Abgeschlossener Studierendenwettbewerb stellt Weichen für Stadtteilarbeit

Gezielte Stadtteilarbeit hat in der Landeshauptstadt einen hohen Stellenwert. Nachdem bereits in Wilten ein Stadtteilzentrum gut angenommen wird, setzt die Stadt Innsbruck auch in der Reichenau auf Gemeinwesenarbeit. Mit einem Studierendenwettbewerb fiel der Startschuss für ein temporäres Stadtteilbüro am Areal „Campagne Reichenau“.

„Zum ersten Mal beginnen wir mit der gezielten Stadtteilarbeit bereits vor der Besiedelung des Gebiets. Eine weitere Besonderheit an dem Projekt ist, dass die institutionalisierte Stadtteilarbeit über die Neubebauung hinausgeht und die gesamte Reichenau einbezieht“, erklärte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei der Verkündung des Wettbewerbssiegers. 18 Projekte wurden von Teams der „Entwerfen“-Lehrveranstaltung an der Universität Innsbruck eingereicht. Für den Wettbewerb kooperierte die Stadt Innsbruck mit dem „Studio 3“ der Architekturfakultät, der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und der Neuen Heimat Tirol (NHT). Betreut wurden die Studierenden von den ProjektleiterInnen DI Verena Rauch und DI Walter Prenner.

 

Ausstellung der Modelle

Gestern konnte die zehnköpfige Jury mit vier BeraterInnen das Siegerprojekt küren. Das Team Niklas Nalbach, Lukas Kochendörfer, Ferdinand Rubach und Evagelos Palaskas überzeugte durch seine Ideen für das Stadtteilbüro. Die Sieger des Wettbewerbs erhalten 1.000 Euro, zudem gibt es fünf Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 500 Euro. Das temporäre Projekt wird an der Ecke Radetzkystraße/Hegnerstraße situiert, an der Stelle des ehemaligen Klubhauses des Tennisvereins IT, der in seine neuen Anlagen in der Wiesengasse 20 übersiedelt. Der Bau, bei dem auch die Studierenden selbst mitarbeiten werden, soll noch vor den Sommerferien fertiggestellt werden. Interessierte BürgerInnen können sich vorab im Klubhaus ab morgen Donnerstag, 12. April, bis Samstag, 14. April, die Pläne und Modelle aller eingereichten Projekte ansehen. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr.

 

Vorübergehende Lösung

Nach Fertigstellung des ersten Baufelds am Areal „Campagne Reichenau“ wird das Stadtteilbüro in seinen fixen Standort übersiedelt. Bis dahin wird die temporäre Einrichtung an der Ecke Hegnerstraße/ Radetzkystraße zur Verfügung stehen. „Dieser Bereich ist nicht von der Baustelle betroffen und kann somit für das Stadtteilzentrum befristet zur Verfügung gestellt werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Universität und dem vorübergehenden Bestand des Bauwerks werden die Kosten in einem vertretbaren Rahmen gehalten“, erläuterten die Geschäftsführer Dr. Franz Danler (IIG) und DI Mag. Markus Pollo (NHT). Der Baubeginn für das Areal „Campagne Reichenau“ ist im Frühjahr 2019 geplant. Eine Übersiedelung des temporären Stadtteilzentrums wird voraussichtlich bei der Übergabe in der zweiten Jahreshälfte 2021 erfolgen. Die Aufgabe des Stadtteilkoordinators in der Reichenau übernimmt ab Juli Mag. Paul Klumpner. Ziel ist es, eine Informationsdrehscheibe zu sein und erste Aktivitäten zur Vernetzung im Stadtteil zu setzen. (IKM/FI)

Für Innsbruck lud am Samstag, den 14. April 2018 zum großen Familienpicknick im Rapoldipark ein. Auf alle, die das schöne Wetter für gemeinsamen Familienspaß nutzen wollten wartete ein buntes Programm mit Hüpfburg, Kletterwand, Bunges-Trampolin, Hip Hop Dance Workshop, Mosaikstadt, Taekwondo Kurse, Kinderschminken, Zaubershow und vieles mehr! Außerdem gab es die Möglichkeit, bei einem spannenden Stempelsammeln mitzumachen und einen tollen Preis zu gewinnen.

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann freuen sich, dass das Für Innsbruck Familienpicknick im Rapoldipark am Samstag ein so großer Besuchermagnet war. Knapp 1.000 Besucher kamen der Einladung von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und ihrer Liste Für Innsbruck nach und genossen das umfangreiche Programm und die kulinarischen Stärkung, welche von den Kandidatinnen und Kandidaten der Liste Für Innsbruck zubereitet wurde.
 
„Mit unserem heutigen Familienpicknick richten wir eine starke Botschaft an alle, die den wunderschönen Rapoldipark zu einem echten Treffpunkt für Familien gestalten wollen“, so Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.
 
„Wenn ich sehe wie viele freudestrahlende Familien und Kinder heute hier sind, dann ist das für mich eines der größten Anliegen in der kommenden Periode, den Rapoldipark durch verschiedenste Maßnahmen im Sinne von ‚Innsbruck leben‘ noch liebenswerter für alle Generationen zu machen“, schließt Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.


 

 

 

Sehr gute Kooperation mit Stadtpolizeikommando bei den „Sicherheitsforen“

Ein von dem Land Tirol, der Stadt Innsbruck und dem Stadtpolizeikommando initiiertes Sicherheitspaket wurde nun zum zweiten Mal verlängert. Die Landesregierung ebnete mit einem aktuellen Beschluss die Verlängerung bis zum 31. Dezember 2018. „Als Bürgermeisterin von Innsbruck bedanke ich mich bei Landeshauptmann Günther Platter und der Tiroler Landesregierung für den Beschluss zur Weiterführung des Sicherheitspaketes und zur Bereitstellung der finanziellen Mittel. Die getroffenen Maßnahmen haben sich für die Anrainerinnen und Anrainer von Flüchtlingsunterkünften und für das Zusammenleben bewährt“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und betont die positiven Kooperationen: „Es ist wichtig, sicherheits- und ordnungspolitische Maßnahmen fortzuführen und an Sicherheits-Hotspots gezielt einzusetzen. Mein besonderer Dank gilt auch dem Stadtpolizeikommando Innsbruck, das in Zusammenarbeit mit der Stadt bei den ‚Sicherheitsforen‘ zu den Themen Rapoldipark, Teestube und Kochstraße konkrete Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet und umsetzt.“

 

Maßnahmenbündel zeigt Wirkung

Im Jahr 2016 – am Höhepunkt der großen Fluchtbewegung – schnürten Land Tirol, Stadt Innsbruck und das Stadtpolizeikommando erstmals das „Sicherheitspaket“ für die Landeshauptstadt. Zentrales Thema war es, die Situation in und nahe der großen Flüchtlingsunterkünften zu verbessern, um auch die Sicherheit für die einheimische Bevölkerung zu gewährleisten. Ein Bündel von Maßnahmen wurde erarbeitet und umgesetzt. Dazu zählen z.B. mehr Sicherheitspersonal in den Großunterkünften, ein durchgehender 24-Stunden-Journaldienst bei der „Tiroler Soziale Dienste GmbH“, eine mobile Bestreifung und eine Verdoppelung der bereits bestehenden Nachtstreifen des Sicherheitsdienstes. Federführend bei der Ausarbeitung des Sicherheitspaketes war Amtsvorstand Elmar Rizzoli (Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen). Die Mobile Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck kontrolliert zudem verstärkt das betroffene Umfeld, Parkanlagen und den Hauptbahnhof.

 

Sicherheitsforen mit AnrainerInnenbeteiligung

Gerade die polizeilichen Sicherheitsforen haben für die Bürgermeisterin gezeigt, wie Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich aussieht. Die Partner das Stadtpolizeikommando Innsbruck, die Stadt Innsbruck sowie AnrainerInnen und VertreterInnen von Institutionen haben gemeinsam konkrete Maßnahmen erarbeitet, wie beispielsweise beim „Sicherheitsforum Rapoldipark“. Einige befinden sich derzeit in der Umsetzung, wie etwa das bereits im Stadtsenat beschlossene Beleuchtungskonzept für den Stadtpark. „Dennoch benötigt die Innsbrucker Polizei mehr Personal, um für die Herausforderungen im Sicherheitsbereich gerüstet zu sein. Ich freue mich, dass der Innenminister kurz vor der Gemeinderatswahl Innsbruck besucht und hoffe, dass dieser Besuch auch zur Folge hat, dass das Stadtpolizeikommando kontinuierlich um 200 Polizistinnen und Polizisten aufgestockt wird“, betont Bürgermeisterin Oppitz-Plörer abschließend. (IKM/FI)

Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl zu blauen Sicherheitsversprechen.

Mehrfach hat Rudolf Federspiel in den letzten Tagen auf den Besuch des Innenministers verwiesen und eine Verbesserung in der personellen Aufstellung der Innsbrucker Polizei in Aussicht gestellt.

„Viel Lärm um nichts. Wie leider zu erwarten war, lösten sich die Ankündigungen Federspiels in blauem Rauch auf. Weder das Rückführungsabkommen mit Marokko, noch die von uns mehrfach geforderten 200 Polizistinnen und Polizisten wurden der Bevölkerung zugesagt. Zwischen blauem Sprücheklopfen und Handeln ist in der Politik offenbar doch ein großer Unterschied“, sieht Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl das Duo Federspiel und Kickl bereits jetzt gescheitert.

„Auffallend ist, dass seit dem Amtsantritt von Innenminister Kickl sein Parteifreund Federspiel kaum mehr etwas zum Thema Sicherheit sagt. Es scheint als gäbe es Sprechverbot von ganz oben, ob das den blauen Poltergeist Rudolf wirklich gefällt ist nicht bekannt. Jedenfalls wird mit falschen Versprechungen die Bevölkerung verunsichert“, schließt Krackl.

Stadtmagistrat ist Arbeitgeber für knapp 1.600 Personen

Wie vielfältig die Aufgaben im öffentlichen Dienst sind, zeigt ein Blick auf den Personalplan der Stadt Innsbruck. In nahezu jedem Lebensbereich wirkt die Stadt ein bisschen mit. Dahinter stehen rund 1.600 MitarbeiterInnen. Warum der Stadtmagistrat ein attraktiver Arbeitgeber ist, erläuterten Bürgermeisterin und Personalreferentin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie der städtische Personalamtsleiter, Mag. Ferdinand Neu, in einem Pressegespräch.

„Unser Personal ist unsere wertvollste Ressource“, erklärt die Bürgermeisterin: „Durch ihre Arbeit tragen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich zum Funktionieren unserer Stadt bei. Dass ein Arbeitsplatz bei der Stadt begehrt ist, zeigt die Tatsache, dass wir pro Jahr durchschnittlich mehr als 150 Neueinstellungen vornehmen.“ Im vergangenen Jahr begrüßte die Stadt Innsbruck sogar 160 neue MitarbeiterInnen in ihren Reihen.

 

Ausgezeichneter Lehrbetrieb

Aktuell bildet die Stadt Innsbruck knapp 20 Lehrlinge in sieben verschiedenen Lehrberufen aus. „Ziel der Lehrlingsausbildung im Stadtmagistrat ist eine Win-Win-Situation“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und geht ins Detail: „Mir persönlich ist die Einstellung von Lehrlingen ein großes Anliegen. Wir bilden dadurch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der nächsten Generation aus und geben den jungen Menschen eine Perspektive.“ Als erste Gemeinde darf sich die Stadt Innsbruck „ausgezeichneter Lehrbetrieb“ nennen.

 

Vorzeigeprojekt „Aktion 20.000“

Von Anfang an beteiligte sich die Stadt Innsbruck an der Aktion 20.000, die in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es Menschen über 50 Jahre, die am Arbeitsmarkt beispielsweise durch Langzeitarbeitslosigkeit nicht einfach vermittelt werden können, eine Beschäftigung zu geben. „Wir haben seit Beginn der Aktion rund 50 Personen eingestellt. Dabei haben wir aktiv nach Positionen gesucht, die diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter belegen können“, so Personalchef Neu.

 

Integration wird groß geschrieben

Die Stadt Innsbruck ist ein sozialer Arbeitgeber: So wird beispielsweise die Einstellungs-Quote der Personen mit Handicap mit 155 Prozent übererfüllt. Weit über 100 Personen mit Behinderung sind aktuell beschäftigt. Für die funktionierende Integration wurde der Magistrat bereits vom Sozialministerium ausgezeichnet. (IKM/FI)

Wilhelmine Seeber feierte 100. Geburtstag

Die Feier der hundertjährigen Wilhelmine Seeber fand weder bei ihr Zuhause noch in einem Seniorenheim statt. Die Geburtstagsgesellschaft versammelte sich im Gasthaus Goldenes Dachl in der Altstadt, jenem Lokal in dem die rüstige Seniorin seit 30 Jahren beinahe täglich anzutreffen ist. „Dass Sie sich heute Zeit für mich nehmen, ehrt mich sehr“, begrüßte das Geburtstagskind Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und fügte hinzu: „Ich freue mich so, mir kommen fast die Tränen.“

 

Der Lebensweg einer starken Frau

Aufgewachsen in einem Heim, zählte Wilhelmine Seeber in der Schule stets zu den Klassenbesten. Sie arbeitete als Dienstmädchen, später als Vorarbeiterin in einer Teigwarenfabrik. Diese räumte sie am Wochenende auf, um sich ihre Fortbildung finanzieren zu können. Ihr Fleiß zahlte sich aus, denn aufgrund ihrer Fertigkeiten erlangte sie eine Stelle bei der Tiroler Tageszeitung. Während des Krieges verschlug es Wilhelmine Seeber nach Brüssel, Mailand und Verona. Auf dem Rückweg nach Innsbruck wurde sie am Brenner ohne entsprechende Papiere abgewiesen. Daraufhin kam sie bei Südtiroler Bauern unter, half bei der Kinderbetreuung und flickte Socken. Den Grenzübergang am Brennerpass überquerte sie letztendlich versteckt in einem Viehwagen. Zurück in Innsbruck musste sie allerdings feststellen, dass ihre Wohnung längst von anderen bewohnt wurde. „Sie erzählen Innsbrucker Geschichte“, kommentierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Ihr Leben sollte verfilmt werden.“

 

Gemeinsam durch schwere und schöne Jahre

Ihren inzwischen verstorbenen Mann lernte Seeber 1938 kennen, 1940 wurde geheiratet. Die darauffolgenden Jahre waren nicht leicht: Ihr Mann wurde eingezogen und Wilhelmine Seeber wusste jahrelang nicht, ob sie sich jemals wieder sehen würden. Nach dem Krieg erlebten die beiden allerdings noch viele schöne Jahre. Ihre gemeinsame Leidenschaft war unter anderem das Motorradfahren. Gemeinsam befuhren sie sogar den Großglockner. „Ich sehe meinen Mann wieder, ansonsten ginge er mir ab“, erklärte die Jubilarin und beeindruckte das Innsbrucker Stadtoberhaupt mit dieser Lebensweisheit: „Sie sind ein unglaublich positiver Mensch“, stellte diese fest. (IKM)

Stadt Innsbruck startet Fotowettbewerb #INNstablick mit anschließender Ausstellung im Stadtarchiv/Stadtmuseum

Wie sehen die InnsbruckerInnen ihre Stadt? Ein Blick auf die soziale Plattform Instagram, unter dem Hashtag #INNstablick, wird dies ab sofort bis zum 28. Mai 2018 laufend verraten. Die Stadt Innsbruck veranstaltet nämlich in Kooperation mit dem Innsbrucker Stadtmarketing und Foto Lamprechter einen Social-Media-Fotowettbewerb. Zu gewinnen gibt es in erster Linie eine „Polaroid Pop Instant“-Kamera als Hauptpreis. Des Weiteren bietet auch die Teilnahme an der Ausstellung im Stadtarchiv/Stadtmuseum einen Anreiz für (Hobby-)FotografInnen aus Innsbruck.

„Unsere Stadt ist vielfältig und hat zahlreiche versteckte Ecken, die man oft gar nicht wahrnimmt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer übermittelt uns einen Eindruck von der Stadt“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Die besten Fotos werden von einer Jury ausgewählt und ab Mitte Juni im Stadtarchiv/Stadtmuseum öffentlich ausgestellt.

 

Ablauf

Der Instagram-Wettbewerb startet am Mittwoch, dem 28. März, und dauert bis einschließlich Montag, den 28. Mai 2018. Die Jury wählt die besten hochgeladenen Fotos auf öffentlichen Instagram Profilen aus, die unter dem Hashtag #INNstablick gepostet wurden. Sie setzt sich unter anderem aus VertreterInnen des Stadtmagistrats, dem Innsbruck Marketing, der Firma Lamprechter und des Medienpartners „6020 Stadtmagazin“ zusammen. Die nachfolgende Ausstellung wird vom Stadtarchiv/Stadtmuseum organisiert und durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind alle InnsbruckerInnen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr.

 

Neue Blickwinkel

Das Motto des Wettbewerbs – „Mein Innsbruck vor meiner Tür“ – lässt der Kreativität der Teilnehmenden viel Spielraum. „Mit diesem Fotowettbewerb gehen wir einen modernen Weg in der Bürgerbeteiligung und ermöglichen neue Blickwinkel“, ist sich Lisa Reinthaler, Bakk. Komm, als Leiterin des Referats „Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerbeteiligung und Soziale Medien“ sicher. Das Amtsblatt der Stadt Innsbruck ist seit 2016 selbst unter @innsbruck_informiert auf Instagram zu finden und freut sich wachsender Beliebtheit. Mit mehr als 1.800 FollowerInnen erreicht dieser Kanal täglich mehrere Hundert InnsbruckerInnen. (IKM/FI)

Austausch mit ExpertInnen

Am ehemaligen Campagnereiter-Areal in der Reichenau wächst unter dem Projekttitel „Campagne Reichenau“ aktuell ein neuer Stadtteil in der Landeshauptstadt. Auf einer Fläche von 83.000 Quadratmetern entstehen in den kommenden zehn Jahren rund 1.100 Wohnungen sowie Grün- und Sportflächen und weitere notwendige Infrastruktur. Die Stadt Innsbruck setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf Bürgerbeteiligung und so sind auch bei diesem Projekt die AnwohnerInnen gefragt. „Die Menschen vor Ort sind die Spezialistinnen und Spezialisten, wenn es um die optimale Nutzung ihres Lebensraums geht. Sie bei Bauprojekten einzubeziehen steigert die Qualität und die Akzeptanz“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Kinder lieferten Ideen für multifunktionellen Begegnungsraum als Treffpunkt

Diese Einbeziehung beginnt bereits bei den Jüngsten. Daher lud „Die Stadtwerkstatt“ in Zusammenarbeit mit dem BILDING (Kunst- und Architekturschule für Kinder) und in Abstimmung mit der Bauherrin – der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) – die Kinder des angrenzenden Schülerhorts Reichenau ein. Sie durften bei der Gestaltung der Außenflächen und Gemeinschaftsräume mitwirken. Die SchülerInnen im Alter von neun bis zwölf Jahren gestalteten Collagen sowie Erstentwürfe und fertigten dann Modelle im Maßstab 1:20 an. Auch ein Treffen mit dem Sieger des Architekturwettbewerbs für das Baufeld 1, „bogenfeld ARCHITEKTUR“, brachte den Kindern einen Überblick über die Pläne.

 

Klettern im Waschraum

Die Kinder formulierten Vorschläge für einen Waschsalon im Erdgeschoß, der multifunktional verwendet werden soll und für verschiedene Außenräume. Der Salon ist als Begegnungsraum gedacht, in dem moderne Geräte zur Verfügung stehen. Die hohen Räume könnten mit einer Klettermöglichkeit ausgestattet werden. Eine Chill-Lounge, Bibliothek und Plätze mit einem Kaffeeautomaten zur Förderung der Kommunikation unter den BewohnerInnen waren weitere Ideen. „Wir werden als nächstes prüfen, welche Vorschläge wir bei der Umsetzung des Projekts Campagne-Reichenau einbauen können“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Die Modelle der HortschülerInnen wurden vor Kurzem präsentiert. Das Interesse bei ArchitektInnen, StadtplanerInnen sowie VertreterInnen städtischer Dienststellen und karitativer Institutionen war groß. Die teilnehmenden Kinder bekamen als Dank für ihr Engagement einen Ausflug spendiert. „Zudem wissen sie jetzt, dass sich Engagement im Leben lohnt. Wir geben ihnen die Gewissheit, dass wir sie als ernstzunehmende Partnerinnen und Partner sehen und wir ihnen zuhören“, resümieren Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, die Stadträte Fritz und Pechlaner sowie Geschäftsführer Danler abschließend. (IKM)

Innufer-Reinigung: Für ein sauberes und lebenswertes Innsbruck
Zum nunmehr 29. Mal stand das vergangene Wochenende im Zeichen des Umwelt- und Hochwasserschutzes. Bei den alljährlichen Innufer- und Flurreinigungen am 24. März befreiten 311 freiwillige HelferInnen das Innufer von den unterschiedlichsten Abfällen und Fundstücken. Diesmal fand die Aktion unter der Flurreinigungs-Kampagne „Tirol klaubt auf“ statt – eine gemeinsame Initiative der ATM-Abfallwirtschaft Tirol Mitte und der Stadt Innsbruck.

 

Fahrräder, Autoreifen und Einkaufswägen
Ausgerüstet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken waren die TeilnehmerInnen früh auf den Beinen, um das Innufer gemeinsam von Müll zu befreien. Dass sich die Mühe gelohnt hat, zeigt die Bilanz: Die Gesamtmenge der gesammelten Abfälle belief sich auf rund 3,2 Tonnen. 1000 Stück Sammelsäcke wurden für die Umweltaktion verteilt. Außerdem wurde das Innufer von knapp 800 Kilogramm Haushaltsschrott befreit. Zu den großen „Fundstücken“ zählten Fahrräder, Einkaufswägen, Autoreifen, Stromkabel, Verkehrsschilder und sogar eine Straßenbahnschiene. Als Dank für den Einsatz für ein sauberes und lebenswertes Innsbruck lud die Stadt Innsbruck nach der Aktion auch heuer wieder zum Mittagessen ein. Im Sinne der Umwelt konnten die zahlreichen Freiwilligen mit Gratis-IVB-Tickets zur Aktion an- und abreisen.

Das städtische Referat „Verkehrs- und Umweltmanagement“ organisierte die Innufer-Reinigung in Zusammenarbeit mit der Tiroler Wasserwacht, Bezirksstelle Innsbruck. Neben dem Start der Tirol weiten Kampagne „Tirol klaubt auf“ wurde die Umweltaktion auch heuer wieder als Teil der österreichweiten Anti-Littering-Kampagne namens „Reinwerfen statt Wegwerfen“ der Altstoff Recycling Austria AG beworben und unterstützt.  Ziel der Kampagne ist unter anderem Bewusstseinsbildung: Nicht vermeidbare Abfälle sollen in den richtigen Sammelbehältern entsorgt werden. Dem unachtsamen Wegwerfen von Abfällen in der Natur (Littering), auf Straßen und Gewässern wird durch die Kampagne bewusst entgegengewirkt. (IKM)

Christine Oppitz-Plörer ist persönlicher Austausch ein besonderes Anliegen. Jeder Bürgerin und jedem Bürger sind unterschiedliche Themen wichtig. Bürgernahe Politik bedeutet, auf individuelle Aspekte und Interessen einzugehen. Speziell vor den Wahlen ist das Informationsbedürfnis besonders groß und die Medien können nicht alle Themenbereiche abdecken.

In diesem Sinne ermöglicht das Format „Zeit mit Christine“ allen Innsbruckerinnen und Innsbruckern, die amtierende Bürgermeisterin zu einem Gespräch und angeregten Diskussionen in kleiner Runde einzuladen. Bei Interesse freuen wir uns auf eine individuelle Anfrage (Gruppengröße 5-10 Personen). Die Terminfixierung erfolgt nach Angabe von 2-3 Wunschterminen, der Ort ist frei wählbar.

Download Formular für „Zeit mit Christine“ (zum Drucken oder Abspeichern und direkt im PDF Ausfüllen)

152 SportlerInnen werden bei der Sportlerehrung ausgezeichnet
Die sportliche Crème de la Crème der Stadt Innsbruck ist zahlreiche Erfolgsgeschichten verantwortlich. Darunter zahlreiche OlympiasiegerInnen, Welt- und/oder EuropameisterInnen, Weltcup- und/oder Europacup-GesamtsiegerInnen sowie Österreichische StaatsmeisterInnen des Jahres 2017. Diese wurden im Zuge eines Festaktes im Messe-Forum Innsbruck, gestern am 21. März von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, dem für Sport zuständigen Vizebürgermeister Christoph Kaufmann sowie Sportamtsvorstand Romuald Niescher ausgezeichnet. Insgesamt wurden 152 SportlerInnen für ihre Erfolge 2017 in 22 Sportarten geehrt: Von American Football über Rodeln, Judo bis hin zu Wettklettern.

„Es ist mir eine große Freude, so viele Sportlerinnen und Sportler ehren zu dürfen. Aufgrund Ihrer beeindruckenden sportlichen Höchstleistungen sind Sie wahrliche Aushängeschilder unserer Stadt, auf die wir stolz sind. Um die Verdienste der heimischen Athletinnen und Athleten sowie die Unterstützung der Funktionärinnen und Funktionäre, Trainerinnen und Trainer entsprechend zu würdigen und den Familien Respekt zu zollen, veranstaltet die Stadt Innsbruck seit über 40 Jahren eine SportlerInnenehrung“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Auch Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann zeigte sich beeindruckt und ergänzt: „Innsbruck ist weltweit bekannt für seine international bedeutenden Sportveranstaltungen sowie Heimat erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler. Für den Erfolg ist nicht nur die persönliche Leistungsbereitschaft Grundvoraussetzung, sondern eine adäquate Infrastruktur, die den Athletinnen und Athleten, und ganz besonders dem Nachwuchs beste Trainingsbedingungen bietet.“ Vor knapp einem Jahr wurde das Kletterzentrum am ‚Sillside‘ eröffnet. Mit der neuen Tennis- und Beachvolleyballanlage in der Wiesengasse und dem geplanten Footballzentrum in direkter Nachbarschaft wird die städtische Sportinfrastruktur aufgewertet. „Der Ruf unserer Alpenstadt als Sportstadt wird somit gefestigt“, betont Kaufmann.

 

Interessante Ausblicke auf sportliche Highlights 2018
Die Ehrungen wurden mit einer Tanzeinlage der SWARCO Raiderettes und einer BMX-Rad-Show des Red-Bull-Athleten Fabio Wibmer umrahmt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch einige bevorstehende Sportevents mit entsprechenden Filmvorführungen näher präsentiert. Diese gaben mit dem weltweit größten Gravity-Mountainbike-Festival Crankworx (13. bis 17. Juni), der Kletter-WM 2018 (06. bis 16. September) und der UCI-Rad-WM 2018 (22. bis 30. September) einen kleinen Vorgeschmack auf die anstehenden sportlichen Highlights in der Tiroler Landeshauptstadt. (IKM/FI)

Ökologische Baukriterien werden lückenlos angewendet
In der Tiroler Landeshauptstadt gibt es rund 74.000 Wohnungen, ein Teil davon wird von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) betreut. Diese setzt seit 2017 lückenlos auf ökologische Baukriterien bei Wohnungssanierungen. Pro Jahr setzt die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Innsbruck rund 300 Wohnungen instand.

„Die IIG besitzt und betreut rund 6.000 Wohnungen. Die Mieterinnen und Mieter verbringen viel Zeit in ihren Wohnungen. Ein gesundes Raumklima sowie Baustoffe, die möglichst wenige Schadstoffe enthalten, tragen zu einer hohen Wohnqualität bei. Diese wollen wir in Zukunft weiter steigern. Durch gezielte Produktwahl ist es möglich, bis zu 90 Prozent der innenraumluftrelevanten Schadstoffe zu vermeiden.“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Bausachverständiger und -experte DI Dr. Karl Torghele arbeitet eng mit der IIG zusammen und trägt wesentlich zur Verbesserung der Wohnqualität in den städtischen Wohnungen bei: „Wohngesundheit und Behaglichkeit werden maßgeblich durch die eingesetzten Baustoffe wie Putze, Farben, Lacke oder Kleber mit bestimmt. Manche Baustoffe helfen ,aktiv‘ das Raumklima zu verbessern, indem diese Feuchtigkeit oder Luftschadstoffe puffern. Die richtige Baustoffwahl sorgt so für gute Luftqualität. Im Zuge der Wohnungssanierungen greift die IIG bewusst auf solche Produkte zurück, um für die Nutzerinnen und Nutzer eine wesentliche Grundlage für ein gesundes und ein behagliches Raumklima zu schaffen“, erklärt er.

 

„Baubook“ als Maßstab
Um sicherstellen zu können, dass die verwendeten Baustoffe und Materialien den ökologischen Ansprüchen der IIG genügen, wird das sogenannte „Baubook“ herangezogen. Dabei handelt es sich um eine Informations- und Kommunikationsplattform für energieeffizientes und ökologisches Bauen. Die darauf festgehaltenen Kriterien müssen erfüllt sein – nur dann wird ein Baustoff für eine Sanierung verwendet. So kommen zukünftig beispielsweise bei den Bodenlegearbeiten zusätzlich zu den bisher verwendeten Eichenparkettböden in Gängen und Küchen Kautschukbelege zur Anwendung. Diese entsprechen den ökologischen Anforderungskriterien. Die dazu notwendigen Klebestoffe sind ebenfalls emissions- und lösungsmittelarm.

Ein weiteres Beispiel für ökologische Sanierungsmaßnahmen ist beispielsweise die Anwendung von rein mineralischem Putz ohne Biozide und Kunststoffanteile. Weichmacher beim Innenputz sowie bei Maler- und Anstreicharbeiten werden künftig sowohl im Innen- als auch im Außenbereich sowie bei Fenstern, mit wasserbasierenden Beschichtungen ausgeführt. Bei Lacken und Lasuren werden ausschließlich lösungsmittelfreie und emissionsarme Produkte verwendet.

 

Auf einem guten Weg
Zwar werden ökologische Wohnungssanierungen aktuell bei der IIG forciert; neu ist diese Herangehensweise aber nicht. „Einige Maßnahmen, wie zum Beispiel die teilweise Verwendung von halogen- und PVC-freien Materialien im E-Installationstechnik-Bereich, werden bereits seit Jahren umgesetzt“, erklärt Geschäftsführer Danler. Positiv streicht er zudem die Tatsache hervor, dass bei der Verwendung von ökologischen Produkten in der Wohnungssanierung kaum noch preisliche Unterschiede feststellbar sind. IIG-MieterInnen profitieren somit nachhaltig von sanierten Wohnungen. (IKM)

Ganzjähriges Betreuungsangebot für Innsbrucks Jüngste
In Sachen Kinderbetreuung gehen die Stadt Innsbruck und die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) Hand in Hand. Die städtischen Kinderkrippen, die von den ISD betrieben werden, stellen seit 2016 ein flächendeckendes Vorzeigeprojekt dar. Durch jene beiden Einrichtungen, die im Frühjahr 2018 ihre Türen öffneten bzw. öffnen, wird das Angebot weiter ausgebaut. Insgesamt stehen ab dem 09. April zehn Gruppen in sechs Kinderkrippen in der Landeshauptstadt zur Verfügung.

„Eine gute Versorgung der Jüngsten ist der Stadtregierung ein großes Anliegen“, sind sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner einig. „Durch die Eröffnung der beiden Kinderkrippen in der Lönsstraße und am Prämonstratenserweg im Frühjahr 2018 sind weitere wichtige Beiträge zur flächendeckenden Kinderbetreuung in unserer Stadt geleistet worden. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Verantwortlichen der ISD für die gute Zusammenarbeit bedanken“, erklärt die Bürgermeisterin.

ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner schließt sich an: „Die Aufnahme der Kinderkrippen in unser Betreuungs-Portfolio war die richtige Entscheidung. Die Auslastung der Gruppen bestätigt dies. Wir arbeiten laufend an neuen, verbesserten Konzepten. Besonders hervorzuheben ist der verbesserte Betreuungsschlüssel, den wir anbieten: Auf drei bis vier Kinder kommt je eine Pädagogin oder Assistentin bzw. ein Pädagoge bzw. Assistent.“

Zwei neue Einrichtungen
Insgesamt 36 neue Plätze gibt es seit dem 01. März bzw. ab dem 09. April 2018: Während die Kinderkrippe in der Lönsstraße zweigruppig geführt wird, eröffnet am Prämonstratenserweg im kommenden Monat eine neue Gruppe. Insgesamt stehen dann knapp 120 Plätze in ISD-Kinderkrippen zur Verfügung.

Mit der Kinderkrippe in der Lönsstraße wird das Angebot in Pradl komplettiert. An einem Standort befinden sich nun Kinderkrippe, Kindergarten sowie Volksschule. „Besonders für Familien mit mehreren Kindern stellt die örtliche Nähe natürlich einen Vorteil dar“, erklärt Innerebner.

In Wilten wird am Prämonstratenserweg das Betreuungsangebot im Stadtteil ausgebaut.

Ausgedehnte Öffnungszeiten
Besonders für berufstätige Erziehungsberechtigte sind ausgedehnte Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen von Bedeutung. Diese bieten die städtischen Kinderkrippen allesamt an: Sie sind täglich von 06:30 bzw. 07:00 Uhr geöffnet und schließen in der Zeit von 16:30 bis 18:00 Uhr. Zudem sind sie ganzjährig geöffnet – mit Ausnahme von fünf Schließtagen pro Jahr.

Generell richtet sich das Angebot in den Kinderkrippen an Innsbrucker Kinder ab 18 Monaten. Für diese ergeben sich folgende Kosten pro Monat inklusive Mittagessen:

·         fünf ganze Tage: 299 Euro
·         fünf halbe Tage (bis 13:00 Uhr): 220 Euro
·         drei ganze Tage: 240 Euro
·         zwei ganze Tage: 180 Euro

Für Kinder, die unter 18 Monate alt sind oder nicht aus Innsbruck kommen, wird ein Aufschlag verrechnet. Nähere Infos: www.isd.or.at/index.php/kinderzentren/kinderkrippen

Kontakt für die Anmeldung:
Barbara Kolozs, Leitung ISD-Kinderkrippen
Telefon: +43 664 800937301
E-Mail: b.kolozs@isd.or.at

(IKM/FI)

 

Mehrmals im Jahr würdigt die Stadt Innsbruck ganz besondere Ehepaare – und zwar jene, die bereits 50 bzw. 60 Jahre miteinander verheiratet sind und damit ihre Goldene bzw. Diamantene Hochzeit feiern. Neun Diamantene und 15 Goldene Hochzeitspaare folgten vor kurzem der Einladung der Stadt Innsbruck anlässlich ihrer Hochzeitsjubiläen in die Ursulinensäle.

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer gratulierte den Ehepaaren herzlich: „Sie alle, die Sie hier heute so zahlreich erschienen sind, können sich als Vorbilder für die junge Generation sehen. 50 bzw. 60 gemeinsame Ehejahre sind bewundernswert. Ich wünsche Ihnen noch viele weitere schöne Jahre miteinander.“

Nach den offiziellen Feierlichkeiten sowie einigen Erinnerungsfotos ließen die Gäste den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen sowie anregender Harfenmusik ausklingen.

 

Langjährige Ehen sind keine Seltenheit

Lange verheiratet zu sein, ist in der Tiroler Landeshauptstadt nicht unüblich: In Innsbruck feierten im vergangenen Jahr insgesamt 286 Goldene Hochzeitspaare und 92 Diamantene Hochzeitspaare ihre Jubiläen. 28 Paare feiern ihre Eiserne Hochzeit (65 Jahre) und 15 Paare ihre Steinerne Hochzeit (67 ½ Jahre). Vier Paare durften ihre Gnadenhochzeit nach 70 Jahren Ehe feierlich begehen und zwei Paare feierten sogar ihre Kronjuwelenhochzeit mit 75 Jahren Bund der Ehe. (IKM)

Bevor die Natur mit dem astronomischen Frühlingsanfang am 20. März offiziell aus ihrem Winterschlaf erwacht und überall für Farbe sorgt, stellte die Stadt Innsbruck die besten HobbygärtnerInnen des vergangenen Jahres in den Mittelpunkt. Insgesamt 178 PreisträgerInnen waren zur Schlussfeier des Blumenschmuckwettbewerbes 2017 in die Orangerie im Congress Innsbruck gekommen. Dort wurden sie von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und dem ressortzuständigen Stadtrat Mag. Gerhard Fritz für ihren grünen Daumen geehrt.

 

37 Auszeichnungen, 139 Anerkennungs- und zwei Sonderpreise wurden heuer in den Kategorien „Garten“, „Blumenschmuck“ und „Kleingärten“ vergeben. Im Zuge des Bewerbes „Grünes und blühendes Innsbruck“ verleiht die Tiroler Landeshauptstadt die Auszeichnungen seit 1967.

 

Die kleinen Freuden des Lebens

„Es sind die kleinen Freuden des Lebens, die unseren Alltag auszeichnen. Sie sind es, die mit Ihren Gärten, Balkonen und Ihrem Blumenschmuck für ebendiese Freude – bei sich selbst – aber auch bei vielen anderen sorgen“, gratulierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Es ist die Eigeninitiative, die Ihr Schaffen auszeichnet und durch die unsere Stadt lebendig und bunt wird. Dafür danke ich Ihnen recht herzlich und gratuliere zu den verdienten Auszeichnungen.“

Insgesamt über 1.600 Objekte wurden von einer fachkundigen Jury, bestehend aus GärtnermeisterInnen der Stadt Innsbruck, bewertet.

 

Das Amt für Grünanlagen in Zahlen
Unter der Leitung von Amtsvorstand Ing. Thomas Klingler betreuen rund 140 MitarbeiterInnen des Amtes für Grünanlagen, davon sieben Lehrlinge und 39 Saisonkräfte, 133 Hektar Grünflächen. Jährlich werden mehr als 11.000 Stunden zur Pflege der rund 25.000 Bäume aufgewendet. 100.000 Blumenzwiebeln und 85.000 einjährige Blumen verschönern das Innsbrucker Stadtbild.

 

Wettbewerb 2018
Im Laufe des Jahres hält die Jury nach den schönsten Gärten und dem hübschesten Blumenschmuck der Stadt Ausschau. Interessierte InnsbruckerInnen können sich zusätzlich gerne beim Amt für Grünanlagen unter Tel.: +43 512 5360 7152 für den Wettbewerb 2018 anmelden. (IKM/FI)

Auf Initiative der Stadtbücherei Innsbruck machen 13 Innsbrucker Bibliotheken im März für zwei Wochen mit verschiedenen Veranstaltungen auf sich aufmerksam. Dabei folgt alles dem Motto „Innsbrucker Büchereien kennenlernen und entdecken“. Vom 05. bis zum 17. März 2018 gibt es, bereits zum dreizehnten Mal, die Gelegenheit die Innsbrucker Büchereien als attraktive Kultur-, Freizeit- und Bildungsinstitutionen für alle Generationen zu erleben.

„Das Angebot der Innsbrucker Büchereien ist sehr vielfältig und für Menschen jeden Alters geeignet. Bei den Aktionswochen im März können sich alle vor Ort ein Bild davon machen“, spricht Innsbrucks Kulturreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ihre Einladung aus und gibt einen Ausblick auf die neue Stadtbibliothek: „Mit der Übersiedlung des Erfolgsprojekts an den neuen Standort steht für Bücher und Begegnungen ab November 2018 mehr Raum zur Verfügung.“

„Büchereien bieten die Möglichkeit, Treffpunkte für alle Generationen zu sein. Hier finden das ganze Jahr über Lesungen, AutorInnengespräche, Integrationsprojekte, Spielenachmittage und Schulveranstaltungen statt“, betonen Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr und Mag.a Christina Krenmayr, die Leiterin der Innsbrucker Stadtbücherei: „Wir sind darüber hinaus froh, dass die Vernetzung und Zusammenarbeit der Stadtteilbüchereien durch INNSBOOK so gut angenommen wird.“ Mit diesem Angebot können KundInnen der Bibliotheken seit 2015 mit einem Leseausweis in zehn verschiedenen Büchereien Medien ausleihen.

 

„Die Dreizehn“ – das Programm

Der Bogen der Veranstaltungen von 05. bis 17. März reicht von einem Diskussionsabend zum Thema „Tirol – ein Klischee?“ in der Stadtbücherei Innsbruck bis zu einem Vortrag über Erzherzog Ferdinand in der Bücherei Saggen. Der Internationale Frauentag wird in der AK-Bibliothek und in der AEP Frauenbibliothek literarisch gefeiert, die Bibliothek St. Paulus präsentiert die Mundartdichterin Lilo Galley. In der Bücherei Allerheiligen und in der Bücherei Mühlau werden Märchen erzählt, die Bücherei Hungerburg bietet ein Schattentheater mit dem Theater Bredouille, in der Bücherei der Pfarre Hötting gibt es Erzähltheater über Urlaub machende Wölfe. Historische Sammlungen über Innsbruck in der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol sowie die Handpuppenbühne „Buntes Puppenkarussell“ in der Bücherei Arzl sowie ein Poetry Slam in der Öffentlichen Bücherei Ursulinen runden das vielfältige Veranstaltungsprogramm ab. Detailinfos finden sich unter https://stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

 

Die neue Innsbrucker Stadtbücherei und die Stadtteilbibliotheken 

Im Jänner 2016 wurden im Gemeinderat die Weichen für die Übersiedlung der Bibliothek in das Pema II Gebäude in der Amraser Straße 2 gestellt. Die neue Stadtbibliothek wird im November 2018 eröffnet. Die Einrichtung erfolgt entsprechend dem neuen, modernen Bibliothekskonzept, das sich an internationalen Bibliotheksstandards orientiert. Im neuen Konzept ist die Bibliothek ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt für alle Generationen und ein öffentliches Wohnzimmer mit sehr viel Aufenthaltsqualität. Die neue Stadtbibliothek wird von derzeit 52.000 Medien auf bis zu 150.000 Medien im Laufe der nächsten Jahre anwachsen.

Die Stadtteilbüchereien werden mit einer jährlichen Subvention in der Höhe von über 90.000 Euro ausgestattet. Dieser Betrag fließt in den Ankauf von aktuellen Medien, die Durchführung von Veranstaltungen und den laufenden Büchereibetrieb. Insgesamt verfügen die Innsbrucker Büchereien über 185.000 Medien und verzeichnen rund 770.000 Entlehnungen pro Jahr. In den Stadtteilbüchereien sind insgesamt 75 ehrenamtliche MitarbeiterInnen tätig.

 

Zahlen zur Stadtbücherei

·         109.780 BesucherInnen im Jahr 2017

·         58.000 Medien (inkl. digitale Medien)

·         337.000 Entlehnungen im Jahr 2017

·         122 Veranstaltungen

(IKM)

Frauenrechte sind ein hochaktuelles Thema, so stehen unter anderem Forderungen nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit oder mehr Frauen in Führungspositionen weiterhin im Fokus. Auch heuer wurde der 8. März weltweit genutzt, um Bewusstsein für die bestehende Ungerechtigkeit beim Thema Gleichstellung zu schaffen.

„Die Grundforderung nach gleichem Gehalt für gleiche Arbeit wurde bis heute nicht erfüllt“, sind sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und die ressortzuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider einig. „Langsamen Schrittes nähern sich die Gehälter von Frau und Mann etwas an. Bis zu einer echten Einkommensgerechtigkeit ist es aber noch ein weiter Weg. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Gerechtigkeit im Stadtmagistrat vorleben.“

Im Innsbrucker Stadtmagistrat werden allerdings nicht nur Zeichen gesetzt, sie werden auch umgesetzt. Erfolgreiche Initiativen wie das Frauen-Nachttaxi oder die ,LangeNachtdesFrauenfilms‘ beweisen, dass die Stadt Innsbruck kontinuierlich an einer Verbesserung der Lebenswelt von Frauen arbeitet.

 

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Ein eigenes Einkommen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Frauen, um sicher, eigenständig und unabhängig leben zu können. Frauen verdienen aber weiterhin deutlich weniger als Männer. Wie aus der Lohnsteuerstatistik der Statistik Austria ersichtlich, liegt die Differenz in Tirol bei durchschnittlich 24,4 Prozent – bei ganzjähriger Vollzeitbeschäftigung und Vergleich der Bruttoeinkommen – von Frauen und Männern (österreichweit 21,7 Prozent). Damit liegt Österreich an viertletzter Stelle im EU-Vergleich, knapp vor Deutschland, der Tschechischen Republik und Estland (EU-Schnitt: 16,3 Prozent).

Nur ein geringer Teil dieses Gender Pay Gaps (also der geschlechtsspezifische Lohnunterschied gemessen an den Bruttostundenverdiensten in der Privatwirtschaft) lässt sich durch verschiedene Faktoren wie Branche und Beruf erklären. Frauen arbeiten nach wie vor verstärkt in schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen und anderen Branchen mit geringen Verdienstmöglichkeiten.

 

Mehr Frauen in Führungspositionen

Frauen sind so gut ausgebildet wie nie zuvor, dennoch sind sie in Entscheidungs- und Führungspositionen stark unterrepräsentiert. Laut jährlich von der AK durchgeführten „Frauen.Management.Report“ liegt der Frauenanteil in den Geschäftsführungen der Top 200 Unternehmen in Österreich im Jahr 2018 bei 8,4 Prozent. Von den Aufsichtsratsmitgliedern sind bei den Top-200-Unternehmen 18,5 Prozent weiblich, bei den börsennotierten Unternehmen stieg der Frauenanteil in Aufsichtsräten wieder etwas an (18 Prozent), ebenso wie der Frauenanteil in Vorstandspositionen (5,1 Prozent).

„Dieses Ungleichgewicht in der Verteilung der Führungspositionen muss endlich einem Verhältnis weichen, das der Ausbildungs- und Qualifikationsrealität entspricht“, fordert Bürgermeisterin Oppitz-Plörer einmal mehr. „Mit dem Einführen der Quote muss endlich ein Umdenken in den Köpfen der Gesellschaft einsetzen und auch das Potenzial der vielen gut ausgebildeten Frauen genutzt werden.“

 

Internationale Frauentag: weltweite Aufmerksamkeit

Der erste Internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, der Schweiz, in den USA und in Österreich statt. Im Jahr 1921 wurde der Internationale Frauentag auf den 08. März festgelegt, an dem seither weltweit mit Veranstaltungen und Aktionen auf die Anliegen der Frauen aufmerksam gemacht wird. In diesen 106 Jahren hat sich die Lebenssituation von Frauen entscheidend verbessert, dennoch gilt es nach wie vor, die unerfüllten Grundforderungen weiter zu verfolgen und neue frauenpolitische Anliegen zu formulieren. (FI/IKM)

Gemeinderat Kurt Wallasch zeigt in einem Beitrag der Fachmagazin risControl verschiedene Gefahrenpotentiale zum Thema Kriminalität im Web auf. Dank seiner langjährigen Erfahrung als Computerforensiker kann er gezielt auf bestimmte Sicherheitslücken, wie zum Beispiel Schadsoftware oder infizierte Websites, hinweisen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der sinnvollen Prävention – sowohl für Firmen als auch für Privathaushalte – genannt.

Erschienen ist der Artikel unter dem Titel „Sicherheitslücken und Cyberkriminalität aus Sicht eines Computerforensikers“.

Onlineversion abrufen (Nr. 02 2018, Artikel S. 51-53) oder direkt downloaden

Drei ganz besonderen Jubilarinnen durfte Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer Anfang Februar einen Besuch abstatten. Die drei Damen haben drei sehr unterschiedliche Lebensgeschichten, jedoch eines gemeinsam: sie feierten vor Kurzem ihren dreistelligen Geburtstag. Frieda Draxl wurde 100 Jahre alt, Maria Schwandtner 103 und Emilie Unterberger 105 Jahre. Sie ist somit die älteste Innsbruckerin.

 

100. Geburtstag

Von Frau Bürgermeisterin nach ihrer Lebensgeschichte gefragt, machte sich Frieda Draxl daran alte Fotos zusammenzusuchen und antwortete: „Da gibt es allerhand zu erzählen.“ Viele Jahre lang war der Mittelpunkt ihres Lebens Scharnitz. Dort wuchs sie auf und half ihren Eltern in der Landwirtschaft. Auch ihren Ehemann, mit dem sie vier Töchter bekam, lernte sie dort kennen und lieben. Weitere Stationen in ihrem Leben führten die Familie anschließend nach Hall und Innsbruck. Heute lebt die rüstige Seniorin alleine in ihren eigenen vier Wänden. Unterstützung erhält sie von ihrer Familie, dem Sozial- und Pflegedienst sowie dem Innsbrucker Menu Service. 

Auf die Feststellung von Innsbrucks Bürgermeisterin: „Sie wissen wirklich alles“, entgegnete Frieda Draxl mit einem Schmunzeln: „Ja, alles.“ Den Grund für ihr umfangreiches Wissen lieferte Frieda Draxl im Gespräch gleich mit: „Das Wissen, das mich interessiert hat, habe ich behalten. Dazu zählen vor allem die Geschichten meiner Verwandtschaft.“

„Jetzt bin ich 100 Jahre alt und kann einfach nicht begreifen, wo die Zeit hin ist“, fuhr die Jubilarin fort und erklärte: „Ich bin alt und ein Methusalem. Ein paar Jahre möchte ich allerdings noch schaffen.“ Bei der Verabschiedung versprach Frau Bürgermeisterin nächstes Jahr wiederzukommen und bedankte sich für die „sehr interessante Geschichtsstunde“.

 

103. Geburtstag

„Es freut mich sehr, Sie heute bei guter Gesundheit und mit Ihrem unvergleichlichen Humor anzutreffen“, begrüßte Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer die 103-jährige Maria Schwandtner. Beim gemütlichen Beisammensitzen erzählte das Geburtstagskind aus ihrem Leben: „Ich bin viel herumgekommen und habe viel gesehen.“ Gemeinsam mit ihrem Mann bereiste sie die halbe Welt auf einem Schiff und lebte außerdem eine Zeit lang in Ungarn und England. 1951 übersiedelte die gebürtige Niederösterreicherin mit ihrem Mann und den vier Kindern nach Innsbruck.

Lange lebte die Seniorin selbstständig in ihrer Wohnung, erst vor einigen Wochen übersiedelte sie ins Wohnheim Reichenau. Im Gespräch mit Frau Bürgermeisterin fasste das Geburtstagskind die ersten Eindrücken vom neuen Heim zusammen: „Mir passt`s hier. Hier sind lauter nette Leute.“

 

105. Geburtstag

Seit nunmehr sechs Jahren gehört ein Besuch im Wohnheim Innere Stadt zu Jahresbeginn zu den Fixierminen von Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer. Dort feiert Emilie Unterberger, die inzwischen älteste Innsbruckerin, ihren Geburtstag. „105. Jahre ist ein unglaubliches Alter. Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich“, zeigte sich die Innsbrucker Bürgermeisterin beeindruckt.  

Seit neun Jahren lebt die Jubilarin bereits im Wohnheim, im dem sie sich sehr wohl fühlt. Besuch erhält sie dort regelmäßig von ihrer Tochter und den Enkelkindern, die im italienischen Genua leben. Auch ihren Ehrentag feierte Emilie Unterberger im Kreise ihrer Familie.

(IKM/FI)

DauerparkerInnen und verstellte Einfahrten – mehrere BewohnerInnen des Stadtteils Sieglanger – Mentlberg traten an die Stadtregierung heran, weil sie sich eine Lösung für den Parkraum im Gebiet Sieglanger, Klosteranger und Mentlberg wünschen. Gestern, Dienstag, gab es daher Informationsveranstaltungen im Pfarrsaal, bei der eine mögliche Parkraumbewirtschaftung erläutert wurde. „Es geht darum, ein Stimmungsbild mitzunehmen. Uns ist es wichtig, von Ihnen zu hören, wo die Probleme und Bedürfnisse liegen. Darauf aufbauend arbeiten wir weiter“, betonten Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider bei den beiden Terminen.

Parkstraße als Möglichkeit

Die Art der Parkraumbewirtschaftung wurde im Rahmen der Informationsveranstaltung diskutiert. Von der Stadt Innsbruck wurde eine Parkstraße vorgeschlagen, in der es keine Höchstparkdauer gibt. Dabei wird in der Zeit von Montag bis Freitag von 09:00 bis 19:00 Uhr verrechnet. Generell sind 70 Cent pro 30 Minuten einzuwerfen. „In der Parkstraße kann das Fahrzeug bis zu fünf aufeinanderfolgende Werktage für einen Maximaltarif von 35 Euro abgestellt werden. AnrainerInnen können eine Parkkarte um 153,12 Euro beantragen. Diese ist für zwei Jahre gültig“, erklärte Pitscheider. Die Präsentation beinhaltete eine Parkzone für Mentlberg sowie eine gemeinsame für Sieglanger und Klosteranger. Bisher bestehende Parkplätze bleiben erhalten. In Mentlberg würden mit Umsetzung der Parkstraße 87 öffentliche Stellplätze entstehen, in der zweiten Zone 192. Im Sieglanger konnte die Stadt Innsbruck in konstruktiven Gesprächen mit dem Autobahnbetreiber Asfinag eine Vereinbarung avisiert. Der Asfinag gehört ein wichtiger Grund für den Parkraum entlang der Lärmschutzmauer, der bei einer Bewirtschaftung von der Stadt temporär benutzt werden kann.

Stimmungsbild abgefragt

Zu beiden Informationsterminen kamen mehr als 200 Interessierte. Bürgermeisterin, Vizebürgermeisterin, Abteilungsleiter Dr. Robert Schöpf sowie Tiefbau-Amtsleiter DI Walter Zimmeter und Elmar Rizzoli, Amtsleiter für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen, diskutierten mit ihnen die Vor- und Nachteile einer Bewirtschaftung. Ein finales Stimmungsbild am Ende des Abends zeigte der Stadtregierung, wie es in Bezug auf eine Parkraumbewirtschaftung weitergehen soll: Sieglanger – ja, Mentlberg und Klosteranger – nein. Mit den Ideen und Vorschlägen werden nun weitere Möglichkeiten konkretisiert.

Unterschriftenliste für Einhausung

Im Rahmen der Informationsveranstaltung beteiligten sich die anwesenden Stadtteil-BewohnerInnen zudem an einer Unterschriftenaktion an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Darin wird um eine Autobahn-Einhausung bei Sieglanger angesucht, nach dem Vorbild von der A12-Einhausung bei Amras. Im Zuge der bevorstehenden Erneuerung der bestehenden Lärmschutzwand wird eine Verbreiterung der angrenzenden Autobahn auf drei Spuren befürchtet. Mit einer Einhausung könnten die AnwohnerInnen entlastet werden.

Mühlau als Vorbild

Durch eine Gebührenpflicht kann das Problem mit DauerparkerInnen gelöst werden. Vizebürgermeisterin Pitscheider nannte als Beispiel den Stadtteil Mühlau. Dort wurde auch die Parksituation für AnwohnerInnen durch die Einführung einer Parkstraße massiv verbessert. Der Wunsch nach einer Lösung kam in Mühlau ebenfalls von den Betroffenen selbst. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung konnten die Stadt Innsbruck und die BewohnerInnen einen zufriedenstellenden Kompromiss erarbeiten. Dies soll auch in Sieglanger – Mentlberg erreicht werden. (IKM)

„Wer gemeinsam alt wird, ruht in sich selbst und ist ein positiver Mensch. Diese Ansicht wird durch meine Besuche bei Paaren mit Ehejubiläen stets bestärkt“, erzählte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer dem Eisernen Ehepaar Elfriede und Herbert Angerer und gratulierte: „Auch Sie sind ein beeindruckendes Beispiel dafür.“ Im Namen der Stadt Innsbruck überreichte sie den SeniorInnen Anfang Jänner eine Flasche Wein und einen Blumenstrauß.

Kennengelernt haben sich die Wienerin und der Tiroler 1949 im Ötztal, woraufhin eine Brieffreundschaft folgte. Doch die Entscheidung zur Heirat fiel rasch und so gaben sich die beiden 1952 das Jawort. Die Eltern zweier Söhne waren in Innsbruck jahrelang als LehrerInnen tätig, Herbert Angerer sogar Direktor der Hauptschule Hötting-West.

Gemeinsame Interessen, Leidenschaften und Hobbys

Neben der geteilten Leidenschaft für ihren pädagogischen Beruf, ergänzt sich das Paar auch in der Freizeitgestaltung. So teilen die beiden beispielsweise ihre Liebe zur Literatur. Das Lesen von Büchern und der gemeinsame Austausch darüber zählt seit jeher zu ihren größten Hobbys. Außerdem besitzen beide eine ausgeprägte künstlerische Ader: Während Elfriede Angerer unzählige Puppen gestaltete und diese in Ausstellungen präsentierte, verzierte Herbert Angerer Kirchenkerzen und schrieb insgesamt 980 Literaturrezensionen. Auch handwerklich zog das Jubelpaar an einem Strang, wie beispielsweise ein Wochenendhaus und der zugehörige Garten in Weerberg unter Beweis stellen. „Wir haben stets nach dem Motto gelebt ,Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben‘“, resümiert Herbert Angerer. (IKM)

Lebensqualität, Stabilität, Perspektiven – Innsbruck investiert sicher in die Zukunft

Für über ein Drittel der Innsbrucker Bevölkerung beginnt in einigen Tagen wieder die schulische und universitäre Ausbildung. Ein starker und qualitätsvoller Bildungsstandort Innsbruck gibt unseren BürgerInnen Perspektiven und ein sicheres Fundament. Und auch der Wirtschafts- und Arbeitnehmerstandort Innsbruck wird dadurch attraktiver, weil die Unternehmen die hervorragende Qualifikation der ArbeitnehmerInnen in der Landeshauptstadt schätzen. Wie zum Beispiel die Firma Axess in der Innsbrucker Rossau, die berührungslose Zutrittssysteme produziert und damit auch die neue Patscherkofelbahn ausstattet. 80 MitarbeiterInnen sind hier beschäftigt und Chip-Karten werden sogar nach China exportiert. Zusätzliche MitarbeiterInnen werden demnächst eingestellt.

Städtische Rekord-Investitionen sorgen für schlagkräftigen Wirtschaftsstandort, sichern und schaffen Arbeitsplätze. Damit geht Innsbruck den sicheren Weg für und mit den über 90.000 ArbeitnehmerInnen, 3000 Lehrlingen und ihren Familien weiter.

Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit bekommen eine Chance bei der Aktion 20.000. Es freut mich, dass Innsbruck Teil einer Pilotregion ist und betroffene Menschen dadurch wieder eine Chance am Arbeitsmarkt bekommen. Bei dieser Initiative des Sozialministeriums wird der Innsbrucker Stadtmagistrat adäquate Stellen zur Verfügung stellen.

Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst in der Landeshauptstadt.

Ihre
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck

Die Stadt Innsbruck hat das Konzept des bisherigen Ferienangebots „TeenXpress“ im heurigen Sommer neu aufgelegt. Ab sofort können Innsbrucks Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren mit einem Ausweis zahlreiche Attraktionen sowie die Stadtbücherei ganzjährig nutzen. Die sogenannte „MyInnsbruck JugendCard“ kostet – wie bisher die Karte in der städtischen Bibliothek – acht Euro für ein Jahr und beinhaltet Vergünstigungen in und rund um Innsbruck. Damit werden unter anderem die Nutzung von Bildungs- und Sportangeboten, Kinobesuche und Einkaufsbummel günstiger für die InhaberInnen.

Bildungsauftrag erfüllen

„Mit dem neuen Konzept sprechen wir nicht nur Schülerinnen und Schüler in den Ferien an, sondern auch berufstätige Jugendliche. Durch die Kooperation mit der Stadtbücherei sehen wir das Projekt auch als Teil des Bildungsauftrags, damit erhalten noch mehr junge Menschen als bisher einen Zugang zu tausenden Büchern und Medien“, betont Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Besonders erfreulich ist, dass der „MyInnsbruck Jugendrat“ aktiv in die Arbeit an dem Projekt eingebunden war und die Interessen der Zielgruppe einbringen konnte. Neben ganzjährigen Angeboten gibt es je nach KooperationspartnerIn auch einmalige und zeitbegrenzte Angebote, wie beispielsweise Gutscheine oder einen Jugendtag bzw. -woche. Kaufmann fügt noch hinzu: „Es sind bereits jetzt tolle Partnerinnen und Partner bei der MyInnsbruck JugendCard dabei. Wir wollen das Angebot aber kontinuierlich mit der Zeit erweitern.“

Einsteigerbonus ab sofort

Das Referat Kinder- und Jugendförderung arbeitet bei dem Projekt eng mit der Stadtbücherei zusammen. Dort wird der Ausweis ausgestellt. „Wir nutzen die bestehende Infrastruktur bei der Umsetzung und noch mehr junge Innsbruckerinnen und Innsbrucker lernen die Stadtbücherei kennen“, betonen Referatsleiterin Mag.a Birgit Ginter (Kinder- und Jugendförderung) und die designierte Leiterin der Stadtbücherei Mag.a Christina Krenmayr unisono. Mit der JugendCard können die Jugendlichen nicht nur die Stadtbücherei, sondern auch die Stadtteilbibliotheken nutzen. Für Ginter ist sicher, dass das Angebot bei der Zielgruppe gut ankommt: „Wir haben schon Nachfragen, was aus dem TeenXpress geworden ist, daher ist die Spannung auf das Ergebnis der Neuausrichtung bei den Jugendlichen schon groß.“

 Für alle, die es schon nicht mehr erwarten können, steht einer Anmeldung ab sofort nichts mehr im Weg. Stellen Jugendliche den ersten Antrag noch heuer, ist die Karte als Startbonus für acht Euro durchgehend bis Ende 2018 gültig. Die MyInnsbruck JugendCard ist digital über eine Smartphone-App und über die Website www.junges-innsbruck.at nutzbar. (Quelle: IKM)

Weitere Informationen und Kontakt:

Referat Kinder- und Jugendförderung
Referatsleiterin Mag.a Birgit Ginter
Tel.: +43 512 5360 4217
post.kinder.jugendfoerderung@innsbruck.gv.at

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Visitenkarten des Stadtmagistrats und der städtischen Beteiligungsgesellschaften! 1583 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Magistrat sind für verschiedenste Fragen und Anliegen quer durch alle Lebensfelder für Sie tätig. Für die täglichen Versorgungsleistungen – wie beispielsweise die Wasser- und Stromversorgung, die Betreuung unserer älteren MitbürgerInnen in Wohn- und Pflegeheimen, die Schaffung von Wohnraum, die Sanierung von Schulen, Kindergärten und Tageshorten, die Abwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs und vieles mehr – zeichnen über 3500 MitarbeiterInnen in den Beteiligungsgesellschaften verantwortlich. Sie geben täglich ihr Bestes für die Lebensqualität der Innsbrucker Bevölkerung.

106 MitarbeiterInnen mit Behinderung sind ein wertvoller Teil unseres Magistratsteams. Wir wollen auch in Zukunft diese vorbildliche Praxis bei der Einstellung von Menschen mit Behinderung fortführen.

90 Ferialkräfte und 20 Lehrlinge sind zu dem in unserem „Ausbildungsbetrieb“ tätig. Die Stadt Innsbruck darf sich „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ nennen.

Danke

Ich bedanke mich bei den MitarbeiterInnen der Stadt Innsbruck und der Beteiligungsgesellschaften. Ich gebe die Zufriedenheit mit dem städtischen Service, das von den BürgerInnen bei den Stadtteiltagen kommuniziert wurde, gerne an unsere „Dienstleister“ weiter.

Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, Ihnen danke ich für die viele positiven Rückmeldungen und wünsche Ihnen einen schönen August in Innsbruck!

Ihre
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck