, die alle InnsbruckerInnen betreffen und für die wir kämpfen. So wollen wir die Einhausung der Autobahn samt naturnahmen Nutzungskonzept zwischen Mentlberg und Kranebitten erreichen. Gleichzeitig soll ein Autobahnanschluss Flughafen unnötigen Umwegverkehr durch die Wohngebiete verschwinden lassen. Auch die Umsetzung des generellen Rauchverbotes wäre nun endlich möglich und wünschenswert.

Die Zukunft der Mobilität in Städten wird auf zwei Rädern stattfinden. Längerfristig wünschen wir uns daher mehr Mut in der Förderung umweltfreundlicher Fortbewegungsmöglichkeiten und beim Ausbau der Infrastruktur (Radwege, Fußgänger- und Radbrücken, etc.).

Ihre Gemeinderäte,
Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin
Lucas Krackl, Klubobmann Für Innsbruck

Ab 40 min. 18 sec. & 50 min. 55 sec.: Vize-BGMin Christine Oppitz-Plörer
Ab 46 min. 42 sec.: GR KO Lucas Krackl

Ein kurzes Video dazu live aus dem Plenarsaal

In der heutigen aktuellen Stunde im Gemeinderat beschäftigten wir uns mit Chancen für Innsbruck durch die Neuwahlen. Wir nutzen die Pause um in einem Live-Gespräch für uns wichtige Projekte und Maßnahmen hervorzuheben. Wir werden weiterhin täglich vor Ort dafür arbeiten, dass auch in Zukunft die hohe Lebensqualität in Innsbruck erhalten werden kann.

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Mittwoch, 29. Mai 2019
(Dauer: 4 min. 52 sec.)

Herzlichen Glückwunsch an alle Innsbrucker Sportlerinnen und Sportler, die gestern bei der Sportlerehrung in der Messe Innsbruck ausgezeichnet wurden!

Die Sportstadt Innsbruck durfte sich über zahlreichen herausragenden Leistungen im Jahr 2018 – in den unterschiedlichsten Disziplinen – freuen. Gratulieren dürfen wir auch unserem GR Kurt Wallasch, der als langjähriges Mitglied des gemeinderätlichen Sportausschusses heuer zum ersten Mal in seiner Funktion als Vorsitzender die Verleihung mit durchgeführt hat. 💪

„Unser schöner Lebensraum – Gute Luft für Innsbruck!“
Über dieses Thema wurde im vergangenen Gemeinderat im Rahmen der Aktuellen Stunde gesprochen. Wir haben dieses Thema gewählt, da es uns wichtig ist, auf die Verantwortung der Stadt als kleinstes Element in einem politischen und ökologischen Gesamtsystem hinzuweisen. Um die hohe Lebensqualität in Innsbruck sicherzustellen und auch langfristig von guter Luft und intakten Naherholungsräumen profitieren zu können, muss vor Ort gehandelt werden. Städte sind zentrale Akteure im Klimaschutz!

Unsere Vision für ein Innsbruck der Zukunft ist, dass die Nutzung erneuerbarer Energien und die Reduktion von Emissionen & Energieverbrauch selbstverständlich sind. Langfristig soll erreicht werden, dass unsere Stadt keinen negativen Einfluss auf die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre hat. Das bedeutet, dass Emissionen reduziert und Maßnahmen zum Ausgleich getroffen werden. Zum Beispiel mit der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, Sharing-Modellen im Mobilitätsbereich, innovativen Baukonzepten, Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie dem Flughafen oder durch Erhalt und Rückgewinnung von Grünfläche kann dieses Ziel erreicht werden. Wir sind der Meinung, dass wir nur mit einer langfristigen Gesamtvision im Sinne des Schutzes von Umwelt und Klima erfolgreich sein können.

Der Klimawandel erfordert jetzt ein Umdenken!

  • Jeder und jede kann durch die Änderung des eigenen Lebensstils seinen und ihren Beitrag leisten.
  • Einige Unternehmen sind bereits dabei, ihre Prioritäten neu auszurichten.
  • In der Politik ist eine überparteiliche und generationsübergreifende Zusammenarbeit ist notwendig!

Um ein Zeichen zu setzten und den ambitionierten Prozess zu starten, hat unsere jüngste Gemeinderätin und FI-Jugend und Umwelt-Sprecherin Theresa Ringler einen Antrag eingebracht, um als ersten Schritt die Entwicklung eines CO2-neutralen Stadtmagistrats zu prüfen. >> Download Antrag <<

Zu Beginn: Vize-BGMin Christine Oppitz-Plörer
9 min. 40 sec.: GRin Theresa Ringler

Siehe auch zum Thema Luftqualität in Innsbruck – Autobahneinhausung im Westen der Stadt:

https://www.fuer-innsbruck.at/gut-leben-durch-autobahnverlegung-oder-einhausung/

Kaum ein Tag vergeht, an dem sich nicht besorgte Bürgerinnen und Bürger an die Medien und die politischen Parteien wenden. Es wird niemand bestreiten können, dass es mit der Mentlgasse und der Kapuzinergasse aktuell zwei höchst problematische Brennpunkte gibt.Geredet wird viel,  spürbar umgesetzt noch wenig.

„Während unsere politischen Mitbewerber Slogans von beschwichtigender Sozialromantik auf der einen bis zu platten Poltereien auf der anderen Seite darbieten, bleiben die Anrainer auf der Strecke. Schlagzeilen alleine helfen niemanden“, kritisiert Für Innsbruck Sozial- und Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Es braucht spürbare Maßnahmen

„Ich teile die Einschätzung von Vizebürgermeister Franz Gruber, dass wir eine erhöhtes und gleichzeitig entzerrtes Betreuungsangebot für die in der Kritik stehende Personengruppe dringend benötigen. In der Diskussion wird es zudem wichtig sein, über die Zukunft von Streetwork zu sprechen. Wie kann es nämlich sein, dass just vor der Zentrale in der Kapuzinergasse ein derartiger Hotspot entsteht? Warum gibt es in den Betreuungseinrichtungen ein Alkoholverbot, im Umfeld der Einrichtungen aber nicht? Es kann doch nicht sein, dass Anrainer sich korrekt verhalten und dann keine Hilfe bekommen oder gar Missstände erdulden sollen. Hier sind viele Fragen offen“, so Wallasch.

Jetzt handeln

„Bis andere Maßnahmen greifen, dürfen die Bürger nicht im Stich gelassen werden. Die Erhöhung der Polizeipräsenz war ein wichtiger und richtiger Schritt. Mit Alkoholverboten könnten die betroffenen Bereiche rasch beruhigt werden, bis langfristige Maßnahmen greifen. Leider wurde nicht mal das vom Gemeinderat beauftrage Alkoholverbot in der Mentlgasse umgesetzt. Wer vor Ort den Menschen zuhört und mit ihnen redet wird schnell merken, dass es sehr dringend und sofort spürbare Handlungen braucht“, schließt Wallasch.

In Fortführung der größten Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen, wurden am 22. und 23. Oktober 2018 126 Wohnungen des Projekts Bienerstraße 10, 10a und 12 den neuen Mieterinnen und Mietern übergeben. Das vor allem im Wahlkampf für politische Kampagnen mehrfach missbrauchte Projekt dürfte mit dem Tag der offenen Tür und der nunmehr erfolgten Übergabe wohl auch die letzten Kritiker verstummt haben lassen. Die drei Wohnblöcke überzeugen durch ihre hohe Qualität und niedrigen Kosten. Für ca. 7,80 Euro inkl. Betriebskosten und Tiefgaragenplatz pro m² werden Wohnungen in Passivhausbauweise vermietet. Ohne Tiefgaragenplatz bewegen sich die Preise bei etwas mehr als 6 Euro pro m² inkl. Betriebskosten.

 

Segnung und Übergabe

Mit der Segnung am Montag wurde begonnen die Anlage an die neuen Mieter zu übergeben. Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer begrüßte im Namen der Stadt Innsbruck: „Ich wünsche Ihnen allen viel Freude in Ihren neuen vier Wänden und bin mir sicher, dass Sie sich schon alle auf das erste Weihnachten im neuen Zuhause freuen. Das Zusammenleben mit den neuen Nachbarn wird so werden, wie jeder seinen Beitrag dazu leistet“.

 

Projekt mit hoher städtebaulicher Qualität

Erfreut zeigt sich auch Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, der als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte dieses Projekt von Anfang an begleitet hat.

„Es war im Bauausschuss schon Thema, ob auf diesem Platz des ehemaligen Straßenbauhofes ein derartiges Wohnprojekt Platz finden kann. Heute wo alles fertig ist, kommen die hohen Qualitäten dieses Projektes ganz deutlich zum Vorschein und ich bin froh, dass wir damals erfolgreich für dieses Projekt gekämpft haben. Es war gut und richtig dieses Projekt umzusetzen und so maßgeblich zu leistbarem Wohnraum beizutragen“, freut sich Für Innsbruck Klubobmann und GR Mag. Lucas Krackl

 

Details zum Projekt

Insgesamt sind auf dem Grund des ehemaligen Bauhofs Saggen, der im Besitz der IIG ist, sowie einem angrenzenden Grundstück der WE drei Gebäude errichtet worden, in denen sich insgesamt 126 Wohnungen befinden. 85 davon – jene in den Wohnhäusern Bienerstraße 10 und 10a – wurden von der IIG errichtet, die übrigen 41 Einheiten im Haus Nr. 12 von der WE.

„Entstanden sind nach den Plänen von Architekten Peter Larcher drei Gebäude. Dieser hat sich in einem EU-weiten Wettbewerb mit mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgesetzt. Neben qualitätvollem Wohnraum ist im Zuge des Projekts auch ein neues Stadtteilbüro, das von den Innsbrucker Sozialen Diensten betrieben wird, sowie eine Tagesbetreuungseinrichtung der Lebenshilfe Tirol entstanden. Die Tiefgarage mit 235 Stellplätzen komplettiert den neuen und vor allem leistbaren Wohn- und Lebensraum“, erklärt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

„Qualitativ hochwertig und gleichzeitig leistbar bauen – das steht für die IIG im Fokus und ist auch Ziel unserer Wohnbaupolitik von Für Innsbruck. Die durchschnittlichen Mietkosten inklusive Betriebs- und Heizkosten sowie Tiefgaragenparkplatz in den Wohnhäusern der IIG betragen rund 7,25 Euro pro Quadratmeter. Ich denke die Zahlen sprechen für sich und belegen den Erfolg dieses Projekts“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Stv. Aufsichtsratsvorsitzender GR Mag. Markus Stoll.

Alle drei Wohnhäuser wurden als Passivwohnanlagen errichtet. Auch auf die Sicherheit in der Anlage wurde großen Wert gelegt: Beispielsweise wurden versperrbare Fenster sowie Haltegriffe in den Bädern eingebaut. Eine Zertifizierung gemäß den Richtlinien des Vereins „Sicheres Tirol“ erfolgt. Die Gesamtkosten für die Errichtung des Projekts liegen bei knapp über 20 Millionen Euro. Vergeben wurden die neuen Einheiten von der Wohnungsvergabe der Stadt Innsbruck. Insgesamt acht Wohnungen werden von der Lebenshilfe Tirol angemietet und als teilbetreute Inklusionswohnungen genutzt.

(Quellen: FI, IKM/DH)

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10A

Eine junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. Bürgermeister Georg Willi (3. v. l.), Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl (3. v. r.), Vizebürgermeister Franz X. Gruber (2. v. r.) und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © IKM/Hofer

©IKM/Hofer

 

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10

Eine weitere junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. v.l.n.r.: Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl, Bürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeister Franz X. Gruber und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © Matt / IIG

©IIG/Matt

 

Mehr Raum für Bücher & Begegnungen: Im Sockel der Amraser Straße 2 wird die Innsbrucker Stadtbibliothek schon bald ihren neuen Platz finden. Das Leseangebot für Innsbruckerinnen und Innsbrucker wird dadurch von ca. 55.000 auf 150.000 Medien erweitert werden können. Am 15. September begann der Umzug, ab 9. November findet öffnet die neue Stadtbibliothek Amraser Straße ihre Pforten!

Ein Ort des Wissens & -Austausches

Unsere Gemeinderätin und Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler konnte sich bei einer Führung durch die Baustelle bereits einen ersten Eindruck von der neuen Stadtbücherei machen und zeigte sich von dem Konzept begeistert: „Die Idee, eine Bibliothek nicht nur als Raum für Wissensspeicherung- und Vermittlung sondern auch als einen Ort der Begegnung und des Austausches zu sehen ist ein wunderbarer Ansatz und wird mit der neuen Stadtbücherei auch ausgezeichnet umgesetzt. Diese offene Einstellung – dass jeder willkommen ist, um zu lesen, zu lernen oder einfach ein bisschen Zeit abseits des alltäglichen Trubels zu verbringen – gefällt mir persönlich besonders gut.“

Die Stadtbibliothek wird darüber hinaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen bieten, von Leseförderung für die Kleinsten bis hin zu spannenden Veranstaltungen und Lesungen.

„Die neue Stadtbibliothek hat nicht nur das Potential, zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt Innsbruck, sondern auch zu einem ganz persönlichen Lieblingsplatz für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu werden!“

Nähere Informationen unter: www.stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

Wohnentwicklung mit Augenmaß da wo es sinnvoll ist

Nach wie vor fordert Für Innsbruck einen runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern gegen die Pläne des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur einzurichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Hier sind alle politischen Kräfte gefordert, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang zu ziehen. Briefe schreiben alleine wird zu wenig sein“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Bereits zu Jahresbeginn starteten die Regierungsfraktionen eine Petition für die Einhausung der Autobahn im Bereich Sieglanger, Höttinger Au und Kranebitten. Oberstes Ziel ist nach wie vor die komplette Verlegung der Autobahn nach Süden, um die Wohngebiete und vor allem die Bürger zu entlasten. Egal ob Einhausung oder Verlegung – Entwicklungen im neu entstehenden Raum werden sich am Bestand orientieren müssen.

„Im Sinne einer Stadtentwicklung für die Menschen müssen wir genau hinschauen, wo und in welcher Geschwindigkeit sich die Stadt weiterentwickelt. Mit der Forderung der Liste Fritz sollen 1.000 Wohnungen in einem Bereich geschaffen werden, in dem man bisher das vergleichsweise kleine Projekt ‚Klosteranger‘ aufgrund seiner angeblichen Massivität bekämpft hat. Das stellt sogar die Grünen in den Schatten, die wiederum in Vill bei 600 Einwohnern über 100 Wohnungen erzwingen wollten. Derartige Projekte sprengen ohne begleitende Infrastruktur die Stadtteile und werfen diese aus dem Gleichgewicht“, so Für Innsbrucks Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben. Der Liste Fritz würde es gut tun zuerst bei den Schritten 1 und 2 mitzuhelfen, anstatt bei Schritt 5 zu beginnen und nicht vorhandene Flächen zu verplanen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

 

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

 

 

TT, 25.09.18:

Mehr Raum für Bücher & Begegnungen: Im Sockel der Amraser Straße 2 wird die Innsbrucker Stadtbibliothek schon bald ihren neuen Platz finden. Das Leseangebot für Innsbruckerinnen und Innsbrucker wird dadurch von ca. 55.000 auf 150.000 Medien erweitert werden können. Am 15. September findet der feierliche Bücherumzug statt – jede/r ist herzlich eingeladen, die ersten Bücher gemeinsam in ihr neues Zuhause zu tragen! Begleitet wird der Umzug von Kabarettist Markus Koschuh, Treffpunkt: 15.00, Colingasse 5a.

Nähere Informationen unter: www.stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

Ein Ort des Wissens & -Austausches

Unsere Gemeinderätin und Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler konnte sich bei einer Führung durch die Baustelle bereits einen ersten Eindruck von der neuen Stadtbücherei machen und zeigte sich von dem Konzept begeistert: „Die Idee, eine Bibliothek nicht nur als Raum für Wissensspeicherung- und Vermittlung sondern auch als einen Ort der Begegnung und des Austausches zu sehen ist ein wunderbarer Ansatz und wird mit der neuen Stadtbücherei auch ausgezeichnet umgesetzt. Diese offene Einstellung – dass jeder willkommen ist, um zu lesen, zu lernen oder einfach ein bisschen Zeit abseits des alltäglichen Trubels zu verbringen – gefällt mir persönlich besonders gut.“

Die Stadtbibliothek wird darüber hinaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen bieten, von Leseförderung für die Kleinsten bis hin zu spannenden Veranstaltungen und Lesungen.

„Die neue Stadtbibliothek hat nicht nur das Potential, zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt Innsbruck, sondern auch zu einem ganz persönlichen Lieblingsplatz für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu werden!“

25.04.2018 Tiroler Tageszeitung

26.04.2018 Krone Zeitung

26.04.2018 Kurier

 

26.04.2018 Tiroler Tageszeitung

 

27.04.2018 Basics

 

28.04.2018 Kurier

 

28.04.2018 Tiroler Tageszeitung

 

29.04.2018 Tiroler Tageszeitung

Das Wählen mithilfe einer Wahlkarte ist noch bis Freitag, den 4. Mai 2018 um 14:00 möglich.

Wer am kommenden Wahlsonntag seine Stimme bei der engeren Wahl der Innsbrucker Bürgermeisterin bzw. des Innsbrucker Bürgermeisters nicht direkt im Wahllokal abgeben kann hat somit noch morgen, Donnerstag und Freitag die Chance, direkt im Rathaus von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Weitere Informationen und eine Anleitung für das Wählen mit Wahlkarte finden sich hier:

Einen ganz persönlichen Wahlaufruf gab es von Proponenten des Bürgerkomitees „Wir für Christine Oppitz-Plörer“. Vorsitzender DI Harald Schneider begrüßte gemeinsam mit Musikerin Maria Zeisler, Gemeinderätin Elfriede Moser, Ex-Fußballer Thomas Pichlmann und Künstler Georg Loewit die VertreterInnen der Medien.

„Wir stehen vor einer Richtungswahl und wir wollen eine klare und stabile Entscheidung für unsere Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Ziel ist es die Stichwahl zu erreichen, dafür treten wir gemeinsam als unabhängige und überparteiliche Bewegung ein“, so der Vorsitzende des Bürgerkomitees DI Harald Schneider.

„Es wird auch in Zukunft eine große Managementaufgabe sein, zwischen den verschiedensten Gruppierungen durch Zusammenarbeit Mehrheiten für die weitere Entwicklung unserer Stadt zu finden. Christine Oppitz-Plörer und ihre Liste Für Innsbruck fühlen sich ausschließlich der Stadt Innsbruck und ihren Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet. Dieser erfolgreiche Weg soll fortgesetzt werden“, so Schneider dessen Bewegung mittlerweile über 320 Mitglieder zählt.

 

Gut für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

„Geht es den ArbeitnehmerInnen gut, geht es der Wirtschaft gut und darauf hat unsere Bürgermeisterin stets ein Auge. Ich kenne Christine Oppitz-Plörer seit 18 Jahren und schätze ihre Handschlagqualität. Ich appelliere an alle Frauen und alle bürgerlichen Kräfte die Bürgermeisterin zu wählen, damit wir nicht vor einer Entscheidung zwischen blau und grün landen“, erklärt die langjährige Gemeinderätin und Arbeitnehmervertreterin Elfriede Moser.

 

Innsbruck muss lebendig bleiben

„Es ist unheimlich viel passiert in den vergangenen Jahren und die Führung unserer Landeshauptstadt hat unter den Frauen Hilde Zach und Christine Oppitz-Plörer stets hervorragend funktioniert. Ich bewundere Christines Dialogfähigkeit mit der sie wichtige Anliegen für die Stadt umsetzt“, so Georg Loewit, bekannter Innsbrucker Künstler aus dem Saggen.

 

Christine ist intuitiv und erfolgreiche Managerin

„Christine ist eine Frau, die zwei Dinge in sich vereinbart. Sie ist intuitiv und hat gleichzeitig die Fähigkeit das Unternehmen Stadt erfolgreich zu führen. In den letzten Jahren sind unglaublich viele positive Dinge geschehen und ich wünsche mir, dass unsere Bürgermeisterin mit ihrem Team ihre Arbeit fortsetzen wird“, so Musikerin Maria Zeisler.

 

Innsbruck ist Lebensraum

„Ich schätze an Innsbruck die Möglichkeit mich jederzeit bewegen zu können. In allen Stationen meiner Karriere gab es einen Ort an dem ich mich am wohlsten gefühlt habe und hier wohne ich heute. Christine Oppitz-Plörer führt die Stadt hervorragend und ich bin der Meinung, dass das so weitergehen soll“, so Ex-Fußballer Thomas Pichlmann.

Fünf Mitglieder mit Verdienstmedaillen der Stadt ausgezeichnet

Ehrungen, Beförderungen und die Verleihung von Verdienstzeichen gaben vor Kurzem den Mitgliedern der Innsbrucker Feuerwehren Grund zum Feiern: Ausgeschiedene Funktionäre wurden im Rahmen eines Festaktes des Bezirksfeuerwehrverbandes geehrt sowie die wieder- und neugewählten Repräsentanten befördert.

„In der immer schnelllebigeren Zeit und durch verschiedene berufliche Herausforderungen ist es nicht immer leicht, zusätzlich in seiner Freizeit auch noch eine ehrenamtliche Funktion auszuüben. Mit dieser Feier wird ein weiteres Zeichen für Wertschätzung der wertvollen und zugleich freiwilligen Arbeit, die jedes Mitglied der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck für die Bevölkerung leistet, gesetzt“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Auch der ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bedankte sich für die Leistungen der Kameraden: „Unser Dank gilt besonders den langjährigen Funktionären. Durch einen Beschluss des Gemeinderates können wir zudem fünf Feuerwehrmänner mit den Verdienstmedaillen der Stadt Innsbruck auszeichnen.“

 

Die fünf Verdienstmedaillen, die vom Gemeinderat genehmigt wurden:

  • Gerhard Achammer, Feuerwehr Wilten (Kassier 2013-2018, Bezirksjugendsachbearbeiter 1988-1995 und Landesjugendsachbearbeiter-Stv. 1990-2003)
  • Bernhard Gstir, Feuerwehr Mühlau (Kassier 1988-2018)
  • Ing. Christoph Larcher, Feuerwehr Arzl (Kommandantstv. 2003 – 2017)
  • Matthias Sparber, Feuerwehr Arzl (Kommandantstv. 1998-2001, Kommandant 2001-2018)
  • Andreas Winterle, Feuerwehr Arzl (Schriftführer 2008-2018, Bezirksjugendsachbearbeiter seit 2014)

(IKM/FI)

Leichte Sprache: Die Stadt Innsbruck setzt auch bei Sprache auf Barrierefreiheit. Alle Informationen zu Wahlkarten, barrierefreien Wahllokalen und dem Ablauf von Wahlen sind im Internet unter ls.innsbruck.gv.at abrufbar.

 

Weitreichende Maßnahmen für einen barrierefreien Zugang

Bei der bevorstehenden Gemeinderats- und BürgermeisterInwahl am 22. April bzw. der Stichwahl am 06. Mai gibt es 153 Wahlsprengel an 43 Standorten im gesamten Stadtgebiet. Von den 43 Standorten werden am Wahltag 36 barrierefrei sein. Fünf davon sind dank der Unterstützung von Assistenzkräften oder HausmeisterInnen erreichbar bzw. zugänglich. Bei den restlichen Standorten müssen bauliche Maßnahmen gesetzt werden bzw. Änderungen von Räumlichkeiten für die Zukunft überlegt werden.

Eine Liste aller Wahllokale ist online unter www.innsbruck.gv.at  abrufbar.

 

Aufbau der Sprengel

Ein Team der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) baut in den Tagen vor dem Urnengang pro Wahlsprengel zwei Doppelkabinen auf, ausgenommen davon sind mobile Wahllokale und die Sonderwahlbehörde. Besonders die Breite der Kabinen sowie die Schreibhöhe sind so konzeptioniert, dass sie für Menschen mit Behinderungen gut zugänglich sind.

 

Sonderwahlbehörde

WählerInnen, die am 22. April krankheits- oder altersbedingt im Bett bleiben müssen und nicht in ihren Wahlsprengel gehen können, haben die Möglichkeit einen Antrag auf Besuch durch eine Sonderwahlbehörde zu stellen. Diese kommt am Wahltag in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr zum Aufenthaltsort. Das erforderliche Formular findet sich online unter www.innsbruck.gv.at (Wahlen|Gemeinderatswahl). Dort kann auch eine Wahlkarte beantragt werden. Alle angeführten Anträge müssen schriftlich bis 18. April bzw. mündlich bis 20. im Stadtmagistrat einlangen.

 

Lesehilfen und Vertrauenspersonen

WählerInnen, denen es schwerfällt die Wahl alleine durchzuführen, bleibt die Möglichkeit eine Vertrauensperson mit in die Kabine zu nehmen. Dazu ist es notwendig, dass der/dem WahlleiterIn persönlich bestätigt wird, wer diese Person ist. Es ist kein schriftliches Ansuchen erforderlich. Sehbehinderten und blinden Menschen werden als Hilfestellung – wie auch bei vergangenen Wahlen üblich – Stimmzettel-Schablonen zur Verfügung stehen. Diese geben die jeweiligen Wahlkommissionen vor Ort aus. (IKM/FI)

Erste Anlaufstelle im Rathaus wurde modernisiert

„Kommunikation auf Augenhöhe“ ist ein Leitspruch, der im Stadtmagistrat gelebt wird. Durch den Umbau des Bürgerservices lässt dieser sich zukünftig noch leichter umsetzen. Heute wurde die neugestaltete Servicestelle in den RathausGalerien offiziell eröffnet.

„Der Bürgerservice ist für viele die erste Anlaufstelle im Rathaus. Durch die Modernisierung gehen wir mit der Zeit und schaffen eine angenehme Atmosphäre für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen in der Servicestelle“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Für die Planung des neuen Bürgerservice wurden neben ExpertInnen und Best-Practice-Beispielen auch VertreterInnen von Seniorenorganisationen herangezogen und eingebunden. „Ältere Menschen sind ein großer Teil des Klientels im Bürgerservice. Das liegt unter anderem daran, dass der Seniorenausweis hier ausgestellt wird“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und geht ins Detail: „Alle Generationen sollen sich im neuen Bürgerservice wohl und gut beraten fühlen. Die Rahmenbedingungen dafür wurden nun geschaffen.“

 

Testlauf für weitere Neuerungen

Der neue Bürgerservice übernimmt neben den gewohnten Aufgaben nun eine zusätzliche: Er dient ab sofort als Testumgebung für mögliche andere Bereiche im Rathaus. „Wenn sich die Gestaltung der Wartesituation bewährt, wird sie auch bei anderen Ämtern, bei denen es zu Wartezeiten kommen kann, Anwendung finden“, erläutert der Magistratsdirektor.

 

Mehr als 140.000 Kontakte

Die Ausstellung von Anrainer-Parkkarten, Seniorenausweisen und Bürgerkarten fällt ebenso in das Aufgabenfeld der Bürgerservice-Mitarbeiterinnen wie Auskünfte zu richtigen AnsprechpartnerInnen im Rathaus. „Wir fungieren als Schnittstelle zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den vielen Dienststellen im Haus“, erklärt Sabine Kröß-Tunner, Leiterin des Referats Bürgerservice und Fundwesen. Im vergangenen Jahr kümmerten sie und ihr Team sich um mehr als 140.000 Anliegen. (IKM)