Wer die Situation für Fernreisebusse kennt weiß eines genau: Es braucht eine gute und vor allem bessere Lösung für die Haltestelle der Fernreisebusse. Wir haben einen Vorschlag!

Die aktuelle Fernbus-Haltestelle in der Südbahnstraße hat leider einige Nachteile – vor allem was den vorhandenen Platz, Erreichbarkeit und Sicherheit betrifft – und ist somit keine langfristige Lösung. Deshalb sind wir schon länger dabei, nach Alternativen zu suchen. Am Park vor der Messe wäre für uns ein sehr geeigneter Standort: zentral, genug Platz und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen! 

Unsere Lösung für die Fernreisebusse: Im Gespräch mit unserer Für Innsbruck Umweltsprecherin GRin Theresa Ringler

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Dienstag, 17. September 2019

Die Vorteile von Fernreisebussen

Fernbusreisen sind eine wichtige, umweltfreundlichere Alternative zum Reisen mit dem eigenen Auto! Ein Reisebus kann – bei einer Auslastung von gut der Hälfte der Plätze – in Sachen CO2-Ausstoß pro Kopf mit einem Zug mithalten! (siehe Grafik, Quelle: sz). Und jede/r, der manchmal mit dem Fernreisebus von oder nach Innsbruck unterwegs ist weiß, dass die Auslastung häufig sehr hoch ist.

Für mich liegt der Komfort vor allem darin, dass Strecken in ganz Europa unkompliziert erreicht werden können – und das Buchen schnell und einfach ist. Der Vorteil gegenüber von Zügen liegt vor allem im Preis und dass es oft leider noch schwierig ist, bei grenzüberschreitenden Reisen gute Anschlüsse zu finden. Solange die Zugverbindungen in ganz Europa also noch nicht intensiver ausgebaut und verbessert wurden sind für mich Fernreisebusse keinesfalls wegzudenken.

Theresa Ringler
Gemeinderätin und FI-Umweltsprecherin

Beteiligungsprozess lädt zum Mitgestalten ein

Im Rahmen eines Beteiligungsprozesses in Innsbrucks bevölkerungsreichsten Stadtteil Pradl, soll die Pradler Straße mit ihren Seitenzweigen neugestaltet bzw. belebt werden. Denn durch die Inbetriebnahme der Innsbrucker Regionalbahn und der Auflassung der Strecke in der Pradler Straße können sich neue, attraktive Möglichkeiten für das Stadtviertel ergeben. AnwohnerInnen, Wirtschaftstreibende, Institutionen und Vereine wie auch die Bildungseinrichtungen vor Ort sollen in die Ideenfindung und deren Umsetzung miteingebunden werden. Der Prozess hat zum Ziel den Wirtschaftsraum Pradl mit der namensgleichen Geschäftsstraße zu attraktivieren, die Straßenraum- und Aufenthaltsqualität zu verbessern und die KundInnenfrequenz zu steigern. Zentrale Elemente sind dabei Lösungen für eine Verkehrsberuhigung, Einrichtung von Begegnungszonen und Optimierung des Rad- und Fußwegenetzes.

Im Rahmen eines Pressegesprächsinformierten Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl, die zuständige Geschäftsstelle Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung sowie die für die Projektkoordination verantwortliche Dienstleistungsgesellschaft GemNova GmbH vorab über die Ziele und den Ablauf des Entwicklungsprozesses.

Termine und Ausblick

Der Startschuss des Prozesses erfolgte mit einem ersten offenen Workshop „Leben.Raum.Pradl“, am 18. September von 18.00 bis 20.30 Uhr in der Stadtbibliothek in der Amraser Straße 2 (1. Stock) stattffand.

Die Bevölkerung ist dazu eingeladen, ihren Lebensraum aktiv mitzugestalten und die Entwicklung in ihrem Stadtteil positiv zu beeinflussen. „Es ist wichtig, dass sich die Menschen, die rund um die Pradler Straße wohnen, arbeiten oder ihre Vereinstätigkeit dort ausüben, begeistert und lebendig an der Stadtentwicklung beteiligen. Durch deren Engagement und Bereitschaft, sich aktiv mit ihrem Umfeld auseinanderzusetzen, können gemeinsame Ideen vor Ort umgesetzt und dadurch eine Attraktivierung des Stadtteils erzielt werden“, sind sich Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer und Stadträtin Schwarzl einig.

Zu einem eigenen Stammtisch werden ortsansässige Vereine am Dienstag, 8. Oktober, um 18.00 Uhr in den Turnsaal des Vereins Tiroler Sozialdienst (Pradler Platz 6a) eingeladen. Drei weitere Workshops sowie eine öffentliche Schlussveranstaltung sind im Zuge des Prozesses außerdem in Planung (IKM).

Auf Initiative unserer GRin und Umweltsprecherin Theresa Ringler soll es nun bereits im Herbst eine Enquete* zum Thema Klimaschutz geben. Dabei wird sich der Gemeinderat intensiv mit dem Status Quo auseinandersetzen, um daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Neben vielen weiteren wichtigen Schwerpunkten ist für uns die Bewusstseinsbildung dabei ein zentrales Anliegen.

*Eine Enquete ist eine eintägige Veranstaltung zu einem bestimmten Thema, die im Innsbrucker Plenarsaal abgehalten wird. Dafür werden Expertinnen und Experten als Vortragende eingeladen sowie bereits vorhandenes Wissen gesammelt. Wer Interesse hat, ist herzlich willkommen – die Enquete ist öffentlich und kostenlos zugänglich!

Bewusstseinsbildung als wichtige Säule der Klimapolitik

Um im Klimaschutz wirklich etwas voranzubringen, sind wir alle gefragt. Jede/r trägt darin Verantwortung, seinen persönlichen Lebensstil möglichst klimafreundlich zu gestalten. Dabei sind es oft einfache Tipps & Tricks, die eine große Wirkung haben.

Uns bei Für Innsbruck ist es sehr wichtig, dass aktiv an der Erreichung von Klimazielen gearbeitet wird. Wir sind der Meinung, dass nur durch Verständnis, Argumente und positive Überzeugungsarbeit auch wirklich etwas weitergeht. Deshalb möchten wir auch in Innsbruck eine Klimakampagne starten.

Klimaschutz in der Stadt sichtbar machen

Nach dem Vorbild der Klimaschutzkampagne „Cool City“ der Stadt München soll Klimaschutz mehr Aufmerksamkeit bekommen. Dabei geht es nicht darum, sich auf die negativen Aspekte des Klimawandels zu konzentrieren, sondern gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten.

Durch einfach verständliche und konkrete Hinweise, wie zum Beispiel möglichst gut Energie oder Abfall eingespart werden kann, wird Klimaschutz für die Bevölkerung greifbar.

Das können wir uns auch sehr gut in Innsbruck vorstellen und werden deshalb in der Vorbereitung der Enquete diese wichtige Anregungen einbringen!

„Wir von Für Innsbruck stehen für nachhaltige, vorausschauende und flächensparende Lösungen. Das bedeutet für uns, den ruhenden Verkehr unter die Erde zu bringen und durch eine Garage unter dem Sportplatz Lärm und Abgase auf ein Minimum zu reduzieren und wertvolle Erholungsflächen zu erhalten.“

Durch den Neubau des Management Center Innsbruck (MCI) in der Kaiserjägerstraße ist ein neues Konzept für den innerstädtischen Busparkplatz notwendig. Wir von FÜR INNSBRUCK sprechen uns für eine intelligente, flächensparende Lösung aus: für eine Busgarage unter dem geplanten und wichtigen Sportplatz. Durch das Stapeln von Nutzungen werden so wertvolle Grünflächen erhalten und die Lärm- und Abgasbelästigung für AnrainerInnen wird eingedämmt.

Die von GRÜNEN, SPÖ und ÖVP geplante oberirdische Lösung für einen Busparkplatz auf den Flächen der Bundesgärten direkt am Hofgarten lehnen wir ab. In Zeiten des Klimaschutzes, bei dem jede Gemeinde ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten kann und muss, können wir keiner sinnlosen Flächenversiegelung zustimmen. Was wir brauchen sind nachhaltige Lösungen, Lösungen die vorausschauend – und nicht nur auf die nächsten 15 Jahre – gedacht sind. Viel besser wäre für uns deshalb, den ruhenden Verkehr unter die Erde zu bringen und die 4.000 m2 der Bundesgärten als Erholungsflächen zu sichern. Und damit den Hofgarten für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu erweitern!

Video mit unserer Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Klubobmann GR Lucas Krackl

© Für Innsbruck 2019

Innsbruck // Stadtentwicklung // Busparkplatz MCI / Hofgarten

Der Schutz von Umwelt und Klima ist eine zentrale Herausforderung und Aufgabe unserer Zeit. Ohne Frage liegt es auch in unserer Verantwortung, auf Ebene der Stadtpolitik konkrete Maßnahmen bestimmt und vor allem zeitnah zu ergreifen. Aus diesem Grund sprechen wir uns in Sachen Klimaschutz für eine starke Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderates und mit den vielen städtischen PartnerInnen aus. Nur mit Verständnis für die Situation jedes Einzelnen und einem gemeinsamen Ziel vor Augen können wir auch Verbesserungen erreichen. Für uns bedeutet das, auf Argumente und Akzeptanz zu setzen. Angst und missverständliche Symbolpolitik haben für uns gerade bei einer so wichtigen und dringenden Thematik keinen Platz.

Um wirklich etwas voran zu bringen haben wir uns deshalb für die Abhaltung einer Enquete zum Thema „Klimaschutz akut – Ziele und Maßnahmen für Innsbruck“ eingesetzt. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen und ebnet somit den Weg für eine gute und handlungsweisende Zusammenarbeit.

GRin Theresa Ringler

Für Innsbruck Umweltsprecherin

TT-Artikel vom 20. Juli 2019

Erneuerbare Energien und deren effiziente Nutzung sind zentrale Themen der Zukunft!

Im Smart City Lab Innsbruck beschäftigt sich ein kompetentes Team der IKB (Innsbrucker Kommunalbetriebe) mit der intelligenten Verknüpfung und Steuerung von erneuerbaren Energiequellen und – speichern, sog. „Smart Grids“. Einige Mitglieder des Innsbrucker Gemeinderates sowie MitarbeiterInnen der Stadt Innsbruck nutzen vor Ort die Möglichkeit, mehr über das Projekt zu erfahren und bekamen eine Führung durch die Anlage.

Auch Für Innsbruck GRin Theresa Ringler zeigte sich von dem Projekt sehr beeindruckt:


„Hier wird aktiv an Lösungen gearbeitet, die nicht erst in der Zukunft sondern bereits in der Gegenwart extrem wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung sind. Innsbruck ist hier europaweit ganz weit vorne mit dabei.“

GRin Theresa Ringler


Zusammenhänge verstehen

Wie die Experten vor Ort erläutern, ist ein zentraler Aspekt, das Gleichgewicht zwischen Energiegewinnung und -Nutzung aufrecht zu erhalten. Erneuerbare Energiequellen liefern so zum Beispiel Strom weniger gleichmäßig als durch fossile Brennstoffe betriebene Kraftwerke. Das kommt daher, dass durch Wind- und Wasserkraft und Solaranlagen gewonnen Energie von flexiblen Faktoren wie dem Wetter abhängig ist. Das Team des Smart City Labs setzt sich intensiv mit diesen Herausforderungen auseinander.

Verschiedene Energieformen (e.g. Strom- und Wärmeenergie) bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile in der Handhabung. So ist Strom sehr flexibel einsetzbar, jedoch die Speicherung aufwändig und kostenintensiv. Wärme hingegen ist träger, kann jedoch leichter und günstiger gespeichert werden. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Umwandlung von einer in die andere Energieform mit Effizienzverlusten verbunden ist: dabei geht immer Energie verloren.

Strommanagement ist somit immer mit Überlegungen verbunden, wie viel Strom gerade benötigt wird und wie bei Überproduktion (z.B. bei besonders guten Wetterlagen) die überschüssige Energie nicht verschwendet, sondern intelligent genutzt werden kann. Ing. Bernhard Larcher, Geschäftsbereichsleiter Energieservices bei der IKB, erklärt: „Die Elektromobilität wird ein attraktiver Stromüberschussabnehmer sein.“

Das Smart City Lab ist Teil des Projektes SINFONIA.

Was ist SINFONIA?

SINFONIA (Smart INitiative of cities Fully cOmmitted to iNvest IAdvanced large-scaled energy solutions) – so nennt sich ein innovatives EU-Projekt, das zum Ziel hat, die Energieeffizienz europäischer Städte zu steigern:

  • Erhöhung des Anteils von erneuerbaren Energien
  • Senkung von Energiebedarf und CO2-Ausstoß

Innsbruck ist dabei eine von zwei Demo Cities: was hier gerade im „IKB-Smart District“ im Gewerbegebiet Rossau entsteht soll anschließend als Musterbeispiel für weitere Städte gelten.

Weitere Projekte sind neben dem Smart-City-Lab die Energienutzung der Kläranlage Innsbruck und die energieeffiziente Sanierung von gemeinnützigen Wohnungen.

>> Mehr Informationen auf der Website der Stadt Innsbruck und der IKB

Neues Innsbrucker  Bergsilvester wird modern und umweltfreundlich!

Das Innsbrucker Bergsilvester ist eine starke einzigartige Marke im Alpenraum und eine unverzichtbare Veranstaltung für Wirtschaft und  Tourismus in Innsbruck. Für die Bürgerbewegung Für Innsbruck stand immer fest, dass der für die Innsbrucker Bevölkerung und unsere Gäste emotional besetzte Jahreswechsel qualitätsvoll weiterentwickelt werden muss um zukunftsfit zu werden, dies selbstverständlich auch in Übereinstimmung mit dem alpin urbanen Markenkern der ökologischen Nachhaltigkeit. Die Zukunft war gefährdet und so gab es zahlreiche Gespräche um ein Ende des Bergsilvesters zu verhindern.

„Es war mir sehr wichtig, das Bergsilvester durch eine moderne Weiterentwicklung neu zu attraktivieren und die umweltfreundliche Seite zu berücksichtigen. Es entsteht etwas Neues für die nächste Generation und wir müssen nichts kopieren.  Ein drohendes Ende des traditionellen Jahreswechsels konnte dadurch abgewendet werden und ich danke allen Beteiligten“, skizziert Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer die Diskussionen des vergangenen Jahres.

Bessere Luft und weniger Lärm zum Jahreswechsel

Das große wunderschöne Feuerwerk auf der Seegrube wird in seiner Einzigartigkeit erweitert und  verlängert und eine neue nie dagewesene Inszenierung des Inns mit heimischen Lichtspezialisten werden in der Stadt das Kernstück des neuen, modernen und umweltfreundlichen Bergsilvesters sein.

„Bessere Luft zum Jahreswechsel, weniger Lärm und eine neue moderne Attraktion am Inn: dies entspricht unseren Zielsetzungen und wir sind jetzt so weit, dass wir gemeinsam mit dem Tourismusverband ein gutes, mutiges und umweltfreundliches Konzept vorlegen können das dies alles vereint. Ich bin froh und dankbar, dass wir alle Partner vom Erhalt und der Weiterentwicklung des für die Wirtschaft so wichtigen Bergsilvesters überzeugen konnten“, freut sich Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

Zeitungsartikel: Lob und Kritik für den Bergsilvester neu

Freitag, 31. Mai 2019, TT

Innsbruck soll CO2-neutral werden! Mit diesem Satz lies GRin Theresa Ringler in der Gemeinderatssitzung im März aufhorchen. Begonnen werden soll dabei mit dem Stadtmagistrat Innsbruck. Der Antrag zur Prüfung von Maßnahmen, den Betrieb kimaneutral zu gestalten, wurde im vergangenen Gemeinderat abgestimmt und mit großer Mehrheit dem Stadtsenat zur Erledigung zugewiesen. Die Intention dahinter: Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen mit negativen Auswirkungen auf das Klima sollen reduziert und kompensiert werden. Damit einher geht die Nutzung von sauberen Energiequellen und verstärkter Schutz und Erhalt von natürlichen CO2-Neutralisatoren wie zum Beispiel Wäldern.

CO2 neutrale Stadt Innsbruck als ambitioniertes Ziel

Die Stadt Innsbruck ist bereits seit Jahren darauf bedacht, auf Nachhaltigkeit zu setzen. In vielen Gestaltungsbereichen der Stadt, besonders im Bereich Bau und Mobilität, werden bereits wertvolle Maßnahmen umgesetzt, um Ressourcen und Energie zu schonen und Emissionen einzusparen. „Wir möchten noch einen Schritt weiter gehen und nach dem Vorbild anderer europäischer Städte die Vision einer klimaneutralen Stadt Innsbruck verfolgen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, mit ambitionierten mittel- und langfristigen Zielen ein wirkliches Umdenken zu erreichen.“, so FI-Umweltsprecherin Theresa Ringler. Als jüngstes Mitglied im Innsbrucker Gemeinderat möchte Ringler Bewusstsein dafür schaffen, dass die hohe Lebensqualität in Innsbruck nicht selbstverständlich ist. Vizebürgermeisterin Mag.a. Christine Oppitz-Plörer, ressortführend für Kinder- und Jugendförderung, unterstützt dieses Vorhaben. „Sich für Umwelt und Klima einzusetzen, ist kein parteipolitisches Thema. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, für den eigenen Lebensraum, für die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt und für zukünftige Generationen“.

Zusammenarbeit und Respekt notwendig

Ringler betont, dass für sie Klimaschutz nicht bedeutet, Angst und schlechtes Gewissen zu verbreiten und durch das Finden von Sündenböcken politisch Stimmung zu machen. „Damit es wirklich um die Sache – den Schutz und Erhalt unserer Natur geht – muss eine optimistische und gestaltungswillige Einstellung mit klaren und pragmatischen Handlungsvorstellungen verbunden werden. Das geht nur mit Zusammenarbeit und Respekt vor der Umwelt und voreinander.“ Durch die Veränderung der eigenen Lebensweise kann und sollte jede und jeder seinen und ihren Beitrag für den Klimaschutz leisten. „Auch wenn durch das Konsumverhalten jeder Einzelne gesellschaftliche Entwicklungen mehr mitbestimmen kann, als manche denken: als Politiker haben wir größere Handlungsspielräume und die sollten wir nutzen“, schließt Ringler.

„Unser schöner Lebensraum – Gute Luft für Innsbruck!“
Über dieses Thema wurde im vergangenen Gemeinderat im Rahmen der Aktuellen Stunde gesprochen. Wir haben dieses Thema gewählt, da es uns wichtig ist, auf die Verantwortung der Stadt als kleinstes Element in einem politischen und ökologischen Gesamtsystem hinzuweisen. Um die hohe Lebensqualität in Innsbruck sicherzustellen und auch langfristig von guter Luft und intakten Naherholungsräumen profitieren zu können, muss vor Ort gehandelt werden. Städte sind zentrale Akteure im Klimaschutz!

Unsere Vision für ein Innsbruck der Zukunft ist, dass die Nutzung erneuerbarer Energien und die Reduktion von Emissionen & Energieverbrauch selbstverständlich sind. Langfristig soll erreicht werden, dass unsere Stadt keinen negativen Einfluss auf die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre hat. Das bedeutet, dass Emissionen reduziert und Maßnahmen zum Ausgleich getroffen werden. Zum Beispiel mit der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, Sharing-Modellen im Mobilitätsbereich, innovativen Baukonzepten, Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie dem Flughafen oder durch Erhalt und Rückgewinnung von Grünfläche kann dieses Ziel erreicht werden. Wir sind der Meinung, dass wir nur mit einer langfristigen Gesamtvision im Sinne des Schutzes von Umwelt und Klima erfolgreich sein können.

Der Klimawandel erfordert jetzt ein Umdenken!

  • Jeder und jede kann durch die Änderung des eigenen Lebensstils seinen und ihren Beitrag leisten.
  • Einige Unternehmen sind bereits dabei, ihre Prioritäten neu auszurichten.
  • In der Politik ist eine überparteiliche und generationsübergreifende Zusammenarbeit ist notwendig!

Um ein Zeichen zu setzten und den ambitionierten Prozess zu starten, hat unsere jüngste Gemeinderätin und FI-Jugend und Umwelt-Sprecherin Theresa Ringler einen Antrag eingebracht, um als ersten Schritt die Entwicklung eines CO2-neutralen Stadtmagistrats zu prüfen. >> Download Antrag <<

Zu Beginn: Vize-BGMin Christine Oppitz-Plörer
9 min. 40 sec.: GRin Theresa Ringler

Siehe auch zum Thema Luftqualität in Innsbruck – Autobahneinhausung im Westen der Stadt:

https://www.fuer-innsbruck.at/gut-leben-durch-autobahnverlegung-oder-einhausung/

Autobahneinhausung für mehr Lebensqualität
Kommunikationschaos erfordert runden Tisch

Aufgrund der aktuellen Debatte und unterschiedlichen Informationen zum Ausbau der Autobahn erneuert Für Innsbruck die Forderung nach einem runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das, was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Die aktuelle Diskussion mit unterschiedlichen Aussagen zu den Ausbauplänen verunsichert die Menschen. Es müssen endlich alle Beteiligten an einen Tisch, um Klarheit für die Bürger zu bekommen“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer mit Nachdruck neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung – oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung – würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben“, erneuert der Ausschussvorsitzende für Stadtentwicklung, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl die Forderungen der Bürgerbewegung Für Innsbruck.

„Die Diskussion dreht sich nur um die vom Bund gewünschte dritte Spur. Wir vermissen das Gespräch und den runden Tisch zur Einhausung oder Verlegung der Autobahn. Es muss in der Sache endlich etwas weitergehen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Wohnentwicklung mit Augenmaß da wo es sinnvoll ist

Nach wie vor fordert Für Innsbruck einen runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern gegen die Pläne des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur einzurichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Hier sind alle politischen Kräfte gefordert, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang zu ziehen. Briefe schreiben alleine wird zu wenig sein“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Bereits zu Jahresbeginn starteten die Regierungsfraktionen eine Petition für die Einhausung der Autobahn im Bereich Sieglanger, Höttinger Au und Kranebitten. Oberstes Ziel ist nach wie vor die komplette Verlegung der Autobahn nach Süden, um die Wohngebiete und vor allem die Bürger zu entlasten. Egal ob Einhausung oder Verlegung – Entwicklungen im neu entstehenden Raum werden sich am Bestand orientieren müssen.

„Im Sinne einer Stadtentwicklung für die Menschen müssen wir genau hinschauen, wo und in welcher Geschwindigkeit sich die Stadt weiterentwickelt. Mit der Forderung der Liste Fritz sollen 1.000 Wohnungen in einem Bereich geschaffen werden, in dem man bisher das vergleichsweise kleine Projekt ‚Klosteranger‘ aufgrund seiner angeblichen Massivität bekämpft hat. Das stellt sogar die Grünen in den Schatten, die wiederum in Vill bei 600 Einwohnern über 100 Wohnungen erzwingen wollten. Derartige Projekte sprengen ohne begleitende Infrastruktur die Stadtteile und werfen diese aus dem Gleichgewicht“, so Für Innsbrucks Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben. Der Liste Fritz würde es gut tun zuerst bei den Schritten 1 und 2 mitzuhelfen, anstatt bei Schritt 5 zu beginnen und nicht vorhandene Flächen zu verplanen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

 

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TT, 25.09.18:

Erst kürzlich stellte Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl klar, dass die bloße Öffnung der dritten Spur auf einem Teilstück der Autobahn keine Verbesserungen für die Lebensqualität der Menschen bringen werde. Vielmehr brauche es eine große nachhaltige Lösung, wie etwa eine die Verlegung der Autobahn nach Süden. Kein Verständnis hat Für Innsbruck für die Steinzeitpolitik der neuen SPÖ auf Landesebene.

„Ich denke wir Kommunalpolitiker wissen, was die Menschen vor Ort belastet und was sie benötigen. Insofern verwundert es schon, dass just zwei Bürgermeister die zeitgleich im Landtag sitzen sich für Lärm, Schmutz und schlechte Luft zu Lasten der Innsbruckerinnen und Innsbrucker einsetzen. Dieser Unfug ist wirklich fahrlässig und abzulehnen. Die ’neue SPÖ‘ schaut im Gegensatz zur Stadt auf Landesebene ziemlich alt aus“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Aufrecht bleibt die Forderung nach einem  Lokalaugenschein mit der Bevölkerung und einem Verkehrsgipfel mit Bund, Land, Stadt und umliegenden Gemeinden, denn: „Gemeinsam ist niemand alleine!“. Dazu wünscht sich Krackl vor allem jene Parteien, die in ihren Gemeinden Möglichkeiten zur Errichtung von Park&Ride Anlagen haben.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Vielleicht wagt auch die Landes-SPÖ den Schritt ins Licht und kommt aus der politischen Steinzeithöhle heraus“, schließt Krackl mit einem Appell an die Landes-Roten.

 

Bessere Lösung kann nur saubere Luft und weniger Lärm für Innsbruck heißen!

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über das aktuelle Vorhaben des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur samt Ausweichbuchten um 16 Millionen Euro zu errichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum. Speziell im Bereich Sieglanger würden die Grünräume des Kindergartens für eine dritte Fahrspur geopfert. Die Abstimmung zwischen Individual- und öffentlichem Verkehr müsse verbessert werden, ein Verkehrsgipfel unter Einbindung der Bürger wird gefordert.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Anstatt 16 Millionen Euro in einen Ausbau der bestehenden Autobahn zu investieren, wäre wohl die Verlegung weg von den Wohngebieten oder zumindest eine Einhausung, wie zahlreiche Bürger in einer Petition gefordert haben, wesentlich zukunftsweisender für die Lebensqualität der Menschen. Mit diesen Maßnahmen könnten tausende lärmgeplagte Bürger und ihre Familien wieder ruhig schlafen und saubere Luft atmen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.
Verkehrsgipfel Innsbruck und Umgebung:
Bevölkerung muss eingebunden werden

„Wir wollen zu diesem Thema einen Schulterschluss in der Stadtregierung und im Gemeinderat erreichen und haben das Thema bereits für das nächste Koalitionstreffen angemeldet. Neben der Verlegung oder Einhausung der Autobahn wird es auch wichtig sein, die Pendelmöglichkeiten im Umland durch großzügige Park&Ride Anlagen an die Entstehungsorte zu verlegen sowie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs stark zu verbessern“, so Krackl.

„Niemand darf auf der Strecke bleiben. Wir fordern daher vor der Planung derartiger Projekte einen Lokalaugenschein mit der Bevölkerung, was auch der FPÖ als Vertreterin der direkten Demokratie ein Anliegen sein wird.  Zudem braucht es für den Großraum Innsbruck jedenfalls einen Verkehrsgipfel mit Bund, Land , Stadt und umliegenden Gemeinden“, schließt Krackl.

Schrebergärten erfreuen sich in Innsbruck größter Beliebtheit. Viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker schätzen und erfreuen sich an diesen kleinen Rückzugsorten im Grünen. Damit noch mehr Bürgerinnen und Bürger ihre Freizeit gut und schön in einer der grünen Oasen verbringen können, wünscht sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll eine Angebotsausweitung. Unter anderem würde sich die Grünanlage auf der Autobahneinhausung Amras anbieten, ein Gemeinderatsantrag dazu soll im Herbst folgen.

„Jeder soll sich in unserer Stadt wohlfühlen können. Schrebergärten bieten einen besonderen Ausgleich und Rückzugsort für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker und das Angebot sollte daher dringend ausgeweitet werden. Mit der Autobahneinhausung Amras entstand eine großartige Grünfläche, die auch als Schrebergartensiedlung genutzt werden könnte. Einen entsprechenden Antrag werde ich im Herbst-Gemeinderat einbringen, damit wir noch mehr Lebensqualität in unserem schönen Innsbruck schaffen können“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.

Durch das MCI Projekt musste eine Lösung für die Unterbringung der zahlreichen Reisebusse gefunden werden. Aufgrund des begrenzten Platzes am derzeitigen Areal ist der Vorschlag für eine Busgarage entstanden. Durch den Planungsstopp durch das Land und aufgrund von aktuellen Aussagen des Bürgermeisters droht der vom Tourismus gewünschten Busgarage das Ende. Als Alternative könnte laut den Ideen des Bürgermeisters eine Bushaltespur zum kurzen Ein- und Ausstieg der Gäste dienen.

„Es ist wichtig, dass die Menschen gut von A nach B kommen. Das trifft auf Touristen genauso zu und deshalb ist der zentrale Busparkplatz neben der SoWi sehr erfolgreich und auch wichtig. Mit einer Bushaltespur zur Entladung haben die Gäste noch den kurzen Weg, die Busse werden viele tausend Kilometer Zusatverkehr erzeugt, und das womöglich durch Wohngebiete“, kann Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl der aktuellen Planung aus umweltpolitischen Überlegungen wenig abgewinnen.

„Im Jahr 20016 kamen 22.000 Reisebusse an. Die mussten auch wieder wegfahren weshalb wir jährlich schon 44.000 Busfahrten im Stadtgebiet hatten. Mit einer Bring- und Abholspur wird sich diese Zahl verdoppeln und so viele Belastungen mit sich bringen. Weniger Sicherheit, weniger Luftqualität, mehr Lärm – Zustände die wir nicht mittragen werden“, hält Krackl für die Bürgerbewegung Für Innsbruck fest.

 

Wohngebiete dürfen nicht noch mehr unter Bussen leiden

„Wir werden sehr genau darauf schauen, dass etwaige Ersatzlösungen für die Bevölkerung vertretbar sind, denn ein Zustellen des Saggens mit Bussen kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Alle anderen Varianten werden durch doppelte An- und Abfahrt sehr viel Abgase und Luftverschmutzung erzeugen und die Menschen belasten. Ganz verkehrt war die Idee der Busgarage wohl nicht und sie funktioniert auch wie bspw. mit der Tiefgarage des Austria Trend Hotel Ananas in Wien bewiesen wird“, so Krackl weiters.

 

 

Auch Fernreisebusse brauchen Lösung

Große Unzufriedenheit herrscht auch bei den Betreibern von Fernreisebussen. Hier wurde die seinerzeitige Haltestelle in der Heiliggeist-Straße nach Protesten von Anrainern in Richtung Graßmayrkreuzung verlegt. Aufgrund enger Gehsteige und schlechter Beleuchtung kein wirklich attraktiver Standort.

„Der Trend des Reisens mittels Fernreisebus wird noch länger anhalten. Ich bin daher froh, dass Stadträtin Schwarzl in Zusammenarbeit mit Vizebürgermeister Gruber die Haltestellenproblematik für die Fernreisebusse angeht. Es wird schon wesentlich sein eine Lösung in Bahnhofsnähe zu finden oder am bestehenden Standort Verbesserungen vorzunehmen. Die Nutzer dieser Verkehrsmittel werden es danken“, so Krackl abschließend.

 

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die medial geführte Diskussion zu einem Vorschlag für verschiedene Maßnahmen zur Lärmreduktion.

„In der Regel sollten solche Themen vorab in einer Koalition besprochen und behandelt werden. Selbstverständlich muss es unser Anliegen sein, Lärm stetig zu reduzieren. Dafür müssen wir gemeinsam tragfähige Lösungen suchen und finden. Einige der nun veröffentlichten Maßnahmen sind für uns jedenfalls überschießend und erhalten sicherlich keine Zustimmung“, erläutert Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Die Punkte im Detail

Lärmmindernde Straßenbeläge – muss geprüft werden
„Ohne konkrete Darstellung der Mehrkosten in Verbindung mit der tatsächlichen Lärmreduktion scheint eine Zustimmung schwierig, zumal viele der Emissionen wohl auch von den Fahrzeugen selbst kommen. Angesichts der Entwicklung im Bereich der E-Mobilität verändert sich auch der Fahrzeuglärm im Ortsgebiet. Eine fundierte Betrachtung wird erforderlich sein“, so Krackl.

Generelles Tempo 30 – keine Zustimmung
„Eine generelle Festlegung auf Tempo 30 im Stadtgebiet lehnen wir entschieden ab. Wie auch bisher sollen Problembereiche mit Hausverstand und unter Einbindung der Anwohner einzeln betrachtet und gegebenenfalls behandelt werden. Besser scheinen Angebote in der Bewusstseinsbildung anstatt ein flächendeckendes enges Regelkorsett zu schnüren“, so Krackl.

Wiedereinführung Nachtfahrverbot – Angebote statt Verbote!
„Es war im Jahr 2010 mein Antrag, das damals ungerechte Nachtfahrverbot für Mopeds aufzuheben. Die Neueinführung träfe vor allem Jugendliche die nach 22 Uhr sicher nach Hause kommen wollen. Es ist nicht einzusehen, dass ‚getunte‘ Autos, Traktoren oder andere stark lärmende Fahrzeuge fahren dürfen und Mopeds nicht mehr“, sieht Krackl eine enorme Ungleichbehandlung von Mopedfahrern.

„Unbestritten ist, dass der Trend zu lärmarmen Elektro-Rollern anhält und wir hier das Angebot mit Schwerpunktaktionen unterstützen könnten. In diesem Fall würde ich das Credo ‚Angebote statt Verbote‘ vorziehen“, erinnert Krackl die Grünen an ihr Wahlversprechen, keine Verbote zu erlassen.

Fassadenbegrünungen – müssen geprüft werden
„Interessant scheint das Konzept von Fassadenbegrünungen zu sein, wenngleich mir auch Kritik von Bauträgern bekannt ist, wonach solche Bepflanzungen die Bausubstanz schädigen. Hier gilt es ordentlich zu prüfen, um langfristige Schäden  und finanzielle Mehrkosten für die Stadt zu vermeiden“, so Krackl abschließend.

 

Umweltgedanke zum Schutz der Innsbrucker Tier- und Pflanzenwelt

In der Stadt Innsbruck wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Auch im städtischen Grünanlagenamt wird der Umweltgedanke in Form von schonender, naturnaher und nachhaltiger Pflege des öffentlichen Grünraums und dank des Verzicht auf glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel umgesetzt. Die Tiroler Landeshauptstadt folgt mit diesem Vorgehen dem Beispiel anderer umweltbewusster Städte.

 

Gut für Umwelt und Gesundheit

Nachdem die Verwendung von glyphosathaltigen Herbiziden in den vergangenen Jahren schon massiv eingeschränkt wurde, verzichtet das Amt für Grünanlagen seit mehr als einem Jahr komplett auf derartige Mittel zur Unkrautvernichtung. Amtsvorstand Ing. Thomas Klingler befürwortet ebenfalls den Verzicht von derartigem Unkrautbekämpfungsmittel, denn es ginge auch um den Schutz der Bevölkerung und der städtischen MitarbeiterInnen. „Seit mehr als einem Jahr bekämpfen wir das Unkraut mechanisch, das bedeutet, dass wir im Stadtgebiet händisch jäten und gewisse Bereiche abflämmen“, betont Klingler und führt weiter aus: „Der Arbeitsaufwand ist wesentlich höher, weshalb wir versuchsweise Mittel auf natürlicher Basis einsetzen, die das Unkraut nicht so schnell sprießen lassen.“ Der personelle und zeitliche Mehraufwand rechnet sich für Umwelt und Gesundheit.

 

Artenvielfalt im Mühlauer Friedhof

Das umweltbewusste Verhalten seitens der Tiroler Landeshauptstadt erfreut auch seit einiger Zeit das städtische Referat „Friedhöfe“. Vergangenes Jahr fand der GEO-Tag der Artenvielfalt im Bereich der Nordkette Innsbruck statt. Im Rahmen der größten Feldforschungsaktion Europas war auch der Friedhof Mühlau Schauplatz von Untersuchungen. Dabei wurden einige seltene Tier- und Pflanzenarten entdeckt – ein Zeichen, dass auch in den Innsbrucker Ruhestätten der Verzicht auf Glyphosat Wirkung zeigt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden im Laufe des Jahres im neuen Jahrbuch des Landesmuseums Ferdinandeum veröffentlicht.

 

Naturbewahrung im öffentlichen Raum

Das Leben am Friedhof im Stadtteil Mühlau findet im Kies, in den Bäumen und Sträuchern und auch dank der vielfältigen Vogelwelt statt. Eingebettet in den Waldrand bietet er den BesucherInnen einen Ort der Ruhe, aber auch Ausblicke auf die Stadt Innsbruck und die umgebende Landschaft. So haben beispielweise Grauschnäpper (Vogelart) am Mühlauer Friedhof erfolgreich gebrütet. Eine bemerkenswerte Pflanzenart ist die „Euphorbia humifusa“, die am Mühlauer Friedhof vorkommt. Damit ist dies der erst zweite Nachweis dieser ursprünglich asiatischen Art. Sie zählt zu einer Artengruppe von kleinblättrigen, niederliegenden Wolfsmilch-Arten, die sich derzeit in Mitteleuropa stark ausbreiten. (IKM/FI)

Internationaler Tag des Waldes

Raus aus der Stadt – rein in den Wald. Der Tag des Waldes fand am 21. März statt. Die­ser Ak­ti­ons­tag wurde Ende der 1970er Jahre von der Er­näh­rungs- und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on (FAO) ein­ge­führt. Von rund 10.500 Hektar des Innsbrucker Stadtgebietes sind etwa 40 Prozent Wald. Die Waldfläche von Innsbruck – in etwa 3.690 ha – entspricht ungefähr der Größe von 5.170 Fußballfeldern. In den Wäldern rund um die Tiroler Landeshauptstadt stehen rund sechs Millionen Bäume. Auf jeden Einwohner (133.000) kommen so durchschnittlich 45 Bäume.

 

Gesund dank dem Wald

Regelmäßige Aufenthalte in diesem Naturraum tragen zur körperlichen Erholung und Regeneration, zum Stressabbau sowie zur Stärkung der Immunabwehr oder der Verbesserung der Schlafqualität, aber auch zur Harmonisierung des zentralen Nervensystems bei. Die positiven Effekte können insbesondere durch sportliche Aktivitäten wie Wandern, Laufen oder Radfahren verstärkt werden. (IKM/FI)

Innufer-Reinigung: Für ein sauberes und lebenswertes Innsbruck
Zum nunmehr 29. Mal stand das vergangene Wochenende im Zeichen des Umwelt- und Hochwasserschutzes. Bei den alljährlichen Innufer- und Flurreinigungen am 24. März befreiten 311 freiwillige HelferInnen das Innufer von den unterschiedlichsten Abfällen und Fundstücken. Diesmal fand die Aktion unter der Flurreinigungs-Kampagne „Tirol klaubt auf“ statt – eine gemeinsame Initiative der ATM-Abfallwirtschaft Tirol Mitte und der Stadt Innsbruck.

 

Fahrräder, Autoreifen und Einkaufswägen
Ausgerüstet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken waren die TeilnehmerInnen früh auf den Beinen, um das Innufer gemeinsam von Müll zu befreien. Dass sich die Mühe gelohnt hat, zeigt die Bilanz: Die Gesamtmenge der gesammelten Abfälle belief sich auf rund 3,2 Tonnen. 1000 Stück Sammelsäcke wurden für die Umweltaktion verteilt. Außerdem wurde das Innufer von knapp 800 Kilogramm Haushaltsschrott befreit. Zu den großen „Fundstücken“ zählten Fahrräder, Einkaufswägen, Autoreifen, Stromkabel, Verkehrsschilder und sogar eine Straßenbahnschiene. Als Dank für den Einsatz für ein sauberes und lebenswertes Innsbruck lud die Stadt Innsbruck nach der Aktion auch heuer wieder zum Mittagessen ein. Im Sinne der Umwelt konnten die zahlreichen Freiwilligen mit Gratis-IVB-Tickets zur Aktion an- und abreisen.

Das städtische Referat „Verkehrs- und Umweltmanagement“ organisierte die Innufer-Reinigung in Zusammenarbeit mit der Tiroler Wasserwacht, Bezirksstelle Innsbruck. Neben dem Start der Tirol weiten Kampagne „Tirol klaubt auf“ wurde die Umweltaktion auch heuer wieder als Teil der österreichweiten Anti-Littering-Kampagne namens „Reinwerfen statt Wegwerfen“ der Altstoff Recycling Austria AG beworben und unterstützt.  Ziel der Kampagne ist unter anderem Bewusstseinsbildung: Nicht vermeidbare Abfälle sollen in den richtigen Sammelbehältern entsorgt werden. Dem unachtsamen Wegwerfen von Abfällen in der Natur (Littering), auf Straßen und Gewässern wird durch die Kampagne bewusst entgegengewirkt. (IKM)

Ökologische Baukriterien werden lückenlos angewendet
In der Tiroler Landeshauptstadt gibt es rund 74.000 Wohnungen, ein Teil davon wird von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) betreut. Diese setzt seit 2017 lückenlos auf ökologische Baukriterien bei Wohnungssanierungen. Pro Jahr setzt die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Innsbruck rund 300 Wohnungen instand.

„Die IIG besitzt und betreut rund 6.000 Wohnungen. Die Mieterinnen und Mieter verbringen viel Zeit in ihren Wohnungen. Ein gesundes Raumklima sowie Baustoffe, die möglichst wenige Schadstoffe enthalten, tragen zu einer hohen Wohnqualität bei. Diese wollen wir in Zukunft weiter steigern. Durch gezielte Produktwahl ist es möglich, bis zu 90 Prozent der innenraumluftrelevanten Schadstoffe zu vermeiden.“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Bausachverständiger und -experte DI Dr. Karl Torghele arbeitet eng mit der IIG zusammen und trägt wesentlich zur Verbesserung der Wohnqualität in den städtischen Wohnungen bei: „Wohngesundheit und Behaglichkeit werden maßgeblich durch die eingesetzten Baustoffe wie Putze, Farben, Lacke oder Kleber mit bestimmt. Manche Baustoffe helfen ,aktiv‘ das Raumklima zu verbessern, indem diese Feuchtigkeit oder Luftschadstoffe puffern. Die richtige Baustoffwahl sorgt so für gute Luftqualität. Im Zuge der Wohnungssanierungen greift die IIG bewusst auf solche Produkte zurück, um für die Nutzerinnen und Nutzer eine wesentliche Grundlage für ein gesundes und ein behagliches Raumklima zu schaffen“, erklärt er.

 

„Baubook“ als Maßstab
Um sicherstellen zu können, dass die verwendeten Baustoffe und Materialien den ökologischen Ansprüchen der IIG genügen, wird das sogenannte „Baubook“ herangezogen. Dabei handelt es sich um eine Informations- und Kommunikationsplattform für energieeffizientes und ökologisches Bauen. Die darauf festgehaltenen Kriterien müssen erfüllt sein – nur dann wird ein Baustoff für eine Sanierung verwendet. So kommen zukünftig beispielsweise bei den Bodenlegearbeiten zusätzlich zu den bisher verwendeten Eichenparkettböden in Gängen und Küchen Kautschukbelege zur Anwendung. Diese entsprechen den ökologischen Anforderungskriterien. Die dazu notwendigen Klebestoffe sind ebenfalls emissions- und lösungsmittelarm.

Ein weiteres Beispiel für ökologische Sanierungsmaßnahmen ist beispielsweise die Anwendung von rein mineralischem Putz ohne Biozide und Kunststoffanteile. Weichmacher beim Innenputz sowie bei Maler- und Anstreicharbeiten werden künftig sowohl im Innen- als auch im Außenbereich sowie bei Fenstern, mit wasserbasierenden Beschichtungen ausgeführt. Bei Lacken und Lasuren werden ausschließlich lösungsmittelfreie und emissionsarme Produkte verwendet.

 

Auf einem guten Weg
Zwar werden ökologische Wohnungssanierungen aktuell bei der IIG forciert; neu ist diese Herangehensweise aber nicht. „Einige Maßnahmen, wie zum Beispiel die teilweise Verwendung von halogen- und PVC-freien Materialien im E-Installationstechnik-Bereich, werden bereits seit Jahren umgesetzt“, erklärt Geschäftsführer Danler. Positiv streicht er zudem die Tatsache hervor, dass bei der Verwendung von ökologischen Produkten in der Wohnungssanierung kaum noch preisliche Unterschiede feststellbar sind. IIG-MieterInnen profitieren somit nachhaltig von sanierten Wohnungen. (IKM)

Vizebürgermeisterin unterschreibt Abkommen für „Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie“
Die Stadt Innsbruck ist seit Kurzem Mitglied im Konvent der „Bürgermeister für Klima und Energie“ in Europa. Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider unterschrieb, in Vertretung von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, in Wien das Abkommen zur Zusammenarbeit. Der Beitritt zum Konvent bedeutet, dass sich die Gemeinde verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren nach einer entsprechenden Entscheidung des Gemeinderats, einen Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klimaschutz zu erstellen.

Gemeinsame Vision
Die UnterzeichnerInnen haben gemeinsame Visionen für 2050: die Beschleunigung der Dekarbonisierung ihrer Gebiete, die Stärkung der Anpassungsfähigkeit an unvermeidliche Folgen des Klimawandels und der Zugang zu einer sicheren, nachhaltigen und erschwinglichen Energieversorgung für BürgerInnen. Sie verpflichten sich zur Umsetzung des EU-Ziels zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis 2030 sowie zur Anwendung eines gemeinsamen Handlungsansatzes für Klimaschutz und Klimaanpassung.

EU-weite Initiative
2008 wurde der „Konvent der Bürgermeister“ mit der Zielsetzung gegründet, lokale Gebietskörperschaften zusammenzubringen, die sich freiwillig verpflichten, die Klima- und Energieziele der EU zu erreichen und zu übertreffen. 2015 folgte dann die Neugründung des „Konvents der Bürgermeister für Klima und Energie“ durch die Europäische Kommission. Die drei Säulen wurden dabei symbolisch bestätigt. Insgesamt gehören mehr als 7.000 Kommunal- und Regionalverwaltungen aus 57 Ländern der Initiative an. Aus Österreich sind es mittlerweile, inklusive der Stadt Innsbruck, 13 Gemeinden bzw. Regionen. Am jüngsten Treffen in Wien nahmen knapp 3.000 Personen aus mehr als 400 Städten teil. Neben der Stadt Innsbruck traten noch 36 weitere Städte dem Bürgermeister-Konvent bei. (IKM)

Auf Initiative der Innsbrucker Stadtregierung wurde aufbauend auf dem Erfolgsprojekt „Autobahneinhausung Amras“ eine Petition ins Leben gerufen, um auch für den Westen Innsbrucks eine Einhausung zu erwirken. Gemeinsam mit allen Regierungsfraktionen sammeln die Vertreter von Für Innsbruck, ÖVP, SPÖ und Grüne nun Unterschriften zur Erreichung dieses Ziels.

Die Petition richtet sich an Herrn Ing. Norbert Hofer in seiner Funktion als Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie. Er wird ersucht, alle Anstrengungen zu unternehmen, die Einhausung der Autobahn im Westen von Innsbruck zügig voranzutreiben.

Vorrangiges Ziel der Petition ist, eine Verbesserung der Lebensqualität tausender Menschen in Stadtteilen Mentlberg, Sieglanger und Höttinger Au zu erreichen und belastende Emissionen wie Lärm und Abgase deutlich zu reduzieren. Dadurch soll die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner sichergestellt werden. Zudem bietet sich durch eine Einhausung die Möglichkeit, neue Grünflächen als Naherholungsbereich für die Bevölkerung zu schaffen.

Die Möglichkeit zur Unterzeichnung der Petition besteht noch bis 28. März. Einfach Unterschriftenliste downloaden und ausdrucken. Bitte die unterschriebene Listen in einem der Fraktionsbüros (von Für Innsbruck, SPÖ, ÖVP oder Grüne) im Rathaus abgeben oder einwerfen.

Zahlreiche Initiativen versuchen weltweit dem dramatischen Bienensterben Einhalt zu gebieten. Ein Antrag von Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl gemeinsam mit Stadtrat Franz Gruber soll weitere Initiativen in der Landeshauptstadt fördern. Die Stadt Innsbruck und ihre Beteiligungen werden darin aufgerufen ihren Beitrag zur Vermehrung der Bienenpopulation zu leisten.