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Neues Innsbrucker  Bergsilvester wird modern und umweltfreundlich!

Das Innsbrucker Bergsilvester ist eine starke einzigartige Marke im Alpenraum und eine unverzichtbare Veranstaltung für Wirtschaft und  Tourismus in Innsbruck. Für die Bürgerbewegung Für Innsbruck stand immer fest, dass der für die Innsbrucker Bevölkerung und unsere Gäste emotional besetzte Jahreswechsel qualitätsvoll weiterentwickelt werden muss um zukunftsfit zu werden, dies selbstverständlich auch in Übereinstimmung mit dem alpin urbanen Markenkern der ökologischen Nachhaltigkeit. Die Zukunft war gefährdet und so gab es zahlreiche Gespräche um ein Ende des Bergsilvesters zu verhindern.

„Es war mir sehr wichtig, das Bergsilvester durch eine moderne Weiterentwicklung neu zu attraktivieren und die umweltfreundliche Seite zu berücksichtigen. Es entsteht etwas Neues für die nächste Generation und wir müssen nichts kopieren.  Ein drohendes Ende des traditionellen Jahreswechsels konnte dadurch abgewendet werden und ich danke allen Beteiligten“, skizziert Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer die Diskussionen des vergangenen Jahres.

Bessere Luft und weniger Lärm zum Jahreswechsel

Das große wunderschöne Feuerwerk auf der Seegrube wird in seiner Einzigartigkeit erweitert und  verlängert und eine neue nie dagewesene Inszenierung des Inns mit heimischen Lichtspezialisten werden in der Stadt das Kernstück des neuen, modernen und umweltfreundlichen Bergsilvesters sein.

„Bessere Luft zum Jahreswechsel, weniger Lärm und eine neue moderne Attraktion am Inn: dies entspricht unseren Zielsetzungen und wir sind jetzt so weit, dass wir gemeinsam mit dem Tourismusverband ein gutes, mutiges und umweltfreundliches Konzept vorlegen können das dies alles vereint. Ich bin froh und dankbar, dass wir alle Partner vom Erhalt und der Weiterentwicklung des für die Wirtschaft so wichtigen Bergsilvesters überzeugen konnten“, freut sich Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

Zeitungsartikel: Lob und Kritik für den Bergsilvester neu

Freitag, 31. Mai 2019, TT

Ein Relaunch des Bergsilvesters im kommenden Jahr steht bevor. Schon dieses Jahr erwarten die BesucherInnen einige Veränderungen. So soll der größte Treffpunkt vor der Hofburg dem Landestheater und dem neuen Haus der Musik entstehen. Eine Bühne für internationale Musik und zwei großen Bildschirme links und rechts davon werden davor für die Live-Übertragung der Operette „Hello Dolly“ aus dem Landestheater bis 22 Uhr genutzt. Danach soll eine internationale Band für Stimmung sorgen. Aktuell laufen noch Prüfungen für weitere Angebote.

„Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam erste Schritte zu einem Relaunch setzen konnten. Mit dem neuen Zentrum vor der Hofburg wird das Bergsilvester an Qualität gewinnen. Wir werden uns jedenfalls dafür einsetzen, dass es auch für Menschen in Feierlaune im Bereich des Marktplatzes noch ein gutes Angebot gibt“, so Für Innsbruck Klubobmann Krackl.

 

Feuerwerk bleibt. Vorerst.

Einig wurde man sich in der Koalition auch über die Fortführung des Feuerwerks. Dieses bleibt nach intensiveren Diskussionen – die Grünen waren schließlich dagegen – sowohl in Stadt als auch auf der Seegrube erhalten.

„Ein Bergsilvester ohne Feuerwerk oder geeignete Alternative wäre verantwortungslos gewesen. Geprüft wird ein neuer Abschussort für das städtische Feuerwerk, der für mehr Menschen als bisher sichtbar sein wird. Wenn das gelingt ergeben sich ganz neue Optionen für das Bergsilvester. Ich denke da an einen Rundgang bzw. Silvesterpfad von der Hofburg über den Rennweg nach St. Nikolaus, zum Waltherpark, Marktplatz, Goldenes Dachl und schließlich wieder retour zur Hofburg. In den verschiedenen Zonen könnte es dann auch veschiedene Angebote geben. Ich hoffe da bringen wir etwas zusammen“, so Krackl.

 

Knallerfreie Zonen als Neuerung gefordert

Mit einer besonderen Idee lässt Krackl vor allem für jene aufhorchen, bei denen das Zünden von Böllern und Raketen in unmittelbarer Nähe Unbehagen auslöst. Auch für diese Gruppe soll es künftig eine Lösung in Stadtnähe geben.

„Ich weiß von vielen Menschen, die das Bergsilvester wegen unkontrollierter Knallerei meiden, den Jahreswechsel und das große Feuerwerk aber auch in der Stadt erleben wollen. Vielleicht gelingt es gemeinsam mit dem Verein Anpruggen aktiv beim Waltherpark, ähnlich wie bei ‚Anpruggen leise‘, einen ruhigeren und kontrollierten Bereich zu schaffen, der trotzdem am bunten Jahreswechsel teilhaben lässt. Die Prüfungen laufen“, hofft Krackl auf die Umsetzung seiner Idee.

Das Bergsilvester soll sich verbessern, darin sind sich alle einig. Auf Wunsch der meisten Koalitionsparteien wird auch dieses Jahr ein Feuerwerk sowohl in der Stadt als auch auf der Seegrube abgefeuert werden. Für 2019 wird ein Relaunch vorbereitet. Für Innsbruck Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll stellt klar, dass die Anpassung des wichtigsten Highlights des Jahres nur unter Einbindung von Wirtschaft, Tourismus und Hotellerie erfolgen kann.

„Innsbruck hat mit dem Bergsilvester ein Alleinstellungsmerkmal und eine internationale Marke geschaffen. Die Silvesterfeierlichkeiten ziehen zehntausende Besucher aus dem In- und Ausland an, sind mittlerweile eine Institution und auch international mehr als nur konkurrenzfähig“, hebt Für Innsbruck Klubobmann-Stv. und Wirtschaftssprecher GR Mag. Markus Stoll die Bedeutung des traditionellen Bergsilvesters hervor.

Verbesserungen sind erlaubt – Reden ist aber Pflicht

Im Jahr 2016 beschloss der Stadtsenat, dass das Feuerwerk ein letztes Mal genehmigt wird und das Stadtmarketing ein zukunftsträchtiges Projekt mit Lasershow für die nächsten Jahre vorlegen soll. Schon bald zeichnete sich ab, dass eine Umgestaltung mit enormen Kosten verbunden wäre und die Veranstaltung international nicht mehr den bisherigen Stellenwert genießen würde. Aus diesen Gründen hat der Stadtsenat bereits 2017 beschlossen, das Bergsilvester in der bisherigen Form fortzuführen.

„Nach anfänglichem Sand im Getriebe, scheint man hier nun auf dem richtigen Weg zu sein und die kürzlich gemeinsam festgelegten Maßnahmen gehen in die richtige Richtung. Wenn wir über weitere Veränderungen nachdenken, kann das auch nur gemeinsam in guten Gesprächen zwischen allen Regierungsfraktionen und der Wirtschaft bestehend aus Tourismusverband, Gastronomie und Hotellerie erfolgen. Gemeinsam gelingt halt doch viel mehr als im Alleingang“, schließt Stoll.