Schulen und Kindergärten verkehrsfrei gestalten

Die Ferien neigen sich dem Ende zu und so steht für viele Kinder wieder der Schulalltag oder Besuch des Kindergartens vor der Türe. Als problematisch erweisen sich vor allem der Bring- und Abholverkehr, bei dem es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Kinder kommt. In Wien baut man auf das Modell „Schulstraßen“ – ein Fahrverbot vor Schulen während den Bringstunden am Morgen. In Innsbruck stehen ähnliche Zielsetzungen im Arbeitsübereinkommen der Koalition.

„Es war in den Koalitionsverhandlungen eine wesentliche Forderung von Für Innsbruck, dass wir bei allen städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen zu den Hol- und Bringzeiten eine Verkehrsberuhigung erzielen wollen. Diese verkehrsrechtlichen Maßnahmen geben den Familien Sicherheit und tragen zur positiven Bewusstseinsarbeit in der Bevölkerung bei“, so Familienreferentin Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

„Die Sicherheit unserer Kinder steht an oberster Stelle und Wien zeigt mit den Schulstraßen vor wie es gehen könnte. Auch wir haben ähnliche Zielsetzungen im Arbeitsübereinkommen festgehalten und ich hoffe sehr, dass die zuständigen Ressortführenden bereits jetzt alles daran setzen, vor Schulen, Horten, Kindergärten und Kinderkrippen den Verkehr während der Bring- und Abholzeit massiv einzudämmen.“​, schließt Für Innsbrucks Bildungssprecherin GRin Mag. Brigitte Berchtold.