Wer die Situation für Fernreisebusse kennt weiß eines genau: Es braucht eine gute und vor allem bessere Lösung für die Haltestelle der Fernreisebusse. Wir haben einen Vorschlag!

Die aktuelle Fernbus-Haltestelle in der Südbahnstraße hat leider einige Nachteile – vor allem was den vorhandenen Platz, Erreichbarkeit und Sicherheit betrifft – und ist somit keine langfristige Lösung. Deshalb sind wir schon länger dabei, nach Alternativen zu suchen. Am Park vor der Messe wäre für uns ein sehr geeigneter Standort: zentral, genug Platz und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen! 

Unsere Lösung für die Fernreisebusse: Im Gespräch mit unserer Für Innsbruck Umweltsprecherin GRin Theresa Ringler

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Dienstag, 17. September 2019

Die Vorteile von Fernreisebussen

Fernbusreisen sind eine wichtige, umweltfreundlichere Alternative zum Reisen mit dem eigenen Auto! Ein Reisebus kann – bei einer Auslastung von gut der Hälfte der Plätze – in Sachen CO2-Ausstoß pro Kopf mit einem Zug mithalten! (siehe Grafik, Quelle: sz). Und jede/r, der manchmal mit dem Fernreisebus von oder nach Innsbruck unterwegs ist weiß, dass die Auslastung häufig sehr hoch ist.

Für mich liegt der Komfort vor allem darin, dass Strecken in ganz Europa unkompliziert erreicht werden können – und das Buchen schnell und einfach ist. Der Vorteil gegenüber von Zügen liegt vor allem im Preis und dass es oft leider noch schwierig ist, bei grenzüberschreitenden Reisen gute Anschlüsse zu finden. Solange die Zugverbindungen in ganz Europa also noch nicht intensiver ausgebaut und verbessert wurden sind für mich Fernreisebusse keinesfalls wegzudenken.

Theresa Ringler
Gemeinderätin und FI-Umweltsprecherin

„Wir von Für Innsbruck stehen für nachhaltige, vorausschauende und flächensparende Lösungen. Das bedeutet für uns, den ruhenden Verkehr unter die Erde zu bringen und durch eine Garage unter dem Sportplatz Lärm und Abgase auf ein Minimum zu reduzieren und wertvolle Erholungsflächen zu erhalten.“

Durch den Neubau des Management Center Innsbruck (MCI) in der Kaiserjägerstraße ist ein neues Konzept für den innerstädtischen Busparkplatz notwendig. Wir von FÜR INNSBRUCK sprechen uns für eine intelligente, flächensparende Lösung aus: für eine Busgarage unter dem geplanten und wichtigen Sportplatz. Durch das Stapeln von Nutzungen werden so wertvolle Grünflächen erhalten und die Lärm- und Abgasbelästigung für AnrainerInnen wird eingedämmt.

Die von GRÜNEN, SPÖ und ÖVP geplante oberirdische Lösung für einen Busparkplatz auf den Flächen der Bundesgärten direkt am Hofgarten lehnen wir ab. In Zeiten des Klimaschutzes, bei dem jede Gemeinde ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten kann und muss, können wir keiner sinnlosen Flächenversiegelung zustimmen. Was wir brauchen sind nachhaltige Lösungen, Lösungen die vorausschauend – und nicht nur auf die nächsten 15 Jahre – gedacht sind. Viel besser wäre für uns deshalb, den ruhenden Verkehr unter die Erde zu bringen und die 4.000 m2 der Bundesgärten als Erholungsflächen zu sichern. Und damit den Hofgarten für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu erweitern!

Video mit unserer Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Klubobmann GR Lucas Krackl

© Für Innsbruck 2019

Innsbruck // Stadtentwicklung // Busparkplatz MCI / Hofgarten

Messe künftig bestens erreichbar!

Die neue S-Bahn Haltestelle „Innsbruck Messe-Saggen“ soll bis 2020 umgesetzt werden, wie vergangene Woche seitens des Landes Tirol in einer Aussendung bekräftigt wurde. Für Innsbruck freut sich sehr über diese große Errungenschaft in der Innsbrucker Stadtentwicklung: für die Menschen, für die Wirtschaft und für den Messestandort Innsbruck! Besonders Familien und SeniorInnen werden von der neuen barrierefreien Station profitieren. Ein weiterer Vorteil durch die neue S-Bahn Haltestelle ist die tirolweite komfortable Erreichbarkeit durch öffentliche Verkehrsmittel.

„Die neue Zu- und Ausstiegsstelle bei der Messe ist hier ein großartiger Fortschritt. Jede Investition ist darüber hinaus ein Impulspaket für die heimische Wirtschaft – bei diesem wichtigen Projekt gibt es nur Gewinner“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Aufsichtsrat der Congress und Messe GmbH GR Mag. Markus Stoll.

Dank an Land Tirol

„So ein bedeutsames Infrastrukturprojekt gemeinsam mit der ÖBB hat es schon lange nicht mehr, zuletzt wohl mit dem neuen Hauptbahnhof gegeben – ein außerordentlicher Dank gilt hier Landeshauptmann Günther Platter und Ingrid Felipe für ihren Einsatz in dieser Sache. Ich freue mich, dass unsere Vorgespräche aus den letzten Jahren nun zu einem erfolgreichen Ende gefunden haben“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Bauhofkonzept als Schlüssel zur Umsetzung

„Das bereits in der vorangegangenen Periode unter der Regie des damaligen Vizebürgermeisters Christoph Kaufmann eingeleitete Bauhofkonzept war der Grundstein für die nunmehrige Umsetzung: Ein neuer topmoderner Zentralbauhof in der Rossau, am alten innerstädtisch Standort 150 neue Wohnungen für Familien in der Bienerstrasse. Die Zufriedenheit wurde erst kürzlich durch eine Umfrage beeindruckend bestätigt“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung Für Innsbruck Klubobmann GR Mag Lucas Krackl.

Direkte Anreise aus ganz Tirol

„Bald können Menschen aus ganz Tirol direkt und unkompliziert zur Messe anreisen. Ein Verkehrschaos aufgrund von Messen gehört dann der Vergangenheit an. Das ist wichtig für die Attraktivität der Messe, reduziert Verkehr, verbessert die Luft und wird vielen Tirolerinnnen und Tirolern neue Perspektiven eröffnen“, so Oppitz-Plörer.

Umsetzung könnte sich verschieben (UPDATE!)

„Wie ich erfahren habe, scheint das Projekt vorerst gestoppt und einer neuerlichen Ausschreibung zugeführt zu werden. Das wird die Realiserung wohl um mindestens ein Jahr verzögern. Das macht diese wichtige Station weder billiger noch besser. Ich wünsche mir von allen Verantwortlichen in Stadt und Land, dass sie sich für eine rasche Umsetzung einsetzen“, so FI-Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll abschließend.

TT-Artikel vom Samstag, 22. Juni 2019

„Öffentlicher Raum – ein Kunstobjekt“ (Themenauswahl durch ALI) Über dieses Thema wurde im gestrigen Gemeinderat (19. Juni 2019) im Rahmen der Aktuellen Stunde gesprochen.

Die gemeinsame Nutzung von öffentlichem Raum setzt voraus, dass alle BürgerInnen aufeinander Rücksicht nehmen und sich nicht gegenseitig einschränken. Dies trifft auch auf die künstlerische Nutzung von öffentlichem Raum zu.

Kunst hat das Potential, zum Nachdenken anzuregen und Emotionen auszulösen. Kunst ist nicht in erster Linie schön und praktikabel. Unter diesen Gesichtspunkten ist es schwierig, Stadtplanung allgemein nach künstlerischen Kriterien zu bewerten. Sehr viel Potential sehen wir jedoch im Bereich der Architektur. Wir sprechen uns dafür aus, hier mutig markante Akzente zu setzen.

Darüber hinaus bietet die Präsentation von Kunstobjekten im öffentlichen Raum eine wichtige Ergänzung zum vielfältigen kulturellen Angebot in Innsbruck. Durch temporäre Installationen, plastische Kunstwerke, Musik- und Tanzaufführungen u.v.m. wird ein niederschwelliger Zugang zu Kunst ermöglicht. Dieses bewusste und abwechslungsreiche Erleben der Stadt wollen wir weiterhin unterstützen.

34 min. 11 sec. – 40 min. 38 sec.: GRin Theresa Ringler
55 min. – 56 min. 22 sec.: KO GR Mag. Lucas Krackl

Erneuerbare Energien und deren effiziente Nutzung sind zentrale Themen der Zukunft!

Im Smart City Lab Innsbruck beschäftigt sich ein kompetentes Team der IKB (Innsbrucker Kommunalbetriebe) mit der intelligenten Verknüpfung und Steuerung von erneuerbaren Energiequellen und – speichern, sog. „Smart Grids“. Einige Mitglieder des Innsbrucker Gemeinderates sowie MitarbeiterInnen der Stadt Innsbruck nutzen vor Ort die Möglichkeit, mehr über das Projekt zu erfahren und bekamen eine Führung durch die Anlage.

Auch Für Innsbruck GRin Theresa Ringler zeigte sich von dem Projekt sehr beeindruckt:


„Hier wird aktiv an Lösungen gearbeitet, die nicht erst in der Zukunft sondern bereits in der Gegenwart extrem wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung sind. Innsbruck ist hier europaweit ganz weit vorne mit dabei.“

GRin Theresa Ringler


Zusammenhänge verstehen

Wie die Experten vor Ort erläutern, ist ein zentraler Aspekt, das Gleichgewicht zwischen Energiegewinnung und -Nutzung aufrecht zu erhalten. Erneuerbare Energiequellen liefern so zum Beispiel Strom weniger gleichmäßig als durch fossile Brennstoffe betriebene Kraftwerke. Das kommt daher, dass durch Wind- und Wasserkraft und Solaranlagen gewonnen Energie von flexiblen Faktoren wie dem Wetter abhängig ist. Das Team des Smart City Labs setzt sich intensiv mit diesen Herausforderungen auseinander.

Verschiedene Energieformen (e.g. Strom- und Wärmeenergie) bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile in der Handhabung. So ist Strom sehr flexibel einsetzbar, jedoch die Speicherung aufwändig und kostenintensiv. Wärme hingegen ist träger, kann jedoch leichter und günstiger gespeichert werden. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Umwandlung von einer in die andere Energieform mit Effizienzverlusten verbunden ist: dabei geht immer Energie verloren.

Strommanagement ist somit immer mit Überlegungen verbunden, wie viel Strom gerade benötigt wird und wie bei Überproduktion (z.B. bei besonders guten Wetterlagen) die überschüssige Energie nicht verschwendet, sondern intelligent genutzt werden kann. Ing. Bernhard Larcher, Geschäftsbereichsleiter Energieservices bei der IKB, erklärt: „Die Elektromobilität wird ein attraktiver Stromüberschussabnehmer sein.“

Das Smart City Lab ist Teil des Projektes SINFONIA.

Was ist SINFONIA?

SINFONIA (Smart INitiative of cities Fully cOmmitted to iNvest IAdvanced large-scaled energy solutions) – so nennt sich ein innovatives EU-Projekt, das zum Ziel hat, die Energieeffizienz europäischer Städte zu steigern:

  • Erhöhung des Anteils von erneuerbaren Energien
  • Senkung von Energiebedarf und CO2-Ausstoß

Innsbruck ist dabei eine von zwei Demo Cities: was hier gerade im „IKB-Smart District“ im Gewerbegebiet Rossau entsteht soll anschließend als Musterbeispiel für weitere Städte gelten.

Weitere Projekte sind neben dem Smart-City-Lab die Energienutzung der Kläranlage Innsbruck und die energieeffiziente Sanierung von gemeinnützigen Wohnungen.

>> Mehr Informationen auf der Website der Stadt Innsbruck und der IKB

Für Innsbruck stellt sich gegen Kritik an Bürgermeister wegen Markthalle: Zahlreiche Maßnahmen für Zukunft Markthalle und Marktplatz beschlossen – Umsetzung noch vor den Sommerferien 

Aktuell wird dem Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi „politischer Aktionismus“ im Umgang mit der Markthalle vorgeworfen, ein Vorwurf der aus Sicht von Für Innsbruck absolut nicht gerechtfertigt ist. Über mehrere Wochen tagte eine breit zusammengesetzte Arbeitsgruppe bestehend aus dem Bürgermeister, Geschäftsführer und Marktleiter der Markthalle, VertreterInnen aller Fraktionen, Stadtmarketing, Tourismusverband, Stadtplanung, Geschäftsbetreiber Marktplatz und externen Experten.

„In den zahlreichen guten Diskussionen, es fanden ca. 10 Sitzungen in unterschiedlichen Zusammensetzungen statt, entstanden viele gute und wichtige Vorhaben. In der letzten Steuerungsgruppensitzung am 13. Mai 2019 wurde gemeinsam mit Bürgermeister Georg Willi ein breiter politischer Konsens gefunden. Die Beschlussfassung über Umsetzung und Finanzierung in den städtischen Gremien ist politisch somit gesichert“, erläutert Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Projekte zur Umsetzung – Beschlussvorlage noch ausständig

Konkret fanden folgende Projekte eine breite Zustimmung:

  • Verbesserung der Belüftungssituation durch Fensterumbauten
  • Umwandlung der Großhandelsfläche in eine Kurzparkzone
  • Attraktivere Gestaltung des Eingangsbereiches und Öffnung Richtung Marktplatz
  • Organisation eines egelmäßig stattfindenden Marktes auf dem Marktplatz
  • Optisch ansprechende Gestaltung und Schaffung moderner Sitzgelegenheiten am Marktplatz
  • Den Inn für die Bevölkerung zugänglich machen

„Wir gehen davon aus, dass diese beschlossenen Maßnahmen der politischen Steuerungsgruppe – nach Vorschlag durch die breit zusammengesetzte Arbeitsgruppe – noch vor dem Sommer einer Umsetzung zugeführt werden und erwarten eine rasche Vorlage durch den Geschäftsführer der IIG Dr. Franz Danler. Vor allem der vom Marktleiter Kurt Dengg vorgeschlagene Fensterumbau ist aufgrund der bevorstehenden heißen Monate höchst dringlich und auch rasch umsetzbar. Auch die im Auftrag des Bürgermeisters in einer Vorstudie erarbeitete ansprechende optische Gestaltung des Marktplatzes samt Schaffung von Sitzgelegenheiten hat breite politische Zustimmung gefunden und kann in kurzer Zeit realisiert werden“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

„Wir sind guter Dinge, dass Geschäftsführer Dr. Franz Danler in einer der nächsten Stadtsenatssitzungen eine Beschlussvorlage vorbringen und Bürgermeister Willi diese rasch zur Abstimmung bringen wird. Wir sehen einer zügigen Umsetzung durch die IIG und die befassten städtischen Ämter positiv entgegen. Damit können die Menschen vor Ort gut arbeiten und wissen was sich in der nächsten passiert“, so Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Zufrieden mit der Markthalle

„Die Entwicklungen der Markthalle sind äußerst positiv. Waren die Ergebnisse bei der Übernahme von Wirtschafts- und Landwirtschaftskammer noch negativ, so schreibt die Markthalle heute schwarze Zahlen und komplett vermietet. Erfreulich ist auch, dass in den letzten Jahren in vielen Bereichen endlich eine Struktur geschaffen werden konnte, die auch von den Markthallenmietern geschätzt wird. Über 90% der Unternehmer in der Markthalle haben sich einer Initiative von einem der längsten Mieter, dem Gärtnereiunternehmer und langjährigen Gemeinderat sowie Landtagsabgeordneten Richard Heis, angeschlossen und damit speziell dem Markthallenleiter Kurt Dengg das Vertrauen ausgesprochen. Hier wird gemeinsam in die richtige Richtung gearbeitet“, stellt Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der IIG und Markthalle GR Mag. Markus Stoll abschließend fest.

Saubere Luft und weniger Lärm für Innsbruck

Für die Bürgerbewegung Für Innsbruck ist die Notwendigkeit von Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn von Mentlberg bis Kranebitten gegeben und Für Innsbruck fordert einen Runden Tisch mit der Asfinag. Auch Für Innsbruck sieht die große Lösung als optimale Variante an, die Autobahn in den Berg zu verlegen. Diese ist jedoch wenig realistisch. Bevor die Bürgerinnen und Bürger aber weiter unter dem zunehmenden Verkehrslärm und schlechter Luft leiden müssen und die Gesundheit gefährdet ist, ist eine komplette Einhausung des betroffenen Abschnittes eine rasche machbare und gute nachhaltige Lösung. Ein Verkehrsgipfel zwischen Stadt,  Land und Asfinag soll rasch Klarheit bringen. Auch der Autobahnanschluss für den Flughafen soll mitgeplant werden.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft atmen und einfach gut leben können – das ist das, was wir für unsere Bürgerinnen und Bürger wollen. Mit der Einhausung der Autobahn ist diese Verbesserung der Lebensqualität für die Stadtteile Mentlberg, Sieglanger, Höttinger Au und zum Teil Kranebitten möglich“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Sieglanger-Steg: Blick Richtung Westen
Sieglanger-Steg: Blick Richtung Osten

Neben Einhausung auch Flughafenanschluss mitplanen

„Bei der Einhausung sollte die lang gewünschte und verkehrs- wie umwelttechnisch sinnvolle Erschließung des Flughafens mitgeplant werden. Damit könnten tausende Kilometer unnötigen Umwegverkehr mitten durchs Wohngebiet vermieden werden und die Anrainer wieder aufatmen. Zudem wäre der Zu- und Abtransport in das Ober- und Unterland deutlich beschleunigt, was auch für den Tourismusstandort Tirol besonders attraktiv ist“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Für Innsbruck unterstützt Bürgermeister in Verhandlungen

„Gemeinsam mit über 800 Bürgerinnen und Bürgern – die bereits eine Petition unterschrieben haben – werden wir Herrn Bürgermeister in den Verhandlungen mit der Asfinag den Rücken stärken und hoffen auf einen baldigst stattfinden Runden Tisch“, schließt Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.


Heute ging in Graz eine zweitätige Lernreise zum Thema "Smart City" zu Ende. Gemeinderat Christoph Kaufmann nahm an dem…

Gepostet von Bürgerbewegung Für Innsbruck am Freitag, 3. Mai 2019

Innsbruck soll CO2-neutral werden! Mit diesem Satz lies GRin Theresa Ringler in der Gemeinderatssitzung im März aufhorchen. Begonnen werden soll dabei mit dem Stadtmagistrat Innsbruck. Der Antrag zur Prüfung von Maßnahmen, den Betrieb kimaneutral zu gestalten, wurde im vergangenen Gemeinderat abgestimmt und mit großer Mehrheit dem Stadtsenat zur Erledigung zugewiesen. Die Intention dahinter: Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen mit negativen Auswirkungen auf das Klima sollen reduziert und kompensiert werden. Damit einher geht die Nutzung von sauberen Energiequellen und verstärkter Schutz und Erhalt von natürlichen CO2-Neutralisatoren wie zum Beispiel Wäldern.

CO2 neutrale Stadt Innsbruck als ambitioniertes Ziel

Die Stadt Innsbruck ist bereits seit Jahren darauf bedacht, auf Nachhaltigkeit zu setzen. In vielen Gestaltungsbereichen der Stadt, besonders im Bereich Bau und Mobilität, werden bereits wertvolle Maßnahmen umgesetzt, um Ressourcen und Energie zu schonen und Emissionen einzusparen. „Wir möchten noch einen Schritt weiter gehen und nach dem Vorbild anderer europäischer Städte die Vision einer klimaneutralen Stadt Innsbruck verfolgen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, mit ambitionierten mittel- und langfristigen Zielen ein wirkliches Umdenken zu erreichen.“, so FI-Umweltsprecherin Theresa Ringler. Als jüngstes Mitglied im Innsbrucker Gemeinderat möchte Ringler Bewusstsein dafür schaffen, dass die hohe Lebensqualität in Innsbruck nicht selbstverständlich ist. Vizebürgermeisterin Mag.a. Christine Oppitz-Plörer, ressortführend für Kinder- und Jugendförderung, unterstützt dieses Vorhaben. „Sich für Umwelt und Klima einzusetzen, ist kein parteipolitisches Thema. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, für den eigenen Lebensraum, für die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt und für zukünftige Generationen“.

Zusammenarbeit und Respekt notwendig

Ringler betont, dass für sie Klimaschutz nicht bedeutet, Angst und schlechtes Gewissen zu verbreiten und durch das Finden von Sündenböcken politisch Stimmung zu machen. „Damit es wirklich um die Sache – den Schutz und Erhalt unserer Natur geht – muss eine optimistische und gestaltungswillige Einstellung mit klaren und pragmatischen Handlungsvorstellungen verbunden werden. Das geht nur mit Zusammenarbeit und Respekt vor der Umwelt und voreinander.“ Durch die Veränderung der eigenen Lebensweise kann und sollte jede und jeder seinen und ihren Beitrag für den Klimaschutz leisten. „Auch wenn durch das Konsumverhalten jeder Einzelne gesellschaftliche Entwicklungen mehr mitbestimmen kann, als manche denken: als Politiker haben wir größere Handlungsspielräume und die sollten wir nutzen“, schließt Ringler.

Fraktionsbeitrag zum Thema „Stadtplanung – fair und nachhaltig“ (April 2019)

Faire und nachhaltige Stadtplanung bedeutet für uns, dass sich eine Stadt zukunftsorientiert und ausgeglichen entwickeln kann. Ausgeglichen zum einen, indem sinnvoll und ökologisch gebaut wird und Infrastrukturverbesserungen immer im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen. Ausgeglichen aber auch, wenn es um die soziale Durchmischung geht. Fair ist für uns, wenn auch die Interessen der nächsten Generation berücksichtigt werden, dass jungen InnsbruckerInnen eine Perspektive geboten wird. Jene, die in Innsbruck bleiben wollen, um zu arbeiten und vielleicht auch eine Familie zu gründen. Sie sind die Leistungsträger und die Mitte der Gesellschaft und können sich oft, obwohl sie gut verdienen, Wohnen in Innsbruck nicht leisten. Deshalb setzen wir uns für entsprechende Änderungen der Vergaberichtlinien von geförderten, leistbaren Wohnungen ein: zum Beispiel für Befristungen von Wohnverträgen, wie in Form von Starterwohnungen, höhere Einkommensgrenzen und vermehrten fördernahen Wohnbau.

GR Mag. Lucas Krackl
Klubobmann Für Innsbruck

„Unser schöner Lebensraum – Gute Luft für Innsbruck!“
Über dieses Thema wurde im vergangenen Gemeinderat im Rahmen der Aktuellen Stunde gesprochen. Wir haben dieses Thema gewählt, da es uns wichtig ist, auf die Verantwortung der Stadt als kleinstes Element in einem politischen und ökologischen Gesamtsystem hinzuweisen. Um die hohe Lebensqualität in Innsbruck sicherzustellen und auch langfristig von guter Luft und intakten Naherholungsräumen profitieren zu können, muss vor Ort gehandelt werden. Städte sind zentrale Akteure im Klimaschutz!

Unsere Vision für ein Innsbruck der Zukunft ist, dass die Nutzung erneuerbarer Energien und die Reduktion von Emissionen & Energieverbrauch selbstverständlich sind. Langfristig soll erreicht werden, dass unsere Stadt keinen negativen Einfluss auf die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre hat. Das bedeutet, dass Emissionen reduziert und Maßnahmen zum Ausgleich getroffen werden. Zum Beispiel mit der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, Sharing-Modellen im Mobilitätsbereich, innovativen Baukonzepten, Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie dem Flughafen oder durch Erhalt und Rückgewinnung von Grünfläche kann dieses Ziel erreicht werden. Wir sind der Meinung, dass wir nur mit einer langfristigen Gesamtvision im Sinne des Schutzes von Umwelt und Klima erfolgreich sein können.

Der Klimawandel erfordert jetzt ein Umdenken!

  • Jeder und jede kann durch die Änderung des eigenen Lebensstils seinen und ihren Beitrag leisten.
  • Einige Unternehmen sind bereits dabei, ihre Prioritäten neu auszurichten.
  • In der Politik ist eine überparteiliche und generationsübergreifende Zusammenarbeit ist notwendig!

Um ein Zeichen zu setzten und den ambitionierten Prozess zu starten, hat unsere jüngste Gemeinderätin und FI-Jugend und Umwelt-Sprecherin Theresa Ringler einen Antrag eingebracht, um als ersten Schritt die Entwicklung eines CO2-neutralen Stadtmagistrats zu prüfen. >> Download Antrag <<

Zu Beginn: Vize-BGMin Christine Oppitz-Plörer
9 min. 40 sec.: GRin Theresa Ringler

Siehe auch zum Thema Luftqualität in Innsbruck – Autobahneinhausung im Westen der Stadt:

https://www.fuer-innsbruck.at/gut-leben-durch-autobahnverlegung-oder-einhausung/

Vereinsausflug im März mit informativem Vortrag zur Arbeit der Neuen Heimat Tirol (NHT) und Besichtigung eines aktuell übergebenen Wohnbauprojektes – Neubau der Südtiroler Siedlung gegenüber der Kirche St. Paulus.

Für Innsbruck Vereinsveranstaltung im Pradler Saggen. Nach einer informativen Präsentation über die Geschichte und…

Gepostet von Bürgerbewegung Für Innsbruck am Freitag, 22. März 2019
>> ALLE BILDER HIER AUFRUFEN <<

Im Zuge der Diskussion rund um das Gebäude in der Blasius-Hueber-Straße 4 wurde einmal mehr deutlich, dass die steigenden Preise am Immobilienmarkt auch durch die öffentliche Hand selbst verschuldet wird. So verkaufen speziell Bundeseinrichtungen immer wieder Baurechte oder gar Gebäude an private Investoren. Andere öffentliche Institutionen wie die Stadt unterliegen dann im Bieterwettbewerb. Für Innsbruck hat bereits im November eine Initiative zur Anregung einer Gesetzesänderung angekündigt, die im kommenden Gemeinderat breite Unterstützung erhalten soll. Demnach sollen zuvor öffentliche Institutionen den Vorzug beim Kauf oder der Pacht  von Immobilien erhalten und das zu leistbaren Preisen – schließlich sind die Bürger der Stadt auch Bürger der Republik. 

„Ich denke es ist endlich an der Zeit dem Ausverkauf von Volksvermögen einen Riegel vorzuschieben. Wenn sogar der Staat lieber an Private etwas abgibt als an Städte, Universitäten oder andere öffentliche Einrichtungen, dann läuft etwas gehörig falsch“, so der Ausschussvorsitzende für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl. 

Öffentliches Vermögen nicht privatisieren

„In der Landeshauptstadt Innsbruck legen wir großen Wert darauf, das Vermögen der Bevölkerung zu sichern und auszubauen. In der letzten Periode konnten wir eine Vermögensausweitung um 500 Millionen Euro erzielen. Es ist schlichtweg unverantwortlich, wenn die Republik öffentliches Vermögen privatisiert und so dem Volk verloren geht. Bekanntestes Negativbeispiel ist der unter Schwarz/Blau initiierte Verkauf der Buwog-Wohnungen, deren Bewohner nun dramatisch mit dem Verbleib in ihrem Zuhause kämpfen müssen. Derartige Aktivitäten zum Nachteil der Bürger müssen endlich ein Ende nehmen“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Große Zustimmung im Gemeinderat erwartet

„Konkret sollen öffentliche Institutionen bei Kauf oder Pacht den Vorrang erhalten und das zu Preisen die leistbar sind. Warum sollen Bürger der Stadt  durch hohe Gewinne benachteiligt werden, wenn sie doch auch Bürger der Republik sind?“, hinterfragt Krackl die aktuelle Praxis im Verkauf von öffentlichen Liegenschaften des Bundes.

„In allen bisherigen Gesprächen wurde Unterstützung signalisiert und auch der Bürgermeister begrüßt nsere Initiative für den Erhalt von Volksvermögen. Gemeinsam müssen wir uns alle anstrengen, dass wir leistbares Wohnen voranbringen und da gehören solche Maßnahmen auch dazu. Wir hoffen mit Unterstützung aller Parteien im Gemeinderat auch auf Bundesebene erfolgreich Gehör zu bekommen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Stadtentwicklung braucht Mut und Weitblick
Frachtenbahnhof bleibt Zukunftsaktie

In einer aktuellen Anfrage wollte Gemeinderat Plach (SPÖ) in Erfahrung bringen, wie die künftige Entwicklung des Areals am Frachtenbahnhof seitens der Stadtplanung eingeschätzt wird. Vor etwa einem Monat wurde erstmals eine längerfristige Beibehaltung des Areals durch die ÖBB angedacht. Es wird nun an den politischen Entscheidungsträgern in Bund und Land liegen, das Areal des Frachtenbahnhofs im Zentrum der Landeshauptstadt freizumachen und für die Bevölkerung nutzbar zu machen.

„Nur weil die ÖBB heute eine neue Idee haben, kann man nicht frühere Aussagen, die vor einem Jahr getätigt wurden, gleich als falsch darstellen. Im Falle einer erfolgreichen Olympiabewerbung, wäre es Beitrag des Bundes gewesen, das Areal am Frachtenbahnhof vorzeitig freizumachen. Wenn Herr Plach die Anfragebeantwortung zitiert, soll er das bitte auch richtig machen und die zeitlichen Zusammenhänge korrekt darstellen“, so der Ausschussvorsitzende für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Aktuelle Ideen nicht in Stein gemeißelt

„Es handelt sich hier um die größte Zukunftsaktie in der innerstädtischen Entwicklung. Hier braucht es seitens des Bürgermeisters und der Koalitionspartner gerade jetzt auch Mut und Durchsetzungsbereitschaft. Nur weil eine neue Idee auf dem Tisch liegt, heißt es zusammenzustehen und gemeinsam über alle Parteigrenzen hinweg für die Freimachung des Frachtenbahnhofes zu kämpfen“, fordert Krackl von Bürgermeister und Koalitionspartnern ein.

Menschen brauchen keine Bahninstandhaltungsanlage im Zentrum

„Neben der Kanzlerpartei und der selbsternannten sozialen Heimatpartei mit dem Infrastrukturminister, sollte auch die SPÖ mit ihren traditionellen guten Netzwerken innerhalb der ÖBB dringendst tätig werden. Denn: Niemand braucht eine Bahninstandhaltungsanlage im Zentrum einer Landeshauptstadt, in der die Schaffung von leistbarem Wohnraum die größte Aufgabe ist“, erwartet sich Krackl Unterstützung in allen politischen Gruppierungen.

Die Österreichischen Bundesforste haben das Baurecht für das Haus in der Blasius-Hueber-Straße 4 an einen privaten Investor verkauft. Seitdem gibt es Pläne zum Abbruch des charakteristischen und historischen wertvollen Gebäudes. Die Republik Österreich hat durch diesen wieder einmal Vermögen der österreichischen Bevölkerung privatisiert.

„Gerne hätten wir als Stadt Innsbruck das Baurecht selber erworben oder es zumindest in den Händen einer gemeinnützigen Gesellschaft gewusst. Ein Studentenwohnheim oder leistbare Wohnungen in dieser Lage passen jedenfalls zu den Zielen der Entwicklung im universitären Umfeld. Wir kritisieren jedoch massiv die sinnlose Privatisierungswelle und fordern einen Kurswechsel: Schluss mit dem Ausverkauf von Volksvermögen!“, kritisiert Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl den sorglosen Umgang mit öffentlichem Vermögen.

„Die Bundesregierungen haben trotz fataler Erfahrungen aus dem skandalösen schwarzblauen Verkauf tausender BUWOG-Wohnungen nichts gelernt. Die Stadt Innsbruck ist hier immer einen anderen und vorbildlichen Weg gegangen: Wir haben in den letzten Jahren vorsorglich Grundstücke  für mindestens 3.000 Wohnungen angekauft und gesichert. Mit diesen Millioneninvestitionen wurde ein echtes, nachhaltiges und spürbares Soziales Impulspaket für die Innsbrucker Bevölkerung geschnürt und umgesetzt“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Günstiger Wohnraum für Studierende besteht aus verschiedenen Wohnformen

„Mit der geplanten Errichtung eines Hostels in direkter Uni- und Kliniknähe wird eine günstige Übernachtungsmöglichkeit für viele Menschen geschaffen. Das ist wichtig für den Standort Innsbruck und entspricht auch den Entwicklungszielen der Hotelstudie. Besonders junge Reisende und Familien werden das Angebot nutzen, genauso wie Schülergruppen, Besucher der Universitäten oder ganz besonders Angehörige von Langzeit-Patienten der Klinik. Das ist schon auch wichtig, wird dringend gebraucht und sichert darüberhinaus ein historisches Gebäude“, hält Krackl fest.

Fakten & Sachlage

„Fakt ist, dass der Ressortverantwortliche Stadtplaner Georg Willi die Realisierung des Hostel-Projekts befürwortet und durch die Vorlage an den Ausschuss zur Beschlussfassung empfohlen hat. Unter Berücksichtigung des fahrlässigen Ausverkaufs von Volksvermögen war die Zustimmung des Ausschusses daher eine vernünftige Option“, schließt Krackl.

 

In Fortführung der größten Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen, wurden am 22. und 23. Oktober 2018 126 Wohnungen des Projekts Bienerstraße 10, 10a und 12 den neuen Mieterinnen und Mietern übergeben. Das vor allem im Wahlkampf für politische Kampagnen mehrfach missbrauchte Projekt dürfte mit dem Tag der offenen Tür und der nunmehr erfolgten Übergabe wohl auch die letzten Kritiker verstummt haben lassen. Die drei Wohnblöcke überzeugen durch ihre hohe Qualität und niedrigen Kosten. Für ca. 7,80 Euro inkl. Betriebskosten und Tiefgaragenplatz pro m² werden Wohnungen in Passivhausbauweise vermietet. Ohne Tiefgaragenplatz bewegen sich die Preise bei etwas mehr als 6 Euro pro m² inkl. Betriebskosten.

 

Segnung und Übergabe

Mit der Segnung am Montag wurde begonnen die Anlage an die neuen Mieter zu übergeben. Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer begrüßte im Namen der Stadt Innsbruck: „Ich wünsche Ihnen allen viel Freude in Ihren neuen vier Wänden und bin mir sicher, dass Sie sich schon alle auf das erste Weihnachten im neuen Zuhause freuen. Das Zusammenleben mit den neuen Nachbarn wird so werden, wie jeder seinen Beitrag dazu leistet“.

 

Projekt mit hoher städtebaulicher Qualität

Erfreut zeigt sich auch Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, der als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte dieses Projekt von Anfang an begleitet hat.

„Es war im Bauausschuss schon Thema, ob auf diesem Platz des ehemaligen Straßenbauhofes ein derartiges Wohnprojekt Platz finden kann. Heute wo alles fertig ist, kommen die hohen Qualitäten dieses Projektes ganz deutlich zum Vorschein und ich bin froh, dass wir damals erfolgreich für dieses Projekt gekämpft haben. Es war gut und richtig dieses Projekt umzusetzen und so maßgeblich zu leistbarem Wohnraum beizutragen“, freut sich Für Innsbruck Klubobmann und GR Mag. Lucas Krackl

 

Details zum Projekt

Insgesamt sind auf dem Grund des ehemaligen Bauhofs Saggen, der im Besitz der IIG ist, sowie einem angrenzenden Grundstück der WE drei Gebäude errichtet worden, in denen sich insgesamt 126 Wohnungen befinden. 85 davon – jene in den Wohnhäusern Bienerstraße 10 und 10a – wurden von der IIG errichtet, die übrigen 41 Einheiten im Haus Nr. 12 von der WE.

„Entstanden sind nach den Plänen von Architekten Peter Larcher drei Gebäude. Dieser hat sich in einem EU-weiten Wettbewerb mit mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgesetzt. Neben qualitätvollem Wohnraum ist im Zuge des Projekts auch ein neues Stadtteilbüro, das von den Innsbrucker Sozialen Diensten betrieben wird, sowie eine Tagesbetreuungseinrichtung der Lebenshilfe Tirol entstanden. Die Tiefgarage mit 235 Stellplätzen komplettiert den neuen und vor allem leistbaren Wohn- und Lebensraum“, erklärt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

„Qualitativ hochwertig und gleichzeitig leistbar bauen – das steht für die IIG im Fokus und ist auch Ziel unserer Wohnbaupolitik von Für Innsbruck. Die durchschnittlichen Mietkosten inklusive Betriebs- und Heizkosten sowie Tiefgaragenparkplatz in den Wohnhäusern der IIG betragen rund 7,25 Euro pro Quadratmeter. Ich denke die Zahlen sprechen für sich und belegen den Erfolg dieses Projekts“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Stv. Aufsichtsratsvorsitzender GR Mag. Markus Stoll.

Alle drei Wohnhäuser wurden als Passivwohnanlagen errichtet. Auch auf die Sicherheit in der Anlage wurde großen Wert gelegt: Beispielsweise wurden versperrbare Fenster sowie Haltegriffe in den Bädern eingebaut. Eine Zertifizierung gemäß den Richtlinien des Vereins „Sicheres Tirol“ erfolgt. Die Gesamtkosten für die Errichtung des Projekts liegen bei knapp über 20 Millionen Euro. Vergeben wurden die neuen Einheiten von der Wohnungsvergabe der Stadt Innsbruck. Insgesamt acht Wohnungen werden von der Lebenshilfe Tirol angemietet und als teilbetreute Inklusionswohnungen genutzt.

(Quellen: FI, IKM/DH)

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10A

Eine junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. Bürgermeister Georg Willi (3. v. l.), Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl (3. v. r.), Vizebürgermeister Franz X. Gruber (2. v. r.) und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © IKM/Hofer

©IKM/Hofer

 

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10

Eine weitere junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. v.l.n.r.: Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl, Bürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeister Franz X. Gruber und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © Matt / IIG

©IIG/Matt

 

Mehr Raum für Bücher & Begegnungen: Im Sockel der Amraser Straße 2 wird die Innsbrucker Stadtbibliothek schon bald ihren neuen Platz finden. Das Leseangebot für Innsbruckerinnen und Innsbrucker wird dadurch von ca. 55.000 auf 150.000 Medien erweitert werden können. Am 15. September begann der Umzug, ab 9. November findet öffnet die neue Stadtbibliothek Amraser Straße ihre Pforten!

Ein Ort des Wissens & -Austausches

Unsere Gemeinderätin und Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler konnte sich bei einer Führung durch die Baustelle bereits einen ersten Eindruck von der neuen Stadtbücherei machen und zeigte sich von dem Konzept begeistert: „Die Idee, eine Bibliothek nicht nur als Raum für Wissensspeicherung- und Vermittlung sondern auch als einen Ort der Begegnung und des Austausches zu sehen ist ein wunderbarer Ansatz und wird mit der neuen Stadtbücherei auch ausgezeichnet umgesetzt. Diese offene Einstellung – dass jeder willkommen ist, um zu lesen, zu lernen oder einfach ein bisschen Zeit abseits des alltäglichen Trubels zu verbringen – gefällt mir persönlich besonders gut.“

Die Stadtbibliothek wird darüber hinaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen bieten, von Leseförderung für die Kleinsten bis hin zu spannenden Veranstaltungen und Lesungen.

„Die neue Stadtbibliothek hat nicht nur das Potential, zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt Innsbruck, sondern auch zu einem ganz persönlichen Lieblingsplatz für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu werden!“

Nähere Informationen unter: www.stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

Kürzlich gelangte ein Dokument des MCI Beirates, mit zahlreichen Informationen und Zahlen zum Neubau, an die Öffentlichkeit. Laut diesem Dokument wären viele der in den letzten Monaten kolportierten Aussagen unrichtig und verzögern bzw. verhindern damit ungerechtfertigt die Umsetzung.

„Ich glaube niemand zweifelt an, welchen großen Stellenwert das MCI in Innsbruck hat. Wir müssen alles daran setzen, weiteren Schaden durch Gerüchte und falsche Zahlen von der Hochschule abzuwenden. Das ist jetzt für den Hochschulstandort Innsbruck sehr wichtig“, so die Ressortzuständige für Hochschulen und Universitäten, Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Zurück zu den Fakten – weg von den Mythen!

„Bisher konnten die kolportierten Zahlen der angeblichen ‚Kostenexplosion‘ für die Stadt nie nachvollzogen werden. Wenn die Angaben aus dem nun vorliegenden Papier des Beirates stimmen, wird man das rasch klären müssen. Die Glaubwürdigkeit von Land und Stadt steht auf dem Spiel und wir möchten alles daran setzen, dass die Stadt weiterhin ein verlässlicher Partner bleibt“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Runder Tisch soll Klarheit bringen

„Es braucht jetzt rasch einen runden Tisch mit Land, Stadt und MCI. Dabei sollen alle Fakten aufs Tapet kommen und Klarheit schaffen. Jede weitere Verzögerung durch Handlungen aufgrund von Gerüchten schadet dem Bildungs- und Wirtschaftstandort Innsbruck und kostet die Steuerzahler sehr viel Geld“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Wohnentwicklung mit Augenmaß da wo es sinnvoll ist

Nach wie vor fordert Für Innsbruck einen runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern gegen die Pläne des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur einzurichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Hier sind alle politischen Kräfte gefordert, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang zu ziehen. Briefe schreiben alleine wird zu wenig sein“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Bereits zu Jahresbeginn starteten die Regierungsfraktionen eine Petition für die Einhausung der Autobahn im Bereich Sieglanger, Höttinger Au und Kranebitten. Oberstes Ziel ist nach wie vor die komplette Verlegung der Autobahn nach Süden, um die Wohngebiete und vor allem die Bürger zu entlasten. Egal ob Einhausung oder Verlegung – Entwicklungen im neu entstehenden Raum werden sich am Bestand orientieren müssen.

„Im Sinne einer Stadtentwicklung für die Menschen müssen wir genau hinschauen, wo und in welcher Geschwindigkeit sich die Stadt weiterentwickelt. Mit der Forderung der Liste Fritz sollen 1.000 Wohnungen in einem Bereich geschaffen werden, in dem man bisher das vergleichsweise kleine Projekt ‚Klosteranger‘ aufgrund seiner angeblichen Massivität bekämpft hat. Das stellt sogar die Grünen in den Schatten, die wiederum in Vill bei 600 Einwohnern über 100 Wohnungen erzwingen wollten. Derartige Projekte sprengen ohne begleitende Infrastruktur die Stadtteile und werfen diese aus dem Gleichgewicht“, so Für Innsbrucks Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben. Der Liste Fritz würde es gut tun zuerst bei den Schritten 1 und 2 mitzuhelfen, anstatt bei Schritt 5 zu beginnen und nicht vorhandene Flächen zu verplanen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

 

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TT, 25.09.18:

Mehr Raum für Bücher & Begegnungen: Im Sockel der Amraser Straße 2 wird die Innsbrucker Stadtbibliothek schon bald ihren neuen Platz finden. Das Leseangebot für Innsbruckerinnen und Innsbrucker wird dadurch von ca. 55.000 auf 150.000 Medien erweitert werden können. Am 15. September findet der feierliche Bücherumzug statt – jede/r ist herzlich eingeladen, die ersten Bücher gemeinsam in ihr neues Zuhause zu tragen! Begleitet wird der Umzug von Kabarettist Markus Koschuh, Treffpunkt: 15.00, Colingasse 5a.

Nähere Informationen unter: www.stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

Ein Ort des Wissens & -Austausches

Unsere Gemeinderätin und Für Innsbruck Kultursprecherin Theresa Ringler konnte sich bei einer Führung durch die Baustelle bereits einen ersten Eindruck von der neuen Stadtbücherei machen und zeigte sich von dem Konzept begeistert: „Die Idee, eine Bibliothek nicht nur als Raum für Wissensspeicherung- und Vermittlung sondern auch als einen Ort der Begegnung und des Austausches zu sehen ist ein wunderbarer Ansatz und wird mit der neuen Stadtbücherei auch ausgezeichnet umgesetzt. Diese offene Einstellung – dass jeder willkommen ist, um zu lesen, zu lernen oder einfach ein bisschen Zeit abseits des alltäglichen Trubels zu verbringen – gefällt mir persönlich besonders gut.“

Die Stadtbibliothek wird darüber hinaus ein vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen bieten, von Leseförderung für die Kleinsten bis hin zu spannenden Veranstaltungen und Lesungen.

„Die neue Stadtbibliothek hat nicht nur das Potential, zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt Innsbruck, sondern auch zu einem ganz persönlichen Lieblingsplatz für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu werden!“

Durch das MCI Projekt musste eine Lösung für die Unterbringung der zahlreichen Reisebusse gefunden werden. Aufgrund des begrenzten Platzes am derzeitigen Areal ist der Vorschlag für eine Busgarage entstanden. Durch den Planungsstopp durch das Land und aufgrund von aktuellen Aussagen des Bürgermeisters droht der vom Tourismus gewünschten Busgarage das Ende. Als Alternative könnte laut den Ideen des Bürgermeisters eine Bushaltespur zum kurzen Ein- und Ausstieg der Gäste dienen.

„Es ist wichtig, dass die Menschen gut von A nach B kommen. Das trifft auf Touristen genauso zu und deshalb ist der zentrale Busparkplatz neben der SoWi sehr erfolgreich und auch wichtig. Mit einer Bushaltespur zur Entladung haben die Gäste noch den kurzen Weg, die Busse werden viele tausend Kilometer Zusatverkehr erzeugt, und das womöglich durch Wohngebiete“, kann Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl der aktuellen Planung aus umweltpolitischen Überlegungen wenig abgewinnen.

„Im Jahr 20016 kamen 22.000 Reisebusse an. Die mussten auch wieder wegfahren weshalb wir jährlich schon 44.000 Busfahrten im Stadtgebiet hatten. Mit einer Bring- und Abholspur wird sich diese Zahl verdoppeln und so viele Belastungen mit sich bringen. Weniger Sicherheit, weniger Luftqualität, mehr Lärm – Zustände die wir nicht mittragen werden“, hält Krackl für die Bürgerbewegung Für Innsbruck fest.

 

Wohngebiete dürfen nicht noch mehr unter Bussen leiden

„Wir werden sehr genau darauf schauen, dass etwaige Ersatzlösungen für die Bevölkerung vertretbar sind, denn ein Zustellen des Saggens mit Bussen kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Alle anderen Varianten werden durch doppelte An- und Abfahrt sehr viel Abgase und Luftverschmutzung erzeugen und die Menschen belasten. Ganz verkehrt war die Idee der Busgarage wohl nicht und sie funktioniert auch wie bspw. mit der Tiefgarage des Austria Trend Hotel Ananas in Wien bewiesen wird“, so Krackl weiters.

 

 

Auch Fernreisebusse brauchen Lösung

Große Unzufriedenheit herrscht auch bei den Betreibern von Fernreisebussen. Hier wurde die seinerzeitige Haltestelle in der Heiliggeist-Straße nach Protesten von Anrainern in Richtung Graßmayrkreuzung verlegt. Aufgrund enger Gehsteige und schlechter Beleuchtung kein wirklich attraktiver Standort.

„Der Trend des Reisens mittels Fernreisebus wird noch länger anhalten. Ich bin daher froh, dass Stadträtin Schwarzl in Zusammenarbeit mit Vizebürgermeister Gruber die Haltestellenproblematik für die Fernreisebusse angeht. Es wird schon wesentlich sein eine Lösung in Bahnhofsnähe zu finden oder am bestehenden Standort Verbesserungen vorzunehmen. Die Nutzer dieser Verkehrsmittel werden es danken“, so Krackl abschließend.

 

Aktuell spricht der Bürgermeister von „Entdichtung“ bei öffentlichen Wohnbauprojekten, wie etwa beim Campagne-Areal. Geht es nach seinen Vorstellungen, werden dort in etwa 10% weniger Wohnungen gebaut und das in einer Zeit in der die Stadt bei privaten Projekten gemeinnützige Wohnungen einfordert. Zudem wird mit Stellungnahmen von Anrainern, die in keinerlei Akten aufscheinen, und Meinungen von – politisch motivierten – „Experten“ argumentiert. Der Meinungsschwenk hat erhebliche Auswirkungen auf alle Projekte in der Stadt.

„Ob vom aktuellen Meinungsschwenk beim Campagne-Areal, die Anzahl der Wohnungen um 10% zu reduzieren, auch alle anstehenden anderen Projekte betroffen sind, wird sich zeigen. Für Innsbruck fordert jedenfalls rasche Klarheit besonders für jene Projekte, die bereits vorbereitet sind und für die noch rechtskräftige Baubescheide fehlen“, so Krackl

„Für Innsbruck hat sich vor den Gemeinderatswahlen für Wohnbaumaßnahmen mit Augenmaß ausgesprochen, weil uns die Bevölkerung einen notwendigen Änderungsbedarf aufgezeigt hat. Zeitgleich haben sich die Grünen immer für 8.000 Wohnungen ausgesprochen, ein Ziel das in den Koalitionsverhandlungen von den Grünen auf 3.000 Wohnungen plus studentisches Wohnen revidiert wurde. Geworden sind es gemeinsam 3.000 Wohnungen inkl. studentischem Wohnen. Nun wird bei den stadteigenen Projekten munter weiter reduziert und gleichzeitig werden private Eigentümer zur Schaffung von gemeinnützigem Wohnraum verpflichtet. Da passt Vieles nicht zusammen und unterstützt nicht die Glaubwürdigkeit der Stadt als langfristig verlässlicher Partner, der sie bisher immer war“, skizziert der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, FI Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, die aktuelle Lage.

ÖROKO Zielsetzungen hinterfragen

„Angesichts des aktuellen grünen Richtungsschwenks müssen jedenfalls alle bisherigen Zielsetzungen im Entwurf zum ÖROKO, vor allem hinsichtlich der Anzahl an Wohnungen, massiv hinterfragt werden. Das was heute politisch gesagt wird, passt nicht mehr mit den Zahlen des ÖROKOs zusammen. Wenn sogar die Grünen mehr und mehr von ihren bisherigen Zielen abrücken, haben die aktuellen Festlegungen wohl keine Mehrheit mehr und erfordern analog zur Reduktion beim Campagne-Areal eine Adaptierung nach unten“, so Krackl.

Reden und Zuhören

„Beim Campagne-Areal wurde auf Vorschlag von VP Klubobmann Hannes Anzengruber vereinbart, dass jegliche Projektänderungen im Koalitionsausschuss beschlossen werden müssen. Erst auf diesen Kompromiss folgte die Zustimmung zum Beschluss aller planungsrechtlichen Vorbereitungen in Ausschuss und Gemeinderat. Wie unter diesem Blickwinkel die nun vorliegende ‚Mitteilung‘ über Wohnungsreduktionen zu werten ist, wird ebenfalls wohl noch Thema einer koalitionären Runde sein“, so Krackl abschließend.

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die medial geführte Diskussion zu einem Vorschlag für verschiedene Maßnahmen zur Lärmreduktion.

„In der Regel sollten solche Themen vorab in einer Koalition besprochen und behandelt werden. Selbstverständlich muss es unser Anliegen sein, Lärm stetig zu reduzieren. Dafür müssen wir gemeinsam tragfähige Lösungen suchen und finden. Einige der nun veröffentlichten Maßnahmen sind für uns jedenfalls überschießend und erhalten sicherlich keine Zustimmung“, erläutert Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Die Punkte im Detail

Lärmmindernde Straßenbeläge – muss geprüft werden
„Ohne konkrete Darstellung der Mehrkosten in Verbindung mit der tatsächlichen Lärmreduktion scheint eine Zustimmung schwierig, zumal viele der Emissionen wohl auch von den Fahrzeugen selbst kommen. Angesichts der Entwicklung im Bereich der E-Mobilität verändert sich auch der Fahrzeuglärm im Ortsgebiet. Eine fundierte Betrachtung wird erforderlich sein“, so Krackl.

Generelles Tempo 30 – keine Zustimmung
„Eine generelle Festlegung auf Tempo 30 im Stadtgebiet lehnen wir entschieden ab. Wie auch bisher sollen Problembereiche mit Hausverstand und unter Einbindung der Anwohner einzeln betrachtet und gegebenenfalls behandelt werden. Besser scheinen Angebote in der Bewusstseinsbildung anstatt ein flächendeckendes enges Regelkorsett zu schnüren“, so Krackl.

Wiedereinführung Nachtfahrverbot – Angebote statt Verbote!
„Es war im Jahr 2010 mein Antrag, das damals ungerechte Nachtfahrverbot für Mopeds aufzuheben. Die Neueinführung träfe vor allem Jugendliche die nach 22 Uhr sicher nach Hause kommen wollen. Es ist nicht einzusehen, dass ‚getunte‘ Autos, Traktoren oder andere stark lärmende Fahrzeuge fahren dürfen und Mopeds nicht mehr“, sieht Krackl eine enorme Ungleichbehandlung von Mopedfahrern.

„Unbestritten ist, dass der Trend zu lärmarmen Elektro-Rollern anhält und wir hier das Angebot mit Schwerpunktaktionen unterstützen könnten. In diesem Fall würde ich das Credo ‚Angebote statt Verbote‘ vorziehen“, erinnert Krackl die Grünen an ihr Wahlversprechen, keine Verbote zu erlassen.

Fassadenbegrünungen – müssen geprüft werden
„Interessant scheint das Konzept von Fassadenbegrünungen zu sein, wenngleich mir auch Kritik von Bauträgern bekannt ist, wonach solche Bepflanzungen die Bausubstanz schädigen. Hier gilt es ordentlich zu prüfen, um langfristige Schäden  und finanzielle Mehrkosten für die Stadt zu vermeiden“, so Krackl abschließend.

 

Adaptierte Vereinsräumlichkeiten an der Haller Straße übergeben

Die Freiwillige Feuerwehr und die Musikkapelle Mühlau können sich über mehr Platz in ihrem Quartier an der Haller Straße freuen. Der Bedarf nach mehr Fläche war bereits länger gegeben. Nachdem eine unmittelbar angrenzende Wohnung frei wurde, erstellte die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) eine Planung für deren Nachnutzung, unter Berücksichtigung der restlichen Räumlichkeiten im Obergeschoß.

Zusammenarbeit mit Vereinen

„Mitglieder der Feuerwehr und der Musikkapelle waren in die Planung eingebunden. Ihre Wünsche wurden eingearbeitet. Beide Vereine haben nun eine optimale Raumsituation, die ihren Bedürfnissen entspricht“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit zwischen NutzerInnen und IIG: „Die gesamten Abbrucharbeiten haben die Vereine in Eigenleistung ausgeführt. Auch die Innenausstattung haben sie selbst übernommen“, erklärte Kaufmann. Von November 2017 bis Jänner 2018 führte die IIG eine Generalsanierung der Räumlichkeiten sowie sicherheitstechnische Adaptierungen im Treppenhaus durch. Zudem wurden die Haupt- und Nebeneingangstüren im Sinne des Denkmalschutzes hergerichtet.

Mehr Platz für alle

Ab sofort stehen der Musikkapelle 194 anstatt wie bisher 141 Quadratmeter zur Verfügung. Die Feuerwehr erhielt im ersten Stock einen neuen Aufenthaltsraum mit knapp 23 Quadratmetern. Getrennte Toiletten stehen den beiden Vereinen ab sofort gemeinsam zur Verfügung. Aktuell sind fünf Frauen Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr in Mühlau. „Die Maßnahmen wurden alle mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Die Aufenthaltsqualität konnte mit dem zusätzlichen Raumangebot verbessert werden“, erklärte IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler bei der Übergabe. (IKM/FI)