Stadtentwicklung braucht Mut und Weitblick
Frachtenbahnhof bleibt Zukunftsaktie

In einer aktuellen Anfrage wollte Gemeinderat Plach (SPÖ) in Erfahrung bringen, wie die künftige Entwicklung des Areals am Frachtenbahnhof seitens der Stadtplanung eingeschätzt wird. Vor etwa einem Monat wurde erstmals eine längerfristige Beibehaltung des Areals durch die ÖBB angedacht. Es wird nun an den politischen Entscheidungsträgern in Bund und Land liegen, das Areal des Frachtenbahnhofs im Zentrum der Landeshauptstadt freizumachen und für die Bevölkerung nutzbar zu machen.

„Nur weil die ÖBB heute eine neue Idee haben, kann man nicht frühere Aussagen, die vor einem Jahr getätigt wurden, gleich als falsch darstellen. Im Falle einer erfolgreichen Olympiabewerbung, wäre es Beitrag des Bundes gewesen, das Areal am Frachtenbahnhof vorzeitig freizumachen. Wenn Herr Plach die Anfragebeantwortung zitiert, soll er das bitte auch richtig machen und die zeitlichen Zusammenhänge korrekt darstellen“, so der Ausschussvorsitzende für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Aktuelle Ideen nicht in Stein gemeißelt

„Es handelt sich hier um die größte Zukunftsaktie in der innerstädtischen Entwicklung. Hier braucht es seitens des Bürgermeisters und der Koalitionspartner gerade jetzt auch Mut und Durchsetzungsbereitschaft. Nur weil eine neue Idee auf dem Tisch liegt, heißt es zusammenzustehen und gemeinsam über alle Parteigrenzen hinweg für die Freimachung des Frachtenbahnhofes zu kämpfen“, fordert Krackl von Bürgermeister und Koalitionspartnern ein.

Menschen brauchen keine Bahninstandhaltungsanlage im Zentrum

„Neben der Kanzlerpartei und der selbsternannten sozialen Heimatpartei mit dem Infrastrukturminister, sollte auch die SPÖ mit ihren traditionellen guten Netzwerken innerhalb der ÖBB dringendst tätig werden. Denn: Niemand braucht eine Bahninstandhaltungsanlage im Zentrum einer Landeshauptstadt, in der die Schaffung von leistbarem Wohnraum die größte Aufgabe ist“, erwartet sich Krackl Unterstützung in allen politischen Gruppierungen.