Wer die Situation für Fernreisebusse kennt weiß eines genau: Es braucht eine gute und vor allem bessere Lösung für die Haltestelle der Fernreisebusse. Wir haben einen Vorschlag!

Die aktuelle Fernbus-Haltestelle in der Südbahnstraße hat leider einige Nachteile – vor allem was den vorhandenen Platz, Erreichbarkeit und Sicherheit betrifft – und ist somit keine langfristige Lösung. Deshalb sind wir schon länger dabei, nach Alternativen zu suchen. Am Park vor der Messe wäre für uns ein sehr geeigneter Standort: zentral, genug Platz und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen! 

Unsere Lösung für die Fernreisebusse: Im Gespräch mit unserer Für Innsbruck Umweltsprecherin GRin Theresa Ringler

Gepostet von Christine Oppitz-Plörer am Dienstag, 17. September 2019

Die Vorteile von Fernreisebussen

Fernbusreisen sind eine wichtige, umweltfreundlichere Alternative zum Reisen mit dem eigenen Auto! Ein Reisebus kann – bei einer Auslastung von gut der Hälfte der Plätze – in Sachen CO2-Ausstoß pro Kopf mit einem Zug mithalten! (siehe Grafik, Quelle: sz). Und jede/r, der manchmal mit dem Fernreisebus von oder nach Innsbruck unterwegs ist weiß, dass die Auslastung häufig sehr hoch ist.

Für mich liegt der Komfort vor allem darin, dass Strecken in ganz Europa unkompliziert erreicht werden können – und das Buchen schnell und einfach ist. Der Vorteil gegenüber von Zügen liegt vor allem im Preis und dass es oft leider noch schwierig ist, bei grenzüberschreitenden Reisen gute Anschlüsse zu finden. Solange die Zugverbindungen in ganz Europa also noch nicht intensiver ausgebaut und verbessert wurden sind für mich Fernreisebusse keinesfalls wegzudenken.

Theresa Ringler
Gemeinderätin und FI-Umweltsprecherin

Messe künftig bestens erreichbar!

Die neue S-Bahn Haltestelle „Innsbruck Messe-Saggen“ soll bis 2020 umgesetzt werden, wie vergangene Woche seitens des Landes Tirol in einer Aussendung bekräftigt wurde. Für Innsbruck freut sich sehr über diese große Errungenschaft in der Innsbrucker Stadtentwicklung: für die Menschen, für die Wirtschaft und für den Messestandort Innsbruck! Besonders Familien und SeniorInnen werden von der neuen barrierefreien Station profitieren. Ein weiterer Vorteil durch die neue S-Bahn Haltestelle ist die tirolweite komfortable Erreichbarkeit durch öffentliche Verkehrsmittel.

„Die neue Zu- und Ausstiegsstelle bei der Messe ist hier ein großartiger Fortschritt. Jede Investition ist darüber hinaus ein Impulspaket für die heimische Wirtschaft – bei diesem wichtigen Projekt gibt es nur Gewinner“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Aufsichtsrat der Congress und Messe GmbH GR Mag. Markus Stoll.

Dank an Land Tirol

„So ein bedeutsames Infrastrukturprojekt gemeinsam mit der ÖBB hat es schon lange nicht mehr, zuletzt wohl mit dem neuen Hauptbahnhof gegeben – ein außerordentlicher Dank gilt hier Landeshauptmann Günther Platter und Ingrid Felipe für ihren Einsatz in dieser Sache. Ich freue mich, dass unsere Vorgespräche aus den letzten Jahren nun zu einem erfolgreichen Ende gefunden haben“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Bauhofkonzept als Schlüssel zur Umsetzung

„Das bereits in der vorangegangenen Periode unter der Regie des damaligen Vizebürgermeisters Christoph Kaufmann eingeleitete Bauhofkonzept war der Grundstein für die nunmehrige Umsetzung: Ein neuer topmoderner Zentralbauhof in der Rossau, am alten innerstädtisch Standort 150 neue Wohnungen für Familien in der Bienerstrasse. Die Zufriedenheit wurde erst kürzlich durch eine Umfrage beeindruckend bestätigt“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung Für Innsbruck Klubobmann GR Mag Lucas Krackl.

Direkte Anreise aus ganz Tirol

„Bald können Menschen aus ganz Tirol direkt und unkompliziert zur Messe anreisen. Ein Verkehrschaos aufgrund von Messen gehört dann der Vergangenheit an. Das ist wichtig für die Attraktivität der Messe, reduziert Verkehr, verbessert die Luft und wird vielen Tirolerinnnen und Tirolern neue Perspektiven eröffnen“, so Oppitz-Plörer.

Umsetzung könnte sich verschieben (UPDATE!)

„Wie ich erfahren habe, scheint das Projekt vorerst gestoppt und einer neuerlichen Ausschreibung zugeführt zu werden. Das wird die Realiserung wohl um mindestens ein Jahr verzögern. Das macht diese wichtige Station weder billiger noch besser. Ich wünsche mir von allen Verantwortlichen in Stadt und Land, dass sie sich für eine rasche Umsetzung einsetzen“, so FI-Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll abschließend.

TT-Artikel vom Samstag, 22. Juni 2019

Fernbushaltestelle bekommt ordentliche Beleuchtung

Vergangenen Dezember brachte Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll einen Gemeinderatsantrag zur besseren Beleuchtung der Fernreisebushaltestelle in der Südbahnstraße ein. Nach Befassung der zuständigen Fachdienststellen, wurden die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) nun beauftragt zwei mit Sensoren ausgestattete Lichtpunkte zu installieren. Damit soll die Sicherheit und Aufenthaltsqualität der Busreisenden deutlich verbessert werden.

„Im Sinne der Sicherheit für die Fahrgäste und Passanten ist es mir wichtig, dass es bald eine ordentliche Beleuchtung an diesem stark frequentierten Standort gibt, damit niemand mehr im Dunkeln stehen muss. Ich freue mich daher sehr, dass mein Antrag nun umgesetzt wird und Fernbusreisende bald gut und sicher ihre Reisen starten und beenden können“, freut sich Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll über die rasche Umsetzung seines Antrages.

Besserer Standort für Fernreisebusse gefordert

„Die Beleuchtungsmaßnahmen sind für den aktuellen Standort sehr wichtig. Es muss aber jedem klar sein, dass wir generell einen neuen, attraktiven und zeitgemäßen Standort für die Fernreisebusse brauchen. Hier sind die Verantwortlichen in der Stadt gefordert, bald gute Lösungen zu finden“, schließt Stoll.

>> Download Antrag <<

Artikel Krone-Zeitung, 11. Juni 2019

Saubere Luft und weniger Lärm für Innsbruck

Für die Bürgerbewegung Für Innsbruck ist die Notwendigkeit von Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn von Mentlberg bis Kranebitten gegeben und Für Innsbruck fordert einen Runden Tisch mit der Asfinag. Auch Für Innsbruck sieht die große Lösung als optimale Variante an, die Autobahn in den Berg zu verlegen. Diese ist jedoch wenig realistisch. Bevor die Bürgerinnen und Bürger aber weiter unter dem zunehmenden Verkehrslärm und schlechter Luft leiden müssen und die Gesundheit gefährdet ist, ist eine komplette Einhausung des betroffenen Abschnittes eine rasche machbare und gute nachhaltige Lösung. Ein Verkehrsgipfel zwischen Stadt,  Land und Asfinag soll rasch Klarheit bringen. Auch der Autobahnanschluss für den Flughafen soll mitgeplant werden.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft atmen und einfach gut leben können – das ist das, was wir für unsere Bürgerinnen und Bürger wollen. Mit der Einhausung der Autobahn ist diese Verbesserung der Lebensqualität für die Stadtteile Mentlberg, Sieglanger, Höttinger Au und zum Teil Kranebitten möglich“, so Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Sieglanger-Steg: Blick Richtung Westen
Sieglanger-Steg: Blick Richtung Osten

Neben Einhausung auch Flughafenanschluss mitplanen

„Bei der Einhausung sollte die lang gewünschte und verkehrs- wie umwelttechnisch sinnvolle Erschließung des Flughafens mitgeplant werden. Damit könnten tausende Kilometer unnötigen Umwegverkehr mitten durchs Wohngebiet vermieden werden und die Anrainer wieder aufatmen. Zudem wäre der Zu- und Abtransport in das Ober- und Unterland deutlich beschleunigt, was auch für den Tourismusstandort Tirol besonders attraktiv ist“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl.

Für Innsbruck unterstützt Bürgermeister in Verhandlungen

„Gemeinsam mit über 800 Bürgerinnen und Bürgern – die bereits eine Petition unterschrieben haben – werden wir Herrn Bürgermeister in den Verhandlungen mit der Asfinag den Rücken stärken und hoffen auf einen baldigst stattfinden Runden Tisch“, schließt Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Autobahneinhausung für mehr Lebensqualität
Kommunikationschaos erfordert runden Tisch

Aufgrund der aktuellen Debatte und unterschiedlichen Informationen zum Ausbau der Autobahn erneuert Für Innsbruck die Forderung nach einem runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das, was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Die aktuelle Diskussion mit unterschiedlichen Aussagen zu den Ausbauplänen verunsichert die Menschen. Es müssen endlich alle Beteiligten an einen Tisch, um Klarheit für die Bürger zu bekommen“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer mit Nachdruck neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung – oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung – würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben“, erneuert der Ausschussvorsitzende für Stadtentwicklung, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl die Forderungen der Bürgerbewegung Für Innsbruck.

„Die Diskussion dreht sich nur um die vom Bund gewünschte dritte Spur. Wir vermissen das Gespräch und den runden Tisch zur Einhausung oder Verlegung der Autobahn. Es muss in der Sache endlich etwas weitergehen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

Wir wollen, dass die Menschen gut, schnell und günstig ihre Wege in der Landeshauptstadt zurücklegen können und niemand auf der Strecke bleibt. Dafür benötigt es ein Bündel an Maßnahmen.

Die Entscheidungen für den Bau der Straßen- und Regionalbahn war eine wichtige und richtige Entscheidung für hochqualitative Mobilität. Schon bald wird die Linie O durch die neue Tram ersetzt und im 7,5 Minuten Takt den Osten und Westen der Stadt schnell und umweltfreundlich verbinden.

Für die Zukunft wird es neben dem Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel aber auch wichtig sein, neue Mobilitätskonzepte zu fördern. Hierzu zählen Carsharing, der Ausbau der Radwege und die Angebotsausweitung des Stadtrades inkl. Erweiterung um E-Bikes. All das unterstützt die weltweiten Klimaziele und trägt zu besserer Luft bei.

Bei allen Bemühungen für umweltfreundliche öffentliche Mobilität sind die Interessen von Autofahrern auch zu berücksichtigen.

 

Im vergangenen Gemeinderat brachte GRin Theresa Ringler nach einem Lokalaugenschein vor Ort einen Antrag zur Verbesserung der Sicherheit beim Schutzweg auf der Igler Straße ein.

„Die Igler Straße verzeichnet, insbesondere in den Morgenstunden, in beiden Fahrtrichtungen einen starken Durchzugsverkehr. Dieser hat sich laut der Aussage von Anrainer*innen in den letzten zwei Jahren deutlich erhöht. Zudem kommt es laut den Beobachtungen der Anrainer*innen häufig zu Übertretungen der Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich des Schutzweges, was unter anderem auf den Rückgang von regelmäßigen Geschwindigkeitskontrollen im Bereich des Schutzweges zurückgeführt werden könnte. Die große Anzahl an durchfahrenden Fahrzeugen sowie die hohe Fahrtgeschwindigkeit führt dazu, dass eine sichere Überquerung der Straße am Schutzweg häufig nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich ist“, erläutert Theresa Ringler, die jüngste Gemeinderätin Innsbrucks.

Eine Verbesserung der Situation ist aus Sicht von Ringler insbesondere deshalb notwendig, da sich in unmittelbarer Nähe zum Schutzweg wichtige und stark frequentierte Einrichtungen befinden: die Volksschule Igls-Vill, die Kur-Apotheke, eine Arztpraxis, die Bushaltestelle Igls/Altes Rathaus sowie in der nächsten Seitenstraße der Kindergarten Igls im Tagesheimkindergarten. Besonders für Volksschulkinder auf dem Weg zur Schule und für ältere Bürger*innen entstehen so stressige Situationen mit erhöhter Unfallgefahr.

„Die gefährliche Situation wird dadurch verstärkt, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, um sie nicht den Gefahren des Schulwegs auszusetzen und sich dadurch der Autoverkehr erneut erhöht. Um einer weiteren Gesamtverschlechterung der Situation und etwaigen Unfällen vorzubeugen, sind dringende Maßnahmen erforderlich. Im aktuellen Arbeitsübereinkommen der Stadtregierung wurden hier bereits Maßnahmen vorgesehen, die noch einer Umsetzung bedürfen“, schließt Ringler.

 

Der Antragstext im Original

Der Gemeinderat möge beschließen, dass im Bereich der Igler Straße/ Kreuzung Habichtstraße Maßnahmen geprüft werden, durch die eine Verbesserung bei der sicheren Überquerung der Igler Straße über den bestehenden Schutzweg gewährleistet werden kann.

In die Prüfung sollen verschiedene Lösungsansätze, wie etwa

  • die deutlichere Kennzeichnung des Schutzweges
  • die Evaluierung der Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich des Schutzweges
  • die Anbringung von Beschilderungen und Bodenmarkierungen in größerem Abstand vor dem Schutzweg
  • die Installierung einer Signalanlage
  • der Einsatz von Schülerlotsen

einbezogen werden. Herr Bürgermeister wird ersucht die zuständigen Stellen mit der Prüfung der oben angeführten Maßnahmen zu beauftragen.

Wohnentwicklung mit Augenmaß da wo es sinnvoll ist

Nach wie vor fordert Für Innsbruck einen runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern gegen die Pläne des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur einzurichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Hier sind alle politischen Kräfte gefordert, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang zu ziehen. Briefe schreiben alleine wird zu wenig sein“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Bereits zu Jahresbeginn starteten die Regierungsfraktionen eine Petition für die Einhausung der Autobahn im Bereich Sieglanger, Höttinger Au und Kranebitten. Oberstes Ziel ist nach wie vor die komplette Verlegung der Autobahn nach Süden, um die Wohngebiete und vor allem die Bürger zu entlasten. Egal ob Einhausung oder Verlegung – Entwicklungen im neu entstehenden Raum werden sich am Bestand orientieren müssen.

„Im Sinne einer Stadtentwicklung für die Menschen müssen wir genau hinschauen, wo und in welcher Geschwindigkeit sich die Stadt weiterentwickelt. Mit der Forderung der Liste Fritz sollen 1.000 Wohnungen in einem Bereich geschaffen werden, in dem man bisher das vergleichsweise kleine Projekt ‚Klosteranger‘ aufgrund seiner angeblichen Massivität bekämpft hat. Das stellt sogar die Grünen in den Schatten, die wiederum in Vill bei 600 Einwohnern über 100 Wohnungen erzwingen wollten. Derartige Projekte sprengen ohne begleitende Infrastruktur die Stadtteile und werfen diese aus dem Gleichgewicht“, so Für Innsbrucks Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben. Der Liste Fritz würde es gut tun zuerst bei den Schritten 1 und 2 mitzuhelfen, anstatt bei Schritt 5 zu beginnen und nicht vorhandene Flächen zu verplanen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

 

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TT, 25.09.18:

Bessere Lösung kann nur saubere Luft und weniger Lärm für Innsbruck heißen!

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über das aktuelle Vorhaben des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur samt Ausweichbuchten um 16 Millionen Euro zu errichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum. Speziell im Bereich Sieglanger würden die Grünräume des Kindergartens für eine dritte Fahrspur geopfert. Die Abstimmung zwischen Individual- und öffentlichem Verkehr müsse verbessert werden, ein Verkehrsgipfel unter Einbindung der Bürger wird gefordert.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Anstatt 16 Millionen Euro in einen Ausbau der bestehenden Autobahn zu investieren, wäre wohl die Verlegung weg von den Wohngebieten oder zumindest eine Einhausung, wie zahlreiche Bürger in einer Petition gefordert haben, wesentlich zukunftsweisender für die Lebensqualität der Menschen. Mit diesen Maßnahmen könnten tausende lärmgeplagte Bürger und ihre Familien wieder ruhig schlafen und saubere Luft atmen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.
Verkehrsgipfel Innsbruck und Umgebung:
Bevölkerung muss eingebunden werden

„Wir wollen zu diesem Thema einen Schulterschluss in der Stadtregierung und im Gemeinderat erreichen und haben das Thema bereits für das nächste Koalitionstreffen angemeldet. Neben der Verlegung oder Einhausung der Autobahn wird es auch wichtig sein, die Pendelmöglichkeiten im Umland durch großzügige Park&Ride Anlagen an die Entstehungsorte zu verlegen sowie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs stark zu verbessern“, so Krackl.

„Niemand darf auf der Strecke bleiben. Wir fordern daher vor der Planung derartiger Projekte einen Lokalaugenschein mit der Bevölkerung, was auch der FPÖ als Vertreterin der direkten Demokratie ein Anliegen sein wird.  Zudem braucht es für den Großraum Innsbruck jedenfalls einen Verkehrsgipfel mit Bund, Land , Stadt und umliegenden Gemeinden“, schließt Krackl.

Durch das MCI Projekt musste eine Lösung für die Unterbringung der zahlreichen Reisebusse gefunden werden. Aufgrund des begrenzten Platzes am derzeitigen Areal ist der Vorschlag für eine Busgarage entstanden. Durch den Planungsstopp durch das Land und aufgrund von aktuellen Aussagen des Bürgermeisters droht der vom Tourismus gewünschten Busgarage das Ende. Als Alternative könnte laut den Ideen des Bürgermeisters eine Bushaltespur zum kurzen Ein- und Ausstieg der Gäste dienen.

„Es ist wichtig, dass die Menschen gut von A nach B kommen. Das trifft auf Touristen genauso zu und deshalb ist der zentrale Busparkplatz neben der SoWi sehr erfolgreich und auch wichtig. Mit einer Bushaltespur zur Entladung haben die Gäste noch den kurzen Weg, die Busse werden viele tausend Kilometer Zusatverkehr erzeugt, und das womöglich durch Wohngebiete“, kann Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl der aktuellen Planung aus umweltpolitischen Überlegungen wenig abgewinnen.

„Im Jahr 20016 kamen 22.000 Reisebusse an. Die mussten auch wieder wegfahren weshalb wir jährlich schon 44.000 Busfahrten im Stadtgebiet hatten. Mit einer Bring- und Abholspur wird sich diese Zahl verdoppeln und so viele Belastungen mit sich bringen. Weniger Sicherheit, weniger Luftqualität, mehr Lärm – Zustände die wir nicht mittragen werden“, hält Krackl für die Bürgerbewegung Für Innsbruck fest.

 

Wohngebiete dürfen nicht noch mehr unter Bussen leiden

„Wir werden sehr genau darauf schauen, dass etwaige Ersatzlösungen für die Bevölkerung vertretbar sind, denn ein Zustellen des Saggens mit Bussen kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Alle anderen Varianten werden durch doppelte An- und Abfahrt sehr viel Abgase und Luftverschmutzung erzeugen und die Menschen belasten. Ganz verkehrt war die Idee der Busgarage wohl nicht und sie funktioniert auch wie bspw. mit der Tiefgarage des Austria Trend Hotel Ananas in Wien bewiesen wird“, so Krackl weiters.

 

 

Auch Fernreisebusse brauchen Lösung

Große Unzufriedenheit herrscht auch bei den Betreibern von Fernreisebussen. Hier wurde die seinerzeitige Haltestelle in der Heiliggeist-Straße nach Protesten von Anrainern in Richtung Graßmayrkreuzung verlegt. Aufgrund enger Gehsteige und schlechter Beleuchtung kein wirklich attraktiver Standort.

„Der Trend des Reisens mittels Fernreisebus wird noch länger anhalten. Ich bin daher froh, dass Stadträtin Schwarzl in Zusammenarbeit mit Vizebürgermeister Gruber die Haltestellenproblematik für die Fernreisebusse angeht. Es wird schon wesentlich sein eine Lösung in Bahnhofsnähe zu finden oder am bestehenden Standort Verbesserungen vorzunehmen. Die Nutzer dieser Verkehrsmittel werden es danken“, so Krackl abschließend.