Das Flag Football Team der Neuen Mittelschule (NMS) Hötting-West darf sich über einen großartigen Erfolg freuen: den Sieg der Flag Football Schülerliga. Im Finale konnten sich die Schülerinnen und Schüler gegen die Wiener Konkurrenz durchsetzen und gewannen mit einem Endpunktestand von 14:7.

GR Kurt Wallasch, Vorsitzender des gemeinderätlichen Sportausschusses freut sich über die sportlichen Höchstleistungen des Innsbrucker Teams. „Ich gratuliere den jungen SportlerInnen herzlich zu diesem fantastischen Sieg“, so Wallasch. „Ein gebührender Dank gilt auch den TrainerInnen und LehrerInnen der Football Akademie Hötting-West, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz die Talente der SchülerInnen erkennen und fördern.“

© Football Akademie & Scheffenacker

Quelle und mehr Informationen: https://www.ibkinfo.at/flag-football-finale-hoetting-west

Im Kindergartenalter den Übergang in die Volksschule erleichtern: aus dieser Zielsetzung entstand das Kooperationsprojekt „Transition“ zwischen Innsbrucker Volksschulen und Kindergärten, sowie der BBAfEP (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik). Das Ergebnis: die Produktion eines gemeinsamen Liederbuchs.

„Ab in die Schule“

Musikalisch Lust auf die Schule machen und den Kindergartenkindern mit ihnen bekannten Liedern Orientierung bieten in einer neuen Umgebung – das ermöglicht das Liederbuch „Ab in die Schule“. „Learning by doing“ lautete dabei das Motto von Schülerinnen der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik, die in Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Volksschulen des Stadtteils Wilten Texte und Melodien fleißig gemeinsam erarbeitet haben.

Qualitätsvoll und spielerisch

„Den Übergang vom Kindergarten in die Volksschule qualitätsvoll und spielerisch begleiten, hieß es für die 5. Klasse. Mit viel Engagement wurde dabei ein Liederbuch entwickelt und selbst gestaltet. Je ein Exemplar des Liederbuches wurde den städtischen Kindergärten und städtischen Volksschulen geschenkt“, erzählt GRin Mag.a Brigitte Berchtold, Direktorin der Bundesbildungsanstalt und Kolleg für Elementarpädagogik Haspingerstraße (BBAfEP). „Die SchülerInnen der fünfjährige Berufsbildende höhere Schule bekamen so die Möglichkeit, wichtige praktische Erfahrungen bei ihrer Ausbildung zum Kinderpädagogen bzw. zur Kinderpädagogin zu gewinnen.“

Zusammenarbeit macht’s möglich

© R. Kubanda

Das Projekt zeichnet sich durch die Institutionen-übergreifende Zusammenarbeit aus. So fanden zum Beispiel gemeinsame Aktivitäten mit Kindergarten- und Volksschulkindern, begleitet von PädagogInnen, statt. Jede/r durfte mitarbeiten und seine/ihre Ideen einbringen. Darüber hinaus wurde ein informativer Austausch innerhalb und zwischen PädagogInnen, Volksschulen und der BBAfEP ermöglicht.

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken und darf zur erfolgreichen Netzwerkarbeit herzlich gratulieren“, schließt Direktorin Brigitte Berchtold.

Mit dabei: Volksschule Fischerstraße und der BBAfEP Haspingerstraße, Praxiskindergarten und Praxishort der BBAfEP Haspingerstraße, Städtischer Kindergarten Wilten West, Kindergarten für Alle (Neuhauserstraße), Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT).

(IKM, FI)

Das erfolgreiche Projekt kurz vorgestellt // Gespräch mit dem Ideengeber Markus Strobl in der Stadtbibliothek

Innsbruck liest #YOUTH – Worum geht es?

Auch heuer wurden wieder 5.000 Exemplare eines Jugendbuches an Innsbrucks SchülerInnen verteilt. Das Ziel der Initiative: junge Menschen fürs Lesen zu begeistern und zu gemeinsamen Diskussionen anregen.

Das Buch, das 2018/2019 für Innsbruck liest #YOUTH ausgewählt wurde heißt „Tanz der Tiefseequalle“ von der Autorin Stefanie Höfler. Dabei geht es um das schwierige Thema Mobbing, es geht um Freundschaften und Selbstwertgefühlt. Themen, mit denen sich junge SchülerInnen mithilfe des Buches leichter auseinandersetzen können.

Wie jedes Jahr gab es wieder ein buntes Rahmenprogramm, wie unter anderem Lesungen und Fragestunden mit der Autorin in der Neuen Stadtbibliothek. Darüber hinaus erarbeiteten viele Schulklassen eigenständig Projekte, bei denen sie sich kreativ mit dem Buch auseinandersetzten. Die beste Idee erhielt die Auszeichnung #YOUTH-Award 2019 – und die stolzen SiegerInnen ein tolles Budget für Ihre Klassenkasse.

>> Mehr Informationen auf der Website der Stadtbibliothek Innsbruck

Gespräch mit Ideengeber Markus Strobl

Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer (Jugendreferentin der Stadt Innsbruck) und GRin Theresa Ringler (FI Kultur- und Jugendsprecherin) haben sich mit Mag. Markus Strobl in der Stadtbibliothek getroffen, um über das Projekt zu sprechen. Aus Markus Strobls Anregung, „Innsbruck liest“ auf eine junge Zielgruppe auszuweiten, entstand Innsbruck liest #YOUTH.

„Das Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, wie manche Ideen von Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen und dann umgesetzt werden“, erzählt Christine Oppitz-Plörer. Die sehr erfolgreiche Aktion Innsbruck liest ist unter Hilde Zach initiiert worden. Dabei geht es darum, Menschen die Qualität von Büchern näher zu bringen und sie dazu motivieren, Dinge zu hinterfragen, sich mit Hintergrundwissen zu beschäftigen und durch Lesen am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Markus Strobl erzählt, wie er auf die Idee gekommen ist, mit der Initiative auch die junge Generation zu erreichen. Als Vater zweier Kinder ist ihm bewusst, dass diese in der Multimediawelt oft abgelenkt werden. Das kann die Motivation zum Lesen erschweren. Durch Projekte im öffentlichen Raum ist diese „Kontaktaufnahme zum Lesen“ leichter möglich. Jungen LeserInnen können dadurch besser dazu motiviert werden, durch Bücher in andere Räume, Zeiten und Welten abzutauchen.

Innsbruck liest #YOUTH erfolgt in Kooperation mit Innsbrucks Schulen. Die Idee dahinter ist, dass die Bücher den jungen LeserInnen nicht einfach in die Hand gedrückt werden, sondern dass diese auch gemeinsam gelesen werden. Die SchülerInnen setzen sich dadurch gemeinsam mit aktuellen Themen auseinander. Für die jungen Menschen geht es in erster Linie darum, Lesekompetenz zu entwickeln und den Wert von Lesen kennenzulernen. Für die Klassen gibt es darüber hinaus aber auch Preise zu gewinnen.

Die Preisverleihung des Innsbruck liest Youth Award 2019 erfolgte im Rahmen einer wertschätzenden Feier in der Stadtbibliothek. „Das besondere für die SchülerInnen war dabei, dass die Autorin selbst vor Ort war. Sie hat das Siegerprojekt mit ausgewählt und war sichtlich beeindruckt von den kreativen Auseinandersetzungen mit ihrem Buch“, erzählt Theresa Ringler.

Christine Oppitz-Plörer ergänzt, dass es für junge Menschen wichtig ist zu sehen, wie der Beruf eines Autors aussieht. Dass harte Arbeit dahinter steckt und neben einer guten Ausbildung AutorInnen auch viel persönliches Können mitbringen. „Es ist lustig, wie sich die Kinder Autoren vorstellen und wenn diese tatsächlich vor ihnen stehen gewinnen sie einen ganz neuen Eindruck, was diese für normale, ideenreiche und lustige Menschen sind“, schließt Markus Strobl.

Das Video zum Nachschauen

Innsbruck liest #YOUTH – Wir sprechen heute mit dem Ideengeber Markus Strobl

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Mittwoch, 5. Juni 2019
(Dauer: 5 Minuten)

„Jugendzentren sind Orte, an denen Zukunft entsteht. Denn Räume eröffnen Möglichkeiten für Jugendliche: Möglichkeiten für Gespräche, Vernetzung, Raum zum Lernen, Musizieren und für gemeinsame Projekte“ so FI-Bildungssprecherin GRin Mag.a Brigitte Berchtold, MSc. Sie war gestern zu Gast beim Jugend Aktionstag der OJA (Netzwerk für offene Jugendarbeit in Innsbruck und Plattform für die Zusammenarbeit der verschiedenen Jugendzentren) im JuZe HöWe.

Der Aktionstag ist ein Zeichen für die Zukunft der Jugendkultur in Innsbruck und eine gute Möglichkeit für Jugendliche, die Juzes kennenzulernen. Der Nachmittag mit einem bunten Programm von Graffiti Workshop bis hin zum gemeinsamen Grillen stand ganz im Zeichen des Kennenlernens und Austauschens. „Zusammenarbeiten ist die Devise, besonders im Bereich der Jugendarbeit und auch bei Schwierigkeiten helfen Feedback und Erfahrungsaustausch allen Beteiligten.“ spricht Berchtold aus langjähriger beruflicher Erfahrung.

Das Fest wurde von den Jugendlichen gemeinsam mit den MitarbeiterInnen des Jugendzentrums Hötting-West geplant und hatte zum Ziel, die wertvolle Arbeit der Offenen Jugendarbeit auch für Innsbrucks BürgerInnen sichtbar zu machen. Wir gratulieren allen Beteiligen zu dieser erfolgreichen Veranstaltung!

z6 Jugendzentrum in der Dreiheiligenstraße 9c in Innsbruck.

Als Jugendreferentin der Stadt Innsbruck ist es mir ein besonderes Anliegen, dass für die junge Generation und somit die Zukunft der Stadt bestmögliche Angebote geschaffen werden. Allen fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Jugendzentren gilt ein großer Dank für ihren unermüdlichen Einsatz für die Jungend unserer Stadt. Die engagierte Arbeit in den vielen Jugendeinrichtungen kann nicht genug wertgeschätzt werden und ist nicht wegzudenken. Trotzdem ist es wichtig, gemeinsam ständig weiter an Verbesserungen zu arbeiten.

Deshalb habe ich in Absprache mit den Zuständigen des Jugendzentrums z6 im März einen Antrag eingebracht, um die Verbreiterung des Gehsteiges vor dem Jugendzentrum zu prüfen. Durch eine Vorplatzgestaltung aus Holz oder ähnliches könnte der öffentliche Raum bestmöglich genutzt werden und eine neue Begegnungszone für die Jugendlichen entstehen. Dadurch sollen ideale Rahmenbedingungen für ein friedliches Miteinander und ein gutes Zusammenleben gefördert werden.


„Ich möchte mich bei allen MitarbeiterInnen im Bereich der Jugendarbeit für ihre engagierte Arbeit bedanken. Es liegt mir am Herzen, dass wir uns auch in Zukunft gemeinsamen für stetige Verbesserungen für die Jugend unserer Stadt einsetzen.“
Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer


Antrag in Prüfung

Mein Anliegen wird nun geprüft und es hat bereits erste Gespräche in der Stadtregierung gegeben. Wir wollen eine Plattform vor dem Zentrum für Jugendarbeit z6 schaffen und sehen es sehr positiv, dass das Jugendzentrum diese betreuen könnte. Ich hoffe somit auf eine möglichst rasche Umsetzung für die Jugendlichen!

>> Download Antrag <<

Umgebung um das Zentrum für Jugendarbeit z6

Zu einem interessanten Gartengespräch lud das MK Jugendzentrum unsere Vizebürgermeisterin ein. Dieses fand im Rahmen des „Magis Festivals“ – einem Festival für junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren – statt.

Vergangenen Freitag Abend wurde ich von den engagierten Jugendlichen des mk Jugendzentrums zu einer Diskussion in den…

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Sonntag, 2. Juni 2019

Die aktuellen Statistiken der Polizei sind zum einen erfreulich wenn es um die Zahl der Anzeigen im Bereich Suchtmittelkriminalität geht und zum anderen mehr als besorgniserregend wenn man die Zunahme des Drogenhandels beachtet. Auch kürzlich veröffentlichte Untersuchungen des Abwassers belegen, dass der Drogenmissbrauch offensichtlich zunimmt. Für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen, müssen wir für die Gefahren von Drogen viel mehr sensibilisieren.

„In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten bei Drogen dramatisch verändert. Das Einstiegsalter sinkt regelmäßig und neue gefährliche Substanzen kommen auf den Markt. Tirol liegt bei den Erstkonsumenten von Suchtmitteln im absoluten österreichischen Spitzenfeld. Prävention sollte nicht erst dann einsetzen, wenn es bereits Auffälligkeiten gibt. Das ist viel zu spät. Geben wir unseren Kindern und uns eine Chance, die Gefahren frühzeitig zu erkennen“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch, der auch einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat eingebracht hat.

„Wenn sich die Nachfrage mittelfristig stark reduziert, wird auch der Markt für Dealer uninteressant. Wir müssen daher jetzt mit der frühzeitigen Prävention und mit der Errichtung eines „Sucht(mittel)zentrums“ beginnen. Wir müssen es als unsere Aufgabe ansehen, unsere Kinder ausgiebig zu informieren, Kooperationen mit den Schulen eingehen und die Inhalte im Unterricht verpflichtend einplanen. Im Regierungsübereinkommen haben wir das festgehalten, jetzt gilt es das  bald umzusetzen“, schließt Wallasch.


Herzlicher Dank an Polizei

„Ich bin unserer Polizei sehr dankbar, dass sie erst kürzlich wieder einen großen Drogenring ausgehoben hat. Unmengen an Kokain konnten beschlagnahmt und so vor den Konsumenten ferngehalten werden. Diese Aktivitäten müssen unbedingt fortgeführt und sollten von uns allen bestmöglich unterstützt werden“, schließt Wallasch.

Ergänzung, 06. Juni 2019

Innsbruck soll CO2-neutral werden! Mit diesem Satz lies GRin Theresa Ringler in der Gemeinderatssitzung im März aufhorchen. Begonnen werden soll dabei mit dem Stadtmagistrat Innsbruck. Der Antrag zur Prüfung von Maßnahmen, den Betrieb kimaneutral zu gestalten, wurde im vergangenen Gemeinderat abgestimmt und mit großer Mehrheit dem Stadtsenat zur Erledigung zugewiesen. Die Intention dahinter: Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen mit negativen Auswirkungen auf das Klima sollen reduziert und kompensiert werden. Damit einher geht die Nutzung von sauberen Energiequellen und verstärkter Schutz und Erhalt von natürlichen CO2-Neutralisatoren wie zum Beispiel Wäldern.

Die Stadt Innsbruck ist bereits seit Jahren darauf bedacht, auf Nachhaltigkeit zu setzen. In vielen Gestaltungsbereichen der Stadt, besonders im Bereich Bau und Mobilität, werden bereits wertvolle Maßnahmen umgesetzt, um Ressourcen und Energie zu schonen und Emissionen einzusparen. „Wir möchten noch einen Schritt weiter gehen und nach dem Vorbild anderer europäischer Städte die Vision einer klimaneutralen Stadt Innsbruck verfolgen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, mit ambitionierten mittel- und langfristigen Zielen ein wirkliches Umdenken zu erreichen.“, so FI-Umweltsprecherin Theresa Ringler. Als jüngstes Mitglied im Innsbrucker Gemeinderat möchte Ringler Bewusstsein dafür schaffen, dass die hohe Lebensqualität in Innsbruck nicht selbstverständlich ist. Vizebürgermeisterin Mag.a. Christine Oppitz-Plörer, ressortführend für Kinder- und Jugendförderung, unterstützt dieses Vorhaben. „Sich für Umwelt und Klima einzusetzen, ist kein parteipolitisches Thema. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, für den eigenen Lebensraum, für die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt und für zukünftige Generationen“.

Ringler betont, dass für sie Klimaschutz nicht bedeutet, Angst und schlechtes Gewissen zu verbreiten und durch das Finden von Sündenböcken politisch Stimmung zu machen. „Damit es wirklich um die Sache – den Schutz und Erhalt unserer Natur geht – muss eine optimistische und gestaltungswillige Einstellung mit klaren und pragmatischen Handlungsvorstellungen verbunden werden. Das geht nur mit Zusammenarbeit und Respekt vor der Umwelt und voreinander.“ Durch die Veränderung der eigenen Lebensweise kann und sollte jede und jeder seinen und ihren Beitrag für den Klimaschutz leisten. „Auch wenn durch das Konsumverhalten jeder Einzelne gesellschaftliche Entwicklungen mehr mitbestimmen kann, als manche denken: als Politiker haben wir größere Handlungsspielräume und die sollten wir nutzen“, schließt Ringler.

Mit großer Sorge verfolgt Für Innsbruck Kultursprecherin GRin Theresa Ringler die Entwicklungen rund um die Landesgalerie „Taxispalais“. Diese könnte – durch Umstrukturierungen aktuellen Medienberichten zur Folge – bald ihren Charakter verlieren. Begrüßt wird die Unterstützung für dem von Ringler per Gemeinderatsantrag geforderten Museum der modernen und zeitgenössischen Kunst.

„Das Taxispalais leistet auf einem sehr hohen Niveau einen wertvollen Beitrag, vor allem zeitgenössische internationale Kunst nach Innsbruck zu bringen und erweitert dadurch das Spektrum im kulturellen Angebot der Stadt Innsbruck aber auch im ganzen Land Tirol. Es spricht nichts gegen organisatorische Veränderungen, so lange die Freiheit der Kunst und damit die Vielfalt gewahrt bleibt. Wenn das Taxispalais die Freiheit verliert, mutig und progressiv Themen und Künstler zu wählen und immer am Puls der Zeit zu sein, würde viel verloren gehen. Ein gewinnbringender Betrieb wird eine Galerie aber auch nach einer allfälligen Umstrukturierung nicht werden“, bewertet Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler die aktuellen Diskussionen zur Umstrukturierung als sehr kritisch.

„Galerien sollten nicht primär als wirtschaftliche Investitionen, sondern als Investitionen in Bildung und Gesellschaft gesehen werden. Gerade durch die verschiedenen Ausstellungen im Taxispalais, die den Fokus auf die Auszeichnung junger Künstlerinnen und Künstler legen, wird dies deutlich. In vielen großen Städten funktioniert es sehr gut, dass vor allem junge Menschen Museen und Galerien gratis besuchen können. Der gesellschaftliche Mehrwert überwiegt dabei die entstehenden Kosten. Es wäre wünschenswert, wenn dieses Ziel auch bei uns vermehrt verfolgt wird“, so Ringler weiters.

Unterstützung für Museum der modernen Kunst

„Ich freue mich, dass auch auf Landesebene mein Vorhaben und Ziel, ein Museum für zeitgenössische und moderne Kunst in Innsbruck zu etablieren, Unterstützung findet. Bereits im kommenden Gemeinderat gelangt ein entsprechender Antrag zur Behandlung, der im Bereich Franziskanerplatz einen möglichen Standort vorschlägt“, schließt Ringler.

„Unser schöner Lebensraum – Gute Luft für Innsbruck!“
Über dieses Thema wurde im vergangenen Gemeinderat im Rahmen der Aktuellen Stunde gesprochen. Wir haben dieses Thema gewählt, da es uns wichtig ist, auf die Verantwortung der Stadt als kleinstes Element in einem politischen und ökologischen Gesamtsystem hinzuweisen. Um die hohe Lebensqualität in Innsbruck sicherzustellen und auch langfristig von guter Luft und intakten Naherholungsräumen profitieren zu können, muss vor Ort gehandelt werden. Städte sind zentrale Akteure im Klimaschutz!

Unsere Vision für ein Innsbruck der Zukunft ist, dass die Nutzung erneuerbarer Energien und die Reduktion von Emissionen & Energieverbrauch selbstverständlich sind. Langfristig soll erreicht werden, dass unsere Stadt keinen negativen Einfluss auf die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre hat. Das bedeutet, dass Emissionen reduziert und Maßnahmen zum Ausgleich getroffen werden. Zum Beispiel mit der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, Sharing-Modellen im Mobilitätsbereich, innovativen Baukonzepten, Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie dem Flughafen oder durch Erhalt und Rückgewinnung von Grünfläche kann dieses Ziel erreicht werden. Wir sind der Meinung, dass wir nur mit einer langfristigen Gesamtvision im Sinne des Schutzes von Umwelt und Klima erfolgreich sein können.

Der Klimawandel erfordert jetzt ein Umdenken!

  • Jeder und jede kann durch die Änderung des eigenen Lebensstils seinen und ihren Beitrag leisten.
  • Einige Unternehmen sind bereits dabei, ihre Prioritäten neu auszurichten.
  • In der Politik ist eine überparteiliche und generationsübergreifende Zusammenarbeit ist notwendig!

Um ein Zeichen zu setzten und den ambitionierten Prozess zu starten, hat unsere jüngste Gemeinderätin und FI-Jugend und Umwelt-Sprecherin Theresa Ringler einen Antrag eingebracht, um als ersten Schritt die Entwicklung eines CO2-neutralen Stadtmagistrats zu prüfen. >> Download Antrag <<

Zu Beginn: Vize-BGMin Christine Oppitz-Plörer
9 min. 40 sec.: GRin Theresa Ringler

Siehe auch zum Thema Luftqualität in Innsbruck – Autobahneinhausung im Westen der Stadt:

https://www.fuer-innsbruck.at/gut-leben-durch-autobahnverlegung-oder-einhausung/

Wohnen ist und bleibt eines der zentralen Themen in einer Stadt. In Innsbruck ist das ganz besonders wichtig, da der Raum zur Bebauung sehr begrenzt ist. Deshalb müssen Politik und Verwaltung immer an neuen Konzepten und Möglichkeiten arbeiten, wie die Wohnsituation verbessert werden kann. Von großer Bedeutung sind dabei die Vergaberichtlinien, denn die legen fest, an wen und zu welchen Bedingungen städtische Wohnungen vergeben werden. Zentral sind dabei der tatsächliche Bedarf, die Dauer wie lange jemand bereits auf eine Wohnung wartet und die Höhe des Einkommens der Wohnungssuchenden.

Was sind städtische Wohnungen?

Städtische Wohnungen werden von gemeinnützigen Bauträgern gebaut und von öffentlicher Hand gefördert, wodurch vergleichbar günstige Wohnungen mit hoher Wohnqualität geschaffen werden. Wohnungen am freien Markt, also die von Privatpersonen und Unternehmen gebaut wurden, sind in der Regel deutlich teurer. Umso wichtiger ist es, Regelungen rund um den geförderten Wohnbau zu überdenken und anzupassen.

Langfristig faire Lösungen erzielen

Unser Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl ist seit vielen Jahren Vorsitzender des städtischen Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte und somit unser Experte in allen Fragen rund um’s Wohnen in Innsbruck. Er macht deutlich, dass zwar in alte Verträge nicht eingegriffen werden kann, aber irgendwann damit begonnen werden muss, mit den neuen Verträgen manche Punkte anders zu handhaben.

Wir müssen uns überlegen, ob alle städtischen Wohnungen von Mietern bewohnt werden, die diese auch wirklich brauchen. Es gibt durchaus Fälle, in denen Menschen, die anfangs einen Bedarf gehabt haben, später sehr viel mehr verdienen. Aktuell haben sie das Wohnrecht aber auf Lebenszeit und können es sogar weitervererben. Da werden viele städtische Wohnungen dem Markt entzogen, die andere dringend brauchen können.

GR Mag. Lucas Krackl, Tirol heute (Donnerstag, 11.04.2019)

Unser Ziel dabei ist zu verhindern, dass in Innsbruck nur bleiben kann, wer so wenig verdient, dass er/sie eine günstige Stadtwohnung bekommt oder soviel, dass er/sie sich eine Wohnung am freien Markt leisten kann. Dadurch geht unser Stadt der Mittelstand verloren, die junge Zukunft und die Leistungsträger unserer Gesellschaft. Die aktuelle Situation trifft nämlich insbesondere junge Menschen, die gerade ins Berufsleben einsteigen oder vielleicht bald eine Familie gründen möchten.

Vergaberichtlinien neu – was wir wollen:

Wir sehen die Vergaberichtlinien als wichtige Werkzeuge, um eine bessere Verteilung von städtischen Wohnungen zu erreichen, die auch den wichtigen Mittelstand berücksichtigt.

Dabei sind für uns besonders zwei Stellschrauben interessant: die Einkommensgrenze und die Dauer des Vertrags. Zum einen sollen auch jene Innsbruckerinnen und Innsbrucker eine städtische Wohnung bekommen können, die mehr verdienen als die bisherigen Regelungen vorsehen. Gerade für junge Paare, die beide berufstätig sind, ist das sehr wichtig. Zum anderen möchten wir über das Thema Befristungen nachdenken. Wir finden es nicht bedarfsgerecht, dass Mietverträge auf Lebenszeit abgeschlossen werden. Im Sinne der Fairness wäre es besser, nach einigen Jahren zu schauen, ob die Mieterinnen und Mieter weiterhin auf eine geförderte Wohnung angewiesen sind. Dabei geht es nicht darum, die Bewohnerinnen und Bewohner aus den Wohnungen zu verdrängen, sondern die Konditionen anzupassen. Das bedeutet zum Beispiel, Mietzinse zu verändern, wenn später mehr verdient wird.

So könnten zum Beispiel Situationen verhindert werden, dass Mieterinnen und Mieter städtischer Wohnungen sich bereits eine Eigentumswohnung geleistet haben, diese vermieten und weiterhin in einer Stadtwohnung zu günstigen Konditionen wohnen. Außerdem können dadurch junge Menschen dabei unterstützt werden, auf eine eigene Eigentumswohnung zu sparen. Dieses Konzept der „Starterwohnungen“ wird auf unsere Initiative hin bereits bald getestet.

Die Nachricht vom Ende des Veranstaltungszentrums „Hafen“ traf viele Menschen unerwartet. Über viele Jahre zählte die kultige Location zu den bekanntesten Veranstaltungsorten der Landeshauptstadt. Für Innsbruck spricht sich für rasche Hilfe und eine gute Ersatzlösung aus und sichert dem Bürgermeister volle Unterstützung zu.

„Von Konzerten, Kabaretts und Themenpartys wie dem Holi-Festival über private Veranstaltungen oder dem wöchentlichen Trödel- und Sammelmarkt am Parkplatz – alles hatte im Hafen Platz. Einen derart vielseitigen Veranstaltungsort braucht es auch in Zukunft“, so Für Innsbruck Jugend- und Kultursprecherin GRin Theresa Ringler.

Hafen wichtig für Wirtschaft

„Über viele Jahre war der Hafen Besuchermagnet und trug damit zur lokalen Wertschöpfung bei. Mit dem Wegfall des Veranstaltungszentrums, aber auch durch den Verlust der Park&Ride Anlage verschwindet ein wichtiges Angebot in unserer Stadt, das wirtschaftlich nur schwer zu kompensieren sein wird“, so Innsbrucks Wirtschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Volle Unterstützung für Bürgermeister

„Nun heißt es alle Kräfte zu mobilisieren! Wir wollen mithelfen und sichern Bürgermeister Willi unsere volle Unterstützung bei der Suche nach einer guten und geeigneten Ersatzlösung zu“, schließen Oppitz-Plörer und Ringler unisono.

Zu einem interessanten Diskussionsabend lud das MK Jugendzentrum in der Sillgasse unsere Vizebürgermeisterin ein. In sehr angenehmer und lockerer Atmosphäre, wurde das Leben einer Politikerin beleuchtet.

Eine interessanter Abend ist mir von letzter Woche besonders in Erinnerung: ein Diskussionsabend in der MK im…

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Montag, 28. Januar 2019

Jubiläumsfest für Jung und Alt

Am Freitag, den 19. Oktober, ab 15:00 Uhr feierte das Jugendzentrum Tivoli mit einem Fest für Jung und Alt sein zehnjähriges Bestehen. Ein Open House für Jung und Junggebliebene bot die Möglichkeit, das Jugendzentrum und seine Möglichkeiten kennen zu lernen, ein Buffet sorgte für das leibliche Wohl der Gäste. 2008 wurde im Zuge der Neugestaltung des Tivolis ein neuer Stadtteil in Innsbruck geschaffen, wo besonders auch die Jugend mit einem großzügigen Jugendzentrum samt dazugehörigem damals einzigartigem Skatepark, eine Heimat fand.

„Unsere Jugend ist die Zukunft unserer Stadt. Es ist wichtig, dass es genügend Raum gibt, damit sie sich entsprechend entwickeln kann. In den Jugendzentren der Innsbrucker Sozialen Dienste wird genau dieser angeboten. Das Jubiläumsfest wird ein Beisammensein für alle: Ehemalige und neue Besucherinnen und Besucher, Eltern, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen“, so die damals und heute ressortzuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Das Jugendzentrum Tivoli deckt den Bedarf in diesem Stadtteil bestens ab und ist ein funktionierendes Netzwerk für die Innsbrucker Jugendlichen. Unserer Jugend steht dabei stets ein professionelles und engagiertes Team zur Seite.  Mit den Innsbrucker Jugendzentren setzen wir ein deutliches Zeichen für die Zukunft der Jugendkultur in Innsbruck. Diesen Weg wollen wir weitergehen“, betont Für Innsbruck Bildungssprecherin GR Mag. Brigitte Berchtold, die seinerzei als Leiterin des Amtes für Kinder- und Jugendbetreuung gemeinsam mit FI GR a.D. Harald Schuster maßgeblich an der Neuorganisation der Innsbrucker Jugendzentren beteiligt war.

 

Das Jugendzentrum – ein zweites Zuhause
Insgesamt zählt Innsbruck sechs Jugendzentren, die unter der Führung der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD) von Seiten der Stadt für die Jugendlichen offen stehen. Mit 01. Jänner 2013 wurden die Einrichtungen von der ISD übernommen, als Bereichsleitung fungiert seither DSAin Noemie Händler-Stabauer.

Die ISD-Jugendzentren sind professionell geführte Institutionen, die jungen Menschen zahlreiche Möglichkeiten der sinnvollen Freizeitgestaltung und der aktiven Identitätsentwicklung bieten sowie konstruktive soziale Kontakte mit Gleichaltrigen ermöglichen. Engagierte MitarbeiterInnen beraten fachkundig die Jugendlichen und geben ihnen einen Ort, an dem sie einfach sie selbst sein können.

Willkommen sind alle Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren, die die Jugendzentren ohne Voranmeldung und ohne jeden finanziellen Aufwand besuchen können. Für Kinder von zehn bis 13 Jahren gibt es jeweils am Freitag separate Öffnungszeiten mit altersgerechten Programmen (IKM, FI).

Martin Heinzle, Noemie Händler-Stabauer, Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Daniel Burgstaller freuen sich auf das Jubliäumsfest im JuZe Tivoli.

Pünktlich zum Verkaufsstart des Freizeittickets starten auch wieder Diskussionen über mögliche Verbesserungen. Das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt, wenngleich die einmalige Zahlung viele Familien vor finanzielle Herausforderungen stellt. Das Ziel sollte es sein, durch eine Möglichkeit der Ratenzahlung noch mehr Familien einen Zugang zum Freizeitticket zu ermöglichen – die angebotenen Gespräche sollten daher in diese Richtung genutzt werden.

„Ich habe Verständnis für viele Vorschläge die zum Freizeitticket eingebracht werden, nur muss es am Ende für den Kartenverbund natürlich auch wirtschaftlich abbildbar sein. Die baldigen Gespräche sollten vor allem das Ziel haben, noch mehr Menschen den Zugang zum Freizeitticket zu ermöglichen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Die Preise des Freizeittickets sind für die angebotenen Leistungen in einem  sehr guten Verhältnis. Dennoch haben nicht alle Familien die nötigen Mittel auf der hohen Kante und stehen im Oktober mitunter vor großen finanziellen Herausforderungen. Für Innsbruck ist es daher wichtig, dass niemand auf der Strecke bleibt. Wir wollen auch Familien mit kleineren Geldtaschen über eine monatliche Bezahlmöglichkeit den Zugang zum Freizeitticket erleichtern. Damit könnten noch mehr Familien ihre kostbare Freizeit in unserer schönen Heimatstadt Innsbruck und Umgebung durch das Freizeitticket genießen und davon profitieren dann alle. Das ist uns wirklich ein Herzensanliegen und ich hoffe sehr, dass es für diesen Wunsch  auf Ratenzahlung auch Gesprächsbereitschaft im Kartenverbund gibt“, schließt Krackl.

Das Innsbrucker Jugendamt begeht ein großes Jubiläum: Anlässlich des 100-jährigen Bestehens findet vom 08. bis 12. Oktober vor dem Bürgerservice in den RathausGalerien eine Jubiläumsausstellung statt. Die Ausstellung spiegelt die Geschichte der letzten 100 Jahre des Innsbrucker Jugendamtes wider. Am 4. Oktober fand in den Ursulinensälen ein Festakt statt, der den zahlreichen Teilnehmern interessante und zum Teil unbekannte Einblicke in das Wirken der des Jugendamtes gab.

Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und Kultur- und Jugendsprecherin GRin Theresa Ringler besuchten die stimmungsvolle Veranstaltung. „Sicherlich wär es schöner, wenn wir kein Jugendamt brauchen würden, aber die Welt ist halt nicht nur rosarot. Was die städtischen Mitarbeiter hier leisten ist einzigartig und verdient unseren größten Respekt und Anerkennung“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Mich hat besonders die lange Zeitreise des Jugendamtes imponiert und ich lade alle ein in den nächsten Tagen die Ausstellung beim Bürgerservice im Rathaus zu besuchen“, empfiehlt Für Innsbrucks Jugend- und Kultursprecherin Theresa Ringler einen Besuch der Ausstellung.

 

Grundlagen des städtischen Jugendamtes
Im Mai 1918 wurde das erste städtische Jugendamt in Tirol eingerichtet. Heute – 2018 – blickt Innsbruck auf eine hundertjährige Geschichte des Jugendamtes zurück. „Im Mittelpunkt der fünftägigen Ausstellung stehen dabei Sozialarbeit und die Rechtsvertretung vor dem Hintergrund der wechselnden gesetzlichen Rahmenbedingungen“, erklärt die Amtsvorständin der Kinder- und Jugendhilfe, Mag.a Gabriele Herlitschka, MSc. Vom ersten Brief aus dem ersten Akt bis hin zu aktuellen Fällen – natürlich anonymisiert – werden die Tätigkeiten der Einrichtung dargestellt. Die Gründung des Innsbrucker Jugendamtes legte den Grundstein für die Entwicklung der heutigen städtischen Kinder- und Jugendhilfe mit einem breiten Spektrum an ambulanten und stationären Unterstützungsmaßnahmen für junge Menschen und ihre Eltern.

 

Beratung und Unterstützung in beiden Fachbereichen
Die gegenwärtige Kinder- und Jugendhilfe versteht sich als Hilfsangebot bei allen Arten familiärer Problemlagen und bietet Beratung und Unterstützung an. In Extremfällen akuter Gefahr hat sie eine weitreichende Notkompetenz, die einer nachfolgenden Kontrolle durch das Pflegschaftsgericht unterliegt. Im Jahr 2017 wurden in der Sozialarbeit insgesamt 1.169 Minderjährige und junge Erwachsene sowie ihre Eltern unterstützt und für 1.656 Minderjährige in der Rechtsvertretung der Unterhaltsanspruch gesichert.

 

Vom Gemeinderatsbeschluss bis heute
Der Innsbrucker Gemeinderat fasste am 27. November 1917 den Beschluss, ein städtisches Jugendamt einzurichten und die Berufsvormundschaft einzuführen. Begründet wurde die Einrichtung eines Jugendamtes mit der Notwendigkeit, ein Mittel gegen die zunehmende Verwahrlosung der Jugend zu schaffen. Mit Mai 1918 nahm der zum städtischen Berufsvormund bestellte Oberlehrer August Reinisch seine Tätigkeit auf. Eine Gesetzesänderung im Jahr 1989 ermöglichte eine ambulante stundenweise Familienbetreuung durch speziell ausgebildete Fachkräfte und der Grundsatz der Freiwilligkeit in der Zusammenarbeit der Familien und Kinder mit der Jugendwohlfahrt. „Die allermeisten Unterstützungen gibt es heute im erst seit 1989 gesetzlich möglichen Bereich der ambulanten Familienbetreuung – ein erfolgsträchtiges Instrument, das längst nicht mehr wegzudenken ist“, betont Herlitschka. 

Mit Bekanntwerden von Missständen aus der Zeit der Fürsorgeerziehung Anfang 2010, richtete die Stadt Innsbruck eine unabhängige Opferschutzkommission ein, die die Anliegen der Betroffenen persönlich durch Aktenrecherchen und direkte Gespräche mit ihnen prüfte und beurteilte. (IKM, FI)

 

Keinen Zweifel lässt Für Innsbruck Sportsprecher GR Christoph Kaufmann, dass der öffentliche Sportplatz im Bereich des Busparkplatzes auch in Zukunft erhalten bleiben muss.

„Für Innsbruck hat sich stets für den Erhalt dieser wichtigen Sportinfrastruktur im Zentrum der Stadt eingesetzt, zumal dieser vor allem von hunderten Kindern und Jugendlichen regelmäßig genutzt wird. Jede Änderung der bisherigen Planungen des MCI muss daher den Sportplatz an diesem Standort sicherstellen. Ich bin froh, dass dies in der Koalition derzeit außer Streit steht“, so Für Innsbruck GR Christoph Kaufmann.

Austausch mit ExpertInnen

Am ehemaligen Campagnereiter-Areal in der Reichenau wächst unter dem Projekttitel „Campagne Reichenau“ aktuell ein neuer Stadtteil in der Landeshauptstadt. Auf einer Fläche von 83.000 Quadratmetern entstehen in den kommenden zehn Jahren rund 1.100 Wohnungen sowie Grün- und Sportflächen und weitere notwendige Infrastruktur. Die Stadt Innsbruck setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf Bürgerbeteiligung und so sind auch bei diesem Projekt die AnwohnerInnen gefragt. „Die Menschen vor Ort sind die Spezialistinnen und Spezialisten, wenn es um die optimale Nutzung ihres Lebensraums geht. Sie bei Bauprojekten einzubeziehen steigert die Qualität und die Akzeptanz“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Kinder lieferten Ideen für multifunktionellen Begegnungsraum als Treffpunkt

Diese Einbeziehung beginnt bereits bei den Jüngsten. Daher lud „Die Stadtwerkstatt“ in Zusammenarbeit mit dem BILDING (Kunst- und Architekturschule für Kinder) und in Abstimmung mit der Bauherrin – der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) – die Kinder des angrenzenden Schülerhorts Reichenau ein. Sie durften bei der Gestaltung der Außenflächen und Gemeinschaftsräume mitwirken. Die SchülerInnen im Alter von neun bis zwölf Jahren gestalteten Collagen sowie Erstentwürfe und fertigten dann Modelle im Maßstab 1:20 an. Auch ein Treffen mit dem Sieger des Architekturwettbewerbs für das Baufeld 1, „bogenfeld ARCHITEKTUR“, brachte den Kindern einen Überblick über die Pläne.

 

Klettern im Waschraum

Die Kinder formulierten Vorschläge für einen Waschsalon im Erdgeschoß, der multifunktional verwendet werden soll und für verschiedene Außenräume. Der Salon ist als Begegnungsraum gedacht, in dem moderne Geräte zur Verfügung stehen. Die hohen Räume könnten mit einer Klettermöglichkeit ausgestattet werden. Eine Chill-Lounge, Bibliothek und Plätze mit einem Kaffeeautomaten zur Förderung der Kommunikation unter den BewohnerInnen waren weitere Ideen. „Wir werden als nächstes prüfen, welche Vorschläge wir bei der Umsetzung des Projekts Campagne-Reichenau einbauen können“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Die Modelle der HortschülerInnen wurden vor Kurzem präsentiert. Das Interesse bei ArchitektInnen, StadtplanerInnen sowie VertreterInnen städtischer Dienststellen und karitativer Institutionen war groß. Die teilnehmenden Kinder bekamen als Dank für ihr Engagement einen Ausflug spendiert. „Zudem wissen sie jetzt, dass sich Engagement im Leben lohnt. Wir geben ihnen die Gewissheit, dass wir sie als ernstzunehmende Partnerinnen und Partner sehen und wir ihnen zuhören“, resümieren Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, die Stadträte Fritz und Pechlaner sowie Geschäftsführer Danler abschließend. (IKM)

ISD versorgen Kinder mit abwechslungsreichen Mittagsmenüs
Pünktlich um die Mittagszeit, nach Spiel und Spaß sowie Lernen und Denken, knurren in den Innsbrucker Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen viele Mägen. Das städtische Angebot erstreckt sich mittlerweile über sechs ISD-Kinderkrippen (ab April), 29 Kindergärten, 30 Tagesheime und zehn Schülerhorte. Mit insgesamt über 2.000 Mittagsmenüs täglich versorgen die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) 58 Einrichtungen der Stadt Innsbruck. Im vergangenen Jahr 2017 wurden so von den 31 MitarbeiterInnen in den Küchen der Wohnheime Reichenau und Hötting insgesamt über 330.000 Essen für die Innsbrucker Kinder zubereitet.

„Die Kinder nehmen unser Mittagessen sehr gern in Anspruch. Darüber hinaus erleichtert das Angebot des Mittagstisches den Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie enorm“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Ausgewogener Speiseplan
Der aktuelle Menüplan gibt einen Einblick in die Vielfalt und Ausgewogenheit der Speisen: Gemüsesticks mit Dip, Backerbsen- oder Grießnockerlsuppe, zartes Kalbsreisfleisch mit Gemüsewürfeln oder Kartoffel-Topfenlaibchen mit Tomatensalat und hausgemachter Zitronenkuchen. Auf dem Speiseplan stehen viele frische Zutaten, wie Obst, Fisch und Kartoffeln sowie hochwertige, saisonale und regionale Produkte ohne Geschmacksverstärker und synthetische Farbstoffe. Aber auch Süßspeisen kommen immer wieder auf den Tisch: Besonders Klassiker wie Powidltascherln, Kaiserschmarrn, Apfelradln oder Topfenauflauf sorgen dabei für strahlende Kinderaugen. Berücksichtigt werden ebenfalls Wünsche nach Speisen ohne Schweinefleisch oder diverse Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten.

 

Gemeinsam Essen und Genießen
Gekocht wird nach dem schonenden Cook-and chill-Verfahren, d.h. die Speisen werden auf den Garpunkt genau gekocht, gekühlt und frisch vor Ort erhitzt. Somit bleiben Geschmack und Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten.
Große Bedeutung kommt vor Ort in den Kinderbetreuungseinrichtungen den jeweiligen EssenszubereiterInnen zu. Sie sind dafür verantwortlich, die Speisen für die Kinder zu portionieren und liebevoll anzurichten, die Salate frisch zu marinieren etc. Sie sind den Kindern beim Kosten und Essen behilflich und sind mehrmals pro Woche im Kontakt und Austausch mit den Küchenchefs: Was kam gut an, was nicht, was könnte verbessert werden?

Die Speisepläne und Menüs sind unter www.isd.or.at (Jugend- und Kindermittagstisch) einsehbar. (IKM/FI)

Vorfreude auf den Ferienspaß

In den Osterferien ist es wieder soweit: der Ferienzug fährt los und nimmt Kinder und Jugendliche zwischen vier bis 14 Jahren mit auf eine spannende Reise. Action, Kultur, Wissenschaft und Sport stehen auf dem „Fahrplan“ und stellen sicher, dass in den Ferien keine Langeweile aufkommt. Vom 24. März bis zum 03. April wird an insgesamt 80 Veranstaltungsterminen ein buntes Programm geboten, welches Abenteuer wie eine Geisternacht im Rathaus oder die Brennerbasistunnel Erlebniswelt beinhaltet.„Der Ferienzug ist nicht nur eine erlebnisreiche Abwechslung zum Kindergarten- und Schulalltag für die Kinder und Jugendlichen, sondern unterstützt auch Eltern mit der Betreuung in der Ferienzeit. Wie sehr dieses Angebot geschätzt wird zeigen mehr als 30 erfolgreiche Jahre Ferienzug“, zeigt sich Vizebürgermeister Christoph Kaufmann von der Veranstaltungsreihe begeistert.

 

Ab heute anmelden

Ab dem heutigen Montag, 12. März, kann wieder im Programm des Osterferienzuges geschmökert werden. Die Programmhefte werden allen Kindern zwischen vier und 14 Jahren in Innsbruck Stadt nach Hause zugesendet und liegen unter anderem auch beim Bürgerservice in den RathausGalerien, im Infoeck und in den Bezirken Innsbruck Land bei den Gemeindeämtern auf. (IKM/FI)

Weitere Infos unter: www.junges-innsbruck.at

 

Im Jänner Gemeinderat wurde ein Antrag zur Adaptierung des Tiroler Suchtkonzeptes und die Schaffung eines Suchtmittelzentrums behandelt. Für Innsbruck Sozial- und Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch erläutert die Beweggründe:

In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten bei Drogen dramatisch verändert. Das Einstiegsalter sinkt regelmäßig und neue Substanzen kommen auf den Markt. Tirol liegt bei den Erstkonsumenten von Suchtmitteln im absoluten österreichischen Spitzenfeld.

Prävention sollte nicht erst dann einsetzen, wenn es bereits Auffälligkeiten gibt. Das ist viel zu spät. Geben wir unseren Kindern und uns eine Chance, die Gefahren frühzeitig zu erkennen. Versuchen wir gemeinsam dem brutalen Markt mit Suchtmitteln und der damit verbundenen Begleitkriminalität die Grundlage zu entziehen. Die Nachfrage regelt den Markt. Wenn sich die Nachfrage mittelfristig stark reduziert, wird auch der Markt für Dealer uninteressant. Nichtstun wäre die Kapitulation vor dem Erwartbarem.

Wenn wir jetzt mit der frühzeitigen Prävention und mit der Errichtung eines „Sucht(mittel)zentrums“ beginnen, unsere Kinder intensiv zu informieren und Kooperationen mit den Schulen eingehen, die den Besuch dieses Zentrums verpflichtend als Teil des Unterrichtes einplanen, können wir der dramatischen, unvorhersehbaren Entwicklung entgegenwirken.

>> Antrag Suchtmittelzentrum

Kürzlich ist die aktuelle Ausgabe des Innsbrucker Familienkalenders erschienen, die in diesen Tagen an alle Innsbrucker Kinder zwischen vier und zehn Jahren versandt wird. Vom 01. Dezember bis zu den Semesterferien bieten Institutionen, Organisationen, Vereine und Privatpersonen 166 ausgewählte Kinder- und Jugendveranstaltungen in der Landeshauptstadt. Unter den 143 Einzelveranstaltungen und 23 wöchentlichen Angeboten finden sich auch 69 kostenlose Freizeitmöglichkeiten.

Idealer Freizeitbegleiter für die ganze Familie

„Mit Hilfe des Innsbrucker Familienkalenders können die Familien aus dem breiten Angebot an Kinder- und Jugendveranstaltungen gezielt ihre ganz persönlichen Favoriten auswählen und so ihre gemeinsame Freizeit in unserer Stadt ideal gestalten“, freut sich Familienreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und ergänzt: „Entsprechend der Jahreszeit stehen diesmal besonders viele besinnliche und sportliche Veranstaltungen auf dem Programm, aber auch Kreativität, Erlebnis und Weiterbildung kommen nicht zu kurz. Ich bin mir sicher, da ist für jede Innsbrucker Familie viel Attraktives dabei!“ (IKM)

Bereits zum sechsten Mal findet am 10. November die JungbürgerInnenfeier in der Tiroler Landeshauptstadt unter dem Titel „MyInnsbruck Movie Night“ im Metropol Kino statt.
Eingeladen sind alle Innsbrucker JungbürgerInnen zwischen 16 und 18 Jahren, die neben dem Film „Fack ju Göthe 3“ ein unterhaltsames Rahmenprogramm erwartet: Zum alkoholfreien Begrüßungscocktail gibt es Sound von „Arlene and the Curls“ und in den sechs Kinosälen stehen Popcorn und Softdrinks für jede/n JungbürgerIn bereit.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und der für Kinder- und Jugendförderung zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann begrüßen die TeilnehmerInnen der „MyInnsbruck Movie Night“ persönlich: „Die jungen Erwachsenen, die bei dem Kinoabend ein unterhaltsames Gemeinschaftserlebnis erwartet, sind jene Generation, die Innsbruck in Zukunft gestaltet. Mit Veranstaltungen wie der ,MyInnsbruck Movie Night‘ wollen wir den jungen Bürgerinnen und Bürgern nicht nur jetzt und hier, sondern auch für die Zukunft alles Gute wünschen“, sind sich beide einig.
Bei einem Gewinnspiel werden zehn MyInnsbruck JugendCards, fünf Freizeittickets sowie ein Führerscheinkurs verlost.

Fokus auf Mitbestimmung und Teilnahme

Das Konzept „MyInnsbruck“ – der Plattform von Jugendlichen für Jugendliche – wurde vom Referat „Kinder- und Jugendförderung“ entwickelt und fördert vor allem die Mitbestimmung und Teilnahme von jungen BürgerInnen an Prozessen der Stadt. Die Filmauswahl für die „MyInnsbruck Movie Night“, die ebenfalls vom Referat organisiert wird, soll den Geschmack von möglichst vielen jungen InnsbruckerInnen treffen. (IKM)