Auf Initiative von Heimleiter Martin Scherl fand auch dieses wieder ein Grillfest für die BewohnerInnen und Nachbarn des Wohnheims Olympisches Dorf statt.

„Initiativen wie diese tragen zu einem guten Miteinander im Stadtteil bei und sind daher von großer Wichtigkeit. Ich danke Martin Scherl für diese schöne Initiative und hoffe auf viele Nachahmer auch in anderen Stadtteilen“, so Für Innsbruck Gemeinderat Christoph Kaufmann.


Fraktionsbeitrag zum Thema „Stadtplanung – fair und nachhaltig“ (April 2019)

Faire und nachhaltige Stadtplanung bedeutet für uns, dass sich eine Stadt zukunftsorientiert und ausgeglichen entwickeln kann. Ausgeglichen zum einen, indem sinnvoll und ökologisch gebaut wird und Infrastrukturverbesserungen immer im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen. Ausgeglichen aber auch, wenn es um die soziale Durchmischung geht. Fair ist für uns, wenn auch die Interessen der nächsten Generation berücksichtigt werden, dass jungen InnsbruckerInnen eine Perspektive geboten wird. Jene, die in Innsbruck bleiben wollen, um zu arbeiten und vielleicht auch eine Familie zu gründen. Sie sind die Leistungsträger und die Mitte der Gesellschaft und können sich oft, obwohl sie gut verdienen, Wohnen in Innsbruck nicht leisten. Deshalb setzen wir uns für entsprechende Änderungen der Vergaberichtlinien von geförderten, leistbaren Wohnungen ein: zum Beispiel für Befristungen von Wohnverträgen, wie in Form von Starterwohnungen, höhere Einkommensgrenzen und vermehrten fördernahen Wohnbau.

GR Mag. Lucas Krackl
Klubobmann Für Innsbruck

Wohnen ist und bleibt eines der zentralen Themen in einer Stadt. In Innsbruck ist das ganz besonders wichtig, da der Raum zur Bebauung sehr begrenzt ist. Deshalb müssen Politik und Verwaltung immer an neuen Konzepten und Möglichkeiten arbeiten, wie die Wohnsituation verbessert werden kann. Von großer Bedeutung sind dabei die Vergaberichtlinien, denn die legen fest, an wen und zu welchen Bedingungen städtische Wohnungen vergeben werden. Zentral sind dabei der tatsächliche Bedarf, die Dauer wie lange jemand bereits auf eine Wohnung wartet und die Höhe des Einkommens der Wohnungssuchenden.

Was sind städtische Wohnungen?

Städtische Wohnungen werden von gemeinnützigen Bauträgern gebaut und von öffentlicher Hand gefördert, wodurch vergleichbar günstige Wohnungen mit hoher Wohnqualität geschaffen werden. Wohnungen am freien Markt, also die von Privatpersonen und Unternehmen gebaut wurden, sind in der Regel deutlich teurer. Umso wichtiger ist es, Regelungen rund um den geförderten Wohnbau zu überdenken und anzupassen.

Langfristig faire Lösungen erzielen

Unser Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl ist seit vielen Jahren Vorsitzender des städtischen Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte und somit unser Experte in allen Fragen rund um’s Wohnen in Innsbruck. Er macht deutlich, dass zwar in alte Verträge nicht eingegriffen werden kann, aber irgendwann damit begonnen werden muss, mit den neuen Verträgen manche Punkte anders zu handhaben.

Wir müssen uns überlegen, ob alle städtischen Wohnungen von Mietern bewohnt werden, die diese auch wirklich brauchen. Es gibt durchaus Fälle, in denen Menschen, die anfangs einen Bedarf gehabt haben, später sehr viel mehr verdienen. Aktuell haben sie das Wohnrecht aber auf Lebenszeit und können es sogar weitervererben. Da werden viele städtische Wohnungen dem Markt entzogen, die andere dringend brauchen können.

GR Mag. Lucas Krackl, Tirol heute (Donnerstag, 11.04.2019)

Unser Ziel dabei ist zu verhindern, dass in Innsbruck nur bleiben kann, wer so wenig verdient, dass er/sie eine günstige Stadtwohnung bekommt oder soviel, dass er/sie sich eine Wohnung am freien Markt leisten kann. Dadurch geht unser Stadt der Mittelstand verloren, die junge Zukunft und die Leistungsträger unserer Gesellschaft. Die aktuelle Situation trifft nämlich insbesondere junge Menschen, die gerade ins Berufsleben einsteigen oder vielleicht bald eine Familie gründen möchten.

Vergaberichtlinien neu – was wir wollen:

Wir sehen die Vergaberichtlinien als wichtige Werkzeuge, um eine bessere Verteilung von städtischen Wohnungen zu erreichen, die auch den wichtigen Mittelstand berücksichtigt.

Dabei sind für uns besonders zwei Stellschrauben interessant: die Einkommensgrenze und die Dauer des Vertrags. Zum einen sollen auch jene Innsbruckerinnen und Innsbrucker eine städtische Wohnung bekommen können, die mehr verdienen als die bisherigen Regelungen vorsehen. Gerade für junge Paare, die beide berufstätig sind, ist das sehr wichtig. Zum anderen möchten wir über das Thema Befristungen nachdenken. Wir finden es nicht bedarfsgerecht, dass Mietverträge auf Lebenszeit abgeschlossen werden. Im Sinne der Fairness wäre es besser, nach einigen Jahren zu schauen, ob die Mieterinnen und Mieter weiterhin auf eine geförderte Wohnung angewiesen sind. Dabei geht es nicht darum, die Bewohnerinnen und Bewohner aus den Wohnungen zu verdrängen, sondern die Konditionen anzupassen. Das bedeutet zum Beispiel, Mietzinse zu verändern, wenn später mehr verdient wird.

So könnten zum Beispiel Situationen verhindert werden, dass Mieterinnen und Mieter städtischer Wohnungen sich bereits eine Eigentumswohnung geleistet haben, diese vermieten und weiterhin in einer Stadtwohnung zu günstigen Konditionen wohnen. Außerdem können dadurch junge Menschen dabei unterstützt werden, auf eine eigene Eigentumswohnung zu sparen. Dieses Konzept der „Starterwohnungen“ wird auf unsere Initiative hin bereits bald getestet.

Vereinsausflug im März mit informativem Vortrag zur Arbeit der Neuen Heimat Tirol (NHT) und Besichtigung eines aktuell übergebenen Wohnbauprojektes – Neubau der Südtiroler Siedlung gegenüber der Kirche St. Paulus.

Für Innsbruck Vereinsveranstaltung im Pradler Saggen. Nach einer informativen Präsentation über die Geschichte und…

Gepostet von Bürgerbewegung Für Innsbruck am Freitag, 22. März 2019
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Im Koalitionsübereinkommen 2018-2024 konnte Für Innsbruck seine Forderung nach Starterwohnungen für junge Innsbruckerinnen und Innsbrucker durchbringen. Nun werden bereits erste Schritte gesetzt. In einer schriftlichen Vereinbarung verständigten sich die Koalitionspartner darauf, im Zuge der Wohnbebauung am Campagne Area 40 – 50 Starterwohnungen vorzusehen. Damit werden in Innsbrucks erstmals städtische Mietwohnungen mit Befristung vergeben.

„Wir wollen mit den Starterwohnungen den Einstieg in das Leben in eigenen vier Wänden für junge Erwachsene erleichtern. Es muss uns allen auch daran gelegen sein, diese Gruppe in der Stadt zu halten. Durch die niedrigen Preise haben junge Erwachsene dann die Möglichkeit etwas anzusparen, um sich später Eigentum zu schaffen oder beim Umzug in eine größere städtische Wohnung Geld für die Einrichtung zu haben. Ich bin überzeugt, dass dieses Modell erfolgreich sein wird und bedanke mich bei den Koalitionspartnern für die Unterstützung“, so Für Innsbruck Klubobmann und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung GR Mag. Lucas Krackl

In Fortführung der größten Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen, wurden am 22. und 23. Oktober 2018 126 Wohnungen des Projekts Bienerstraße 10, 10a und 12 den neuen Mieterinnen und Mietern übergeben. Das vor allem im Wahlkampf für politische Kampagnen mehrfach missbrauchte Projekt dürfte mit dem Tag der offenen Tür und der nunmehr erfolgten Übergabe wohl auch die letzten Kritiker verstummt haben lassen. Die drei Wohnblöcke überzeugen durch ihre hohe Qualität und niedrigen Kosten. Für ca. 7,80 Euro inkl. Betriebskosten und Tiefgaragenplatz pro m² werden Wohnungen in Passivhausbauweise vermietet. Ohne Tiefgaragenplatz bewegen sich die Preise bei etwas mehr als 6 Euro pro m² inkl. Betriebskosten.

 

Segnung und Übergabe

Mit der Segnung am Montag wurde begonnen die Anlage an die neuen Mieter zu übergeben. Vizebürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer begrüßte im Namen der Stadt Innsbruck: „Ich wünsche Ihnen allen viel Freude in Ihren neuen vier Wänden und bin mir sicher, dass Sie sich schon alle auf das erste Weihnachten im neuen Zuhause freuen. Das Zusammenleben mit den neuen Nachbarn wird so werden, wie jeder seinen Beitrag dazu leistet“.

 

Projekt mit hoher städtebaulicher Qualität

Erfreut zeigt sich auch Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl, der als Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte dieses Projekt von Anfang an begleitet hat.

„Es war im Bauausschuss schon Thema, ob auf diesem Platz des ehemaligen Straßenbauhofes ein derartiges Wohnprojekt Platz finden kann. Heute wo alles fertig ist, kommen die hohen Qualitäten dieses Projektes ganz deutlich zum Vorschein und ich bin froh, dass wir damals erfolgreich für dieses Projekt gekämpft haben. Es war gut und richtig dieses Projekt umzusetzen und so maßgeblich zu leistbarem Wohnraum beizutragen“, freut sich Für Innsbruck Klubobmann und GR Mag. Lucas Krackl

 

Details zum Projekt

Insgesamt sind auf dem Grund des ehemaligen Bauhofs Saggen, der im Besitz der IIG ist, sowie einem angrenzenden Grundstück der WE drei Gebäude errichtet worden, in denen sich insgesamt 126 Wohnungen befinden. 85 davon – jene in den Wohnhäusern Bienerstraße 10 und 10a – wurden von der IIG errichtet, die übrigen 41 Einheiten im Haus Nr. 12 von der WE.

„Entstanden sind nach den Plänen von Architekten Peter Larcher drei Gebäude. Dieser hat sich in einem EU-weiten Wettbewerb mit mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgesetzt. Neben qualitätvollem Wohnraum ist im Zuge des Projekts auch ein neues Stadtteilbüro, das von den Innsbrucker Sozialen Diensten betrieben wird, sowie eine Tagesbetreuungseinrichtung der Lebenshilfe Tirol entstanden. Die Tiefgarage mit 235 Stellplätzen komplettiert den neuen und vor allem leistbaren Wohn- und Lebensraum“, erklärt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

„Qualitativ hochwertig und gleichzeitig leistbar bauen – das steht für die IIG im Fokus und ist auch Ziel unserer Wohnbaupolitik von Für Innsbruck. Die durchschnittlichen Mietkosten inklusive Betriebs- und Heizkosten sowie Tiefgaragenparkplatz in den Wohnhäusern der IIG betragen rund 7,25 Euro pro Quadratmeter. Ich denke die Zahlen sprechen für sich und belegen den Erfolg dieses Projekts“, so Für Innsbruck Wirtschaftssprecher und Stv. Aufsichtsratsvorsitzender GR Mag. Markus Stoll.

Alle drei Wohnhäuser wurden als Passivwohnanlagen errichtet. Auch auf die Sicherheit in der Anlage wurde großen Wert gelegt: Beispielsweise wurden versperrbare Fenster sowie Haltegriffe in den Bädern eingebaut. Eine Zertifizierung gemäß den Richtlinien des Vereins „Sicheres Tirol“ erfolgt. Die Gesamtkosten für die Errichtung des Projekts liegen bei knapp über 20 Millionen Euro. Vergeben wurden die neuen Einheiten von der Wohnungsvergabe der Stadt Innsbruck. Insgesamt acht Wohnungen werden von der Lebenshilfe Tirol angemietet und als teilbetreute Inklusionswohnungen genutzt.

(Quellen: FI, IKM/DH)

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10A

Eine junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. Bürgermeister Georg Willi (3. v. l.), Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl (3. v. r.), Vizebürgermeister Franz X. Gruber (2. v. r.) und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © IKM/Hofer

©IKM/Hofer

 

 

Übergabe der Anlage Bienerstraße 10

Eine weitere junge Familie freut sich über ihre neue Wohnung in der Bienerstraße 10a. v.l.n.r.: Bauausschuss-Vorsitzender Gemeinderat Lucas Krackl, Bürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeister Franz X. Gruber und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (r.) überreichten den Schlüssel. © Matt / IIG

©IIG/Matt

 

Wohnentwicklung mit Augenmaß da wo es sinnvoll ist

Nach wie vor fordert Für Innsbruck einen runden Tisch zwischen Bund, Asfinag, Land, Stadt und Bürgern gegen die Pläne des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur einzurichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Hier sind alle politischen Kräfte gefordert, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang zu ziehen. Briefe schreiben alleine wird zu wenig sein“, fordert Für Innsbruck Vizebürgermeisterin  Mag. Christine Oppitz-Plörer neuerlich die Einberufung eines runden Tisches.

Bereits zu Jahresbeginn starteten die Regierungsfraktionen eine Petition für die Einhausung der Autobahn im Bereich Sieglanger, Höttinger Au und Kranebitten. Oberstes Ziel ist nach wie vor die komplette Verlegung der Autobahn nach Süden, um die Wohngebiete und vor allem die Bürger zu entlasten. Egal ob Einhausung oder Verlegung – Entwicklungen im neu entstehenden Raum werden sich am Bestand orientieren müssen.

„Im Sinne einer Stadtentwicklung für die Menschen müssen wir genau hinschauen, wo und in welcher Geschwindigkeit sich die Stadt weiterentwickelt. Mit der Forderung der Liste Fritz sollen 1.000 Wohnungen in einem Bereich geschaffen werden, in dem man bisher das vergleichsweise kleine Projekt ‚Klosteranger‘ aufgrund seiner angeblichen Massivität bekämpft hat. Das stellt sogar die Grünen in den Schatten, die wiederum in Vill bei 600 Einwohnern über 100 Wohnungen erzwingen wollten. Derartige Projekte sprengen ohne begleitende Infrastruktur die Stadtteile und werfen diese aus dem Gleichgewicht“, so Für Innsbrucks Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Es braucht ein gutes Miteinander

„Stadtentwicklung muss dort erfolgen, wo es Sinn macht. Eine Einhausung oder die von uns bevorzugte Lösung einer Verlegung würde der Stadt viel Gestaltungsraum schenken, aber vor allem den Menschen wieder mehr Luft zum Atmen geben. Der Liste Fritz würde es gut tun zuerst bei den Schritten 1 und 2 mitzuhelfen, anstatt bei Schritt 5 zu beginnen und nicht vorhandene Flächen zu verplanen“, schließen Oppitz-Plörer und Krackl unisono.

 

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TT, 25.09.18:

Verschiedene Bauprojekte konnten im Durchschnitt billiger als kalkuliert umgesetzt werden

Die Stadt Innsbruck investiert durch eine Vielzahl an Bauprojekten in die heimische Wirtschaft und sorgt damit unter anderem für Arbeitsplätze – unabhängig von der Baukonjunktur. Großprojekte, wie das Haus der Musik Innsbruck, die Straßen- und Regionalbahn, die Patscherkofelbahn und unzählige Wohnbauprojekte bedürfen besonders in finanzieller Hinsicht einer gewissenhaften Planung. Dass dies in Innsbruck funktioniert, zeigt ein Blick auf beispielhafte Projekte, die in den vergangenen fünf Jahren – in einer Phase einer überhitzten Baukonjunktur – im Umfang von 130 Millionen Euro abgeschlossen wurden.

„Öffentliche Bauprojekte stehen verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Es ist mir ein großes Anliegen, transparent und nachvollziehbar den Nachweis zu erbringen, dass gewissenhaft mit öffentlichen Geldern umgegangen wird. Ein Blick auf die Zahlen belegt dies ebenso wie eine überaus professionelle Umsetzung. Durchschnittlich liegen die Abrechnungen der IIG-Projekte mit gesamthaft 2,1 Prozent deutlich unter dem kalkulierten Budget“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer im Zuge eines Pressegesprächs zu der Finanzierung städtischer Projekte.

 

Haus der Musik Innsbruck

Beim Haus der Musik Innsbruck werden bereits in der Errichtungsphase zusätzliche Investitionen in die Qualitätsverbesserung getätigt, auf die sich alle PartnerInnen geeinigt haben. Dazu zählen beispielsweise eine höherwertige Energieeffizienz, eine LED-Beleuchtung der neuesten Generation, eine optimierte Anbindung an das Tiroler Landestheater und die Tiefgarage sowie ein digitales Raummanagement. Dies sind nachhaltige Investitionen um über die Lebenszeit des Gebäudes dauerhaft niedrige Betriebskosten zu haben.

 

50 Millionen Euro bei Straßen- und Regionalbahn eingespart

Ein Projekt, bei dem der Kostenrahmen deutlich unterschritten wird, ist die Straßen- und Regionalbahn. Das größte Infrastrukturprojekt nach dem Brenner-Basis-Tunnel in Westösterreich profitierte beispielsweise von einer in diesem Zusammenhang günstigen Baukonjunktur. Auch das Zukunftspaket am Patscherkofel setzen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe um: „Die Patscherkofelbahn wurde eröffnet und wird bereits intensiv genutzt. Bau- und Planungstätigkeiten, wie beispielsweise für die Rodelbahn, laufen aber noch. Dementsprechend haben wir derzeit noch keine Schlussrechnungen vorliegen. Am Ende soll es natürlich eine Punktlandung auf die beschlossenen rund 55 Millionen Euro werden, abschließend lässt sich das allerdings noch nicht sagen – da stehen noch zu viele Vergabeverfahren und Abrechnungen an“, erläutert der Geschäftsführer der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, DI Martin Baltes. Bislang abgerechnet wurden 38,6 Millionen Euro.

 

Lokale Wirtschaft fördern

Aufträge bei städtischen Bauvorhaben werden in der Regel zu mehr als 90 Prozent an lokale Firmen vergeben werden. „Durch die Errichtung der städtischen Bauten sorgen wir nicht nur für moderne Infrastruktur und leistbaren Wohnraum, wir sorgen auch für Arbeitsplätze. Nicht umsonst konnte in Innsbruck vor Kurzem die 100.000er-Marke in Bezug auf Beschäftigungsplätze geknackt werden“, erläutert Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. (IKM/FI)

 

 

Bevor die Natur mit dem astronomischen Frühlingsanfang am 20. März offiziell aus ihrem Winterschlaf erwacht und überall für Farbe sorgt, stellte die Stadt Innsbruck die besten HobbygärtnerInnen des vergangenen Jahres in den Mittelpunkt. Insgesamt 178 PreisträgerInnen waren zur Schlussfeier des Blumenschmuckwettbewerbes 2017 in die Orangerie im Congress Innsbruck gekommen. Dort wurden sie von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und dem ressortzuständigen Stadtrat Mag. Gerhard Fritz für ihren grünen Daumen geehrt.

 

37 Auszeichnungen, 139 Anerkennungs- und zwei Sonderpreise wurden heuer in den Kategorien „Garten“, „Blumenschmuck“ und „Kleingärten“ vergeben. Im Zuge des Bewerbes „Grünes und blühendes Innsbruck“ verleiht die Tiroler Landeshauptstadt die Auszeichnungen seit 1967.

 

Die kleinen Freuden des Lebens

„Es sind die kleinen Freuden des Lebens, die unseren Alltag auszeichnen. Sie sind es, die mit Ihren Gärten, Balkonen und Ihrem Blumenschmuck für ebendiese Freude – bei sich selbst – aber auch bei vielen anderen sorgen“, gratulierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Es ist die Eigeninitiative, die Ihr Schaffen auszeichnet und durch die unsere Stadt lebendig und bunt wird. Dafür danke ich Ihnen recht herzlich und gratuliere zu den verdienten Auszeichnungen.“

Insgesamt über 1.600 Objekte wurden von einer fachkundigen Jury, bestehend aus GärtnermeisterInnen der Stadt Innsbruck, bewertet.

 

Das Amt für Grünanlagen in Zahlen
Unter der Leitung von Amtsvorstand Ing. Thomas Klingler betreuen rund 140 MitarbeiterInnen des Amtes für Grünanlagen, davon sieben Lehrlinge und 39 Saisonkräfte, 133 Hektar Grünflächen. Jährlich werden mehr als 11.000 Stunden zur Pflege der rund 25.000 Bäume aufgewendet. 100.000 Blumenzwiebeln und 85.000 einjährige Blumen verschönern das Innsbrucker Stadtbild.

 

Wettbewerb 2018
Im Laufe des Jahres hält die Jury nach den schönsten Gärten und dem hübschesten Blumenschmuck der Stadt Ausschau. Interessierte InnsbruckerInnen können sich zusätzlich gerne beim Amt für Grünanlagen unter Tel.: +43 512 5360 7152 für den Wettbewerb 2018 anmelden. (IKM/FI)

Erfreut zeigen sich Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plöer Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über die aktuellen Aussagen der Regierungsparteien auf Landesebene zum Bereich Wohnbaupolitik.

Bereits Mitte Jänner sprach sich Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer für eine Lösung aus, wonach geförderte Wohnungen nicht mehr auf dem freien Markt veräußert werden sollen.

„Es ist zwar schade, dass es einen Wahlkampf benötigt um dringende Maßnahmen einzuleiten, wenn unsere Vorschläge aber so kurz vor der Landtagswahl nun Gehör finden, ist es natürlich erfreulich“, so Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer.

Einmal gemeinnützig, immer gemeinnützig

„Innsbruck hat bereits ein Projekt mit dem Versuch die Spekulation zu unterbinden initiiert. Wir fordern schon lange, dass gemeinnützige Wohnungen immer gemeinnützig bleiben müssen. Es wird wohl jeder zustimmen, dass die Allgemeinheit nicht den Gewinn Einzelner finanzieren soll. Das was hier in letzter Zeit durch Verkäufe vermehrt passiert, ist schlichtweg nicht fair“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl zur Haltung von Für Innsbruck.

 

„Für die rechtliche  Umsetzung eines Verbots der gewinnbringenden Veräußerung gemeinnütziger Wohnungen sind die Gesetzgeber in Land und Bund aufgefordert tätig zu werden. Die von Landesseite vorgeschlagene zwanzigjährige Spekulationsfrist ist für uns nicht nachvollziehbar. Einmal gemeinnützig, immer gemeinnützig – hier darf es keine Verjährung geben“, fordert Vizebürgermeister Christoph Kaufmann ein unbegrenztes Vorkaufsrecht der Öffentlichkeit.