Ein Geschenk an alle Kinder Innsbrucks

Jaufenthalerkrippe ist bis 6. Jänner am Marktplatz zu sehen

Nach mehreren Ortswechseln hat die Jaufenthalerkrippe bekanntlich ihre Heimat am Marktplatz gefunden. Noch bis Sonntag den 6. Jänner 2018 wird dort von 16 bis 19 Uhr die Weihnachtsgeschichte mit zahlreichen Details aufgeführt.

„Der leicht erreichbare Standort am Marktplatz macht diesen Anziehungspunkt für die ganze Familie gut zugänglich. Dieses stimmungsvolle Angebot für Familien ist wie beispielsweise die Christkindlbahn, der Nikolaus- und Christkindleinzug, das Kasperltheater oder die Märchenstunde am Marktplatz kostenlos“, lädt Innsbrucks Vizebürgermeisterin zum Besuch der Krippe ein.

Details und Fakten

Die sieben mal drei Meter große Krippe wird von 15 Motoren betrieben, die insgesamt 28 Figuren bewegen, Kirchenglocken zum Läuten bringen sowie Türen öffnen und schließen, den Mond aufsteigen, den Wind wehen, den Hochaltar auftauchen und den Gloria-Engel aus einer Wolke erscheinen lassen.

Der 1932 geborene und 2004 verstorbene Friedl Jaufenthaler war „Wegmacher“ in Mutters, wo er mit seiner Familie lebte. Seit seiner Jugend beschäftigte er sich mit Handwerks- und Bastelarbeiten. Er entwickelte bewegliche Ostergräber und Krippen, die bis heute Ausdruck seines traditionsverbundenen Lebens und seines Interesses für religiöses Brauchtum aus Tirol sind. In dreieinhalb Jahren investierte der Krippenbauer mehrere tausend Arbeitsstunden in das Kunstwerk. 2002 überließ Friedl Jaufenthaler die Krippe der Stadt Innsbruck als Geschenk (IKM, FI).