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Erst kürzlich stellte Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl klar, dass die bloße Öffnung der dritten Spur auf einem Teilstück der Autobahn keine Verbesserungen für die Lebensqualität der Menschen bringen werde. Vielmehr brauche es eine große nachhaltige Lösung, wie etwa eine die Verlegung der Autobahn nach Süden. Kein Verständnis hat Für Innsbruck für die Steinzeitpolitik der neuen SPÖ auf Landesebene.

„Ich denke wir Kommunalpolitiker wissen, was die Menschen vor Ort belastet und was sie benötigen. Insofern verwundert es schon, dass just zwei Bürgermeister die zeitgleich im Landtag sitzen sich für Lärm, Schmutz und schlechte Luft zu Lasten der Innsbruckerinnen und Innsbrucker einsetzen. Dieser Unfug ist wirklich fahrlässig und abzulehnen. Die ’neue SPÖ‘ schaut im Gegensatz zur Stadt auf Landesebene ziemlich alt aus“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.

Aufrecht bleibt die Forderung nach einem  Lokalaugenschein mit der Bevölkerung und einem Verkehrsgipfel mit Bund, Land, Stadt und umliegenden Gemeinden, denn: „Gemeinsam ist niemand alleine!“. Dazu wünscht sich Krackl vor allem jene Parteien, die in ihren Gemeinden Möglichkeiten zur Errichtung von Park&Ride Anlagen haben.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Ruhig schlafen, saubere Luft einatmen und einfach gut leben können – das ist das was wir für unsere Bürger wollen. Mit der Verlegung der Autobahn oder zumindest einer Einhausung wie in Amras ist das möglich. Vielleicht wagt auch die Landes-SPÖ den Schritt ins Licht und kommt aus der politischen Steinzeithöhle heraus“, schließt Krackl mit einem Appell an die Landes-Roten.

 

Bessere Lösung kann nur saubere Luft und weniger Lärm für Innsbruck heißen!

Verwundert zeigt sich Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl über das aktuelle Vorhaben des Verkehrsministers, eine dritte Autobahnspur samt Ausweichbuchten um 16 Millionen Euro zu errichten. Ein Ausbau der bestehenden Autobahn mitten in den Wohngebieten Sieglanger, Mentlberg, Höttinger Au und teilweise auch Kranebitten bringt noch mehr Lärm und schlechte Luft. Zudem drängt die Autobahn weiter in die Wohngebiete hinein und reduziert den ohnehin spärlichen Freiraum. Speziell im Bereich Sieglanger würden die Grünräume des Kindergartens für eine dritte Fahrspur geopfert. Die Abstimmung zwischen Individual- und öffentlichem Verkehr müsse verbessert werden, ein Verkehrsgipfel unter Einbindung der Bürger wird gefordert.

„Für uns steht die hohe Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker im Vordergrund. Anstatt 16 Millionen Euro in einen Ausbau der bestehenden Autobahn zu investieren, wäre wohl die Verlegung weg von den Wohngebieten oder zumindest eine Einhausung, wie zahlreiche Bürger in einer Petition gefordert haben, wesentlich zukunftsweisender für die Lebensqualität der Menschen. Mit diesen Maßnahmen könnten tausende lärmgeplagte Bürger und ihre Familien wieder ruhig schlafen und saubere Luft atmen“, so Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl.
Verkehrsgipfel Innsbruck und Umgebung:
Bevölkerung muss eingebunden werden

„Wir wollen zu diesem Thema einen Schulterschluss in der Stadtregierung und im Gemeinderat erreichen und haben das Thema bereits für das nächste Koalitionstreffen angemeldet. Neben der Verlegung oder Einhausung der Autobahn wird es auch wichtig sein, die Pendelmöglichkeiten im Umland durch großzügige Park&Ride Anlagen an die Entstehungsorte zu verlegen sowie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs stark zu verbessern“, so Krackl.

„Niemand darf auf der Strecke bleiben. Wir fordern daher vor der Planung derartiger Projekte einen Lokalaugenschein mit der Bevölkerung, was auch der FPÖ als Vertreterin der direkten Demokratie ein Anliegen sein wird.  Zudem braucht es für den Großraum Innsbruck jedenfalls einen Verkehrsgipfel mit Bund, Land , Stadt und umliegenden Gemeinden“, schließt Krackl.