Im Kindergartenalter den Übergang in die Volksschule erleichtern: aus dieser Zielsetzung entstand das Kooperationsprojekt „Transition“ zwischen Innsbrucker Volksschulen und Kindergärten, sowie der BBAfEP (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik). Das Ergebnis: die Produktion eines gemeinsamen Liederbuchs.

„Ab in die Schule“

Musikalisch Lust auf die Schule machen und den Kindergartenkindern mit ihnen bekannten Liedern Orientierung bieten in einer neuen Umgebung – das ermöglicht das Liederbuch „Ab in die Schule“. „Learning by doing“ lautete dabei das Motto von Schülerinnen der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik, die in Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Volksschulen des Stadtteils Wilten Texte und Melodien fleißig gemeinsam erarbeitet haben.

Qualitätsvoll und spielerisch

„Den Übergang vom Kindergarten in die Volksschule qualitätsvoll und spielerisch begleiten, hieß es für die 5. Klasse. Mit viel Engagement wurde dabei ein Liederbuch entwickelt und selbst gestaltet. Je ein Exemplar des Liederbuches wurde den städtischen Kindergärten und städtischen Volksschulen geschenkt“, erzählt GRin Mag.a Brigitte Berchtold, Direktorin der Bundesbildungsanstalt und Kolleg für Elementarpädagogik Haspingerstraße (BBAfEP). „Die SchülerInnen der fünfjährige Berufsbildende höhere Schule bekamen so die Möglichkeit, wichtige praktische Erfahrungen bei ihrer Ausbildung zum Kinderpädagogen bzw. zur Kinderpädagogin zu gewinnen.“

Zusammenarbeit macht’s möglich

© R. Kubanda

Das Projekt zeichnet sich durch die Institutionen-übergreifende Zusammenarbeit aus. So fanden zum Beispiel gemeinsame Aktivitäten mit Kindergarten- und Volksschulkindern, begleitet von PädagogInnen, statt. Jede/r durfte mitarbeiten und seine/ihre Ideen einbringen. Darüber hinaus wurde ein informativer Austausch innerhalb und zwischen PädagogInnen, Volksschulen und der BBAfEP ermöglicht.

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken und darf zur erfolgreichen Netzwerkarbeit herzlich gratulieren“, schließt Direktorin Brigitte Berchtold.

Mit dabei: Volksschule Fischerstraße und der BBAfEP Haspingerstraße, Praxiskindergarten und Praxishort der BBAfEP Haspingerstraße, Städtischer Kindergarten Wilten West, Kindergarten für Alle (Neuhauserstraße), Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT).

(IKM, FI)

Die aktuellen Statistiken der Polizei sind zum einen erfreulich wenn es um die Zahl der Anzeigen im Bereich Suchtmittelkriminalität geht und zum anderen mehr als besorgniserregend wenn man die Zunahme des Drogenhandels beachtet. Auch kürzlich veröffentlichte Untersuchungen des Abwassers belegen, dass der Drogenmissbrauch offensichtlich zunimmt. Für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen, müssen wir für die Gefahren von Drogen viel mehr sensibilisieren.

„In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten bei Drogen dramatisch verändert. Das Einstiegsalter sinkt regelmäßig und neue gefährliche Substanzen kommen auf den Markt. Tirol liegt bei den Erstkonsumenten von Suchtmitteln im absoluten österreichischen Spitzenfeld. Prävention sollte nicht erst dann einsetzen, wenn es bereits Auffälligkeiten gibt. Das ist viel zu spät. Geben wir unseren Kindern und uns eine Chance, die Gefahren frühzeitig zu erkennen“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch, der auch einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat eingebracht hat.

„Wenn sich die Nachfrage mittelfristig stark reduziert, wird auch der Markt für Dealer uninteressant. Wir müssen daher jetzt mit der frühzeitigen Prävention und mit der Errichtung eines „Sucht(mittel)zentrums“ beginnen. Wir müssen es als unsere Aufgabe ansehen, unsere Kinder ausgiebig zu informieren, Kooperationen mit den Schulen eingehen und die Inhalte im Unterricht verpflichtend einplanen. Im Regierungsübereinkommen haben wir das festgehalten, jetzt gilt es das  bald umzusetzen“, schließt Wallasch.


Herzlicher Dank an Polizei

„Ich bin unserer Polizei sehr dankbar, dass sie erst kürzlich wieder einen großen Drogenring ausgehoben hat. Unmengen an Kokain konnten beschlagnahmt und so vor den Konsumenten ferngehalten werden. Diese Aktivitäten müssen unbedingt fortgeführt und sollten von uns allen bestmöglich unterstützt werden“, schließt Wallasch.

Ergänzung, 06. Juni 2019

Die Betreuung der Schülerinnen und Schüler auch nach dem Unterricht hat in Innsbruck einen großen Stellenwert. Bereits 30 von insgesamt 34 Pflichtschulen sind als Tagesheimschulen eingerichtet. Kinder werden hier durch fachlich ausgebildete ErzieherInnen und LehrerInnen betreut und erhalten auch ein kindgerechtes Mittagessen durch die ISD. Ein Erfolgsmodell und wichtige Unterstützung für die Familien.

„Im Mittelpunkt steht das Kind, das neben einer guten Ausbildung in den Tagesheimschulen auch beste Nachmittagsbetreuung findet. Mit den durch die ISD zubereiteten kindgerechten Mahlzeiten beim Mittagstisch wird auch auf eine gesunde Ernährung großer Wert gelegt. Mit diesem familienfreundlichen Angebot unterstützen wir zahlreiche Familien in der Bewältigung ihrer Herausforderungen und ermöglichen vor allem den erziehenden Elternteilen – meist sind das Frauen –  wieder früher ins Berufsleben einzusteigen“, so Für Innsbruck Bildungssprecherin Gemeinderätin Mag. Brigitte Berchtold.

 

Pünktlich zum Verkaufsstart des Freizeittickets starten auch wieder Diskussionen über mögliche Verbesserungen. Das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt, wenngleich die einmalige Zahlung viele Familien vor finanzielle Herausforderungen stellt. Das Ziel sollte es sein, durch eine Möglichkeit der Ratenzahlung noch mehr Familien einen Zugang zum Freizeitticket zu ermöglichen – die angebotenen Gespräche sollten daher in diese Richtung genutzt werden.

„Ich habe Verständnis für viele Vorschläge die zum Freizeitticket eingebracht werden, nur muss es am Ende für den Kartenverbund natürlich auch wirtschaftlich abbildbar sein. Die baldigen Gespräche sollten vor allem das Ziel haben, noch mehr Menschen den Zugang zum Freizeitticket zu ermöglichen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Die Preise des Freizeittickets sind für die angebotenen Leistungen in einem  sehr guten Verhältnis. Dennoch haben nicht alle Familien die nötigen Mittel auf der hohen Kante und stehen im Oktober mitunter vor großen finanziellen Herausforderungen. Für Innsbruck ist es daher wichtig, dass niemand auf der Strecke bleibt. Wir wollen auch Familien mit kleineren Geldtaschen über eine monatliche Bezahlmöglichkeit den Zugang zum Freizeitticket erleichtern. Damit könnten noch mehr Familien ihre kostbare Freizeit in unserer schönen Heimatstadt Innsbruck und Umgebung durch das Freizeitticket genießen und davon profitieren dann alle. Das ist uns wirklich ein Herzensanliegen und ich hoffe sehr, dass es für diesen Wunsch  auf Ratenzahlung auch Gesprächsbereitschaft im Kartenverbund gibt“, schließt Krackl.

Das Innsbrucker Jugendamt begeht ein großes Jubiläum: Anlässlich des 100-jährigen Bestehens findet vom 08. bis 12. Oktober vor dem Bürgerservice in den RathausGalerien eine Jubiläumsausstellung statt. Die Ausstellung spiegelt die Geschichte der letzten 100 Jahre des Innsbrucker Jugendamtes wider. Am 4. Oktober fand in den Ursulinensälen ein Festakt statt, der den zahlreichen Teilnehmern interessante und zum Teil unbekannte Einblicke in das Wirken der des Jugendamtes gab.

Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und Kultur- und Jugendsprecherin GRin Theresa Ringler besuchten die stimmungsvolle Veranstaltung. „Sicherlich wär es schöner, wenn wir kein Jugendamt brauchen würden, aber die Welt ist halt nicht nur rosarot. Was die städtischen Mitarbeiter hier leisten ist einzigartig und verdient unseren größten Respekt und Anerkennung“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

„Mich hat besonders die lange Zeitreise des Jugendamtes imponiert und ich lade alle ein in den nächsten Tagen die Ausstellung beim Bürgerservice im Rathaus zu besuchen“, empfiehlt Für Innsbrucks Jugend- und Kultursprecherin Theresa Ringler einen Besuch der Ausstellung.

 

Grundlagen des städtischen Jugendamtes
Im Mai 1918 wurde das erste städtische Jugendamt in Tirol eingerichtet. Heute – 2018 – blickt Innsbruck auf eine hundertjährige Geschichte des Jugendamtes zurück. „Im Mittelpunkt der fünftägigen Ausstellung stehen dabei Sozialarbeit und die Rechtsvertretung vor dem Hintergrund der wechselnden gesetzlichen Rahmenbedingungen“, erklärt die Amtsvorständin der Kinder- und Jugendhilfe, Mag.a Gabriele Herlitschka, MSc. Vom ersten Brief aus dem ersten Akt bis hin zu aktuellen Fällen – natürlich anonymisiert – werden die Tätigkeiten der Einrichtung dargestellt. Die Gründung des Innsbrucker Jugendamtes legte den Grundstein für die Entwicklung der heutigen städtischen Kinder- und Jugendhilfe mit einem breiten Spektrum an ambulanten und stationären Unterstützungsmaßnahmen für junge Menschen und ihre Eltern.

 

Beratung und Unterstützung in beiden Fachbereichen
Die gegenwärtige Kinder- und Jugendhilfe versteht sich als Hilfsangebot bei allen Arten familiärer Problemlagen und bietet Beratung und Unterstützung an. In Extremfällen akuter Gefahr hat sie eine weitreichende Notkompetenz, die einer nachfolgenden Kontrolle durch das Pflegschaftsgericht unterliegt. Im Jahr 2017 wurden in der Sozialarbeit insgesamt 1.169 Minderjährige und junge Erwachsene sowie ihre Eltern unterstützt und für 1.656 Minderjährige in der Rechtsvertretung der Unterhaltsanspruch gesichert.

 

Vom Gemeinderatsbeschluss bis heute
Der Innsbrucker Gemeinderat fasste am 27. November 1917 den Beschluss, ein städtisches Jugendamt einzurichten und die Berufsvormundschaft einzuführen. Begründet wurde die Einrichtung eines Jugendamtes mit der Notwendigkeit, ein Mittel gegen die zunehmende Verwahrlosung der Jugend zu schaffen. Mit Mai 1918 nahm der zum städtischen Berufsvormund bestellte Oberlehrer August Reinisch seine Tätigkeit auf. Eine Gesetzesänderung im Jahr 1989 ermöglichte eine ambulante stundenweise Familienbetreuung durch speziell ausgebildete Fachkräfte und der Grundsatz der Freiwilligkeit in der Zusammenarbeit der Familien und Kinder mit der Jugendwohlfahrt. „Die allermeisten Unterstützungen gibt es heute im erst seit 1989 gesetzlich möglichen Bereich der ambulanten Familienbetreuung – ein erfolgsträchtiges Instrument, das längst nicht mehr wegzudenken ist“, betont Herlitschka. 

Mit Bekanntwerden von Missständen aus der Zeit der Fürsorgeerziehung Anfang 2010, richtete die Stadt Innsbruck eine unabhängige Opferschutzkommission ein, die die Anliegen der Betroffenen persönlich durch Aktenrecherchen und direkte Gespräche mit ihnen prüfte und beurteilte. (IKM, FI)

 

In Kooperation zwischen Wirtschaftskammer Tirol, ISD und Stadt Innsbruck entsteht in der Meinhardstrasse eine neue Kinderkrippe, die für 24 Kleinkinder Platz bieten wird.

„Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht immer einfach. Kinderkrippen leisten hier für viele Eltern einen wichtigen Beitrag und bieten beste Betreuung für die Kleinsten Mitbürger an“, freut sich Für Innsbruck Bildungssprecherin Mag. Brigitte Berchtold.

Kooperation ist beispielgebend

Unternehmen sind auf gute Mitarbeiter angewiesen und wollen diese auch möglichst lange halten bzw. im Fall einer Arbeitsunterbrechung aufgrund einer Schwangerschaft rasch wieder integrieren. Kinderbetreuungsangebote von Unternehmen helfen dabei, machen den Arbeitsplatz attraktiv und unterstützen die Eltern.

„Dieses vorbildliche und nachahmenswerte Kooperationsprojekt ist ein weiterer Baustein in der Umsetzung des Schwerpunktes ‚Innsbruck als familienfreundliche Stadt‘, welcher von Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer initiiert und maßgeblich geprägt wurde. Dies gilt es weiterhin zu stärken und zu forcieren – ganz unter dem Motto: ‚Bildung von Anfang an’. Das ist und bleibt für uns ein zentrales Anliegen“, schließt Berchtold.

Keinen Zweifel lässt Für Innsbruck Sportsprecher GR Christoph Kaufmann, dass der öffentliche Sportplatz im Bereich des Busparkplatzes auch in Zukunft erhalten bleiben muss.

„Für Innsbruck hat sich stets für den Erhalt dieser wichtigen Sportinfrastruktur im Zentrum der Stadt eingesetzt, zumal dieser vor allem von hunderten Kindern und Jugendlichen regelmäßig genutzt wird. Jede Änderung der bisherigen Planungen des MCI muss daher den Sportplatz an diesem Standort sicherstellen. Ich bin froh, dass dies in der Koalition derzeit außer Streit steht“, so Für Innsbruck GR Christoph Kaufmann.

Action für Groß und Klein: Tag der offenen Tür bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck. © Stadt Innsbruck

Die Berufsfeuerwehr Innsbruck lädt am Samstag, den 26. Mai, zu einem Tag der offenen Tür in die Hauptfeuerwehrwache in der Hunoldstraße 17 (Zugang Silluferseite) ein. Die Eröffnung findet um 11:00 Uhr statt. Bis 17:00 Uhr präsentieren die Einsatzkräfte die große Brandbreite ihres Könnens, die ihr Beruf ihnen abverlangt.

 

„Der Tag der offenen Tür ist für uns eine tolle Gelegenheit, die professionelle Arbeit der Feuerwehr den Innsbruckerinnen und Innsbruckern näherzubringen. Ich lade Sie sehr herzlich ein! Machen Sie sich ein Bild über die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr in der Stadt“, freut sich Branddirektor Mag. (FH) Helmut Hager auf die Veranstaltung.

 

Bei Einsatzübungen zeigen die Feuerwehrfrauen- und männer das richtige Agieren bei Bränden und Verkehrsunfällen, darüber hinaus haben die BesucherInnen die Möglichkeit, bei Hausführungen die Berufsfeuerwehr Innsbruck genauer unter die Lupe zu nehmen. Am Tag der offenen Tür kann zusätzlich der beeindruckende Fuhrpark der Berufsfeuerwehr bei der Fahrzeug- und Geräteschau genau inspiziert werden. Neben Fahrten mit dem Feuerwehrauto für Kinder steht speziell für die kleinen BesucherInnen eine Hüpfburg und eine Spritzwand bereit.

Rund um die Uhr im Einsatz
Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr stehen rund um die Uhr für die Sicherheit der Innsbrucker Bevölkerung bereit. Mehr als 4.500 Einsätze konnte die Berufsfeuerwehr im vergangenen Jahr verzeichnen, mehr als 3.000 Mal rückte die Feuerwehr aus, um Menschen in Not beizustehen. Ein Blick zurück zeigt, dass das Jahr 2017 ereignisreich war: Durchschnittlich wird die Berufsfeuerwehr Innsbruck alle drei Stunden alarmiert, das sind acht Alarmierungen pro Tag, 59 pro Woche und 254 in jedem Monat. Unabhängig davon, ob es sich um Brände oder andere Einsätze handelt – die Berufsfeuerwehr Innsbruck ist, gemeinsam mit den zehn Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck, rund um die Uhr bereit.

Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Die Linie J der Innsbrucker Verkehrsbetriebe hält an der Haltestelle Tivoli, die sich direkt neben der Hauptfeuerwehrwache befindet. (IKM)

Mehr als 140 Veranstaltungen für die ganze Familie

Die aktuelle Ausgabe des Innsbrucker Familienkalenders wird in diesen Tagen an alle Innsbrucker Kinder zwischen vier und zehn Jahren versandt. Geboten wird ein buntes Programm: vom 1. Mai bis zu den Sommerferien können Familien aus 142 Kinder- Familienveranstaltungen auswählen, die von verschiedenen Institutionen, Vereinen, Organisationen und Privatpersonen in Innsbruck gestaltet werden. Unter den 132 Einzelveranstaltungen und zehn wöchentlichen Angeboten finden sich auch 55 kostenlose Freizeitmöglichkeiten.

„Mit Hilfe des Innsbrucker Familienkalenders können die Familien aus dem breiten Angebot an Kinder- und Jugendveranstaltungen gezielt ihre ganz persönlichen Favoriten auswählen und so ihre gemeinsame Freizeit in unserer Stadt ideal gestalten. Bei dieser Vielfalt an ausgewählten Veranstaltungen – von sportlich über kreativ bis zu lehrreich und spannend – ist sicher für jede Familie etwas dabei“, zeigt sich Vizebürgermeister und Familienreferent Christoph Kaufmann vom Angebot des Familienkalenders begeistert.

 

Der Familienkalender wurde 2010 als weitere Maßnahme zur Steigerung der Familienfreundlichkeit von der Stadtregierung ins Leben gerufen und präsentiert sich seither als idealer Freizeitbegleiter für Familien. Der vier Mal im Jahr erscheinende Kalender ist, zusätzlich zur Zusendung an alle Innsbrucker Kinder zwischen vier und zehn Jahren, auch im Bürgerservice in den RathausGalerien erhältlich. Online steht der Familienkalender unter www.innsbruck.gv.at/Familienkalender zur Verfügung. (IKM)

 

Weitere Informationen

Referat Frauen und Generationen
Mag.a Uschi Klee
Tel.: +43 512 5360 4206
post.frauen.generationen@innsbruck.gv.at

Anmeldung für die Sommerferien möglich

Die Ferienzeit rückt näher und damit auch die Möglichkeit, Kinder für eine städtische Betreuung in den Sommerferien anzumelden. Das Angebot richtet sich an berufstätige Eltern. Die Einschreibung erfolgt in dem Kindergarten oder Schülerhort, den der Nachwuchs regulär besucht. Auch eine schulische Ferienbetreuung für städtische Pflichtschulkinder wird in den Sommerferien ermöglicht.

Es ist eine Anmeldung in der Zeit von Montag bis Freitag, 23. bis 27. April, notwendig.

Für Kinder, die keinen städtischen Kindergarten oder Schülerhort besuchen, erfolgt die Einschreibung im 4. Stock des Rathauses (Maria-Theresien-Straße 18; Lifte RathausGalerien) beim Amt für Kinder, Jugend und Generationen. Die Sommer-Ferienbetreuung beginnt am Montag, 09. Juli, und endet am Freitag, 24. August. Kindergärten haben in diesem Zeitraum von 07:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, Horte von 07:00 bis 18:00 Uhr.

Alle Kinder, die während des Jahres einen städtischen Kindergarten oder Schülerhort besuchen, können darüber hinaus für eine Betreuung am Pfingstdienstag, 22. Mai, eingeschrieben werden. Sie ist ab Montag, 30. April, bis Freitag, 04. Mai, möglich.

 

Schulische Ferienbetreuung

Ebenfalls von 09. Juli bis 24. August – jeweils von Montag bis Freitag 07:00 bis 18:00 Uhr – wird in Zusammenarbeit mit den „Kinderfreunden Tirol“ eine Sommerbetreuung für Schulkinder der städtischen Pflichtschulen angeboten. Der Nachwuchs wird in dieser Zeit an zwei Schulstandorten, der Volksschule Innere Stadt (Angerzellgasse 12) und der Volksschule Reichenau (Wörndlestraße 3), betreut. Der Elternbeitrag beträgt 25 Euro pro Kind und Woche zzgl. 4,80 Euro pro Mittagessen.

Anmeldungen vom 23. bis zum 27. April:

  • per Mail: spielmobil@kinderfreunde-tirol.at
  • per Telefonnummer: + 43 512 580320 21 bzw. +43 512 580320 23 möglich (zwischen 9:00 und 13:00 Uhr); Ansprechperson ist Romana Bichler vom Verein „Die Kinderfreunde Tirol“

(IKM/FI)

Für Innsbruck lud am Samstag, den 14. April 2018 zum großen Familienpicknick im Rapoldipark ein. Auf alle, die das schöne Wetter für gemeinsamen Familienspaß nutzen wollten wartete ein buntes Programm mit Hüpfburg, Kletterwand, Bunges-Trampolin, Hip Hop Dance Workshop, Mosaikstadt, Taekwondo Kurse, Kinderschminken, Zaubershow und vieles mehr! Außerdem gab es die Möglichkeit, bei einem spannenden Stempelsammeln mitzumachen und einen tollen Preis zu gewinnen.

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann freuen sich, dass das Für Innsbruck Familienpicknick im Rapoldipark am Samstag ein so großer Besuchermagnet war. Knapp 1.000 Besucher kamen der Einladung von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und ihrer Liste Für Innsbruck nach und genossen das umfangreiche Programm und die kulinarischen Stärkung, welche von den Kandidatinnen und Kandidaten der Liste Für Innsbruck zubereitet wurde.
 
„Mit unserem heutigen Familienpicknick richten wir eine starke Botschaft an alle, die den wunderschönen Rapoldipark zu einem echten Treffpunkt für Familien gestalten wollen“, so Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.
 
„Wenn ich sehe wie viele freudestrahlende Familien und Kinder heute hier sind, dann ist das für mich eines der größten Anliegen in der kommenden Periode, den Rapoldipark durch verschiedenste Maßnahmen im Sinne von ‚Innsbruck leben‘ noch liebenswerter für alle Generationen zu machen“, schließt Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.


 

 

 

Austausch mit ExpertInnen

Am ehemaligen Campagnereiter-Areal in der Reichenau wächst unter dem Projekttitel „Campagne Reichenau“ aktuell ein neuer Stadtteil in der Landeshauptstadt. Auf einer Fläche von 83.000 Quadratmetern entstehen in den kommenden zehn Jahren rund 1.100 Wohnungen sowie Grün- und Sportflächen und weitere notwendige Infrastruktur. Die Stadt Innsbruck setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf Bürgerbeteiligung und so sind auch bei diesem Projekt die AnwohnerInnen gefragt. „Die Menschen vor Ort sind die Spezialistinnen und Spezialisten, wenn es um die optimale Nutzung ihres Lebensraums geht. Sie bei Bauprojekten einzubeziehen steigert die Qualität und die Akzeptanz“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Kinder lieferten Ideen für multifunktionellen Begegnungsraum als Treffpunkt

Diese Einbeziehung beginnt bereits bei den Jüngsten. Daher lud „Die Stadtwerkstatt“ in Zusammenarbeit mit dem BILDING (Kunst- und Architekturschule für Kinder) und in Abstimmung mit der Bauherrin – der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) – die Kinder des angrenzenden Schülerhorts Reichenau ein. Sie durften bei der Gestaltung der Außenflächen und Gemeinschaftsräume mitwirken. Die SchülerInnen im Alter von neun bis zwölf Jahren gestalteten Collagen sowie Erstentwürfe und fertigten dann Modelle im Maßstab 1:20 an. Auch ein Treffen mit dem Sieger des Architekturwettbewerbs für das Baufeld 1, „bogenfeld ARCHITEKTUR“, brachte den Kindern einen Überblick über die Pläne.

 

Klettern im Waschraum

Die Kinder formulierten Vorschläge für einen Waschsalon im Erdgeschoß, der multifunktional verwendet werden soll und für verschiedene Außenräume. Der Salon ist als Begegnungsraum gedacht, in dem moderne Geräte zur Verfügung stehen. Die hohen Räume könnten mit einer Klettermöglichkeit ausgestattet werden. Eine Chill-Lounge, Bibliothek und Plätze mit einem Kaffeeautomaten zur Förderung der Kommunikation unter den BewohnerInnen waren weitere Ideen. „Wir werden als nächstes prüfen, welche Vorschläge wir bei der Umsetzung des Projekts Campagne-Reichenau einbauen können“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Die Modelle der HortschülerInnen wurden vor Kurzem präsentiert. Das Interesse bei ArchitektInnen, StadtplanerInnen sowie VertreterInnen städtischer Dienststellen und karitativer Institutionen war groß. Die teilnehmenden Kinder bekamen als Dank für ihr Engagement einen Ausflug spendiert. „Zudem wissen sie jetzt, dass sich Engagement im Leben lohnt. Wir geben ihnen die Gewissheit, dass wir sie als ernstzunehmende Partnerinnen und Partner sehen und wir ihnen zuhören“, resümieren Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, die Stadträte Fritz und Pechlaner sowie Geschäftsführer Danler abschließend. (IKM)

ISD versorgen Kinder mit abwechslungsreichen Mittagsmenüs
Pünktlich um die Mittagszeit, nach Spiel und Spaß sowie Lernen und Denken, knurren in den Innsbrucker Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen viele Mägen. Das städtische Angebot erstreckt sich mittlerweile über sechs ISD-Kinderkrippen (ab April), 29 Kindergärten, 30 Tagesheime und zehn Schülerhorte. Mit insgesamt über 2.000 Mittagsmenüs täglich versorgen die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) 58 Einrichtungen der Stadt Innsbruck. Im vergangenen Jahr 2017 wurden so von den 31 MitarbeiterInnen in den Küchen der Wohnheime Reichenau und Hötting insgesamt über 330.000 Essen für die Innsbrucker Kinder zubereitet.

„Die Kinder nehmen unser Mittagessen sehr gern in Anspruch. Darüber hinaus erleichtert das Angebot des Mittagstisches den Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie enorm“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Ausgewogener Speiseplan
Der aktuelle Menüplan gibt einen Einblick in die Vielfalt und Ausgewogenheit der Speisen: Gemüsesticks mit Dip, Backerbsen- oder Grießnockerlsuppe, zartes Kalbsreisfleisch mit Gemüsewürfeln oder Kartoffel-Topfenlaibchen mit Tomatensalat und hausgemachter Zitronenkuchen. Auf dem Speiseplan stehen viele frische Zutaten, wie Obst, Fisch und Kartoffeln sowie hochwertige, saisonale und regionale Produkte ohne Geschmacksverstärker und synthetische Farbstoffe. Aber auch Süßspeisen kommen immer wieder auf den Tisch: Besonders Klassiker wie Powidltascherln, Kaiserschmarrn, Apfelradln oder Topfenauflauf sorgen dabei für strahlende Kinderaugen. Berücksichtigt werden ebenfalls Wünsche nach Speisen ohne Schweinefleisch oder diverse Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten.

 

Gemeinsam Essen und Genießen
Gekocht wird nach dem schonenden Cook-and chill-Verfahren, d.h. die Speisen werden auf den Garpunkt genau gekocht, gekühlt und frisch vor Ort erhitzt. Somit bleiben Geschmack und Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten.
Große Bedeutung kommt vor Ort in den Kinderbetreuungseinrichtungen den jeweiligen EssenszubereiterInnen zu. Sie sind dafür verantwortlich, die Speisen für die Kinder zu portionieren und liebevoll anzurichten, die Salate frisch zu marinieren etc. Sie sind den Kindern beim Kosten und Essen behilflich und sind mehrmals pro Woche im Kontakt und Austausch mit den Küchenchefs: Was kam gut an, was nicht, was könnte verbessert werden?

Die Speisepläne und Menüs sind unter www.isd.or.at (Jugend- und Kindermittagstisch) einsehbar. (IKM/FI)

Ganzjähriges Betreuungsangebot für Innsbrucks Jüngste
In Sachen Kinderbetreuung gehen die Stadt Innsbruck und die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) Hand in Hand. Die städtischen Kinderkrippen, die von den ISD betrieben werden, stellen seit 2016 ein flächendeckendes Vorzeigeprojekt dar. Durch jene beiden Einrichtungen, die im Frühjahr 2018 ihre Türen öffneten bzw. öffnen, wird das Angebot weiter ausgebaut. Insgesamt stehen ab dem 09. April zehn Gruppen in sechs Kinderkrippen in der Landeshauptstadt zur Verfügung.

„Eine gute Versorgung der Jüngsten ist der Stadtregierung ein großes Anliegen“, sind sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner einig. „Durch die Eröffnung der beiden Kinderkrippen in der Lönsstraße und am Prämonstratenserweg im Frühjahr 2018 sind weitere wichtige Beiträge zur flächendeckenden Kinderbetreuung in unserer Stadt geleistet worden. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Verantwortlichen der ISD für die gute Zusammenarbeit bedanken“, erklärt die Bürgermeisterin.

ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner schließt sich an: „Die Aufnahme der Kinderkrippen in unser Betreuungs-Portfolio war die richtige Entscheidung. Die Auslastung der Gruppen bestätigt dies. Wir arbeiten laufend an neuen, verbesserten Konzepten. Besonders hervorzuheben ist der verbesserte Betreuungsschlüssel, den wir anbieten: Auf drei bis vier Kinder kommt je eine Pädagogin oder Assistentin bzw. ein Pädagoge bzw. Assistent.“

Zwei neue Einrichtungen
Insgesamt 36 neue Plätze gibt es seit dem 01. März bzw. ab dem 09. April 2018: Während die Kinderkrippe in der Lönsstraße zweigruppig geführt wird, eröffnet am Prämonstratenserweg im kommenden Monat eine neue Gruppe. Insgesamt stehen dann knapp 120 Plätze in ISD-Kinderkrippen zur Verfügung.

Mit der Kinderkrippe in der Lönsstraße wird das Angebot in Pradl komplettiert. An einem Standort befinden sich nun Kinderkrippe, Kindergarten sowie Volksschule. „Besonders für Familien mit mehreren Kindern stellt die örtliche Nähe natürlich einen Vorteil dar“, erklärt Innerebner.

In Wilten wird am Prämonstratenserweg das Betreuungsangebot im Stadtteil ausgebaut.

Ausgedehnte Öffnungszeiten
Besonders für berufstätige Erziehungsberechtigte sind ausgedehnte Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen von Bedeutung. Diese bieten die städtischen Kinderkrippen allesamt an: Sie sind täglich von 06:30 bzw. 07:00 Uhr geöffnet und schließen in der Zeit von 16:30 bis 18:00 Uhr. Zudem sind sie ganzjährig geöffnet – mit Ausnahme von fünf Schließtagen pro Jahr.

Generell richtet sich das Angebot in den Kinderkrippen an Innsbrucker Kinder ab 18 Monaten. Für diese ergeben sich folgende Kosten pro Monat inklusive Mittagessen:

·         fünf ganze Tage: 299 Euro
·         fünf halbe Tage (bis 13:00 Uhr): 220 Euro
·         drei ganze Tage: 240 Euro
·         zwei ganze Tage: 180 Euro

Für Kinder, die unter 18 Monate alt sind oder nicht aus Innsbruck kommen, wird ein Aufschlag verrechnet. Nähere Infos: www.isd.or.at/index.php/kinderzentren/kinderkrippen

Kontakt für die Anmeldung:
Barbara Kolozs, Leitung ISD-Kinderkrippen
Telefon: +43 664 800937301
E-Mail: b.kolozs@isd.or.at

(IKM/FI)

 

Vorfreude auf den Ferienspaß

In den Osterferien ist es wieder soweit: der Ferienzug fährt los und nimmt Kinder und Jugendliche zwischen vier bis 14 Jahren mit auf eine spannende Reise. Action, Kultur, Wissenschaft und Sport stehen auf dem „Fahrplan“ und stellen sicher, dass in den Ferien keine Langeweile aufkommt. Vom 24. März bis zum 03. April wird an insgesamt 80 Veranstaltungsterminen ein buntes Programm geboten, welches Abenteuer wie eine Geisternacht im Rathaus oder die Brennerbasistunnel Erlebniswelt beinhaltet.„Der Ferienzug ist nicht nur eine erlebnisreiche Abwechslung zum Kindergarten- und Schulalltag für die Kinder und Jugendlichen, sondern unterstützt auch Eltern mit der Betreuung in der Ferienzeit. Wie sehr dieses Angebot geschätzt wird zeigen mehr als 30 erfolgreiche Jahre Ferienzug“, zeigt sich Vizebürgermeister Christoph Kaufmann von der Veranstaltungsreihe begeistert.

 

Ab heute anmelden

Ab dem heutigen Montag, 12. März, kann wieder im Programm des Osterferienzuges geschmökert werden. Die Programmhefte werden allen Kindern zwischen vier und 14 Jahren in Innsbruck Stadt nach Hause zugesendet und liegen unter anderem auch beim Bürgerservice in den RathausGalerien, im Infoeck und in den Bezirken Innsbruck Land bei den Gemeindeämtern auf. (IKM/FI)

Weitere Infos unter: www.junges-innsbruck.at

 

Die aktuelle Ausgabe des Familienkalenders wird in diesen Tagen an alle Innsbrucker Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren versandt. Von 18. Februar bis Ende April bieten Institutionen, Organisationen, Vereine und Privatpersonen 171 ausgewählte Kinder- und Jugendveranstaltungen in der Tiroler Landeshauptstadt. Unter den 159 Einzelveranstaltungen und zwölf wöchentlichen Angeboten finden sich auch 77 kostenlose Freizeitmöglichkeiten.

Idealer Freizeitbegleiter für die ganze Familie

„Mit Hilfe des Innsbrucker Familienkalenders können Familien aus dem breiten Angebot an Kinder- und Jugendveranstaltungen gezielt ihre ganz persönlichen Favoriten auswählen und so ihre gemeinsame Freizeit in unserer Stadt ideal gestalten“, freut sich Vizebürgermeister und Familienreferent Christoph Kaufmann: „Entsprechend der Jahreszeit stehen diesmal besonders viele sportliche Veranstaltungen auf dem Programm, aber auch Kreativität, Erlebnis und Weiterbildung kommen nicht zu kurz. Ich bin mir sicher, da ist für jede Innsbrucker Familie viel Attraktives dabei.“

Im Frühjahr 2010 initiierte die Stadt Innsbruck den Familienkalender als weitere Maßnahme zur Steigerung der Familienfreundlichkeit. Während des Schuljahres erscheint er viermal. Zusätzlich ist er beim Bürgerservice in den RathausGalerien erhältlich und steht unter www.innsbruck.gv.at/familienkalender zum Download bereit. (IKM)

Die MitarbeiterInnen der 29 städtischen Kindergärten und zehn Schülerhorte laden am Mittwoch und Donnerstag, 24. und 25. Jänner, zu zwei Tagen der offenen Türen ein. Diese Tage bieten während der regulären Öffnungszeiten Einblicke in den Alltag der Einrichtungen. An beiden Tagen stehen die PädagogInnen allen Interessierten für Fragen zur Verfügung und informieren vor Ort über die jeweiligen Konzepte. Währenddessen sind die jungen BesucherInnen eingeladen, bei den verschiedensten Aktivitäten mitzumachen. Die Tage der offenen Tür stoßen jährlich auf großes Interesse: Im Vorjahr nutzten insgesamt rund 500 BesucherInnen diese Möglichkeit, um in Innsbrucks Kindergärten und Schülerhorte hinein zu schnuppern.

„Ich kann allen Eltern den Besuch der Informationstage wärmstens empfehlen, denn nur so kann man sich einen umfassenden Überblick über das Angebot für unsere Kinder in den verschiedenen Stadtteilen machen“, so Für Innsbruck Jugendreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

 

Einschreibung in Kindergärten und Schülerhorte

In der Woche darauf, von Montag, 29. Jänner, bis Freitag, 02. Februar, findet die Einschreibung in die städtischen Kindergärten und Schülerhorte statt. Die Einschreibzeiten sind in den Kindergärten von 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr. In den Schülerhorten sind die Einschreibungen von 11:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr möglich. Mitzubringen sind jeweils Geburtsurkunde, e-card und Meldezettel des Kindes und der Eltern. Weitere Informationen unter www.innsbruck.gv.at (Bildung/Kultur > Kindergärten bzw. Nachmittagsbetreuung). (FI, IKM)

Seit 2016 Jahr betreibt die Stadt Innsbruck in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) Einrichtungen, in denen Kinder, die noch zu jung für den Kindergarten sind, betreut werden. Aktuell stehen vier städtischen Kinderkrippen zur Verfügung, die Eröffnung zweier weiteren ist für Frühjahr 2018 geplant. Mit den Kinderkrippen Pechegarten, Schneeburggasse, ATPünktchen und Ampfererstraße bieten ab kommenden Frühjahr dann insgesamt sechs städtische Krippen eine liebevolle Betreuung der Jüngsten an. Weitere sollen folgen.

„Eine gute Versorgung der Jüngsten ist der Stadtregierung ein großes Anliegen. Durch die Entscheidung neben Kindergärten auch Kinderkrippen zu betreiben, haben wir einen wichtigen Schritt in Sachen flächendeckender Kinderbetreuung gemacht. Wie gut das Konzept ankommt, zeigen die Anmeldungen“, erklärt Stadtrat Ernst Pechlaner und verweist dabei auf die Tatsache, dass alle bestehenden Kinderkrippen voll ausgelastet sind.

„Der Bedarf für weitere Einrichtungen ist gegeben. Deshalb arbeiten wir gerade auf Hochtouren an der Erweiterung des Angebots. Im März 2018 eröffnen zwei weitere Krippen – eine zweigruppige in der Siegmairstraße und eine eingruppige im Prämonstratenserweg“, erläutert der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat.

 

ISD-Konzept überzeugt

Seit der Eröffnung der Krippen arbeitet die Stadt Innsbruck eng mit den ISD zusammen, die für das pädagogische Konzept verantwortlich sind und als Betreiber auftreten. „Dieses ist an die Grundsätze der Emmi Pikler und Maria Montessori-Pädagogik angelegt. Die Schlagworte ,Sprache‘, ,Bewegung‘ und ,Sozialverhalten‘ stehen im Fokus. Besonders hervorzuheben ist der verbesserte Betreuungsschlüssel, den wir anbieten: Auf drei bis vier Kinder kommt je eine Pädagogin oder Assistentin bzw. ein Pädagoge bzw. Assistent“, erklärt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner.

„Die Zusammenarbeit mit den ISD funktioniert bestens. Wir nutzen die Gelegenheit, uns dafür zu bedanken. Wir sind überzeugt, dass wir zukünftig gemeinsam in der Innsbrucker Kinderbetreuungslandschaft viel bewegen können“, sind sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Pechlaner einig.

 

Neue Projekte stehen an

Während zwei neue Kinderkrippen im kommenden Frühjahr ihren Betrieb aufnehmen, stehen in den bereits bestehenden Einrichtungen spannende Projekte auf dem Jahresprogramm: So wird durch das Projekt „Gesunde Ernährung – Zähne putzen“ bei den Kindern bereits von klein auf ein Bewusstsein für die Zahngesundheit geschaffen. Zudem soll das sogenannte „offene System“ ausgebaut werden, bei dem die Kinder ihre Zeit in der Krippe möglichst selbstbestimmt gestalten.

 

Ausgedehnte Öffnungszeiten

Besonders für berufstätige Erziehungsberechtigte sind ausgedehnte Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen von Bedeutung. Diese bieten die städtischen Kinderkrippen allesamt an: Sie sind täglich von 06:30 bzw. 07:00 Uhr geöffnet und schließen in der Zeit von 16:30 bis 18:00 Uhr. Zudem sind sie ganzjährig geöffnet – mit Ausnahme von fünf Schließtagen pro Jahr.

Generell richtet sich das Angebot in den Kinderkrippen an Innsbrucker Kinder ab 18 Monaten. „Da der Bedarf gegeben ist, bieten wir eine Gruppe für Kinder ab einem Jahr an“, erklärt Stadtrat Pechlaner. Für Innsbrucker Kinder ab 18 Monaten liegen die Kosten pro Monat inklusive Mittagessen wie folgt:

  • fünf ganze Tage: 299 Euro
  • fünf halbe Tage (bis 13:00 Uhr): 220 Euro
  • drei ganze Tage: 240 Euro
  • zwei ganze Tage: 180 Euro

Für Kinder, die unter 18 Monate alt sind oder nicht aus Innsbruck kommen, wird ein Aufschlag verrechnet. Nähere Infos: www.isd.or.at/index.php/kinderzentren/kinderkrippen

(IKM)

Kürzlich ist die aktuelle Ausgabe des Innsbrucker Familienkalenders erschienen, die in diesen Tagen an alle Innsbrucker Kinder zwischen vier und zehn Jahren versandt wird. Vom 01. Dezember bis zu den Semesterferien bieten Institutionen, Organisationen, Vereine und Privatpersonen 166 ausgewählte Kinder- und Jugendveranstaltungen in der Landeshauptstadt. Unter den 143 Einzelveranstaltungen und 23 wöchentlichen Angeboten finden sich auch 69 kostenlose Freizeitmöglichkeiten.

Idealer Freizeitbegleiter für die ganze Familie

„Mit Hilfe des Innsbrucker Familienkalenders können die Familien aus dem breiten Angebot an Kinder- und Jugendveranstaltungen gezielt ihre ganz persönlichen Favoriten auswählen und so ihre gemeinsame Freizeit in unserer Stadt ideal gestalten“, freut sich Familienreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und ergänzt: „Entsprechend der Jahreszeit stehen diesmal besonders viele besinnliche und sportliche Veranstaltungen auf dem Programm, aber auch Kreativität, Erlebnis und Weiterbildung kommen nicht zu kurz. Ich bin mir sicher, da ist für jede Innsbrucker Familie viel Attraktives dabei!“ (IKM)

Der Stadtteil Hungerburg ist in den vergangenen Jahren unter anderem aufgrund der hohen Lebensqualität stark gewachsen. Besonders der Wunsch nach einem zentral gelegenen Kinderspielplatz lag den Hungerburg-BewohnerInnen am Herzen, wie Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bestätigt: „Es fanden im Vorfeld mehrere konstruktive Gespräche, unter anderem mit Barbara Bloch, welche eine Kindergruppe betreut, statt. Auch beim Stadtteiltag auf der Hungerburg war ein neuer Spielplatz ein Wunsch der BesucherInnen. Ich freue mich, dass wir nun schon mit der Errichtung des Spielplatzes beginnen können und bedanke mich für die Initiative sowie die gute Zusammenarbeit.“ Stadtrat Mag. Gerhard Fritz erläutert: „Im Bereich östlich des bestehenden Ballspielplatzes entsteht eine 170 Quadratmeter große Spielfläche. Das städtische Grünanlagenamt konzipierte diese unter den schönen Bestandsbäumen nach den speziellen Wünschen der Kinder, die zu einem Workshop eingeladen wurden.“

Neuer Spielplatz mit bester Aufenthaltsqualität

Auf dem Areal der Kinderfreunde, Gramartstraße/Höhe Seehof, besteht seit dem Jahr 2007 eine rund 350 Quadratmeter große Asphaltfläche, die von den Kindern des Stadtteiles Hungerburg, aber auch von Ausflüglern als Spielfläche für Ballspiele, Skateborden, Rollerskaten und Radfahren genutzt wird.

Der nunmehr geplante Spielplatz weist eine Größe von rund 170 Quadratmetern auf und grenzt östlich an den bestehenden Ballspielplatz, wo ein naturnaher und funktionaler Spielbereich geschaffen wird.

Der neue Spiel- und Bewegungsbereich unter den Bestandsbäumen bekommt durch das Kronendach einen natürlichen Sonnenschutz. Mit geringfügigen Geländemodellierungen und durch die Vorteile der vorhandenen topografischen Gegebenheiten wird ein Plateau errichtet, das als großer Sandspielbereich installiert wird. Dies dient gleichzeitig als Fallschutz für die neue Doppelschaukel sowie das Karussell. Die nördlich angrenzende Böschung zur Gramartstraße wird mit einer breiten Hangrutsche ausgestattet. Erreichen kann man den Einstieg über Hangstufen. Für die Aufenthaltsqualität werden in die Böschung Sitzstufen aus Granitsteinen eingebaut. Auf städtischen Spielplätzen sind Trinkbrunnen zum Standard geworden, weshalb auch am neuen Spielplatz Hungerburg einer installiert wird.

Rund 80.000 Euro Gesamtkosten sind für den Kinderspielplatz veranschlagt, der noch heuer im Herbst fertiggestellt wird. (IKM)