Vor gut 11 Monaten eröffnet, hat sich die Stadtbibliothek zu einem Ort der Begegnung, ja zum Wohnzimmer der Innsbrucker, entwickelt. Bereits nach den ersten 100 Tagen konnte mit über 55.000 Besuchern, 2.900 Neuanmeldungen und über 95.000 ausgeliehenen Medien eine eindrucksvolle Bilanz gelegt werden. Heute ist die neue Bibliothek ein unverzichtbarer Begegnungsort. Auch fanden damals bereits 28 Veranstaltungen mit über 2.500 Besucher*innen statt. Ein Trend, der sich bis heute fortsetzt und bald in einer beeindruckenden ersten Jahresbilanz nachzulesen sein wird.

Standortwahl entscheidend für Erfolg

Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl und Vorsitzender des Innsbrucker Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte sieht vor allem den gewählten Standort als wesentlichen Erfolgsfaktor.

„Die vielen Diskussionen über den gewählten Standort waren seinerzeit wichtig. Wie bei vielen anderen Standortfragen ist es für die Stadt sehr schwer, geeignete Liegenschaften zu finden, wie auch die jüngste Vergangenheit mehrfach gezeigt hat. Bei Betrachtung der Besucherzahlen, den Entlehnungen, der Zahl der Veranstaltungen und in Verbindung mit den absolut guten Kaufkonditionen wird rasch erkennbar, dass die getroffene Entscheidung für den Standort in der Amraser Straße 2 absolut richtig war“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl. 


Innsbruck investiert in Vermögen und Bildung für die Menschen

„Nichts lähmt eine Stadt mehr als fehlende Entscheidungen. Die Entscheidung in eines der höchsten Güter einer Gesellschaft – nämlich in die Bildung – zu investieren, war im Fall der Stadtbibliothek visionär und vorbildlich. Dabei war es immer das städtische Credo etwas zu kaufen und Vermögen aufzubauen, anstatt zu mieten. Ein grundvernünftiger und wirtschaftlich orientierter Ansatz“, so Kontrollausschussmitglied FI Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll.


Kontrollamtsberichte werden missbraucht

„Mittlerweile muss der Eindruck entstehen, dass Kontrollamtsberichte nur mehr dazu dienen, jegliche politische Entscheidung zu kriminalisieren. Die wichtigen Anregungen, Verbesserungsvorschläge aber auch positiven Aspekte rücken damit in den Hintergrund. Eine Entwicklung, die mit dem positiven Ursprungsgedanken nur mehr wenig zu tun hat, aber gut zur Entwicklung politischer Methoden passt“, schließen Stoll und Krackl.